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Schiedsrichter

10.08.2009 - 23:18 Uhr
Schiedsrichter |#391
22.11.2011 - 06:15 Uhr
Zitat

Appelle und erste Fingerzeige
Ermittler vermuten private Gründe für Rafatis Selbstmordversuch / Rummenigge kritisiert den Weltverband


Frankfurt/Main (dapd/dpa). Babak Rafati hat sich nach der Entlassung aus dem Kölner Krankenhaus in stationäre Behandlung in seiner Heimatstadt Hannover begeben. Die Hintergründe für seinen Selbstmordversuch sind immer noch nicht klar. Allerdings berichtete die „Kölnische Rundschau“ unter Berufung auf einen hochrangigen Ermittler, das „persönliche Gründe“ Babak Rafati zu der Tat getrieben hätten. Ungeachtet dessen forderten Spitzenfunktionäre wie Karl-Heinz Rummenigge und Reinhard Rauball ein neues Miteinander mit den Spitzen-Referees im deutschen Fußball. „Man muss ständig über dieses Thema reden. Ich werbe sehr dafür, dass man seine Einstellung überdenkt“, erklärte Liga-Präsident Rauball.
Nach dem unbestätigten Bericht der Kölner Zeitung soll der 41 Jahre alte Rafati am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz aus persönlichen Gründen versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Darauf sollen die von der Polizei in Rafatis Hotelzimmer gefundenen Notizen hinweisen. „Es geht nicht um Überforderung im Fußball“, wurde ein Ermittler zitiert. Das abgesagte Spiel ist zwischenzeitlich auf den 13. Dezember (20.30 Uhr) angesetzt worden.
Unabhängig von den noch nicht gesicherten Erkenntnissen über Rafatis Motive, hat der Stuttgarter Trainer Bruno Labbadia bereits Schlussfolgerungen für sein eigenes Handeln gezogen. „Natürlich ist man ein Stück verärgert, wenn Fehlentscheidungen fallen“, sagte der VfB-Coach. „Aber man versucht dann, bewusster aufzupassen, dass man es nicht übertreibt“, erklärte Labbadia.
Rafati wird sich nun einer weiteren stationären Behandlung unterziehen. „Der Grund dafür sei nach Mitteilung seines Anwalts ein bei ihm diagnostiziertes Krankheitsbild, das diesen Schritt erforderlich erscheinen lasse. Wie lange diese Behandlung andauern wird, sei derzeit noch nicht absehbar“, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit.
Der DFB stehe über einen Anwalt „in engem und regelmäßigem Kontakt“ mit dem 41-Jährigen. „Babak Rafati ließ über seinen Anwalt den ausdrücklichen Wunsch übermitteln, in enger Abstimmung mit dem DFB die Vorgänge ganz in Ruhe aufarbeiten zu wollen. Dafür benötige er jetzt vor allem Zeit und Geduld“, hieß es in der DFB-Mitteilung.
Für Bayern Münchens Vorstandsboss Rummenigge sind auch die Zwänge durch den Weltverband Fifa, umstrittene Regeln und nicht akzeptierte visuelle Hilfsmittel mitverantwortlich für die schwierige Situation der Unparteiischen. „Die Fifa lässt die Schiedsrichter im Regen stehen. Zum Beispiel beim passiven Abseits oder bei der Torkamera – sie tut nichts, um die Schiedsrichter zu unterstützen“, sagte Rummenigge der „Welt“.
Rauball wünscht sich eine schnelle Rückkehr Rafatis auf die Bundesliga-Bühne: „Wir hoffen, dass es ihm bald besser geht, und dass er eines nahen Tages wieder als Schiedsrichter auf dem Spielfeld zu sehen ist.“
Für Georg Fiedler, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention, stellt sich die Frage: „Ob uns das überhaupt etwas angeht?“ Fiedler kritisierte, dass Theo Zwanziger Details zu dem Suizidversuch genannt hatte. „Ich würde Sie bitten, mir Einzelheiten zu ersparen. Richtig ist, dass er in der Badewanne lag und natürlich auch viel Blut zu sehen war“, hatte der DFB-Präsident bei seiner Pressekonferenz am Samstag erklärt. „Ich glaube, man muss nicht sagen, wie es jemand gemacht hat“, sagte Fiedler.


Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Schiedsrichter |#392
23.11.2011 - 10:02 Uhr
Zitat

Rufe nach Konsequenzen
Rafatis Motiv weiter unklar


Köln/Frankfurt (sid). Die genauen Motive noch immer nebulös, die Konsequenzen schon in aller Munde: Obwohl die angeblich privaten Hintergründe des Selbstmordversuchs von Schiedsrichter Babak Rafati weiter im Dunkeln liegen, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht spekuliert und die Polizei nichts kommentiert, hat bereits die Diskussion über die Lehren aus den Geschehnissen begonnen.
Nach Ansicht von Schiedsrichter-Ombudsmann Rainer Domberg könnte diese Debatte richtungweisend sein. „Die Schiedsrichter brauchen eine andere Anerkennungskultur. In 95 Prozent der Spiele, die sie leiten, ist ihre Leistung fehlerfrei. Die Schiedsrichter leiden in dieser Zeit unter einem Fluch, den sie nicht verdienen“, sagte Domberg. Die womöglich verfrüht geäußerte Vermutung eines Zusammenhangs von Rafatis Verzweiflungstat und dem enormen Druck für die Unparteiischen könnte sich aus Sicht Dombergs noch als hilfreich erweisen: „Das führt vielleicht zu etwas Nachdenklichkeit.“
„Man sollte überlegen, einen Spitzenschiedsrichterpool zu schaffen, um bestimmten Sachen imagemäßig anders zu begegnen“, sagte Bernd Heynemann. Der ehemalige WM-Schiedsrichter kritisierte außerdem Umfragen von Medien zu den Leistungen der Referees: Auch Heynemanns Ex-Kollege Jürgen Aust monierte die Benotung der Schiedsrichter in den Medien. Das Fachmagazin kicker bestätigte Überlegungen, künftig die Bundesliga-Profis nicht mehr nach dem aus ihrer Sicht schwächsten Schiedsrichter zu befragen.
Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel (Kyllburg) schließt unterdessen übereilte Konsequenzen aus. Fandel dementierte Berichte, wonach vonseiten des DFB eine psychologische Betreuung der Unparteiischen sowie die Aufstockung der Mitarbeiterzahl im Schiedsrichterwesen angedacht sei.



Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Schiedsrichter |#393
23.11.2011 - 10:33 Uhr
Also ich finde Rafatis Schicksal bzw. seine Ausweglosigkeit sehr schlimm.
Auch wenn es stimmt, dass private Gründe der Hintergrund waren, so muss man sich doch überlegen, wie man in Zukunft als Fan gegenüber dem Schiedsrichter auftritt.
Es gehört aber meiner Meinung nach auch dazu, dass die Schiedsrichter ansich deutlich offener mit ihren Fehlentscheidungen umgehen. Man muss auch zu seinen Fehlern stehen, wenn man sie begeht. Nur dann, denke ich, wird man auch seitens der Fans mehr Verständnis für so etwas aufbringen. Die meisten Schiedsrichter jedoch stellen sich gerne als unbelehrbar hin, die alles richtig gemacht haben. Ganz selten hört man mal Sätze, wie: "Nach Ansicht der Zeitlupen muss ich eingestehen, dass die gefällte Entscheidung eine falsche war"...o.ä.
Da sehe ich auch noch Handlungsbedarf.

Der andere Weg ist es, dass man vielleicht auch anerkennen muss, wenn einem der Job zu schwer fällt oder man dem Druck nicht geachsen ist.
Viele Schiedsrichter haben ja auch Zivilberufe, welche in der Regel nicht gerade schlecht bezahlt sind. Wenn man es nicht aushält, soll man es nicht weiter ausüben. Man tut sich ja keinen Gefallen damit. Diesen Weitblick sollte man doch als Erwachsener Mensch haben. Es kann eben nicht jeder alles können. Und das hat nicht nur mit der fachlichen Seite zu tun, sondern auch mit der höheren Stressbelastung. Es gibt auch in der Privatwirtschaft genügend Beispiele dafür. Man sollte sich dann überlegen ob der Beruf, den man so gerne ausübt tatsächlich (noch) das richtige ist. Ich will mich jetzt nicht hinstellen und behaupten, dass das alles so einfach wäre etc. und das man alles hätte mir nichts dir nichts verhindern können.

Um es mal platt zu sagen: Psychische Erkrankungen sind ja mittlerweile in der Gesallschaft mehr oder weniger anerkannt. Wenn ich also aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf nicht mehr ausüben kann, dann ist es so. Und dazu gehören auch seelische und die psychische Gesundheit. Ein Fliesenleger mit Knieschaden oder ein Maurer mit Bandscheibenvorfall geht eben auch nicht oder nur bedingt. Wenn man also psychische Krankheiten/Störungen einer gesundheitlichen Einschränkung gleichsetzt, und das will man ja, dann muss der von mir angeführte Vergleich auch seine Gültigkeit haben.

Ist nur mal ein Ansatz. Und ich finde man sollte mal darüber nachdenken.

Mir geht es auch im letzten Teil meines Posts nicht ausschleißlich um Rafati, ich kenne die Hintergründe nicht und maße mir daher auch kein Urteil an. Ich wünsche ihm auf alle Fälle gute Besserung und viel Erfolg auf seinem Genesungsweg.

