Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
22.04.2014 - 22:10 Uhr
Der mit Keuel war echt gut, alle Achtung.
Ansonsten an unseren Traditionalisten @ monsignore crustulum monstrum:
Ich wüßte nicht, wann der FC Bayern jemals FC Telekom, FC Audi, FC Allianz, FC Paulaner oder FC Lufthansa geheißen hat. Statt dessen hat der Verein Sponsoring Einnahmen von rund 90 Millionen.
Uns würden schon 9 Millionen gut zu Gesicht stehen.
Und eins habe ich vom Blümelchen gelernt, vom FC Bayern lernen, heißt siegen lernen. ;)
Ansonsten an unseren Traditionalisten @ monsignore crustulum monstrum:
Ich wüßte nicht, wann der FC Bayern jemals FC Telekom, FC Audi, FC Allianz, FC Paulaner oder FC Lufthansa geheißen hat. Statt dessen hat der Verein Sponsoring Einnahmen von rund 90 Millionen.
Uns würden schon 9 Millionen gut zu Gesicht stehen.
Und eins habe ich vom Blümelchen gelernt, vom FC Bayern lernen, heißt siegen lernen. ;)
22.04.2014 - 23:24 Uhr
Na, niemand will den RB'lern nacheifern.
Das würde in Dresden auch nich funktionieren. Das einzig gute an RB ist bald hochklassigen Fußball in der Region zu haben. Der Weg dahin und das ganze drum herum is allerdings richtig sch... . Und da bin ich mit den Traditionalisten einer Meinung - Das macht zu einem guten Teil den Fußball kaputt! Weil es eben nicht nur um schneller, höher, weiter an sich geht, sondern das WIE mind. 50% des Faszinosums ausmacht.
Das Mitleiden und Mitgestalten, das hängende Herz, dass einfach nicht loskommt vom Verein, weil die Emotionen trotz aller Vernunft siegt. Das kann und wird man nie mit Geld kaufen können.
Daraus den Schluss zu ziehen, dass Geld per se schlecht ist, ist dann wie mit dem Kind und dem Bad. Man brauch schon beides. Kommerz/Geld und Emotionen. Tradition und Fortschritt/Anpassung.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben usw.
Es kann also nicht darum gehen, das Geld/ den Kommerz vollkommen rauszuhalten. Das wird man nie aufhalten können.
Was aber geht ist das ganze in einem eigenen, neuen Sinne zu gestalten. Es nicht einfach über sich ergehen lassen, sondern was draus zu machen.
Das stört mich am meisten. Immer nur meckern und das Jammerossi-Klischee bedienen. Davon is noch nichts besser geworden, genauso wenig wie sich in seine Heile Welt von vor 30 Jahren einbunkern.
Es kommt aufs Jetzt an. Und es kommt darauf an zu zeigen, dass es auch anders als in LE nach oben gehen kann. Mit dem Notwendigen (Geld, Strategie, Struktur, Plan, Sachverstand, etc.) und dem WESENTLICHEN, was in LE nie da sein wird, eine emotionale Gemeinschaft, die in 'Guten wie in schlechten Tagen' nur aus einem Grund zusammen steht, weil das Herz am Verein hängt.
Gut passt nicht mehr hier her.
Deswegen: Darmstadt is machbar. schaltet die Jahresendzeitfigur mit Flügeln, aus Stroh aus und vorne läuft nich mehr viel.
Das würde in Dresden auch nich funktionieren. Das einzig gute an RB ist bald hochklassigen Fußball in der Region zu haben. Der Weg dahin und das ganze drum herum is allerdings richtig sch... . Und da bin ich mit den Traditionalisten einer Meinung - Das macht zu einem guten Teil den Fußball kaputt! Weil es eben nicht nur um schneller, höher, weiter an sich geht, sondern das WIE mind. 50% des Faszinosums ausmacht.
Das Mitleiden und Mitgestalten, das hängende Herz, dass einfach nicht loskommt vom Verein, weil die Emotionen trotz aller Vernunft siegt. Das kann und wird man nie mit Geld kaufen können.
