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Thomas Kraft
01.07.2012 - 01:08 Uhr
28.02.2014 - 17:15 Uhr
Zitat von CGDOGG:
Zitat von alemanne-Berlin:
also mir treiben hier einige Kommentare echt Tränen in die Augen.......
Hier melden sich Experten die unter Garantie noch nie im Tor gestanden haben und demnach keine Ahnung vom Torwartspiel haben.
Ich weiß nicht worüber wir uns hier eigentlich beklagen, wir haben für einen Aufsteiger relativ wenig Gegentore erhalten. Auch DAS ist ein Verdienst von Kraft. Sicher kann man in JEDEM Spiel einen TW-Fehler finden, wenn man ihn finden will. Vergesst nicht, auch ein Manuel Neuer fliegt mal an einer Ecke vorbei. Was bei einem Nationaltorwart tolleriert wird, wird bei Kraft gleich als dicker Fehler angemerkert. Leute, es gibt KEINEN fehlerfreien Torwart. Leider ist es so, dass wenn ein Torwart einen Fehler macht, ist es zu 99% ein Gegentor. Über was wir hier diskutueren, ist aus meiner Sicht ein Luxusproblem...
Hier behauptet keiner, ein Experte zu sein ! Natürlich sind das alles subjektive Meinungen, die man sich über Monate/Jahre selbst gebildet hat. Wäre schön, wenn Du Deine Meinung mit Begründungen untermauert hättest.
Meine subjektive Meinungsbildung resultiert aus vergleichen mit anderen BL-Torhütern. Beklagt wird sich hier eigentlich nicht... Wenn man aber eine kontinuierliche Weiterentwicklung erzielen will, dann muss man auch immer alles hinterfragen und nicht "passt schon" sagen !
Nun aus meiner Sicht, ist die Position des Torwarts unser kleinstes Problem. Kraft ist reaktionsschnell und für mein Befinden hebt er sich aus Fußballerischer Sicht auch was das Spiel ohne die Hand von der Mehrzahl der Restlichen Keeper ab. Klar kann nicht jeder Pass ankommen, aber dass was er macht, ist aus meiner Sicht durchdacht (siehe Szene gegen FF in der Hinrunde). Und, was auch hier richtiger Weise erwähnt wurde, ist jeder gefühlte zweite Schuß leider drin. Aber dafür kann er eigentlich kaum was ( nehmen wir mal das Bayernspiel aus) Was wir an Gegentoren kassieren sind überwiegen Standarts (Ecken, Freistöße, Elfer). Da sind die Vordermänner, gerade was den Luftkampf angeht gefordert (siehe Heimspiel gegen Herne West, da muss der IV den Ball abwehren) Nun kann man sagen, dass der Torwart auch dafür da ist einen Ball zu halten.........aber wenn kaum was auf den Kasten kommt, gibt´s halt nichts um sich auszuzeichnen....aber wenn er gefordert ist (siehe Sinnsheim z.B) da ist er da, reaktionsschnell, schnell auf der Linie und am Boden.......
ich denke, da braucht er sich nicht vor den anderen Torhütern zu verstecken....Wie gesagt, eine Diskussion auf hohem Niveau. Und klar, verbessern kann man sich immer ;)
Zitat von alemanne-Berlin:
also mir treiben hier einige Kommentare echt Tränen in die Augen.......
Hier melden sich Experten die unter Garantie noch nie im Tor gestanden haben und demnach keine Ahnung vom Torwartspiel haben.
Ich weiß nicht worüber wir uns hier eigentlich beklagen, wir haben für einen Aufsteiger relativ wenig Gegentore erhalten. Auch DAS ist ein Verdienst von Kraft. Sicher kann man in JEDEM Spiel einen TW-Fehler finden, wenn man ihn finden will. Vergesst nicht, auch ein Manuel Neuer fliegt mal an einer Ecke vorbei. Was bei einem Nationaltorwart tolleriert wird, wird bei Kraft gleich als dicker Fehler angemerkert. Leute, es gibt KEINEN fehlerfreien Torwart. Leider ist es so, dass wenn ein Torwart einen Fehler macht, ist es zu 99% ein Gegentor. Über was wir hier diskutueren, ist aus meiner Sicht ein Luxusproblem...
Hier behauptet keiner, ein Experte zu sein ! Natürlich sind das alles subjektive Meinungen, die man sich über Monate/Jahre selbst gebildet hat. Wäre schön, wenn Du Deine Meinung mit Begründungen untermauert hättest.
