| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
28.07.2026 - 08:00 Uhr
Quelle: Berliner Morgenpost
Welche Erkenntnisse Hertha BSC aus Österreich mitbrachte – und welche Baustellen
(.....)
Gegen Bundesligist Köln sollen die Berliner zudem nachweisen, dass sie die neue Spielausrichtung verinnerlicht haben – und erfolgreich umsetzen können. Die besteht im Spiel gegen den Ball aus einem höheren, intensiveren und aggressiveren Pressing. Die Verantwortlichen erhoffen sich eine verstärkte Torgefahr, wenn mehr Ballgewinne im vorderen Spielfelddrittel gelingen
„Ich bin super zufrieden mit der Art und Weise, wie wir spielen. Wir schießen viele Tore“, erklärte Leitl am Ende des Camps.
(.....)
Gegen Bundesligist Köln sollen die Berliner zudem nachweisen, dass sie die neue Spielausrichtung verinnerlicht haben – und erfolgreich umsetzen können. Die besteht im Spiel gegen den Ball aus einem höheren, intensiveren und aggressiveren Pressing. Die Verantwortlichen erhoffen sich eine verstärkte Torgefahr, wenn mehr Ballgewinne im vorderen Spielfelddrittel gelingen
„Ich bin super zufrieden mit der Art und Weise, wie wir spielen. Wir schießen viele Tore“, erklärte Leitl am Ende des Camps.
Zitat von Paul Gorgas
Dem Trainer ist bewusst, dass es für solch einen Ansatz Timing und Abstimmung braucht. „Hohes Pressing birgt immer Risiko. Ich glaube, wir werden auch das eine oder andere Gegentor schlucken müssen mit dieser Art und Weise. Aber der offensive Gedanke gefällt uns grundsätzlich gut. So machen wir weiter“, sagte Leitl.
In der nun anstehenden Trainingswoche will der 48-Jährige die neue Spielidee verfeinern. „Ich glaube, wenn die Frische der Jungs wieder da ist, sind sie aufmerksamer. Dann können wir den einen oder anderen Input geben“, so der Ex-Profi. „Was uns jetzt noch fehlt, ist, einen Rhythmus zu bestimmen“, gab Leitl an. Sein Team muss ein Gespür dafür entwickeln, wann man den sprichwörtlichen Fuß vom Gaspedal nehmen muss, um „sich aus der intensiven Spielweise im tieferen Block zu erholen“.
Der in jeder Hinsicht intensive Ansatz kommt dem grundveränderten Kader zugute. Dem gehören viele junge und entwicklungshungrige Talente an, die während der Saison Aussicht auf viel Spielzeit haben. „Die Jungs machen es sensationell, ziehen total mit, sind willig, lernbereit und total engagiert“, lobte Leitl schon zu Beginn des Trainingslagers.
(...)
Neue Rollen für erfahrene Spieler im Kader
Zugleich fordern die Kaderumwälzungen erfahrene Profis in neuen Rollen. „Ich erlebe schon, dass Spieler, die nach außen vermeintlich nicht so gewirkt haben, jetzt aus dem Schatten auch heraustreten“, berichtete Leitl. Kevin Sessa rückte dank einer leistungsstarken Frühform ins Rampenlicht. Laut Leitl sei der 26-Jährige ein passendes Beispiel, da er „jetzt unfassbar gut coacht und sich einbringt und eine Emotionalität reinbringt“.
Bemerkenswert lobende Worte fand der Fußballlehrer auch für Linus Gechter. Dem Innenverteidiger wird intern seit Wochen ein besonderer Trainingsfleiß und Arbeitswille bescheinigt. „Linus ist unfassbar. Seit Tag eins zeigt er seine intrinsische Motivation. Das ist wirklich richtig gut. Er ist in jedem Training am absoluten Limit und es macht total Spaß, mit ihm zu arbeiten“, stellte Leitl heraus.
(.....)
Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet. Dann hat die neue Saison längst begonnen und Herthas neuer Spielstil bereits auf dem Prüfstand Platz genommen. „Wenn du Erfolgserlebnisse hast, hat die Mannschaft noch mehr Vertrauen in das Ganze. Dann läuft es irgendwann von allein“, prophezeite Leitl und fügte an: „Insgesamt passt es, aber am 7. August zählt es.“ Dann wartet der Zweitliga-Auftakt beim VfL Bochum.
Dem Trainer ist bewusst, dass es für solch einen Ansatz Timing und Abstimmung braucht. „Hohes Pressing birgt immer Risiko. Ich glaube, wir werden auch das eine oder andere Gegentor schlucken müssen mit dieser Art und Weise. Aber der offensive Gedanke gefällt uns grundsätzlich gut. So machen wir weiter“, sagte Leitl.