Daraus den Schluss zu ziehen, dass Geld per se schlecht ist, ist dann wie mit dem Kind und dem Bad. Man brauch schon beides. Kommerz/Geld und Emotionen. Tradition und Fortschritt/Anpassung.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben usw.
Es kann also nicht darum gehen, das Geld/ den Kommerz vollkommen rauszuhalten. Das wird man nie aufhalten können.
Was aber geht ist das ganze in einem eigenen, neuen Sinne zu gestalten. Es nicht einfach über sich ergehen lassen, sondern was draus zu machen.
Das stört mich am meisten. Immer nur meckern und das Jammerossi-Klischee bedienen. Davon is noch nichts besser geworden, genauso wenig wie sich in seine Heile Welt von vor 30 Jahren einbunkern.
Es kommt aufs Jetzt an. Und es kommt darauf an zu zeigen, dass es auch anders als in LE nach oben gehen kann. Mit dem Notwendigen (Geld, Strategie, Struktur, Plan, Sachverstand, etc.) und dem WESENTLICHEN, was in LE nie da sein wird, eine emotionale Gemeinschaft, die in 'Guten wie in schlechten Tagen' nur aus einem Grund zusammen steht, weil das Herz am Verein hängt.
Gut passt nicht mehr hier her.
Deswegen: Darmstadt is machbar. schaltet die Jahresendzeitfigur mit Flügeln, aus Stroh aus und vorne läuft nich mehr viel.
22.04.2014 - 23:44 Uhr
Zitat von dynamo_willi:
jo hats hier nie gegeben... OPTIK Rathenow, STAHL Brandenburg, WISMUT Aue, CARL ZEISS Jena etc pp - aber da steckt ja auch überall Tradition drin (wenn man tief genug in den Geschichtsbüchern gräbt)
Finde den Unterschied zwischen einer BSG und einem reinem Profitorientiertem Unternehmen, welches eine Abteilung Formel1 führt sowie eine Abteilung Fußball mit mehreren Filialen Weltweit. :rolleyes
jo hats hier nie gegeben... OPTIK Rathenow, STAHL Brandenburg, WISMUT Aue, CARL ZEISS Jena etc pp - aber da steckt ja auch überall Tradition drin (wenn man tief genug in den Geschichtsbüchern gräbt)
Finde den Unterschied zwischen einer BSG und einem reinem Profitorientiertem Unternehmen, welches eine Abteilung Formel1 führt sowie eine Abteilung Fußball mit mehreren Filialen Weltweit. :rolleyes
22.04.2014 - 23:48 Uhr
Zitat von schelm2003:
Zitat von Cookie_Monster :
Zitat von SGD-Adlershof53:
Versteht es doch mal auch als Chance für andere Vereine, ein ähnliches Geschäftsmodell zumindest anzudenken.
SG Coca Cola Dresden, Chemnitzer Budweis FC, FC Fiat Magdeburg..... FC Krauss-Maffei Eisern Union Berlin....(Maskottchen wird im übrigen ein Leopard 2A6). FC Hansa Mærsk Rostock.
Ja, es ist die Chance für den Osten...
Sorry, Cookie - das war wohl ein Vögelchen-Beißreflex, oder?!
Ja, RB ist ein Marketingkonstrukt, nicht mehr und nicht weniger. Der Standort wurde aber ebenso bewusst ausgesucht wie das Gesamtgeschäftsmodell und -ob uns das gefällt oder nicht- es wird aufgehen :( ...
Nun wissen wir bei vernünftigem Nachdenken alle miteinander, dass ich mir eine Bratwurst nur kaufen kann, wenn ich Knete habe. Außerdem sind Investitionen (gegen Knete) stets wesentliche Grundlage (da Produktionsfaktoren im weitesten Sinne), um damit Wachstum zu generieren und auf Sicht Gewinn orientiert zu arbeiten. Die Voraussetzungen dafür stellt nun mal RB.
Soweit zu den Fakten - nichts anderes hat Adler (eben nur mit seinen Worten) geschrieben. Ich kann daran nichts falsches erkennen. Jeder, der heute noch glaubt, ein Fußballverein funktioniere anders, der irrt.
