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Vertrauen verloren: UEFA attackiert Infantino weiter – „So können wir nicht weitermachen“

01.08.2026 - 12:50 Uhr
Zitat von Joelnaru

UEFA gut, FIFA böse. Gut das im Leben für einige alles so einfach ist. Ich wünschte mir auch manchmal meinen Kopf einfach nicht mehr anstrengen zu müssen. 🤔


So ein paar stumpfe Plattitüden wie deine rauszuhauen kostet in der Tat absolut keinerlei Anstrengung.

Ich bin ehrlich gesagt grundsätzlich auch erstmal positiv von der Klarheit und Festigkeit der UEFA in dieser Angelegenheit (und auch der anderen Verbände) angetan.
Der ganze Vorschlag war ein absolut durchschaubares Manöver, Geld in die Taschen von Infantino und "Geschäftspartnern" zu scheffeln und Infantino eine Machtposition für seine Zeit nach der Präsidentschaft zu verschaffen und das ganze auf Kosten der Zukunft.
Ein absoluter korrupter Cashgrab; das war keine Sache der Kommerzialisierung, das war der Versuch aus dem Produkt Weltmeisterschaft noch einmal kurzfristigen Profit auf Kosten der langfristigen Perspektive zu machen. Klassische Heuschrecken-Mentalität.

Und meine Erwartung war ganz klar, dass dann seitens UEFA geschimpft und gemeckert wid, aber nicht wirklich was passieren wird.
Dass hier die UEFA also sehr schnell, sehr klar und sehr geschlossen reagiert und klargemacht hat, dass sie das absolut nicht mittragen (und sogar praktisch direkt die nukleare Option eines WM-Boykotts angedroht haben) hat mich sehr überrascht.
Zeigt, dass die Machtposition von Infantino doch nicht derart unantastbar ist, wie sie manchmal gewirkt hat (und er sich selbst offenbar auch überschätzt bzw. die Geschlossenheit der UEFA unterschätzt hat).

Insofern, ja, ich bin positiv angetan von der UEFA in dieser Rolle.

Macht das die UEFA zu den "Guten"? Natürlich nicht. Im Fußballgeschäft gibt es keine guten, das ganze System ist von oben bis unten korrupt und vom Gerangel um Macht, Einfluss und Geld geprägt. Das wird sich mit Sicherheit auch nicht in absehbarer Zeit ändern, völlig unabhängig von einzelnen Personen. Und natürlich ist der Grund für die Ablehnung der Pläne seitens der UEFA auch nur knallhartes verteidigen ihrer eigenen Interessen und Machtposition und hat keine moralisch/ethischen Hintergründe. (Was mal grundsätzlich auch legitim ist, das ist ja letztlich die Aufgabe dieser Verbände)

Ändert nichts daran, dass die UEFA mich in diesem Fall positiv überrascht hat. Und so, wie man kritisiert, wenn was schlechts passiert, darf (und sollte man sogar) sagen, wenn etwas richtig gemacht wird. In diesem Fall hat die UEFA richtig gehandelt in meinen Augen - schnell, entschlossen, klar Stellung bezogen.

Ob das am Ende reicht, um Infantino vorzeitig zu Fall zu bringen? Weiß ich nicht, bin ich auch eher erstmal skeptisch. Wirklich was ändern würde es nichts - das korrupte Sytem ist nicht wegen der Personen an der Spitze entstanden, die Personen an der Spitze sind wegen des korrupten Systems dorthin gekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aileen02 am 02.08.2026 um 12:48 Uhr bearbeitet
Zitat von Aileen02
Zitat von Joelnaru

UEFA gut, FIFA böse. Gut das im Leben für einige alles so einfach ist. Ich wünschte mir auch manchmal meinen Kopf einfach nicht mehr anstrengen zu müssen. 🤔


So ein paar stumpfe Plattitüden wie deine rauszuhauen kostet in der Tat absolut keinerlei Anstrengung.

