SC Pfullendorf
20.08.2006 - 00:12 Uhr
26.10.2012 - 07:35 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 14. Spieltag
SC Pfullendorf – FC Bayern Alzenau 1:1 (1:1)
Der SC Pfullendorf ist am Samstag nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern Alzenau hinausgekommen.
von Stefan Lösch
Das Team von Adnan Sijaric tritt in der Tabelle auf der Stelle. Die 350 Zuschauer in der Geberit-Arena bekamen an einem sonnigen Herbstnachmittag über weite Strecken nur dürftige Magerkost geboten. Auch SCP-Trainer Sijaric wollte nach Spielschluss nichts schönreden: "Wir waren heute einfach schlecht! Fußballerisch ist nichts zusammengelaufen." Seine Elf ließ sich vom Druck dieses Sechs-Punkte-Spiels förmlich "lähmen". Im Zweikampfverhalten nicht präsent genug, mit dem Kopf irgendwie nicht bei der Sache, reihte sich Fehler an Fehler. Auch Kapitän Michael Falkenmayer fand deutliche Worte: "Heute hat nichts gepasst. Keine Laufbereitschaft, keine Präsenz in den Zweikämpfen, ideenlos - einfach zu wenig."
Nur die Anfangsphase hatte es in sich, als Alzenaus Toptorjäger David Lange schon nach wenigen Sekunden eine Flanke am Tor von Sebastian Willibald vorbeizischen ließ (1.). Im direkten Gegenzug verfehlte Alexander Schnetzler nach Flanke von Michael Falkenmayer per Kopf ganz knapp (3.). Bereits nach sieben Minuten musste dann Jörg Schreyeck aufgrund von muskulären Problemen verletzt ausscheiden. Für ihn brachte Sijaric mit Marc Kuczkowski einen zweiten Angreifer, weil er schon früh den eingeschlichenen Schlendrian bemerkte und die Gäste früh in der eigenen Hälfte angreifen wollte. Kuczkowski war es dann auch, der sich kurz nach seiner Einwechslung einen Direktabnahme von der Strafraumgrenze über die Latte setzte (8.). Gerade sicher wirkte dann Alzenaus Torhüter Patrick Emmel fünf Minuten später bei einem Freistoss von Alexander Schnetzler auch nicht (13.). Nach zwanzig Minuten das 0:1 für die Gäste. Nach einem feinen Solo von Bystrek auf dem rechten Flügel, legte Marco Di Maria per Hacke ins Zentrum zurück. Aus dem Gewühl heraus vollendete Tobias Bystrek zur Alzenauer Führung. Die Antwort sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Schon fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Schaal nachdem Daniel Müller gegen Marc Kuczkowski den Arm ausfuhr, auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Falkenmayer mit einen gehörigen Portion Dusel. "Der war gar nicht gut geschossen. Ein verschossener Elfer hätte aber zu diesem Tag gepasst", gab Pfullendorfs Spielführer offen zu. Danach verflachte die Partie zunehmend. Die Gäste spielfreudiger, bestimmten das Spielgeschehen. Torchancen blieben jedoch Zufallsprodukte, so auch als Silvio Battaglia nach 35 Minuten nach einer feinen Hereingabe Benteles, aus der Drehung nur den Keeper anschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel waren es nur die Alzenauer, die das Spiel dominierten und damit die Pfullendorfer Anhänger auf eine harte Probe stellten. Beim SCP lief in der Vorwärtsbewegung wenig zusammen. Planlos geschlagene Bälle ins Zentrum, Dribblings ins Toraus oder leichtfertige Ballverluste im Mittelfeld. So standen die Angreifer oft auf verlorenem Posten. "Für uns ist es während dem Spiel nahezu unmöglich, den Hebel während einem Spiel umzulegen", offenbarte Sijaric ein Stück weit mangelnde Reife und Erfahrung seiner jungen Mannschaft. "Jörg Schreyeck ist für uns einfach nicht zu ersetzen.", spielte er gerade die fehlende Aggressivität und kreidete das Durchsetzungsvermögen an.
Die Pfullendorfer durften sich gar bei ihrem Torhüter Sebastian Willibald bedanken, der seine Mannen kurz nach der Pause mit einem klasse Fußabwehr gegen Petrit Topic im Spiel hielt. Die anschließende Ecke setzte der Mittelstürmer ebenfalls nur knapp am Kasten vorbei (48.). Eine Glanzparade musste der Pfullendorfer Schlussmann auch nach 53 Minuten zeigen, als Topic seinen Hammer aus 23 Metern auspackte. Sekunden später bewahrte Willibald seine Elf, als nach einem langen Einwurf im Strafraum wahrlose Verwirrung aufkam, mit einer weiteren Heldentat vor dem erneuten Rückstand. Ein Lebenszeichen zeigten die Linzgauer erst knapp zwanzig Minuten vor Schluss, als der ansonsten unauffällige Battaglia mustergültig von Bentele bedient, aus sieben Metern die Kugel knapp über den Querbalken jagte (67.). Frische Impulse brachte nochmals die Einwechslung von Christian Jeske, der mit einem starken Fernschuss die Schlussoffensive einläutete (76.). Nach einem feinen Heber von Habilj Jonuzi zog Marc Kuczkowski volley ab, doch Emmel stand dem Pfullendorfer Siegtreffer im Weg (82.). Ein Pfullendorfer Sieg hätte diese Partie auch wahrlich nicht verdient gehabt - auch wenn die Big-Points so nötig gewesen wären.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub (53. 3 Hepp) – 6 Frick, 7 Schreyeck (7. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (74. 18 Jeske)
FC Bayern Alzenau: 21 Emmel – 14 Odabas, 8 Seitz, 4 Müller, 12 Maslanka – 6 Kolb, 20 Ucar (85. 3 Thiel) – 2 Bystrek, 9 Di Maria, 16 Lange (69. 22 Cavallo) – 9 Topic (62. 10 Lahyani)
Tore:
0:1 Tobias Bystrek (20.)
1:1 Michael Falkenmayer (24./FE)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
BigPoints zuhause liegen gelassen... :/: SC Pfullendorf – FC Bayern Alzenau 1:1 (1:1)
Der SC Pfullendorf ist am Samstag nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern Alzenau hinausgekommen.
von Stefan Lösch
Das Team von Adnan Sijaric tritt in der Tabelle auf der Stelle. Die 350 Zuschauer in der Geberit-Arena bekamen an einem sonnigen Herbstnachmittag über weite Strecken nur dürftige Magerkost geboten. Auch SCP-Trainer Sijaric wollte nach Spielschluss nichts schönreden: "Wir waren heute einfach schlecht! Fußballerisch ist nichts zusammengelaufen." Seine Elf ließ sich vom Druck dieses Sechs-Punkte-Spiels förmlich "lähmen". Im Zweikampfverhalten nicht präsent genug, mit dem Kopf irgendwie nicht bei der Sache, reihte sich Fehler an Fehler. Auch Kapitän Michael Falkenmayer fand deutliche Worte: "Heute hat nichts gepasst. Keine Laufbereitschaft, keine Präsenz in den Zweikämpfen, ideenlos - einfach zu wenig."
