Spielerbewertung mit Opta-Index
26.11.2007 - 18:22 Uhr
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79974.php
Zitat
System = Erfolg: bundesliga.de nutzt Opta Index
Tore, Vorlagen, Zweikämpfe und abgewehrte Schüsse. Siege und Niederlagen. Das ist Fußball. Von wegen! Zur beliebtesten Sportart der Welt zählt weit mehr.
Die Leistungen der einzelnen Spieler lassen sich heutzutage noch viel genauer analysieren. Eines der möglichen Messinstrumente ist der Opta Index. Mit diesem System, das eigens nach den Kriterien der DFL erstellt wurde, lässt sich veranschaulichen, wie effektiv ein Stürmer wirklich gespielt hat, wie sicher ein Verteidiger in der Abwehr gestanden hat und wie souverän ein Torhüter seinen Kasten bewacht hat.
Ab sofort nutzt auch bundesliga.de den Opta Index, um die Leistungen der Profis der Bundesliga und der 2. Bundesliga so objektiv wie möglich einordnen zu können. Der Opta Index ist ein Form-Barometer, er zeigt an, ob die Leistungskurve eines Profis nach oben oder unten geht. Das System generiert sich durch die Match-Analyse. In dieser werden alle Aktionen eines Spielers festgehalten.
Grenzenlose Möglichkeiten
Momentan fließen fast 90 Komponenten in den Opta Index ein. Für jede dieser Aktionen und Komponenten werden dem Spieler Punkte gutgeschrieben beziehungsweise abgezogen, wobei die einzelnen Aktionen eine unterschiedliche Anzahl von Punktgewinnen oder –abzügen bedeuten. So sammelt jeder Akteur über die Saison hinweg Punkte, die eine Vergleichbarkeit mit den anderen Spielern ermöglicht.
Ein weiteres Plus des Opta Index ist die Festlegung bestimmter Auswahlkriterien. So wurde eigens für die Bedürfnisse der DFL ein eigener Index erstellt, in dem alle leistungsbezogenen Kriterien berücksichtigt wurden.
Wahl der Besten
Mit Hilfe des Opta Index kann bundesliga.de unter anderem eine alternative Nationalmannschaft, die besten Neuzugänge oder auch die besten ausländischen Spieler benennen. Zu den rund 90 Kriterien zählen neben den offensichtlichsten Punkten wie geschossenen Toren oder Assists Komponenten wie "Klärende Aktionen auf der Linie", "Zum Gegenspieler getretene Ecken", "Zu-Null-Spiele", "Abgefangene Bälle", "Fallengelassene Bälle" oder "Gelungene und gescheiterte Dribblings".
Die vorliegenden Werte können anschließend gewichtet werden und in ein leichter zu transportierendes Punktesystem umgewandelt werden. So können Spieler beispielsweise auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet werden.
Alles begann im Mutterland des Fußballs
Die klugen Köpfe hinter dem Opta Index begannen ihre Arbeit auf "der Insel", in Großbritannien. Einer von ihnen ist Don Howe. Die englische Fußballlegende absolvierte in den 50er und 60er Jahren mehr als 400 Spiele für West Bromwich Albion und Arensal London und arbeitete später nicht nur dort, sondern auch bei Leeds United und Galatasaray Istanbul als Trainer. Des Weiteren baute Howe die legendäre Arsenal Youth Academy und fungierte als Trainer der Englischen Nationalmannschaft.
Mitte der Neunziger perfektionierten Howe und sein Team den Opta Index. In England ist das System nicht mehr aus dem Fußballalltag wegzudenken.
England's Finest
Zum Beispiel ermittelte der Opta Index am vergangenen Spieltag der Premier League, dass Portsmouths David James mit 1172 Punkten der stärkste Torhüter war. In der Abwehr zeigte Aston Villas Martin Laursen eine auffällige Leistung. Er erhielt laut Opta Index 1329 Zähler. Im Mittelfeld ging es knapp zu. Arsenals Francesc Fabregas gewann mit nur neun Zählern Vorsprung (1629) vor ManUs Cristiano Ronaldo. Fabregas Teamkamerad Emmanuel Adebayor dominierte die Stürmerwertung.
