Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
04.07.2011 - 13:51 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von herthinho2310:
Ich glaube, dass Raffael das prominenteste Opfer von Babbels Systemen werden könnte (noch eher als es viele bei Lusti erwarten/prophezeien).
A.
Wenn Babbel nur ein wenig von seinem Handwerk versteht, wird keiner der beiden auf der Bank landen. Lustenberger ist unverzichtbar für ein gutes Konterspiel (mit Abstand beste/schnellste Balleroberung) und Raffael ist mit Abstand der kompletteste Spieler der Hertha, der alle Positionen in Mittellfeld und Angriff spielen kann. Damit bietet er, wie kein anderer Spieler die Möglichkeit die Ausrichtung des Spiels zu variieren.
Wie man zu der Aussage kommen kann, Raffael würde uns taktisch limitieren und berechenbar machen, ist mir ein Rätsel. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Raffael können wir unser Spiel jederzeit zwischen defensiver Ausrichtung (Raffael als dritter im def. MF), neutraler Ausrichtung (Raffael im ZM), offensiver Ausrichtung (Raffael als Dritter im OM) und sehr offensiver Ausrichtung (Raffael als hängende Spitze) variieren. Weniger berechenbar geht nicht.
Sehe das sehr ähnlich. Raffael ist die Waffe schlechthin, um unberechenbar auftreten zu können. Nicht nur, dass er in der gesamten Offensive seinen Aktionsradius hat, er kann den entscheidenden Pass spielen oder die entscheidende Aktion setzen, um zum Abschluss zu kommen. Für mich wäre es in der Grundausrichtung 4-2-3-1 am besten, wenn er die 9 1/2 oder 10 besetzt und gewisse Freiheiten von Babbel bekommt. Zusammen mit Raffael, Ebert, Ramos, Lasogga, Torun und Lustenberger als Schaltstelle haben wir ein sehr solides Grundgerüst für ein schnelles Umschalten nach Balleroberung.
Nur leider traue ich Babbel zu, dass er Raffael und/ oder Lustenberger auf die Bank setzt. Wenn die beiden fit sind, MÜSSEN die beiden einfach von Anfang an spielen, nur Babbel wird es leider wieder anders sehen, fürchte ich.
Zitat von herthinho2310:
Ich glaube, dass Raffael das prominenteste Opfer von Babbels Systemen werden könnte (noch eher als es viele bei Lusti erwarten/prophezeien).
A.
Wenn Babbel nur ein wenig von seinem Handwerk versteht, wird keiner der beiden auf der Bank landen. Lustenberger ist unverzichtbar für ein gutes Konterspiel (mit Abstand beste/schnellste Balleroberung) und Raffael ist mit Abstand der kompletteste Spieler der Hertha, der alle Positionen in Mittellfeld und Angriff spielen kann. Damit bietet er, wie kein anderer Spieler die Möglichkeit die Ausrichtung des Spiels zu variieren.
Wie man zu der Aussage kommen kann, Raffael würde uns taktisch limitieren und berechenbar machen, ist mir ein Rätsel. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Raffael können wir unser Spiel jederzeit zwischen defensiver Ausrichtung (Raffael als dritter im def. MF), neutraler Ausrichtung (Raffael im ZM), offensiver Ausrichtung (Raffael als Dritter im OM) und sehr offensiver Ausrichtung (Raffael als hängende Spitze) variieren. Weniger berechenbar geht nicht.
Sehe das sehr ähnlich. Raffael ist die Waffe schlechthin, um unberechenbar auftreten zu können. Nicht nur, dass er in der gesamten Offensive seinen Aktionsradius hat, er kann den entscheidenden Pass spielen oder die entscheidende Aktion setzen, um zum Abschluss zu kommen. Für mich wäre es in der Grundausrichtung 4-2-3-1 am besten, wenn er die 9 1/2 oder 10 besetzt und gewisse Freiheiten von Babbel bekommt. Zusammen mit Raffael, Ebert, Ramos, Lasogga, Torun und Lustenberger als Schaltstelle haben wir ein sehr solides Grundgerüst für ein schnelles Umschalten nach Balleroberung.
Nur leider traue ich Babbel zu, dass er Raffael und/ oder Lustenberger auf die Bank setzt. Wenn die beiden fit sind, MÜSSEN die beiden einfach von Anfang an spielen, nur Babbel wird es leider wieder anders sehen, fürchte ich.