Nur die Anfangsphase hatte es in sich, als Alzenaus Toptorjäger David Lange schon nach wenigen Sekunden eine Flanke am Tor von Sebastian Willibald vorbeizischen ließ (1.). Im direkten Gegenzug verfehlte Alexander Schnetzler nach Flanke von Michael Falkenmayer per Kopf ganz knapp (3.). Bereits nach sieben Minuten musste dann Jörg Schreyeck aufgrund von muskulären Problemen verletzt ausscheiden. Für ihn brachte Sijaric mit Marc Kuczkowski einen zweiten Angreifer, weil er schon früh den eingeschlichenen Schlendrian bemerkte und die Gäste früh in der eigenen Hälfte angreifen wollte. Kuczkowski war es dann auch, der sich kurz nach seiner Einwechslung einen Direktabnahme von der Strafraumgrenze über die Latte setzte (8.). Gerade sicher wirkte dann Alzenaus Torhüter Patrick Emmel fünf Minuten später bei einem Freistoss von Alexander Schnetzler auch nicht (13.). Nach zwanzig Minuten das 0:1 für die Gäste. Nach einem feinen Solo von Bystrek auf dem rechten Flügel, legte Marco Di Maria per Hacke ins Zentrum zurück. Aus dem Gewühl heraus vollendete Tobias Bystrek zur Alzenauer Führung. Die Antwort sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Schon fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Schaal nachdem Daniel Müller gegen Marc Kuczkowski den Arm ausfuhr, auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Falkenmayer mit einen gehörigen Portion Dusel. "Der war gar nicht gut geschossen. Ein verschossener Elfer hätte aber zu diesem Tag gepasst", gab Pfullendorfs Spielführer offen zu. Danach verflachte die Partie zunehmend. Die Gäste spielfreudiger, bestimmten das Spielgeschehen. Torchancen blieben jedoch Zufallsprodukte, so auch als Silvio Battaglia nach 35 Minuten nach einer feinen Hereingabe Benteles, aus der Drehung nur den Keeper anschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel waren es nur die Alzenauer, die das Spiel dominierten und damit die Pfullendorfer Anhänger auf eine harte Probe stellten. Beim SCP lief in der Vorwärtsbewegung wenig zusammen. Planlos geschlagene Bälle ins Zentrum, Dribblings ins Toraus oder leichtfertige Ballverluste im Mittelfeld. So standen die Angreifer oft auf verlorenem Posten. "Für uns ist es während dem Spiel nahezu unmöglich, den Hebel während einem Spiel umzulegen", offenbarte Sijaric ein Stück weit mangelnde Reife und Erfahrung seiner jungen Mannschaft. "Jörg Schreyeck ist für uns einfach nicht zu ersetzen.", spielte er gerade die fehlende Aggressivität und kreidete das Durchsetzungsvermögen an.
Die Pfullendorfer durften sich gar bei ihrem Torhüter Sebastian Willibald bedanken, der seine Mannen kurz nach der Pause mit einem klasse Fußabwehr gegen Petrit Topic im Spiel hielt. Die anschließende Ecke setzte der Mittelstürmer ebenfalls nur knapp am Kasten vorbei (48.). Eine Glanzparade musste der Pfullendorfer Schlussmann auch nach 53 Minuten zeigen, als Topic seinen Hammer aus 23 Metern auspackte. Sekunden später bewahrte Willibald seine Elf, als nach einem langen Einwurf im Strafraum wahrlose Verwirrung aufkam, mit einer weiteren Heldentat vor dem erneuten Rückstand. Ein Lebenszeichen zeigten die Linzgauer erst knapp zwanzig Minuten vor Schluss, als der ansonsten unauffällige Battaglia mustergültig von Bentele bedient, aus sieben Metern die Kugel knapp über den Querbalken jagte (67.). Frische Impulse brachte nochmals die Einwechslung von Christian Jeske, der mit einem starken Fernschuss die Schlussoffensive einläutete (76.). Nach einem feinen Heber von Habilj Jonuzi zog Marc Kuczkowski volley ab, doch Emmel stand dem Pfullendorfer Siegtreffer im Weg (82.). Ein Pfullendorfer Sieg hätte diese Partie auch wahrlich nicht verdient gehabt - auch wenn die Big-Points so nötig gewesen wären.
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 12 Straub (53. 3 Hepp) – 6 Frick, 7 Schreyeck (7. 21 Kuczkowski) – 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi – 9 Battaglia (74. 18 Jeske)
FC Bayern Alzenau: 21 Emmel – 14 Odabas, 8 Seitz, 4 Müller, 12 Maslanka – 6 Kolb, 20 Ucar (85. 3 Thiel) – 2 Bystrek, 9 Di Maria, 16 Lange (69. 22 Cavallo) – 9 Topic (62. 10 Lahyani)
Tore:
0:1 Tobias Bystrek (20.)
1:1 Michael Falkenmayer (24./FE)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
02.11.2012 - 13:16 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 15. Spieltag
1. FC Kaiserslautern II - SC Pfullendorf 1:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf kehrt mit einem 1:1-Remis vom Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern II zurück.
Von Stefan Lösch
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – So richtig kommt die Elf von Trainer Adnan Sijaric nicht in Tritt. Wieder kein Sieg, aber erneut ein gewonnener Zähler in der Ferne.
Dabei lief ist es zu Beginn gar nicht rund. Schon nach sechs Minuten traf Lauterns Jungsteufel durch Kevin Schwehm, der im Gewühl den Ball per Hacke über die Linie drückte, zur 1:0-Führung für die Heimelf. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Pfälzer den Sportclub gut im Griff. Erst nach einer halben Stunde wurde es wirklich gefährlich, als Wolferts strammer Schuss aus 20 Metern nur ans Lattenkreuz krachte. Die größte Möglichkeit für den SCP vergab anschließend Christian Jeske, der mit seinem Freistoß ebenfalls nur Aluminium traf. Beim FCK verfehlte kurz vor der Pause Temeltas das 2:0 haarscharf.
Nach dem Seitenwechsel kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Doch zu Beginn musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald seine Mannen mit zwei Glanzparaden gegen Lensch im Spiel halten. Nach einer guten Stunde traf dann Silvio Battaglia nach Direktabnahme nach Vorarbeit von Andreas Frick, bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ins Schwarze (58.). Nachdem Lauterns Temeltas kurz darauf wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah, übernahmen die Linzgauer mehr und mehr die Oberhand. Doch FCK-Keeper Marius Müller ließ sich kein zweites Mal überwinden und verhinderte damit den dritten Pfullendorfer Auswärtserfolg.
1. FC K'lautern: 1 Müller - Rizzuto, 3 Zimmer,4 Tasky, 5 Mockenhaupt, 6 Lindner, 7 Saiti (29. 16 Lensch), 8 Temaltas, 9 Schwehm (65. 15 Jacob), 10 Pokar, 11 Wolfert
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 18 Jeske - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi - 9 Battaglia (89. 28 Frank Stark)
Tore:
1:0 Kevin Schwehm (6.)
1:1 Silvio Battaglia (58.)
Gelb-Rote Karte: Temaltas (61./FCK)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)
Assistenten: Christoph Günsch, Timo Wlodarczak
...es will nicht klappen mit einem Sieg. 1. FC Kaiserslautern II - SC Pfullendorf 1:1 (1:0)
Der SC Pfullendorf kehrt mit einem 1:1-Remis vom Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern II zurück.
Von Stefan Lösch
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – So richtig kommt die Elf von Trainer Adnan Sijaric nicht in Tritt. Wieder kein Sieg, aber erneut ein gewonnener Zähler in der Ferne.
Dabei lief ist es zu Beginn gar nicht rund. Schon nach sechs Minuten traf Lauterns Jungsteufel durch Kevin Schwehm, der im Gewühl den Ball per Hacke über die Linie drückte, zur 1:0-Führung für die Heimelf. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Pfälzer den Sportclub gut im Griff. Erst nach einer halben Stunde wurde es wirklich gefährlich, als Wolferts strammer Schuss aus 20 Metern nur ans Lattenkreuz krachte. Die größte Möglichkeit für den SCP vergab anschließend Christian Jeske, der mit seinem Freistoß ebenfalls nur Aluminium traf. Beim FCK verfehlte kurz vor der Pause Temeltas das 2:0 haarscharf.
Nach dem Seitenwechsel kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Doch zu Beginn musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald seine Mannen mit zwei Glanzparaden gegen Lensch im Spiel halten. Nach einer guten Stunde traf dann Silvio Battaglia nach Direktabnahme nach Vorarbeit von Andreas Frick, bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ins Schwarze (58.). Nachdem Lauterns Temeltas kurz darauf wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah, übernahmen die Linzgauer mehr und mehr die Oberhand. Doch FCK-Keeper Marius Müller ließ sich kein zweites Mal überwinden und verhinderte damit den dritten Pfullendorfer Auswärtserfolg.
1. FC K'lautern: 1 Müller - Rizzuto, 3 Zimmer,4 Tasky, 5 Mockenhaupt, 6 Lindner, 7 Saiti (29. 16 Lensch), 8 Temaltas, 9 Schwehm (65. 15 Jacob), 10 Pokar, 11 Wolfert
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 18 Jeske - 17 Bentele, 10 Saccone, 19 Jonuzi - 9 Battaglia (89. 28 Frank Stark)
Tore:
1:0 Kevin Schwehm (6.)
1:1 Silvio Battaglia (58.)
