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Vertrauen verloren: UEFA attackiert Infantino weiter – „So können wir nicht weitermachen“

01.08.2026 - 12:50 Uhr
Zitat von Contabile
Zitat von Englaender

Danke UEFA - dann lasst Taten folgen und baut gemeinsam mit dem CONCACAF und anderen willigen aus Asien und anderen Regionen einen geeigneten Gegenkadidaten zu Infantino auf.
Das ist wird einfach da Infantino noch breite Unterstützung (Afrika, Oceania, Südamerika und ich befürchte auch Asien) hat.
Das ist viel Arbeit die die UEFA / die großen Verbände leisten müssen.
Jetzt muss Neuendorf mal zeigen ob er als DFB Präsident geeignet ist.


Eigentlich darf es keinen neuen Sonnenkönig geben sondern es braucht grundlegende Reformen. Eventuell ein Komitee aus den Kontinentalverbänden, mit rotierendem Vorsitz alle zwei Jahre. Komiteemitglieder auf maximal vier Jahre gewählt. Zyklus beginnt nach einer WM.

In diese Richtung müsste man das entwickeln.


To quote Johnny Sac in the Sopranos, "What's this, the ***** ing U.N. now?" i

•     •     •

"When the going gets weird, the weird turn professional.”

Kontra 50 plus 1
Zitat von Contabile
Zitat von Englaender

Danke UEFA - dann lasst Taten folgen und baut gemeinsam mit dem CONCACAF und anderen willigen aus Asien und anderen Regionen einen geeigneten Gegenkadidaten zu Infantino auf.
Das ist wird einfach da Infantino noch breite Unterstützung (Afrika, Oceania, Südamerika und ich befürchte auch Asien) hat.
Das ist viel Arbeit die die UEFA / die großen Verbände leisten müssen.
Jetzt muss Neuendorf mal zeigen ob er als DFB Präsident geeignet ist.


Eigentlich darf es keinen neuen Sonnenkönig geben sondern es braucht grundlegende Reformen. Eventuell ein Komitee aus den Kontinentalverbänden, mit rotierendem Vorsitz alle zwei Jahre. Komiteemitglieder auf maximal vier Jahre gewählt. Zyklus beginnt nach einer WM.

In diese Richtung müsste man das entwickeln.


To quote Johnny Sac in the Sopranos, "What's this, the ***** ing U.N. now?"

•     •     •

"When the going gets weird, the weird turn professional.”

Kontra 50 plus 1
Infantino hat nur das Wahlsystem zur Wahl des FIFA-Präsidenten intelligent ausgenutzt. Solange alle 211 Mitgliedsverbände des FIFA-Kongresses mit der gleichen einen Stimme stimmberechtigt sind, egal wie klein und unbedeutend sie sind, stehen einem potenten und skrupellosen Präsidentschafts-Kandidaten Tür und Tor offen, genügend Stimmen zu beschaffen. Du must nur genügend kleine Stimmen sammeln und schon hat man eine ausreichende Machtbasis und klappt es mit der (Wieder-)Wahl. Und oben angekommen, hat man alle Möglichkeiten über Personalentscheidungen (z.B. Wahl von FIFA-Funktionären, Setzen von strategischen und politischen Zielen, usw.) sich zu zementieren.
Zitat von Contabile

Zitat von Englaender

Danke UEFA - dann lasst Taten folgen und baut gemeinsam mit dem CONCACAF und anderen willigen aus Asien und anderen Regionen einen geeigneten Gegenkadidaten zu Infantino auf.
Das ist wird einfach da Infantino noch breite Unterstützung (Afrika, Oceania, Südamerika und ich befürchte auch Asien) hat.
Das ist viel Arbeit die die UEFA / die großen Verbände leisten müssen.
Jetzt muss Neuendorf mal zeigen ob er als DFB Präsident geeignet ist.


Eigentlich darf es keinen neuen Sonnenkönig geben sondern es braucht grundlegende Reformen. Eventuell ein Komitee aus den Kontinentalverbänden, mit rotierendem Vorsitz alle zwei Jahre. Komiteemitglieder auf maximal vier Jahre gewählt. Zyklus beginnt nach einer WM.