04.07.2011 - 14:05 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von herthinho2310:
Ich glaube, dass Raffael das prominenteste Opfer von Babbels Systemen werden könnte (noch eher als es viele bei Lusti erwarten/prophezeien).
A.
Wenn Babbel nur ein wenig von seinem Handwerk versteht, wird keiner der beiden auf der Bank landen. Lustenberger ist unverzichtbar für ein gutes Konterspiel (mit Abstand beste/schnellste Balleroberung) und Raffael ist mit Abstand der kompletteste Spieler der Hertha, der alle Positionen in Mittellfeld und Angriff spielen kann. Damit bietet er, wie kein anderer Spieler die Möglichkeit die Ausrichtung des Spiels zu variieren.
Wie man zu der Aussage kommen kann, Raffael würde uns taktisch limitieren und berechenbar machen, ist mir ein Rätsel. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Raffael können wir unser Spiel jederzeit zwischen defensiver Ausrichtung (Raffael als dritter im def. MF), neutraler Ausrichtung (Raffael im ZM), offensiver Ausrichtung (Raffael als Dritter im OM) und sehr offensiver Ausrichtung (Raffael als hängende Spitze) variieren. Weniger berechenbar geht nicht.
die aussage richtete sich gegen die meinung, alle spieler müssten sich nach der spielweise von raffael richten und wurde von dir aus dem zusammenhang gerissen. ich habe auch geschrieben, dass er seine lücken im spiel finden muß und dann wertvoll ist. variablität kann natürlich auch eine waffe sein.
da du ja anscheinend das handwerk verstehst, können wir wohl alle nur hoffen, dass du in naher zukunft babbel ablösen wirst. trotz deines wissens möchte ich dich aber darauf hinweisen, dass man versucht, die stärkste mannschaft und nicht die stärksten spieler aufzustellen, ist öfter ein kleiner aber feiner unterschied.
ich gebe dir aber in soweit recht, dass er von seinen individuellen fähigkeiten und polivalenz in die erste elf gehören müsste.
zum schluß gebe ich dir recht, dass unter favre ein system zu erkennen war. er ist aber auch einer der wenigen trainer, bei denen man das auf anhieb erkennen kann. trotzdem würde ich babbel nicht als schlechten trainer bezeichnen.
Zitat von herthinho2310:
Ich glaube, dass Raffael das prominenteste Opfer von Babbels Systemen werden könnte (noch eher als es viele bei Lusti erwarten/prophezeien).
A.
Wenn Babbel nur ein wenig von seinem Handwerk versteht, wird keiner der beiden auf der Bank landen. Lustenberger ist unverzichtbar für ein gutes Konterspiel (mit Abstand beste/schnellste Balleroberung) und Raffael ist mit Abstand der kompletteste Spieler der Hertha, der alle Positionen in Mittellfeld und Angriff spielen kann. Damit bietet er, wie kein anderer Spieler die Möglichkeit die Ausrichtung des Spiels zu variieren.
Wie man zu der Aussage kommen kann, Raffael würde uns taktisch limitieren und berechenbar machen, ist mir ein Rätsel. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Raffael können wir unser Spiel jederzeit zwischen defensiver Ausrichtung (Raffael als dritter im def. MF), neutraler Ausrichtung (Raffael im ZM), offensiver Ausrichtung (Raffael als Dritter im OM) und sehr offensiver Ausrichtung (Raffael als hängende Spitze) variieren. Weniger berechenbar geht nicht.
die aussage richtete sich gegen die meinung, alle spieler müssten sich nach der spielweise von raffael richten und wurde von dir aus dem zusammenhang gerissen. ich habe auch geschrieben, dass er seine lücken im spiel finden muß und dann wertvoll ist. variablität kann natürlich auch eine waffe sein.
da du ja anscheinend das handwerk verstehst, können wir wohl alle nur hoffen, dass du in naher zukunft babbel ablösen wirst. trotz deines wissens möchte ich dich aber darauf hinweisen, dass man versucht, die stärkste mannschaft und nicht die stärksten spieler aufzustellen, ist öfter ein kleiner aber feiner unterschied.
ich gebe dir aber in soweit recht, dass er von seinen individuellen fähigkeiten und polivalenz in die erste elf gehören müsste.
zum schluß gebe ich dir recht, dass unter favre ein system zu erkennen war. er ist aber auch einer der wenigen trainer, bei denen man das auf anhieb erkennen kann. trotzdem würde ich babbel nicht als schlechten trainer bezeichnen.
