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Sven Köhler
Geburtsdatum 08.11.1996
Alter 29
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,85m
Vertrag bis 31.05.2028
Position Defensives Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein AEK Larnaka

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 3212
16-1
12--
2--
111
1--

Sven Köhler [27]

09.07.2024 - 22:03 Uhr
Automatisch generierter Diskussionsthread

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Im übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstö.. äh die Relegation abgeschafft gehört.

Danke Torsten für 15 Jahre Herzblut und Einsatz. Danke für die geile Zeit.
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Sven Köhler [27] |#1
30.01.2026 - 14:06 Uhr
Mit einigen Vorschusslorbeeren gekommen, schließlich hatten teilweise sogar Erstligisten Interesse an ihm. Auch die Worte eines Osnabrücker Kollegen der ihn als wirklich guten Spieler bezeichnet hatten, machten mir wirklich Hoffnung bei ihm.

Davon ist jetzt 1,5 Jahre später nix geblieben. Leistungstechnisch ist er nie da angekommen, wo er hätte ankommen sollen. Natürlich hatte er auch seine Stärken. Seine Diagonalbälle waren wirklich schöne Teile. Auch das antreiben der Mannschaft hat mir meistens gefallen. Hat sich selber auch nicht wirklich geschont. Aber es gab auch jede Menge Baustellen.

Seine pomadige Spielweise hat mich schon länger aufgeregt. Noch eine Drehung, noch einmal auf den Ball treten und dann den Ball verlieren. Seine Selbstüberschätzung in Zweikämpfen, wo er entweder körperlich abgekocht wurde oder schlicht und ergreifend zu langsam war war ein häufiger auftretende Problem. Seine Standards verpufften und sein anmeckern der Nebenmänner bei eigenen Unzulänglichkeiten sorgte bei mir für zusätzliche Negativpunkte.

Für mich wird ein Kapitän der mit Leistung vorangehen sollte, dies nicht tut und dann seine Nebenleute anmeckert schnell zum Problem.

Zusätzlich hat er sich in einigen Spielen sehr nahe an Platzverweisen bewegt und daraus wenig gelernt.

Ich will ihn nicht schlecht reden, aber insgesamt überwiegen bei mir die negativen Eindrücke. Beim basteln meiner Aufstellung war er für mich häufiger auf der Bank als es ein Kapitän sein dürfte.

Was ich ihm aber hoch anrechne ist das er im Sommer einiges angesprochen hat was hier verändert werden muss. Viel Glück in der Schweiz, definitiv ein lebenswertes Land.

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Im übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstö.. äh die Relegation abgeschafft gehört.

Danke Torsten für 15 Jahre Herzblut und Einsatz. Danke für die geile Zeit.
Sven Köhler [27] |#2
31.01.2026 - 21:36 Uhr
Ich kopiere hier mal rein was ich im NURDERBTSV gepostet habe.

Nach der wirklich bockstarken PK von HB nach dem Spiel muss ich das einfach für mich mal filetieren, was er über SK und gesamtgesellschaftlich gesagt hat und welche Schlüsse man daraus ziehen könnte. Fangen wir mal mit der Situation von SK an. Unterstellt er hat ein super Angebot von der Heuschrecke, denn das ist GCZ inzwischen, muss er sich fragen lassen was macht das Verhalten mit meiner Reputation als Spieler? Ich kann die Argumentation von HB in der PK verstehen, dass er argumentiert ein Spieler der vor ein paar Jahren noch Oberliga gespielt hat aus finanziellen/familiären Gründen sich überlegen muss was er bei so einem Angebot macht. Nur derselbe Spieler hat 2024 ein sicherlich gutes Angebot der Eintracht für einen 3 Jahresvertrag angenommen. Er hat hier bis jetzt vom Verein, insbesondere auch von HB, warum ist er Käpitän und Fans eigentlich auch immer eine Wertschätzung erfahren. Und dann diese Nummer abzuziehen ist für mich ein Punkt zu sagen, in dieser Situation und zu dieser Zeit bei der Vertragssituation ein no go.

