Sponsoren/Finanzen
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Diese Nachricht ging am Donnerstagnachmittag in der Geschäftsstelle des Vereins ein und löste Freude aus.
Nach einem monatelangen Kampf um den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sind die Weichen für die Saison 2014/15 endgültig gestellt.
„Der Zulassungsbeschwerdeausschuss hat zuständigkeitshalber über die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen Ihres Vereins/Ihrer Kapitalgesellschaft beraten und einstimmig entschieden, dass die wirtschaftliche und technisch-organisatorische/sicherheitstechnische Leistungsfähigkeit zur 3. Liga gegeben ist“, heißt es in dem von DFB-Direktor Ulf Schott unterzeichneten Schreiben, das mit dem formellen Satz endet, auf Verein und Fans gewartet haben: „Der DFB-Spielausschuss hat somit im Anschluss zuständigkeitshalber entschieden, dass dem Bewerber die Zulassung zur 3. Liga 2014/15 erteilt wird.“
Damit hat der VfL Osnabrück den nächsten Schritt zur Konsolidierung vollzogen. Der Kampf um die Lizenz war durch den Ausstieg von Sponsoren, den Rückzug wichtiger Darlehnsgeber und die durch den Rücktritt von Präsident Christian Kröger ausgelöste Führungskrise zu einem Kraftakt geworden, den manche dem Klub nicht zutrauten. Doch Geschäftsführer Jürgen Wehlend verstand es, sein Team einzuschwören und auf Kurs zu bringen. Unterstützt von der Stadt, alten und neuen Sponsoren, weiteren Gönnern sowie der Crowdfunding-Aktion lösten Wehlend und seine Mitarbeiter die Probleme
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Zur Feier des Tages habe ich den gesamten Artikel der NOZ gepostet.
Die Lizenz ist da
Respekt unserer Vereins- / Geschäftsführung und uns allen als Geldgeber.
Wir sind die Osnabrücker! Wir sind immer da!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Erwin_Kost am 05.06.2014 um 16:16 Uhr bearbeitet Der VfL überträgt den Geist seiner erfolgreichen Crowdfunding-Aktion auf das Trikotsponsoring. Nach Informationen unserer Zeitung will der Fußball-Drittligist eine möglichst große Zahl regionaler Unternehmen für das Trikot-Sponsoring gewinnen. Auf den neuen Hemden soll der Slogan „Wir sind die Osnabrücker“ stehen.
Geschäftsführer Jürgen Wehlend dementierte die Pläne nicht, nannte aber keine Details und verwies auf die offizielle Vorstellung. Dazu sind mehr als 200 regionale Unternehmen am Mittwoch (9. Juli) ins Osnabrücker Rathaus eingeladen worden – in einem Schreiben mit dem gemeinsamen Briefkopf der Stadt und des Landkreises, unterzeichnet von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Landrat Michael Lübbersmann.
„Es geht um eine neue Form des regionalen Marketings, die in Deutschland noch ziemlich einzigartig sein dürfte: Standort-Werbung auf dem Trikot eines Profi-Fußballvereins“, heißt es in dem Brief. Der Slogan „Wir sind die Osnabrücker“ ist kein von einer Agentur erfundener Claim, wie es im Werbe-Jargon heißt, sondern ist einem Lied entnommen, das vom VfL-Publikum regelmäßig angestimmt wird. Die zweite Zeile des Liedes heißt: „…wir sind immer da!“
Der Slogan soll auf dem Trikot als Standortwerbung erscheinen, „finanziell unterstützt von Unternehmen aus unserer Region, die ihren Standort-Vorteil nutzen und aktiv kommunizieren wollen; auf Banden, die von TV-Zuschauern wahrgenommen werden; auf der Sponsorentafel, vor denen die beliebten TV-Interviews stattfinden, auf der Stadionanzeige der Osnatel-Arena.“ So wird die Aktion in dem Brief von Stadt und Landkreis beschrieben.
