Schiedsrichter, Torlinientechnik, Videobeweis
29.08.2017 - 09:37 Uhr
06.12.2025 - 12:32 Uhr
Zitat von YB-Borusse
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Zitat von Pumuckel65
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Zitat von Brentano
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Zitat von DFB Regeln
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
06.12.2025 - 14:19 Uhr
Ja und die Regel umfasst ja auch Hand und Arm obwohl die Hand ein Teil des Armes ist müsste dann nicht auf der Daumen aufgeführt sein als Teil der Hand,
wenn man dies mit einbeziehen möchte also darf man ja gemäß dieser Logik mit dem Daumen ein Tor erzielen? Smiley
wenn man dies mit einbeziehen möchte also darf man ja gemäß dieser Logik mit dem Daumen ein Tor erzielen? Smiley
06.12.2025 - 16:25 Uhr
So wie ich die Regel verstehe muss der Torschütze die Hand am Ball haben. Das würde heißen, dass Engelhardt als TS gewertet worden wäre, was ich nicht glauben kann. Aber davon abgesehen, selbst wenn es die richtige Regelauslegung wäre, dann ist sie halt Nonsense und sicher nicht im Sinne des Sports. Der Ball verändert die Richtung nicht und geht sicher rein, man belohnt also den Eigentorschützen weil dieser zufällig einen Finger trifft.
Bescheuert, natürlich hätte ich mich andersrum gefreut als Fan, aber falsch würde ich das immer finden und ich frage mich wer sich sowas ausdenkt (wenn es wirklich die Regel ist)
Bescheuert, natürlich hätte ich mich andersrum gefreut als Fan, aber falsch würde ich das immer finden und ich frage mich wer sich sowas ausdenkt (wenn es wirklich die Regel ist)
06.12.2025 - 16:47 Uhr
Zitat von Brentano
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Zitat von YB-Borusse
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Zitat von Pumuckel65
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Zitat von Brentano
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Zitat von DFB Regeln
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Das hatte ursprünglich @Arize11 gestern ja schon angefangen. Das Tor erzielt hatte Engelhardt ja nicht.
Das, verbunden mit den o.g. Sachen, ist schon krass.
Wenn das wieder mit 0:0 rausgeht, dann fall ich vom Glauben ab.
07.12.2025 - 12:45 Uhr
Für meinen Betrachtungswinkel werden selbst durch VAR manche Entscheidungen so getroffen, manche anders. Bei gleicher Ausgangslage. Da kann man schon auf die Idee kommen, dass Entscheidungen, wenn man es wohlwollend formulieren will, tagesformabhängig sind.
Von daher gibt es für mich eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder den VAR wieder abschaffen und alle Entscheidungen wieder auf dem Platz treffen lassen, oder anstatt den "Keller" eine KI entscheiden zu lassen.
Dann kann man sich zwar immer noch nicht sicher sein, dass alle Entscheidungen richtig sind. Aber man kann sich sicher sein, dass sämtliche Entscheidungen aufgrund derselben Bewertungsgrundlage getroffen würden. Egal wer gegen wen spielt. Und eine "Tagesform" gäbe es dann nicht mehr.
Die Entmündigung der Schiris auf dem Platz wäre für mich keine Option mehr.
Von daher gibt es für mich eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder den VAR wieder abschaffen und alle Entscheidungen wieder auf dem Platz treffen lassen, oder anstatt den "Keller" eine KI entscheiden zu lassen.
Dann kann man sich zwar immer noch nicht sicher sein, dass alle Entscheidungen richtig sind. Aber man kann sich sicher sein, dass sämtliche Entscheidungen aufgrund derselben Bewertungsgrundlage getroffen würden. Egal wer gegen wen spielt. Und eine "Tagesform" gäbe es dann nicht mehr.
Die Entmündigung der Schiris auf dem Platz wäre für mich keine Option mehr.
08.12.2025 - 09:21 Uhr
Zitat von Brentano
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Zitat von YB-Borusse
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Zitat von Pumuckel65
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Zitat von Brentano
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Zitat von DFB Regeln
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Tja, was mich an der ganzen Geschichte dann aber doch sehr wundert, ist eben die Tatsache (Tage später), dass die Republik samt aller Medien vollkommen still hält und niemand drauf anspringt.