In der nun anstehenden Trainingswoche will der 48-Jährige die neue Spielidee verfeinern. „Ich glaube, wenn die Frische der Jungs wieder da ist, sind sie aufmerksamer. Dann können wir den einen oder anderen Input geben“, so der Ex-Profi. „Was uns jetzt noch fehlt, ist, einen Rhythmus zu bestimmen“, gab Leitl an. Sein Team muss ein Gespür dafür entwickeln, wann man den sprichwörtlichen Fuß vom Gaspedal nehmen muss, um „sich aus der intensiven Spielweise im tieferen Block zu erholen“.
Der in jeder Hinsicht intensive Ansatz kommt dem grundveränderten Kader zugute. Dem gehören viele junge und entwicklungshungrige Talente an, die während der Saison Aussicht auf viel Spielzeit haben. „Die Jungs machen es sensationell, ziehen total mit, sind willig, lernbereit und total engagiert“, lobte Leitl schon zu Beginn des Trainingslagers.
(...)
Neue Rollen für erfahrene Spieler im Kader
Zugleich fordern die Kaderumwälzungen erfahrene Profis in neuen Rollen. „Ich erlebe schon, dass Spieler, die nach außen vermeintlich nicht so gewirkt haben, jetzt aus dem Schatten auch heraustreten“, berichtete Leitl. Kevin Sessa rückte dank einer leistungsstarken Frühform ins Rampenlicht. Laut Leitl sei der 26-Jährige ein passendes Beispiel, da er „jetzt unfassbar gut coacht und sich einbringt und eine Emotionalität reinbringt“.
Bemerkenswert lobende Worte fand der Fußballlehrer auch für Linus Gechter. Dem Innenverteidiger wird intern seit Wochen ein besonderer Trainingsfleiß und Arbeitswille bescheinigt. „Linus ist unfassbar. Seit Tag eins zeigt er seine intrinsische Motivation. Das ist wirklich richtig gut. Er ist in jedem Training am absoluten Limit und es macht total Spaß, mit ihm zu arbeiten“, stellte Leitl heraus.
(.....)
Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet. Dann hat die neue Saison längst begonnen und Herthas neuer Spielstil bereits auf dem Prüfstand Platz genommen. „Wenn du Erfolgserlebnisse hast, hat die Mannschaft noch mehr Vertrauen in das Ganze. Dann läuft es irgendwann von allein“, prophezeite Leitl und fügte an: „Insgesamt passt es, aber am 7. August zählt es.“ Dann wartet der Zweitliga-Auftakt beim VfL Bochum.
28.07.2026 - 08:07 Uhr
Zitat von Colossus
Sollte Leitl tatsächlich die Kurve kriegen, dann wäre das tatsächlich ein Hertha Wunder.
Mit 48 Jahren dürfte er eigentlich noch nicht zu verkopft sein um sich selber zu hinterfragen. Hoffen wir, dass er wirklich aus der ziemlich schlimmen letzten Saison gelernt hat.
Sollte Leitl tatsächlich die Kurve kriegen, dann wäre das tatsächlich ein Hertha Wunder.
Mit 48 Jahren dürfte er eigentlich noch nicht zu verkopft sein um sich selber zu hinterfragen. Hoffen wir, dass er wirklich aus der ziemlich schlimmen letzten Saison gelernt hat.
Es wäre halt wirklich ein Wunder. Er müsste sich in verschiedensten Bereichen um 180 Grad drehen. Am Ende ist er aber quasi gezwungen das zu tun, sei es in der Jugendförderung, beim Spielstil oder dem Kadermanagement (nicht an formschwachen Spielern festzuhalten etc.). Ansonsten ist er zeitnah (oder aufgrund von Gehaltseinsparungen erst in 12 Monaten) Geschichte. Dann ist aber auch Hertha stark gefährdet.
Wir sind nun zeitlich sehr nah dran an den Antworten, Hertha ist halt wirklich eine spannende Aktie in der kommenden 2. Bundesliga.
28.07.2026 - 08:34 Uhr
Es besorgt mich heftigst, dass Leitl sagt: Ja wir legen den Wert auf hohes Pressing und die Offensive, und akzeptieren dann auch, dass "das eine oder andere Gegentor fällt". Das werden eher zahllose Gegentore, wenn man mit diesem Torwart, Abwehr und Mittelfeld-Konstellation dann auch noch hoch steht und pressen will und in Konter läuft. Weder Gersbeck noch Goller sind gestandene Zweitligakeeper (Gersbeck hat halt seit 3 Jahren nicht mehr durchgängig gespielt). Gechter, Dardai und Klemens sind immer für Patzer gut und Seguin und Sessa sind alles aber keine defensivstarken Sechser. Das Zentrum ist komplett löchrig und man hat hier Eichhorn, Leistner und Ernst abgegeben und kann locker 15-20 Tore (10 alleine hat ja Tjark verhindert) mehr erwarten als letzte Saison. Das wären 60-65, das geht in Richtung Fürth.