04.07.2011 - 14:12 Uhr
also ich sehe Raffa hinter der Spitze, quasi als hängende Spitze. Allein durch seine Dribblings und seine Übersicht ist er da optimal aufgeboben. Sehe niemanden bei uns, der diese Position auch nur annähernd auf dem Niveau spielen kann.
die Position gibt es natürlich im Tannenbaum-System nicht, aber ich gehe davon aus (und hoffe es), das wir mit dem System extrem selten spielen werden.
die Position gibt es natürlich im Tannenbaum-System nicht, aber ich gehe davon aus (und hoffe es), das wir mit dem System extrem selten spielen werden.
04.07.2011 - 15:42 Uhr
Zitat von Exposure:
Für mich ist Raffael nach wie vor eine 9 1/2. So wurde er damals von Favre vorgestellt und dort ist er meiner Meinung nach auch am stärksten und wertvollsten!
Eben. Und gerade diese Position haben wir im System, sollten wir mit einem 4-2-3-1 spielen. Der Zentrale Mann in der offensiven 3er Reihe wäre ein Pendler zwischen Sturm und Mittelfeld. Eben dorthin gehört Raffael. Leider spielte er das unter Babbel bislang recht selten. Entweder litt er unter dem untauglichen 4-1-4-1 oder er spielte auf der Doppel6. Als 9 1/2 durfte er äußerst selten ran. Wenn dann aber richtig. Ich erinnere unter anderem an ein gewisses 6:2 beim KSC, wo er eben diese Position bekleiden durfte. Inzwischen haben wir, denke ich, auch ausreichend spielstarke 6er für dieses System. Wäre jedenfalls meine bevorzugte Variante.
Hauptsache kein Tannenbaum im Sommer. ;)
Für mich ist Raffael nach wie vor eine 9 1/2. So wurde er damals von Favre vorgestellt und dort ist er meiner Meinung nach auch am stärksten und wertvollsten!
Eben. Und gerade diese Position haben wir im System, sollten wir mit einem 4-2-3-1 spielen. Der Zentrale Mann in der offensiven 3er Reihe wäre ein Pendler zwischen Sturm und Mittelfeld. Eben dorthin gehört Raffael. Leider spielte er das unter Babbel bislang recht selten. Entweder litt er unter dem untauglichen 4-1-4-1 oder er spielte auf der Doppel6. Als 9 1/2 durfte er äußerst selten ran. Wenn dann aber richtig. Ich erinnere unter anderem an ein gewisses 6:2 beim KSC, wo er eben diese Position bekleiden durfte. Inzwischen haben wir, denke ich, auch ausreichend spielstarke 6er für dieses System. Wäre jedenfalls meine bevorzugte Variante.
Hauptsache kein Tannenbaum im Sommer. ;)
04.07.2011 - 17:50 Uhr
Zitat von physsus:
Dann braucht es eben klare taktische Anweisungen bzw. die Mitspieler müssen sich eben besser anbieten, damit Raffael nicht in die Mitte ziehen und 2-3 Gegenspieler ausspielen muss, um dann endlich mal einen gescheiten Pass zum freien Mitspieler zu bringen. Das sind alles so Dinge, die man mit akribischer Taktikschulung den Spielern eintrichten kann. Dass es natürlich einfacher ist, Autoreifen durch die egend zu schleppen, ist mir auch klar.
Schau dir Barca an, denkst du, dass Messi, Iniesta, Pdro und Xavi einfach so spielen, wie sie lustig sind? Das ist alles bis aufs kleinste Detail einstudiert. Bei uns heisst es eben: gib Raffael den Ball und lass ihn mal machen (wie früher bei Marcelinho)....und dann wundert/ärgert man sich, dass er den Alleinunterhalter abgibt/abgeben muss. Ich persönlich halte Raffael nicht für lernresistent wie z.B. Marcelinho, der wirklich gerne selber glänzen wollte. Ich bin mir sicher, dass man so viel weiter käme, wenn man Spielern wie Raffael taktisch hilft anstatt sie auf die Bank zu setzen, weil man selbst zu inkompetent ist, solche Spieler adäquat einzubauen.