Ich kann HB mit seiner Fürsorgepflicht den Spieler gegen die ganzen ***** en mit ihren verachtenswerten Kommentaren in den asozialen Medien in Schutz zu nehmen, vollkommen verstehen. Aber auch HB ist ein emotionaler Mensch der die Seele der Fans gut lesen kann. Und das SK mit dieser Nummer kein Führungsspieler bei uns mehr bleiben kann ist Ihm auch klar. Er hat heute den Menschen SK schützen wollen, weiß aber auch das SK im Tempel nicht mehr gesehen werden will.

Für mich ist die Personalie durch, jeder Mensch ist seines Glückes Schmied. Ich werde SK weder beleidigen oder schlechtes wünschen, er ist Profi und sollte wissen was seiner Karrerie am Besten tut. Er muss seinen Weg gehen, aber bitte ohne Eintracht.

Was HB im Übrigen über die asozialen Medien gesagt hat unterschreibe ich sofort. Was bin ich froh das ich bei diesen Scheiß, von X, über Insta, LinkIn, und der größte Scheiß TikTok nicht dabei bin oder muss. Ja, ich kenne und weiß was das abläuft.

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Wenige wissen wieviel man wissen muss um zu wissen wieviel man wirklich weiß(Sokrates)
Sven Köhler [27] |#3
01.02.2026 - 12:56 Uhr
Das passt für mich schon zusammen. Gehalt und Ablöse sind zwei verschiedene Dinge. Der Club spielt um den Abstieg, der sicher viel teurer sein wird. Kennen wir ja auch.

Die Aussagen unseres Trainers, dass Köhler charakterlich einwandfrei ist, er im Team hoch anerkannt ist und er eine enge Beziehung gerade zu Hoffmann pflegt, sprechen für mich ein klare Sprache. Zudem soll er sich laut Backhaus offen und ehrlich in diesem Wechselprozess verhalten haben. Anders als in den sozialen Medien verbreitet wird. Ich nehme dem Trainer ab, dass er sehr gern mit Köhler weiterarbeiten würde.

Ich bin etwas skeptisch, ob das funktionieren. Bei vielen Fans ist Köhler durch (wenn auch unberechtigt).

Aus eigener Erfahrung: ich habe in gehobener Stellung öfter den Arbeitgeber gewechselt, habe mich aber mit jeder Firma, für die ich gearbeitet habe, voll identifiziert und habe/hätte alles für den jeweiligen Arbeitgeber getan. Für jeden Wechsel gab es gute Gründe. Wechsel und Identifizierung widersprechen sich nicht.
Sven Köhler [27] |#4
01.02.2026 - 13:00 Uhr
Zitat von -Nneo-
Ich hab mir die PK nach dem Spiel nochmal angeschaut. Und eine Sache passt für mich einfach nicht zusammen:

Backhaus spricht davon, dass Köhler ein Angebot erhalten hat, dass ihn finanziell absichern würde. Wie passt dieses angeblich fürstliche Gehalt dann damit zusammen, dass die Grashoppers kein Geld für die Ablöse aufbringen können? Das stinkt doch zum Himmel! Ich muss mir doch vorher überlegen, ob ich das GESAMTPAKET stemmen kann!? Ehrlich gesagt wirkt das für mich jetzt eher so, als wenn man da bewusst eine Situation kreiert hat, die Eintracht derart unter Druck setzt, dass sie ihn nun verkaufen MÜSSEN. Und das drückt den Preis.

Auch vor diesem Hintergrund sind in meinen Augen die Aussagen von Backhaus zu verstehen. Außenwirkung: Wir müssen ihn nicht verkaufen, nur wenn die Kohle stimmt.