Gelb-Rote Karte: Temaltas (61./FCK)
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)
Assistenten: Christoph Günsch, Timo Wlodarczak
09.11.2012 - 12:07 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 16. Spieltag
SC Pfullendorf - SG Sonnenhof Großaspach 2:0 (1:0)
Der SC Pfullendorf hat am Freitagabend durch ein 2:0-Erfolg über die SG Sonnenhof Großaspach den zweiten Heimsieg errungen.
von Stefan Lösch
Für die Schlagzeilen auf Großaspacher Seite sollte an diesem nasskalten Freitagabend nur Gästetrainer Rüdiger Rehm sorgen. Seine Elf kam in Pfullendorf nie richtig an und da verwunderte es auch nicht, dass er diese Leistung als "verdienteste Niederlage der ganzen Saison" einordnete. Auf dem Platz hatte er "keine Männer" gesehen, nur "Bubis". Und der SCP? Mit jeder Menge Willensstärke und enormen Kampfgeist führte er den ersten Heimsieg seit acht Wochen herbei.
Aus einer kompakten Defensive heraus erarbeiteten sich die Linzgauer auf schwerem Geläuf zahlreiche gute Chancen. Für den ersten Aufreger nach einer ziemlich unspektakulären Anfangsphase sorgte Yasin Kocatepe in Folge einer Freistossflanke von Christian Jeske, dessen Volleyschuss am langen Pfosten haarscharf vorbei strich (16.). Drei Minuten später das 1:0. Eine perfekt getimte Flanke von Andreas Frick setzte Silvio Battaglia mit einem Flugkopfball aus 11 Metern in die Maschen. Die Führung verwaltete die Elf um Kapitän Michael Falkenmayer recht clever. Die Gästeelf zog zwar das Tempo etwas an, konnte aber wahrlich keine Bäume ausreißen, geschweige denn Berge versetzen. Sichtlich vermisst wurde ihr Toptorjäger Matthias Morys, was den Platzherren aber auch nicht ganz ungelegen kam. Die beste Möglichkeit bot sich Simon Skarlatidis, der nach einem Fehlgriff Willibalds nach ein Flanke nur Manuel Stark anschoss (24.). Kurz vor der Pause vergab Battaglia mit einem weiteren Kopfballversuch nach Flanke von Jeske eine höhere Pausenführung (42.).
Nach dem Seitenwechsel tauchte kurzzeitig in der Drangphase der Aspacher sogar etwas Torgefahr auf, doch die einzig heikle Situation entschärfte Schnetzler nach einem Querschläger Jeskes auf der Torlinie. Dann übernahm aber wieder weitgehend die Heimelf das Kommando, drückte auf das 2:0. Nicht von schlechten Eltern war ein Distanzknaller Jeskes, der nach einer Stunde Knett zu einer Glanzparade zwang. Drei Minuten später knallte ein Schuss von Saccone von der Strafraumgrenze nur an den Querbalken (64.). Auch nur um Zentimeter verzog der Ex-Aspacher Dominik Bentele nach Flanke von Jeske volley. Zwanzig Minuten vor Schluss die Entscheidung: Nach schönem Heber von Andreas Frick lief Christian Jeske frei auf das Tor zu, zog vom Sechzehner ab und die Kugel flog unhaltbar vom Innenpfosten ins Tor (70.). Die Gäste versuchten zu verkürzen, doch richtig nennenswerte Möglichkeiten hatte weiterhin nur der SC Pfullendorf. Dominik Bentele fehlte sieben Minuten vor Schluss bei seinem Versuch gegen seinen Ex-Kollegen Christopher Knett zu überwinden, das nötige Glück im Abschluss.
Am Ende von 90 Minuten Kampf und Arbeit stand ein verdienter 2:0-Sieg zu Buche, der zu keiner Zeit wirklich gefährdet war. Zwar kamen auf schwierigem Geläuf spielerische Elemente etwas kurz, die 330 jubelnden Zuschauer störte dies jedoch nicht.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16 Stark (73. 3 Hepp), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 13 Schnetzler - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (88. 19 Jonuzi), 10 Saccone, 18 Jeske - 9 Battaglia (83. 21 Kuczkowski)
Sonnenhof Großaspach: 1 Knett - 2 Grab, 7 Binakaj (71. 11 Kuhn), 9 Szimayer, 14 Mazzola (46. 29 Breier), 16 Schaschko, 18 Skarlatidis (46. 19 Lang), 20 Rizzi, 22 Hägele, 26 Ismaili, 27 Kienast
Tore:
1:0 Silvio Battaglia (18.)
2:0 Christian Jeske (70.)
Zuschauer: 330
Schiedsrichter: Gittelmann (Albisheim)
HEIMSIEG!!! ...und mehr als verdient. :) SC Pfullendorf - SG Sonnenhof Großaspach 2:0 (1:0)
Der SC Pfullendorf hat am Freitagabend durch ein 2:0-Erfolg über die SG Sonnenhof Großaspach den zweiten Heimsieg errungen.
von Stefan Lösch
Für die Schlagzeilen auf Großaspacher Seite sollte an diesem nasskalten Freitagabend nur Gästetrainer Rüdiger Rehm sorgen. Seine Elf kam in Pfullendorf nie richtig an und da verwunderte es auch nicht, dass er diese Leistung als "verdienteste Niederlage der ganzen Saison" einordnete. Auf dem Platz hatte er "keine Männer" gesehen, nur "Bubis". Und der SCP? Mit jeder Menge Willensstärke und enormen Kampfgeist führte er den ersten Heimsieg seit acht Wochen herbei.
Aus einer kompakten Defensive heraus erarbeiteten sich die Linzgauer auf schwerem Geläuf zahlreiche gute Chancen. Für den ersten Aufreger nach einer ziemlich unspektakulären Anfangsphase sorgte Yasin Kocatepe in Folge einer Freistossflanke von Christian Jeske, dessen Volleyschuss am langen Pfosten haarscharf vorbei strich (16.). Drei Minuten später das 1:0. Eine perfekt getimte Flanke von Andreas Frick setzte Silvio Battaglia mit einem Flugkopfball aus 11 Metern in die Maschen. Die Führung verwaltete die Elf um Kapitän Michael Falkenmayer recht clever. Die Gästeelf zog zwar das Tempo etwas an, konnte aber wahrlich keine Bäume ausreißen, geschweige denn Berge versetzen. Sichtlich vermisst wurde ihr Toptorjäger Matthias Morys, was den Platzherren aber auch nicht ganz ungelegen kam. Die beste Möglichkeit bot sich Simon Skarlatidis, der nach einem Fehlgriff Willibalds nach ein Flanke nur Manuel Stark anschoss (24.). Kurz vor der Pause vergab Battaglia mit einem weiteren Kopfballversuch nach Flanke von Jeske eine höhere Pausenführung (42.).
Nach dem Seitenwechsel tauchte kurzzeitig in der Drangphase der Aspacher sogar etwas Torgefahr auf, doch die einzig heikle Situation entschärfte Schnetzler nach einem Querschläger Jeskes auf der Torlinie. Dann übernahm aber wieder weitgehend die Heimelf das Kommando, drückte auf das 2:0. Nicht von schlechten Eltern war ein Distanzknaller Jeskes, der nach einer Stunde Knett zu einer Glanzparade zwang. Drei Minuten später knallte ein Schuss von Saccone von der Strafraumgrenze nur an den Querbalken (64.). Auch nur um Zentimeter verzog der Ex-Aspacher Dominik Bentele nach Flanke von Jeske volley. Zwanzig Minuten vor Schluss die Entscheidung: Nach schönem Heber von Andreas Frick lief Christian Jeske frei auf das Tor zu, zog vom Sechzehner ab und die Kugel flog unhaltbar vom Innenpfosten ins Tor (70.). Die Gäste versuchten zu verkürzen, doch richtig nennenswerte Möglichkeiten hatte weiterhin nur der SC Pfullendorf. Dominik Bentele fehlte sieben Minuten vor Schluss bei seinem Versuch gegen seinen Ex-Kollegen Christopher Knett zu überwinden, das nötige Glück im Abschluss.
Am Ende von 90 Minuten Kampf und Arbeit stand ein verdienter 2:0-Sieg zu Buche, der zu keiner Zeit wirklich gefährdet war. Zwar kamen auf schwierigem Geläuf spielerische Elemente etwas kurz, die 330 jubelnden Zuschauer störte dies jedoch nicht.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16 Stark (73. 3 Hepp), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 13 Schnetzler - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (88. 19 Jonuzi), 10 Saccone, 18 Jeske - 9 Battaglia (83. 21 Kuczkowski)
Sonnenhof Großaspach: 1 Knett - 2 Grab, 7 Binakaj (71. 11 Kuhn), 9 Szimayer, 14 Mazzola (46. 29 Breier), 16 Schaschko, 18 Skarlatidis (46. 19 Lang), 20 Rizzi, 22 Hägele, 26 Ismaili, 27 Kienast
Tore:
1:0 Silvio Battaglia (18.)
