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Tee, Ramsch und Drill - der Quälix Talk

16.02.2014 - 02:49 Uhr
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Millionen verblasen im Eiskanal. Für eine Zwei-Klassen-Sportart und den kurzzeitigen Jubel der Titelhuber.

Ein sehr guter Bericht über die deutsche Dominanz im Bob- und Rodelsport. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/schlittensport104.html

Finde den Artikel ehrlich gesagt nicht wirklich interessant...
Die Sportart (dabei ist es ja völlig egal ob "Zweite Klasse") ist halt beliebt im Land und hat eine gewisse Tradition, also wird da auch dementsprechend gefordert.
Ist doch ähnlich wie mit den Ösis beim Ski fahren/springen und z.B den Niederländer beim speedskating.
Also ziemlich normal.
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Millionen verblasen im Eiskanal. Für eine Zwei-Klassen-Sportart und den kurzzeitigen Jubel der Titelhuber.

Ein sehr guter Bericht über die deutsche Dominanz im Bob- und Rodelsport. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/schlittensport104.html

Finde den Artikel ehrlich gesagt nicht wirklich interessant...
Die Sportart (dabei ist es ja völlig egal ob "Zweite Klasse") ist halt beliebt im Land und hat eine gewisse Tradition, also wird da auch dementsprechend gefordert.
Ist doch ähnlich wie mit den Ösis beim Ski fahren/springen und z.B den Niederländer beim speedskating.
Also ziemlich normal.
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Also sollen die Deutschen aufhören Geld in den Sport zu investieren, weil sie zu gut sind?

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"It is better to fail aiming high than to succeed aiming low. And we of Spurs have set our sights very high, so high in fact that even failure will have in it an echo of glory."

Besorgter Bürger: „Pyrrhus hat unsere Brunnen vergiftet, unsere Ernte verbrannt und uns die Seuche ins Haus geschickt!“
England Forum: „Wirklich?“
Besorgter Bürger: „Nein. Aber wollen wir rumstehen und warten, bis er das auch noch tut?“

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Boa sch*eiße!!!
Fenninger verpasst um 7 Hunderstel die Goldmedaille :(
Maze, Fenninger, Rebensburg. Trotzdem Glückwunsch an die Doppelolympiasiegerin!
Zitat von england5germany1:
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Genau, und die Spanier sollten aufhören, ihren Fußball zu fördern, weil sie zu gut sind. Oder die Holländer ihren Eisschnelllauf. Ganz ehrlich, dein Ansatz ist mir irgendwie viel zu kurz gedacht und wirklich weit gedacht ist der auch nicht, wenn du einfach nur draufhaust und meinst, dass wir nur gut im Rodeln sind, weil wir es eben fördern. Können die anderen Nationen ja auch machen, tun sie aber nicht.
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Millionen verblasen im Eiskanal. Für eine Zwei-Klassen-Sportart und den kurzzeitigen Jubel der Titelhuber.

Ein sehr guter Bericht über die deutsche Dominanz im Bob- und Rodelsport. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/schlittensport104.html

Finde den Artikel ehrlich gesagt nicht wirklich interessant...
Die Sportart (dabei ist es ja völlig egal ob "Zweite Klasse") ist halt beliebt im Land und hat eine gewisse Tradition, also wird da auch dementsprechend gefordert.
Ist doch ähnlich wie mit den Ösis beim Ski fahren/springen und z.B den Niederländer beim speedskating.
Also ziemlich normal.
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Also sollen die Deutschen aufhören Geld in den Sport zu investieren, weil sie zu gut sind?
Das habe ich nicht gesagt. Möglicherweise sollte man von deutscher Seite aus für etwas mehr Chancengerechtigkeit sorgen, um den beiden Sportarten, vor allem aber dem Rodelsport, auch in Zukunft eine internationale Chance geben zu wollen. Die Dominanz einer einzigen Nation in einer solch kleinen Sportart, ist generell Gift für die Sportart, in sofern sie mehr sein möchte, als eine nationale Meisterschaft, an der sich Athleten aus anderen Nationen als Beifahrer verstehen sollen.
@Pyrrhus: Ich spür gar nichts vom Zahn reißen. War bisschen unangenehm, aber sonst nichts.

