| Geburtsdatum | 04.04.1987 |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,89m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Sami Khedira
31.01.2021 - 09:24 Uhr
14.02.2021 - 10:13 Uhr
Bei Khedira schwanke ich zwischen der Hoffnung, dass er das Team voran bringt und der Angst, dass die nächste schwere Verletzung direkt bevorsteht. Hoffen wir, dass er die Saison fit zuende bringen kann.
14.02.2021 - 12:32 Uhr
Mir sind vor allem seine Ballannahmen positiv aufgefallen. Damit hatte er die stark pressenden Stuttgarter ein ums andere Mal ins Leere laufen lassen.
14.02.2021 - 17:21 Uhr
Wie Pál schon sagte, kann man Sami auch einfach aufs Feld stellen, um Ruhe und Übersicht reinzubekommen. Sami hat kürzlich in einem kurzen aber mE sehenswerten Video auch selbst erklärt, dass er gut Spiele lesen kann (Gegner und eigene Mannschaft). Das hat er auch vor seiner Einwechslung gegen Stuttgart aktiv gemacht und das sei wertvoller für ihn gewesen als eine Videoanalyse. Bei allem gesunden Selbstbewusstsein ist er aber nicht überheblich und bewertet seine eigene Rolle nach wie vor nicht über: Die ganze Mannschaft habe es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht und die Vorgaben des Trainergespanns dann auch umgesetzt. Da man zum Glück nur 0:1 zurücklag, habe man sich so zurückkämpfen und einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg mitnehmen können.
Hier das Video: https://m.youtube.com/watch?v=KRvvYknhxZU
Friedrich hat zudem kürzlich gesagt, dass Pál es mit Khedira richtig macht, indem er ihn stückweise ranführt. Ich vermute daher mal, dass es auch gegen Leipzig eher noch keine zwei volle Halbzeiten werden.
Hier das Video: https://m.youtube.com/watch?v=KRvvYknhxZU
Friedrich hat zudem kürzlich gesagt, dass Pál es mit Khedira richtig macht, indem er ihn stückweise ranführt. Ich vermute daher mal, dass es auch gegen Leipzig eher noch keine zwei volle Halbzeiten werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 14.02.2021 um 17:24 Uhr bearbeitet
14.02.2021 - 19:26 Uhr
Auf alle Fälle waren das verdammt gute 32 Minuten!
Er hat einerseits sehr viel dazu beigetragen, dass das Stuttgarter Pressing komplett an Grip verlor - und half zugleich ernorm beim Spielaufbau. Ganze 4,9 Kilometer brachte er zustande, in so kurzer Einsatzzeit, weil er sowohl vorne als auch hinten zu finden war, und das immer im richtigen Moment.
Im Interview nach dem Spiel sprach er davon, dass seine große Stärke sei, das Spiel des Gegners zu lesen - und in der Partie hat man das genau gesehen. Zugleich sorgte er, quasi als "Coach auf der Spielfläche", dafür, dass sich die Herthasspieler in der Offensive breiter stellten, was der Spielkontrolle und dem Aufbauspiel sehr zuträglich war. Seine Mitspieler besetzten die Räume jetzt deutlich besser. Hertha entwickelte Druck. Man konnte zudem beobachten, dass seine Anwesenheit bei Toursart und Stark eine Leistungsverbesserung und eine Zunahme an Sicherheit auslöste.
Sein Beitrag zum Ausgleich:
-------------------------------------
Ich glaube, er wollte eigentlich Dodi anspielen, aber seine Eingabe flog gerade genial an ihm vorbei. Durch seine Vorwärtsbewegung riss Luke auch die Lücke in den stuttgarter Deckungsverbund, erst dadurch konnte er Ball zu Luca fliegen, der wiederum irgendwie den Riecher gehabt haben muss, denn Luca startete mit einen gewaltigen Antritt genau in der Sekunde, als Khedira den Ball erhielt und zur Halbfeld-Flanke ansetzte.
Spielanalyse 50 Sekunden vor dem Ausgleichstreffer:
-----------------------------------------------------------------------
(81. Spielminute)
Zunächst gab es eine sehr starke Ballbehauptung von Cunha, und Khedira sprintete in Richtung Stuttgarter Strafraum, um als Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Er erhielt dann auch von Cunha den Ball, spielt sehr schön präzis rechts raus auf Radonjic, und rennt unmittelbar in den Stuttgarter Strafraum, auf die Flanke von Radonjic wartend. 6 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, Stuttgart unter Stress!
Die Flanke von Radoncic gerät zu kurz, Stuttgart kann sich aber nicht befreien, am Ende landert der Ball über Umwege (und unter Beteiligung von Lex und Khedira bei der Ballsicherung) bei Guendouzi, der mit Schwung rechts in den Stuttgarter Strafraum eindringt, und eine Flanke versucht, die abgeblockt wird. Guendouzi sichert sich den abgeblockten Ball. Nun befinden sich 7 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, und die Stuttgarter Spieler sehen zunehmend nervös aus, bekommen den Ball nicht heraus.
