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Trainerscouting

05.03.2017 - 14:58 Uhr
Trainerscouting |#5381
02.06.2026 - 12:23 Uhr
Ihr seid aber schon extrem obsessed, was spanische oder portugiesische Trainer betrifft. Das macht als Außenstehender schon etwas "Angst".

Warum seid ihr so sehr darauf fixiert? Weil ihr mal mit einem Trainer von dort Meister geworden seid und häufig guten Fußball gezeigt habt?

Alonso hatte aber auch viele Vorteile gegenüber den Trainern aus Spanien bzw. Portugal, die ihr euch nun wünscht: Er kannte die Liga, er konnte die Sprache einigermaßen, er kannte den deutschen Fußball, er kannte die deutsche Kultur und Mentalität. Er fing also was diese Faktoren betrifft nicht bei Null an.

Zudem lese ich immer, wie sehr ihr dominanten Ballbesitzeußball sehen wollt. Ich habe da letzte Tage ja schon mal was zu geschrieben.

Aber wird das in Bezug auf die Alonso Zeit, die hier scheinbar viele extrem geprägt hat, nicht auch etwas verklärt?

Sicherlich wurde da viel Wert auf fußballerische Lösungen gesetzt und ihr hattet viele Spieler, die dafür geeignet bzw. prädestiniert waren.

Aber habt ihr nicht auch häufiger von dem schnellen vertikalen Spiel auf Frimpong oder Boniface gelebt,die mit ihrem Tempo und Aktionen die Leute oftmals von den Sitzen rissen?

Es war doch die Mischung zwischen Ballbesitz, Umschaltspiel, gepflegten Aufbau, frühes Pressing, hohe Balleroberung etc., die das Spiel unter Alonso auszeichnete. Er war doch gar nicht der reine Ballbesitztrainer, bei dem Ballbesitz über alles ging und der alles darüber lösen wollte. Wäre er das gewesen, hätte er zum Beispiel schon darauf gedrängt, einen anderen Keeper zu bekommen, denn ein Hradecky passt nicht zu einem Trainer, der dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen will.

Ihr hechelt dem nächsten Alonso nach, weil ihr unbedingt wieder einen südeuropäischen Coach wollte. Dortmund hechelte immer dem neuen Klopp hinterher und hat sich damit selbst beschränkt und geschwächt.
Trainerscouting |#5382
02.06.2026 - 12:39 Uhr
Zitat von Lokonda04
Ihr seid aber schon extrem obsessed, was spanische oder portugiesische Trainer betrifft. Das macht als Außenstehender schon etwas "Angst".

Warum seid ihr so sehr darauf fixiert? Weil ihr mal mit einem Trainer von dort Meister geworden seid und häufig guten Fußball gezeigt habt?

Alonso hatte aber auch viele Vorteile gegenüber den Trainern aus Spanien bzw. Portugal, die ihr euch nun wünscht: Er kannte die Liga, er konnte die Sprache einigermaßen, er kannte den deutschen Fußball, er kannte die deutsche Kultur und Mentalität. Er fing also was diese Faktoren betrifft nicht bei Null an.

Zudem lese ich immer, wie sehr ihr dominanten Ballbesitzeußball sehen wollt. Ich habe da letzte Tage ja schon mal was zu geschrieben.

Aber wird das in Bezug auf die Alonso Zeit, die hier scheinbar viele extrem geprägt hat, nicht auch etwas verklärt?

Sicherlich wurde da viel Wert auf fußballerische Lösungen gesetzt und ihr hattet viele Spieler, die dafür geeignet bzw. prädestiniert waren.

Aber habt ihr nicht auch häufiger von dem schnellen vertikalen Spiel auf Frimpong oder Boniface gelebt,die mit ihrem Tempo und Aktionen die Leute oftmals von den Sitzen rissen?