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
28.07.2026 - 08:37 Uhr
Zitat von RobChang
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen?
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen?
Diese Frage ist berechtigt und habe ich mir auch schon gestellt. Ich vermute, dass Leitl hier Druck gemacht wurde von Görlich und Co. - es hieß ja, dass man umfassend analysiert hätte und da eben auch Bereiche im eigenen Spiel identifiziert hat, die einem nicht gepasst haben. Damit werden vielleicht nicht nur die Standards gemeint gewesen sein.
28.07.2026 - 08:44 Uhr
Zitat von RobChang
Es besorgt mich heftigst, dass Leitl sagt: Ja wir legen den Wert auf hohes Pressing und die Offensive, und akzeptieren dann auch, dass "das eine oder andere Gegentor fällt". Das werden eher zahllose Gegentore, wenn man mit diesem Torwart, Abwehr und Mittelfeld-Konstellation dann auch noch hoch steht und pressen will und in Konter läuft. Weder Gersbeck noch Goller sind gestandene Zweitligakeeper (Gersbeck hat halt seit 3 Jahren nicht mehr durchgängig gespielt). Gechter, Dardai und Klemens sind immer für Patzer gut und Seguin und Sessa sind alles aber keine defensivstarken Sechser. Das Zentrum ist komplett löchrig und man hat hier Eichhorn, Leistner und Ernst abgegeben und kann locker 15-20 Tore (10 alleine hat ja Tjark verhindert) mehr erwarten als letzte Saison. Das wären 60-65, das geht in Richtung Fürth.
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
Es besorgt mich heftigst, dass Leitl sagt: Ja wir legen den Wert auf hohes Pressing und die Offensive, und akzeptieren dann auch, dass "das eine oder andere Gegentor fällt". Das werden eher zahllose Gegentore, wenn man mit diesem Torwart, Abwehr und Mittelfeld-Konstellation dann auch noch hoch steht und pressen will und in Konter läuft. Weder Gersbeck noch Goller sind gestandene Zweitligakeeper (Gersbeck hat halt seit 3 Jahren nicht mehr durchgängig gespielt). Gechter, Dardai und Klemens sind immer für Patzer gut und Seguin und Sessa sind alles aber keine defensivstarken Sechser. Das Zentrum ist komplett löchrig und man hat hier Eichhorn, Leistner und Ernst abgegeben und kann locker 15-20 Tore (10 alleine hat ja Tjark verhindert) mehr erwarten als letzte Saison. Das wären 60-65, das geht in Richtung Fürth.
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
Eventuell war der Ansatz letzte Saison auch der falsche, wodurch man dem Gegner häufiger Räume ermöglicht hat und er regelmäßig in gefährliche Situationen kam?
Eventuell war es mit Spielern wie Reese nicht möglich, dauerhaft anzulaufen?
Ich finde es gar nicht verkehrt auf aktiven Fußball umzustellen, Pressing Fußball bedeutet ja nicht Zwanghaft den Gegner über das komplette Feld pressen zu wollen, man kann genau so im Mittelfeldpressing agieren, wenn man es konsequent macht.
Ich hab kein Artikel gelesen, in dem Leitl von einem dauerhaften offensiven Pressing spricht. Dazu kannst du eh keine 90 min dauerhaft pressen, es wird immer Phasen geben in denen du dich fallen lassen musst
Und am Ende ist es "einfacher" den Gegner laufen zu lassen, statt dauerhaft hinterher zu rennen.
Allgemein kommt die Bewertung des Kaders viel zu schlecht bei weg, nimmt man mal die Startelf, dann haben wir Qualitativ kaum einen Unterschied, auch wenn es hier genügend Leute nicht einsehen wollen, der einzige Unterschied ist die Kaderbreite.
Nehmen wir uns die Startelf mal vor
TW: Ernst -> Gersbeck/Goller (NEU, Qualitativ schlechter)
RV: Eitschi/Zeefuik -> Eitschi/Zeefuik (GLEICH)
RIV: Gechter -> Gechter (GLEICH)
LIV: Dardai -> Dardai (GLEICH)
LV: Karbownik -> Neuzugang (NEU, Qualitativ offen, richtiger LV vllt mehr impact?)
LDM: Eichhorn -> Sessa, Lum (NEU, Qualitativ schlechter)
RDM: Seguin -> Seguin (GLEICH)
RM: Winkler -> Winkler (GLEICH)
ZOM: Cuisance -> Adewumi (NEU, Qualitativ offen, passt vllt besser zum Spielsystem?)
LM: Reese -> Brekalo (NEU, Qualitativ keinen Unterschied, m.M.)
ST: Schuler -> Neuzugang / Schuler (eventuell NEU, Qualitativ eventuell besser?)