Sehr schön mit dem Außenrist spielt Guendouzi zu Radonjic, der jetzt 15 Meter vom Stuttgarter Tor viel Raum hat abzuziehen, dabei aber mit seinem Schuss in der Stuttgarter Deckung bzw. Mangala hängen bleibt. Khedira steht mitten im Stuttgarter Strafraum und lauft zurück, um wieder als offensive Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Radonjic erläuft sich den abgeprallten Ball, die nächste Angriffswelle wird in der Stuttgarter Hälfte eingeleitet. Er spielt einen sehr schönen Ball zu Khedira, der den Ball 25 Meter vor dem Stuttgarter Tor erhält, mitterechts, mit genügend Raum, um ihn zu verarbeiten.
Khedira dreht sich sogleich nach vorne, läuft bis ca. 22 Meter vor der Torauslinie einige Schritte nach vorn und setzt zur Halbfeldflanke an. Alle Berliner Offensivspieler haben ihre Augen auf Khedira gerichtet, Cunha bettelt gestenreich um den Ball, Dodi startet einen Tiefenlauf, auch Radonjic ist rechts anspielbar, lief sich frei. Irgendwie aber riecht Luca den Braten, und läuft mit einem Riesenantritt am seinem Stuttgarter Bewacher innen vorbei. Man sieht wie Kherira auf Dodi schaut, der seinen Tiefenlauf abbricht und ausrutscht, weil er an dieser tief geschlagenen Halbfeld-Flanke nicht heran kommt.
Zugleich hat Dodi mit seinem Lauf zwei Stuttgarter Abwehrspieler in die Mitte heraus gezogen, sodass die Halbfeldflanke problemlos bei Luca landet, der von Anfang an glaubte, aus welchen Gründen auch immer, dass der Ball ihm galt. Er bekommt ihn, legt sich den Ball, etwas überraschend für die beiden Stuttgarter Innenverteidiger an diesen vorbei, läuft von links kommend quer durch den Stuttgarter Strafraum kurz vor der 5 Meter-Linie, damit vorbei auch an zwei verdutzten Innenverteidigern und es sieht perfekt so aus, als ob er diese etwas überraschende Ballmitnahme genau so geplant hätte.
Dodi betrachtet sich die Szenerie liegend an, Radonjic steht am rechten Strafraumrand und staunt, Khedira läuft sich bereits in Position, um eventuell einen Abwehrversuch abzufangen. Luca sprintet jetzt seinem eigenen Ball hinterher, der Stuttgarter Torwart wird damit verladen, weil er eigentlich mit einem schnellen Abschluss rechnete, aber Luca sprintet durch quer den Strafraum. Khedira ahnt, was kommt, hebt bereits die Arme für den Torjubel, der Stuttgarter Linksverteidiger will noch etwas retten, was leider verhindert, das Luca mit dem Ball am Fuß direkt ins Stuttgarter Tor läuft.
Gut, Luca schießt ihn also ins Tor, 3 Meter vor der Torlinie stehend, er macht ihn! Weit und breit kein Torwart zu sehen, der ihn hindern könnte. Luke liegt immer noch auf dem Bauch und beobachtet die Szenerie - und jubelt auf dem Bauch liegend, steht dann auf. Die Hertha-Mannschaft jubelt, Luca strahlt über beide Backen!
Er hat einerseits sehr viel dazu beigetragen, dass das Stuttgarter Pressing komplett an Grip verlor - und half zugleich ernorm beim Spielaufbau. Ganze 4,9 Kilometer brachte er zustande, in so kurzer Einsatzzeit, weil er sowohl vorne als auch hinten zu finden war, und das immer im richtigen Moment.
Im Interview nach dem Spiel sprach er davon, dass seine große Stärke sei, das Spiel des Gegners zu lesen - und in der Partie hat man das genau gesehen. Zugleich sorgte er, quasi als "Coach auf der Spielfläche", dafür, dass sich die Herthasspieler in der Offensive breiter stellten, was der Spielkontrolle und dem Aufbauspiel sehr zuträglich war. Seine Mitspieler besetzten die Räume jetzt deutlich besser. Hertha entwickelte Druck. Man konnte zudem beobachten, dass seine Anwesenheit bei Toursart und Stark eine Leistungsverbesserung und eine Zunahme an Sicherheit auslöste.