Hierzulande dient der Opta Index auch als eine der Grundlagen für das Managerspiel auf bundesliga.de. Ab sofort dient der Opta Index jedoch nicht nur denen, die daheim am Computer als Fußballmanager fungieren. Der Opta Index hilft nun auch bundesliga.de, die Leistungen der Spieler der Bundesliga und der 2. Bundesliga so objektiv wie möglich einschätzen zu können.
was haltet ihr davon?
Nach dem dreizehnten Spieltag sind auf bundesliga.de einige Ranglisten veröffentlicht worden, teilweise vielleicht nicht mit ganz erwarteten Ergebnissen.
Zitat
System = Erfolg: bundesliga.de nutzt Opta Index
Tore, Vorlagen, Zweikämpfe und abgewehrte Schüsse. Siege und Niederlagen. Das ist Fußball. Von wegen! Zur beliebtesten Sportart der Welt zählt weit mehr.
Die Leistungen der einzelnen Spieler lassen sich heutzutage noch viel genauer analysieren. Eines der möglichen Messinstrumente ist der Opta Index. Mit diesem System, das eigens nach den Kriterien der DFL erstellt wurde, lässt sich veranschaulichen, wie effektiv ein Stürmer wirklich gespielt hat, wie sicher ein Verteidiger in der Abwehr gestanden hat und wie souverän ein Torhüter seinen Kasten bewacht hat.
Ab sofort nutzt auch bundesliga.de den Opta Index, um die Leistungen der Profis der Bundesliga und der 2. Bundesliga so objektiv wie möglich einordnen zu können. Der Opta Index ist ein Form-Barometer, er zeigt an, ob die Leistungskurve eines Profis nach oben oder unten geht. Das System generiert sich durch die Match-Analyse. In dieser werden alle Aktionen eines Spielers festgehalten.
Grenzenlose Möglichkeiten
Momentan fließen fast 90 Komponenten in den Opta Index ein. Für jede dieser Aktionen und Komponenten werden dem Spieler Punkte gutgeschrieben beziehungsweise abgezogen, wobei die einzelnen Aktionen eine unterschiedliche Anzahl von Punktgewinnen oder –abzügen bedeuten. So sammelt jeder Akteur über die Saison hinweg Punkte, die eine Vergleichbarkeit mit den anderen Spielern ermöglicht.
Ein weiteres Plus des Opta Index ist die Festlegung bestimmter Auswahlkriterien. So wurde eigens für die Bedürfnisse der DFL ein eigener Index erstellt, in dem alle leistungsbezogenen Kriterien berücksichtigt wurden.
Wahl der Besten
Mit Hilfe des Opta Index kann bundesliga.de unter anderem eine alternative Nationalmannschaft, die besten Neuzugänge oder auch die besten ausländischen Spieler benennen. Zu den rund 90 Kriterien zählen neben den offensichtlichsten Punkten wie geschossenen Toren oder Assists Komponenten wie "Klärende Aktionen auf der Linie", "Zum Gegenspieler getretene Ecken", "Zu-Null-Spiele", "Abgefangene Bälle", "Fallengelassene Bälle" oder "Gelungene und gescheiterte Dribblings".
Die vorliegenden Werte können anschließend gewichtet werden und in ein leichter zu transportierendes Punktesystem umgewandelt werden. So können Spieler beispielsweise auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet werden.
Alles begann im Mutterland des Fußballs
Die klugen Köpfe hinter dem Opta Index begannen ihre Arbeit auf "der Insel", in Großbritannien. Einer von ihnen ist Don Howe. Die englische Fußballlegende absolvierte in den 50er und 60er Jahren mehr als 400 Spiele für West Bromwich Albion und Arensal London und arbeitete später nicht nur dort, sondern auch bei Leeds United und Galatasaray Istanbul als Trainer. Des Weiteren baute Howe die legendäre Arsenal Youth Academy und fungierte als Trainer der Englischen Nationalmannschaft.