Wir für unseren Teil haben NICHTS - nur Schulden. Belastbare Vermögenswerte = nada, null, niente - Stadion gehört uns nicht, Trainingsgelände haben wir nicht, Vereinsheimat auch nicht und selbst die Geschäftsstelle ist in angemieteten Räumen. Ich für meinen Teil finds einfach nur Sch....
Mal zum Nachdenken: Ein S04 als durchaus reinrassiger Arbeiterverein hat seit Jahren GAZPROM auf der Brust - wen stört das? KEINEN!
Aber wir hier spielen mit Einigen die kleine Bastion namens "gallisches Dorf" - wir haben nur ein Problem: Keinen Zaubertrank :o !
Nein, auch ich möchte meine SGD nicht "verkaufen", aber anpassen an die aktuellen Gegebenheiten stünde uns nicht nur ganz gut zu Gesicht, sondern ist zwingend erforderlich. Nichts anderes hat der Adler geschrieben und regt lediglich an, Denkverbote aufzugeben und offen für innovative Lösungen zu sein.
Ich selbst bin zu sehr betriebswirtschaftlich geprägt, als dass ich die Probleme unseres Vereins mit solchen Konstrukten wie Fananleihe allein gelöst sehe. Und nochmal: Ich bin gespannt, was in Bälde als Lösungsvorschlag dazu kommt. Hoffentlich bekommen dabei nicht Einige Schnapp-Atmung ;) !
Habe ich behauptet, dass es ohne Sponsor geht? Wenn ja dann zeige es mir in meinen überschaubaren 3 Zeilen. Ich bin gespannt wo sich das wiederfindet. :ugly
Wir haben uns angepasst, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten und darüber sagt keiner was. Wenn ja dann kannst du gerne auch das noch zeigen.... :rolleyes
Mit der einen Hand zeigt man auf die SGD und sagt, dass alles scheiße ist und man sich doch anpassen soll. Mit der anderen Hand zeigt man gerade auf einen Verein, welcher aus reinen Marketingzwecken gegründet wurde und welcher nur der Güte einer einzelnen Person zu verdanken ist.
Nein danke. Ich bleibe bei dem was wir haben und auch wenn es bedeutet, dass wir am Saisonende immer einen Herzkasper erleiden, vielleicht dezimiert das ja die Gutmenschen in unseren Reihen.
Zitat von SGD-Adlershof53:
Versteht es doch mal auch als Chance für andere Vereine, ein ähnliches Geschäftsmodell zumindest anzudenken.
SG Coca Cola Dresden, Chemnitzer Budweis FC, FC Fiat Magdeburg..... FC Krauss-Maffei Eisern Union Berlin....(Maskottchen wird im übrigen ein Leopard 2A6). FC Hansa Mærsk Rostock.
Ja, es ist die Chance für den Osten...
Sorry, Cookie - das war wohl ein Vögelchen-Beißreflex, oder?!
Ja, RB ist ein Marketingkonstrukt, nicht mehr und nicht weniger. Der Standort wurde aber ebenso bewusst ausgesucht wie das Gesamtgeschäftsmodell und -ob uns das gefällt oder nicht- es wird aufgehen :( ...
Nun wissen wir bei vernünftigem Nachdenken alle miteinander, dass ich mir eine Bratwurst nur kaufen kann, wenn ich Knete habe. Außerdem sind Investitionen (gegen Knete) stets wesentliche Grundlage (da Produktionsfaktoren im weitesten Sinne), um damit Wachstum zu generieren und auf Sicht Gewinn orientiert zu arbeiten. Die Voraussetzungen dafür stellt nun mal RB.
Soweit zu den Fakten - nichts anderes hat Adler (eben nur mit seinen Worten) geschrieben. Ich kann daran nichts falsches erkennen. Jeder, der heute noch glaubt, ein Fußballverein funktioniere anders, der irrt.
Wir für unseren Teil haben NICHTS - nur Schulden. Belastbare Vermögenswerte = nada, null, niente - Stadion gehört uns nicht, Trainingsgelände haben wir nicht, Vereinsheimat auch nicht und selbst die Geschäftsstelle ist in angemieteten Räumen. Ich für meinen Teil finds einfach nur Sch....