2:0 Christian Jeske (70.)
Zuschauer: 330
Schiedsrichter: Gittelmann (Albisheim)
15.11.2012 - 22:15 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 17. Spieltag
SSV Ulm 1846 Fußball - SC Pfullendorf
Linzgauer holen beim Auswärtsspiel in Ulm durch ein torloses Remis einen Punkt.
von Stefan Lösch
Der SC Pfullendorf ist eben doch noch keine Spitzenmannschaft der Regionalliga Südwest. Erfreulich: Das Remis in der Friedrichsau bedeutete bereits nach vierte Spiel ohne Niederlage für den Sportclub und Keeper Sebastian Willibald blieb durch das 0:0 inzwischen seit 264 Minuten ohne Gegentor.
Dabei wäre auch beim Gastspiel bei den Ulmer Spatzen viel mehr drin gewesen. Zwar in passierte in der ersten halben Stunde nicht viel. Der SCP hatte Glück, als nach 18 Minuten eine Freistossflanke von Max Bachl-Staudinger nur an den Pfosten klatschte. Doch dann sorgte der SCP in der Defensive der Gastgeber für Unruhe. Nach 32 Minuten rettete SSV-Urgestein Holger Betz im Tor gegen den völlig frei aufs Tor zu stürmenden Christian Jeske. Mehr als zwei Distanzversuche von Rodriguez, die für Willibald kein Problem darstellen sollten, war für beiden Teams vor dem Pausentee nicht mehr drin.
In Halbzeit zwei waren es dann quasi nur doch die Linzgauer, die gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einem 45-Meter-Pass von Yasin Kocatepe scheiterte Manuel Stark am herausstürmenden Schlussmann (57.). Anschließend traf Kapitän Michael Falkenmayer nach einer Freistossflanke von Christian Jeske den Ball nicht richtig, so dass der Ulmer Torhüter erneut leichtes Spiel hatte. Zehn Minuten später verzog dann Dominik Bentele von der Strafraumgrenze nur knapp (68.). Sechs Minuten vor Schluss die Chance zum Siegtreffer: Nach einem langen Ball aus der Abwehr, tauchte erneut Bentele frei vor dem Spatzen-Tor auf, doch auch er fand an diesem Samstagnachmittag in Holger Betz seinen Meister.
Am nächsten Samstag (14 Uhr) kommt der aktuelle Tabellenführer 1899 Hoffenheim II in die Geberit-Arena.
SSV Ulm: 1 Betz - 4 Griesbeck, 5 Bachl-Staudinger (62. 22 Beran), 6 Seddiki, 7 Kaufmann (84. 20 Perez), 8 Rodriguez, 15 Reith, 17 Frank, 18 Ludmann, 23 Reichert, 25 Touré (62. 9 Agro)
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16. M. Stark, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 13 Schnetzler - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (87. 28 F. Stark), 10 Saccone (76. 19 Jonuzi), 18 Jeske (84. 21 Kuczkowski) - 9 Battaglia
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 775
Schiedsrichter: Kai Vonderschmidt (Mühlheim am Main)
...schade wohl mehr Punkte liegen gelassen - Ulm trennte sich nach dem Spiel übrigens von ihrem Trainer... SSV Ulm 1846 Fußball - SC Pfullendorf
Linzgauer holen beim Auswärtsspiel in Ulm durch ein torloses Remis einen Punkt.
von Stefan Lösch
Der SC Pfullendorf ist eben doch noch keine Spitzenmannschaft der Regionalliga Südwest. Erfreulich: Das Remis in der Friedrichsau bedeutete bereits nach vierte Spiel ohne Niederlage für den Sportclub und Keeper Sebastian Willibald blieb durch das 0:0 inzwischen seit 264 Minuten ohne Gegentor.
Dabei wäre auch beim Gastspiel bei den Ulmer Spatzen viel mehr drin gewesen. Zwar in passierte in der ersten halben Stunde nicht viel. Der SCP hatte Glück, als nach 18 Minuten eine Freistossflanke von Max Bachl-Staudinger nur an den Pfosten klatschte. Doch dann sorgte der SCP in der Defensive der Gastgeber für Unruhe. Nach 32 Minuten rettete SSV-Urgestein Holger Betz im Tor gegen den völlig frei aufs Tor zu stürmenden Christian Jeske. Mehr als zwei Distanzversuche von Rodriguez, die für Willibald kein Problem darstellen sollten, war für beiden Teams vor dem Pausentee nicht mehr drin.
In Halbzeit zwei waren es dann quasi nur doch die Linzgauer, die gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einem 45-Meter-Pass von Yasin Kocatepe scheiterte Manuel Stark am herausstürmenden Schlussmann (57.). Anschließend traf Kapitän Michael Falkenmayer nach einer Freistossflanke von Christian Jeske den Ball nicht richtig, so dass der Ulmer Torhüter erneut leichtes Spiel hatte. Zehn Minuten später verzog dann Dominik Bentele von der Strafraumgrenze nur knapp (68.). Sechs Minuten vor Schluss die Chance zum Siegtreffer: Nach einem langen Ball aus der Abwehr, tauchte erneut Bentele frei vor dem Spatzen-Tor auf, doch auch er fand an diesem Samstagnachmittag in Holger Betz seinen Meister.
Am nächsten Samstag (14 Uhr) kommt der aktuelle Tabellenführer 1899 Hoffenheim II in die Geberit-Arena.
SSV Ulm: 1 Betz - 4 Griesbeck, 5 Bachl-Staudinger (62. 22 Beran), 6 Seddiki, 7 Kaufmann (84. 20 Perez), 8 Rodriguez, 15 Reith, 17 Frank, 18 Ludmann, 23 Reichert, 25 Touré (62. 9 Agro)
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16. M. Stark, 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 13 Schnetzler - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (87. 28 F. Stark), 10 Saccone (76. 19 Jonuzi), 18 Jeske (84. 21 Kuczkowski) - 9 Battaglia
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 775
Schiedsrichter: Kai Vonderschmidt (Mühlheim am Main)
23.11.2012 - 16:48 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 18. Spieltag
SC Pfullendorf - 1899 Hoffenheim II 0:0 (0:0)
Der SC Pfullendorf hat Samstag Tabellenführer 1899 Hoffenheim II ein Remis abgetrotzt.
von Stefan Lösch
"Ich kann diese Unentschieden nicht mehr sehen", gab SCP-Trainer Adnan Sijaric nach dem siebten Remis der laufenden Saison offen zu. In einem kampfbetonten Match zeigten die Linzgauer einem ersatzgeschwächten Tabellenführer (mit vier A-Jugendlichen in der Startformation und auch Ex-Nationalspieler Tobias Weis fehlte verletzt) immer wieder seine Grenzen auf, so dass der sonst so erfolgsverwöhnte Hoffenheimer Übungsleiter Frank Kramer schon die "kämpferische Einstellung" seiner Jungprofis in den Mittelpunkt rückte. Er habe "keine richtige Torchance" seiner Mannschaft gesehen und war am Ende froh, doch noch einen Punkt gesichert zu haben.
Die Pfullendorfer könnten indes nur teilweise mit ihrer dargebotenen Leistung zufrieden sein. Wiedermal war viel mehr drin! Auch wenn ein Großteil des Anhangs, wie auch Sijaric, mit einem Zähler gegen den haushohen Favoriten vor Anpfiff zufrieden gewesen wäre. Erst nach den 90 Minuten, beim Blick auf die Tabelle, war wieder klar zu erkennen, welches der beiden Teams an der Tabellenspitze steht und welches um den Klassenerhalt kämpft. So hoch die Qualität im Pfullendorfer Spiel inzwischen.
Der SCP bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen, überzeugte vor allem wieder durch Einsatz und Zweikampfstärke. Stand defensiv sattelfest. Doch stand sich auch auf dem Weg zum Tor erneut oft selbst im Weg. Ein Haken da, ein Haken da und weg war die Chance. Beim Jeskes Flatterschuss nach 36 Minuten bekam TSG-Goalie Jens Grahl rechtzeitig die Fäuste hoch. Vier Minuten später rutschte der ansonsten bärenstarke Andreas Frick völlig frei auf dem Weg zum Tor aus und brachte nicht mehr als ein halblebigen Abschluss zustande (40.). Was die Gäste zuvor boten, war allerdings auch kaum der Rede wert. Nach zwanzig Minuten stand Österreichs U21-Nationalstürmer Michael Gregoritsch am langen Pfosten völlig blank, setzte das Leder per Direktabnahme aber am Gehäuse vorbei. Den einzigen echten Arbeitsnachweis musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald zehn Minuten vor der Pause erbringen, als Hoffenheims Captain Kai Herdling aus der Distanz drauf drosch, doch zu unplatziert (36.).