Im Grunde bedeutet das, wir sind wahrscheinlich auf:
- 2 Positionen Qualitativ "schwächer"
- 1 Positon Qualitativ "gleich"
- 3 Positionen könnten Qualitativ "stärker)
- 5 Positionen 1zu1 gleich besetzt zur letzten Saison.
Wer offensiven Fußball spielen möchte, was hier DAUERHAFT gefordert wird, muss auch Risiken eingehen, Offensiver Fußball hat dann auch zur Folge, dass wir mehr Torchancen haben werden. Demnach müssen wir nicht gefühlt jeden reinmachen um zu gewinnen, sondern können auch mal Chancen nicht machen, weil wir uns ja mehr Chancen erspielen.
Ich finde hier gibt es keinen Kritikpunkt, hier sollte man Leitl kritisieren, wenn er weiterhin nur mauern und umschalten möchte und Stumpf an seinem Plan festhalten möchte
Also keine Ahnung, wenn man die Startelf beieinander hält, einen Stürmer bekommt der zum System passt und einen richtigen LV, dann sehe ich unsere Start11 nicht wirklich schwächer, es gibt ja auch einen Grund wieso zb Brekalo in der Bundesliga überzeugt hatte und Reese dort bislang keine Rolle gespielt hat, also warum sollten wir jetzt keine Tore mehr schießen?
Weil Brekalo es nicht schafft Torgefährlich zu sein oder 50 Flanken pro Spiel zu bringen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KevJr2410 am 28.07.2026 um 08:49 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 08:50 Uhr
Zitat von KevJr2410
Eventuell war der Ansatz letzte Saison auch der falsche, wodurch man dem Gegner häufiger Räume ermöglicht hat und er regelmäßig in gefährliche Situationen kam?
Eventuell war es mit Spielern wie Reese nicht möglich, dauerhaft anzulaufen?
Ich finde es gar nicht verkehrt auf aktiven Fußball umzustellen, Pressing Fußball bedeutet ja nicht Zwanghaft den Gegner über das komplette Feld pressen zu wollen, man kann genau so im Mittelfeldpressing agieren, wenn man es konsequent macht.
Ich hab kein Artikel gelesen, in dem Leitl von einem dauerhaften offensiven Pressing spricht. Dazu kannst du eh keine 90 min dauerhaft pressen, es wird immer Phasen geben in denen du dich fallen lassen musst
Und am Ende ist es "einfacher" den Gegner laufen zu lassen, statt dauerhaft hinterher zu rennen.
Allgemein kommt die Bewertung des Kaders viel zu schlecht bei weg, nimmt man mal die Startelf, dann haben wir Qualitativ kaum einen Unterschied, auch wenn es hier genügend Leute nicht einsehen wollen, der einzige Unterschied ist die Kaderbreite.
Nehmen wir uns die Startelf mal vor
TW: Ernst -> Gersbeck/Goller (NEU, Qualitativ schlechter)
RV: Eitschi/Zeefuik -> Eitschi/Zeefuik (GLEICH)
RIV: Gechter -> Gechter (GLEICH)
LIV: Dardai -> Dardai (GLEICH)
LV: Karbownik -> Neuzugang (NEU, Qualitativ offen, richtiger LV vllt mehr impact?)
LDM: Eichhorn -> Sessa, Lum (NEU, Qualitativ schlechter)
RDM: Seguin -> Seguin (GLEICH)
RM: Winkler -> Winkler (GLEICH)
ZOM: Cuisance -> Adewumi (NEU, Qualitativ offen, passt vllt besser zum Spielsystem?)
LM: Reese -> Brekalo (NEU, Qualitativ keinen Unterschied, m.M.)
ST: Schuler -> Neuzugang / Schuler (eventuell NEU, Qualitativ eventuell besser?)
Wer offensiven Fußball spielen möchte, was hier DAUERHAFT gefordert wird, muss auch Risiken eingehen, Offensiver Fußball hat dann auch zur Folge, dass wir mehr Torchancen haben werden. Demnach müssen wir nicht gefühlt jeden reinmachen um zu gewinnen, sondern können auch mal Chancen nicht machen, weil wir uns ja mehr Chancen erspielen.
Ich finde hier gibt es keinen Kritikpunkt, hier sollte man Leitl kritisieren, wenn er weiterhin nur mauern und umschalten möchte und Stumpf an seinem Plan festhalten möchte
Also keine Ahnung, wenn man die Startelf beieinander hält, einen Stürmer bekommt der zum System passt und einen richtigen LV, dann sehe ich unsere Start11 nicht wirklich schwächer, es gibt ja auch einen Grund wieso zb Brekalo in der Bundesliga überzeugt hatte und Reese dort bislang keine Rolle gespielt hat, also warum sollten wir jetzt keine Tore mehr schießen?
Weil Brekalo es nicht schafft Torgefährlich zu sein oder 50 Flanken pro Spiel zu bringen?