Und die Aussenpositionen der offensiven Dreierreihe müssen eben nicht bis zur Grundline durchmarschieren und flanken....für sowas eignet sich eher die Raute.
Raffael und dazu zwei weitere Spieler (Torun, Ebert, Ronny, Ramos) und davor Lasogga und alle wissen, wann wer wohin läuft und du wirst sehen, dass es dann schon viel besser aussieht.
Aber stattdessen wird es dann eher so laufen, dass wir weit und hoch auf Lasogga spielen werden.
Reifenschleppen. Immer diese Vorurteile.
Ich habe nicht gesagt, dass ich es mir so wünsche, sondern das es meist so gemacht wird.
Geht es nach mir bin ich absolut deiner Meinung, man könnte sogar eine ständige Rotation der offensiven Dreierreihe vornehmen, sodass die Spitzen quasi im sich bewegenden Dreieck vor den Sechsern rotieren.
Kurzpassspiel. Das ist es in dieser Offensivkette. Sobald der Ball aus der Mitte nach vorn gegeben wird, sollte sich immer ein Spieler der drei zwischen Tor und Mitspieler, einer zwischen letztem sichtbaren Gegenspieler und Mitte befinden, der letzte hat den Ball, ist ja klar. Um auf der Gegenseite kein Loch zu reißen muss natürlich ein Sechser respektive der Außenverteidiger auf den Flügel rücken.
Im Abstand von ca. 5-8 Metern bei technisch beschlagenen Spielern wie Raffa, Torun (glaubt man den Eindrücken) und Ramos ist das durchaus durchführbar.
Dann braucht es eben klare taktische Anweisungen bzw. die Mitspieler müssen sich eben besser anbieten, damit Raffael nicht in die Mitte ziehen und 2-3 Gegenspieler ausspielen muss, um dann endlich mal einen gescheiten Pass zum freien Mitspieler zu bringen. Das sind alles so Dinge, die man mit akribischer Taktikschulung den Spielern eintrichten kann. Dass es natürlich einfacher ist, Autoreifen durch die egend zu schleppen, ist mir auch klar.
Schau dir Barca an, denkst du, dass Messi, Iniesta, Pdro und Xavi einfach so spielen, wie sie lustig sind? Das ist alles bis aufs kleinste Detail einstudiert. Bei uns heisst es eben: gib Raffael den Ball und lass ihn mal machen (wie früher bei Marcelinho)....und dann wundert/ärgert man sich, dass er den Alleinunterhalter abgibt/abgeben muss. Ich persönlich halte Raffael nicht für lernresistent wie z.B. Marcelinho, der wirklich gerne selber glänzen wollte. Ich bin mir sicher, dass man so viel weiter käme, wenn man Spielern wie Raffael taktisch hilft anstatt sie auf die Bank zu setzen, weil man selbst zu inkompetent ist, solche Spieler adäquat einzubauen.
Und die Aussenpositionen der offensiven Dreierreihe müssen eben nicht bis zur Grundline durchmarschieren und flanken....für sowas eignet sich eher die Raute.
Raffael und dazu zwei weitere Spieler (Torun, Ebert, Ronny, Ramos) und davor Lasogga und alle wissen, wann wer wohin läuft und du wirst sehen, dass es dann schon viel besser aussieht.
Aber stattdessen wird es dann eher so laufen, dass wir weit und hoch auf Lasogga spielen werden.
Reifenschleppen. Immer diese Vorurteile.
Ich habe nicht gesagt, dass ich es mir so wünsche, sondern das es meist so gemacht wird.
Geht es nach mir bin ich absolut deiner Meinung, man könnte sogar eine ständige Rotation der offensiven Dreierreihe vornehmen, sodass die Spitzen quasi im sich bewegenden Dreieck vor den Sechsern rotieren.
Kurzpassspiel. Das ist es in dieser Offensivkette. Sobald der Ball aus der Mitte nach vorn gegeben wird, sollte sich immer ein Spieler der drei zwischen Tor und Mitspieler, einer zwischen letztem sichtbaren Gegenspieler und Mitte befinden, der letzte hat den Ball, ist ja klar. Um auf der Gegenseite kein Loch zu reißen muss natürlich ein Sechser respektive der Außenverteidiger auf den Flügel rücken.
Im Abstand von ca. 5-8 Metern bei technisch beschlagenen Spielern wie Raffa, Torun (glaubt man den Eindrücken) und Ramos ist das durchaus durchführbar.