Es war doch die Mischung zwischen Ballbesitz, Umschaltspiel, gepflegten Aufbau, frühes Pressing, hohe Balleroberung etc., die das Spiel unter Alonso auszeichnete. Er war doch gar nicht der reine Ballbesitztrainer, bei dem Ballbesitz über alles ging und der alles darüber lösen wollte. Wäre er das gewesen, hätte er zum Beispiel schon darauf gedrängt, einen anderen Keeper zu bekommen, denn ein Hradecky passt nicht zu einem Trainer, der dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen will.

Ihr hechelt dem nächsten Alonso nach, weil ihr unbedingt wieder einen südeuropäischen Coach wollte. Dortmund hechelte immer dem neuen Klopp hinterher und hat sich damit selbst beschränkt und geschwächt.



Mir ist egal, wo der Trainer herkommt, solange er Ballbesitzfußball spielen lässt. Kein Trainer weigert sich, wenn vertikal gespielt wird, sobald der Raum da ist, aber ich brauche niemanden hier, der das auf Kosten von Spielkontrolle erzwingen will. Das hat bei mir auch weniger mit Alonso zu tun - schon als Bosz eingestellt wurde, war ich super happy, endlich mal einen ballbesitzlastigen Fußball bei uns zu sehen. Seoane hat mir als Trainer überhaupt nicht zugesagt, Alonso war dann stilistisch genau die richtige Besetzung.

Und ich sage, dass sich Dortmund eher selbst geschwächt hat, indem ihnen der Spielstil des Trainers mehr oder weniger egal war. Tuchel hat strategisch noch gepasst, aber Terzic, Sahin und nun Kovac sind ganze wilde Sprünge, was die Philosophie angeht. Davon abgesehen ist reiner Umschaltfußball was das Potenzial nach oben hin angeht einfach super limitiert. Positionsspiel, Ballbesitz und Kontrolle sind die wichtigsten taktischen Erfolgsfaktoren im modernen Fußball. Auf jemanden wie Glasner habe ich wirklich gar keine Lust.
Trainerscouting |#5383
02.06.2026 - 12:40 Uhr
Zitat von Lokonda04
Ihr seid aber schon extrem obsessed, was spanische oder portugiesische Trainer betrifft. Das macht als Außenstehender schon etwas "Angst".

Warum seid ihr so sehr darauf fixiert? Weil ihr mal mit einem Trainer von dort Meister geworden seid und häufig guten Fußball gezeigt habt?

Alonso hatte aber auch viele Vorteile gegenüber den Trainern aus Spanien bzw. Portugal, die ihr euch nun wünscht: Er kannte die Liga, er konnte die Sprache einigermaßen, er kannte den deutschen Fußball, er kannte die deutsche Kultur und Mentalität. Er fing also was diese Faktoren betrifft nicht bei Null an.

Zudem lese ich immer, wie sehr ihr dominanten Ballbesitzeußball sehen wollt. Ich habe da letzte Tage ja schon mal was zu geschrieben.

Aber wird das in Bezug auf die Alonso Zeit, die hier scheinbar viele extrem geprägt hat, nicht auch etwas verklärt?

Sicherlich wurde da viel Wert auf fußballerische Lösungen gesetzt und ihr hattet viele Spieler, die dafür geeignet bzw. prädestiniert waren.

Aber habt ihr nicht auch häufiger von dem schnellen vertikalen Spiel auf Frimpong oder Boniface gelebt,die mit ihrem Tempo und Aktionen die Leute oftmals von den Sitzen rissen?

Es war doch die Mischung zwischen Ballbesitz, Umschaltspiel, gepflegten Aufbau, frühes Pressing, hohe Balleroberung etc., die das Spiel unter Alonso auszeichnete. Er war doch gar nicht der reine Ballbesitztrainer, bei dem Ballbesitz über alles ging und der alles darüber lösen wollte. Wäre er das gewesen, hätte er zum Beispiel schon darauf gedrängt, einen anderen Keeper zu bekommen, denn ein Hradecky passt nicht zu einem Trainer, der dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen will.