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Es gibt Tage, da kannst du den Arsch zum Fenster raus halten und scheißt immer noch ins Zimmer.
Schiedsrichter |#394
24.11.2011 - 07:14 Uhr
KSC - Aachen
SR: Petersen, Martin
SRA: Schiffner, Thorsten / Färber, Thomas

Quelle: fussball.de
Schiedsrichter |#395
24.11.2011 - 10:24 Uhr
Zitat von WildparkE4:
KSC - Aachen
SR: Petersen, Martin
SRA: Schiffner, Thorsten / Färber, Thomas

Quelle: fussball.de



na mahlzeit, ein st*ttgarter :rolleyes :D

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"Was soll ich alleine denn nur ausrichten?" Eine Frage, die sich die halbe Menschheit stellt

Hic acetarum habemus

KSC - FWK
Schiedsrichter |#396
24.11.2011 - 11:43 Uhr
Ursache und wirkung...

das rafati 3x zum schlechtesten schiedsrichter gewählt wurde, hat ja auch seinen grund!
klar ist der vorfall schlimm. aber das entschuldigt nicht schlechte leistungen! und erstrecht nicht, dass in 99% der fälle die schiedsrichter nicht dazu stehn, in schiedsrichterforen die entscheidungen noch verteidigt werden. :rolleyes

des weiteren seh ich da aber auch blatter in der verantwortung. das beckenbauer damals gegen ihn nicht angetreten ist, war das schlimmste was uns passieren konnte. WM in katar, keine Torkamera, nen 4.ter schiri damit die trainer in der coachingzone bleiben... für mich genau der falsche weg. warum nicht wie im eishockey ne kleine lampe die sagt tor oder nicht...? was ist daran schlimm?

warum kein 4.ter offizieller mit monitor, der bei einem vermeintlichen elfer über funk das strafmaß angibt? und evtl. sogar die schwalbe sieht und andet mit freistoß für den TW und nicht elfer für den stürmer? oder bei tätigkeiten die im rücken passierten eingreift und das strafmaß auswirkungen auch auf das spiel hat und nichtnur beim nächsten spiel?

warum nicht nachträgliche sperren gegen "gewitze" stürmer die zuschnell hinfallen? (mir klar, dass lavric gesperrt worden wäre)! aber allein die regel würde schon bewirken, das kein bulistürmer mehr bei KEINEM kontakt hinfällt, wie ein andi möller einst!

dann die unterschiedliche auslegung der schiris! warum wird in der CL viel "besser" gepfiffen? nicht nur weil es die hochkarätigen schiris sind, sondern weil auch der härtegrad anders abläuft. in der buli wird ja fast jeder körperkontakt schon geandet! bzw. bei dem einen schiri gibts gelb, wo ein anderer nicht mal foul pfeift... eine klare linie mit weitsicht für europa und sehr sehr weit weltweit wäre doch erstrebenswert, auch wenn immer persönliche bereiche mit einfließen werden.

und es ist nach der steueraffäre auch zu überlegen, ob man nicht endlich mal den profi-schiri einführt. anständig bezahlt, unter der woche nur lehrgänge, fitnesstests, psysche betreung etc. für mich steht auch fest das viele schiris in HZ2 schlechter pfeifen, da durch mangelnde körperliche fitness die konzentration nachlässt. geht jedem sportler so der nicht fit ist!

das ist die konsequenz, die man aus dem vorfall rafati ziehen sollte! und nicht, dass man schlechte leistungen noch mehr verteidigt, da sie evtl. psyschie probleme nachsich ziehn! ursache und wirkung!

ein markus merk war in deutschland soweit ich das sehe in allen fangruppen hoch anerkannt! das lag jedoch an guten leistungen und freundlichem wesen! ein hochnässiger, uneinsichtiger und stark fehlerbehafteter schiri wird immer anfeindung finden, ist doch ganz klar! und mMn. auch zurecht! wenn er damit nicht klar kommt (und jetzt haut auf mich ein) ist das sein problem und sollte versuchen die ursache zu verändern (und nicht die wirkung und durch andere geschützt)!


achja: und ein " im zweifelsfall für den angeklagten" wäre bei abseitsregelungen auch angebracht!

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Rest in Peace Charlie Kirk
Schiedsrichter |#397
24.11.2011 - 11:46 Uhr
Zitat von WildparkE4:
KSC - Aachen
SR: Petersen, Martin
SRA: Schiffner, Thorsten / Färber, Thomas

Quelle: fussball.de


äh dachte ein Schrie aus Stuttgart dürfte wegen der Rivalität uns nicht Pfeiffen?

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Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

Liebe kennt keine Liga! Egal wie tief es noch geht ich liebe den KSC!

KSC Fan von Geburt an.

Sympathien für Hertha BSC und Man Utd und im American Football für die Seahawks! GoHawks!

R.I.P. Durlacher ich werde dich vermissen!
Schiedsrichter |#398
24.11.2011 - 11:56 Uhr
na immerhin gut zum tippen... :rolleyes

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Rest in Peace Charlie Kirk
Schiedsrichter |#399
24.11.2011 - 12:08 Uhr
Schon VOR dem Spiel "SR-bashing" macht mich doch ein wenig stutzig :/:
Schiedsrichter |#400
24.11.2011 - 21:31 Uhr
Einer der besten Schiedsrichter, die wir je hatten, hat wenigstens Eier in der Hose.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1322115230637

Genau meine Meinung zu der Diskussion um Babak Rafati
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