Ich bleibe dabei, weiter bodenlos sowohl von Köhler als auch von den Grashoppers.


Ein großer Faktor werden die geringeren Steuer- und Sozialabgaben in der Schweiz sein. In Deutschland wird sein Gehalt vermutlich in der Einkommenssteuer mit dem Reichensteuersatz von 45% veranlagt. Zusätzlich summieren sich Sozialabgaben, hohe Verbrauchssteuern und hohe Kapitalertragssteuern auf Ersparnisse hinzu. In der Schweiz hingegen würde seine Abgabenlast je nach Kanton bei maximal 29% liegen (Steuer- und Sozialabgaben zusammen). Bei einem Jahreseinkommen von 300.000€ (keine Ahnung ob das realistisch ist), hätte er in der Schweiz schnell um die 60.000€ Netto mehr in der Tasche. Aufaddiert auf eine Vertragslaufzeit von 2-3 Jahren ergibt dies schon eine stattliche Summe. Zusätzlich werden Ersparnisse in der Schweiz nicht so hoch besteuert wie in Deutschland. Auch hier würde er mehr Geld an die Seite legen können.

Kurzum: Grashoppers muss keine unmoralisch hohe Summe an Gehalt zahlen, damit Köhler sich finanziell deutlich besser aufstellen könnte. Bei einem Spieler, der sicher nie riesige Gehälter bekommen hat, kann der Wechsel also schon selbst bei nahezu ähnlichem Bruttogehalt ihn in eine finanziell abgesicherte Situation bringen. Wer würde als rational denkender Mensch anders handeln. Die Art und Weise wie der Wechsel kommuniziert wurde, ist sicher nicht die feine englische Art, gerade für eine Kapitän. Finanziell und von der Lebensqualität her, aber durchaus nachvollziehbar. Die Eintracht wird hier also leider eher Opfer des politischen und steuerlichen Systems in Deutschland. Diese Diskussion wäre hier aber sicher nicht richtig aufgehoben.
Sven Köhler [27] |#5
05.02.2026 - 16:18 Uhr
Zitat von MisterBTSV
Zitat von BTSV_ultra01

Wenn Köhler doch bleiben sollte, dann wird er einen ganz schweren Stand bei uns haben.
Wenn er bleiben sollte, muss er sich sein Standing wieder erarbeiten. Ob er das schaffen wird kann ich mir tatsächlich nicht vorstellen. Er ist bei den Fans unten durch und wird wahrscheinlich nichtmehr akzeptiert.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass Köhler bei Verbleib die Situation annehmen wird und sich wieder auf dem Platz reinhängen wird. So schätze ich SK dann schon noch ein.

Allerdings sollte er bei einem Verbleib die Binde sofort an RTH abgeben. Bei der Mannschaft wird er sicher weiterhin einen guten Stand haben, allerdings wird das bei Fans sicher anders sein.

Ich bin gespannt, wohin die Personalie SK am Ende des Tages enden wird. Bei uns oder in Zürich. Es bleibt spannend…


Das was die Fans abziehen ist halt in höchsten Maße peinlich und bestätigt leider das Bild was man nach vielen Vorfällen hatte (Burmeister, Yardimci, Wolfsburg-Relegation, usw.).
Ganz ehrlich, was glaubt man denn, warum hier Hoffmann, Aydin, Frenkert und Marie spielen? Für die war es nicht schon im Jugendalter das geilste für die Eintracht zu spielen, in ihrer aktuellen Karrieresituation sind wir halt sportlich und monetär für sie die beste Wahl, deswegen haben sie auch ihrem vorherigen Verein den Rücken gekehrt.

Die meisten Fans haben eine ganz weirde Sicht auf die Spieler und vergessen dabei vollkommen, dass diese Menschen mit eigenen Zielen, Träumen und Wünschen sind.