Zitat von RobChang
Es besorgt mich heftigst, dass Leitl sagt: Ja wir legen den Wert auf hohes Pressing und die Offensive, und akzeptieren dann auch, dass "das eine oder andere Gegentor fällt". Das werden eher zahllose Gegentore, wenn man mit diesem Torwart, Abwehr und Mittelfeld-Konstellation dann auch noch hoch steht und pressen will und in Konter läuft. Weder Gersbeck noch Goller sind gestandene Zweitligakeeper (Gersbeck hat halt seit 3 Jahren nicht mehr durchgängig gespielt). Gechter, Dardai und Klemens sind immer für Patzer gut und Seguin und Sessa sind alles aber keine defensivstarken Sechser. Das Zentrum ist komplett löchrig und man hat hier Eichhorn, Leistner und Ernst abgegeben und kann locker 15-20 Tore (10 alleine hat ja Tjark verhindert) mehr erwarten als letzte Saison. Das wären 60-65, das geht in Richtung Fürth.
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
Es besorgt mich heftigst, dass Leitl sagt: Ja wir legen den Wert auf hohes Pressing und die Offensive, und akzeptieren dann auch, dass "das eine oder andere Gegentor fällt". Das werden eher zahllose Gegentore, wenn man mit diesem Torwart, Abwehr und Mittelfeld-Konstellation dann auch noch hoch steht und pressen will und in Konter läuft. Weder Gersbeck noch Goller sind gestandene Zweitligakeeper (Gersbeck hat halt seit 3 Jahren nicht mehr durchgängig gespielt). Gechter, Dardai und Klemens sind immer für Patzer gut und Seguin und Sessa sind alles aber keine defensivstarken Sechser. Das Zentrum ist komplett löchrig und man hat hier Eichhorn, Leistner und Ernst abgegeben und kann locker 15-20 Tore (10 alleine hat ja Tjark verhindert) mehr erwarten als letzte Saison. Das wären 60-65, das geht in Richtung Fürth.
Wieso hat er letzte Saison mit einem der besten Kader der Liga Underdog-Fußball gespielt und nun, wo man der Underdog ist, will man aktiven Fußball spielen? Zumal jetzt gar nicht mehr gesichert ist, dass sie sich die Tore auch machen können. Wann soll denn der Schlüsselstürmer kommen und sich einspielen? Klar Tabakovic brauchte keinen Anlauf, aber ist das das Maß?
Eventuell war der Ansatz letzte Saison auch der falsche, wodurch man dem Gegner häufiger Räume ermöglicht hat und er regelmäßig in gefährliche Situationen kam?
Eventuell war es mit Spielern wie Reese nicht möglich, dauerhaft anzulaufen?
Ich finde es gar nicht verkehrt auf aktiven Fußball umzustellen, Pressing Fußball bedeutet ja nicht Zwanghaft den Gegner über das komplette Feld pressen zu wollen, man kann genau so im Mittelfeldpressing agieren, wenn man es konsequent macht.
Ich hab kein Artikel gelesen, in dem Leitl von einem dauerhaften offensiven Pressing spricht. Dazu kannst du eh keine 90 min dauerhaft pressen, es wird immer Phasen geben in denen du dich fallen lassen musst
Und am Ende ist es "einfacher" den Gegner laufen zu lassen, statt dauerhaft hinterher zu rennen.
Allgemein kommt die Bewertung des Kaders viel zu schlecht bei weg, nimmt man mal die Startelf, dann haben wir Qualitativ kaum einen Unterschied, auch wenn es hier genügend Leute nicht einsehen wollen, der einzige Unterschied ist die Kaderbreite.
Nehmen wir uns die Startelf mal vor
TW: Ernst -> Gersbeck/Goller (NEU, Qualitativ schlechter)
RV: Eitschi/Zeefuik -> Eitschi/Zeefuik (GLEICH)
RIV: Gechter -> Gechter (GLEICH)
LIV: Dardai -> Dardai (GLEICH)
LV: Karbownik -> Neuzugang (NEU, Qualitativ offen, richtiger LV vllt mehr impact?)
LDM: Eichhorn -> Sessa, Lum (NEU, Qualitativ schlechter)
RDM: Seguin -> Seguin (GLEICH)
RM: Winkler -> Winkler (GLEICH)
ZOM: Cuisance -> Adewumi (NEU, Qualitativ offen, passt vllt besser zum Spielsystem?)
LM: Reese -> Brekalo (NEU, Qualitativ keinen Unterschied, m.M.)
ST: Schuler -> Neuzugang / Schuler (eventuell NEU, Qualitativ eventuell besser?)
Wer offensiven Fußball spielen möchte, was hier DAUERHAFT gefordert wird, muss auch Risiken eingehen, Offensiver Fußball hat dann auch zur Folge, dass wir mehr Torchancen haben werden. Demnach müssen wir nicht gefühlt jeden reinmachen um zu gewinnen, sondern können auch mal Chancen nicht machen, weil wir uns ja mehr Chancen erspielen.