20.07.2011 - 13:00 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von SupporterBLN:
Zitat von Adailton:
In modernen Fußball gibt es keinen Spielmacher mehr. Diese Rolle wird von den 6ern übernommen, die aber nicht mehr den Ball über den ganzen Platz tragen, sondern blitzschnell die Offensivspieler einsetzen. Deswegen brauchen wir keinen 10er
Es ist doch aber so das es genau daran bei uns hapert.
Stell dir bitte die doppel 6 mit Ottl und Niemeyer vor und dann wie die Spieleröffnung aussehen soll. Dann muss Raffa sich den ball wieder "holen kommen" und fehlt vorne.
Daher wäre es toll jemanden wie Baumjohann zu haben, der eben diesen Part auch übernehmen kann.
Wir haben einfach kaum Leute im Kader die einen tödlichen Pass spielen können.
Am ehesten kann dies Ronny, bzw. sogar sehr gut nur ist dieser selten auf dem Platz.
Eben, genauso siehts aus.
Momentan siehts es ja wirklich nach der Doppelsechs Niemeyer Ottl aus und damit bremst man ein offensives Spiel aus.
Weder Ottl noch Niemeyer können ein Spiel in dem Maße steuern, wie es die "modernen" 6er tun. Das sind keine Spieler, wie Frings, Schweinsteiger oder Sahin. Das sind beides die "Copiloten_Abräumer" für diese "kreativen, offensiven 6er/8er-Spieler"...
Und im Moment glaube ich auch noch nicht, dass Lusti das kann.
Bei aller Sympathie für Raffael, aber er ist auch nicht dieser Spieler, der das Spiel schnell machen kann. Oftmals verschleppt er das Tempo, weil er eben nicht über diese Übersicht verfügt und auch nicht über die Präzision im Passspiel, was ein Spieler auf dieser Position braucht.
Deswegen wäre ein echter OM/ZOM wirklich hilfreich. Im gleichen Atemzug hätte man auch die Suche nach einem evtl. Friend-Nachfolger erledigt, weil man Raffael als Backup für Lasogga einsetzen könnte (oder umgekehrt).
auch mal die letzte Diskussion mit rüberziehen ;)
Zitat von herthinho2310:
Zitat von SupporterBLN:
Zitat von Adailton:
In modernen Fußball gibt es keinen Spielmacher mehr. Diese Rolle wird von den 6ern übernommen, die aber nicht mehr den Ball über den ganzen Platz tragen, sondern blitzschnell die Offensivspieler einsetzen. Deswegen brauchen wir keinen 10er
Es ist doch aber so das es genau daran bei uns hapert.
Stell dir bitte die doppel 6 mit Ottl und Niemeyer vor und dann wie die Spieleröffnung aussehen soll. Dann muss Raffa sich den ball wieder "holen kommen" und fehlt vorne.
Daher wäre es toll jemanden wie Baumjohann zu haben, der eben diesen Part auch übernehmen kann.
Wir haben einfach kaum Leute im Kader die einen tödlichen Pass spielen können.
Am ehesten kann dies Ronny, bzw. sogar sehr gut nur ist dieser selten auf dem Platz.
Eben, genauso siehts aus.
Momentan siehts es ja wirklich nach der Doppelsechs Niemeyer Ottl aus und damit bremst man ein offensives Spiel aus.
Weder Ottl noch Niemeyer können ein Spiel in dem Maße steuern, wie es die "modernen" 6er tun. Das sind keine Spieler, wie Frings, Schweinsteiger oder Sahin. Das sind beides die "Copiloten_Abräumer" für diese "kreativen, offensiven 6er/8er-Spieler"...
Und im Moment glaube ich auch noch nicht, dass Lusti das kann.
Bei aller Sympathie für Raffael, aber er ist auch nicht dieser Spieler, der das Spiel schnell machen kann. Oftmals verschleppt er das Tempo, weil er eben nicht über diese Übersicht verfügt und auch nicht über die Präzision im Passspiel, was ein Spieler auf dieser Position braucht.