Ihr hechelt dem nächsten Alonso nach, weil ihr unbedingt wieder einen südeuropäischen Coach wollte. Dortmund hechelte immer dem neuen Klopp hinterher und hat sich damit selbst beschränkt und geschwächt.

Genau einer von drei potenziellen Kandidaten ist Spanier. Keine Ahnung warum dieser Vorwurf ständig kommen dass wir zwanghaft einen neuen spanischen Trainer suchen, nachdem die letzten beiden Kandidaten keine waren und die Gerüchte für den nächsten Trainer dies ebenso nicht hergeben. Ich werf das mal zurück und behaupte dass die Vereinsfremden User in diesem Forum davon „obsessed“ sind uns diese krankhafte Suche nach dem nächsten Alonso vorzuwerfen.

Und klar kommen hier von den Usern auch Vorschläge von spanischen Trainern, da diese halt auch häufig unser gewünschtes System spielen lassen. Ganz davon ab dass ein nicht unwichtiger Teil unseres Kaders Spanisch als Muttersprache spricht. Da nach einem Trainer zu suchen der dies ebenso tut ist doch naheliegend.

Auch deine Einschätzung zu unserer Zeit unter Alonso ist doch Quatsch. Natürlich haben wir auch häufig schnell und vertikal gespielt, auf Konter gelauert etc.. Aber grade die Spiele gegen kleinere und defensivere Mannschaften wurden ganz klar mit viel Ballbesitz und sehr vielen Ballzirkulationen gelöst. Der durchschnittliche Ballbesitz von 60% untermauert dies.

Auch dass man für eine Taktik die auf Ballbesitz Wert legt zwangsläufig einen anderen Keeper braucht und dies nicht mit Hradecky zu spielen ist, ist doch quatsch. Klar ist ein mitspielender Torhüter deutlich besser hierfür, zu sagen dass es ohne diesen aber nicht möglich ist, entspricht nicht der Wahrheit. Zu mal man ja sogar mit Kovar versucht hat genau so einen aufzubauen.

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Alles begann mit einem Brief
Trainerscouting |#5384
02.06.2026 - 12:47 Uhr
Zitat von Lokonda04
Ihr seid aber schon extrem obsessed, was spanische oder portugiesische Trainer betrifft. Das macht als Außenstehender schon etwas "Angst".

Warum seid ihr so sehr darauf fixiert? Weil ihr mal mit einem Trainer von dort Meister geworden seid und häufig guten Fußball gezeigt habt?

Alonso hatte aber auch viele Vorteile gegenüber den Trainern aus Spanien bzw. Portugal, die ihr euch nun wünscht: Er kannte die Liga, er konnte die Sprache einigermaßen, er kannte den deutschen Fußball, er kannte die deutsche Kultur und Mentalität. Er fing also was diese Faktoren betrifft nicht bei Null an.

Zudem lese ich immer, wie sehr ihr dominanten Ballbesitzeußball sehen wollt. Ich habe da letzte Tage ja schon mal was zu geschrieben.

Aber wird das in Bezug auf die Alonso Zeit, die hier scheinbar viele extrem geprägt hat, nicht auch etwas verklärt?

Sicherlich wurde da viel Wert auf fußballerische Lösungen gesetzt und ihr hattet viele Spieler, die dafür geeignet bzw. prädestiniert waren.

Aber habt ihr nicht auch häufiger von dem schnellen vertikalen Spiel auf Frimpong oder Boniface gelebt,die mit ihrem Tempo und Aktionen die Leute oftmals von den Sitzen rissen?