In diese Richtung müsste man das entwickeln.


Über all auf der Welt gibt es sie diese selbst ernannten Sonnenkönige, die dort aber nur sitzen, weil sich ein Konsortium aus Macht und Geld geilen Protagonisten dahinter ganz viel Macht, Einflussnahme und Rendite durch sie erhoffen.
War bei Blatter nicht anders.
Korruption wo das Auge nur hinsieht, wenn man denn hinsehen mag 😉

Das ist die Welt wie sie schon immer ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von frangge-manni am 01.08.2026 um 13:43 Uhr bearbeitet
Irgendwie witzig wie die UEFA versucht der FIFA ans Bein zu pissen. Ich glaube es geht für sie mehr um Infantinos plan die WM alle 2 Jahre auszurichten, als alles andere und sind deshalb auf dem Zug aufgestiegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerJogi am 01.08.2026 um 13:45 Uhr bearbeitet
Einen besseren Zeitpunkt als diesen gibt es nicht, sich diesem Totengräber unseres Sports zu entledigen gibt es nicht. Bitte dran bleiben und den Typen versenken.
Zitat von DeDkLux

Die UEFA überrascht mich diese Woche wirklich. Sie haben ihr Rückgrat gefunden und machen keine halben Sachen. Stattdessen ziehen sie weiter durch.


Zu sehr sollte man die Sache dann doch nicht romantisieren. Auch bei der UEFA werden Machtinteressen im Vordergrund stehen und Einzelne obszön profitieren wollen. Trotzdem liegt eine gewisse Schönheit in dem was da grade passiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von snaggels am 01.08.2026 um 13:56 Uhr bearbeitet
Zitat von BustedCookie
Anscheinend hat die UEFA gemerkt, dass sie wirklich wirkungsvoll Druck auf die FIFA machen können und wollen jetzt dementsprechend einen Schritt weitergehen.

Prinzipiell finde ich es auch gut, dass sich gegen Infantino gestellt wird, allerdings habe ich bedenken, wen man als Gegenkandidat aufbauen wollen könnte, wenn ich da nur an den Namen Nasser Al-Khelaifi denke, der letzten schon in den Medien rumgeisterte, bin ich nicht wirklich optimistisch, dass es langfristig besser wird.

Laut L'Equipe waren die Meldungen, dass die UEFA Al Khelaifi als Gegenkandidaten aufbaut purer Müll, er selbst hat kein Interesse daran.
Der Journalist Molina, der schon viele Skandale aufgedeckt hat wie zB. Den sexskandal um den Fussballverband in Haiti vor paar Jahren, hatte gestern zudem geschrieben, dass die FIFA selber schon Mattias Grafstrom als Nachfolger hat, darum auch die ganzen öffentlichen Statements von FIFA Offiziellen wie Lamoor und Cordeiro.
Infantinos Zeit ist vorbei.
Zitat von Dargast
Zitat von BustedCookie

Anscheinend hat die UEFA gemerkt, dass sie wirklich wirkungsvoll Druck auf die FIFA machen können und wollen jetzt dementsprechend einen Schritt weitergehen.

Prinzipiell finde ich es auch gut, dass sich gegen Infantino gestellt wird, allerdings habe ich bedenken, wen man als Gegenkandidat aufbauen wollen könnte, wenn ich da nur an den Namen Nasser Al-Khelaifi denke, der letzten schon in den Medien rumgeisterte, bin ich nicht wirklich optimistisch, dass es langfristig besser wird.

Laut L'Equipe waren die Meldungen, dass die UEFA Al Khelaifi als Gegenkandidaten aufbaut purer Müll, er selbst hat kein Interesse daran.
Der Journalist Molina, der schon viele Skandale aufgedeckt hat wie zB. Den sexskandal um den Fussballverband in Haiti vor paar Jahren, hatte gestern zudem geschrieben, dass die FIFA selber schon Mattias Grafstrom als Nachfolger hat, darum auch die ganzen öffentlichen Statements von FIFA Offiziellen wie Lamoor und Cordeiro.
Infantinos Zeit ist vorbei.



