Hertha BSC Hertha BSC
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Taktiktisch

10.08.2003 - 13:30 Uhr
Taktiktisch |#101
16.03.2008 - 17:21 Uhr
In den letzten Spielen war von Bergens Passpiel allenfalls leicht überdurchschnittlich für einen IV, gegen Rostock sogar eher schlecht. Dafür hat er einige gute Vorstösse, jaja, mit Ball, über's halbe Feld hingelegt.

Für eine Position im Mittelfeld müsste sich sein Passpiel deutlich steigern, wobei das eigentliche Mittelfeld gestern natürlich auch nicht besser war.
Taktiktisch |#102
16.03.2008 - 17:39 Uhr
Als Chahed-Ersatz im jetzigen System würde ich von Bergen auch nicht unbedingt aufstellen. Die Position sollte bei Ballbesitz schon recht offensiv interpretiert werden und dem wird noch nichtmal Chahed m.e. richtig gerecht.

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Krummer Storch lernt fliegen.

Alles hat zwei Seiten, nur die Wurst hat eine.
Taktiktisch |#103
16.03.2008 - 18:17 Uhr
Zitat von SAMsg:


Nur ist fix, dass in gegnerischem Ballbesitz einer den Flügel besetzen muss (oder?) - und fix ist, dass dies nicht von einem IV erledigt wird (oder?).



siehe schneider, metzelder oder frings auf de rrav-position....langsam wird es langweilig.






Zitat
Von Bergen ist KREATIV?


meinte damit seine spieleroeffnung.



Zitat
Nein, von Bergen kann nicht mehr Positionen spielen


nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, ist es nicht unmoeglich :rolleyes :D

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Taktiktisch |#104
17.03.2008 - 00:49 Uhr
Zitat von physsus:
Zitat von SAMsg:


Nur ist fix, dass in gegnerischem Ballbesitz einer den Flügel besetzen muss (oder?) - und fix ist, dass dies nicht von einem IV erledigt wird (oder?).



siehe schneider, metzelder oder frings auf de rrav-position....langsam wird es langweilig.


Da von Bergen aber über andere Qualitäten verfügt als Metzelder, Schneider oder Frings muss ich dir leider mitteilen, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst.

Schneider und Frings wären für eure "Chahed-Position" wohl nahe an der Optimalbesetzung. Metzelder wär für diese Position offensiv viel zu schwach.

Ausserdem: Hast du schonmal dran gedacht, dass ein durchschnittlicher BL-Verein immerhin 50% in Ballbesitz ist ;). Es ist ja schön und gut, wenn du dir in gegnerischem Ballbesitz von Bergen da gut vorstellen könntest. Wenn du Chaheds mieses Offensivspiel durch von Bergen ersetzen möchtest, frag ich mich ja schon, was für Vorstellungen von Fussball du hast.

Zitat von physsus:


Zitat
Von Bergen ist KREATIV?


meinte damit seine spieleroeffnung.


Ah - die Spieleröffnung. Da wären wir ja bei einer seiner Qualitäten. NUR: Als RM nützt es ihm nichts, über eine gute Spieleröffnung zu verfügen, weil er diese gar nie anwenden kann. :)

Zitat von physsus:

Zitat
Nein, von Bergen kann nicht mehr Positionen spielen


nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, ist es nicht unmoeglich :rolleyes :D

Nein, nicht weil ich es mir nicht vorstellen kann. Favre hat ihn nie auf anderen Positionen eingesetzt. Und bei den zahlreichen Experimenten, die er unternommen hat, ist es doch etwas komisch, dass der Herr von Bergen immer nur als IV auflaufen durfte.

Immerhin kannte er im Herbst ihn als einzigen Feldspieler wirklich gut. Alle anderen lernte er neu kennen.

Um dich zu beruhigen. Unmöglich ist es natürlich nicht. Irgendwie würd ich dich gerne mal für Favre aufstellen lassen. Da ich allen anderen Hertha-Fans sowas niemals antun wollen würde, hoffe ich, dass es nie dazu kommt :) :D.
Taktiktisch |#105
18.03.2008 - 17:09 Uhr
@SAMsg:

Mich interessiert mal deine Meinung, wieso du glaubst, dass Favre wohl am 3-5-2 langfristig nicht festhalten will. Und weshalb die Mechanismen größtenteils erst im 4-4-2 zum Tragen kommen können. :)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von heizinger am 18.03.2008 um 17:10 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#106
18.03.2008 - 21:24 Uhr
Zitat von heizinger:
@SAMsg:

