| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
05.02.2019 - 18:34 Uhr
Quelle: www.greuther-fuerth.de
Stefan Leitl übernimmt das Traineramt bei der SpVgg Greuther Fürth. Als Co-Trainer wird Andre Mijatovic, der zuletzt schon an der Seite von Leitl in Ingolstadt tätig war, fungieren.
"Stefan Leitl hat sich sehr schnell als unsere Wunschlösung herauskristallisiert, nicht nur, weil wir sehr gute Gespräche mit ihm geführt haben. Er identifiziert sich mit unserem Weg und wir sind davon überzeugt, dass er uns wieder zurück in die Erfolgsspur bringt", berichtet Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport, am Rande der Vertragsunterzeichnung.
Der Kontrakt des 41-Jährigen und seines Co-Trainers läuft bis Juni 2020. "Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen bedanken. Ich bin voller Tatendrang und freue mich schon auf das Heimdebüt am Samstag. Wir haben nur wenig Zeit, die müssen wir jetzt so sinnvoll wie möglich nutzen", so Stefan Leitl. Am morgigen Mittwoch wird Stefan Leitl das erste Mal das Training leiten (10.00 Uhr).
Herzlich Willkommen beim Kleeblatt!
"Stefan Leitl hat sich sehr schnell als unsere Wunschlösung herauskristallisiert, nicht nur, weil wir sehr gute Gespräche mit ihm geführt haben. Er identifiziert sich mit unserem Weg und wir sind davon überzeugt, dass er uns wieder zurück in die Erfolgsspur bringt", berichtet Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport, am Rande der Vertragsunterzeichnung.
Der Kontrakt des 41-Jährigen und seines Co-Trainers läuft bis Juni 2020. "Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen bedanken. Ich bin voller Tatendrang und freue mich schon auf das Heimdebüt am Samstag. Wir haben nur wenig Zeit, die müssen wir jetzt so sinnvoll wie möglich nutzen", so Stefan Leitl. Am morgigen Mittwoch wird Stefan Leitl das erste Mal das Training leiten (10.00 Uhr).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lockdog83 am 05.02.2019 um 18:35 Uhr bearbeitet
06.02.2019 - 21:47 Uhr
Quelle: www.nordbayern.de
Mit 41 Jahren ist Leitl noch ein junger Trainer, er kennt die Zweite Liga und beschreibt sich selbst als "sehr kommunikativen Typ", dem die Nähe zu seinen Spielern wichtig sei. "Klare Ansagen, klare Strukturen", will er in Fürth etablieren.
Das Training ließ das neue Duo an der Fürther Seitenlinie auch filmen. Nicht zuletzt angesichts der kurzen Zeit bis zum wichtigen Spiel des Kleeblatts gegen den MSV Duisburg am Samstag zählt jeder Eindruck. "Es ist jetzt wichtig, dass wir die Jungs stabilisieren und ihnen Halt geben, aber auch gewisse Dinge einfordern, die in der 2. Liga notwendig sind."
Leitl durfte, wenig ungewöhnlich für einen frischen Coach, einer konzentriert wirkenden Mannschaft bei Flankenübungen und Trainingsspielen zusehen. Jeder will sich dem Übungsleiter gut präsentieren, für Spieler wie Nik Omladic oder Elias Abouchabaka, die zuletzt außen vor waren, bedeutet der neue Trainer auch eine neue Chance.
Ein paar Eindrücke vom ersten Trainingstag. Das Training ließ das neue Duo an der Fürther Seitenlinie auch filmen. Nicht zuletzt angesichts der kurzen Zeit bis zum wichtigen Spiel des Kleeblatts gegen den MSV Duisburg am Samstag zählt jeder Eindruck. "Es ist jetzt wichtig, dass wir die Jungs stabilisieren und ihnen Halt geben, aber auch gewisse Dinge einfordern, die in der 2. Liga notwendig sind."
Leitl durfte, wenig ungewöhnlich für einen frischen Coach, einer konzentriert wirkenden Mannschaft bei Flankenübungen und Trainingsspielen zusehen. Jeder will sich dem Übungsleiter gut präsentieren, für Spieler wie Nik Omladic oder Elias Abouchabaka, die zuletzt außen vor waren, bedeutet der neue Trainer auch eine neue Chance.
