Stuttgart holt Sauer von Feyenoord – Kann in Top-5 der teuersten Zugänge springen
Der VfB Stuttgart hat seine Offensive verstärkt und Leo Sauer als dritten Neuzugang präsentiert. Der 20 Jahre alte Slowake kommt niederländischen Medienberichten zufolge für 12,5 Millionen Euro plus Boni von Feyenoord Rotterdam. Laut „Sky“ kann die Summe auf bis zu 17 Mio. Euro anwachsen. Sauer unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Im Rennen um seine Dienste haben die Schwaben unter anderem den Bundesliga-Konkurrenten TSG Hoffenheim ausgestochen.
Es ist das neunte Mal in der Historie des VfB, dass ein zweistelliger Millionenbetrag in einen Spieler investiert wird. Den Sprung in die Top-5 der teuersten Zugänge verpasst Sauer vorerst knapp. Auf dem fünften Platz liegt Tiago Tomás, der im vergangenen Sommer für 13 Mio. Euro vom VfL Wolfsburg zurückkam. Inklusive Boni kann Sauer diesen aber überholen und bis auf Rang drei klettern. Bei Feyenoord schafft er es gerade mal in die Top-20 der teuersten Abgänge. Nur fünf Slowaken kosteten in der Historie eine höhere Ablöse.
Sauer kam 2022 zunächst per Leihe vom MSK Zilina in den Nachwuchs von Feyenoord und wurde ein Jahr später für 275.000 Euro fest verpflichtet. Nachdem er die Spielzeit 2024/25 bei NAC Breda verbracht und sich mit guten Leistungen empfohlen hatte, schaffte er in der vergangenen Saison den Durchbruch in Rotterdam. In 29 Partien gelangen ihm vier Tore und zwei Vorlagen. Den Großteil der Rückrunde verpasste er jedoch mit Muskelverletzungen.
Die Stimmen zum Sauer-Transfer beim VfB Stuttgart
„Wir freuen uns, mit Leo Sauer den nächsten Neuzugang für die kommende Saison zu präsentieren. Leo hat seine Qualitäten in der niederländischen Eredivisie, in der Europa League sowie im Trikot der slowakischen Nationalmannschaft mehrfach unter Beweis gestellt und ist nicht nur aufgrund seines Alters für uns ein Mann mit Perspektive. Seine Verpflichtung geschieht in der festen Überzeugung, dass wir unseren offensiven Ansatz in unserer Spielkultur für die nächsten Jahre weiter stärken und ausbauen können“, erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
Sauer, der die Rückennummer 44 erhält, ergänzte: „Es fühlt sich großartig an, nun Teil eines solch bedeutenden Klubs sein zu dürfen. Der VfB hat eine große Strahlkraft, viel Tradition und eine riesige Fanbase. Ich kann es kaum erwarten, all meine Teamkollegen kennenzulernen und das erste Mal für meinen neuen Klub zu spielen. Mein Ziel ist, mit dem VfB in allen drei Wettbewerben möglichst erfolgreich zu sein.“
Nach der Festverpflichtung von Bilal El Khannouss, für die 15 Mio. Euro gen Leicester City flossen, ist Sauer der zweite Spieler, für den der VfB eine Ablöse zahlt. Zuvor kamen bereits Grischa Prömel (ablösefrei aus Hoffenheim) und Marius Funk (ablösefrei aus Cottbus). Die Ausgaben der Schwaben steigen auf 27,5 Mio. Euro an, dem stehen noch keine Einnahmen gegenüber. Nur der FC Bayern hat ein größeres Transferminus.
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