Auch nach der Pause, die Pfullendorfer mit der klar besseren Spielanlage. Und wieder war es Andreas Frick, der nach schöner Vorarbeit von Bentele völlig freistehend aus zentraler Position die Kugel verstolperte (57.). Sijaric nach Spielschluss: "Eine der beiden, muss drin sein." Wohl auch, weil weitere Hundertprozentige ausblieben. Zuvor setzte Battaglia ein Kopfball nach Flanke von Bentele deutlich neben den Kasten (55.) und Saccone zögerte später aus aussichtsreicher Position zulange, blieb dann in der Abwehr der Kraichgauer hängen (68.). Vorne haderte der Pfullendorfer Coach wieder mal der fehlenden Konsequenz vor dem Tor. Achso, vom Spitzenreiter kam im zweiten Durchgang gar nichts mehr. Hätten die Hausherren die eine oder andere Kontersituation sauber zu Ende gespielt, wäre Hoffenheims Jungstars nicht nur am Rande einer Niederlage gestanden.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16 M. Stark (89. 5 Kunter), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (83. 27 Werne), 10 Saccone (74. 19 Jonuzi), 18 Jeske - 9 Battaglia
1899 Hoffenheim: 1 Grahl - 3 Süle, 4 Conrad, 6 Wieser, 9 Herdling, 10 Ludwig (77. 24 Chabbi), 11 Karaman, 12 Gregoritsch, 13 Toljan (64. 2 Jaissle), 22 Szarka, 23 Schäfer (88. 21 Hirsch)
Zuschauer: 360
Schíedsrichter: Marco Fritz (Korb)
...hätte bei unschönen Wetter und schlechtem Geläuf einen Sieg gegen den ersatzgeschwächten Tabellenführer sein müssen - immerhin die Serie ohne Niederlage verlängert... SC Pfullendorf - 1899 Hoffenheim II 0:0 (0:0)
Der SC Pfullendorf hat Samstag Tabellenführer 1899 Hoffenheim II ein Remis abgetrotzt.
von Stefan Lösch
"Ich kann diese Unentschieden nicht mehr sehen", gab SCP-Trainer Adnan Sijaric nach dem siebten Remis der laufenden Saison offen zu. In einem kampfbetonten Match zeigten die Linzgauer einem ersatzgeschwächten Tabellenführer (mit vier A-Jugendlichen in der Startformation und auch Ex-Nationalspieler Tobias Weis fehlte verletzt) immer wieder seine Grenzen auf, so dass der sonst so erfolgsverwöhnte Hoffenheimer Übungsleiter Frank Kramer schon die "kämpferische Einstellung" seiner Jungprofis in den Mittelpunkt rückte. Er habe "keine richtige Torchance" seiner Mannschaft gesehen und war am Ende froh, doch noch einen Punkt gesichert zu haben.
Die Pfullendorfer könnten indes nur teilweise mit ihrer dargebotenen Leistung zufrieden sein. Wiedermal war viel mehr drin! Auch wenn ein Großteil des Anhangs, wie auch Sijaric, mit einem Zähler gegen den haushohen Favoriten vor Anpfiff zufrieden gewesen wäre. Erst nach den 90 Minuten, beim Blick auf die Tabelle, war wieder klar zu erkennen, welches der beiden Teams an der Tabellenspitze steht und welches um den Klassenerhalt kämpft. So hoch die Qualität im Pfullendorfer Spiel inzwischen.
Der SCP bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen, überzeugte vor allem wieder durch Einsatz und Zweikampfstärke. Stand defensiv sattelfest. Doch stand sich auch auf dem Weg zum Tor erneut oft selbst im Weg. Ein Haken da, ein Haken da und weg war die Chance. Beim Jeskes Flatterschuss nach 36 Minuten bekam TSG-Goalie Jens Grahl rechtzeitig die Fäuste hoch. Vier Minuten später rutschte der ansonsten bärenstarke Andreas Frick völlig frei auf dem Weg zum Tor aus und brachte nicht mehr als ein halblebigen Abschluss zustande (40.). Was die Gäste zuvor boten, war allerdings auch kaum der Rede wert. Nach zwanzig Minuten stand Österreichs U21-Nationalstürmer Michael Gregoritsch am langen Pfosten völlig blank, setzte das Leder per Direktabnahme aber am Gehäuse vorbei. Den einzigen echten Arbeitsnachweis musste SCP-Torhüter Sebastian Willibald zehn Minuten vor der Pause erbringen, als Hoffenheims Captain Kai Herdling aus der Distanz drauf drosch, doch zu unplatziert (36.).
Auch nach der Pause, die Pfullendorfer mit der klar besseren Spielanlage. Und wieder war es Andreas Frick, der nach schöner Vorarbeit von Bentele völlig freistehend aus zentraler Position die Kugel verstolperte (57.). Sijaric nach Spielschluss: "Eine der beiden, muss drin sein." Wohl auch, weil weitere Hundertprozentige ausblieben. Zuvor setzte Battaglia ein Kopfball nach Flanke von Bentele deutlich neben den Kasten (55.) und Saccone zögerte später aus aussichtsreicher Position zulange, blieb dann in der Abwehr der Kraichgauer hängen (68.). Vorne haderte der Pfullendorfer Coach wieder mal der fehlenden Konsequenz vor dem Tor. Achso, vom Spitzenreiter kam im zweiten Durchgang gar nichts mehr. Hätten die Hausherren die eine oder andere Kontersituation sauber zu Ende gespielt, wäre Hoffenheims Jungstars nicht nur am Rande einer Niederlage gestanden.
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 16 M. Stark (89. 5 Kunter), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 17 Bentele (83. 27 Werne), 10 Saccone (74. 19 Jonuzi), 18 Jeske - 9 Battaglia
1899 Hoffenheim: 1 Grahl - 3 Süle, 4 Conrad, 6 Wieser, 9 Herdling, 10 Ludwig (77. 24 Chabbi), 11 Karaman, 12 Gregoritsch, 13 Toljan (64. 2 Jaissle), 22 Szarka, 23 Schäfer (88. 21 Hirsch)
Zuschauer: 360
Schíedsrichter: Marco Fritz (Korb)
27.11.2012 - 19:56 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 19. Spieltag
Eintracht Trier - SC Pfullendorf 1:0 (0:0)
Knappe Niederlage für Sijaric-Elf an der Mosel.
von Stefan Lösch
Nach einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ist die Serie der Linzgauer an der Mosel gerissen. Zudem musste SCP-Keeper Sebastian Willibald erstmals nach 430 Minuten ohne Gegentor wieder hinter sich greifen.
Von Beginn an machten die Linzgauer die Räume und standen gut organisiert. Die Trierer konnten trotz der besseren Spielanlage kein Kapital schlagen. Erst kurz vor der Pause machte sich so etwas wie Torgefahr breit. Nach einer Flanke von Alon Abelski lauerte Maximilian Watuka am langen Pfosten, dessen Schuss aber im letzten Moment abgeblockt werden konnte. Beim SCP war es dann Dominik Bentele, dessen Schuss Triers Schlussmann Stefan Loboué erst im Nachfassen parieren konnte. Kurz vor der Pause musste sich dann Willibald gegen Pagenburgs Versuch mächtig strecken - weiter 0:0.
Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild. Der Gastgeber investierte mehr, blieb aber immer wieder in der gut gestaffelten SCP-Defensive hängen. Einen der wenigen Chancen vergab Triers Torjäger Chhunly Pagenburg, der nach einer lang geschlagenen Flanke von Abelski nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bekam, so dass Willibald erneut leichtes Spiel hatte (64.).