Ich bin ehrlich gesagt grundsätzlich auch erstmal positiv von der Klarheit und Festigkeit der UEFA in dieser Angelegenheit (und auch der anderen Verbände) angetan.
Der ganze Vorschlag war ein absolut durchschaubares Manöver, Geld in die Taschen von Infantino und "Geschäftspartnern" zu scheffeln und Infantino eine Machtposition für seine Zeit nach der Präsidentschaft zu verschaffen und das ganze auf Kosten der Zukunft.
Ein absoluter korrupter Cashgrab; das war keine Sache der Kommerzialisierung, das war der Versuch aus dem Produkt Weltmeisterschaft noch einmal kurzfristigen Profit auf Kosten der langfristigen Perspektive zu machen. Klassische Heuschrecken-Mentalität.

Und meine Erwartung war ganz klar, dass dann seitens UEFA geschimpft und gemeckert wid, aber nicht wirklich was passieren wird.
Dass hier die UEFA also sehr schnell, sehr klar und sehr geschlossen reagiert und klargemacht hat, dass sie das absolut nicht mittragen (und sogar praktisch direkt die nukleare Option eines WM-Boykotts angedroht haben) hat mich sehr überrascht.
Zeigt, dass die Machtposition von Infantino doch nicht derart unantastbar ist, wie sie manchmal gewirkt hat (und er sich selbst offenbar auch überschätzt bzw. die Geschlossenheit der UEFA unterschätzt hat).

Insofern, ja, ich bin positiv angetan von der UEFA in dieser Rolle.

Macht das die UEFA zu den "Guten"? Natürlich nicht. Im Fußballgeschäft gibt es keine guten, das ganze System ist von oben bis unten korrupt und vom Gerangel um Macht, Einfluss und Geld geprägt. Das wird sich mit Sicherheit auch nicht in absehbarer Zeit ändern, völlig unabhängig von einzelnen Personen. Und natürlich ist der Grund für die Ablehnung der Pläne seitens der UEFA auch nur knallhartes verteidigen ihrer eigenen Interessen und Machtposition und hat keine moralisch/ethischen Hintergründe. (Was mal grundsätzlich auch legitim ist, das ist ja letztlich die Aufgabe dieser Verbände)

Ändert nichts daran, dass die UEFA mich in diesem Fall positiv überrascht hat. Und so, wie man kritisiert, wenn was schlechts passiert, darf (und sollte man sogar) sagen, wenn etwas richtig gemacht wird. In diesem Fall hat die UEFA richtig gehandelt in meinen Augen - schnell, entschlossen, klar Stellung bezogen.

Ob das am Ende reicht, um Infantino vorzeitig zu Fall zu bringen? Weiß ich nicht, bin ich auch eher erstmal skeptisch. Wirklich was ändern würde es nichts - das korrupte Sytem ist nicht wegen der Personen an der Spitze entstanden, die Personen an der Spitze sind wegen des korrupten Systems dorthin gekommen.



Deine Aussagen gehe ich zu 100% mit! 👍🏻
Zitat von BustedCookie
Anscheinend hat die UEFA gemerkt, dass sie wirklich wirkungsvoll Druck auf die FIFA machen können und wollen jetzt dementsprechend einen Schritt weitergehen.

Prinzipiell finde ich es auch gut, dass sich gegen Infantino gestellt wird, allerdings habe ich bedenken, wen man als Gegenkandidat aufbauen wollen könnte, wenn ich da nur an den Namen Nasser Al-Khelaifi denke, der letzten schon in den Medien rumgeisterte, bin ich nicht wirklich optimistisch, dass es langfristig besser wird.


Das Entscheidende ist denke ich, daß man sich endlich mit den anderen Kontinentalverbänden abgestimmt und zusammen geschlossen hat. Das war längst überfällig um der FIFA und speziell Infantino zu zeigen, daß sie nicht über die Macht verfügen, die sie seit langem für sich beanspruchen. Ohne die Kontinentalverbände bleibt die FIFA genau Herrscher über gar nichts.