Es war doch die Mischung zwischen Ballbesitz, Umschaltspiel, gepflegten Aufbau, frühes Pressing, hohe Balleroberung etc., die das Spiel unter Alonso auszeichnete. Er war doch gar nicht der reine Ballbesitztrainer, bei dem Ballbesitz über alles ging und der alles darüber lösen wollte. Wäre er das gewesen, hätte er zum Beispiel schon darauf gedrängt, einen anderen Keeper zu bekommen, denn ein Hradecky passt nicht zu einem Trainer, der dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen will.

Ihr hechelt dem nächsten Alonso nach, weil ihr unbedingt wieder einen südeuropäischen Coach wollte. Dortmund hechelte immer dem neuen Klopp hinterher und hat sich damit selbst beschränkt und geschwächt.


Ich verstehe grundsätzlich wo du herkommst, aber Ende übertreibst du auch ein bisschen.

Erstmal ist das gesuchte Profil "spanische Schule" klar kommuniziert worden und dadurch sind zwangsläufig viele Spanier/ Portugiesen in der Verlosung. Aber es wurden und werden hier ja grundsätzlich auch andere Namen aus anderen Nationen gehandelt.

Des Weiteren ist nicht alles was hinkt ein Vergleich. Nur weil unsere sportliche Leitung ein klares Profil definiert hat, wie wir hier grundsätzlich spielen wollen, ist das ja nicht automatisch eine Fixierung. Gerade Ireola wäre ja z.B. eine ganz andere Interpretation im Rahmen der spanischen Schule gewesen, mit hohem / höherem vertikalen Ansatz als bei einem Xabi oder Arteta. Luis Enrique spielt wieder anders.

Und ich finde wir sind hier auch weit weg von dem Personenkult eines Klopps in Dortmund entfernt. Mit Hjulmand haben wir ja z.B. auch gerade einen anderen Trainer gehabt, der zwar "spanische Schule" geprägt war, aber eben Däne.

Hier muss man dann vielleicht auch nochmal zwischen Verantwortlichen und Fans unterscheiden. Ich denke nicht das Rolfes und Co besonders Iberisch fixiert sind. Aber natürlich durch Carro und die Zeit von Xabi sicherlich ein gutes Netzwerk besteht. Auch vorher schon. Und es war ja nicht nur Xabi, schon unter Seoane hatten wir mit Encinas schon einen Spanier der uns geprägt hat. Das man diesen Weg weitergeht, finde ich logisch und sinnvoll. Aber natürlich muss man sich immer weiter entwickeln und moderne Strömungen im Spiel adaptieren.

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Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten.
Trainerscouting |#5385
02.06.2026 - 14:42 Uhr
Ich bin mal gespannt, ob es wirklich Álvaro Arbeloa werden könnte. Dafür, dass der immer als spannender Kandidat für ein größeres Traineramt gehandelt wurde (als er noch in der U-19 Reals Trainer war) und anschließend einige Monate die Feuertaufe bei der ersten Mannschaft des größten Klubs der Welt machen durfte, ist es um ihn generell still geworden. Auch in Bezug auf andere Vereine.

Arbeloa hat mit Real jetzt zwar nicht wirklich überzeugen können, aber dürfte trotzdem einen spannenden Markt haben. Gerade, weil Real einfach für jeden Trainer ein Haifischbecken ist. Nach der Entlassung Xabis erklärte Bale, dass Xabi ein großartiger Trainer sei, Real aber keinen Trainer in dem Sinne benötigen würde.

Arbeloa wäre eigentlich ein typischer Bayer-Move:

- spannender Trainer, der schon erste Erfahrungen hat. Auch das halbe Jahr bei Reals erster dürfte für ihn sehr lehrreich gewesen sein.
- setzt auf Ballbesitz-Fußball, der den Vorstellungen von Rolfes und Carro entgegenkommen dürfte.
- setzt auf junge Spieler (hat bspw Thiago Pitarch und César Palacios bei Real gut eingebunden).
- Arbeloa hatte zuletzt beim Abschied von Real erklärt, dass er bereit sei für eine neue Herausforderung.