In der 77. Minute dann das Tor des Tages: Nach einer feinen Einzelsituation von Kuduzovic konnte Willibald dessen Schuss aus 14 Metern nur nach vorne abprallen lassen, Pagenburg bewies seinen Torriecher und vollstreckte zu seinem 16. Saisontor. Die Linzgauer blieben dagegen einzig bei Standardsituationen stets gefährlich. Doch die Moselstädter hatten die Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Frick an Konrad im Strafraum zeigte Schiedsrichter Kühlmeyer auf den Punkt. Fahrudin Kuduzovic trat an - Tor! Doch der Unparteiische ließ den Strafstoß wiederholen, weil ein Trierer zu früh in den Strafraum gelaufen war. Den zweiten Versuch parierte SCP-Schlussmann Willibald ganz sicher (83.). Fünf Minuten vor Schluss dann doch fast das 2:0, als Watzka von Pagenburg bedient, nach einem schnellen Konter die Kugel knapp neben den Pfosten setzte (85.). In der 94 Minute nochmals Freistoss für den SCP aus aussichtsreichter Position, doch Kocatepe knallte das Leder nur die die Mauer. Die knappe Führung sollte der Eintracht zum reichen. Der SCP hingegen fuhr trotz aufopferungsvoll kämpfender Leistung mit leeren Händen nach Hause, wohl wissend, dass man bei Eintracht Trier verlieren kann.
Eintracht Trier: 1 Loboué – 4 Brighache, 22 Konrad, 2 Hollmann, 15 Zittlau – 23 Di Gregorio, 5 Klinger (73. 30 Lubasa) – 16 Watzka, 10 Abelski (90. 20 Dingels), 21 Kuduzovic – 9 Pagenburg
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 16 M. Stark (57. 12 Straub), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 6 Frick (85. 5 Kunter), 7 Schreyeck – 17 Bentele, 10 Saccone, 18 Jeske (74. 19 Jonuzi)- 9 Battaglia
Tor:
1:0 Chhunly Pagenburg (77.)
Besonderes Vorkommnis: Kuduzovic scheitert mit Foulelfmeter an Willibald (82.)
Zuschauer: 1488
Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer (Hohenstein)
...Serie gerissen - schade. Eintracht Trier - SC Pfullendorf 1:0 (0:0)
Knappe Niederlage für Sijaric-Elf an der Mosel.
von Stefan Lösch
Nach einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ist die Serie der Linzgauer an der Mosel gerissen. Zudem musste SCP-Keeper Sebastian Willibald erstmals nach 430 Minuten ohne Gegentor wieder hinter sich greifen.
Von Beginn an machten die Linzgauer die Räume und standen gut organisiert. Die Trierer konnten trotz der besseren Spielanlage kein Kapital schlagen. Erst kurz vor der Pause machte sich so etwas wie Torgefahr breit. Nach einer Flanke von Alon Abelski lauerte Maximilian Watuka am langen Pfosten, dessen Schuss aber im letzten Moment abgeblockt werden konnte. Beim SCP war es dann Dominik Bentele, dessen Schuss Triers Schlussmann Stefan Loboué erst im Nachfassen parieren konnte. Kurz vor der Pause musste sich dann Willibald gegen Pagenburgs Versuch mächtig strecken - weiter 0:0.
Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild. Der Gastgeber investierte mehr, blieb aber immer wieder in der gut gestaffelten SCP-Defensive hängen. Einen der wenigen Chancen vergab Triers Torjäger Chhunly Pagenburg, der nach einer lang geschlagenen Flanke von Abelski nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bekam, so dass Willibald erneut leichtes Spiel hatte (64.).
In der 77. Minute dann das Tor des Tages: Nach einer feinen Einzelsituation von Kuduzovic konnte Willibald dessen Schuss aus 14 Metern nur nach vorne abprallen lassen, Pagenburg bewies seinen Torriecher und vollstreckte zu seinem 16. Saisontor. Die Linzgauer blieben dagegen einzig bei Standardsituationen stets gefährlich. Doch die Moselstädter hatten die Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Frick an Konrad im Strafraum zeigte Schiedsrichter Kühlmeyer auf den Punkt. Fahrudin Kuduzovic trat an - Tor! Doch der Unparteiische ließ den Strafstoß wiederholen, weil ein Trierer zu früh in den Strafraum gelaufen war. Den zweiten Versuch parierte SCP-Schlussmann Willibald ganz sicher (83.). Fünf Minuten vor Schluss dann doch fast das 2:0, als Watzka von Pagenburg bedient, nach einem schnellen Konter die Kugel knapp neben den Pfosten setzte (85.). In der 94 Minute nochmals Freistoss für den SCP aus aussichtsreichter Position, doch Kocatepe knallte das Leder nur die die Mauer. Die knappe Führung sollte der Eintracht zum reichen. Der SCP hingegen fuhr trotz aufopferungsvoll kämpfender Leistung mit leeren Händen nach Hause, wohl wissend, dass man bei Eintracht Trier verlieren kann.
Eintracht Trier: 1 Loboué – 4 Brighache, 22 Konrad, 2 Hollmann, 15 Zittlau – 23 Di Gregorio, 5 Klinger (73. 30 Lubasa) – 16 Watzka, 10 Abelski (90. 20 Dingels), 21 Kuduzovic – 9 Pagenburg
SC Pfullendorf: 22 Willibald – 16 M. Stark (57. 12 Straub), 8 Falkenmayer, 25 Kocatepe, 3 Hepp – 6 Frick (85. 5 Kunter), 7 Schreyeck – 17 Bentele, 10 Saccone, 18 Jeske (74. 19 Jonuzi)- 9 Battaglia
Tor:
1:0 Chhunly Pagenburg (77.)
Besonderes Vorkommnis: Kuduzovic scheitert mit Foulelfmeter an Willibald (82.)
Zuschauer: 1488
Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer (Hohenstein)
27.11.2012 - 19:58 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
SC Pfullendorf verpflichtet weiteren Stürmer.
von Stefan Lösch
Regionalligist SC Pfullendorf hat den bisher vereinlosen Stürmer Valonis Kadrijaj verpflichtet. Der 20-jährige Kosovare stand bis Sommer bei Drittligist SpVgg Unterhaching unter Vertrag und erzielte dort in 19 Einsätzen zwei Tore. Bereits Mitte September stellte sich der 1,92m-Hühne beim Sportclub vor und erzielte beim 4:2-Testspielerfolg gegen die VDV-Auswahl der Schweiz zwei Treffer. Bei SCP-Trainer Adnan Sijaric hinterließ der technisch versierte Offensivmann bereits damals einen bleibenden Eindruck. Aufgrund von bürokratischen Hürden - Kadrijaj halt nur einen kosovarischen Pass - blieb ihm im Sommer eine Engagement beim englischen Premier League-Club Blackburn Rovers verwehrt. Nach überstandener medizinischer Untersuchung unterschrieb er am Mittwoch beim Sportclub ein Vertrag bis Saisonende.
...nach dem plötzlichen Schmidt-Wechsel gab's ohne Zweifel Bedarf - allerdings mit reichlicher Verspätung. von Stefan Lösch
Regionalligist SC Pfullendorf hat den bisher vereinlosen Stürmer Valonis Kadrijaj verpflichtet. Der 20-jährige Kosovare stand bis Sommer bei Drittligist SpVgg Unterhaching unter Vertrag und erzielte dort in 19 Einsätzen zwei Tore. Bereits Mitte September stellte sich der 1,92m-Hühne beim Sportclub vor und erzielte beim 4:2-Testspielerfolg gegen die VDV-Auswahl der Schweiz zwei Treffer. Bei SCP-Trainer Adnan Sijaric hinterließ der technisch versierte Offensivmann bereits damals einen bleibenden Eindruck. Aufgrund von bürokratischen Hürden - Kadrijaj halt nur einen kosovarischen Pass - blieb ihm im Sommer eine Engagement beim englischen Premier League-Club Blackburn Rovers verwehrt. Nach überstandener medizinischer Untersuchung unterschrieb er am Mittwoch beim Sportclub ein Vertrag bis Saisonende.
07.12.2012 - 11:59 Uhr
Quelle: www.sc-pfullendorf.de
Regionalliga Südwest, 20. Spieltag
SC Freiburg II - SC Pfullendorf 3:0 (0:0)
Freiburg war wieder keine Reise wert. Beim fünften erfolgslosen Anlauf in Folge gingen die Linzgauer ohne ihren gelbgesperrten Kapitän Michael Falkenmayer an der Dreisam diesmal regelrecht baden. Manchmal gibt es Tage, an denen wäre man einfach besser im Bett geblieben. So einen erlebte der SC Pfullendorf an diesem Samstag. "In allen Belangen unterlegen", darüber waren sich sowohl Pfullendorfs Trainer Adnan Sijaric als auch der ehemalige SCP-Kicker und jetzige U23-Coach des SC Freiburg Xaver Zembrod vollkommen einig. Ein niedergeschlagener Sijaric legte noch einen nach: "Da müssen einige ihre Berufsauffassung hinterfragen!" Auch das Ergebnis ging in dieser Höhe völlig in Ordnung.
