Trainerscouting
05.03.2017 - 14:58 Uhr
11.09.2025 - 17:29 Uhr
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
11.09.2025 - 18:18 Uhr
Zitat von Kannalles
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht
11.09.2025 - 20:54 Uhr
Zitat von toothmylight
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht
Zitat von Kannalles
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht

Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
11.09.2025 - 21:40 Uhr
Zitat von RS-SVB
Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
Zitat von toothmylight
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht
Zitat von Kannalles
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht

Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
KI hin oder KI her, nicht wenige Analysen fallen genauso aus wie oben beschrieben.
Man muss aber auch mal anmerken, dass Hjulmand vielleicht nie solch eine Qualität wie jetzt bei uns trainiert hat und deshalb seine Offensiv-Ideen nicht so gut umsetzen konnte. Heidel von Mainz hat zumindest das als Hauptgrund für die Entlassung Hjulmands festgestellt - der Kader der Mainzer war zum damaligen Zeitpunkt qualitativ nicht gut genug und ausreichend für Hjulmands Offensiv Fussball.
Mein gut gemeinter Rat: Es kann perfekt passen, wie einst Ranieri und Leicester, obwohl beide Seiten zuvor kaum Erfolge vorzuweisen hatten oder es kann mal wieder scheitern. Die Zeit wird es uns zeigen, also geduldig bleiben und dieses Projekt mal eine Chance geben.
11.09.2025 - 23:39 Uhr
Zitat von Dream04
KI hin oder KI her, nicht wenige Analysen fallen genauso aus wie oben beschrieben.
Man muss aber auch mal anmerken, dass Hjulmand vielleicht nie solch eine Qualität wie jetzt bei uns trainiert hat und deshalb seine Offensiv-Ideen nicht so gut umsetzen konnte. Heidel von Mainz hat zumindest das als Hauptgrund für die Entlassung Hjulmands festgestellt - der Kader der Mainzer war zum damaligen Zeitpunkt qualitativ nicht gut genug und ausreichend für Hjulmands Offensiv Fussball.
Mein gut gemeinter Rat: Es kann perfekt passen, wie einst Ranieri und Leicester, obwohl beide Seiten zuvor kaum Erfolge vorzuweisen hatten oder es kann mal wieder scheitern. Die Zeit wird es uns zeigen, also geduldig bleiben und dieses Projekt mal eine Chance geben.
Zitat von RS-SVB
Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
Zitat von toothmylight
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht
Zitat von Kannalles
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht

Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
KI hin oder KI her, nicht wenige Analysen fallen genauso aus wie oben beschrieben.
Man muss aber auch mal anmerken, dass Hjulmand vielleicht nie solch eine Qualität wie jetzt bei uns trainiert hat und deshalb seine Offensiv-Ideen nicht so gut umsetzen konnte. Heidel von Mainz hat zumindest das als Hauptgrund für die Entlassung Hjulmands festgestellt - der Kader der Mainzer war zum damaligen Zeitpunkt qualitativ nicht gut genug und ausreichend für Hjulmands Offensiv Fussball.
Mein gut gemeinter Rat: Es kann perfekt passen, wie einst Ranieri und Leicester, obwohl beide Seiten zuvor kaum Erfolge vorzuweisen hatten oder es kann mal wieder scheitern. Die Zeit wird es uns zeigen, also geduldig bleiben und dieses Projekt mal eine Chance geben.
hat man mir bei Ten Hag auch schon gesagt, als ich da kritisiert habe. Da wurde auch nur das gute gesehen
und ich hatte am Ende wieder recht
aber hey, werde wieder meine Füße stillhalten und geduldig abwarten
12.09.2025 - 00:41 Uhr
Zitat von toothmylight
hat man mir bei Ten Hag auch schon gesagt, als ich da kritisiert habe. Da wurde auch nur das gute gesehen
und ich hatte am Ende wieder recht
aber hey, werde wieder meine Füße stillhalten und geduldig abwarten 
Zitat von Dream04
KI hin oder KI her, nicht wenige Analysen fallen genauso aus wie oben beschrieben.
Man muss aber auch mal anmerken, dass Hjulmand vielleicht nie solch eine Qualität wie jetzt bei uns trainiert hat und deshalb seine Offensiv-Ideen nicht so gut umsetzen konnte. Heidel von Mainz hat zumindest das als Hauptgrund für die Entlassung Hjulmands festgestellt - der Kader der Mainzer war zum damaligen Zeitpunkt qualitativ nicht gut genug und ausreichend für Hjulmands Offensiv Fussball.