Gerade in unserer Zeit, wo doch jedes Fehlverhalten als gefundenes Fressen sofort vollkommen ausgeschlachtet wird, wird dieses Ereignis überhaupt nicht thematisiert...so viel ich weiß nicht in der Bild...beim Doppelpass...in keinem Fachjournal oder TV wird auf die Sache eingegangen...selbst der Kicker (ja kein Evangelium) schreibt dazu...
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
09.12.2025 - 07:55 Uhr
Zitat von Keltenborusse
Tja, was mich an der ganzen Geschichte dann aber doch sehr wundert, ist eben die Tatsache (Tage später), dass die Republik samt aller Medien vollkommen still hält und niemand drauf anspringt.
Gerade in unserer Zeit, wo doch jedes Fehlverhalten als gefundenes Fressen sofort vollkommen ausgeschlachtet wird, wird dieses Ereignis überhaupt nicht thematisiert...so viel ich weiß nicht in der Bild...beim Doppelpass...in keinem Fachjournal oder TV wird auf die Sache eingegangen...selbst der Kicker (ja kein Evangelium) schreibt dazu...
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
Zitat von Brentano
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Zitat von YB-Borusse
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Zitat von Pumuckel65
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich denke, dass das schon abgedeckt ist, weil ...
Zitat von Brentano
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Ein Tor wird immer annulliert, wenn:
der Ball unmittelbar vor dem Tor durch die Hand oder den Arm eines angreifenden Spielers ins Tor geht – selbst wenn die Berührung unabsichtlich war.
Engelhardt ist ein angreifender Spieler und von seiner Hand ging der Ball ins Tor ... ja, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen, aber es gab nun einmal ein Handspiel bei der Torerzielung von einem angreifenden Spieler.
Nicht falsch verstehen, ich hätte mich auch sehr über das Tor gefreut, aber denke, dass die Aberkennung der Bude leider korrekt war, zumindest nach derzeitiger Regel.
Ich habe jetzt den genauen Wortlaut der Regel nicht nachgelesen. Wenn aber dort „durch“ steht, wie es ein User hier weiter oben zitiert, dann war das gestern falsch entschieden. „Durch“ bedeutet in der deutschen Sprache m.E. einen aktiven Einfluss der Hand auf das „ins Tor gehen“. Das war hier nicht der Fall. Wenn man möchte, dass der Entscheid gestern wirklich nach der Regel ist, müsste es in der Regel „… Hand oder Arm berührt…“ heißen.
Puh, @Pumuckel65 , du scheinst da aber ziemlich festgefahren zu sein.
Hier nochmal das original Zitat aus dem Regelwerk aus der Saison 25/26 Absatz 12.1 Direkter Freistoss, Unterpunkt Handspiel
Zitat von DFB Regeln
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler: (...)
ins gegnerische Tor trifft:
direkt mit der Hand/dem Arm (auch wenn dies versehentlich geschieht) (gilt auch für den Torhüter),
unmittelbar nachdem er den Ball mit der Hand/dem Arm berührt hat (auch wenn dies versehentlich geschieht).
Engelhardt hat nicht das Tor mit der Hand erzielt bzw, das Tor durch die Hand das Tor getroffen. Der Ball war schon auf dem Weg ins Tor, Torschütze war hier übrigens auch der Mainzer Spieler und nicht Engelhardt.
Dahingehend ist diese Entscheidung nicht vom Regelwerk gedeckt. Zudem hätte hier der SchiedsRICHTER die teleologische Reduktion anwenden müssen.
Desto mehr ich mich damit auseinandersetze desto wilder ist die gestrige Entscheidung.
Tja, was mich an der ganzen Geschichte dann aber doch sehr wundert, ist eben die Tatsache (Tage später), dass die Republik samt aller Medien vollkommen still hält und niemand drauf anspringt.