Ich finde hier gibt es keinen Kritikpunkt, hier sollte man Leitl kritisieren, wenn er weiterhin nur mauern und umschalten möchte und Stumpf an seinem Plan festhalten möchte
Also keine Ahnung, wenn man die Startelf beieinander hält, einen Stürmer bekommt der zum System passt und einen richtigen LV, dann sehe ich unsere Start11 nicht wirklich schwächer, es gibt ja auch einen Grund wieso zb Brekalo in der Bundesliga überzeugt hatte und Reese dort bislang keine Rolle gespielt hat, also warum sollten wir jetzt keine Tore mehr schießen?
Weil Brekalo es nicht schafft Torgefährlich zu sein oder 50 Flanken pro Spiel zu bringen?
Wie du schreibst: Defensives MF und Tor ist schlechter und Seguins, Gechter und Dardais Verteidigungsarbeit war sicher auch letzte Saison kein Prunkstück der Hertha. Und wenn es dann noch vermehrt zu eigenen Ballverlusten im Mittelfeld kommt, dann sehe ich nicht, dass sie das verteidigt bekommen. Das hat ja Leitl auch schon zugegeben.
Es hieß ja immer: Mit Leitl wird Hertha sicher nicht absteigen, weil er sehr viel Wert auf Defensive legt. Naja Switcheroo, nicht der Leitl diese Saison...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RobChang am 28.07.2026 um 08:56 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 08:53 Uhr
Ich find's immer ein bisschen Schade ihm hier jegliche Kompetenz bei der Einbindung junger Spieler abzusprechen. Der Fürther Aufstiegskader hatte ein Durchschnittsalter von 24.2 Jahren, unser aktueller Kader ist bei 24.1 Jahren. Viele bemängeln ja die wenigen Einsatzzeiten von Lum, aber Leute so einfach funktioniert das nun leider nicht immer. Trainer sein heißt auch immer irgendwo Kindergärtner sein. Da sind erfahrene, gestandene, gut verdienende Profis wie Sessa, Demme, Jensen in einer Kabine in der Hackordnung einfach vor einem Lum. Und gerade wenn das Ziel ist aufzusteigen, gibst du als Trainer eben eher den erfahrenen Spielern die Verantwortung - was ich auch richtig finde - als einem 19-jährigen.
Mit der Spielweise der letzten Saison war ich natürlich auch nicht zufrieden, aber auch hier denke ich, dass der jetzige Kader, aber natürlich auch die Erwartungshaltung, ihm deutlich besser entgegen kommt. Und Offensiver Fußball heißt auch immer aktiver Fußball. Dafür brauche ich keine 70% Ballbesitz, aber hohes Pressing, schnelle Torabschlüsse. Bestes Beispiel ist doch Schalke letzte Saison. Die haben ihr Spiel dann erst umstellen müssen, als man auf Platz 1 lag und die Gegner sich bewusster tief gestellt haben.
Mit der Spielweise der letzten Saison war ich natürlich auch nicht zufrieden, aber auch hier denke ich, dass der jetzige Kader, aber natürlich auch die Erwartungshaltung, ihm deutlich besser entgegen kommt. Und Offensiver Fußball heißt auch immer aktiver Fußball. Dafür brauche ich keine 70% Ballbesitz, aber hohes Pressing, schnelle Torabschlüsse. Bestes Beispiel ist doch Schalke letzte Saison. Die haben ihr Spiel dann erst umstellen müssen, als man auf Platz 1 lag und die Gegner sich bewusster tief gestellt haben.
28.07.2026 - 08:58 Uhr
Zitat von Mo1301
Ich find's immer ein bisschen Schade ihm hier jegliche Kompetenz bei der Einbindung junger Spieler abzusprechen. Der Fürther Aufstiegskader hatte ein Durchschnittsalter von 24.2 Jahren, unser aktueller Kader ist bei 24.1 Jahren. Viele bemängeln ja die wenigen Einsatzzeiten von Lum, aber Leute so einfach funktioniert das nun leider nicht immer. Trainer sein heißt auch immer irgendwo Kindergärtner sein. Da sind erfahrene, gestandene, gut verdienende Profis wie Sessa, Demme, Jensen in einer Kabine in der Hackordnung einfach vor einem Lum. Und gerade wenn das Ziel ist aufzusteigen, gibst du als Trainer eben eher den erfahrenen Spielern die Verantwortung - was ich auch richtig finde - als einem 19-jährigen.