Mal zum Nachdenken: Ein S04 als durchaus reinrassiger Arbeiterverein hat seit Jahren GAZPROM auf der Brust - wen stört das? KEINEN!
Aber wir hier spielen mit Einigen die kleine Bastion namens "gallisches Dorf" - wir haben nur ein Problem: Keinen Zaubertrank :o !
Nein, auch ich möchte meine SGD nicht "verkaufen", aber anpassen an die aktuellen Gegebenheiten stünde uns nicht nur ganz gut zu Gesicht, sondern ist zwingend erforderlich. Nichts anderes hat der Adler geschrieben und regt lediglich an, Denkverbote aufzugeben und offen für innovative Lösungen zu sein.
Ich selbst bin zu sehr betriebswirtschaftlich geprägt, als dass ich die Probleme unseres Vereins mit solchen Konstrukten wie Fananleihe allein gelöst sehe. Und nochmal: Ich bin gespannt, was in Bälde als Lösungsvorschlag dazu kommt. Hoffentlich bekommen dabei nicht Einige Schnapp-Atmung ;) !
Habe ich behauptet, dass es ohne Sponsor geht? Wenn ja dann zeige es mir in meinen überschaubaren 3 Zeilen. Ich bin gespannt wo sich das wiederfindet. :ugly
Wir haben uns angepasst, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten und darüber sagt keiner was. Wenn ja dann kannst du gerne auch das noch zeigen.... :rolleyes
Mit der einen Hand zeigt man auf die SGD und sagt, dass alles scheiße ist und man sich doch anpassen soll. Mit der anderen Hand zeigt man gerade auf einen Verein, welcher aus reinen Marketingzwecken gegründet wurde und welcher nur der Güte einer einzelnen Person zu verdanken ist.
Nein danke. Ich bleibe bei dem was wir haben und auch wenn es bedeutet, dass wir am Saisonende immer einen Herzkasper erleiden, vielleicht dezimiert das ja die Gutmenschen in unseren Reihen.
23.04.2014 - 01:24 Uhr
Finanzen, Marketing etc. sind Teil des Wettbewerbs und von daher im Wesentlichen ein fast originärer Sportsgedanke.
Daher sollte man bei der Vermarktung ruhig weiter gehen. find ich. Da sind die Kapazitäten aber bei Weitem noch nich ausgeschöpft. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir nicht im Ansatz das rausgeholt was geht.
Und ich mein hier nicht Ecken von Fließenkiessling sponsern zu lassen, sondern bspw. langfristige strategische Partnerschaften einzugehen oder eine 'Marke Dynamo' abseits der Klopperein aufzubauen. Da is noch Luft nach oben, aber jede Menge. Da bleibt dann auch dem Diabetikmonster der Herzkasper erspart.
Der Wettbewerbsgedanke wird dann ad absurdum geführt, wenn dieser durch ein Allmachtsgott von oben mit unermesslicher Schatztruhe auftaucht. Das hat dann nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Daher sollte man bei der Vermarktung ruhig weiter gehen. find ich. Da sind die Kapazitäten aber bei Weitem noch nich ausgeschöpft. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir nicht im Ansatz das rausgeholt was geht.
Und ich mein hier nicht Ecken von Fließenkiessling sponsern zu lassen, sondern bspw. langfristige strategische Partnerschaften einzugehen oder eine 'Marke Dynamo' abseits der Klopperein aufzubauen. Da is noch Luft nach oben, aber jede Menge. Da bleibt dann auch dem Diabetikmonster der Herzkasper erspart.