Am 9. Juli sollen Details vorgestellt und Ideen potenzieller Interessenten aufgegriffen werden. Bei diesem Termin wird der Verein das neue Trikot präsentieren – mit dem Slogan „Wir sind die Osnabrücker“. Für den VfL ist die bemerkenswerte Aktion mehr als ein Ersatz für einen Einzelsponsor, den es in dieser Saison nicht mehr geben wird.
In der abgelaufenen Saison war das dem VfL seit 2000 verbundene Unternehmen Kaffee Partner mit seiner Marke „Coffee Perfect“ Trikotwerbepartner. „Das ist der wohl der höchste Betrag, den ein Drittligist für Trikotwerbung bekommt“, sagte damals bei der Präsentation Kaffee-Partner-Geschäftsführer Michael Koch. Dass der für drei Jahre geschlossene Vertrag, dessen Abschluss bei der Sicherung der Lizenz für 2013/14 entscheidend half, dem Unternehmen eine Ausstiegsoption einräumte, wurde erst später bekannt. Kaffee Partner machte davon Gebrauch, wobei Koch betonte, dem VfL als privater Darlehnsgeber verbunden zu bleiben. Nach unseren Informationen kassierte der VfL in der letzten Saison aus diesem Vertrag 400000 Euro.
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Wenn das funktioniert, sehr innovativ. Steht ja auch schon auf der Dauerkarte...
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Bisher muss man zu dem Wehlend (seitdem er denn tatsächlich was zu sagen hat) sagen: Respekt! Die Ideen, etwas zu installieren, was es im bezahlten Fussball bisher nicht gab, und das schon zum 2. Mal innerhalb kürzester Zeit: Respekt!
Wir sind die Osnabrücker!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Erwin_Kost am 02.07.2014 um 07:48 Uhr bearbeitet finde ich auch klasse. So können auch kleinere untrnehmen, die den vfl evtl etwas unterstützen wollen auch einsteigen. "kleinvieh" macht ja bekanntlich auch mist.
stimme dir da bezüglich wehlend vollends zu.
http://www.vfl.de/news/news/article/vfl-praesentiert-neuen-haupt-und-trikotpartner.html
http://www.noz.de/deutschland-welt/vfl-osnabrueck/artikel/571180/aufsichtsrats-chef-becker-uber-die-lage-beim-vfl-osnabruck
Ein interessanter Bericht vom Aufsichtsrat-Chef Hr.Becker:
http://www.noz.de/deutschland-welt/vfl-osnabrueck/artikel/571180/aufsichtsrats-chef-becker-uber-die-lage-beim-vfl-osnabruck
Gute SIchtweise und endlich mal ein paar Infos, wenn auch nicht sehr viele.
Beschreibt gut, wie schief der Verein noch da steht, allerdings auch, dass endlich die alten Fehler korrigiert werden.
Hoffe, man kann in bälde was gutes Vermelden.
Konkret geht es erstens um den Verzicht auf eine Darlehensforderung der Stadt gegenüber der Stadion KG in Höhe von 3,8 Millionen Euro, die seinerzeit während der Ausgliederung der Profifußballabteilung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) gewährt worden war. Der zweite Teil bezieht sich auf eine Altlast der Stadion KG, die seinerzeit zur Finanzierung des Baus der Nordtribüne entstand. Diese wurde durch einen Kredit der Sparkasse Osnabrück finanziert, für den die Stadt, der Landkreis sowie das Land Niedersachsen als Bürgen auftraten. Die Beschlussvorlage der Stadt sieht nun vor, dass die Stadt den Teil, für den sie bürgt (1,35 Millionen Euro), freiwillig an die Sparkasse zahlt.
Als Gegenleistung sieht die Beschlussvorlage vor, dass die VfL-KGaA eine 100-prozentige Besserungsvereinbarung unterschreibt: Diese ist noch nicht im Detail ausformuliert, soll aber vorsehen, dass die Verpflichtungen gegenüber der Stadt doch noch erfüllt werden, wenn er außerplanmäßige Einnahmen erzielt. Denkbar wären hier etwa Pokaleinnahmen, Transfererlöse oder eine generell verbesserte Einnahmesituation durch einen Aufstieg in die Zweite Bundesliga.