Das könnte für Bayer als auch Arbeloa beidseitig sehr gut sein. Arbeloa hätte so die Möglichkeit bei einem angesehen und guten Verein weitere Schritte zu machen, ohne direkt einen extremen Druck (wie bei Real) aushalten zu müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 00Frederik am 02.06.2026 um 14:46 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#5386
02.06.2026 - 14:53 Uhr
Zitat von 00Frederik
Ich bin mal gespannt, ob es wirklich Álvaro Arbeloa werden könnte. Dafür, dass der immer als spannender Kandidat für ein größeres Traineramt gehandelt wurde (als er noch in der U-19 Reals Trainer war) und anschließend einige Monate die Feuertaufe bei der ersten Mannschaft des größten Klubs der Welt machen durfte, ist es um ihn generell still geworden. Auch in Bezug auf andere Vereine.

Arbeloa hat mit Real jetzt zwar nicht wirklich überzeugen können, aber dürfte trotzdem einen spannenden Markt haben. Gerade, weil Real einfach für jeden Trainer ein Haifischbecken ist. Nach der Entlassung Xabis erklärte Bale, dass Xabi ein großartiger Trainer sei, Real aber keinen Trainer in dem Sinne benötigen würde.

Arbeloa wäre eigentlich ein typischer Bayer-Move:

- spannender Trainer, der schon erste Erfahrungen hat. Auch das halbe Jahr bei Reals erster dürfte für ihn sehr lehrreich gewesen sein.
- setzt auf Ballbesitz-Fußball, der den Vorstellungen von Rolfes und Carro entgegenkommen dürfte.
- setzt auf junge Spieler (hat bspw Thiago Pitarch und César Palacios bei Real gut eingebunden).

Das könnte für Bayer als auch Arbeloa beidseitig sehr gut sein. Arbeloa hätte so die Möglichkeit bei einem angesehen und guten Verein weitere Schritte zu machen, ohne direkt einen extremen Druck (wie bei Real) aushalten zu müssen.

Vor allem wäre Arbeloa meiner Meinung nach genau in unserer Reichweite. Hier wurde vor kurzem geschrieben dass Arbeloa unrealistisch sei, allerdings frag ich mich wer, wenn nicht wir, in Frage kommt?
Für die ganz großen dürfte es vorerst aufgrund der letzten Saison nicht reichen und was kommt schon danach, was deutlich über uns angesiedelt ist? Für mich könnte das, das perfekte Match sein. Ganz davon ab dass ich es als umso befriedigender empfinden würde, wenn man Real gleich beim zweiten Trainer aufzeigt dass es an dieser toxischen Mannschaft und nicht am Trainer liegt. Aber das wäre nur nen netter persönlicher Bonus und sollte besser kein Faktor sein.

Kann auch sein dass ich mich komplett täusche und Arbeloa wirklich nicht so gut ist wie ich ihn einschätze, aber seine Leistungen in der Real Jugend waren wirklich überragend. Die letzte Saison würde ich ihm auch ehrlicherweise überhaupt nicht ankreiden. Was man teilweise von dem Verhalten der Spieler gegenüber Alonso liest ist echt jenseits von Gut und Böse. Mir tut jeder aufrichtig Leid der sich diese Ansammlung von schlimmen Persönlichkeiten trainieren soll. Mourinho könnte da schon der richtige sein grins

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Alles begann mit einem Brief
Trainerscouting |#5387
02.06.2026 - 14:59 Uhr
Zitat von RS-SVB
Zitat von 00Frederik

Ich bin mal gespannt, ob es wirklich Álvaro Arbeloa werden könnte. Dafür, dass der immer als spannender Kandidat für ein größeres Traineramt gehandelt wurde (als er noch in der U-19 Reals Trainer war) und anschließend einige Monate die Feuertaufe bei der ersten Mannschaft des größten Klubs der Welt machen durfte, ist es um ihn generell still geworden. Auch in Bezug auf andere Vereine.