Nach allem was ich bisher gehört und gelesen habe, hat sich Köhler vollkommen fair verhalten. Er hat es offen kommuniziert, hat weder gestreikt noch sonst was. Ja, er hat zwischendurch seine Meinung geändert, aber das halte ich nicht für problematisch.
Jetzt müssen wir schauen ob wir uns mit Zürich einig werden. Sollte das nicht klappen, dann habe ich bei SK keine Bedenken, dass er in der RR wieder alles geben wird.

Ob er als Kapitän verbrannt ist müssen die Mitspieler sehen, aber das man sich nach den laut brüllenden Affen in Block 7 richten soll, sehe ich partout nicht ein.


Naja, teilweise kann man dem zustimmen, teilweise aber auch nicht.

Warum das Ganze so am explodieren ist, liegt doch auf der Hand. Köhler stellt sich nach der Relegation hin und "beschwert" sich über die internen Sachen im Verein - wurde bereits schon mehr als oft angesprochen und drüber gesprochen, daher jetzt ganz ohne Wertung.

Dann wird er von dem neuen Trainer als Kapitän gewählt und äußert sich, dass er stolz ist die Binde zu tragen und hier gemeinsam mit dem Verein und den Fans anpacken möchte. So auch in der Talkrunde von Studio BlauGelb geschehen.

Kaum hagelt es Kritik, fühlt Herr Köhler sich in seinem Ego verletzt - das fängt doch schon mit dem kindischen Verhalten an, Kritik über ihn selbst bei Instagram zu liken.

Dann kommen aus dem Nichts Gerüchte auf, wo es heißt, dass der Wechsel seitens Köhlers fix sein soll. Wenn man dies plötzlich und mitten in der Saison über seinen Kapitän liest, ganz unabhängig von seinen Beweggründen, ist es doch klar, dass man sich erstmal hintergangen fühlt. Weil wie bereits erwähnt, zu Saisonbeginn hat er noch etwas ganz anderes erzählt.

Dann heißt es, dass es das Angebot gab, er sich aber gegen einen Wechsel entschieden hat. Um dann ein paar Tage später doch die Entscheidung zu treffen, wechseln zu wollen. Dass man das als Fan so nicht einfach hinnehmen kann, sollte doch verständlich sein. Wie man damit dann umgeht und was man äußert, darüber brauchen wir jetzt nicht diskutieren. Natürlich ging vieles davon unter die Gürtellinie.

Der Hauptpunkt ist doch einfach das "Wie" und "Wann". Wenn er sich nach der Saison hinstellt und offen dazu steht, dass er gerne wechseln möchte, dann erntet er doch nicht so eine Kritik, wie er es jetzt tut. Dann ist es für jeden verständlich und nachvollziehbar. So wie er es jetzt aber gemacht hat, hat er sich sein eigenes Grab geschaufelt.
Sven Köhler [27] |#6
05.02.2026 - 20:02 Uhr
Aus meiner Sicht ist es ganz einfach und relativ emotionslos.
Der Mann hat einen Arbeitsvertrag bei Eintracht - sollte dieser Wechsel also nicht zustande kommen (unabhängig seines wohl selbst geäußerten Wechselwunsches), dann sollte man ihm auch wieder die sportliche Chance geben entsprechend Einfluss auf die Eintracht zu nehmen.

Er handelt, verständlicherweise, aus rationalen Gründen. Er muss Geld verdienen, an seine Zukunft (nach dem Fußball) denken und möglicherweise nicht nur sich selbst absichern (kenne seine familiären Verhältnisse nicht). Die muss man als "Fan" nicht gut finden, aber genauso akzeptieren, wie die Enttäuschung der Fans andersherum.

Ein Fan schaut in der Regel emotional auf das Geschehen. Der ist mit Herz und Leidenschaft dabei, fiebert mit - kann aber selten bis nie direkt etwas ausrichten. Ein Spieler erfüllt einen Arbeitsvertrag. Er bekommt Geld dafür, das er seine möglichst beste Performance für eine Zeit X für Verein Y abliefert.