Der Wettbewerbsgedanke wird dann ad absurdum geführt, wenn dieser durch ein Allmachtsgott von oben mit unermesslicher Schatztruhe auftaucht. Das hat dann nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
23.04.2014 - 02:00 Uhr
Warum kann die Freiburger Schule bzw. das Modell im Profifussball noch immer nicht von uns kopiert werden? Der Erfolg spricht doch dafür. Vor einer möglichen Reli gg. Darm würde mir nich bange. Das erfolgreiche Spielsystem in Liga 3 gleicht sich immer wieder bei Heim- wie Auswärtsspielen - ist ausrechenbar und nur auf individuelle Fehler des Kontrahenten ausgerichtet. Hier sind und sollten unsere Goldfüsschen allerdings den Tick besser je Gegenspieler sein, sprich im Hinspiel würde der Klassenunterschied schon deutlich. Es sei denn, wir gewönnen auch in KL, dann haben womöglich die Anderen das Problem an der Backe. Wovon ich ausgehe. ;)
23.04.2014 - 08:15 Uhr
Habe ich behauptet, dass es ohne Sponsor geht? Wenn ja dann zeige es mir in meinen überschaubaren 3 Zeilen. Ich bin gespannt wo sich das wiederfindet. :ugly
Wir haben uns angepasst, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten und darüber sagt keiner was. Wenn ja dann kannst du gerne auch das noch zeigen.... :rolleyes
Mit der einen Hand zeigt man auf die SGD und sagt, dass alles scheiße ist und man sich doch anpassen soll. Mit der anderen Hand zeigt man gerade auf einen Verein, welcher aus reinen Marketingzwecken gegründet wurde und welcher nur der Güte einer einzelnen Person zu verdanken ist.
Nein danke. Ich bleibe bei dem was wir haben und auch wenn es bedeutet, dass wir am Saisonende immer einen Herzkasper erleiden, vielleicht dezimiert das ja die Gutmenschen in unseren Reihen.
Zu 1) Nein, Du hast es aber im Reflex überzogen dargestellt.
Zu 2) Wie gut wir das in den letzten 25 Jahren gemacht haben, sehen wir aktuell.
zu 3) Ja, ich könnte heulen, wie wir aktuell dastehen und unser Potential nicht auch nur annähernd ausschöpfen. Und NEIN: Das Modell RB ist weder für einen reinrassigen Fußballfan an sich noch für unsere SGD auch nur ansatzweise akzeptabel.
zu 4) Ich bin lange genug dabei, um Leidensfähigkeit hinlänglich unter Beweis gestellt zu haben. Ich bin aber auch Fan, um vielleicht mal die Hoffnung auf Erfolgserlebnisse haben zu dürfen. Und nur weil ich mir anmaße, Dinge differenziert und aufgrund beruflicher Prägung häufig stark betriebswirtschaftlich geprägt zu sehen, lasse ich den Gutmenschen nicht auf mir sitzen :angry !
Und abschließend noch eines, auch wenn RB das perfide und für mich nicht akzeptabel für einen Fußballverein umsetzt:
Fast alle weitgehend erfolgreichen Vereine haben gemeinsam, dass die Basisdemokratie sehr eingeschränkt vorhanden ist. Es gibt eine i.d.R. über Jahre konstante Führungscrew, die den Weg maßgeblich bestimmt. Überall dort, wo in großem Maße Fanströmungen mitreden (wollen), herrscht zumeist Chaos und wirtschaftlicher wie sportlicher Misserfolg. Komisch, oder?
23.04.2014 - 09:01 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Der Eine spricht von korrupten Säcken beim DFB, der nächste im Zusammenhang mit RB gar von Drecksverein.
Nehmt es doch mal so wie es ist, hier wächst ein Riese heran, der den Fußball in Ostdeutschland die nächsten Jahre dominieren wird.
Streiche das "Ost" und ich gebe dir Recht. RB Leipzig wird sich in kurzer Zeit in der 1. Bundesliga etablieren. Nach zwei, drei Jahren im internationalen Fußballgeschäft kann sicher auch der Hauptsponsor kürzer treten. Tradition und Vereinsbindung entstehen dann einfach mit der Zeit und den Erfolgen - so wie bei Dynamo. Das ist ein ganz normaler Prozess und ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Bei den meisten dürfte da wohl Neid eine Rolle spielen.
Zitat von SGD-Adlershof53:
Versteht es doch mal auch als Chance für andere Vereine, ein ähnliches Geschäftsmodell zumindest anzudenken. Der gesamte Osten wurschtelt seit mehr als 25 Jahren im Profifußball herum. RB wird es zweifellos mit viel Kapital in nicht einmal 5 Jahren schaffen, ganz oben anzuklopfen.