Mich interessiert mal deine Meinung, wieso du glaubst, dass Favre wohl am 3-5-2 langfristig nicht festhalten will.


weil samsg bisher nicht anderes kennengelernt hat :rolleyes
ausserdem spielt doch arsenal ein 3-5-2 :rolleyes

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Taktiktisch |#107
18.03.2008 - 22:01 Uhr
Favre wird langfristig bei seinem 4-4-2 blieben. Das 3-5-2 benutzt er nur um die Mannschaft an seine Vorstellung des 4-4-2 heranzuführen. Die wichtigste Rolle im 4-4-2 sind die beiden zentralen Mittelfeldspieler die bei uns Kacar und Lustenberger heißen und eigentlich zu unerfahren für die Verantwortung die diese Position mit sich bringt sind Alle sind sich einig, dass man noch auf den Außenverteidiger Positionen noch verstärken sollte. In der aktuellen taktischen Ausrichtung werden diese Rollen von Chahed und Skacel ausgefüllt. In der Hinrunde ist es in einen 4-4-2 System oft schief gegangen, deswegen lässt Favre jetzt mit drei Innenverteidigern absichern. Hertha BSC hat nicht nur Probleme auf den Außenverteidiger Positionen, sondern auch auf den Flügeln. Ebert steckt in einen Tief und hat keine wirkliche Konkurrenz auf dem rechten Flügel. Links ist Lucio verletzt, wurde Gilberto verkauft, Ede als nicht Hertha Tauglich eingestuft und Skacel versucht auf der linken Seite sowohl den defensiven, als auch den offensiven Part zu spielen. Für die offensive sind bei Hertha BSC die ungeliebte Lebensversicherung Pantelic, Der Lieblingsschüler Raffael mit allen Freiheiten und Ebert als Mitläufer zuständig. Mit diesem System kann man eine Rückrunde spielen, aber keinen erfolgreichen Fußball über eine längere Zeit. Kleine Anmerkung noch: Hertha spielt zu Zeit erfolgreich und die Medien schreiben von einem 3-5-2, weil das offensiver klingt, wenn das aber schief gegangen wären und die Abteilung Sturm nicht erfolgreich, würden die Zeitungen von einem 5-3-2 sprechen, was aus meiner Sicht ebenso zutreffend ist.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Taktiktisch |#108
05.04.2008 - 22:49 Uhr
Zitat von schoerfi:

wie ist das denn jetzt, könnte es dann nicht auch theoretisch ein 442 mit raute sein?
irgendwie sagen ja immer alle, dass favre nicht mit raute spielt aber das hatte doch was mit dem schlecht besetzten kader zu tun und hat er nicht mal gesagt, dass wenn er spieler hätte er auch mit raute spielen würde? naja dann würde er hinter den spitzen spielen. naja aber es ist ja eh nocht nichts klar.


Hertha BSC wird in nächster Zeit und besonders unter Favre nicht lange mit einer Raute spielen, sondern mit zwei 6ern. Der Fußball verändert sich und zu Zeit wird er schneller und athletischer auf Kosten des Spielmachers. Eine Raute funktioniert nur wenn man an der Spitze der Raute der Nummer 10 einen Spielmacher einsetzt. In der Bundesliga gibt es für mich nur noch einen Spielmacher und das ist Diego. Ribery, Van der Vaart sind Offensivspieler der Extraklasse aber keine Spielmacher. Spielmacher ist es eigen offensiv immer für eine Überraschung gut zu sein, defensiv ist es schon eine Überraschung wenn sie dort Mal auftauchen. Der 6er in einer Raute hat keine andere Aufgabe als die Drecksarbeit für den 10er zu erledigen, muss aber dafür nicht unbedingt etwas für den Spielaufbau machen.

Bei der Aufstellung mit zwei 6er ist man defensiv kompakter, bezahlt aber diese Sicherheit mit dem Überraschungsmoment. Das Anforderungsprofil ist etwas anspruchsvoller als für den 6er in einer Raute, muss man doch auch über Offensivqualitäten verfügen. Auch die beiden Flügelspieler müssen mehr Verantwortung tragen.