Diese gegensätzlichen Ansichten beißen sich logischerweise und wie bereits ein User vor mir geschrieben hat: nicht ein einziger Spieler im aktuellen Kader hat jemals in Eintracht Braunschweig Bettwäsche geschlafen und sich somit das Wappen auf die Brust tättowieren lassen.

Wenn ich heute bei Volkswagen arbeite und ein externer Arbeitgeber mich kontaktiert, mir die gleiche Stelle anbietet und möglicherweise 30-40k im Jahr mehr zahlen will. Bin ich dann ein ***** , weil ich mir das Angebot anhöre - möglicherweise auch annehmen will? In meiner Welt bin ich das nicht.

Gut, eine Ablöse würde möglicherweise nicht fällig werden - andere Rahmenbedingungen müssen ggf. dennoch eingehalten werden. Und wenn die passen, alle Beteiligten sich daran halten.. So what?

Es ist müßig darüber zu spekulieren, was ihn möglicherweise dazu gebracht hat, dann doch kurzfristig diesen Wunsch zu hinterlegen. Wir werden die Gründe nie erfahren. Und jetzt mal ehrlich: das steht uns (auch hier wieder: in meiner Welt) nicht zu. Genau steht es uns zum Beispiel meiner Meinung nach auch nicht zu, über die Verletzungen / Gesundheitsstatus einzelner Spieler ausführlich informiert zu werden.

Dieses Verurteilen von Menschen, weil einem eine Entscheidung nicht gefällt, ist mittlerweile Alltag. Vieles ist im Sinne der Meinungsfreiheit auch gedeckt, auch wenns teilweise ziemlich salzig schmeckt. Was man aber teilweise so sieht, liest und mitbekommt - da kann ich mir nur den Kopf schütteln. Und ja: alles was justiziabel ist gehört mit voller Härte des Rechtsstaates bestraft. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Der Mann hat ja nicht einmal etwas strafrechtlich, oder zivilrechtlich relevantes gemacht - er wollte ein Angebot annehmen, was ihm lukrativer erscheint. Das ist SEINE Entscheidung. Er hat (bis dato) weder gestreikt, noch ein böses Wort über seinen bisherigen Arbeitgeber verloren.

Wenn dieser Wechsel also nicht zustande kommt (warum auch immer) und er sich damit anfreunden kann, dann haben wir das einfach zu akzeptieren. Gibt es darüber hinaus gute, sportliche Gründe ihn wieder spielen zu lassen - dann hat er zu spielen. Dafür gibts Fußballlehrer, die das durchaus kompetent einschätzen können.

Ob er die Ehrenamtsbinde wieder bekommt oder nicht ist aus meiner Sicht eh irrelvant - außer das er vielleicht mit dem Schiedsrichter sprechen kann. Verantwortung kommt nicht durch eine Binde, sondern aus innerer Haltung.

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Am Ende fragt man sich immer woran es jelegen hat!
Sven Köhler [27] |#7
06.02.2026 - 04:12 Uhr
meine abschliessende Meinung zu dieser unruhestiftenden Angelegenheit ist, wenn er bleibt, dann bekommt er seine Einsätze nach Leistung die Kapitänsbinde bleibt bei Hoffmann und im Sommer die Trennung. Mir geht es nicht um die Wünsche von SK und den ganzen Rattenschwanz dazu, sondern ganz allein um den Zeitpunkt seiner Äußerungen. Für meine Verhältnisse sind alle Spieler noch jung bis sehr jung. Wenn ich bedenke wieviel falsche Entscheidungen ich in diesen Jahren gemacht habe, dann sollte man etwas entspannter mit ihn umgehen. Ob Profi oder nicht, Menschen sind wir alle.