Mein gut gemeinter Rat: Es kann perfekt passen, wie einst Ranieri und Leicester, obwohl beide Seiten zuvor kaum Erfolge vorzuweisen hatten oder es kann mal wieder scheitern. Die Zeit wird es uns zeigen, also geduldig bleiben und dieses Projekt mal eine Chance geben.
Zitat von RS-SVB
Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
Zitat von toothmylight
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht
Zitat von Kannalles
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
Zitat von toothmylight
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Zitat von Sharu
Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Zitat von toothmylight
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen
Zitat von Raumgewinn
Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Zitat von toothmylight
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal
Zitat von Raumgewinn
So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
Zitat von toothmylight
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)
Zitat von Kannalles
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
Zitat von toothmylight
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Zitat von Raumgewinn
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Zitat von toothmylight
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Zitat von bayer04toto
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Zitat von toothmylight
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Für mich wird es immer eindeutiger dass wir den gleichen weg wie Dortmund nach Kopp gehen. 1 Trainer nach dem anderen für ganz kurze Zeit.
Ten Hag schwieriger Charakter. Ging in die Hose. Deswegen nur mit 180 Sachen in die anderen Richtung. Empathie 1000%. Aber mal wirklich schauen wer im Gesamtpaket das richtige Puzzleteil ist. Fehlanzeige.
Die Trainersuche war schon da verloren als Rolfes Jemanden wollte, der die Bundesliga kennt.
Ich würde gerne mal wissen wen Ihr denn so verpflichtet hättet? Ja XA hat gepasst wie es vermutlich nie wieder passen wird, aber ist deswegen jeder Trainer der keine große Spielerkarriere hatte ein schlechter Trainer? Und auch ein XA hat es letzte Saison nicht mehr geschafft die Leistungen zu bestätigen.
Ich meine warum denken die Leute das ein Xavi oder ein Postecoglu die nächste Ära hätten prägen können? Selbst ein Guardiola kommt mittlerweile an seine Grenzen.
Unser neuer Trainer ist noch keine 12 Stunden unterm Bayerkreuz und trotzdem ist der Großteil unglücklich. Lasst den Guten erstmal arbeiten und dann kann man sich bis zum Winter ein Bild und eine Meinung bilden.
Motta und Postecoglou sind für zumindest 2 Trainer mit einen sehr interessanten Spielstil. Ich seh da einfach Spielphilosophie die den Fan aber auch die Spieler mehr mitreißen würde.
Hast du dich mit Hjulmands Spielstil überhaupt beschäftigt? Die Analysen lesen sich jedenfalls ähnlich zu dem, was ich vor bzw. zu Beginn ihrer letzten Stationen über Motta und Postecoglou gelesen habe. Und mal ehrlich: Von dem Spielstil war am Ende bei beiden nicht viel zu erkennen. Tottenham hatte z. B. letzte Saison gerade mal 55% Ballbesitz und rangierte damit auf Platz 7, u. a. hinter Nottingham, Aston Villa und Manchester United. Hat die Saison auch nur als 17. (!) beendet. Und da war nicht mal besonders viel Pech dabei, denn nach erwarteten Punkten war Postecoglou auch nur 13.
Am Ende des Tages sind es einfach nur größere Namen, aber genug Zweifel hätte es an denen auch gegeben.
Es sind nicht nur größere Namen. Hast du dich mit den Spielstil von Hjulmand beschäftigt?
Defensive ist alles und vorne ist es sehr mau.
Du scheinst dich jedenfalls nicht näher mit seinem Spilstil auseinandergesetzt zu haben.
ne nur 50+ Spiele gesehen .D und die LEute von Calcio Berlin sehen das auch so (Levinson und Dänemark und so
)So viel kann da ja nicht dran sein. In der EM-Qualifikation hatte Dänemark z. B. 66% Ballbesitz und hat zu den 4% besten Teams gehört, was die Anzahl an progressiven Pässen betrifft. Also nicht nur toter Ballbesitz, sondern zielgerichteter. Von Mainz gab es ebenfalls Aussagen, dass Hjulmand ballbesitzorientierten Offensivfußballnspielen lassen möchte und Rolfes hat das ebenfalls bekräftigt. Mit deiner Beschreibung will das jedenfalls nicht so ganz zusammenpassen.
aber nicht prozentual. Das täucht dann schon mal

Nee, natürlich nicht prozentual. Dann wäre es ja wohl kaum ein Ballbesitz-, sondern Umschaltfußball. Wenn du Umschaltfußball hier sehen möchtest, dann wirst du fürchte ich noch oft enttäuscht werden, weil das nicht unser Stil ist - und das in meinen Augen völlig zurecht. Wer oben mitspielen will, kann keinen Underdog-Ansatz fahren.