Mitte der Neunziger perfektionierten Howe und sein Team den Opta Index. In England ist das System nicht mehr aus dem Fußballalltag wegzudenken.
England's Finest
Zum Beispiel ermittelte der Opta Index am vergangenen Spieltag der Premier League, dass Portsmouths David James mit 1172 Punkten der stärkste Torhüter war. In der Abwehr zeigte Aston Villas Martin Laursen eine auffällige Leistung. Er erhielt laut Opta Index 1329 Zähler. Im Mittelfeld ging es knapp zu. Arsenals Francesc Fabregas gewann mit nur neun Zählern Vorsprung (1629) vor ManUs Cristiano Ronaldo. Fabregas Teamkamerad Emmanuel Adebayor dominierte die Stürmerwertung.
Hierzulande dient der Opta Index auch als eine der Grundlagen für das Managerspiel auf bundesliga.de. Ab sofort dient der Opta Index jedoch nicht nur denen, die daheim am Computer als Fußballmanager fungieren. Der Opta Index hilft nun auch bundesliga.de, die Leistungen der Spieler der Bundesliga und der 2. Bundesliga so objektiv wie möglich einschätzen zu können.
was haltet ihr davon?
Nach dem dreizehnten Spieltag sind auf bundesliga.de einige Ranglisten veröffentlicht worden, teilweise vielleicht nicht mit ganz erwarteten Ergebnissen.
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26.11.2007 - 18:33 Uhr
Die Besten der Besten:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=80712.php
Die besten Ausländer:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79848.php
Die besten Neuzugänge:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79886.php
Die besten Youngster:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79851.php
Die alternative Nationalmannschaft:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79987.php
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=80712.php
Die besten Ausländer:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79848.php
Die besten Neuzugänge:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79886.php
Die besten Youngster:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79851.php
Die alternative Nationalmannschaft:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2007/index.php?f=79987.php
26.11.2007 - 18:36 Uhr
Wirklich sehr interessant :)
Nur finde ich leider nicht die Ranglisten :o
Edit: Nächstes mal sollte ich die Seite lieber kurz davor aktualisieren :ugly
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Nur finde ich leider nicht die Ranglisten :o
Edit: Nächstes mal sollte ich die Seite lieber kurz davor aktualisieren :ugly
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borusse09 am 26.11.2007 um 18:40 Uhr bearbeitet
26.11.2007 - 18:42 Uhr
Zitat von WerderRaute:
was haltet ihr davon?
Generell nicht so viel. Die subjektive Beurteilung von Fußballspielern/-spielen, macht eben gerade diesen feinen Unterschied aus. Welche Punktzahl hätte wohl einstmals ein biederer Georg Schwarzenbeck abbekommen? Weshalb scheitern Torschützenkönige in schöner Regelmäßigkeit immer wieder bei Hannover 96?
Technik, taktisches Vermögen, Spielintelligenz etc., in Verbindung mit einem speziellen System, kann man mittels Computer nur schwerlich in Einklang bringen ...
was haltet ihr davon?
Generell nicht so viel. Die subjektive Beurteilung von Fußballspielern/-spielen, macht eben gerade diesen feinen Unterschied aus. Welche Punktzahl hätte wohl einstmals ein biederer Georg Schwarzenbeck abbekommen? Weshalb scheitern Torschützenkönige in schöner Regelmäßigkeit immer wieder bei Hannover 96?
Technik, taktisches Vermögen, Spielintelligenz etc., in Verbindung mit einem speziellen System, kann man mittels Computer nur schwerlich in Einklang bringen ...
26.11.2007 - 19:17 Uhr
Zitat von regensburger_:
Zitat von Borusse09:
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Wenn man es nach rein statistischen Werten macht, dann ja.