„Wie müssen uns zweieinhalb Jahre nach der Ausgliederung der ehrlichen Erkenntnis stellen, dass ein ‚weiter-so‘ beim VfL nicht funktionieren kann. Daher würden wir nun zwar zunächst auf Geld verzichten, geben aber dem Breitensportverein VfL sowie dem Profifußball die Möglichkeit, zu überleben“, begründete Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in einer ersten Stellungnahme die Beschlussvorlage seiner Verwaltung. Zudem hätte man durch die Konstruktion mit der Besserungsvereinbarung die Möglichkeit, an künftigen Erlösen zu partizipieren. „Zudem schaffen wir so bei der KGaA die Voraussetzung, dass Investoren einsteigen können. Das war ja das Ziel der Ausgliederung. Die Überschuldung im Konstrukt des VfL hat solche Investoren aber bis dato stets abgeschreckt“, erklärte Griesert.
Der Stadion KG, die zur 95 Prozent dem VfL e.V. und zu fünf Prozent der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstückentwicklungsgesellschaft (OBG) gehört, könnte ohne Gegenmaßnahmen in nicht allzu ferner Zukunft in der Tat die Insolvenz drohen. Sie trägt den weit überwiegenden Anteil der Gesamtverbindlichkeiten des mit geschätzt 10 Millionen Euro verschuldeten VfL Osnabrück. Eine Insolvenz der Stadion KG würde aber wohl aufgrund der existierenden Verflechtungen neben der ausgegliederten Profifußballabteilung (KGaA) auch den Breitensportverein (e.V.) in den Abgrund reißen. Das sei angesichts nicht der Wille der Stadt Osnabrück, so Griesert.
An diesem Dienstag diskutiert der Finanz- und Beteiligungssteuerungs-Ausschuss der Stadt erstmals die Beschlussvorlage der Verwaltung. Diese kann bis zur abschließenden Beratung und Beschlussfassung im Rat, die momentan für den 19. Mai geplant ist, noch abgeändert werden. Ein erstes Stimmungsbild darüber, wie sich die Parteien positionieren, ist für heute Abend zu erwarten.
Ich persönlich finde das den richtigen Weg. Da muss sich auch keiner ans Bein pinkeln lassen. Es mag zwar grenzwertig sein indirekt von Steuergeldern unterstützt zu werden. Aber das dürfte in diesem kleinen Ausmaß durchaus in Ordnung sein. Zumal ja eine Rückzahlpflicht bei Aufstieg besteht. Da werden sowieso einige Vereine wesentlich mehr unterstützt (z.B. Magdeburg – neue Arena finanziert vom Land Sa-An); Aachen (Stadiongesellschaft insolvent, Stadt, Duisburg (Schuldenerlass Stadiongesellschaft) – nicht zu vergessen Offenbach (Insolvenz), Erfurt (Neubau Arena), Regensburg (Neubau Arena– sogar für die 4. Liga), Essen (neue Arena – trotz hoch verschuldeter Kommune) – nur um einige Extrembeispiele zu nennen. Ich möchte nicht wissen, mit welchen Mitteln Darmstadt ihr Stadion am Böllenfalltor saniert (spielen z.Zt. mit einer Sondergenehmigung, da nicht 2.Ligareif…).
Wenn dann noch eine ligaabhängige Stadionpacht verhandelt wird sehe ich unseren Verein gut aufgestellt.
Ob es dann für die ersten 2 Ligen reicht muss mann sehen - Gegen Vereine wir Ingolstadt / Sandhausen, etc. können wir eh nicht anstinken.
http://www.liga3-online.de/volkswagen-baut-engagement-beim-vfl-osnabruck-aus/
http://www.noz.de/deutschland-welt/vfl-osnabrueck/artikel/596994/vfl-osnabruck-hat-bislang-3800-dauerkarten-verkauft