09.02.2019 - 20:27 Uhr
Quelle: www.nordbayern.de
Während das Kleeblatt von einer "Wunschlösung" spricht, sind die Fans offenbar nicht überzeugt vom 41-Jährigen, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieb. Am Rande des Duisburg-Spiels entrollten sie ein Banner mit der Aufschrift "Gemeinsam? Mit Clubsau und Co-Klager schafft man keine Identifikation" - offensichtlich ein zweifelhafter Wilkommensgruß an den neuen Trainer.
Wahnsinn!
zum fremdschämen!
11.02.2019 - 19:38 Uhr
Quelle: www.frankenfernsehen.tv
Der Einstand vom neuen Kleeblatt Trainer Stefan Leitl ist geglückt: Die SpVgg Greuther Fürth siegte im ersten Spiel unter dem neuen Trainer mit 1:0 über den MSV Duisburg. Alle Reaktionen vom neuen Trainer Leitl und dem Torschützen Keita-Ruel gibts hier!
Das Thema beschäftigt auch SL. Ich bleibe weiterhin dabei, die Wortwahl auf dem Plakat von dieser Gruppe von Menschen war dumm.
12.02.2019 - 19:38 Uhr
Quelle: www.greuther-fuerth.de
Die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth missbilligen ausdrücklich den Inhalt des beim letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg gezeigten Spruchbands der Fangruppen „Horidos1000“ und „Stradevia 907“.
Konstruktive Kritik, auch in Form von Spruchbändern auf den Tribünen, ist ein Teil unserer aktiven Fan- und Vereinskultur. Persönliche Beleidigungen unseres Trainerteams stimmen nicht mit dem gelebten Miteinander unseres Vereins überein und werden wir weder akzeptieren noch tolerieren.
Unsere aktive Fanszene steht für positive Werte wie Antidiskriminierung, Toleranz, Akzeptanz und Offenheit. Werte, die wir unterstützen, auch aktiv als Verein leben wollen. Wir werden mit den beiden Gruppierungen im direkten Austausch bleiben und entsprechende Konsequenzen ziehen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei zahlreichen Fanklubs und Anhängern des Kleeblatts bedanken, die sich in den letzten Tagen bei uns gemeldet haben und sich von diesem Spruchband deutlich distanziert haben.
Ich bin gespannt, wie dann nach einem "Austausch" die Konsequenzen so aussehen.
Konstruktive Kritik, auch in Form von Spruchbändern auf den Tribünen, ist ein Teil unserer aktiven Fan- und Vereinskultur. Persönliche Beleidigungen unseres Trainerteams stimmen nicht mit dem gelebten Miteinander unseres Vereins überein und werden wir weder akzeptieren noch tolerieren.
Unsere aktive Fanszene steht für positive Werte wie Antidiskriminierung, Toleranz, Akzeptanz und Offenheit. Werte, die wir unterstützen, auch aktiv als Verein leben wollen. Wir werden mit den beiden Gruppierungen im direkten Austausch bleiben und entsprechende Konsequenzen ziehen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei zahlreichen Fanklubs und Anhängern des Kleeblatts bedanken, die sich in den letzten Tagen bei uns gemeldet haben und sich von diesem Spruchband deutlich distanziert haben.
12.02.2019 - 21:14 Uhr
Quelle: www.block12.de
Normalerweise liegt es uns fern, die rein sportlichen Entscheidungen des Vereins zu kommentieren. Gerade für fundierte Kritik in Bezug auf Personalentscheidungen fehlt uns zugegebenermaßen das notwendige Hintergrundwissen, beziehungsweise haben wir kaum Einblick in den Trainingsalltag der Lizenzmannschaft. Doch wenn eine Meldung, wie die vom vergangenen Dienstag, so viele kritische Reaktionen nach sich zieht, müssen wir unseren Emotionen eine Stimme verleihen. Doch was waren die ausschlaggebenden Punkte, dass wir uns in dieser Form öffentlich äußern?