Arbeloa hat mit Real jetzt zwar nicht wirklich überzeugen können, aber dürfte trotzdem einen spannenden Markt haben. Gerade, weil Real einfach für jeden Trainer ein Haifischbecken ist. Nach der Entlassung Xabis erklärte Bale, dass Xabi ein großartiger Trainer sei, Real aber keinen Trainer in dem Sinne benötigen würde.

Arbeloa wäre eigentlich ein typischer Bayer-Move:

- spannender Trainer, der schon erste Erfahrungen hat. Auch das halbe Jahr bei Reals erster dürfte für ihn sehr lehrreich gewesen sein.
- setzt auf Ballbesitz-Fußball, der den Vorstellungen von Rolfes und Carro entgegenkommen dürfte.
- setzt auf junge Spieler (hat bspw Thiago Pitarch und César Palacios bei Real gut eingebunden).

Das könnte für Bayer als auch Arbeloa beidseitig sehr gut sein. Arbeloa hätte so die Möglichkeit bei einem angesehen und guten Verein weitere Schritte zu machen, ohne direkt einen extremen Druck (wie bei Real) aushalten zu müssen.

Vor allem wäre Arbeloa meiner Meinung nach genau in unserer Reichweite. Hier wurde vor kurzem geschrieben dass Arbeloa unrealistisch sei, allerdings frag ich mich wer, wenn nicht wir, in Frage kommt?
Für die ganz großen dürfte es vorerst aufgrund der letzten Saison nicht reichen und was kommt schon danach, was deutlich über uns angesiedelt ist? Für mich könnte das, das perfekte Match sein. Ganz davon ab dass ich es als umso befriedigender empfinden würde, wenn man Real gleich beim zweiten Trainer aufzeigt dass es an dieser toxischen Mannschaft und nicht am Trainer liegt. Aber das wäre nur nen netter persönlicher Bonus und sollte besser kein Faktor sein.

Kann auch sein dass ich mich komplett täusche und Arbeloa wirklich nicht so gut ist wie ich ihn einschätze, aber seine Leistungen in der Real Jugend waren wirklich überragend. Die letzte Saison würde ich ihm auch ehrlicherweise überhaupt nicht ankreiden. Was man teilweise von dem Verhalten der Spieler gegenüber Alonso liest ist echt jenseits von Gut und Böse. Mir tut jeder aufrichtig Leid der sich diese Ansammlung von schlimmen Persönlichkeiten trainieren soll. Mourinho könnte da schon der richtige sein grins


Die letzte Real-Saison würde ich auch nicht überbewerten, das fasst du gut zusammen. Ich kann persönlich nur null einschätzen, was Arbeloa will und ob er zu einem Verein wie Bayer gehen will/würde.

Könnte sowohl für ihn als auch für uns ein Glücksgriff werden, aber mal schauen was sich die Woche entwickelt.

Raul geht übrigens wohl zu Real um unter Perez einen Job in Richtung Sportdirektor anzutreten war eben zu lesen.

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Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein
man diskutiert mit ihnen nicht, hat die Geschichte gezeigt.
Trainerscouting |#5388
02.06.2026 - 15:08 Uhr
Zitat von RS-SVB

Zitat von 00Frederik

Ich bin mal gespannt, ob es wirklich Álvaro Arbeloa werden könnte. Dafür, dass der immer als spannender Kandidat für ein größeres Traineramt gehandelt wurde (als er noch in der U-19 Reals Trainer war) und anschließend einige Monate die Feuertaufe bei der ersten Mannschaft des größten Klubs der Welt machen durfte, ist es um ihn generell still geworden. Auch in Bezug auf andere Vereine.