Marcelinho war damals Hertha BSC, wenn er aus dem Spiel genommen wurde von den gegnerischen Spielern, hat Hertha nicht stattgefunden. Bei dem System von Favre, das übrigens auch andere Vereine praktizieren, verteilt sich die Verantwortung auf alle Spieler und wenn die Mannschaft eingespielt ist, kann jeder die entscheidende Situation für den Sieg einleiten. Bei der Raute verkommen die neun anderen Mitspieler meist zu Statisten.

Aus meiner Sicht wird die Doppel 6 als Spielsystem die Raute ablösen. Ende der 50er Jahren wurde der perfekte Fußball mit einem 4-2-4 gespielt, dass später zu einem 4-4-2 wurde. Erklärt wurde diese Systemveränderung damit, dass es keine Flügelspieler mehr des Formats eines Pele oder Helmut Rahns gab. Dieser Spielertyp ist wieder in kommen und dem Spielmacher wird das gleiche Schicksal erleiden wie vor zehn Jahren der Libero.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Taktiktisch |#109
06.07.2008 - 13:42 Uhr
Aus dem Pantelic-Thread:

Zitat von Exsample:
Zitat von SAMsg:


Ein weiterer Punkt ist, dass Favre mit hoher Wahrscheinlichkeit zum 4-4-2 zurückkehrt. In diesem Fall wird Raffael einer der beiden Stürmer sein. Domo und Chermiti auf die Bank zu setzen wäre unverhältnismässig. Domo hätte dann nur sehr geringe Chancen auf Einsätze.


ich glaube du irrst gewaltig. favre denkt modern und im modernen spielt man kein 442 mehr sindern ein 451 weil der kampf im mittelfeld entschieden wird. wichtig dabei sind sehr flexible spieler, die sowohl kreativ stark, defensivstark als auch abschlusststak sind. das saystem ist sehr flexibel aber auch sehr defensivstark. in der schweiz ging es ja auch noch gut mit einem 442 system, weil eben auch die gegner nicht die stärksten waren. in der buli musst du auf diese kompaktheit setzen.

Sorry - das, was du da schreibst, macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Favre mag ja "modern denken" (was auch immer das genau bedeuten mag). Aber denkst du jetzt von einem Tag auf den anderen, dass ein 4-4-2 "altmodisch" ist, nur weil Deutschland mit diesem System das von der individuellen Qualität her überlegene Portugal ausgeschaltet hat?

Spanien hat übrigens bis zum Halbfinale ein 4-4-2 gespielt (vorne Torres und Villa). Die Spanier sind in meinen Augen sehr kompakt gestanden ;).

Dass es in der Schweiz - im Gegensatz zu Deutschland - möglich sein soll, in einem 4-4-2 zu agieren, ist der grösste Unsinn, den ich hier drinn je gelesen habe. Sorry. :) Die Hertha hat vor einigen Jahren ja mal gegen Servette verloren. Ich glaube fast, dass die damals 4-4-2 gespielt haben ;).

Zitat von Exsample:

favre hat doch schon aufgezeigt wie es gehen soll mit 4er kette davor 2 dm und davor eine sehr sehr offensive 3er kette und der räumeereißper davor. in der vordersten positionm baölgen sich derzeit pante mit domo. die verpflichtungen von denen man hört passen prima dahinter. alles so ähnlich wie raffael sehr spielende hängende stürmer für die außenpositionen.

wenn dazu die dm's auch offensivgeist haben, ein sehr gefährliches und flexibles system

Genau - 4er-Kette und 2 DM. Ähnlich wie es die Spanier praktiziert haben. Das wird der fixe Bestandteil eures Teams werden. So stehen 6 Defensivspieler auf dem Platz. Wobei sich beide DM am Offensivspiel beteiligen müssen - und mindestens einer von beiden den "Xavi der Spanischen Nationalmannschaft" spielt. Bei Zürich war das Inler (der jetzt bei Udinese spielt und zum zweitbesten Neuzugang der Serie A gewählt wurde). Bei Hertha dürfte Kacar in diese Rolle schlüpfen.

Die 4 verbleibenden Offensivspieler wird Favre, wenn möglich, auf 2 Stürmer und 2 OM verteilen. Einer der beiden Stürmer (Raffael) wird sich oft weit zurückfallen lassen - und sich am Offensivspiel beteiligen. Villa hat dies bei den Spaniern gemacht. Raffael spielt diese Rolle bei euch. Der zweite Stürmer muss weite Wege gehen - sich oft an den Flügel fallen lassen, und immer bereit sein, in die Tiefe zu gehen. Torres hatte zwar immer wieder technische Mängel bei Ballannahmen drinn, aber seine Schnelligkeit und sein Laufaufwand waren beeidruckend.