Ich begrüße es sehr, daß sich die Uefa endlich dazu durchgerungen hat.
Die FIFA war schon unter Blatter schlimm, doch Infantino hat dem ganzen mehrfach die Krone aufgesetzt. Ich weiß das man hier für den Vorwurf der Korruption schnell gesperrt wird und habe dafür in der Vergangenheit schon selbst eine Verwarnung kassiert. Aber ich finde bei der FIFA kommt man an diesem Begriff kaum noch vorbei, wenn nur bei einzelnen Fällen nachweislich, dann zumindest im ideologischen Sinne, was den finanziellen Vorteil von wenigen Personen auf Kosten des Sports anbelangt.
Es ist gut das die Verbände beginnen diesem Ausmaß einen Riegel vorzuschieben und das man klar kommuniziert, daß dies nicht ein nur einzelnes Vorhaben betrifft, sondern die gesamte Führung der FIFA.

Man kann auch die UEFA für vieles kritisieren, aber ich finde Ceferin macht da seit Jahren noch einen verhältnismäßig guten Job. Schlimmer als unter Infantino kann ich es mir kaum unter einem Nachfolger vorstellen. Ich hoffe ich täusche mich da nicht, weil ich das auch schon nach Blatter gedacht habe.😉
Zitat von power-play
Ausgerechnet Tebas - muss hier über institutionelle Glaubwürdigkeit reden, und sollte wohl eher im eigenen Land dafür sorgen. Der keine Gelegenheit, seinen Real Madrid Fanatismus zu betonen, auslassende La Liga Chef ist doch maßgeblich mit verantwortlich für die dort herrschende Schiedsrichterschieberei, die ihresgleichen sucht. Da muss man schon weit in die Vergangenheit schauen, in die DDR, um gefühlt Vergleichbares zu entdecken.


Und deswegen soll er dazu nichts sagen dürfen ?
Weil du der Meinung bist das er veratwortlich an einer angeblichen Schiedsrichter Schieberei wäre ? Was aber auch gar nicht bewiesen is...
Das einzigste was bewiesen is is das Barca über Jahre mehrere Millionen an schiedsrichter ausschuss gezahlt hat...Und das Verfahren läuft ja auch noch...
Nur hat das alles trotzdem nichts damit zu tun ob der spanische Liga Präsi sich nich dazu äußern dürfte oder sollte...Das is wohl eher deiner Persönliche Abneigung zuzuschreiben...

Nur is das alles halt auch nen ganz anderes Thema...Und die spanische Liga selbst wenn da was dran is, was geht uns das was an ? Korruption wirst du im Fussball immer haben, das haste bei der Fifa, das haste bei der Uefa...Nur hier gehts weder um die spanische Liga noch um Real oder barca sondern um die Fifa und um Infantino....Und auch wie sehr Infantino den Fussball schaden zufügt und der is schon sehr enorm....Und da darf gerne der spanische liga präsi was zu sagen gerade dann wenn er sich so klar gegen Infantino ausspricht...Denn Infantino muss dringenst weg, denn umso länger der im Amt is umso mehr schaden wird der Fussball erleiden...
Zitat von Joelnaru
UEFA gut, FIFA böse. Gut das im Leben für einige alles so einfach ist. Ich wünschte mir auch manchmal meinen Kopf einfach nicht mehr anstrengen zu müssen. 🤔


Wer behauptet denn so etwas? Immerhin ist Infantino ein Ex-UEFA-Mann.

Nein, ich glaube, niemand hier sieht das so. Aber wenn du weißt: „Der Fisch stinkt vom Kopf her“, dann nützt es dir nichts, die Schwanzflossen abzuschneiden.
Und die FIFA ist nun mal ganz oben, ergo muss erst einmal da oben sauber gemacht werden, gerne kann auch bei der UEFA und von mir aus auch beim DFB weitergemacht werden, immerhin sind die Herren, die jetzt empört die Nase rümpfen, noch vor gar nicht allzu langer Zeit, für einen Einstieg von Investoren in die Bundesliga gewesen.

Aber, deine Kritik an der Gesellschaft bzw. an uns Fußballfans, dass wir nicht den Kopf einschalten, in einen plakativen Einzeiler zu verpacken, ist dann doch eher lächerlich und „lässt tief schließen“.

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
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