Aufgrund der Länge des Textes hier nun der Rest Zitat von horidos
Keine 48 Stunden nach dem 0:6-Debakel in Paderborn trennte sich die Spielvereinigung mit sofortiger Wirkung von Trainer Damir Burić und seinem Co Oliver Barth. Angesichts der anhaltenden Erfolgslosigkeit (0:18 Tore aus den vergangenen sechs Spielen) und dem zuletzt leblosen Auftritt in Paderborn eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Offenbar konnten sich die Verantwortlichen anschließend schnell darauf einigen, auf eine Variante mit Interimstrainer zu verzichten, um wiederum nur 24 Stunden später eine in ihren Augen längerfristige "Wunschlösung" präsentieren zu können. Stefan Leitl und Andre Mijatović wurden mit einem Trainer- beziehungsweise Co-Trainer-Vertrag bis Juni 2020 ausgestattet.
Wir sind uns bewusst, dass die Trainer in Fürth angesichts beschränkter finanzieller Mittel nicht gerade Schlange stehen und dass das selbst gesteckte Anforderungsprofil den Kandidatenkreis weiter einschränkt. Ebenso können wir verstehen, dass gerade im Hinblick auf das wegweisende Duisburg-Heimspiel eine schnelle Lösung angestrebt wurde. Doch bei der getroffenen Auswahl können wir den Entscheidungsträgern wenig Weitsicht und noch weniger Fingerspitzengefühl attestieren. Gerade in sportlich angespannten Zeiten lässt sich die Neueinstellung dieses Trainerteams mit einem Pulverfass gleichsetzen, das aus der Vereinsführung leichtfertig inmitten der aufgeheizten Stimmung gesetzt wurde! Denn wohl noch nie zuvor hatte ein Trainerteam in Fürth bereits bei Amtsantritt so wenig Kredit und Lobby bei den Fans.
Stefan Leitl schnürte nicht nur als Spieler zwischen 1999 und 2001 seine Fußballschuhe für den 1. FC Nürnberg – was im übrigen nicht ausschlaggebend für unsere Reaktion ist, kickten in der Vergangenheit doch bereits hin und wieder spätere Kleeblattspieler bereits beim Erzrivalen – sondern auch beispielsweise noch knapp zwei Wochen vor seiner Einstellung beim Hallenturnier in Regensburg für das FCN-Traditionsteam. Später posierte er Arm in Arm mit einer Club-Ikone wie Andreas Wolf. Es scheint so, als wären seine etwaigen Liebesbekundungen für den FCN, wie beispielsweise "Natürlich drücke ich dem Club die Daumen, weil der Club in die erste Liga gehört und immer noch einer meiner Lieblingsvereine ist" (fcn.de/April 2009) immer noch aktuell. Das mag in solchen Kreisen vielleicht für die Beteiligten völlig normal sein – für uns ist es das nicht!
Und auch Leitls Co, Andre Mijatović, hat eine fragliche Vergangenheit aufzuweisen. Seine sportlichen Leistungen im Kleeblatt-Trikot zwischen 2005 und 2007 hätten durchaus positiv in Erinnerungen bleiben können, hätte er sich damals nicht so unrühmlich aus Fürth verabschiedet. Zur Erläuterung: Im Anschluss an die Saison 06/07 zog die SpVgg beim wechselwilligen Kroaten die vertraglich festgehaltene Option einer einjährigen Vertragsverlängerung. Mijatović wollte diese rechtmäßige Maßnahme nicht akzeptieren und reichte Klage gegen die SpVgg ein. Nur weil Arminia Bielefeld die geforderte Ablösesumme dann wenig später zahlen wollte, wich er wieder von der Klage ab, welche ohnehin kaum Erfolgsaussichten hatte. Sein damaliges Ziel hatte er somit erreicht: endlich weg von der SpVgg. Nun setzt man in so einer Schlüsselposition auf einen Charakter, der unseren Verein 2007 mit einer Klage belastete und sich in dieser Situation menschlich als große Enttäuschung hervortat.
