| Geburtsdatum | 15.03.2003 |
|---|---|
| Alter | 23 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,93m |
| Vertrag bis | 30.06.2030 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Feyenoord Rotterdam |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | 2 | 1 | ||
![]() | Eredivisie | 2 | 2 | 1 | |
Tjark Ernst
27.05.2023 - 16:53 Uhr
04.09.2023 - 14:12 Uhr
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
05.09.2023 - 19:05 Uhr
Zitat von 030berlinstand
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
05.09.2023 - 20:00 Uhr
Zitat von Auringer
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Zitat von 030berlinstand
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Also ich finde auch, dass „beidfüßig“ sehr schmeichelhaft für ernst ist. Er ist mit rechts schon sehr viel sicherer als mit links. An sich finde ich das kein Problem, das is ja bei fast allen Torhütern so. Aber beidfüßig finde ich ihn definitiv nicht, ich finde ohnehin nicht dass er fußballerisch ein großes Update gegenüber Christensen ist. Das meine ich gar nicht böse, ich and Christensen nicht so schlecht, aber mich wundert ein bisschen, wie sehr hier Ernst oft über den Klee gelobt wird. Für mich ist er ein solider Torwart, mehr für mich bisher aber nicht.
05.09.2023 - 20:00 Uhr
Zitat von Auringer
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Zitat von 030berlinstand
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Also ich finde auch, dass „beidfüßig“ sehr schmeichelhaft für ernst ist. Er ist mit rechts schon sehr viel sicherer als mit links. An sich finde ich das kein Problem, das is ja bei fast allen Torhütern so. Aber beidfüßig finde ich ihn definitiv nicht, ich finde ohnehin nicht dass er fußballerisch ein großes Update gegenüber Christensen ist. Das meine ich gar nicht böse, ich and Christensen nicht so schlecht, aber mich wundert ein bisschen, wie sehr hier Ernst oft über den Klee gelobt wird. Für mich ist er ein solider Torwart, mehr für mich bisher aber nicht.
05.09.2023 - 20:05 Uhr
Hab viele lange Abschläge gesehen die den eigenen Spieler erreichten und wenn er kurz angespielt wird komm ich auch nicht ins Schwitzen. In dem Alter kann er in allen Bereichen besser werden, aber was schon da ist bringt doch Freude.
05.09.2023 - 20:06 Uhr
Zitat von Auringer
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Zitat von 030berlinstand
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Er macht das bisher nicht verkehrt, jedoch hat er bisher schon eine gravierende Schwäche. Diese war auch denke ich der Grund, warum eigtl. eine andere Nummer 1 vorgesehen war.
Und das ist sein linker Fuß - sowohl gegen Fürth als auch gegen Magdeburg ist mir das aufgefallen.
Sobald er mit dem linken Fuß schießen muss, weiß man nicht ob der Ball hoch, flach oder sonst wo hingeht.
Das konnte der Edeltrainer Menger bisher überhaupt nicht bei ihm verbessern.
Wie kommst du auf so einen Quatsch? Schau mal auf Transfermarkt nach: Ernst beidfüßig, Gersbeck Linksfuß. Und das ist auch der Eindruck, den ich gewonnen habe, dass er es mit beiden Füßen kann. Solange nur du nicht weißt, wo der Ball hingeht/hinkommen soll, können wir glaube ich alle gut mit leben. Der Ernst weiß es glaube ich schon...
Wie ich auf so ein Quatsch komme? Hast du dir die Spiel komplett angeschaut?
Kann da gegen Fürth 2-3 und gegen Magdeburg mindestens eine Situation/en benennen, wo er mit links sehr unsauber agiert hat und es auch mal dadurch brenzliger wurde.
Kommst du mir mit Transfermarkt-Eintragungen - also echt.
05.09.2023 - 21:24 Uhr
Aber ganz ehrlich, hier wird doch jeder Torwart in Grund und Boden geschrieben. Nach Lotka waren wir froh über Oli Christensen, dann hält er nicht mehr so gut, trauert man ihm menschlich zwar beim Abgang nach, attestiert ihm aber, dass er die haltbaren Bälle oft durchlässt. Dann wird nach dem Wolfsburgspiel gefordert, keine Nr. 1 zu holen, um endlich auch mal dem jungen Torwart das Vertrauen zu schenken. Es wird bei so manchem Ball gesagt, den hätte Oli nicht gehalten. Und man soll Tjark doch bitte Zeit geben und Fehler zugestehen, weil ein junger Torhüter noch nicht konstant ist, konstant sein kann.