Arbeloa hat mit Real jetzt zwar nicht wirklich überzeugen können, aber dürfte trotzdem einen spannenden Markt haben. Gerade, weil Real einfach für jeden Trainer ein Haifischbecken ist. Nach der Entlassung Xabis erklärte Bale, dass Xabi ein großartiger Trainer sei, Real aber keinen Trainer in dem Sinne benötigen würde.

Arbeloa wäre eigentlich ein typischer Bayer-Move:

- spannender Trainer, der schon erste Erfahrungen hat. Auch das halbe Jahr bei Reals erster dürfte für ihn sehr lehrreich gewesen sein.
- setzt auf Ballbesitz-Fußball, der den Vorstellungen von Rolfes und Carro entgegenkommen dürfte.
- setzt auf junge Spieler (hat bspw Thiago Pitarch und César Palacios bei Real gut eingebunden).

Das könnte für Bayer als auch Arbeloa beidseitig sehr gut sein. Arbeloa hätte so die Möglichkeit bei einem angesehen und guten Verein weitere Schritte zu machen, ohne direkt einen extremen Druck (wie bei Real) aushalten zu müssen.

Vor allem wäre Arbeloa meiner Meinung nach genau in unserer Reichweite. Hier wurde vor kurzem geschrieben dass Arbeloa unrealistisch sei, allerdings frag ich mich wer, wenn nicht wir, in Frage kommt?
Für die ganz großen dürfte es vorerst aufgrund der letzten Saison nicht reichen und was kommt schon danach, was deutlich über uns angesiedelt ist? Für mich könnte das, das perfekte Match sein. Ganz davon ab dass ich es als umso befriedigender empfinden würde, wenn man Real gleich beim zweiten Trainer aufzeigt dass es an dieser toxischen Mannschaft und nicht am Trainer liegt. Aber das wäre nur nen netter persönlicher Bonus und sollte besser kein Faktor sein.

Kann auch sein dass ich mich komplett täusche und Arbeloa wirklich nicht so gut ist wie ich ihn einschätze, aber seine Leistungen in der Real Jugend waren wirklich überragend. Die letzte Saison würde ich ihm auch ehrlicherweise überhaupt nicht ankreiden. Was man teilweise von dem Verhalten der Spieler gegenüber Alonso liest ist echt jenseits von Gut und Böse. Mir tut jeder aufrichtig Leid der sich diese Ansammlung von schlimmen Persönlichkeiten trainieren soll. Mourinho könnte da schon der richtige sein grins


Bale sagte wortwörtlich, dass Real keinen Trainer braucht, der Taktik trainiert, sondern jemanden, der die Diven in Schach hält. Das war immer so und wird wohl so bleiben.

Was Arbeloa als Trainer kann, ist schwierig einzuschätzen. Er war sehr erfolgreich in der Jugend, man vertraute ihm im Sommer Castilla an und ebenso im Januar die Nachfolge von Xabi. Und damals hatte Real ja auch noch alle Titelchancen parat. Die wird ein Perez nicht weggeworfen haben. Man hatte offenbar durchaus Vertrauen in das Können von Arbeloa.

Es wäre in jedem Fall ein sehr spannender Kandidat, weil er zumindest formell viele Dinge erfüllt, die hier passen könnten (Talent, Spielstil, „Aura“). Beim Thema Erfahrung fehlt es noch etwas. Das ist leider so. Die hat er nur als Profi, da sehr umfassend.

Er sagte ja kürzlich, dass er sich bereit für neues fühlen würde, könnte schon passen. Sicherlich auch nicht von Nachteil, dass hier ein paar Landsmänner spielen.

Arbeloa wäre in jedem Fall so ein Name, der mir hier nach dem hin und her mit Iraola sehr gut gefallen würde. Auch wenn man sich da sicher auch etwas von einem großen Namen mitreißen lassen würde.