Sein Beitrag zum Ausgleich:
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Ich glaube, er wollte eigentlich Dodi anspielen, aber seine Eingabe flog gerade genial an ihm vorbei. Durch seine Vorwärtsbewegung riss Luke auch die Lücke in den stuttgarter Deckungsverbund, erst dadurch konnte er Ball zu Luca fliegen, der wiederum irgendwie den Riecher gehabt haben muss, denn Luca startete mit einen gewaltigen Antritt genau in der Sekunde, als Khedira den Ball erhielt und zur Halbfeld-Flanke ansetzte.
Spielanalyse 50 Sekunden vor dem Ausgleichstreffer:
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(81. Spielminute)
Zunächst gab es eine sehr starke Ballbehauptung von Cunha, und Khedira sprintete in Richtung Stuttgarter Strafraum, um als Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Er erhielt dann auch von Cunha den Ball, spielt sehr schön präzis rechts raus auf Radonjic, und rennt unmittelbar in den Stuttgarter Strafraum, auf die Flanke von Radonjic wartend. 6 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, Stuttgart unter Stress!
Die Flanke von Radoncic gerät zu kurz, Stuttgart kann sich aber nicht befreien, am Ende landert der Ball über Umwege (und unter Beteiligung von Lex und Khedira bei der Ballsicherung) bei Guendouzi, der mit Schwung rechts in den Stuttgarter Strafraum eindringt, und eine Flanke versucht, die abgeblockt wird. Guendouzi sichert sich den abgeblockten Ball. Nun befinden sich 7 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, und die Stuttgarter Spieler sehen zunehmend nervös aus, bekommen den Ball nicht heraus.
Sehr schön mit dem Außenrist spielt Guendouzi zu Radonjic, der jetzt 15 Meter vom Stuttgarter Tor viel Raum hat abzuziehen, dabei aber mit seinem Schuss in der Stuttgarter Deckung bzw. Mangala hängen bleibt. Khedira steht mitten im Stuttgarter Strafraum und lauft zurück, um wieder als offensive Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Radonjic erläuft sich den abgeprallten Ball, die nächste Angriffswelle wird in der Stuttgarter Hälfte eingeleitet. Er spielt einen sehr schönen Ball zu Khedira, der den Ball 25 Meter vor dem Stuttgarter Tor erhält, mitterechts, mit genügend Raum, um ihn zu verarbeiten.
Khedira dreht sich sogleich nach vorne, läuft bis ca. 22 Meter vor der Torauslinie einige Schritte nach vorn und setzt zur Halbfeldflanke an. Alle Berliner Offensivspieler haben ihre Augen auf Khedira gerichtet, Cunha bettelt gestenreich um den Ball, Dodi startet einen Tiefenlauf, auch Radonjic ist rechts anspielbar, lief sich frei. Irgendwie aber riecht Luca den Braten, und läuft mit einem Riesenantritt am seinem Stuttgarter Bewacher innen vorbei. Man sieht wie Kherira auf Dodi schaut, der seinen Tiefenlauf abbricht und ausrutscht, weil er an dieser tief geschlagenen Halbfeld-Flanke nicht heran kommt.
Zugleich hat Dodi mit seinem Lauf zwei Stuttgarter Abwehrspieler in die Mitte heraus gezogen, sodass die Halbfeldflanke problemlos bei Luca landet, der von Anfang an glaubte, aus welchen Gründen auch immer, dass der Ball ihm galt. Er bekommt ihn, legt sich den Ball, etwas überraschend für die beiden Stuttgarter Innenverteidiger an diesen vorbei, läuft von links kommend quer durch den Stuttgarter Strafraum kurz vor der 5 Meter-Linie, damit vorbei auch an zwei verdutzten Innenverteidigern und es sieht perfekt so aus, als ob er diese etwas überraschende Ballmitnahme genau so geplant hätte.
Dodi betrachtet sich die Szenerie liegend an, Radonjic steht am rechten Strafraumrand und staunt, Khedira läuft sich bereits in Position, um eventuell einen Abwehrversuch abzufangen. Luca sprintet jetzt seinem eigenen Ball hinterher, der Stuttgarter Torwart wird damit verladen, weil er eigentlich mit einem schnellen Abschluss rechnete, aber Luca sprintet durch quer den Strafraum. Khedira ahnt, was kommt, hebt bereits die Arme für den Torjubel, der Stuttgarter Linksverteidiger will noch etwas retten, was leider verhindert, das Luca mit dem Ball am Fuß direkt ins Stuttgarter Tor läuft.
Gut, Luca schießt ihn also ins Tor, 3 Meter vor der Torlinie stehend, er macht ihn! Weit und breit kein Torwart zu sehen, der ihn hindern könnte. Luke liegt immer noch auf dem Bauch und beobachtet die Szenerie - und jubelt auf dem Bauch liegend, steht dann auf. Die Hertha-Mannschaft jubelt, Luca strahlt über beide Backen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KonProg am 14.02.2021 um 19:34 Uhr bearbeitet
14.02.2021 - 21:33 Uhr
Zitat von KonProg
Auf alle Fälle waren das verdammt gute 32 Minuten!