Dann hat er ein Spiel in dem er 1-2 Bälle nicht hält und sofort heißt es "Oli hätte den noch rausgefischt", obwohl ein Grund, Oli nicht nachzuttrauern war, daß Oli oft auch eben solche Bälle nicht mehr rausgefischt hat.
Und wenn sich unsere Torhüter sukzessive verschlechtern, vielleicht liegt es nicht alles an den Torhütern, sondern die Kölner hatten vielleicht recht, froh zu sein, daß Menger weg ist?
Wundert mich sowieso, daß Menger geblieben ist / bleiben durfte, war er nicht ein Überbleibsel der Bobic - Ära?
Man könnte dann vom Fitnesstrainer ( warum waren wir in Magdeburg nach 65-70 Minuten platt?) über die medizinische Abteilung ( entweder scheinen zu optimistische Prognosen bei der Gesundung unser Rekonvaleszenten vorzuliegen - es ist auffällig, wie oft von ein paar Wochen oder Monaten gesprochen wird und die Wochen zu Monaten und die Monate manchmal zu einem Jahr werden bei unseren Verletzten) oder die Verletzungen nicht richtig diagnostiziert, und das ist ja nicht erst seit heute so.
Im Grunde genommen müsste man auch mal alles andere auf den Prüfstand stellen, nicht nur Vorstand, Mannschaft und Trainer. Und Tjark sollten wir jetzt nach einem verlorenen Spiel ( wo viel eher die Abwehr vor ihm den Großteil der Schuld trägt) auch nicht schwach reden. Soweit kommts noch!
Dann hat er ein Spiel in dem er 1-2 Bälle nicht hält und sofort heißt es "Oli hätte den noch rausgefischt", obwohl ein Grund, Oli nicht nachzuttrauern war, daß Oli oft auch eben solche Bälle nicht mehr rausgefischt hat.
Und wenn sich unsere Torhüter sukzessive verschlechtern, vielleicht liegt es nicht alles an den Torhütern, sondern die Kölner hatten vielleicht recht, froh zu sein, daß Menger weg ist?
Wundert mich sowieso, daß Menger geblieben ist / bleiben durfte, war er nicht ein Überbleibsel der Bobic - Ära?
Man könnte dann vom Fitnesstrainer ( warum waren wir in Magdeburg nach 65-70 Minuten platt?) über die medizinische Abteilung ( entweder scheinen zu optimistische Prognosen bei der Gesundung unser Rekonvaleszenten vorzuliegen - es ist auffällig, wie oft von ein paar Wochen oder Monaten gesprochen wird und die Wochen zu Monaten und die Monate manchmal zu einem Jahr werden bei unseren Verletzten) oder die Verletzungen nicht richtig diagnostiziert, und das ist ja nicht erst seit heute so.
Im Grunde genommen müsste man auch mal alles andere auf den Prüfstand stellen, nicht nur Vorstand, Mannschaft und Trainer. Und Tjark sollten wir jetzt nach einem verlorenen Spiel ( wo viel eher die Abwehr vor ihm den Großteil der Schuld trägt) auch nicht schwach reden. Soweit kommts noch!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von videogems am 05.09.2023 um 21:27 Uhr bearbeitet
25.09.2023 - 08:51 Uhr
Schön das er wieder da ist und das er weiter sein Selbstvertrauen ausbaut. Dennoch sah er für mich beim 1:2 etwas unglücklich aus. Die Sicht war frei und ich denke der Ball war nicht unhaltbar. Der Elfer war sehr scharf geschossen und er hätte ihn beinahe gehabt, schade. Ansonsten wieder ein gutes Spiel von ihm. Hat frech einen Stürmer aussteigen lassen und bei einem Ball noch Glück gehabt, aber es sieht sehr gut aus mit ihm.
25.09.2023 - 20:44 Uhr
Zitat von Pal1975
Schön das er wieder da ist und das er weiter sein Selbstvertrauen ausbaut. Dennoch sah er für mich beim 1:2 etwas unglücklich aus. Die Sicht war frei und ich denke der Ball war nicht unhaltbar. Der Elfer war sehr scharf geschossen und er hätte ihn beinahe gehabt, schade. Ansonsten wieder ein gutes Spiel von ihm. Hat frech einen Stürmer aussteigen lassen und bei einem Ball noch Glück gehabt, aber es sieht sehr gut aus mit ihm.