Ich habe beschrieben, dass der eine Stürmer weit zurück fällt - und der andere an den Flügel ausweicht. Wichtig ist, dass immer mindestens 2 Spieler im Strafraum sind. Das war bei den Spaniern im Verlaufe des Turniers immer der Fall. Ein OM und ein ZM, ein Stürmer und ein ZM - unzählige Kombinationen sind möglich. Je mehr Leute zum Zeitpunkt der Flanke im Strafraum sind, desto gefährlicher wird es.

Es mag etwas irritieren, dass ich immer die Spanier als Vergleich genommen hab. Ich mache das bewusst, weil ich davon ausgehe, dass jeder die Spanier mindestens einmal hat spielen sehen. Der Laufaufwand aller Spieler war extrem hoch - alle waren dauernd in Bewegung. Der Ball wurde immer sehr schnell und oft direkt gespielt. Das wird Favre euern Spielern beibringen. Aber nur denen, die auch über die notwendigen Skills verfügen. Der grosse Mangel der Spanier war in meinen Augen die Torgefährlichkeit des Mittelfeldes. Iniesta ist der Inbegriff der Torungefährlichkeit - Silva und Xavi haben mal getroffen - und Senna hat einen guten Schuss. Favre wird versuchen darauf zu schauen, dass eure OM diesbezüglich gefährlicher sind. Bei solch starken Fussballern, wie sie in den Reihen der Spanier vorhanden waren, musste man aber über diesen Mangel hinweg sehen.
Taktiktisch |#110
06.07.2008 - 15:51 Uhr
Zitat von SAMsg:
Aus dem Pantelic-Thread:

Zitat von Exsample:
Zitat von SAMsg:


Ein weiterer Punkt ist, dass Favre mit hoher Wahrscheinlichkeit zum 4-4-2 zurückkehrt. In diesem Fall wird Raffael einer der beiden Stürmer sein. Domo und Chermiti auf die Bank zu setzen wäre unverhältnismässig. Domo hätte dann nur sehr geringe Chancen auf Einsätze.


ich glaube du irrst gewaltig. favre denkt modern und im modernen spielt man kein 442 mehr sindern ein 451 weil der kampf im mittelfeld entschieden wird. wichtig dabei sind sehr flexible spieler, die sowohl kreativ stark, defensivstark als auch abschlusststak sind. das saystem ist sehr flexibel aber auch sehr defensivstark. in der schweiz ging es ja auch noch gut mit einem 442 system, weil eben auch die gegner nicht die stärksten waren. in der buli musst du auf diese kompaktheit setzen.

Sorry - das, was du da schreibst, macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Favre mag ja "modern denken" (was auch immer das genau bedeuten mag). Aber denkst du jetzt von einem Tag auf den anderen, dass ein 4-4-2 "altmodisch" ist, nur weil Deutschland mit diesem System das von der individuellen Qualität her überlegene Portugal ausgeschaltet hat?

Spanien hat übrigens bis zum Halbfinale ein 4-4-2 gespielt (vorne Torres und Villa). Die Spanier sind in meinen Augen sehr kompakt gestanden ;).

Dass es in der Schweiz - im Gegensatz zu Deutschland - möglich sein soll, in einem 4-4-2 zu agieren, ist der grösste Unsinn, den ich hier drinn je gelesen habe. Sorry. :) Die Hertha hat vor einigen Jahren ja mal gegen Servette verloren. Ich glaube fast, dass die damals 4-4-2 gespielt haben ;).


was hat das mit deutschland zu tun? nix. ich gehe einfach davon aus, dass sich das spiel weiterentwickelt und zwar hin zu einem 451 system. dieses haben übrigens deiner spanier soweit ich weiß fast die gesamte quali gespielt mit den 4 großen mfler auf dem platz!!!

und was hat ein herthapsiel von vor fast 10 jahren mit der heutigen situation zu tun? riuchtig, gar nix. wenn das 442 aqllem so überlegen gewesen wäre, wäre favre trotz fehlender spieler nicht so aausgiebiug von dem system abgewichen. ich weißpm schon wie du das jetzt begräündeest, spieler haben gefehlt, kennen das syste,m nicht. was hat favre dazu gesdagt? wir brauchen übergewicht im mittelfeld.