Meine subjektive Meinungsbildung resultiert aus vergleichen mit anderen BL-Torhütern. Beklagt wird sich hier eigentlich nicht... Wenn man aber eine kontinuierliche Weiterentwicklung erzielen will, dann muss man auch immer alles hinterfragen und nicht "passt schon" sagen !
Nun aus meiner Sicht, ist die Position des Torwarts unser kleinstes Problem. Kraft ist reaktionsschnell und für mein Befinden hebt er sich aus Fußballerischer Sicht auch was das Spiel ohne die Hand von der Mehrzahl der Restlichen Keeper ab. Klar kann nicht jeder Pass ankommen, aber dass was er macht, ist aus meiner Sicht durchdacht (siehe Szene gegen FF in der Hinrunde). Und, was auch hier richtiger Weise erwähnt wurde, ist jeder gefühlte zweite Schuß leider drin. Aber dafür kann er eigentlich kaum was ( nehmen wir mal das Bayernspiel aus) Was wir an Gegentoren kassieren sind überwiegen Standarts (Ecken, Freistöße, Elfer). Da sind die Vordermänner, gerade was den Luftkampf angeht gefordert (siehe Heimspiel gegen Herne West, da muss der IV den Ball abwehren) Nun kann man sagen, dass der Torwart auch dafür da ist einen Ball zu halten.........aber wenn kaum was auf den Kasten kommt, gibt´s halt nichts um sich auszuzeichnen....aber wenn er gefordert ist (siehe Sinnsheim z.B) da ist er da, reaktionsschnell, schnell auf der Linie und am Boden.......
ich denke, da braucht er sich nicht vor den anderen Torhütern zu verstecken....Wie gesagt, eine Diskussion auf hohem Niveau. Und klar, verbessern kann man sich immer ;)
28.02.2014 - 23:04 Uhr
Kraft ließ sich in den Schlussminuten zwei Mal sehr lange Zeit um den Ball zu holen. Dies quittierte die Ostkurve mit Pfiffen. Von Kraft gab es dann eine abfällige Geste mit der Hand Richtung Kurve.
Sehr schwaches Bild.
Sehr schwaches Bild.
28.02.2014 - 23:30 Uhr
Zitat von Marcelinho1000:
Kraft ließ sich in den Schlussminuten zwei Mal sehr lange Zeit um den Ball zu holen. Dies quittierte die Ostkurve mit Pfiffen. Von Kraft gab es dann eine abfällige Geste mit der Hand Richtung Kurve.
Sehr schwaches Bild.
Das habe ich allerdings auch nicht verstanden. Selbst bei so einem Grottenkick kann es immer passieren, dass man durch viel Glück noch einen Treffer in der Nachspielzeit erzielt. Wir hatten das Heimspiel und es war jetzt auch nicht so, dass Freiburg Druck ohne Ende gemacht hat. Dass sich Kraft da so viel Zeit gelassen hat, habe ich nicht nachvollziehen können. Die Pfiffe der Kurve allerdings auch nicht, ziemlich peinlich.
Ansonsten war das heute eine gute Leistung von ihm. Er hat zweimal einen möglichen Rückstand verhindert, strahlte viel Ruhe aus und - darauf hab eich geachtet - seine Abschläge kamen zumeist beim Mitspieler an, das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Für mich also eine wirklich gute Partie von Kraft, das muss man lobend anerkennen.
Kraft ließ sich in den Schlussminuten zwei Mal sehr lange Zeit um den Ball zu holen. Dies quittierte die Ostkurve mit Pfiffen. Von Kraft gab es dann eine abfällige Geste mit der Hand Richtung Kurve.
Sehr schwaches Bild.
Das habe ich allerdings auch nicht verstanden. Selbst bei so einem Grottenkick kann es immer passieren, dass man durch viel Glück noch einen Treffer in der Nachspielzeit erzielt. Wir hatten das Heimspiel und es war jetzt auch nicht so, dass Freiburg Druck ohne Ende gemacht hat. Dass sich Kraft da so viel Zeit gelassen hat, habe ich nicht nachvollziehen können. Die Pfiffe der Kurve allerdings auch nicht, ziemlich peinlich.
Ansonsten war das heute eine gute Leistung von ihm. Er hat zweimal einen möglichen Rückstand verhindert, strahlte viel Ruhe aus und - darauf hab eich geachtet - seine Abschläge kamen zumeist beim Mitspieler an, das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Für mich also eine wirklich gute Partie von Kraft, das muss man lobend anerkennen.
01.03.2014 - 18:28 Uhr
Also, in der Kickerstatistik derTorhüter liegt T. Kraft auf Platz 12, also niedriger als das Team. In der Vergangenheit war es meistens umgekehrt. Mehr ist nicht zu sagen.