Mit der Spielweise der letzten Saison war ich natürlich auch nicht zufrieden, aber auch hier denke ich, dass der jetzige Kader, aber natürlich auch die Erwartungshaltung, ihm deutlich besser entgegen kommt. Und Offensiver Fußball heißt auch immer aktiver Fußball. Dafür brauche ich keine 70% Ballbesitz, aber hohes Pressing, schnelle Torabschlüsse. Bestes Beispiel ist doch Schalke letzte Saison. Die haben ihr Spiel dann erst umstellen müssen, als man auf Platz 1 lag und die Gegner sich bewusster tief gestellt haben.
Ich find's immer ein bisschen Schade ihm hier jegliche Kompetenz bei der Einbindung junger Spieler abzusprechen. Der Fürther Aufstiegskader hatte ein Durchschnittsalter von 24.2 Jahren, unser aktueller Kader ist bei 24.1 Jahren. Viele bemängeln ja die wenigen Einsatzzeiten von Lum, aber Leute so einfach funktioniert das nun leider nicht immer. Trainer sein heißt auch immer irgendwo Kindergärtner sein. Da sind erfahrene, gestandene, gut verdienende Profis wie Sessa, Demme, Jensen in einer Kabine in der Hackordnung einfach vor einem Lum. Und gerade wenn das Ziel ist aufzusteigen, gibst du als Trainer eben eher den erfahrenen Spielern die Verantwortung - was ich auch richtig finde - als einem 19-jährigen.
Mit der Spielweise der letzten Saison war ich natürlich auch nicht zufrieden, aber auch hier denke ich, dass der jetzige Kader, aber natürlich auch die Erwartungshaltung, ihm deutlich besser entgegen kommt. Und Offensiver Fußball heißt auch immer aktiver Fußball. Dafür brauche ich keine 70% Ballbesitz, aber hohes Pressing, schnelle Torabschlüsse. Bestes Beispiel ist doch Schalke letzte Saison. Die haben ihr Spiel dann erst umstellen müssen, als man auf Platz 1 lag und die Gegner sich bewusster tief gestellt haben.
Naja das Ziel Aufstieg war seit Spieltag 20 oder so begraben, genug Zeit um für die Zukunft vorbereiten. Aber er hat ja sich immer neu Ziele/Ausreden aus dem Leib geschnitten, warum man nicht auf die Jungen setzen darf. Und hat jedes von diesen Zielen nicht erreicht. Seien es 60 Punkte, Platz 6 oder sonst was. Aber lag sicher an den Jugendspielern dass sie 6-1 gegen Bielefeld untergehen. Und nein sag jetzt nicht es ging um nichts mehr, der Trainer hat ja immer gesagt: Es geht um viel, deshalb darf kein Jugendspieler spielen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RobChang am 28.07.2026 um 08:59 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 09:05 Uhr
Zitat von RobChang
Wie du schreibst: Defensives MF und Tor ist schlechter und Seguins, Gechter und Dardais Verteidigungsarbeit war sicher auch letzte Saison kein Prunkstück der Hertha. Und wenn es dann noch vermehrt zu eigenen Ballverlusten im Mittelfeld kommt, dann sehe ich nicht, dass sie das verteidigt bekommen. Das hat ja Leitl auch schon zugegeben.
Es hieß ja immer: Mit Leitl wird Hertha sicher nicht absteigen, weil er sehr viel Wert auf Defensive legt. Naja Switcheroo, nicht der Leitl diese Saison...
Wie du schreibst: Defensives MF und Tor ist schlechter und Seguins, Gechter und Dardais Verteidigungsarbeit war sicher auch letzte Saison kein Prunkstück der Hertha. Und wenn es dann noch vermehrt zu eigenen Ballverlusten im Mittelfeld kommt, dann sehe ich nicht, dass sie das verteidigt bekommen. Das hat ja Leitl auch schon zugegeben.
Es hieß ja immer: Mit Leitl wird Hertha sicher nicht absteigen, weil er sehr viel Wert auf Defensive legt. Naja Switcheroo, nicht der Leitl diese Saison...
Ich schreibe es nur von der reinen spielerischen Qualität, am Ende hat Eichhorn 50% der Spiele verpasst und wir musste ihn auch ersetzen. Wenn wir einen ZWeikampfstärken LV bekommen, steht die Defensive zb nicht schlechter da, entlastet den TW. Ernst hat zb 2 Jahre gebraucht, bevor er Leistung gebrahct hat.
Zitat von RobChang
Naja das Ziel Aufstieg war seit Spieltag 20 oder so begraben, genug Zeit um für die Zukunft vorbereiten. Aber er hat ja sich immer neu Ziele/Ausreden aus dem Leib geschnitten, warum man nicht auf die Jungen setzen darf.
Naja das Ziel Aufstieg war seit Spieltag 20 oder so begraben, genug Zeit um für die Zukunft vorbereiten. Aber er hat ja sich immer neu Ziele/Ausreden aus dem Leib geschnitten, warum man nicht auf die Jungen setzen darf.