Natürlich will ich ballbesitzfußball spielen. Wirst aber feststellen das unser xG wert nicht so geil wird wie du denkst, aber hey ich lasse mich gerne überzeugen

Mit sovielen Spielen, die du gesehen hast, solltest du ja in der Lage sein, dass System, die Spielformen, etc. zu beschreiben.
Würde mich da gerne über deine detaillierte Anaylse freuen.
Bei Kasper Hjulmand zog sich durch alle Stationen ein klarer roter Faden: seine Teams waren gut organisiert, strukturiert und taktisch diszipliniert, aber in vielen Phasen schwerfällig in der Offensive und eher vorsichtig ausgerichtet. Schon in Nordsjælland setzte er auf eine klare Grundordnung, meist im 4-3-3 oder 4-2-3-1, mit viel Wert auf Kompaktheit zwischen den Linien und einem kontrollierten Spielaufbau, der allerdings selten ins letzte Drittel mit wirklicher Durchschlagskraft getragen wurde. Ballbesitzphasen dienten oft dazu, Kontrolle zu sichern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, nicht unbedingt um hohes Risiko im Angriff zu gehen, weshalb das Offensivspiel vorhersehbar wirkte und viele Angriffe über Flügelmuster oder Halbraumläufe endeten, ohne in klare Chancen zu münden. In Mainz versuchte er ähnliche Prinzipien umzusetzen, mit Fokus auf defensive Stabilität und engen Staffelungen im Mittelfeld, aber die Bundesliga zeigte schnell die Grenzen: gegen tiefe Gegner fehlte die Kreativität, gegen stärkere Gegner die offensive Entlastung. Typisch waren kompakte 4-4-2-Pressingphasen, bei Ballgewinn schnelle Verlagerungen auf die Flügel, aber selten konsequente Überladungen oder riskante Kombinationen durchs Zentrum. Auch bei Dänemark setzte er eher auf eine sichere Basis mit flexiblen Systemen zwischen Dreier- und Viererkette, je nach Gegner, die Spielformen blieben aber konservativ: viel Fokus auf defensive Absicherung, raumorientiertes Verschieben, situatives Pressing, und nach Ballgewinnen eher direkte Angriffe über schnelle Stürmer als ein variabler Positionsangriff. Insgesamt waren seine Teams schwer zu bespielen und diszipliniert, aber sie hatten phasenweise Mühe, Offensivdruck konstant aufzubauen, weil er System und Spielformen so stark an defensive Sicherheit und Ordnung band.
ps: genügt das?
Wenn AI nicht mehr kann, genügt das.
habe ich geschrieben, KI hat nur meinen das sprachliche gemacht

Da hat er tatsächlich recht. Die KI findet das geschriebene deutlich zu einseitig formuliert und widerlegt das Ganze.
KI hin oder KI her, nicht wenige Analysen fallen genauso aus wie oben beschrieben.
Man muss aber auch mal anmerken, dass Hjulmand vielleicht nie solch eine Qualität wie jetzt bei uns trainiert hat und deshalb seine Offensiv-Ideen nicht so gut umsetzen konnte. Heidel von Mainz hat zumindest das als Hauptgrund für die Entlassung Hjulmands festgestellt - der Kader der Mainzer war zum damaligen Zeitpunkt qualitativ nicht gut genug und ausreichend für Hjulmands Offensiv Fussball.
Mein gut gemeinter Rat: Es kann perfekt passen, wie einst Ranieri und Leicester, obwohl beide Seiten zuvor kaum Erfolge vorzuweisen hatten oder es kann mal wieder scheitern. Die Zeit wird es uns zeigen, also geduldig bleiben und dieses Projekt mal eine Chance geben.
hat man mir bei Ten Hag auch schon gesagt, als ich da kritisiert habe. Da wurde auch nur das gute gesehen
und ich hatte am Ende wieder recht
aber hey, werde wieder meine Füße stillhalten und geduldig abwarten 
Hier im Forum wurde ten Hag sehr kontrovers diskutiert und die Range der Meinungen war riesig. Keine Ahnung wer bei dir nur das Gute gesehen haben will, aber das riecht doch schon wieder ganz stark nach Cherry Picking, dass man sich auf die 2-3 Kommentare versteift, damit man eine Grundlage für die eigene Meinung hat, die man auf Teufel komm' raus vertreten möchte.