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"Deserving is not a thing in competition. You earn it, or you don't." -SingSing
Zitat von schuladen:
Zitat von england5germany1:
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Genau, und die Spanier sollten aufhören, ihren Fußball zu fördern, weil sie zu gut sind. Oder die Holländer ihren Eisschnelllauf. Ganz ehrlich, dein Ansatz ist mir irgendwie viel zu kurz gedacht und wirklich weit gedacht ist der auch nicht, wenn du einfach nur draufhaust und meinst, dass wir nur gut im Rodeln sind, weil wir es eben fördern. Können die anderen Nationen ja auch machen, tun sie aber nicht.
Den Vergleich mit dem spanischen Fußball verstehe ich nicht, da der Unterschied zwischen einer kleinen Randsportart und dem Volkssport Fußball doch schon erkennbar sein sollte. Im Fußball treten Millionen gegen den Ball im Rodeln rutschen ein paar tausend Athleten den Berg hinunter. Eisschnelllaufen ist in den Niederlanden ein Volkssport. Dort gibt es mindestens 10.000 aktive Wettkampfläufer. Alleine aufgrund dessen herrscht dort solch eine Masse an Qualität, die zu einer Eigendynamik führt und Topleute nach oben bringt. Ein deutlicher natürlicherer Prozess, als ein staatlich gefördertes System im deutschen Rodelsport ohne das solch eine Dominanz nicht möglich wäre und die ein breiter werdendes Fahrerwelt de facto derzeit nicht zulässt.
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Millionen verblasen im Eiskanal. Für eine Zwei-Klassen-Sportart und den kurzzeitigen Jubel der Titelhuber.

Ein sehr guter Bericht über die deutsche Dominanz im Bob- und Rodelsport. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/schlittensport104.html

Finde den Artikel ehrlich gesagt nicht wirklich interessant...
Die Sportart (dabei ist es ja völlig egal ob "Zweite Klasse") ist halt beliebt im Land und hat eine gewisse Tradition, also wird da auch dementsprechend gefordert.
Ist doch ähnlich wie mit den Ösis beim Ski fahren/springen und z.B den Niederländer beim speedskating.
Also ziemlich normal.
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Also sollen die Deutschen aufhören Geld in den Sport zu investieren, weil sie zu gut sind?
Das habe ich nicht gesagt. Möglicherweise sollte man von deutscher Seite aus für etwas mehr Chancengerechtigkeit sorgen, um den beiden Sportarten, vor allem aber dem Rodelsport, auch in Zukunft eine internationale Chance geben zu wollen. Die Dominanz einer einzigen Nation in einer solch kleinen Sportart, ist generell Gift für die Sportart, in sofern sie mehr sein möchte, als eine nationale Meisterschaft, an der sich Athleten aus anderen Nationen als Beifahrer verstehen sollen.

Naja, ob der Sport jetzt wirklich darunter leidet...
Seit der Gründung von dem Ski Alpin Cup, war Österreich immer auf Platz 1 oder 2.
In 47 Jahren wurde man 34 mal 1. und 17 mal 2..
Der Sport ist trotzdem gewachsen und hat immer mehr an Beliebtheit gewonnen.
Sogar Länder wie Liechtenstein fordern regelmässig sehr talentierte Sportler (ohne viel Geld und ohne eigene Trainingsgruppe) und das obwohl das Land nicht mal 40'000 Einwohner hat.
Schweden war z.B im Ski Sport auch mal ein ganz kleines Lichtlein, aber ist durch erfolgreiche Sportler wie Anja Pärson, André Myhrer und Markus Larsson irgendwann zu einer guten Ski Nation herangewachsen.

Der Bob Sport ist trotz der ganzen Geldspritzen und Investionen von Deutschland jetzt z.B auch kein einheitliches Ding. Dieses Jahr gab es nicht mal ein Edelmetall (bisher).

Die Deutschen werden sich nicht von ihrem Kurs abkommen, nur weil sie zu erfolgreich sind...

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Besorgter Bürger: „Pyrrhus hat unsere Brunnen vergiftet, unsere Ernte verbrannt und uns die Seuche ins Haus geschickt!“
England Forum: „Wirklich?“
Besorgter Bürger: „Nein. Aber wollen wir rumstehen und warten, bis er das auch noch tut?“

┗(-_- )┓┏(-_-)┓┏( -_-)┛
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Zitat von Zodwar:
Zitat von england5germany1:
Millionen verblasen im Eiskanal. Für eine Zwei-Klassen-Sportart und den kurzzeitigen Jubel der Titelhuber.