Da siehst du so, wenn du dir mal die interviews der Spieler anschaust, war intern das Ziel am 20. Spieltag noch lange nicht begraben.... Es hieß immer, wir wollen unsere Spiele gewinnen und schauen dann was es wird, Reese hat bei der Icon League ein Interview gegeben und da hat man deutlich gemerkt, dass dieses Ziel nicht abgeschrieben wurde.
Ps. Für mich war es nach Paderborn auch durch, aber Intern scheinbar nicht. Da gab es bis zum Ende eine gewisse Erwartungshaltung. Und ja natürlich hätte man mehr Talente bringen können, aber es ist nicht immer Leitl das Problem, auch wenn ich kein Fan bin.
Lum zb sollte Zeit bekommen, hat sich verletzt. Andere Spieler haben dann noch Zeiten bekommen.
Mehr geht immer, wie gesagt, hier kann ich einen gewissen Frust verstehen.
Zitat von RobChang
Und nein sag jetzt nicht es ging um nichts mehr, der Trainer hat ja immer gesagt: Es geht um viel, deshalb darf kein Jugendspieler spielen.
Und nein sag jetzt nicht es ging um nichts mehr, der Trainer hat ja immer gesagt: Es geht um viel, deshalb darf kein Jugendspieler spielen.
Hier möchte ich bitte ein Interview, in dem Leitl diese Aussage getroffen hat.
Ich kann mich an kein Interview erinnern, in dem er dies so formuliert hat.
Ich denke aus dem Teil "Es geht um viel" machst du dir deinen Teil und ergänzt etwas und unterstellst es Leitl.
Ich bin kein Fan von Leitl, hab ich schon mehrfach gesagt, aber wir sollten heir dennoch fair bleiben und uns keine Sachen ausdenken um ihn zu kritisieren
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KevJr2410 am 28.07.2026 um 09:14 Uhr bearbeitet
28.07.2026 - 09:10 Uhr
Zitat von KevJr2410
Ich schreibe es nur von der reinen spielerischen Qualität, am Ende hat Eichhorn 50% der Spiele verpasst und wir musste ihn auch ersetzen. Wenn wir einen ZWeikampfstärken LV bekommen, steht die Defensive zb nicht schlechter da, entlastet den TW. Ernst hat zb 2 Jahre gebraucht, bevor er Leistung gebrahct hat.
Zitat von RobChang
Wie du schreibst: Defensives MF und Tor ist schlechter und Seguins, Gechter und Dardais Verteidigungsarbeit war sicher auch letzte Saison kein Prunkstück der Hertha. Und wenn es dann noch vermehrt zu eigenen Ballverlusten im Mittelfeld kommt, dann sehe ich nicht, dass sie das verteidigt bekommen. Das hat ja Leitl auch schon zugegeben.
Es hieß ja immer: Mit Leitl wird Hertha sicher nicht absteigen, weil er sehr viel Wert auf Defensive legt. Naja Switcheroo, nicht der Leitl diese Saison...
Wie du schreibst: Defensives MF und Tor ist schlechter und Seguins, Gechter und Dardais Verteidigungsarbeit war sicher auch letzte Saison kein Prunkstück der Hertha. Und wenn es dann noch vermehrt zu eigenen Ballverlusten im Mittelfeld kommt, dann sehe ich nicht, dass sie das verteidigt bekommen. Das hat ja Leitl auch schon zugegeben.
Es hieß ja immer: Mit Leitl wird Hertha sicher nicht absteigen, weil er sehr viel Wert auf Defensive legt. Naja Switcheroo, nicht der Leitl diese Saison...
Ich schreibe es nur von der reinen spielerischen Qualität, am Ende hat Eichhorn 50% der Spiele verpasst und wir musste ihn auch ersetzen. Wenn wir einen ZWeikampfstärken LV bekommen, steht die Defensive zb nicht schlechter da, entlastet den TW. Ernst hat zb 2 Jahre gebraucht, bevor er Leistung gebrahct hat.
Ich halte die LV-Position für überbewertet. Die offensiven Flügel in der 2. Liga sind in der Regel nicht sonderlich gut besetzt, weil jeder der halbwegs schnell ist und dribbeln kann 1. Liga spielt. Da muss kein Top-Spieler spielen, aber im Zentrum, wo jeder Ball durchgehen kann, da muss man schon defensive Qualität haben und die ist einfach nicht da. Und die Zeit zu warten, bis der nächste Ernst sich gefunden hat, wird man jetzt nicht mehr haben. Denn die zwei Jahre davor war Tjark einer der schlechtesten Keeper der Liga. Deshalb denke ich auch, dass man es mit Gersbeck und nicht Goller probiert, weil das Konstrukt auch so schon echt instabil ist. Und wie ich in der Kaderplanung schon geschrieben habe: Eigentlich musst du ein IV und ein ZM abgeben und durch ne defensive Option ersetzen.
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