"Gemeinsam nur nach vorne", dieser Leitspruch wurde vor knapp einem Jahrzehnt aus der aktiven Fanszene initiiert mit dem vordergründigen Ziel, Fans aller Couleur hinter unserer geliebten SpVgg zu vereinen und ein Wir-Gefühl zu schaffen. Die fehlenden Bezugspunkte zum Verein, mit seiner Führung und Pseudophilosophie, waren damals der Hauptgrund für unser Handeln. Frei nach dem Motto: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied." Seitdem hat sich in unseren Augen einiges zum Positiven gewendet, zum Beispiel, dass das traditionelle Kleeblatt- das neumoderne Holzschuh-Logo weitgehend verdrängt hat, die überarbeitete Kleeblatthymne vor dem Spiel und nicht zuletzt der intensivierte Dialog zwischen Verein und Fans. Das alles waren kleine Schritte auf dem Weg in Richtung Identifikation und weg vom austauschbaren Plastikverein. "Gemeinsam" stand plötzlich nicht nur auf der Plakatwerbung des Vereins, sondern war tatsächlich greifbar.
Und nun? Nach der Neueinstellung eines solchen Trainerteams sind wir enttäuscht. Es fühlt sich leer an und irgendwie auch so, als wären wir um Jahre zurückgeworfen worden. Die Kritiker sehen sich bestätigt, dass die Moral im heutigen Fußball auf der Strecke bleibt. Gerne würden wir das Ziel, unserem Verein mehr Profil zu geben, auch "gemeinsam" weiterverfolgen, doch aktuell wissen wir nicht, ob wir auch denselben Weg eingeschlagen haben. Die nächsten Wochen werden hoffentlich Aufschluss darüber geben und aufzeigen, inwieweit das Vertrauen gelitten hat.
Die Verantwortlichen haben sich bewusst für diesen Weg entschieden und müssen im Nachgang auch damit rechnen, dass sie für diese Vorgehensweise kritisiert werden!
Fällt die Identifikation mit einem modernen Profiverein sowieso schon schwer genug, so schreckt man mit Entscheidungen wie dieser immer mehr Fans ab und im schlimmsten Fall wenden diese dem Kleeblatt irgendwann komplett den Rücken zu. Dem gilt es entgegenzuwirken! Aus diesem Grund müssen wir allen unmissverständlich klar machen, dass sich ein derartig gelagerter Fall in Fürth nie wiederholen darf, weswegen die Ablehnung unsererseits und das damit einhergehende Handeln absolut essenziell und unverhandelbar sind.
Sicher kann sich dagegen die Mannschaft sein, dass sie weiterhin unsere gewohnte Unterstützung haben wird, sofern sie den Einsatzwillen vom vergangenen Duisburg-Spiel auf den Rasen bringt und sich leblose Auftritte wie zuletzt in Paderborn nicht wiederholen. Auch wenn es uns schwer fallen wird, müssen wir mit der Konstellation nun irgendwie zurechtkommen und im Wohle unserer SpVgg handeln. Wir möchten allerdings von Anfang an klar machen, dass das Trainerteam unabhängig vom sportlichen Werdegang von uns keinerlei Rückendeckung erfährt. Denn mit diesem Duo können und wollen wir uns schlichtweg nicht identifizieren!
Trainer und Spieler, sie kommen und geh'n - doch unser Kleeblatt, das wird niemals untergeh'n!
Horidos
Entourage
Stradevia
gioverde
Keine 48 Stunden nach dem 0:6-Debakel in Paderborn trennte sich die Spielvereinigung mit sofortiger Wirkung von Trainer Damir Burić und seinem Co Oliver Barth. Angesichts der anhaltenden Erfolgslosigkeit (0:18 Tore aus den vergangenen sechs Spielen) und dem zuletzt leblosen Auftritt in Paderborn eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Offenbar konnten sich die Verantwortlichen anschließend schnell darauf einigen, auf eine Variante mit Interimstrainer zu verzichten, um wiederum nur 24 Stunden später eine in ihren Augen längerfristige "Wunschlösung" präsentieren zu können. Stefan Leitl und Andre Mijatović wurden mit einem Trainer- beziehungsweise Co-Trainer-Vertrag bis Juni 2020 ausgestattet.
