Vor Verlängerung in Frankfurt
Toppmöller äußert sich zu Tel und Burkardt – Eintracht hat „sehr gute Plattform entwickelt“
©IMAGO
Der Artikel wurde im letzten Absatz mit Infos über Toppmöllers mögliche Verlängerung ergänzt.
Dino Toppmöller blickt noch etwas wehmütig auf die Absage von Mathys Tel zurück. „Leider hat es in dem Fall nicht so funktioniert, wie wir uns das gewünscht haben, aber am Ende muss er natürlich auch die Entscheidung für sich treffen“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt im „Sky“-Interview. Auf der Suche nach mehr Einsatzzeit entschied sich das französische Sturmtalent des FC Bayern im Winter für Tottenham, wo er bis dato auf acht Einsätze (ein Tor) kommt, in denen er im Schnitt 61 Minuten auf dem Platz stand.
Toppmöller kennt Tel bereits aus seiner Zeit in München, als er ihn 2022/23 als Co-Trainer von Julian Nagelsmann betreute. „Mathys war in mehreren Transferperioden immer wieder mal ein Thema, weil ich ihn kenne und eine Verbindung besteht“, verriet der 44-Jährige, der seit Sommer 2023 die SGE coacht.
Die Frankfurter waren im vergangenen Winter auf der Suche nach einem Ersatz für den zu Manchester City gewechselten Top-Torjäger Omar Marmoush (26). Statt Tel, für den Tottenham 10 Millionen Euro als Leihgebühr hingelegt hat und dessen Ablöse bei einer festen Verpflichtung auf über 60 Millionen Euro anwachsen könnte, legte die Eintracht für gut 30 Millionen Euro mit Elye Wahi (22, Marseille) und Michy Batshuayi (31, Galatasaray) gleich doppelt nach.
Zuletzt fiel Tel in der Hackordnung im Sturm der Spurs weiter zurück, gegen Chelsea (0:1) kam er am Donnerstagabend nur für zwei Minuten von der Bank zum Einsatz. „Mal schauen, wie lange er da ist“, meinte Toppmöller, der den Angreifer am kommenden Donnerstag (21 Uhr) im Europa-League-Viertelfinale wiedersehen wird. Tel sei „ein toller Spieler, ein guter Junge, ein guter Mensch, der mit Sicherheit einen tollen Weg gehen wird.“
Der Abschied Marmoushs sei derweil „natürlich nicht einfach“ zu kompensieren gewesen. „Wenn dir mitten in der Saison so ein zentraler Baustein wie Omar wegbricht, dann musst du dich anpassen – ohne richtige Vorbereitung im Winter. Klar, das ist nicht einfach!“, meinte Toppmöller. „So, wie die Jungs das im Moment machen, kann man schon sagen, dass sie noch mal ein Stück enger zusammengerückt sind und versucht haben, noch mehr über das Kollektiv zu machen.“ Es sei ein positives Zeichen, „wenn man sieht, dass so viele Spieler von uns im Fokus anderer Vereine stehen.“ Sorgen bereitet das Toppmöller weniger.
„Das heißt im Umkehrschluss ja auch, dass wir hier an allen Fronten gut arbeiten. Das macht uns auch stolz und ist ein Privileg. Natürlich würde ich mir als Trainer wünschen, dass diese Spieler alle bleiben. Aber am Ende gibt es natürlich auch andere Faktoren, wenn wir den Fall Omar betrachten. Wenn so ein Angebot kommt, will man erst einmal dem Spieler nicht diesen Weg verbauen. Und zweitens kann man eine Summe einnehmen, die den ganzen Klub auf ein anderes Level heben kann. Wir haben viele Spieler in unseren Reihen, die sehr interessant sind oder sein können für Vereine aus der Premier League oder aus anderen Ligen. Und ganz ehrlich: Mir macht es total viel Spaß, diese Spieler zu entwickeln. Der Klub hat in den letzten Jahren eine sehr gute Plattform entwickelt sowohl sportlich als auch infrastrukturell, die wiederum dafür sorgt, dass es für neue junge Top-Spieler ein Anreiz ist, hierherzukommen und sich zu entwickeln“, erklärte Toppmöller.
Was Toppmöller über das Burkardt-Interesse von Eintracht Frankfurt sagt
Damit locken will die SGE etwa den Mainzer Torjäger Jonathan Burkardt (24). „Jonny steht bei Mainz 05 unter Vertrag und das auch noch ein paar Jahre. Von daher gebührt den Mainzern Respekt, dass ich jetzt nicht großartig auf diese Frage antworte. Ich kann verstehen, dass das Interesse eurerseits da ist, aber er ist ein Spieler von einem anderen Klub und daher möchte ich jetzt nicht mehr sagen“, kommentierte Toppmöller das sich hartnäckig haltende Gerücht.
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Gerücht
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J. Burkardt |
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Mittelstürmer |
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1.FSV Mainz 05 |
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E. Frankfurt |
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Bundesliga |
Bundesliga |
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Nicht von seinem Weg überzeugen konnte Toppmöller U19-Kapitän Ayoub Chaikhoun (19). Das Mittelfeldtalent zieht es nach Informationen von „Sky“ und „Bild“ zum 1. FC Nürnberg, bei dem Chaikhoun einen Vertrag bis 2029 unterschrieben haben soll. Der Club soll sich im Werben unter anderem gegen den VfL Bochum, Hannover 96 und Olympique Marseille durchgesetzt haben.
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Gerücht
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A. Chaikhoun |
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Offensives Mittelfeld |
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Frankfurt U19 |
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?
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1.FC Nürnberg |
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U19 DFB-Nachwuchsliga - Vorrunde Gruppe C |
2. Bundesliga |
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Weiter und wohl noch etwas länger verzichten muss Toppmöller auf Torwart Kevin Trapp (34), der am Samstag bei Werder Bremen (18:30 Uhr) erneut von Kauã Santos (21) vertreten wird. „Er hat die Woche ein Training mit der Mannschaft absolviert und beim Spielen von langen Bällen im Großfeld-Training Probleme gehabt, seinen Fuß zu strecken. Er hatte zu viel Stress auf dem Schienbein und musste das Training dann leider abbrechen. Alle wissen, dass Kevin Trapp ein herausragend guter Torwart ist. Wenn er bei 100 Prozent ist, ist er ein Top-Torwart. Aber im Moment ist das eben leider nicht der Fall.“
Spielervergleich
Paris FC
Eintracht Frankfurt
1,80 Mio. €
Marktwert
7,00 Mio. €
30.06.2028
Vertrag bis
30.06.2030
Zum kompletten Spielervergleich
Trainer Toppmöller vor Verlängerung bei Eintracht Frankfurt?
Update 19:35 Uhr: Die Eintracht und ihr Trainer stehen offenbar unmittelbar vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Wie die „Bild“ berichtet, ist Toppmöller „kurz davor“, seinen 2026 auslaufenden Kontrakt um zwei weitere Jahre zu verlängern. Den Informationen zufolge soll sich das Gehalt des 44-Jährigen von 1,5 Mio. auf 2,5 Mio. Euro pro Jahr erhöhen. Über die finalen Details werde aktuell mit Sportvorstand Markus Krösche gesprochen, heißt es. „Ja, wir sind in Gesprächen und wir werden mit Sicherheit irgendwann eine Entscheidung verkünden. Wann das der Fall sein wird, kann ich jetzt auch noch nicht sagen, aber wir arbeiten daran“, sagte er bei „Sky“ zuvor.
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