Schön das er wieder da ist und das er weiter sein Selbstvertrauen ausbaut. Dennoch sah er für mich beim 1:2 etwas unglücklich aus. Die Sicht war frei und ich denke der Ball war nicht unhaltbar. Der Elfer war sehr scharf geschossen und er hätte ihn beinahe gehabt, schade. Ansonsten wieder ein gutes Spiel von ihm. Hat frech einen Stürmer aussteigen lassen und bei einem Ball noch Glück gehabt, aber es sieht sehr gut aus mit ihm.
Beim ersten Tor stand er halt leider etwas falsch. Sehe aber die groessere Schuld beim Verteidiger, der gar nicht erst hoch geht. Der Elfer war einfach zu wuchtig. Allgemein eine anstaendige Leistung mit kleiner Fehlkalkulation beim 1-2. Passt.
29.09.2023 - 17:21 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Tagesspiegel Plus
Herthas Torwart Tjark Ernst im Interview: „Von Anfang an war klar: Ich will ins Tor“
Tjark Ernst spricht im Interview über seine Kindheit in einer Fußball-Familie, ein Bankerlebnis gegen den FC Bayern und motivierende Sprüche von Herthas Trainer Pal Dardai.
(.....)
Ich war einer der wenigen, die schon bei den Bambini freiwillig ins Tor gegangen sind.
Die Trainer dürften sich gefreut haben.
Vollkommen richtig. Wobei das ganz lustig ist: Bei meinem allerersten Training nach unserem Umzug nach Bochum gab es noch einen anderen Jungen, der ins Tor wollte. Das kommt selten vor. Wir haben uns ein bisschen gezofft. Aber ich habe mich recht schnell durchgesetzt, durfte ins Tor und habe die Position nicht mehr hergegeben.
Herthas Torwart Tjark Ernst im Interview: „Von Anfang an war klar: Ich will ins Tor“
Tjark Ernst spricht im Interview über seine Kindheit in einer Fußball-Familie, ein Bankerlebnis gegen den FC Bayern und motivierende Sprüche von Herthas Trainer Pal Dardai.
(.....)
Ich war einer der wenigen, die schon bei den Bambini freiwillig ins Tor gegangen sind.
Die Trainer dürften sich gefreut haben.
Vollkommen richtig. Wobei das ganz lustig ist: Bei meinem allerersten Training nach unserem Umzug nach Bochum gab es noch einen anderen Jungen, der ins Tor wollte. Das kommt selten vor. Wir haben uns ein bisschen gezofft. Aber ich habe mich recht schnell durchgesetzt, durfte ins Tor und habe die Position nicht mehr hergegeben.
Zitat von tagesspiegel
Ihr Vater war 19 Jahre und neun Monate alt, als er 1987 zum ersten Mal eingewechselt wurde. Sie waren bei ihrem Bundesligadebüt für Hertha BSC 20 Jahre und zwei Monate alt.
Okay.
Dann musste Ihr Vater allerdings fast sieben Jahre auf seinen zweiten Erstligaeinsatz warten. Was glauben Sie, wie lange es bei Ihnen dauern wird?
Ich hoffe, nächsten Sommer ist es so weit. Das ist zumindest das Ziel. Ich bin froh, dass ich hier spiele. In Deutschland gibt es nicht viele junge Torhüter, die in den ersten beiden Ligen regelmäßig zum Einsatz kommen. Die Zweite Liga ist auch eine sehr gute Liga. Aber als Sportler strebst du natürlich immer nach dem Höchsten, und das ist nun mal die Fußball-Bundesliga. Das Debüt in Wolfsburg hat schon sehr viel Laune gemacht. Da will ich auf jeden Fall schnellstmöglich wieder hin.
Von außen betrachtet sieht es für Hertha nach dem schwierigen Saisonstart inzwischen deutlich besser aus. Empfinden Sie das – von innen betrachtet – auch so?