Deswegen wäre ein echter OM/ZOM wirklich hilfreich. Im gleichen Atemzug hätte man auch die Suche nach einem evtl. Friend-Nachfolger erledigt, weil man Raffael als Backup für Lasogga einsetzen könnte (oder umgekehrt).
auch mal die letzte Diskussion mit rüberziehen ;)
20.07.2011 - 14:08 Uhr
Ich denke defensiv dürfte kaum jemand etwas gegen Lustenberger, Niemeyer Ottl einzuwenden haben. Ihre offensive Rolle muss man etwas genauer erklären. Hertha BSC wird nächste Saison nur selten das Spiel machen müssen, sondern wird diese Rolle dem jeweiligen Gegner überlassen (müssen). Die Offensive Ausrichtung wird von Belagerung des gegnerischen 16ers (2. Liga) auf Tempo Gegenstöße umgestellt werden. Die Aufgabe von den 6ern wird es sein bei Balleroberung den Ball möglichst schnell zu den Offensiv Spielern zu passen. Dazu könnte ich mir eine Offensive Raute mit einer 8 einer 9 und zwei Flügelspielern vorstellen. Die beiden Flügelspieler und der 8er müssen immer anspielbar zu sein und versuchen bei Ballführung so schnell wie möglich Richtung Tor zu kommen.
Mit dieser Taktik sind folgende Spieler Konstellationen denkbar:
Heim:
9er: Ramos
Flügel: Ebert und Torun
8er: Raffael
Auswärts:
9er: Raffael
Flügel: Ramos und Rukavytsya
8er Lustenberger.
Mit dieser Taktik sind folgende Spieler Konstellationen denkbar:
Heim:
9er: Ramos
Flügel: Ebert und Torun
8er: Raffael
Auswärts:
9er: Raffael
Flügel: Ramos und Rukavytsya
8er Lustenberger.
30.07.2011 - 09:26 Uhr
Zitat
Taktik Hertha-Trainer Markus Babbel schwankt zwischen zwei taktischen Formationen. Zum einen eine defensivere 4-2-3-1-Aufstellung (linke Grafik) mit nur einem Stoßstürmer, zum anderen ein offensives 4-4-2-System (rechte Grafik) mit zwei Angreifern, die dann wohl Adrian Ramos und Pierre-Michel Lasogga heißen.
(...)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1716145/Zwei-Hertha-Formationen.html
Taktik Hertha-Trainer Markus Babbel schwankt zwischen zwei taktischen Formationen. Zum einen eine defensivere 4-2-3-1-Aufstellung (linke Grafik) mit nur einem Stoßstürmer, zum anderen ein offensives 4-4-2-System (rechte Grafik) mit zwei Angreifern, die dann wohl Adrian Ramos und Pierre-Michel Lasogga heißen.
(...)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1716145/Zwei-Hertha-Formationen.html
12.08.2011 - 20:38 Uhr
Zitat von SerbCon:
Zitat von physsus:
Zitat von SerbCon:
Naja mit Torun und Ebert hat man vielleicht mehr Chancen das 4-1-4-1 erfolgreich zu spielen,
beide sind keine flankenspieler. also stimmt das schonmal nicht.
Da das mit dem Überlesen offenbar nicht klappt, muss ich mich wohl doch zu Wort melden :ugly :cool :p ...
Zunächst einmal habe ich nichts von einem Flankengeber geschrieben?! Abgesehen davon spielten wir das 4-1-4-1 damals u.a. mit Domo und Ruka. Dass man mit Ebert und Torun qualitativ schon besser aufgestellt ist (zumindest als mit Ruka auf rechts, wo ich ihn enorm ungerne sehe), liegt da mMn auf der Hand. Schließlich fand Domo regelmäßig nicht statt, so dass man in den Genuss kam, stets zu zehnt aufzulaufen, wenn so gespielt wurde...
Und wer sagt, dass ein 4-1-4-1 einzig auf Flanken ausgelegt sein muss?! Mit zwei "Kreativen" hinter Ramos kann man doch super den "tödlichen Pass" spielen, kombinieren etc...
n Sachkenntnis und lege uns bitte dar, warum Ebert halbrechts besser sein sollte :ugly :p ...
Zitat von physsus:
Den darfst du auch gerne in den passenden Thread packen. Der Pate wird wohl das Ganze hier sowieso bald loeschen, weil es nichts mit Babbel zu tun hat.
Deine Wunsch entsprechend also bitte hier weiter...
Zitat von physsus:
Zitat von SerbCon:
Naja mit Torun und Ebert hat man vielleicht mehr Chancen das 4-1-4-1 erfolgreich zu spielen,
beide sind keine flankenspieler. also stimmt das schonmal nicht.