Dennoch meine Glückwünsche dafür, dass Du "wieder mal" recht hattest. Muss toll sein alles zu wissen, auch wenn Du mal Hilfe von gewissen KI's benötigst
Fakt ist, im Fußball ist kaum etwas sicher planbar. Du könntest den prime Messi in diese Truppe stecken und dennoch würde eine gewisse Wahrscheinlichkeit bestehen, dass er gar nicht so abliefert. Du kannst einen Klopp oder Pep auf die Trainerbank setzen und es ist nicht garantiert, dass sie Erfolg haben werden. Genauso wenig war es vorherzusehen, dass Xabi Alonso solch einen Run als Trainer unterm Bayerkreuz hinlegt. Schon gar nicht nach den ersten ~ 10 Pflichtspielen.
Ich stehe Hjulmand mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn einerseits hat er sportlich mit seinen 53 Jahren noch gar nicht so viel nachzuweisen und gefühlt ist sein größter Verdienst der Umgang mit Christian Eriksens Herzattacke. Zumindest wird das immer und immer wieder von den Medien angeführt. Andererseits hat er besonders auf den PKs mit einem sehr überzeugenden Auftritt viele Pluspunkte gesammelt. Klar, positiv, motiviert, kommunikativ, souverän, eloquent, charismatisch.
Daher bin ich, als leichter Skeptiker, dennoch gewillt mit Vorfreude und Positivität nach vorne zu schauen. Immer alles schlecht zu reden und schlecht zu sehen ist einfach öde und fühlt sich für mich auch nicht nach einer gesunden Lebenseinstellung an. Auch ist dieser Hauch von Narzissmus einfach keine sympathische Eigenschaft, mit der man sich gerne auseinandersetzt.
10.02.2026 - 16:35 Uhr
Vorweg: Ich will Hjulmand gar nicht rauswerfen und die Saison auf jeden Fall mit ihm beenden (sofern wir nich total einbrechen).
Hürzeler steht wohl bei Brighton vor dem aus. Unfassbar talentierter Coach, gerade in seiner ersten großen Krise. War vor der Saison schon auf unserem Radar aber nicht zu bekommen. Jetzt könnte er in der Rückrunde verfügbar werden.
Sollten (und werden) wir auf dem Schirm haben.
Hürzeler steht wohl bei Brighton vor dem aus. Unfassbar talentierter Coach, gerade in seiner ersten großen Krise. War vor der Saison schon auf unserem Radar aber nicht zu bekommen. Jetzt könnte er in der Rückrunde verfügbar werden.
Sollten (und werden) wir auf dem Schirm haben.
10.02.2026 - 17:53 Uhr
Wenn wir nicht komplett einbrechen und dadurch die Gefahr nächstes Jahr nicht europäisch zu spielen, werden wir den Trainer nicht tauschen.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
10.02.2026 - 19:13 Uhr
Zitat von Chicha173
Wenn wir nicht komplett einbrechen und dadurch die Gefahr nächstes Jahr nicht europäisch zu spielen, werden wir den Trainer nicht tauschen.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
Wenn wir nicht komplett einbrechen und dadurch die Gefahr nächstes Jahr nicht europäisch zu spielen, werden wir den Trainer nicht tauschen.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
Für die bescheidene Saisonvorbereitung war aber nicht Ten Haag verantwortlich, sondern auch Rolfes mit seiner grandiosen Idee die Vorbereitung für einen PR Trip zu nutzen.
Sollte ein Trainer wie Hürzeler im Sommer möglich sein, muss man wirklich drüber nachdenken.
Wir können nicht erst im Oktober oder November das Fazit ziehen. Im November sind dann gute Trainer nicht mehr möglich.
Hier muss man im Sommer ein Fazit ziehen und schauen was für Optionen auf dem Markt sind
10.02.2026 - 20:34 Uhr
Zitat von bayer-fan84
Für die bescheidene Saisonvorbereitung war aber nicht Ten Haag verantwortlich, sondern auch Rolfes mit seiner grandiosen Idee die Vorbereitung für einen PR Trip zu nutzen.
Sollte ein Trainer wie Hürzeler im Sommer möglich sein, muss man wirklich drüber nachdenken.
Wir können nicht erst im Oktober oder November das Fazit ziehen. Im November sind dann gute Trainer nicht mehr möglich.