Wir sind uns bewusst, dass die Trainer in Fürth angesichts beschränkter finanzieller Mittel nicht gerade Schlange stehen und dass das selbst gesteckte Anforderungsprofil den Kandidatenkreis weiter einschränkt. Ebenso können wir verstehen, dass gerade im Hinblick auf das wegweisende Duisburg-Heimspiel eine schnelle Lösung angestrebt wurde. Doch bei der getroffenen Auswahl können wir den Entscheidungsträgern wenig Weitsicht und noch weniger Fingerspitzengefühl attestieren. Gerade in sportlich angespannten Zeiten lässt sich die Neueinstellung dieses Trainerteams mit einem Pulverfass gleichsetzen, das aus der Vereinsführung leichtfertig inmitten der aufgeheizten Stimmung gesetzt wurde! Denn wohl noch nie zuvor hatte ein Trainerteam in Fürth bereits bei Amtsantritt so wenig Kredit und Lobby bei den Fans.
Stefan Leitl schnürte nicht nur als Spieler zwischen 1999 und 2001 seine Fußballschuhe für den 1. FC Nürnberg – was im übrigen nicht ausschlaggebend für unsere Reaktion ist, kickten in der Vergangenheit doch bereits hin und wieder spätere Kleeblattspieler bereits beim Erzrivalen – sondern auch beispielsweise noch knapp zwei Wochen vor seiner Einstellung beim Hallenturnier in Regensburg für das FCN-Traditionsteam. Später posierte er Arm in Arm mit einer Club-Ikone wie Andreas Wolf. Es scheint so, als wären seine etwaigen Liebesbekundungen für den FCN, wie beispielsweise "Natürlich drücke ich dem Club die Daumen, weil der Club in die erste Liga gehört und immer noch einer meiner Lieblingsvereine ist" (fcn.de/April 2009) immer noch aktuell. Das mag in solchen Kreisen vielleicht für die Beteiligten völlig normal sein – für uns ist es das nicht!
Und auch Leitls Co, Andre Mijatović, hat eine fragliche Vergangenheit aufzuweisen. Seine sportlichen Leistungen im Kleeblatt-Trikot zwischen 2005 und 2007 hätten durchaus positiv in Erinnerungen bleiben können, hätte er sich damals nicht so unrühmlich aus Fürth verabschiedet. Zur Erläuterung: Im Anschluss an die Saison 06/07 zog die SpVgg beim wechselwilligen Kroaten die vertraglich festgehaltene Option einer einjährigen Vertragsverlängerung. Mijatović wollte diese rechtmäßige Maßnahme nicht akzeptieren und reichte Klage gegen die SpVgg ein. Nur weil Arminia Bielefeld die geforderte Ablösesumme dann wenig später zahlen wollte, wich er wieder von der Klage ab, welche ohnehin kaum Erfolgsaussichten hatte. Sein damaliges Ziel hatte er somit erreicht: endlich weg von der SpVgg. Nun setzt man in so einer Schlüsselposition auf einen Charakter, der unseren Verein 2007 mit einer Klage belastete und sich in dieser Situation menschlich als große Enttäuschung hervortat.
"Gemeinsam nur nach vorne", dieser Leitspruch wurde vor knapp einem Jahrzehnt aus der aktiven Fanszene initiiert mit dem vordergründigen Ziel, Fans aller Couleur hinter unserer geliebten SpVgg zu vereinen und ein Wir-Gefühl zu schaffen. Die fehlenden Bezugspunkte zum Verein, mit seiner Führung und Pseudophilosophie, waren damals der Hauptgrund für unser Handeln. Frei nach dem Motto: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied." Seitdem hat sich in unseren Augen einiges zum Positiven gewendet, zum Beispiel, dass das traditionelle Kleeblatt- das neumoderne Holzschuh-Logo weitgehend verdrängt hat, die überarbeitete Kleeblatthymne vor dem Spiel und nicht zuletzt der intensivierte Dialog zwischen Verein und Fans. Das alles waren kleine Schritte auf dem Weg in Richtung Identifikation und weg vom austauschbaren Plastikverein. "Gemeinsam" stand plötzlich nicht nur auf der Plakatwerbung des Vereins, sondern war tatsächlich greifbar.
Und nun? Nach der Neueinstellung eines solchen Trainerteams sind wir enttäuscht. Es fühlt sich leer an und irgendwie auch so, als wären wir um Jahre zurückgeworfen worden. Die Kritiker sehen sich bestätigt, dass die Moral im heutigen Fußball auf der Strecke bleibt. Gerne würden wir das Ziel, unserem Verein mehr Profil zu geben, auch "gemeinsam" weiterverfolgen, doch aktuell wissen wir nicht, ob wir auch denselben Weg eingeschlagen haben. Die nächsten Wochen werden hoffentlich Aufschluss darüber geben und aufzeigen, inwieweit das Vertrauen gelitten hat.