Dabei begann es im sonnigen aber recht eisigen Möslestadion nicht einmal so schlecht für die Pfullendorfer. In der Anfangsfangsviertelstunde fanden die Hausherren in keinster Phase zu ihrem Rhythmus. "Das war der erwartet schwere Brocken", war Freiburgs Übungsleiter Xaver Zembrod nach Spielschluss erleichtert. Der SC Pfullendorf habe wie erwartet diszipliniert und aus einer kompakten Defensive heraus agiert und seiner Mannschaft das Leben schwer gemacht. Erst nach 13 Minuten ging erstmals ein Raunen durch die Menge, als eine missglückte Flanke von Schnetzler knapp am Freiburger Gehäuse vorbeisegelte. Auf der anderen Seite prüfte wenig später SCF-Kapitän Tim Albutat Willibald aus spitzem Winkel (14.). Die Bundesliga-Reserve agierte anschließend couragierter und erarbeitete sich optische Vorteile. Bei den Gästen war es wiederum der wiedergenesene Alexander Schnetzler, der als rechter Außenverteidiger das meist einfallslose Pfullendorfer Spiel belebte. Sein Linksschuss aus 30 Metern verfehlte sein Ziel jedoch knapp (27.). Dann legten die Hausherren aber richtig los. Glücklich für den SCP, dass das Schiedsrichtergespann um Tobias Fritsch nach einer halben Stunde bei der Pfullendorfer Abseitsfalle mitspielte und einem Kopfballtreffers Bouzianes seine Anerkennung verweigerte. Die größte Chance der Sijaric-Elf acht Minuten vor der Pause - durch eine Standardsituation, wie auch sonst - als Freiburgs Keeper Dominic Bergdorf einen Freistoss von Piero Saccone aus dem unteren Toreck fischte (37.). Als Patrick Lienhard dann wenig später mit der jeder Menge Schmackes in Richtung SCP-Tor jagte, hatte auch Sebastian Willibald seinen liebe Mühe (38.) Wie auch kurz vor der Pause beim Versuch von Tim Schraml, der das Leder nur unkontrolliert auf das Gehäuse brachte.
Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Linzgauer entschlossen, vergaßen jedoch mit zunehmender Spieldauer Impulse in der Offensive zu setzen. Es fehlte an Elan. Die Platzherren hatten weiter das Zepter fest in der Hand. Umberto Tedesco fehlte nach 54 Minuten jedoch die nötige Präzision im Abschluss und zehn Minuten später war dann im Pfullendorfer Schlussmann für ihn Endstation (64.). Und der SCP? Die einzige nennenswerte Möglichkeit im zweiten Durchgang vergab Christian Jeske, dessen 30 Meter-Schuss haarscharf am langen Pfosten vorbei strich (69.).
SCP-Trainer Sijaric ließ seinem Frust freien Lauf: "Nur mit verteidigen und Kampf kannst du keine Spiele gewinnen." Seinen Kapitän Michael Falkenmayer vermisste er schmerzlich: "Er ist für uns einfach nicht zu ersetzen." Falkenmayers Stellvertreter Tobias Kunter machte seine Sache nicht schlecht, ihm merkte man jedoch die fehlende Spielpraxis an. Vorne fehlte es hingegen wie schon in Trier an Bewegung im Spiel. Gerade seine Außenbahnspieler agierten viel zu tief und sein Mittelstürmer Silvio Battaglia, der mit Bälle gefüttert hätten sollen, blieb ein Schatten seines selbst. Kein Wunder also, dass die "Torblockade" auch an diesem Nachmittag nicht geknackt wurde. Seit 380 Minuten warten die Pfullendorfer nun schon auf ein Erfolgserlebnis! Daran konnte auch Neuzugang Valonis Kadrijaj nichts ändern, den Sijaric gut zwanzig Minuten vor Schluss als zwei Spitze brachte, "um der Mannschaft nochmals ein Signal zusetzen", wie Sijaric betonte. Auf eine weitere Nullnummer hatte der Pfullendorfer Trainer wahrlich kein Lust, vor allen Dingen da der Gegner tabellarisch keine Übermannschaft darstellte und seine Elf mit einem Sieg an den Breisgauern vorbei hätten ziehen können und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf vor dem Weihnachtsfest verschaffen können. Also volles Riskio!
Doch die Quittung folgte promt: Nach einem schnellen Konter der Heimelf, war Yasin Kocatepe mit seinen Nebenleuten nicht auf einer Höhe, Mounier Bouziane nutzte den Freiraum und schob den Ball am übermotiviert herausstürmenden SCP-Keeper Sebastian Willibald vorbei ins Tor (73.). Noch in Schockstarre folgte keine 120 Sekunden später die Vorentscheidung. Den Schuss von Bouziane klärte Kocatepe noch per Kopf, Tasli setzte entschlossen nach und legte auf den am langen Pfosten lauernden Umberto Tedesco quer - 2:0 (75.). Das Spiel war entschieden. Zwar beorderte Sijaric dann den gelernten Stürmer Yasin Kocatepe aus der Innverteidigung nochmals in die Sturmspitze, wirklich Aufbäumen konnten sich die Linzgauer an diesem Tag nicht mehr. Für sie hätte es sogar knüppeldick kommen können, doch Willibald klärte erst gegen Bouziane (79.), dann gegen Tedesco (81.). Fast kläglich schlenzte der frei aufs Tor zulaufende Oguzhan Tasli die Kugel am knapp langen Pfosten vorbei (83.). Und auch beim 3:0 nutzten die Freiburger die sie nun bietenden Räume eiskalt aus: Nach einem Ballverlust schalteten die Freiburger blitzschnell, Sandro Knab tanzte Timo Werne aus, der auf dem Flügel mitgelaufene Tedesco bediente Tasli, für den es dann ein Kinderspiel war, das 3:0 zu besorgen.
Sichtlich bedient war Adnan Sijaric von der Leistung seines Mannschaft, die über 90 Minuten keine einzige klare Torchance herausspielen konnte. Im Sechszehner kam sie gar nie zum Abschluss! "Das war viel zu wenig", zeigte er sich restlos enttäuscht vom mageren Auftritt seines jungen Teams, das gegen Ende Hinserie jeglichen Spielwitz vermissen ließ. Weshalb er jetzt nun auch die Winterpause herbeisehnt, "um die Köpfe frei zu kriegen und sich neu zu sammeln".
Zumindest SCF-Coach Xaver Zembrod konnte seinem Ex-Verein etwas Positives abgewinnen und sah bereits Fortschritte beim SC Pfullendorf zum 0:0 im Hinspiel. Die Mannschaft harmoniere gut, spiele aus einer sicheren Grundordnung heraus und er glaubt, wenn die Pfullendorfer ihrem Problemzone im vorderen Drittel in den Griff bekommen können, dass der Abstieg in seiner alten Heimat kein Thema sein werde.
SC Freiburg: 1 Bergdorf - 2 Russ, 4 Stanko, 5 Schulz, 3 Lorenzoni - 6 Albutat, 8 Schraml (46. 12 Göppert) - 7 Lienhard, 11 Bickel (61. 17 Tasli), 10 Tedesco - 9 Bouziane
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler (57. 27 Werne), 5 Kunter, 25 Kocetepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 19 Jonuzi (46. 17 Bentele), 10 Saccone, 18 Jeske (71. 14 Kadrijaj) - 9 Battaglia
Tore:
1:0 Mounir Bouziane (73.)
2:0 Umberto Tedesco (75.)
3:0 Oguzhan Tasli (90.)
Zuschauer: 120
Zum Glück ist jetzt mal Winter - neue Kräfte sammeln... SC Freiburg II - SC Pfullendorf 3:0 (0:0)
Freiburg war wieder keine Reise wert. Beim fünften erfolgslosen Anlauf in Folge gingen die Linzgauer ohne ihren gelbgesperrten Kapitän Michael Falkenmayer an der Dreisam diesmal regelrecht baden. Manchmal gibt es Tage, an denen wäre man einfach besser im Bett geblieben. So einen erlebte der SC Pfullendorf an diesem Samstag. "In allen Belangen unterlegen", darüber waren sich sowohl Pfullendorfs Trainer Adnan Sijaric als auch der ehemalige SCP-Kicker und jetzige U23-Coach des SC Freiburg Xaver Zembrod vollkommen einig. Ein niedergeschlagener Sijaric legte noch einen nach: "Da müssen einige ihre Berufsauffassung hinterfragen!" Auch das Ergebnis ging in dieser Höhe völlig in Ordnung.