Wenn wir so weitermachen wie die letzten 25 Jahre, werden wir nie dort anklopfen.
Hansi Kreische äußerte einmal, nachdem an ihm die Frage nach Europapokal und 1. Bundesliga in Dresden gestellt wurde, sinngemäß "sorry nicht die nächsten 25 Jahre".
Als Chance für Ostdeutschland sollte man das nicht verstehen. Red Bull hat einfach eine Region mit großem Zuschauerpotential, guter Infrastruktur und langer Fußballtradition, aber ohne etablierte Vereine gesucht. Da dürfte Leipzig mit seinen reichlich 500.000 Einwohnern, seinem frisch sanierten Olympiastadion und einer Fußballtradition von mehr als 100 Jahren ziemlich einmalig sein.
In Dresden wäre das sicher auch möglich, wenn die SGD in den Analen der Geschichte verschwindet. Ansonsten fällt mir da keine Region ein. Weder Magdeburg noch Jena dürften die Kriterien von RB oder anderen Großsponsoren erfüllen.
Der Eine spricht von korrupten Säcken beim DFB, der nächste im Zusammenhang mit RB gar von Drecksverein.
Nehmt es doch mal so wie es ist, hier wächst ein Riese heran, der den Fußball in Ostdeutschland die nächsten Jahre dominieren wird.
Streiche das "Ost" und ich gebe dir Recht. RB Leipzig wird sich in kurzer Zeit in der 1. Bundesliga etablieren. Nach zwei, drei Jahren im internationalen Fußballgeschäft kann sicher auch der Hauptsponsor kürzer treten. Tradition und Vereinsbindung entstehen dann einfach mit der Zeit und den Erfolgen - so wie bei Dynamo. Das ist ein ganz normaler Prozess und ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Bei den meisten dürfte da wohl Neid eine Rolle spielen.
Zitat von SGD-Adlershof53:
Versteht es doch mal auch als Chance für andere Vereine, ein ähnliches Geschäftsmodell zumindest anzudenken. Der gesamte Osten wurschtelt seit mehr als 25 Jahren im Profifußball herum. RB wird es zweifellos mit viel Kapital in nicht einmal 5 Jahren schaffen, ganz oben anzuklopfen.
Wenn wir so weitermachen wie die letzten 25 Jahre, werden wir nie dort anklopfen.
Hansi Kreische äußerte einmal, nachdem an ihm die Frage nach Europapokal und 1. Bundesliga in Dresden gestellt wurde, sinngemäß "sorry nicht die nächsten 25 Jahre".
Als Chance für Ostdeutschland sollte man das nicht verstehen. Red Bull hat einfach eine Region mit großem Zuschauerpotential, guter Infrastruktur und langer Fußballtradition, aber ohne etablierte Vereine gesucht. Da dürfte Leipzig mit seinen reichlich 500.000 Einwohnern, seinem frisch sanierten Olympiastadion und einer Fußballtradition von mehr als 100 Jahren ziemlich einmalig sein.
In Dresden wäre das sicher auch möglich, wenn die SGD in den Analen der Geschichte verschwindet. Ansonsten fällt mir da keine Region ein. Weder Magdeburg noch Jena dürften die Kriterien von RB oder anderen Großsponsoren erfüllen.
23.04.2014 - 09:10 Uhr
Zitat von GOALiath11:
Der Wettbewerbsgedanke wird dann ad absurdum geführt, wenn dieser durch ein Allmachtsgott von oben mit unermesslicher Schatztruhe auftaucht. Das hat dann nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Das ist aber auch längst teil des Systems. Man schaue sich nur das Engagement von Roman Abramowitsch oder Nasser Al-Khelaïfi an. Etwas kleiner aber auch nicht ohne - die TSG Hoppenheim. Nicht zu vergessen die neuen Werksvereine Wolfsburg oder Ingolstadt.
Man könnte diese Liste noch weiter fortsetzen. Das Mäzentum ist überall.
Der Wettbewerbsgedanke wird dann ad absurdum geführt, wenn dieser durch ein Allmachtsgott von oben mit unermesslicher Schatztruhe auftaucht. Das hat dann nichts mit Sport oder Wettbewerb zu tun.
