Schalker Spielphilosophie
07.04.2016 - 18:22 Uhr
Bekanntermaßen hat unser baldiger Manager Christian Heidel nach dem letzten Mainzer Aufstieg in die erste Bundesliga den Aufstiegstrainer Hjulmand entlassen, weil dieser nicht zur Spielphilosophie zu Mainz passte. Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel schon beteuert hat, dass er auch auf Schalke keinen Trainer eine Spielphilosophie vorgeben lassen will, sondern dass er wieder Trainer einstellen will, die zur bestehenden Spielidee passen.
Da stellte sich für mich die Frage, was denn die "typisch Schalker" Spielidee überhaupt ist:
Die letzte Saison, in der Schalke konstant überzeugend, erfolgreich und auch unterhaltsam gespielt hat, war wohl 2011/2012. Mit einem Huntelaar in Bestform, Farfan vor seiner Verletzungszeit und dem Senior höchstpersönlich spielten wir schönen Offensivfußball, der am Ende auch die Torjägerkanone in den Pott wandern ließ.
Aber ist das jetzt die Schalker Spielphilosophie? Natürlich war diese Saison erfolgreich und unterhaltsam, wie man es sich als Zuschauer und Fan wünscht. Aber subjektiv kam mir diese Saison nicht wie eine richtige Schalke-Saison vor. "Die Null muss stehen" war die legendäre Spielidee unseres Jahrhunderttrainers, die von seinen Nachfolgern eigentlich erst perfektioniert wurde: 2006/07, 08/09 und 09/10 hatte Schalke jeweils die wenigsten Gegentore der ganzen Bundesliga und von 05/06 bis 09/10 gab es nur eine Saison, in der man mehr als ein Gegentor pro Ligaspiel hatte (und das auch noch denkbar knapp mit 35 Gegentoren 07/08 und damit immer noch die defensivstärkste Mannschaft der Liga). Mit Neuer und Rost hatten wir sehr starke Torhüter im Kasten, für die Fährmann definitiv ein würdiger Erbe ist, aber auch unsere Verteidigerkette um Rafinha und Bordon war internationale Klasse. Dieses Defensivbollwerk sicherte uns zuverlässig ab, um offensiven Spitzenspielern wie Lincoln oder Farfan die Rückendeckung für ihre Angriffe zu geben. Defensivstarke Mannschaften sind zwar selten schön anzusehen, aber letztlich zählt das Ergebnis.
Nach meinen eigenen Gedanken nun die Fragen an euch:
Was seht ihr als Schalker Spielphilosophie an?
Und was denkt ihr, wird Heidel unter der Schalker Spielidee verstehen bzw. wie wird er diese durch sein Handeln in den Mittelpunkt rücken?
Da stellte sich für mich die Frage, was denn die "typisch Schalker" Spielidee überhaupt ist:
Die letzte Saison, in der Schalke konstant überzeugend, erfolgreich und auch unterhaltsam gespielt hat, war wohl 2011/2012. Mit einem Huntelaar in Bestform, Farfan vor seiner Verletzungszeit und dem Senior höchstpersönlich spielten wir schönen Offensivfußball, der am Ende auch die Torjägerkanone in den Pott wandern ließ.
Aber ist das jetzt die Schalker Spielphilosophie? Natürlich war diese Saison erfolgreich und unterhaltsam, wie man es sich als Zuschauer und Fan wünscht. Aber subjektiv kam mir diese Saison nicht wie eine richtige Schalke-Saison vor. "Die Null muss stehen" war die legendäre Spielidee unseres Jahrhunderttrainers, die von seinen Nachfolgern eigentlich erst perfektioniert wurde: 2006/07, 08/09 und 09/10 hatte Schalke jeweils die wenigsten Gegentore der ganzen Bundesliga und von 05/06 bis 09/10 gab es nur eine Saison, in der man mehr als ein Gegentor pro Ligaspiel hatte (und das auch noch denkbar knapp mit 35 Gegentoren 07/08 und damit immer noch die defensivstärkste Mannschaft der Liga). Mit Neuer und Rost hatten wir sehr starke Torhüter im Kasten, für die Fährmann definitiv ein würdiger Erbe ist, aber auch unsere Verteidigerkette um Rafinha und Bordon war internationale Klasse. Dieses Defensivbollwerk sicherte uns zuverlässig ab, um offensiven Spitzenspielern wie Lincoln oder Farfan die Rückendeckung für ihre Angriffe zu geben. Defensivstarke Mannschaften sind zwar selten schön anzusehen, aber letztlich zählt das Ergebnis.
Nach meinen eigenen Gedanken nun die Fragen an euch:
Was seht ihr als Schalker Spielphilosophie an?
Und was denkt ihr, wird Heidel unter der Schalker Spielidee verstehen bzw. wie wird er diese durch sein Handeln in den Mittelpunkt rücken?
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07.04.2016 - 19:08 Uhr
Zitat von Impiex
Bekanntermaßen hat unser baldiger Manager Christian Heidel nach dem letzten Mainzer Aufstieg in die erste Bundesliga den Aufstiegstrainer Hjulmand entlassen, weil dieser nicht zur Spielphilosophie zu Mainz passte. Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel schon beteuert hat, dass er auch auf Schalke keinen Trainer eine Spielphilosophie vorgeben lassen will, sondern dass er wieder Trainer einstellen will, die zur bestehenden Spielidee passen.