Zitat

Zitat von Exsample:

favre hat doch schon aufgezeigt wie es gehen soll mit 4er kette davor 2 dm und davor eine sehr sehr offensive 3er kette und der räumeereißper davor. in der vordersten positionm baölgen sich derzeit pante mit domo. die verpflichtungen von denen man hört passen prima dahinter. alles so ähnlich wie raffael sehr spielende hängende stürmer für die außenpositionen.

wenn dazu die dm's auch offensivgeist haben, ein sehr gefährliches und flexibles system

Genau - 4er-Kette und 2 DM. Ähnlich wie es die Spanier praktiziert haben. Das wird der fixe Bestandteil eures Teams werden. So stehen 6 Defensivspieler auf dem Platz. Wobei sich beide DM am Offensivspiel beteiligen müssen - und mindestens einer von beiden den "Xavi der Spanischen Nationalmannschaft" spielt. Bei Zürich war das Inler (der jetzt bei Udinese spielt und zum zweitbesten Neuzugang der Serie A gewählt wurde). Bei Hertha dürfte Kacar in diese Rolle schlüpfen.

Die 4 verbleibenden Offensivspieler wird Favre, wenn möglich, auf 2 Stürmer und 2 OM verteilen. Einer der beiden Stürmer (Raffael) wird sich oft weit zurückfallen lassen - und sich am Offensivspiel beteiligen. Villa hat dies bei den Spaniern gemacht. Raffael spielt diese Rolle bei euch. Der zweite Stürmer muss weite Wege gehen - sich oft an den Flügel fallen lassen, und immer bereit sein, in die Tiefe zu gehen. Torres hatte zwar immer wieder technische Mängel bei Ballannahmen drinn, aber seine Schnelligkeit und sein Laufaufwand waren beeidruckend.

Ich habe beschrieben, dass der eine Stürmer weit zurück fällt - und der andere an den Flügel ausweicht. Wichtig ist, dass immer mindestens 2 Spieler im Strafraum sind. Das war bei den Spaniern im Verlaufe des Turniers immer der Fall. Ein OM und ein ZM, ein Stürmer und ein ZM - unzählige Kombinationen sind möglich. Je mehr Leute zum Zeitpunkt der Flanke im Strafraum sind, desto gefährlicher wird es.

Es mag etwas irritieren, dass ich immer die Spanier als Vergleich genommen hab. Ich mache das bewusst, weil ich davon ausgehe, dass jeder die Spanier mindestens einmal hat spielen sehen. Der Laufaufwand aller Spieler war extrem hoch - alle waren dauernd in Bewegung. Der Ball wurde immer sehr schnell und oft direkt gespielt. Das wird Favre euern Spielern beibringen. Aber nur denen, die auch über die notwendigen Skills verfügen. Der grosse Mangel der Spanier war in meinen Augen die Torgefährlichkeit des Mittelfeldes. Iniesta ist der Inbegriff der Torungefährlichkeit - Silva und Xavi haben mal getroffen - und Senna hat einen guten Schuss. Favre wird versuchen darauf zu schauen, dass eure OM diesbezüglich gefährlicher sind. Bei solch starken Fussballern, wie sie in den Reihen der Spanier vorhanden waren, musste man aber über diesen Mangel hinweg sehen.


wir liegen doch gar nicht so weit entfernt voneinander. obw2ohl deine spanienausführung etwas zu weit gingen und zu ausführlich, sagst du doch nur, dass ein richtig zentraler forderster stürmer existiert. der 2. stürmer ist bindeglied zwischen mittelfeld und sturm. da er aber so viel zum spielaufbau beitragen soll, ist er in meinen augen eben ein sehr sehr offensiver mittelfeldspieler.

flankiert eben von fasat ebenso offensiven äußeren mittelfeldspieler, die faktisch auch schon haklbstürmer sind. vergleichbar mit christiano ronaldo oder bei den deutschen den part den schweinsteiger auf den flügeln gespielt hat. zwar mittelfeldspieler, aber konsequent bei jeder gelegenheit auch in den 5er gehen. und dann hast du auch wieder deine minimum 2 spieler die im strafraum sind. aussehen würde das in etwa so




st
lom hs rom
dm dm
loav roav
iv iv
tw

du interpretierst es halt nur so als ob der hs noch ein klein wenig weiter vorn spielt, fügst aber gleichzeitig hinzu, dass er sich ganz ganz oft zurückfallen lassen soll., dann kann man ihn aber gleich auf diese position setzen
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