Die Verantwortlichen haben sich bewusst für diesen Weg entschieden und müssen im Nachgang auch damit rechnen, dass sie für diese Vorgehensweise kritisiert werden!
Fällt die Identifikation mit einem modernen Profiverein sowieso schon schwer genug, so schreckt man mit Entscheidungen wie dieser immer mehr Fans ab und im schlimmsten Fall wenden diese dem Kleeblatt irgendwann komplett den Rücken zu. Dem gilt es entgegenzuwirken! Aus diesem Grund müssen wir allen unmissverständlich klar machen, dass sich ein derartig gelagerter Fall in Fürth nie wiederholen darf, weswegen die Ablehnung unsererseits und das damit einhergehende Handeln absolut essenziell und unverhandelbar sind.
Sicher kann sich dagegen die Mannschaft sein, dass sie weiterhin unsere gewohnte Unterstützung haben wird, sofern sie den Einsatzwillen vom vergangenen Duisburg-Spiel auf den Rasen bringt und sich leblose Auftritte wie zuletzt in Paderborn nicht wiederholen. Auch wenn es uns schwer fallen wird, müssen wir mit der Konstellation nun irgendwie zurechtkommen und im Wohle unserer SpVgg handeln. Wir möchten allerdings von Anfang an klar machen, dass das Trainerteam unabhängig vom sportlichen Werdegang von uns keinerlei Rückendeckung erfährt. Denn mit diesem Duo können und wollen wir uns schlichtweg nicht identifizieren!
Trainer und Spieler, sie kommen und geh'n - doch unser Kleeblatt, das wird niemals untergeh'n!
Horidos
Entourage
Stradevia
gioverde
Bin gespannt wie das noch weitergeht...
28.02.2019 - 21:46 Uhr
Quelle: www.nordbayern.de
Vor gut drei Wochen übernahm Stefan Leitl den Posten des Cheftrainers bei der SpVgg Greuther Fürth. Es gelang ihm in kurzer Zeit, einer verunsicherten Mannschaft Halt zu geben. Im Interview erklärt der 41-jährige Ex-Profi seine enge Zusammenarbeit mit Co-Trainer Andre Mijatovic, beweist ein gutes Gedächtnis und weiß selbst pubertierenden Kindern etwas abzugewinnen.
Interview mit Trainer Stefan Leitl.
27.03.2019 - 16:37 Uhr
Quelle: www.nordbayern.de
Unter Trainer Stefan Leitl hat sich die SpVgg Greuther Fürth zuletzt enorm stabilisiert. Zu Beginn seiner Amtszeit hatte der Kleeblatt-Coach bei manchen Fans wegen seiner Vergangenheit als Spieler des 1. FC Nürnberg noch einen schweren Stand. Mittlerweile haben sich der Trainer und ein Teil der organisierten Anhänger ausgesprochen, erzählt Leitl im Interview. Sportlich warnt er: Der Klassenerhalt sei noch nicht fix.
Interessantes und für mich aufschlussreiches Interview mit Trainer Stefan Leitl. Es freut mich jedenfalls, dass er sich so mit den „nörgelnden“ Fans ausgesprochen hat, nun eine gemeinsame Basis besteht und man auf eine erfolgreiche Zukunft unter ihm hoffen kann.
25.04.2019 - 23:17 Uhr
Quelle: www.l-iz.de
Der Schiedsrichter des Halbfinales, Alexander Sather, verfügt über 2. Liga-Erfahrung. Schon in den ersten Aktionen holte er sich mehrere Lok-Spieler zum Gespräch, um jegliche Diskussionen im Keim zu ersticken. Nach 20 Minuten ermahnte er zuerst Co-Trainer Ronny Surma und drohte, ihn auf die Tribüne zu schicken. Als sich Surma beruhigt hatte, mischte sich Joppe ein. Sather soll zu Joppe „Halt die Schnauze!“ gesagt haben. Der entgegnete: „Mit Arroganz kommt man auch nicht weit“ und traf damit den Nerv des Schiedsrichters, der schon vor drei Wochen von Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl mit den Worten „Du bist so arrogant“ bedacht worden war. Joppe musste anschließend das Spiel von einem Sitzplatz auf der Chemnitzer Tribüne verfolgen.