Und in der Nachspielzeit gegen 17. kann man mehr Tempo machen oder.
Und in der Nachspielzeit gegen 17. kann man mehr Tempo machen oder.
02.03.2014 - 11:37 Uhr
Zitat von apelova:
Also, in der Kickerstatistik derTorhüter liegt T. Kraft auf Platz 12, also niedriger als das Team. In der Vergangenheit war es meistens umgekehrt. Mehr ist nicht zu sagen.
Und in der Nachspielzeit gegen 17. kann man mehr Tempo machen oder.
In der Nachspielzeit war aber eher Freiburg nochmal drücken als Hertha, von daher war das vollkommen in Ordnung. Man muss doch nicht immer so hohe Erwartungen haben. In Mainz wird es wieder temporeicher, da dieses Team mitspielt. Und zu Kraft: Hat gegen Freiburg ein Klassespiel gemacht, das was aufs Tor kam, hat er entschärft und da waren 1-2 schwierige von Mehmedi dabei.
Also, in der Kickerstatistik derTorhüter liegt T. Kraft auf Platz 12, also niedriger als das Team. In der Vergangenheit war es meistens umgekehrt. Mehr ist nicht zu sagen.
Und in der Nachspielzeit gegen 17. kann man mehr Tempo machen oder.
In der Nachspielzeit war aber eher Freiburg nochmal drücken als Hertha, von daher war das vollkommen in Ordnung. Man muss doch nicht immer so hohe Erwartungen haben. In Mainz wird es wieder temporeicher, da dieses Team mitspielt. Und zu Kraft: Hat gegen Freiburg ein Klassespiel gemacht, das was aufs Tor kam, hat er entschärft und da waren 1-2 schwierige von Mehmedi dabei.
02.03.2014 - 11:42 Uhr
Oooh 1 ODER sogar 2 schwierige... :D der Rest war: richtig gestanden (auch gut) bzw. kam alles auf den Mann, wieder bedenkliche Optik mit dem Ball am Fuss und bei der Strafraumabdeckung. Nix neues, nix besonderes...
03.03.2014 - 15:19 Uhr
Zitat von randberliner:
Oooh 1 ODER sogar 2 schwierige... :D der Rest war: richtig gestanden (auch gut) bzw. kam alles auf den Mann, wieder bedenkliche Optik mit dem Ball am Fuss und bei der Strafraumabdeckung. Nix neues, nix besonderes...
Ich kann nichts dafür, das Freiburg nicht mehr schwierige Bälle auf Krafts Kasten gebracht hat. Ist mir aber auch ganz recht so.
Oooh 1 ODER sogar 2 schwierige... :D der Rest war: richtig gestanden (auch gut) bzw. kam alles auf den Mann, wieder bedenkliche Optik mit dem Ball am Fuss und bei der Strafraumabdeckung. Nix neues, nix besonderes...
Ich kann nichts dafür, das Freiburg nicht mehr schwierige Bälle auf Krafts Kasten gebracht hat. Ist mir aber auch ganz recht so.
09.03.2014 - 09:55 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Herthas Torwart Kraft – "Mein Vater wäre stolz auf mich"
Vor der Partie gegen Mainz 05 spricht Herthas Stammtorwart über einen schmerzlichen Verlust in seiner Jugend, über seine Vertragsverlängerung in Berlin und schlechte Musik in der Kabine.
(...)
Berliner Morgenpost: Herr Kraft, als die Mannschaft im vergangenen Jahr den Aufstieg mit einer Fahrt nach Prag feierte, fuhren Sie nicht mit. Man hört, Sie hätten dafür aber einen Abend dort bezahlen müssen. Dürfte teuer gewesen sein...
Thomas Kraft: Ich musste nicht bezahlen, sondern ich habe gesagt: Dafür, dass ich nicht mitfahre – die Jungs hatten mich natürlich schön gefoppt –, zahle ich euch einen Abend. Das habe ich auch gemacht und das wurde dann teuer...
Sieht ja so aus, als gäbe es auch nach dieser Saison wieder etwas zu feiern. Würden Sie diesmal mitfahren?
Nein. Dann bin ich Papa und habe keine Zeit mehr dafür.
Sie werden Ende März zum ersten Mal Vater. Es wird ein Junge. Glauben Sie, dass Sie das stark verändern wird?
Es wird ein komplett neuer Lebensabschnitt. Die Dinge bekommen andere Relationen. Ich hätte gern mit meinem Vater darüber gesprochen, aber leider ist er verstorben, als ich 15 war.
Wie haben Sie das damals erlebt?