In den ersten Spielen hatten wir Probleme. Aber schon da haben wir gesagt, dass wir uns als Mannschaft erst mal finden müssen. Der Transferschluss war ein Cut. Seitdem wissen wir: Das ist der Kader, mindestens bis zum Winter. Man merkt, dass wir immer mehr zusammenwachsen, dass wir eine Einheit sind, auf dem Platz und daneben. Nur deswegen kannst du so ein Spiel wie gegen Kiel gewinnen. Das haben wir auch in der Videoanalyse gesagt: Eigentlich verliert Hertha solche Spiele am Ende noch. Jetzt entscheiden wir es in letzter Minute für uns. Das spricht für die Mannschaft.
Sie sind im Sommer 2022 mit 19 nach Berlin gewechselt und zum ersten Mal von zu Hause weg. Wie war der Anfang in der Fremde?
Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt. Der schwerste Moment war, mit dem vollgepackten Auto von zu Hause weg zu fahren und alles hinter sich zu lassen. Aber schon bei der Ankunft im Hotel dachte ich: Jetzt bin ich hier und gebe Vollgas. Weil ich ein Ziel habe. Das ist immer noch so.
Wären Sie beim VfL Bochum geblieben, wären Sie jetzt in der Bundesliga, aber vermutlich nicht die Nummer eins. Bei Hertha spielen sie, allerdings in der Zweiten Liga. Alles richtig gemacht? Oder verzockt?
Alles richtig gemacht. Ich habe mich ja bewusst für den Schritt zu Hertha entschieden, weil mir beim VfL leider einfach die Perspektive gefehlt hat. Das meine ich auch gar nicht böse in Richtung VfL.
Sondern?
Der VfL hat mit Manuel Riemann eine feste Größe auf der Torwartposition. Aber der Klub hatte und hat keine U 23, in der ich regelmäßig hätte Spielpraxis sammeln können. Dadurch war mir klar, dass ich mich nach der U 19 auf jeden Fall neu orientieren muss, um den nächsten Step in meiner Entwicklung zu machen.
Viel gespielt haben Sie in Herthas U23 allerdings nicht. In der vergangenen Saison waren es nur sechs Einsätze.
Ich finde nicht, dass ich irgendwas versäumt habe. Natürlich kann man sagen, dass ich wenige Spiele gemacht habe. Man kann es aber auch so sehen, dass ich schon die Nummer zwei bei den Profis war, obwohl das noch nicht so geplant war. Nachdem das mit Rune passiert ist, …
… Rune Jarstein, die eigentliche Nummer zwei, wurde zu Saisonbeginn nach seiner Kritik an Torwarttrainer Andreas Menger suspendiert …
… haben die Trainer mir das Vertrauen geschenkt, weil ich von Anfang an gut trainiert habe. Jedes Wochenende in den Bundesligastadien dabei zu sein, da sein zu müssen, falls was passiert, das sind auch Erfahrungen, die man als junger Torhüter mitnimmt.
Am letzten Spieltag der vorigen Saison haben Sie in Wolfsburg Ihr Debüt in der Bundesliga gefeiert. Anschließend sind Sie für Ihr souveränes Auftreten gelobt worden. Woher nehmen Sie diese innere Ruhe?
Die habe ich eigentlich immer schon. Ich bin generell ein sehr ruhiger Typ und übertrage das auf den Platz. Das ist eine meiner Stärken. Als ich noch in der U 16, U 17 oder U 19 gespielt habe, hat mein Vater schon gesagt, er finde es beeindruckend, mit welcher Ruhe ich im Tor stehe. Das ist auch extrem wichtig, damit man seinen Mitspielern zeigt: Männer, alles ist gut. Wenn was passiert, bin ich da. Das gibt den Mitspielern Sicherheit.
(....)
Herthas Trainer Pal Dardai scheint eine ganze Menge von Ihnen halten.
Das kann gut sein (lacht). Als er vorige Saison Trainer wurde, hat er im Training mal zur Mannschaft gesagt: „Männer, wir müssen gut auf Oli aufpassen! Der ist unser einziger Torwart.“ Mit mir hätten sie nur noch einen U-23-Torwart. Wer Pal kennt, weiß, wie er das gemeint hat. Er will damit nur noch mehr aus einem herauskitzeln. Ich musste auf jeden Fall schmunzeln, habe es zur Kenntnis genommen und im Training weiter meine Leistung gebracht.
Die Torhütergruppe bei Hertha ist extrem jung. Sie sind mit 20 der Älteste des Trios. Wünschen Sie sich manchmal, einen erfahreneren Torhüter an Ihrer Seite zu haben?