Edit: was vielleicht noch erwähnenswert ist, weil zuletzt kritisiert wurde, dass Fans vielleicht zu sehr in Richtung spanischer Trainer denken:

Wir haben natürlich auch einige spanisch-sprechende Spieler im Kader, die für uns wichtig sind. Der spanisch-sprechende Markt ist seit vielen Jahren für uns ebenfalls sehr wichtig (Südamerika bspw). Es ist daher sicher auch nicht gerade von Nachteil, wenn an der Seitenlinie jemand steht, der für diese Spieler Landsmann/Vorbild/Vertrauter ist. Ich denke da auch an das Halten von Spielern wie Grimaldo oder die Verpflichtung weiterer Leute aus diesen Ländern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 00Frederik am 02.06.2026 um 15:11 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#5389
02.06.2026 - 15:15 Uhr
Laut dem jüngsten Kicker Artikel habe man sich wohl.bewusst gegen eine Verpflichtung Luis' entschieden, aufgrund der fehlenden Pro-Lizenz.

Einerseits verantwortungsbewusst, zudem auch in der Berichterstattung wieder deutlich positiver als "Bayer bekommt die nächste Absage", dennoch hätte ich mir als Fan und Zuschauer mehr Mut zum Risiko gewünscht, wohlwissend, dass ich es mir in meiner Position ziemlich leicht wünschen kann, als nicht Verantwortlicher.
Trainerscouting |#5390
02.06.2026 - 15:24 Uhr

Quelle: Kicker

Wie Sky nun berichtet, hat Luis die Lösung in Monaco präferiert, weil sich der Klub aus dem Fürstentum nicht mit der fehlenden UEFA-Pro-Lizenz aufhielt. Die Monegassen seien mit Dienstantritt bereit, pro Spiel nun die Strafe von bis zu 25.000 Euro zu zahlen. Noch hofft der Club auf eine Sondergenehmigung.
Da Frage nicht gänzlich geklärt war, ob der Brasilianer in Leverkusen hätte wirklich arbeiten dürfen, wollte Bayer 04 mit ihm noch keine Vereinbarung eingehen. Schließlich stand im Raum, dass das Problem mit einer Zahlung der 25.000-Euro-Strafe pro Spiel nicht definitiv vom Tisch sein könnte.
Zitat von Ballbesitz_10

Laut dem jüngsten Kicker Artikel habe man sich wohl.bewusst gegen eine Verpflichtung Luis' entschieden, aufgrund der fehlenden Pro-Lizenz.

Einerseits verantwortungsbewusst, zudem auch in der Berichterstattung wieder deutlich positiver als "Bayer bekommt die nächste Absage", dennoch hätte ich mir als Fan und Zuschauer mehr Mut zum Risiko gewünscht, wohlwissend, dass ich es mir in meiner Position ziemlich leicht wünschen kann, als nicht Verantwortlicher.


Wollte es auch gerade posten. Allerdings ist das ganze schon sehr schwammig istgesamt und der Kicker widerspricht sich gerade auch ein wenig. Erst hieß es, dass wir Luis zappel ließen, weil wir Iraola präferiert haben (und nichts von der Strafe ein Thema war).

Jetzt ist die fehlende Lizenz bzw. die Strafe doch ein Faktor.

Am Ende wird es alles eine Rolle gespielt haben, aber es ist schon lustig, was in den letzten 2 Wochen alles zu uns zu lesen war.

Wir wollen nur Glasner, wir verhandeln schon.
Wir wollen nur Luis, wir verhandeln schon.
Wir sind uns quasi mit Iraola einig.
Iraola ist raus, wir nehmen jetzt doch Glasner.
Glasner ist gar keine ernste Option, man hat nicht mal verhandelt.
Es gibt einen neuen unbekannten Kandidaten, der der Favorit sein soll.

Schauen wir mal, was diese Woche noch so alles kommt. Wird zumindest nicht langeweilig 🫠

•     •     •

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man diskutiert mit ihnen nicht, hat die Geschichte gezeigt.
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