Es war einschneidend für mich. Ich war noch ziemlich jung und musste plötzlich ohne Vater aufwachsen. Das war nicht einfach. Aber so ist das Leben. Es ist unglaublich schade, denn viele Dinge, die ich in den vergangen Jahren erlebt habe, hätte ich gern mit ihm zusammen erlebt. Ich denke noch oft an ihn, denn er war ein sehr großer Fußballfan und hat mich immer sehr unterstützt. Ich glaube, er wäre heute stolz auf mich.
Es wurde zuletzt oft über eine mögliche Verlängerung Ihres Vertrags bei Hertha gesprochen. Sie haben gesagt, Sie wollen erst die Entwicklung des Klubs in dieser Saison abwarten. Nun sind 23 Partien gespielt. Wie beurteilen Sie die Entwicklung?
Ich wollte sehen, dass es für uns als Team und als Klub nach vorn geht. Ich finde, wir entwickeln uns in eine gute Richtung. Ich bin richtig begeistert vom Team, wie wir in dieser Saison auftreten. Deswegen bin ich mehr als zufrieden.
Spricht dafür, dass Sie bald Ihren Kontrakt über 2015 hinaus verlängern werden.
Ich fühle mich sehr wohl in Berlin und könnte mir einen Verbleib vorstellen. Aber es gibt derzeit keinen Druck, mir darüber Gedanken zu machen. Ich bin zu Gesprächen bereit. Das steht fest. Aber warten wir mal ab, was kommen wird.
Würde es Sie reizen, irgendwann mal im Ausland zu spielen?
Darüber denke ich nicht nach. Als Profi in Deutschland bin ich in einer tollen Liga. Hier bin ich sehr gut aufgehoben.
Schon in der Zweiten Liga haben Sie gesagt, dass Sie mittelfristig mit Hertha im Europapokal spielen wollen. Die Chance auf die Europa League könnte sich ja schon in dieser Saison bieten.
Ich meinte damals, dass dies der nächste Schritt sein muss, wenn Hertha wieder in der Bundesliga etabliert ist. Aber daran arbeiten wir doch gerade noch. Wir sind erst etwas mehr als eine Hinrunde wieder dabei. Etabliert ist man nach zwei, drei Jahren. Die Europa League spielt für mich aktuell keine Rolle.
Die Hinrunde lief überraschend reibungslos für Hertha. In der Rückrunde konnte man aber beobachten, dass Sie auch an Grenzen gestoßen sind. Was fehlt dem Team noch?
Wir haben den ersten Schritt gemacht und guten Fußball gespielt. Normal ist dann, dass sich die Gegner auf uns einstellen. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu machen. Wir müssen kaltschnäuziger werden. Das ist ein Prozess. Und der wird weitergehen.
(...)
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Vor der Partie gegen Mainz 05 spricht Herthas Stammtorwart über einen schmerzlichen Verlust in seiner Jugend, über seine Vertragsverlängerung in Berlin und schlechte Musik in der Kabine.
(...)
Berliner Morgenpost: Herr Kraft, als die Mannschaft im vergangenen Jahr den Aufstieg mit einer Fahrt nach Prag feierte, fuhren Sie nicht mit. Man hört, Sie hätten dafür aber einen Abend dort bezahlen müssen. Dürfte teuer gewesen sein...
Thomas Kraft: Ich musste nicht bezahlen, sondern ich habe gesagt: Dafür, dass ich nicht mitfahre – die Jungs hatten mich natürlich schön gefoppt –, zahle ich euch einen Abend. Das habe ich auch gemacht und das wurde dann teuer...
Sieht ja so aus, als gäbe es auch nach dieser Saison wieder etwas zu feiern. Würden Sie diesmal mitfahren?
Nein. Dann bin ich Papa und habe keine Zeit mehr dafür.
Sie werden Ende März zum ersten Mal Vater. Es wird ein Junge. Glauben Sie, dass Sie das stark verändern wird?
Es wird ein komplett neuer Lebensabschnitt. Die Dinge bekommen andere Relationen. Ich hätte gern mit meinem Vater darüber gesprochen, aber leider ist er verstorben, als ich 15 war.
Wie haben Sie das damals erlebt?
Es war einschneidend für mich. Ich war noch ziemlich jung und musste plötzlich ohne Vater aufwachsen. Das war nicht einfach. Aber so ist das Leben. Es ist unglaublich schade, denn viele Dinge, die ich in den vergangen Jahren erlebt habe, hätte ich gern mit ihm zusammen erlebt. Ich denke noch oft an ihn, denn er war ein sehr großer Fußballfan und hat mich immer sehr unterstützt. Ich glaube, er wäre heute stolz auf mich.