Um nochmal auf den A****loch-Schiedsrichter aus dem Spiel gegen Bielefeld zurückzukommen. Das so einer noch 2. Liga Pfeifen darf ist ja wirklich ein Witz.
21.11.2019 - 15:03 Uhr
Quelle: www.greuther-fuerth.de
Mit Stefan Leitl und Andre Mijatovic haben sowohl Chef- als auch Co-Trainer beim Kleeblatt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterzeichnet. „Stefan und Andre leisten bei uns sehr gute Arbeit, was in und außerhalb des Vereins sehr positiv wahrgenommen wird. Wir stehen wieder für den für Fürth typischen fußballerischen, mutigen Spielansatz, den wir uns durch ihre Verpflichtung auch erhofft haben“, erklärt Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi und ergänzt: „Wenn wir uns einen Trainer für Fürth backen könnten, käme Stefan dabei heraus.“
Leitl und Mijatovic sind im Februar 2019 zur Spielvereinigung gekommen und haben gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam die Mannschaft stetig weiterentwickelt. „Ich freue mich, dass wir schon jetzt wissen, dass wir unseren gemeinsamen Fürther Weg über die Saison hinaus fortsetzen werden. Die Arbeit mit der Mannschaft, im Trainerteam und im gesamten Verein macht uns sehr viel Freude“, so Stefan Leitl.
Stefan Leitl hat seinen Vertrag beim Kleeblatt vorzeitig um ein Jahr bis 2021 verlängert.
Leitl und Mijatovic sind im Februar 2019 zur Spielvereinigung gekommen und haben gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam die Mannschaft stetig weiterentwickelt. „Ich freue mich, dass wir schon jetzt wissen, dass wir unseren gemeinsamen Fürther Weg über die Saison hinaus fortsetzen werden. Die Arbeit mit der Mannschaft, im Trainerteam und im gesamten Verein macht uns sehr viel Freude“, so Stefan Leitl.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lockdog83 am 21.11.2019 um 23:17 Uhr bearbeitet
14.02.2020 - 21:40 Uhr
Quelle: www.sgf1903.de
1,31 Tore erzielt die Leitl-Elf aktuell im Schnitt – so viele fielen in Fürth seit drei Jahren nicht mehr. Dazu stehen durchschnittlich 1,4 Punkte pro Spiel auf dem Konto – fast fünf Jahre lang wurde dieser Wert nicht mehr erreicht. Außerdem gehört die Kleeblatt-Defensive wieder zu den sichersten der Liga, führt aktuell so viele Zweikämpfe wie kein anderer Zweitligist – und ließ mit fünf Standard-Gegentreffern die zweitwenigsten nach ruhenden Bällen zu.
Diese Werte spiegeln sich auch in der aktuellen Tabellensituation wider: Die Leitl-Elf steht nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen, wie nach Spieltag sechs, auf Rang vier – und führt damit derzeit das enge Mittelfeld der Zweiten Bundesliga an. Ein „stabiles Jahr“, das das Kleeblatt mit Stefan Leitl hinter sich hat, findet auch Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi: „Wir sind von der Arbeit unseres Trainerteams absolut überzeugt. Stefan und Andre leben die Philosophie unseres Vereins – stehen für aktiven, attraktiven Fußball.
Schöner Bericht und gute Zahlen zum einjährigen Jubiläum von Trainer Stefan Leitl bei der SpVgg.
Diese Werte spiegeln sich auch in der aktuellen Tabellensituation wider: Die Leitl-Elf steht nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen, wie nach Spieltag sechs, auf Rang vier – und führt damit derzeit das enge Mittelfeld der Zweiten Bundesliga an. Ein „stabiles Jahr“, das das Kleeblatt mit Stefan Leitl hinter sich hat, findet auch Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi: „Wir sind von der Arbeit unseres Trainerteams absolut überzeugt. Stefan und Andre leben die Philosophie unseres Vereins – stehen für aktiven, attraktiven Fußball.
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