Das ist mir wirklich völlig egal. Natürlich sind wir extrem jung. Aber wir haben ein sehr gutes Torwartteam, pushen uns in jedem Training an unser Maximum und versuchen alle tagtäglich besser zu werden. Außerdem verstehen wir uns sehr gut. Das passt echt top.
Wo sehen Sie bei sich noch Bedarf und Potenzial, sich zu verbessern?
Überall. Ich bin mit 20 Jahren noch längst kein fertiger Torhüter. Meine größte Stärke ist das Eins-gegen-eins, weil das viel mit Antizipation zu tun hat. Wenn der Stürmer allein auf dich zuläuft, geht es oft um Intuition. Das beherrsche ich ganz gut. Aber vieles kommt auch mit der Routine. Je häufiger du spielst und eine bestimmte Situation erlebst, umso mehr reifst du daran. Deswegen hilft mir jedes Spiel, besser zu werden. Und es gibt noch einiges, was ich verbessern kann. In der Raumverteidigung zum Beispiel oder auch fußballerisch.
Fußballerisch wirken Sie eigentlich schon sehr stabil.
Ich glaube trotzdem, dass ich da noch besser, noch ruhiger werden kann. Aber ich stimme Ihnen zu, dass ich das schon ganz gut mache. Papa sagt, dass ich das Fußballerische auf jeden Fall von meiner Mutter bekommen habe.
(....)
Ihr Vater war 19 Jahre und neun Monate alt, als er 1987 zum ersten Mal eingewechselt wurde. Sie waren bei ihrem Bundesligadebüt für Hertha BSC 20 Jahre und zwei Monate alt.
Okay.
Dann musste Ihr Vater allerdings fast sieben Jahre auf seinen zweiten Erstligaeinsatz warten. Was glauben Sie, wie lange es bei Ihnen dauern wird?
Ich hoffe, nächsten Sommer ist es so weit. Das ist zumindest das Ziel. Ich bin froh, dass ich hier spiele. In Deutschland gibt es nicht viele junge Torhüter, die in den ersten beiden Ligen regelmäßig zum Einsatz kommen. Die Zweite Liga ist auch eine sehr gute Liga. Aber als Sportler strebst du natürlich immer nach dem Höchsten, und das ist nun mal die Fußball-Bundesliga. Das Debüt in Wolfsburg hat schon sehr viel Laune gemacht. Da will ich auf jeden Fall schnellstmöglich wieder hin.
Von außen betrachtet sieht es für Hertha nach dem schwierigen Saisonstart inzwischen deutlich besser aus. Empfinden Sie das – von innen betrachtet – auch so?
In den ersten Spielen hatten wir Probleme. Aber schon da haben wir gesagt, dass wir uns als Mannschaft erst mal finden müssen. Der Transferschluss war ein Cut. Seitdem wissen wir: Das ist der Kader, mindestens bis zum Winter. Man merkt, dass wir immer mehr zusammenwachsen, dass wir eine Einheit sind, auf dem Platz und daneben. Nur deswegen kannst du so ein Spiel wie gegen Kiel gewinnen. Das haben wir auch in der Videoanalyse gesagt: Eigentlich verliert Hertha solche Spiele am Ende noch. Jetzt entscheiden wir es in letzter Minute für uns. Das spricht für die Mannschaft.
Sie sind im Sommer 2022 mit 19 nach Berlin gewechselt und zum ersten Mal von zu Hause weg. Wie war der Anfang in der Fremde?
Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt. Der schwerste Moment war, mit dem vollgepackten Auto von zu Hause weg zu fahren und alles hinter sich zu lassen. Aber schon bei der Ankunft im Hotel dachte ich: Jetzt bin ich hier und gebe Vollgas. Weil ich ein Ziel habe. Das ist immer noch so.
Wären Sie beim VfL Bochum geblieben, wären Sie jetzt in der Bundesliga, aber vermutlich nicht die Nummer eins. Bei Hertha spielen sie, allerdings in der Zweiten Liga. Alles richtig gemacht? Oder verzockt?
Alles richtig gemacht. Ich habe mich ja bewusst für den Schritt zu Hertha entschieden, weil mir beim VfL leider einfach die Perspektive gefehlt hat. Das meine ich auch gar nicht böse in Richtung VfL.
Sondern?