Ein sehr guter Bericht über die deutsche Dominanz im Bob- und Rodelsport. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/schlittensport104.html

Finde den Artikel ehrlich gesagt nicht wirklich interessant...
Die Sportart (dabei ist es ja völlig egal ob "Zweite Klasse") ist halt beliebt im Land und hat eine gewisse Tradition, also wird da auch dementsprechend gefordert.
Ist doch ähnlich wie mit den Ösis beim Ski fahren/springen und z.B den Niederländer beim speedskating.
Also ziemlich normal.
Normal sollte es nicht sein, wenn Sportarten aufgrund einer gesteuerten Dominanz langsam aber sicher komplett vor die Hunde gehen, da sich eine Nation ihre dominante Stellung soweit ausgebaut hat, dass andere Nationen den Ansatz eines fairen und ausgeglichenen Wettbewerbs nicht mehr erkennen können.

Also sollen die Deutschen aufhören Geld in den Sport zu investieren, weil sie zu gut sind?
Das habe ich nicht gesagt. Möglicherweise sollte man von deutscher Seite aus für etwas mehr Chancengerechtigkeit sorgen, um den beiden Sportarten, vor allem aber dem Rodelsport, auch in Zukunft eine internationale Chance geben zu wollen. Die Dominanz einer einzigen Nation in einer solch kleinen Sportart, ist generell Gift für die Sportart, in sofern sie mehr sein möchte, als eine nationale Meisterschaft, an der sich Athleten aus anderen Nationen als Beifahrer verstehen sollen.

Naja, ob der Sport jetzt wirklich darunter leidet...
Man könnte auf die Idee kommen, wenn ehemals erfolgreiche Nationen den Sinn einer Förderung nicht mehr sehen, da die Schere zu weit auseinander gegangen ist und es fast nicht mehr möglich ist, im Nachwuchs genügend Kräfte zusammenzubringen.

Zitat von Zodwar:

Seit der Gründung von dem Ski Alpin Cup, war Österreich immer auf Platz 1 oder 2.
In 47 Jahren wurde man 34 mal 1. und 17 mal 2..
Der Sport ist trotzdem gewachsen und hat immer mehr an Beliebtheit gewonnen.
Sogar Länder wie Liechtenstein fordern regelmässig sehr talentierte Sportler (ohne viel Geld und ohne eigene Trainingsgruppe) und das obwohl das Land nicht mal 40'000 Einwohner hat.
Ein Teil der Athleten aus Liechtenstein sind Österreicher oder Schweizer. Siehe Marco Büchel.
Zitat von Zodwar:

Schweden war z.B im Ski Sport auch mal ein ganz kleines Lichtlein, aber ist durch erfolgreiche Sportler wie Anja Pärson, André Myhrer und Markus Larsson irgendwann zu einer guten Ski Nation herangewachsen.
Der Name Ingemar Stenmark sollte dir schon etwas sagen.

Zitat von Zodwar:

Der Bob Sport ist trotz der ganzen Geldspritzen und Investionen von Deutschland jetzt z.B auch kein einheitliches Ding. Dieses Jahr gab es nicht mal ein Edelmetall (bisher).
Es ging in erster Linie um den Rodelsport, der international aufgrund der Dominanz konstant ausdünnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von england5germany1 am 18.02.2014 um 11:33 Uhr bearbeitet
Zitat von england5germany1:
Den Vergleich mit dem spanischen Fußball verstehe ich nicht, da der Unterschied zwischen einer kleinen Randsportart und dem Volkssport Fußball doch schon erkennbar sein sollte. Im Fußball treten Millionen gegen den Ball im Rodeln rutschen ein paar tausend Athleten den Berg hinunter. Eisschnelllaufen ist in den Niederlanden ein Volkssport. Dort gibt es mindestens 10.000 aktive Wettkampfläufer. Alleine aufgrund dessen herrscht dort solch eine Masse an Qualität, die zu einer Eigendynamik führt und Topleute nach oben bringt. Ein deutlicher natürlicherer Prozess, als ein staatlich gefördertes System im deutschen Rodelsport ohne das solch eine Dominanz nicht möglich wäre und die ein breiter werdendes Fahrerwelt de facto derzeit nicht zulässt.

Der Vergleich deshalb, weil du doch indirekt forderst, die Förderung einzustellen, damit die anderen Nationen auch mal was gewinnen, da Deutschland zu stark ist.

Natürlich ist Rodeln aufgrund der geringen Stützpunktanzahl hier kein Volkssport, aber in den jeweiligen Zentren könnte man es schon als große Nummer bezeichnen. Wie auch immer, ich verstehe die Aufregung nicht so ganz, da es anderen Nationen wie Russland, Österreich, Italien, Kanada, Lettland, den USA oder Tschechien freisteht, auch mehr ins Rodeln zu investieren.
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