Gerade in unserer Zeit, wo doch jedes Fehlverhalten als gefundenes Fressen sofort vollkommen ausgeschlachtet wird, wird dieses Ereignis überhaupt nicht thematisiert...so viel ich weiß nicht in der Bild...beim Doppelpass...in keinem Fachjournal oder TV wird auf die Sache eingegangen...selbst der Kicker (ja kein Evangelium) schreibt dazu...
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
Also für mich hat der Schiri (VAR) richtig entschieden wegen der Formulierung "unmittelbar" die extra gewählt wurde um den Unterschied zu der im Absatz oben drüber gewählten Formulierung "direkt" zu unterscheiden ob, bzw erweitern
09.12.2025 - 08:51 Uhr
Zitat von Keltenborusse
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
Finde ich überhaupt nicht komisch. Es geht immer auch darum, wem dieser Fehler schadet und ob derjenige sich lautstark beschwert. Die gleiche Szene gg die Bayern, Dortmund oder ähnliches und du hättest zahlreiche Brennpunkte zu dem Thema gehabt. Denk mal zurück an das "guirassy-cucurella-handspiel" gg uns. Da hat im Nachgang auch keiner nur eine Zeile zu verloren, obwohl man keine 6 Monate vorher die schiris bei der EM zerrissen hat, dass die das nahezu exakt gleiche handspiel von cucurella nicht gepfiffen haben. Selbst die uefa hatte das sogar als falsch bezeichnet. Nur wir haben es mal wieder klaglos akzeptiert und damit war gut.
Nach dem Wortlaut der Regel war das ein regulärer Treffer, auch wenn die gemeinhin nach außen tragen "Handspiel bei der torerzielung wird immer gepfiffen". Das gibt der Wortlaut aber nunmal nicht her, denn treffen tut nunmal der torschütze und der wäre hier ziemlich eindeutig nicht engelhardt gewesen.
Ich kann mir auch nicht helfen, dass der var unser zweites Tor nur nicht kassiert hat, weil denen zwischenzeitlich ihr Fehler aufgefallen ist - nur mein Gefühl. Denn tabakovic foult da sehr eindeutig seinen Gegenspieler. Da redet im übrigen auch keiner drüber, obwohl für mich der pfiff da auch alternativlos ist. Die Gründe hierfür wären aber noch spekulativer.
09.12.2025 - 08:55 Uhr
https://open.spotify.com/episode/0PfLrAVDPsvYUYWmSYK0ws?si=pkGEIdNqRh2cqt9rlYJe8g&context=spotify%3Alist%3Awhats-new%3Apodcasts
Sehr interessant und lustig das Gespräch zwischen Ewald Lienen und Patrick Ittrich zum VAR etc. Empfehlenswert!
Sehr interessant und lustig das Gespräch zwischen Ewald Lienen und Patrick Ittrich zum VAR etc. Empfehlenswert!
09.12.2025 - 10:40 Uhr
Zitat von CoachvdCouch
Finde ich überhaupt nicht komisch. Es geht immer auch darum, wem dieser Fehler schadet und ob derjenige sich lautstark beschwert. Die gleiche Szene gg die Bayern, Dortmund oder ähnliches und du hättest zahlreiche Brennpunkte zu dem Thema gehabt. Denk mal zurück an das "guirassy-cucurella-handspiel" gg uns. Da hat im Nachgang auch keiner nur eine Zeile zu verloren, obwohl man keine 6 Monate vorher die schiris bei der EM zerrissen hat, dass die das nahezu exakt gleiche handspiel von cucurella nicht gepfiffen haben. Selbst die uefa hatte das sogar als falsch bezeichnet. Nur wir haben es mal wieder klaglos akzeptiert und damit war gut.
Nach dem Wortlaut der Regel war das ein regulärer Treffer, auch wenn die gemeinhin nach außen tragen "Handspiel bei der torerzielung wird immer gepfiffen". Das gibt der Wortlaut aber nunmal nicht her, denn treffen tut nunmal der torschütze und der wäre hier ziemlich eindeutig nicht engelhardt gewesen.