Da stellte sich für mich die Frage, was denn die "typisch Schalker" Spielidee überhaupt ist:
Die letzte Saison, in der Schalke konstant überzeugend, erfolgreich und auch unterhaltsam gespielt hat, war wohl 2011/2012. Mit einem Huntelaar in Bestform, Farfan vor seiner Verletzungszeit und dem Senior höchstpersönlich spielten wir schönen Offensivfußball, der am Ende auch die Torjägerkanone in den Pott wandern ließ.
Aber ist das jetzt die Schalker Spielphilosophie? Natürlich war diese Saison erfolgreich und unterhaltsam, wie man es sich als Zuschauer und Fan wünscht. Aber subjektiv kam mir diese Saison nicht wie eine richtige Schalke-Saison vor. "Die Null muss stehen" war die legendäre Spielidee unseres Jahrhunderttrainers, die von seinen Nachfolgern eigentlich erst perfektioniert wurde: 2006/07, 08/09 und 09/10 hatte Schalke jeweils die wenigsten Gegentore der ganzen Bundesliga und von 05/06 bis 09/10 gab es nur eine Saison, in der man mehr als ein Gegentor pro Ligaspiel hatte (und das auch noch denkbar knapp mit 35 Gegentoren 07/08 und damit immer noch die defensivstärkste Mannschaft der Liga). Mit Neuer und Rost hatten wir sehr starke Torhüter im Kasten, für die Fährmann definitiv ein würdiger Erbe ist, aber auch unsere Verteidigerkette um Rafinha und Bordon war internationale Klasse. Dieses Defensivbollwerk sicherte uns zuverlässig ab, um offensiven Spitzenspielern wie Lincoln oder Farfan die Rückendeckung für ihre Angriffe zu geben. Defensivstarke Mannschaften sind zwar selten schön anzusehen, aber letztlich zählt das Ergebnis.
Nach meinen eigenen Gedanken nun die Fragen an euch:
Was seht ihr als Schalker Spielphilosophie an?
Und was denkt ihr, wird Heidel unter der Schalker Spielidee verstehen bzw. wie wird er diese durch sein Handeln in den Mittelpunkt rücken?
Bekanntermaßen hat unser baldiger Manager Christian Heidel nach dem letzten Mainzer Aufstieg in die erste Bundesliga den Aufstiegstrainer Hjulmand entlassen, weil dieser nicht zur Spielphilosophie zu Mainz passte. Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel schon beteuert hat, dass er auch auf Schalke keinen Trainer eine Spielphilosophie vorgeben lassen will, sondern dass er wieder Trainer einstellen will, die zur bestehenden Spielidee passen.
Da stellte sich für mich die Frage, was denn die "typisch Schalker" Spielidee überhaupt ist:
Die letzte Saison, in der Schalke konstant überzeugend, erfolgreich und auch unterhaltsam gespielt hat, war wohl 2011/2012. Mit einem Huntelaar in Bestform, Farfan vor seiner Verletzungszeit und dem Senior höchstpersönlich spielten wir schönen Offensivfußball, der am Ende auch die Torjägerkanone in den Pott wandern ließ.
Aber ist das jetzt die Schalker Spielphilosophie? Natürlich war diese Saison erfolgreich und unterhaltsam, wie man es sich als Zuschauer und Fan wünscht. Aber subjektiv kam mir diese Saison nicht wie eine richtige Schalke-Saison vor. "Die Null muss stehen" war die legendäre Spielidee unseres Jahrhunderttrainers, die von seinen Nachfolgern eigentlich erst perfektioniert wurde: 2006/07, 08/09 und 09/10 hatte Schalke jeweils die wenigsten Gegentore der ganzen Bundesliga und von 05/06 bis 09/10 gab es nur eine Saison, in der man mehr als ein Gegentor pro Ligaspiel hatte (und das auch noch denkbar knapp mit 35 Gegentoren 07/08 und damit immer noch die defensivstärkste Mannschaft der Liga). Mit Neuer und Rost hatten wir sehr starke Torhüter im Kasten, für die Fährmann definitiv ein würdiger Erbe ist, aber auch unsere Verteidigerkette um Rafinha und Bordon war internationale Klasse. Dieses Defensivbollwerk sicherte uns zuverlässig ab, um offensiven Spitzenspielern wie Lincoln oder Farfan die Rückendeckung für ihre Angriffe zu geben. Defensivstarke Mannschaften sind zwar selten schön anzusehen, aber letztlich zählt das Ergebnis.
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Für mein Verständnis, was ist denn der UNterschied zum "Taktik"-Forum?
07.04.2016 - 19:32 Uhr
Grundsätzlich ein guter und uberlegter Beitrag, allerdings ist es nicht nötig, dafür einen thread zu eröffnen. Wie es phantasma schon sagte, der taktik- oder noch besser der Team thread sollte passen.
Bitte achte das nächste mal darauf, ob wirklich ein neuer thread von Nöten ist, oder ob es nicht vielleicht doch in einen bestehenden thread passt. Du bist ja eigentlich schon lange genug angemeldet.
Thread ist alarmiert, bitte nicht mehr Posten.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von S04-Maniac am 07.04.2016 um 19:34 Uhr bearbeitet
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