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alter Löwe
Sven Köhler [27] |#8
06.02.2026 - 11:50 Uhr
Zitat von Xeintracht

Das muss der Spieler, vor allem aber seine Berater wissen. Ich gebe das doch erst bekannt wenn alle Vertraege unterschrieben sind.

Das Geschaeft ist so "dreckig" geworden, das es nicht auszuschliessen ist, das es durchaus Kalkuel von Zuerich gewesen sein kann so die Abloese zu druecken, oder komplett ohne davonzukommen.

So oder so, wuerde ich meinen Berater oder die Agentur in den Allerwertesten treten, nach der Nummer.


Genau das ist nämlich der Punkt und das sollten langsam auch mal alle verstehen. Sven Köhler darf sich selbstverständlich jedes Angebot der Welt anhören und natürlich auch wechseln, ohne dass man ihm daraus einen Strick drehen muss. Das ist völlig normal und legitim.

Der entscheidende Unterschied liegt aber darin, wie man so etwas handhabt. Es ist eben etwas ganz anderes, wenn über Berater oder den interessierten Verein gezielt an die Öffentlichkeit getragen wird, dass man den Spieler unbedingt will und sich angeblich schon weitgehend einig sei. Warum macht man das? Ganz klar: um dem abgebenden Verein, in diesem Fall Eintracht Braunschweig, die Pistole auf die Brust zu setzen und die Ablöse massiv zu drücken.

Diese Vorgehensweise ist alles andere als gentlemanlike und zudem extrem durchschaubar. Genau deshalb hat Köhler hier inzwischen auch kein gutes Standing mehr. Hätten er, seine Berater und auch Zürich einfach dichtgehalten, wüsste bis heute vermutlich niemand von diesem Interesse. Und selbst wenn der Wechsel dann am Ende gescheitert wäre, wäre sein Ansehen hier nicht beschädigt worden. Stattdessen ist man bewusst diesen Weg gegangen, um Braunschweig in eine schlechte Verhandlungsposition zu bringen. Wenn das dann nicht aufgeht, hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt sehr in Grenzen. Selbst schuld und schlicht schlecht beraten. Im schlimmsten Fall ist das genau der Knick, der einer Karriere nachhaltig schadet.

Unabhängig davon habe ich aktuell eher das Gefühl, dass die Mannschaft ohne Köhler sogar befreiter auftritt. Sportlich scheint er kein großer Verlust zu sein, auch wenn das jetzt natürlich noch anders kommuniziert wird, um sich eine Hintertür offenzuhalten, falls der Wechsel endgültig platzt.

Als Kapitän ist dieses Verhalten jedenfalls nicht tragbar.
Spätestens im Sommer wird man hier getrennte Wege gehen.

Ich wünsche ihm dennoch alles Gute für die Zukunft!

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Domi Kumbela – Dennis Kruppke
Mirko Boland
Norman Theuerkauf - Marc Pfitzner
Damir Vrancic
Ken Reichel – Deniz Dogan – Ermin Bicakcic – Benjamin Kessel
Jasmin Fejzic

Trainer: Torsten Lieberknecht

Ein Jahrzehnt voller Herz, Leidenschaft und Löwenmut – Danke für alles!
Sven Köhler [27] |#9
06.02.2026 - 12:57 Uhr
Köhler hat sich laut Trainer einwandfrei, offen und fair zur Anfrage geäußert. Auch Hoffmann äußert sich heute in der BZ, dass Köhler ein super Standing im Team hat. Nicht einige wenige Fans entscheiden, wer weiter für die Eintracht spielt, sondern der Trainer. Wem das nicht passt, muss halt nicht zuschauen.

Nur weil einige Fans sich an einer Hasskampagne in den Sozialen Medien beteiligen, sollte Kessel ihn nicht für lau abgeben. Findet sich jetzt kein Abnehmer, dann wahrscheinlich nach dieser Saison. Bis dahin ist und bleibt Köhler Teil des Teams.
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