Geafström ist doch auch ein Vertrauter von Infantino oder nicht? Sollte er Nachfolger werden, wird auch gar nichts ändern. Das ist wie ein abgeschlagener Kopf der Hydra: es wächst immer was übles nach. Solange laut FIFA-Verfassung (oder wie das Ding auch heißt) der Präsident nicht auf repräsentative bzw. leitende Funktionen reduziert und das Machthentrum ins Parlament (also Council oder FIFA-Rat) verlegt wird, passiert dasselbe wie mit Infantino: Grafström oder wer auch immer es wird, wird zum Alleinherrscher.
Zitat von ComteDeServant

Infantino hat nur das Wahlsystem zur Wahl des FIFA-Präsidenten intelligent ausgenutzt. Solange alle 211 Mitgliedsverbände des FIFA-Kongresses mit der gleichen einen Stimme stimmberechtigt sind, egal wie klein und unbedeutend sie sind, stehen einem potenten und skrupellosen Präsidentschafts-Kandidaten Tür und Tor offen, genügend Stimmen zu beschaffen. Du must nur genügend kleine Stimmen sammeln und schon hat man eine ausreichende Machtbasis und klappt es mit der (Wieder-)Wahl. Und oben angekommen, hat man alle Möglichkeiten über Personalentscheidungen (z.B. Wahl von FIFA-Funktionären, Setzen von strategischen und politischen Zielen, usw.) sich zu zementieren.


Aber genau das ist doch der Erfolg. Infantino hat eben ganz offensichtlich nicht alle Mitgliedsverbände hinter sich und das, obwohl er seine Amtszeit bisher dazu genutzt hat, kleinere National-/Kontinentalverbände durch WM-Vergaben, finanziellen Versprechungen (Bestechungen) etc. auf seine Seite zu ziehen.

Viel besser noch: Infantino ist es ja sogar gelungen sämtliche Regularien so umzuschreiben, dass er aus seiner Sicht und der von ihm neu geschaffenen "Fifa-Ethikkommission" sich immer im Rahmen des "Legalen" bewegt. Das ist auch nicht sonderlich schwer, solange man selbst bestimmen kann, was den Regularien entspricht und was nicht.

Und ganz offensichtlich hat er sich auf dieses System gerade im Hinblick auf die "kleineren" Verbände verlassen: Finanzielle Anreize mit unbegrenztem Wachstum. Ist dann nur blöd, wenn auf einmal selbst die großen Player sagen: "Danke, aber nein danke!"

Von internationalen Wettbewerben ohne die UEFA im Zusammenhang mit einer erneuten Ausweitung der WM-Teams, wäre halt nicht viel geblieben, wenn Verbände wie Spanien, England, Deutschland, Frankreich, Portugal, Italien etc. den Boykott umgesetzt hätten. Was anscheinend tatsächlich passiert wäre.

Und in dem Moment hätten auch kleinere Verbände nichts mehr davon gehabt, weil die versprochenen Mehreinnahmen natürlich über Vermarktungsrechte etc. irgendwo auch herkommen müssen, was wiederum nicht gegeben ist, wenn gefühlt 15 Teams aus der Top 20-Liste fehlen.

Ich möchte auch gar nicht die UEFA als "Heiligen" stilisieren. Dennoch hat sie hier mit ihrem Vorsprechen etwas in Bewegung gesetzt. Und wer weiß, Ceferin als Gegenkandidat zu Infantino, dafür Lise Klaveness als Präsidentin der UEFA? Ob es dadurch besser wird? Keine Ahnung...

Das wissen wir aber auch erst, wenn es soweit ist und von daher empfinde ich die aktuelle Entwicklung ganz unromantisch als positives Signal.

•     •     •

Einst träumte ich vom Ski-Fliegen,
jetzt kann ich nur noch schief liegen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Deus_Sen am 01.08.2026 um 15:56 Uhr bearbeitet
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