Sobald man ne subjektive Notengebung, wie es der Kicker und all die anderen Zeitungen und Zeitschriften, hat, kann man die nicht mehr vergleichen.
Ich finde die Bewertung über ein statistisches Modell nicht schlecht. Die Spieler die sich ins Spiel einbringen, bekommen ihre gute Note, alle anderen, naja, die waren halt dabei.
Hm, die Abwehrspieler, die sich dreißig mal den Ball zuschieben, weil sie keine Anspielstation finden, bekommen eine bessere Note, als der Spieler, der mit einem schönen Pass das Spiel öffnet.
Ein Torhüter hinter einer sicheren Abwehr bekommt weniger Punkte, als der Torwart hinter einer Wackelabwehr.
Spieler die nur in sichere Zweikämpfe gehen, bekommen mehr Punkte als Spieler, die den Gegner durch Tacklings ständig unter Druck setzen.
Ne, es gibt kein objektives Bewertungssystem. Daten geben nur einen kleinen Einblick, reichen aber für eine objektive Bewertung nicht aus. Vielleicht ist es besser als die Noten der "Fachmagazine", im Endeffekt aber auch nur eine nette Spielerei, mehr nicht.
Zitat von Borusse09:
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Wenn man es nach rein statistischen Werten macht, dann ja.
Sobald man ne subjektive Notengebung, wie es der Kicker und all die anderen Zeitungen und Zeitschriften, hat, kann man die nicht mehr vergleichen.
Ich finde die Bewertung über ein statistisches Modell nicht schlecht. Die Spieler die sich ins Spiel einbringen, bekommen ihre gute Note, alle anderen, naja, die waren halt dabei.
Hm, die Abwehrspieler, die sich dreißig mal den Ball zuschieben, weil sie keine Anspielstation finden, bekommen eine bessere Note, als der Spieler, der mit einem schönen Pass das Spiel öffnet.
Ein Torhüter hinter einer sicheren Abwehr bekommt weniger Punkte, als der Torwart hinter einer Wackelabwehr.
Spieler die nur in sichere Zweikämpfe gehen, bekommen mehr Punkte als Spieler, die den Gegner durch Tacklings ständig unter Druck setzen.
Ne, es gibt kein objektives Bewertungssystem. Daten geben nur einen kleinen Einblick, reichen aber für eine objektive Bewertung nicht aus. Vielleicht ist es besser als die Noten der "Fachmagazine", im Endeffekt aber auch nur eine nette Spielerei, mehr nicht.
26.11.2007 - 19:28 Uhr
Zitat von Hope:
Zitat von regensburger_:
Zitat von Borusse09:
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Wenn man es nach rein statistischen Werten macht, dann ja.
Sobald man ne subjektive Notengebung, wie es der Kicker und all die anderen Zeitungen und Zeitschriften, hat, kann man die nicht mehr vergleichen.
Ich finde die Bewertung über ein statistisches Modell nicht schlecht. Die Spieler die sich ins Spiel einbringen, bekommen ihre gute Note, alle anderen, naja, die waren halt dabei.
Hm, die Abwehrspieler, die sich dreißig mal den Ball zuschieben, weil sie keine Anspielstation finden, bekommen eine bessere Note, als der Spieler, der mit einem schönen Pass das Spiel öffnet.
Ein Torhüter hinter einer sicheren Abwehr bekommt weniger Punkte, als der Torwart hinter einer Wackelabwehr.
Spieler die nur in sichere Zweikämpfe gehen, bekommen mehr Punkte als Spieler, die den Gegner durch Tacklings ständig unter Druck setzen.
Ne, es gibt kein objektives Bewertungssystem. Daten geben nur einen kleinen Einblick, reichen aber für eine objektive Bewertung nicht aus. Vielleicht ist es besser als die Noten der "Fachmagazine", im Endeffekt aber auch nur eine nette Spielerei, mehr nicht.
das System ist meiner Meinung nicht blöd.