Das ist aber auch längst teil des Systems. Man schaue sich nur das Engagement von Roman Abramowitsch oder Nasser Al-Khelaïfi an. Etwas kleiner aber auch nicht ohne - die TSG Hoppenheim. Nicht zu vergessen die neuen Werksvereine Wolfsburg oder Ingolstadt.
Man könnte diese Liste noch weiter fortsetzen. Das Mäzentum ist überall.
23.04.2014 - 09:23 Uhr
Zitat von schelm2003:
Wir für unseren Teil haben NICHTS - nur Schulden. Belastbare Vermögenswerte = nada, null, niente - Stadion gehört uns nicht, Trainingsgelände haben wir nicht, Vereinsheimat auch nicht und selbst die Geschäftsstelle ist in angemieteten Räumen. Ich für meinen Teil finds einfach nur Sch....
Mal zum Nachdenken: Ein S04 als durchaus reinrassiger Arbeiterverein hat seit Jahren GAZPROM auf der Brust - wen stört das? KEINEN!
Wahre Worte. Hab ich so oder so ähnlich auch schon geschrieben. So ist das nun mal, wenn man knapp 20 Jahre verschläft. Professionalisierung war ja lange ein Fremdwort und wird erst seit einigen wenigen Jahren wirklich ernsthaft versucht.
Dabei ist der Widerstand bei den alteingesessenen Mitgliedern/Fans natürlich groß, denn man will ihre Privilegien beschneiden. Aber das ist unvermeidlich. Man kann kein Unternehmen mittels basisdemokratischer Entscheidungen führen. Das funktioniert nicht. Die große Masse verfügt nämlich nicht über alle wesentlichen Informationen - kann sie auch gar nicht. Und deshalb wird das immer nach hinten losgehen.
Ich denke, jeder muss sich fragen, was er will. Entweder die SGD wird ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen mit allem was dazu gehört. Dann besteht die Chance auf eine Rückkehr in die 1. Bundesliga. Oder man wurschtelt so weiter wie bisher (Dorfverein/Freizeitverein, wo alle mitreden dürfen). Dann geht es aber über kurz oder lang abwärts in den Amateursport. Das ist auch ok. Damit würde der Weg in Dresden frei für einen anderen betriebswirtschaftlich sauber geführten Verein.
Wir für unseren Teil haben NICHTS - nur Schulden. Belastbare Vermögenswerte = nada, null, niente - Stadion gehört uns nicht, Trainingsgelände haben wir nicht, Vereinsheimat auch nicht und selbst die Geschäftsstelle ist in angemieteten Räumen. Ich für meinen Teil finds einfach nur Sch....
Mal zum Nachdenken: Ein S04 als durchaus reinrassiger Arbeiterverein hat seit Jahren GAZPROM auf der Brust - wen stört das? KEINEN!
Wahre Worte. Hab ich so oder so ähnlich auch schon geschrieben. So ist das nun mal, wenn man knapp 20 Jahre verschläft. Professionalisierung war ja lange ein Fremdwort und wird erst seit einigen wenigen Jahren wirklich ernsthaft versucht.
Dabei ist der Widerstand bei den alteingesessenen Mitgliedern/Fans natürlich groß, denn man will ihre Privilegien beschneiden. Aber das ist unvermeidlich. Man kann kein Unternehmen mittels basisdemokratischer Entscheidungen führen. Das funktioniert nicht. Die große Masse verfügt nämlich nicht über alle wesentlichen Informationen - kann sie auch gar nicht. Und deshalb wird das immer nach hinten losgehen.
Ich denke, jeder muss sich fragen, was er will. Entweder die SGD wird ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen mit allem was dazu gehört. Dann besteht die Chance auf eine Rückkehr in die 1. Bundesliga. Oder man wurschtelt so weiter wie bisher (Dorfverein/Freizeitverein, wo alle mitreden dürfen). Dann geht es aber über kurz oder lang abwärts in den Amateursport. Das ist auch ok. Damit würde der Weg in Dresden frei für einen anderen betriebswirtschaftlich sauber geführten Verein.
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