Da das mit dem Überlesen offenbar nicht klappt, muss ich mich wohl doch zu Wort melden :ugly :cool :p ...
Zunächst einmal habe ich nichts von einem Flankengeber geschrieben?! Abgesehen davon spielten wir das 4-1-4-1 damals u.a. mit Domo und Ruka. Dass man mit Ebert und Torun qualitativ schon besser aufgestellt ist (zumindest als mit Ruka auf rechts, wo ich ihn enorm ungerne sehe), liegt da mMn auf der Hand. Schließlich fand Domo regelmäßig nicht statt, so dass man in den Genuss kam, stets zu zehnt aufzulaufen, wenn so gespielt wurde...
Und wer sagt, dass ein 4-1-4-1 einzig auf Flanken ausgelegt sein muss?! Mit zwei "Kreativen" hinter Ramos kann man doch super den "tödlichen Pass" spielen, kombinieren etc...
n Sachkenntnis und lege uns bitte dar, warum Ebert halbrechts besser sein sollte :ugly :p ...
Zitat von physsus:
Den darfst du auch gerne in den passenden Thread packen. Der Pate wird wohl das Ganze hier sowieso bald loeschen, weil es nichts mit Babbel zu tun hat.
Deine Wunsch entsprechend also bitte hier weiter...
12.08.2011 - 20:57 Uhr
A propos Taktik.
Wer hat denn heute die PK vor dem Spiel gegen den HSV mal komplett auf HerthaTV gesehen ?
Die war nämlich, weil eben nur Babbel da war, mit einer Länge von 25 Minuten doch sehr interessant.
Thema Lasso, Thema Nürnberg usw... Auf jeden Fall serh viel ausführlicher als wie es MoPo und Co. rübergebracht haben...
Zum Thema Taktik wurde er gefragt ob er sich ein 4-5-1 oder auch 3-5-2 vorstellen kann.
Nun, Babbel kommt ja manchmal mit ironischen Antworten daher, aber was er da zum Besten gab fand ich ziemlich arm und glaube auch nicht dass es eben ironisch war.
Er begann, wie schon im Doppelpass als man ihn fragte wie er gegen den BVB verteidigen würde, zu stottern. Schlussendlich (!) fragte er wie ein 4-5-1 oder 3-5-2 denn eigentlich aussehen soll.
Der Journalist begann zu erklären .... nach ein wenig öh und äh und nichtsdestotrotz und schlussendlich, war er der Meinung dass er ja selbst schon mit einer solchen Aufstellung spielen lies. ja sogar ein 4-6 hätte er schon auflaufen lassen! UND: Er würde das mal in Betracht ziehen.
WIE er das ganze rüberbrachte war wirklich alles andere als glaubwürdig, souverän oder sonstwas.
Wer HerthaTV hat wird dies bestätigen können...
Wer hat denn heute die PK vor dem Spiel gegen den HSV mal komplett auf HerthaTV gesehen ?
Die war nämlich, weil eben nur Babbel da war, mit einer Länge von 25 Minuten doch sehr interessant.
Thema Lasso, Thema Nürnberg usw... Auf jeden Fall serh viel ausführlicher als wie es MoPo und Co. rübergebracht haben...
Zum Thema Taktik wurde er gefragt ob er sich ein 4-5-1 oder auch 3-5-2 vorstellen kann.
Nun, Babbel kommt ja manchmal mit ironischen Antworten daher, aber was er da zum Besten gab fand ich ziemlich arm und glaube auch nicht dass es eben ironisch war.
Er begann, wie schon im Doppelpass als man ihn fragte wie er gegen den BVB verteidigen würde, zu stottern. Schlussendlich (!) fragte er wie ein 4-5-1 oder 3-5-2 denn eigentlich aussehen soll.
Der Journalist begann zu erklären .... nach ein wenig öh und äh und nichtsdestotrotz und schlussendlich, war er der Meinung dass er ja selbst schon mit einer solchen Aufstellung spielen lies. ja sogar ein 4-6 hätte er schon auflaufen lassen! UND: Er würde das mal in Betracht ziehen.
WIE er das ganze rüberbrachte war wirklich alles andere als glaubwürdig, souverän oder sonstwas.
Wer HerthaTV hat wird dies bestätigen können...
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