Ich kann mir auch nicht helfen, dass der var unser zweites Tor nur nicht kassiert hat, weil denen zwischenzeitlich ihr Fehler aufgefallen ist - nur mein Gefühl. Denn tabakovic foult da sehr eindeutig seinen Gegenspieler. Da redet im übrigen auch keiner drüber, obwohl für mich der pfiff da auch alternativlos ist. Die Gründe hierfür wären aber noch spekulativer.
Zitat von Keltenborusse
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
"Leitschs Eigentor nicht zu werten, weil der Ball vor Überschreiten der Torlinie Engelhardts Hand touchierte, war regeltechnisch alternativlos. Lag auch bei den sonstigen kniffligen Szenen richtig und leitete insgesamt souverän."
Nur hier im Forum ist für einige User die Sache absolut alternativlos klar. Es handelt sich auch nach der gültigen Regelauslegung, um eine klare Fehlentscheidung das Tor nicht zu werten.
Schon komisch...
Finde ich überhaupt nicht komisch. Es geht immer auch darum, wem dieser Fehler schadet und ob derjenige sich lautstark beschwert. Die gleiche Szene gg die Bayern, Dortmund oder ähnliches und du hättest zahlreiche Brennpunkte zu dem Thema gehabt. Denk mal zurück an das "guirassy-cucurella-handspiel" gg uns. Da hat im Nachgang auch keiner nur eine Zeile zu verloren, obwohl man keine 6 Monate vorher die schiris bei der EM zerrissen hat, dass die das nahezu exakt gleiche handspiel von cucurella nicht gepfiffen haben. Selbst die uefa hatte das sogar als falsch bezeichnet. Nur wir haben es mal wieder klaglos akzeptiert und damit war gut.
Nach dem Wortlaut der Regel war das ein regulärer Treffer, auch wenn die gemeinhin nach außen tragen "Handspiel bei der torerzielung wird immer gepfiffen". Das gibt der Wortlaut aber nunmal nicht her, denn treffen tut nunmal der torschütze und der wäre hier ziemlich eindeutig nicht engelhardt gewesen.
Ich kann mir auch nicht helfen, dass der var unser zweites Tor nur nicht kassiert hat, weil denen zwischenzeitlich ihr Fehler aufgefallen ist - nur mein Gefühl. Denn tabakovic foult da sehr eindeutig seinen Gegenspieler. Da redet im übrigen auch keiner drüber, obwohl für mich der pfiff da auch alternativlos ist. Die Gründe hierfür wären aber noch spekulativer.
Also das Guirassy-Cucurella-Handspiel wurde diskutiert, auch schon direkt nach dem Spiel...von einigen Medien...
https://www.bild.de/sport/fussball/1-bundesliga-schiri-glueck-und-cucurella-hand-retten-bvb-in-gladbach-67547efdb574644899cc5cba
https://www.sport1.de/news/fussball/bundesliga/2024/12/kein-hand-elfer-bei-bvb-gladabch-matthaus-verwirrt
Also für mich gibt der Wortlaut in der Regelauslegung nicht eindeutig her, dass es ein regulärer Treffer war, der unberechtigterweise gecancelt wurde.
Treffen tut sicherlich der Torschütze, aber Engelhardt war nun einmal als Letzter am Ball. Wenn auch unabsichtlich, aber er berührt den Ball als Letzter.
Die Sache mit dem zweiten Tor und Foul okay, aber war das eine Konzessionsentscheidung weil denen ihr vermeintlicher Fehler aufgefallen ist?
Das ist mir jetzt schon sehr spekuliert und geht schon leicht in Richtung Verschwörungstheorien.
Solche "Fouls/Körperkontakte" wie beim Tor für uns in Mainz siehst du ständig in der Bundesliga und meistens wird eben nicht gepfiffen. Wir hatten bei einer ähnlichen Szene in Heidenheim mit Elvedi vor kurzem Glück mit dem damaligen Pfiff und der Elfmeterentscheidung. Aber auch da wurde nachträglich in den Medien eher geschrieben, der Elfmeterpfiff wäre zu hart gewesen...andere Geschichte.
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