Es wurde zuletzt oft über eine mögliche Verlängerung Ihres Vertrags bei Hertha gesprochen. Sie haben gesagt, Sie wollen erst die Entwicklung des Klubs in dieser Saison abwarten. Nun sind 23 Partien gespielt. Wie beurteilen Sie die Entwicklung?
Ich wollte sehen, dass es für uns als Team und als Klub nach vorn geht. Ich finde, wir entwickeln uns in eine gute Richtung. Ich bin richtig begeistert vom Team, wie wir in dieser Saison auftreten. Deswegen bin ich mehr als zufrieden.
Spricht dafür, dass Sie bald Ihren Kontrakt über 2015 hinaus verlängern werden.
Ich fühle mich sehr wohl in Berlin und könnte mir einen Verbleib vorstellen. Aber es gibt derzeit keinen Druck, mir darüber Gedanken zu machen. Ich bin zu Gesprächen bereit. Das steht fest. Aber warten wir mal ab, was kommen wird.
Würde es Sie reizen, irgendwann mal im Ausland zu spielen?
Darüber denke ich nicht nach. Als Profi in Deutschland bin ich in einer tollen Liga. Hier bin ich sehr gut aufgehoben.
Schon in der Zweiten Liga haben Sie gesagt, dass Sie mittelfristig mit Hertha im Europapokal spielen wollen. Die Chance auf die Europa League könnte sich ja schon in dieser Saison bieten.
Ich meinte damals, dass dies der nächste Schritt sein muss, wenn Hertha wieder in der Bundesliga etabliert ist. Aber daran arbeiten wir doch gerade noch. Wir sind erst etwas mehr als eine Hinrunde wieder dabei. Etabliert ist man nach zwei, drei Jahren. Die Europa League spielt für mich aktuell keine Rolle.
Die Hinrunde lief überraschend reibungslos für Hertha. In der Rückrunde konnte man aber beobachten, dass Sie auch an Grenzen gestoßen sind. Was fehlt dem Team noch?
Wir haben den ersten Schritt gemacht und guten Fußball gespielt. Normal ist dann, dass sich die Gegner auf uns einstellen. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu machen. Wir müssen kaltschnäuziger werden. Das ist ein Prozess. Und der wird weitergehen.
(...)
09.03.2014 - 19:49 Uhr
Er war heute der beste Mann bei uns. Sehr aufmerksam und rettete uns in der ersten Halbzeit das 0-0. Schade, dass er den Elfmeter nicht gehalten hat, aber der war zu platziert geschossen.
10.03.2014 - 16:58 Uhr
Quelle: www.immerhertha.de
Das Spiel des Thomas Kraft
...
VERÄNDERTE ANSPRÜCHE ANS TORWART-SPIEL
Luhakay hielt sich weniger auf mit den spektakulären Paraden des Schlussmannes gegen Choupo-Moting und Parker, er berichtete vor allem von jener Szene in der 20. Minute. Als Kraft im Vollspeed auf dem ihn entgegen stürmenden Nicolai Müller zuging und im letzten Moment den steil gespielten Ball zur Seite klären konnte.
Luhukay: “Wir wissen alle, was es in dieser Szene gibt, wenn Thomas den Ball nicht erreicht. Da hat man sein hervorragendes Stellungsspiel gesehen. Das ist von ihm auch gefordert. Wenn wir sehr hoch verteidigen, muss auch der Torwart hinten rausrücken, falls der Gegner mal einen Ball durch die Mitte spielt. Das kommt zwar nicht oft vor, aber das war eine dieser Szenen. Thomas hat ein sehr gutes Gespür, das Timing war perfekt.”
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VERÄNDERTE ANSPRÜCHE ANS TORWART-SPIEL
Luhakay hielt sich weniger auf mit den spektakulären Paraden des Schlussmannes gegen Choupo-Moting und Parker, er berichtete vor allem von jener Szene in der 20. Minute. Als Kraft im Vollspeed auf dem ihn entgegen stürmenden Nicolai Müller zuging und im letzten Moment den steil gespielten Ball zur Seite klären konnte.
Luhukay: “Wir wissen alle, was es in dieser Szene gibt, wenn Thomas den Ball nicht erreicht. Da hat man sein hervorragendes Stellungsspiel gesehen. Das ist von ihm auch gefordert. Wenn wir sehr hoch verteidigen, muss auch der Torwart hinten rausrücken, falls der Gegner mal einen Ball durch die Mitte spielt. Das kommt zwar nicht oft vor, aber das war eine dieser Szenen. Thomas hat ein sehr gutes Gespür, das Timing war perfekt.”
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