Dabei begann es im sonnigen aber recht eisigen Möslestadion nicht einmal so schlecht für die Pfullendorfer. In der Anfangsfangsviertelstunde fanden die Hausherren in keinster Phase zu ihrem Rhythmus. "Das war der erwartet schwere Brocken", war Freiburgs Übungsleiter Xaver Zembrod nach Spielschluss erleichtert. Der SC Pfullendorf habe wie erwartet diszipliniert und aus einer kompakten Defensive heraus agiert und seiner Mannschaft das Leben schwer gemacht. Erst nach 13 Minuten ging erstmals ein Raunen durch die Menge, als eine missglückte Flanke von Schnetzler knapp am Freiburger Gehäuse vorbeisegelte. Auf der anderen Seite prüfte wenig später SCF-Kapitän Tim Albutat Willibald aus spitzem Winkel (14.). Die Bundesliga-Reserve agierte anschließend couragierter und erarbeitete sich optische Vorteile. Bei den Gästen war es wiederum der wiedergenesene Alexander Schnetzler, der als rechter Außenverteidiger das meist einfallslose Pfullendorfer Spiel belebte. Sein Linksschuss aus 30 Metern verfehlte sein Ziel jedoch knapp (27.). Dann legten die Hausherren aber richtig los. Glücklich für den SCP, dass das Schiedsrichtergespann um Tobias Fritsch nach einer halben Stunde bei der Pfullendorfer Abseitsfalle mitspielte und einem Kopfballtreffers Bouzianes seine Anerkennung verweigerte. Die größte Chance der Sijaric-Elf acht Minuten vor der Pause - durch eine Standardsituation, wie auch sonst - als Freiburgs Keeper Dominic Bergdorf einen Freistoss von Piero Saccone aus dem unteren Toreck fischte (37.). Als Patrick Lienhard dann wenig später mit der jeder Menge Schmackes in Richtung SCP-Tor jagte, hatte auch Sebastian Willibald seinen liebe Mühe (38.) Wie auch kurz vor der Pause beim Versuch von Tim Schraml, der das Leder nur unkontrolliert auf das Gehäuse brachte.
Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Linzgauer entschlossen, vergaßen jedoch mit zunehmender Spieldauer Impulse in der Offensive zu setzen. Es fehlte an Elan. Die Platzherren hatten weiter das Zepter fest in der Hand. Umberto Tedesco fehlte nach 54 Minuten jedoch die nötige Präzision im Abschluss und zehn Minuten später war dann im Pfullendorfer Schlussmann für ihn Endstation (64.). Und der SCP? Die einzige nennenswerte Möglichkeit im zweiten Durchgang vergab Christian Jeske, dessen 30 Meter-Schuss haarscharf am langen Pfosten vorbei strich (69.).
SCP-Trainer Sijaric ließ seinem Frust freien Lauf: "Nur mit verteidigen und Kampf kannst du keine Spiele gewinnen." Seinen Kapitän Michael Falkenmayer vermisste er schmerzlich: "Er ist für uns einfach nicht zu ersetzen." Falkenmayers Stellvertreter Tobias Kunter machte seine Sache nicht schlecht, ihm merkte man jedoch die fehlende Spielpraxis an. Vorne fehlte es hingegen wie schon in Trier an Bewegung im Spiel. Gerade seine Außenbahnspieler agierten viel zu tief und sein Mittelstürmer Silvio Battaglia, der mit Bälle gefüttert hätten sollen, blieb ein Schatten seines selbst. Kein Wunder also, dass die "Torblockade" auch an diesem Nachmittag nicht geknackt wurde. Seit 380 Minuten warten die Pfullendorfer nun schon auf ein Erfolgserlebnis! Daran konnte auch Neuzugang Valonis Kadrijaj nichts ändern, den Sijaric gut zwanzig Minuten vor Schluss als zwei Spitze brachte, "um der Mannschaft nochmals ein Signal zusetzen", wie Sijaric betonte. Auf eine weitere Nullnummer hatte der Pfullendorfer Trainer wahrlich kein Lust, vor allen Dingen da der Gegner tabellarisch keine Übermannschaft darstellte und seine Elf mit einem Sieg an den Breisgauern vorbei hätten ziehen können und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf vor dem Weihnachtsfest verschaffen können. Also volles Riskio!
Doch die Quittung folgte promt: Nach einem schnellen Konter der Heimelf, war Yasin Kocatepe mit seinen Nebenleuten nicht auf einer Höhe, Mounier Bouziane nutzte den Freiraum und schob den Ball am übermotiviert herausstürmenden SCP-Keeper Sebastian Willibald vorbei ins Tor (73.). Noch in Schockstarre folgte keine 120 Sekunden später die Vorentscheidung. Den Schuss von Bouziane klärte Kocatepe noch per Kopf, Tasli setzte entschlossen nach und legte auf den am langen Pfosten lauernden Umberto Tedesco quer - 2:0 (75.). Das Spiel war entschieden. Zwar beorderte Sijaric dann den gelernten Stürmer Yasin Kocatepe aus der Innverteidigung nochmals in die Sturmspitze, wirklich Aufbäumen konnten sich die Linzgauer an diesem Tag nicht mehr. Für sie hätte es sogar knüppeldick kommen können, doch Willibald klärte erst gegen Bouziane (79.), dann gegen Tedesco (81.). Fast kläglich schlenzte der frei aufs Tor zulaufende Oguzhan Tasli die Kugel am knapp langen Pfosten vorbei (83.). Und auch beim 3:0 nutzten die Freiburger die sie nun bietenden Räume eiskalt aus: Nach einem Ballverlust schalteten die Freiburger blitzschnell, Sandro Knab tanzte Timo Werne aus, der auf dem Flügel mitgelaufene Tedesco bediente Tasli, für den es dann ein Kinderspiel war, das 3:0 zu besorgen.
Sichtlich bedient war Adnan Sijaric von der Leistung seines Mannschaft, die über 90 Minuten keine einzige klare Torchance herausspielen konnte. Im Sechszehner kam sie gar nie zum Abschluss! "Das war viel zu wenig", zeigte er sich restlos enttäuscht vom mageren Auftritt seines jungen Teams, das gegen Ende Hinserie jeglichen Spielwitz vermissen ließ. Weshalb er jetzt nun auch die Winterpause herbeisehnt, "um die Köpfe frei zu kriegen und sich neu zu sammeln".
Zumindest SCF-Coach Xaver Zembrod konnte seinem Ex-Verein etwas Positives abgewinnen und sah bereits Fortschritte beim SC Pfullendorf zum 0:0 im Hinspiel. Die Mannschaft harmoniere gut, spiele aus einer sicheren Grundordnung heraus und er glaubt, wenn die Pfullendorfer ihrem Problemzone im vorderen Drittel in den Griff bekommen können, dass der Abstieg in seiner alten Heimat kein Thema sein werde.
SC Freiburg: 1 Bergdorf - 2 Russ, 4 Stanko, 5 Schulz, 3 Lorenzoni - 6 Albutat, 8 Schraml (46. 12 Göppert) - 7 Lienhard, 11 Bickel (61. 17 Tasli), 10 Tedesco - 9 Bouziane
SC Pfullendorf: 22 Willibald - 13 Schnetzler (57. 27 Werne), 5 Kunter, 25 Kocetepe, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 19 Jonuzi (46. 17 Bentele), 10 Saccone, 18 Jeske (71. 14 Kadrijaj) - 9 Battaglia
Tore:
1:0 Mounir Bouziane (73.)
2:0 Umberto Tedesco (75.)
3:0 Oguzhan Tasli (90.)
Zuschauer: 120
25.02.2013 - 18:23 Uhr
im zusammenhang mit einer benefizauktion für einen verstorbenen ksc-fan gibt es ein matchworn-sc-pfullendorf-trikot von markus fuchs zu ersteigern ...
http://www.heldenmagazin.com/2013/02/18/die-ksc-fans-haben-geholfen/
http://www.heldenmagazin.com/2013/02/18/die-ksc-fans-haben-geholfen/
07.03.2013 - 18:08 Uhr
Kocatepe verkauft und nun wird der gedachte Ersatzmann Kunter auch noch operiert (auch sonst den Kader nur mit Junioren aufgefüllt) - dazu holten die Konkurrenten unten zuletzt ordentlich Punkte - die Saison wird richtig richtig schwer.
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