Es besteht nicht darin gleiche Aktionen bei verschiedenen Spielern gleich zu bewerten.
In England wird dieses System seit mehreren Jahren angewendet.
Nun nutzt die DFL ein modifiziertes System.
Aus Jux und Dollerei wird man das nicht machen.
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.
Zitat von regensburger_:
Zitat von Borusse09:
Nochmal edit:
Nur werden in der Rangliste "Die besten der besten" zB Torhüter mit Stürmern verglichen. Ob das Sinn macht?
Wenn man es nach rein statistischen Werten macht, dann ja.
Sobald man ne subjektive Notengebung, wie es der Kicker und all die anderen Zeitungen und Zeitschriften, hat, kann man die nicht mehr vergleichen.
Ich finde die Bewertung über ein statistisches Modell nicht schlecht. Die Spieler die sich ins Spiel einbringen, bekommen ihre gute Note, alle anderen, naja, die waren halt dabei.
Hm, die Abwehrspieler, die sich dreißig mal den Ball zuschieben, weil sie keine Anspielstation finden, bekommen eine bessere Note, als der Spieler, der mit einem schönen Pass das Spiel öffnet.
Ein Torhüter hinter einer sicheren Abwehr bekommt weniger Punkte, als der Torwart hinter einer Wackelabwehr.
Spieler die nur in sichere Zweikämpfe gehen, bekommen mehr Punkte als Spieler, die den Gegner durch Tacklings ständig unter Druck setzen.
Ne, es gibt kein objektives Bewertungssystem. Daten geben nur einen kleinen Einblick, reichen aber für eine objektive Bewertung nicht aus. Vielleicht ist es besser als die Noten der "Fachmagazine", im Endeffekt aber auch nur eine nette Spielerei, mehr nicht.
das System ist meiner Meinung nicht blöd.
Es besteht nicht darin gleiche Aktionen bei verschiedenen Spielern gleich zu bewerten.
In England wird dieses System seit mehreren Jahren angewendet.
Nun nutzt die DFL ein modifiziertes System.
Aus Jux und Dollerei wird man das nicht machen.
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.
26.11.2007 - 19:42 Uhr
Zitat von WerderRaute:
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.Klar, aber eben durch die detaillierte Analyse der 90(?) Eingangsparameter, und nicht durch eine alberne Gesamtpunktzahl, die am Ende auf bundesliga.de veröffentlicht wird.
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.Klar, aber eben durch die detaillierte Analyse der 90(?) Eingangsparameter, und nicht durch eine alberne Gesamtpunktzahl, die am Ende auf bundesliga.de veröffentlicht wird.
26.11.2007 - 19:52 Uhr
Zitat von Lascho:
Zitat von WerderRaute:
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.Klar, aber eben durch die detaillierte Analyse der 90(?) Eingangsparameter, und nicht durch eine alberne Gesamtpunktzahl, die am Ende auf bundesliga.de veröffentlicht wird.
Ich stimme Lascho (fast) zu. Insoweit revidiere ich meine vorherigen Aussagen.
Es ist ja auch bekannt, dass Scoutingberichte mit Bewertungen nach einem Punktsystem arbeiten.
Die Frage ist nur, ob Bundesligatrainer auf dieses Instrument zurückgreifen. Sie werden über ihre eigenen Systeme verfügen.
Zitat von WerderRaute:
Ich denke schon, das Trainer dieses System über Jahre so modifizieren können, das die Daten verwertbar sind. Zumindest als modernes Instrument und Hilfe zur Leistungsbewertung heran ziehen können.Klar, aber eben durch die detaillierte Analyse der 90(?) Eingangsparameter, und nicht durch eine alberne Gesamtpunktzahl, die am Ende auf bundesliga.de veröffentlicht wird.
Ich stimme Lascho (fast) zu. Insoweit revidiere ich meine vorherigen Aussagen.