Der VfL hat mit Manuel Riemann eine feste Größe auf der Torwartposition. Aber der Klub hatte und hat keine U 23, in der ich regelmäßig hätte Spielpraxis sammeln können. Dadurch war mir klar, dass ich mich nach der U 19 auf jeden Fall neu orientieren muss, um den nächsten Step in meiner Entwicklung zu machen.
Viel gespielt haben Sie in Herthas U23 allerdings nicht. In der vergangenen Saison waren es nur sechs Einsätze.
Ich finde nicht, dass ich irgendwas versäumt habe. Natürlich kann man sagen, dass ich wenige Spiele gemacht habe. Man kann es aber auch so sehen, dass ich schon die Nummer zwei bei den Profis war, obwohl das noch nicht so geplant war. Nachdem das mit Rune passiert ist, …
… Rune Jarstein, die eigentliche Nummer zwei, wurde zu Saisonbeginn nach seiner Kritik an Torwarttrainer Andreas Menger suspendiert …
… haben die Trainer mir das Vertrauen geschenkt, weil ich von Anfang an gut trainiert habe. Jedes Wochenende in den Bundesligastadien dabei zu sein, da sein zu müssen, falls was passiert, das sind auch Erfahrungen, die man als junger Torhüter mitnimmt.
Am letzten Spieltag der vorigen Saison haben Sie in Wolfsburg Ihr Debüt in der Bundesliga gefeiert. Anschließend sind Sie für Ihr souveränes Auftreten gelobt worden. Woher nehmen Sie diese innere Ruhe?
Die habe ich eigentlich immer schon. Ich bin generell ein sehr ruhiger Typ und übertrage das auf den Platz. Das ist eine meiner Stärken. Als ich noch in der U 16, U 17 oder U 19 gespielt habe, hat mein Vater schon gesagt, er finde es beeindruckend, mit welcher Ruhe ich im Tor stehe. Das ist auch extrem wichtig, damit man seinen Mitspielern zeigt: Männer, alles ist gut. Wenn was passiert, bin ich da. Das gibt den Mitspielern Sicherheit.
(....)
Herthas Trainer Pal Dardai scheint eine ganze Menge von Ihnen halten.
Das kann gut sein (lacht). Als er vorige Saison Trainer wurde, hat er im Training mal zur Mannschaft gesagt: „Männer, wir müssen gut auf Oli aufpassen! Der ist unser einziger Torwart.“ Mit mir hätten sie nur noch einen U-23-Torwart. Wer Pal kennt, weiß, wie er das gemeint hat. Er will damit nur noch mehr aus einem herauskitzeln. Ich musste auf jeden Fall schmunzeln, habe es zur Kenntnis genommen und im Training weiter meine Leistung gebracht.
Die Torhütergruppe bei Hertha ist extrem jung. Sie sind mit 20 der Älteste des Trios. Wünschen Sie sich manchmal, einen erfahreneren Torhüter an Ihrer Seite zu haben?
Das ist mir wirklich völlig egal. Natürlich sind wir extrem jung. Aber wir haben ein sehr gutes Torwartteam, pushen uns in jedem Training an unser Maximum und versuchen alle tagtäglich besser zu werden. Außerdem verstehen wir uns sehr gut. Das passt echt top.
Wo sehen Sie bei sich noch Bedarf und Potenzial, sich zu verbessern?
Überall. Ich bin mit 20 Jahren noch längst kein fertiger Torhüter. Meine größte Stärke ist das Eins-gegen-eins, weil das viel mit Antizipation zu tun hat. Wenn der Stürmer allein auf dich zuläuft, geht es oft um Intuition. Das beherrsche ich ganz gut. Aber vieles kommt auch mit der Routine. Je häufiger du spielst und eine bestimmte Situation erlebst, umso mehr reifst du daran. Deswegen hilft mir jedes Spiel, besser zu werden. Und es gibt noch einiges, was ich verbessern kann. In der Raumverteidigung zum Beispiel oder auch fußballerisch.
Fußballerisch wirken Sie eigentlich schon sehr stabil.
Ich glaube trotzdem, dass ich da noch besser, noch ruhiger werden kann. Aber ich stimme Ihnen zu, dass ich das schon ganz gut mache. Papa sagt, dass ich das Fußballerische auf jeden Fall von meiner Mutter bekommen habe.
(....)
Tjark Ernst im Interview ich hab mal hinter die paywall geschaut
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 29.09.2023 um 17:23 Uhr bearbeitet
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