Hier muss man im Sommer ein Fazit ziehen und schauen was für Optionen auf dem Markt sind
Zitat von Chicha173
Wenn wir nicht komplett einbrechen und dadurch die Gefahr nächstes Jahr nicht europäisch zu spielen, werden wir den Trainer nicht tauschen.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
Wenn wir nicht komplett einbrechen und dadurch die Gefahr nächstes Jahr nicht europäisch zu spielen, werden wir den Trainer nicht tauschen.
Ich verstehe diejenigen, die derzeit frustriert sind.
Ich habe unseren Fußball in den letzten Wochen auch als Slow Motion Fußball betitelt und bin nicht zufrieden.
Für mich sind aber folgende Faktoren entscheidend, dass KH (wahrscheinlich) keinen so schlechten Job macht:
- die Ansprüche der Fans sind seit XA extrem gestiegen
- wir haben den größten Kaderumbruch der Bundesliga Historie
- das Trainerteam wurde spontan zusammen gewürfelt
- KH war nicht an der Kaderplanung beteiligt
- teure Neuzugänge wirken DERZEIT wie Fehleinkäufe
- KH war nicht an der Saisonvorbereitung beteiligt
- das Training und die Saisonvorbereitung unter EtH hatte bestenfalls 3.Liga Niveau.
Zum letzten Punkt:
Ich vertrete die steile These, dass wir die komplette Saison - bis auf kleine Ausnahmen (Manchester, Lissabon) in einer Art Belastungssteuerung spielen, jedes Spiel, von Beginn an!
Die Begründung liegt in der (Nicht-)Saisonvorbereitung von EtH:
Das Ding heißt nicht umsonst SAISONvorbereitung.
Jeder, der sich mit Athletik im Hochleistungssport beschäftigt wird bestätigen, dass das Legen der Grundlagen in der Vorbereitung eben nicht zu 100% im Saisonverlauf kompensiert werden kann.
Warum? Weil es auf jedes Detail ankommt und jeder Spieler während der Vorbereitung optimal an seine Bedürfnisse, Position und Athletik angepasste, ins Detail geplante und dosierte Belastung und Regeneration bekommt um für den Saisonverlauf auf den Punkt bei 100% zu sein.
Während der Saison ist die Gefahr einer Überlastung viel höher, da es sowas wie einen Gegner gibt, der sich in seinen Bewegungen und Tempo nicht danach richtet, dass unsere Spieler dieses Spiel jetzt aber als Ersatz-vorbereitung benötigen.
Die Anzahl an muskulären Ausfällen in der Hinrunde sagt schon alles.
Geht Rolfes und KH einen Transfersommer und eine Saisonvorbereitung und im Oktober oder November ziehen wir ein faires Fazit.
Für die bescheidene Saisonvorbereitung war aber nicht Ten Haag verantwortlich, sondern auch Rolfes mit seiner grandiosen Idee die Vorbereitung für einen PR Trip zu nutzen.
Sollte ein Trainer wie Hürzeler im Sommer möglich sein, muss man wirklich drüber nachdenken.
Wir können nicht erst im Oktober oder November das Fazit ziehen. Im November sind dann gute Trainer nicht mehr möglich.
Hier muss man im Sommer ein Fazit ziehen und schauen was für Optionen auf dem Markt sind
Sehe ich auch so. Man sollte Hjulmand definitiv die Saison beenden lassen (sofern es nicht komplett aus dem Ruder läuft, wovon wir jetzt mal nicht ausgehen). Und dann muss man fair und ehrlich analysieren.
Wie hat man sportlich abgeschnitten? Gab es eine Entwicklung unserers Stils und der jungen Spieler? Konnte Hjulmand die Januar-Februar-Krise erfolgreich meistern (was manchmal viel mehr wert sein kann)? Was will Hjulmand auch mittelfristig?
Wenn man dann zu der Erkenntnis kommt, dass es gut lief und man weitermachen will, finde ich es gut (sofern die Resultate aus der restlichen RR in die richtige Richtung gingen)
Wenn man bedenken hat, sollte man im Sommer einen Schlussstrich ziehen, um eben die Möglichkeit auf eine neue Alternative zu haben.
Wie schon beschrieben: Die Vorbereitung ist immens wichtig. Im besten Fall hat hier ein Trainer die Möglichkeit mit einem fast fertigen Kader zu arbeiten. Das war 2023 für Xabi auch Gold wert.
Ob Hürzeler eine Option sein kann, weiß ich nicht. Ich kann seine Arbeit kaum beurteilen. Aktuell scheint es ja zumindest in Brighton nicht sonderlich toll zu laufen.
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