Es ist ja auch bekannt, dass Scoutingberichte mit Bewertungen nach einem Punktsystem arbeiten.
Die Frage ist nur, ob Bundesligatrainer auf dieses Instrument zurückgreifen. Sie werden über ihre eigenen Systeme verfügen.
26.11.2007 - 19:55 Uhr
Ich halte dieses System für durchaus geeignet, eine Wahl zum MVP eines Teams und/oder der Liga, vielleicht sogar die Wahl zum Fußballer des Jahres, durchzuführen, als Vergleichsinstrument für Spieler x von Verein a mit Spieler y von Verein b allerdings denkbar untauglich. Dies läßt sich schon mit einem Blick auf die eine Rangliste erkennen:
Streit und Hajnal in der Nähe von Toni, Diego und van der Vaart? Sicher sind die beiden erstgenannten Spieler Klasse-Leute, aber so nah an der Extra-Klasse wie in dieser Liste sind sie nicht. Ganz klar sind sie es deshalb, weil sie ihre Mitspieler deutlich überragen, Standard-Monopole haben, die absoluten Go-To-Guys in ihren Teams sind. Gut, jetzt kann man natürlich sagen, daß das bei Diego und van der Vaart mindestens in demselben Maße zutrifft, allerdings wird wohl niemand behaupten, daß ein Streit oder Hajnal in Hamburg oder Bremen denselben Status verkörpern würden.
Darüber hinaus fällt auf, daß Demichelis auf eine höhere Punktzahl kommt als Mertesacker, obwohl er fast in allen seinen bisherigen Einsätzen zusammen nicht so viel zu tun hatte, wie Mertesacker in eigentlich jedem Spiel (bitte nicht steinigen, mir ist auch klar, daß das etwas übertrieben ist ;-) ). Hier kommt zum tragen, was jeder von uns weiß: Wer viel macht, macht auch mehr Fehler, bzw. Ein Ergebnis sagt ohne Weiteres so gut wie nichts über die Leistung.
Auch die hohe Punktzahl eines Kern ist eigentlich nicht aussagekräftig, sondern ein direktes Resultat aus seiner Stellung in der Mannschaft: Wem sonst soll man in Rostock den Ball zuspielen, um Torgefahr zu erzeugen?
Streit und Hajnal in der Nähe von Toni, Diego und van der Vaart? Sicher sind die beiden erstgenannten Spieler Klasse-Leute, aber so nah an der Extra-Klasse wie in dieser Liste sind sie nicht. Ganz klar sind sie es deshalb, weil sie ihre Mitspieler deutlich überragen, Standard-Monopole haben, die absoluten Go-To-Guys in ihren Teams sind. Gut, jetzt kann man natürlich sagen, daß das bei Diego und van der Vaart mindestens in demselben Maße zutrifft, allerdings wird wohl niemand behaupten, daß ein Streit oder Hajnal in Hamburg oder Bremen denselben Status verkörpern würden.
Darüber hinaus fällt auf, daß Demichelis auf eine höhere Punktzahl kommt als Mertesacker, obwohl er fast in allen seinen bisherigen Einsätzen zusammen nicht so viel zu tun hatte, wie Mertesacker in eigentlich jedem Spiel (bitte nicht steinigen, mir ist auch klar, daß das etwas übertrieben ist ;-) ). Hier kommt zum tragen, was jeder von uns weiß: Wer viel macht, macht auch mehr Fehler, bzw. Ein Ergebnis sagt ohne Weiteres so gut wie nichts über die Leistung.
Auch die hohe Punktzahl eines Kern ist eigentlich nicht aussagekräftig, sondern ein direktes Resultat aus seiner Stellung in der Mannschaft: Wem sonst soll man in Rostock den Ball zuspielen, um Torgefahr zu erzeugen?
27.11.2007 - 06:25 Uhr
die bewertung taugt nichts sonst wäre nicht mamma mia toni vor franck und miro
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