Er hat einerseits sehr viel dazu beigetragen, dass das Stuttgarter Pressing komplett an Grip verlor - und half zugleich ernorm beim Spielaufbau. Ganze 4,9 Kilometer brachte er zustande, in so kurzer Einsatzzeit, weil er sowohl vorne als auch hinten zu finden war, und das immer im richtigen Moment.
Im Interview nach dem Spiel sprach er davon, dass seine große Stärke sei, das Spiel des Gegners zu lesen - und in der Partie hat man das genau gesehen. Zugleich sorgte er, quasi als "Coach auf der Spielfläche", dafür, dass sich die Herthasspieler in der Offensive breiter stellten, was der Spielkontrolle und dem Aufbauspiel sehr zuträglich war. Seine Mitspieler besetzten die Räume jetzt deutlich besser. Hertha entwickelte Druck. Man konnte zudem beobachten, dass seine Anwesenheit bei Toursart und Stark eine Leistungsverbesserung und eine Zunahme an Sicherheit auslöste.
Sein Beitrag zum Ausgleich:
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Ich glaube, er wollte eigentlich Dodi anspielen, aber seine Eingabe flog gerade genial an ihm vorbei. Durch seine Vorwärtsbewegung riss Luke auch die Lücke in den stuttgarter Deckungsverbund, erst dadurch konnte er Ball zu Luca fliegen, der wiederum irgendwie den Riecher gehabt haben muss, denn Luca startete mit einen gewaltigen Antritt genau in der Sekunde, als Khedira den Ball erhielt und zur Halbfeld-Flanke ansetzte.
Spielanalyse 50 Sekunden vor dem Ausgleichstreffer:
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(81. Spielminute)
Zunächst gab es eine sehr starke Ballbehauptung von Cunha, und Khedira sprintete in Richtung Stuttgarter Strafraum, um als Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Er erhielt dann auch von Cunha den Ball, spielt sehr schön präzis rechts raus auf Radonjic, und rennt unmittelbar in den Stuttgarter Strafraum, auf die Flanke von Radonjic wartend. 6 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, Stuttgart unter Stress!
Die Flanke von Radoncic gerät zu kurz, Stuttgart kann sich aber nicht befreien, am Ende landert der Ball über Umwege (und unter Beteiligung von Lex und Khedira bei der Ballsicherung) bei Guendouzi, der mit Schwung rechts in den Stuttgarter Strafraum eindringt, und eine Flanke versucht, die abgeblockt wird. Guendouzi sichert sich den abgeblockten Ball. Nun befinden sich 7 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, und die Stuttgarter Spieler sehen zunehmend nervös aus, bekommen den Ball nicht heraus.
Sehr schön mit dem Außenrist spielt Guendouzi zu Radonjic, der jetzt 15 Meter vom Stuttgarter Tor viel Raum hat abzuziehen, dabei aber mit seinem Schuss in der Stuttgarter Deckung bzw. Mangala hängen bleibt. Khedira steht mitten im Stuttgarter Strafraum und lauft zurück, um wieder als offensive Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Radonjic erläuft sich den abgeprallten Ball, die nächste Angriffswelle wird in der Stuttgarter Hälfte eingeleitet. Er spielt einen sehr schönen Ball zu Khedira, der den Ball 25 Meter vor dem Stuttgarter Tor erhält, mitterechts, mit genügend Raum, um ihn zu verarbeiten.
Khedira dreht sich sogleich nach vorne, läuft bis ca. 22 Meter vor der Torauslinie einige Schritte nach vorn und setzt zur Halbfeldflanke an. Alle Berliner Offensivspieler haben ihre Augen auf Khedira gerichtet, Cunha bettelt gestenreich um den Ball, Dodi startet einen Tiefenlauf, auch Radonjic ist rechts anspielbar, lief sich frei. Irgendwie aber riecht Luca den Braten, und läuft mit einem Riesenantritt am seinem Stuttgarter Bewacher innen vorbei. Man sieht wie Kherira auf Dodi schaut, der seinen Tiefenlauf abbricht und ausrutscht, weil er an dieser tief geschlagenen Halbfeld-Flanke nicht heran kommt.
Zugleich hat Dodi mit seinem Lauf zwei Stuttgarter Abwehrspieler in die Mitte heraus gezogen, sodass die Halbfeldflanke problemlos bei Luca landet, der von Anfang an glaubte, aus welchen Gründen auch immer, dass der Ball ihm galt. Er bekommt ihn, legt sich den Ball, etwas überraschend für die beiden Stuttgarter Innenverteidiger an diesen vorbei, läuft von links kommend quer durch den Stuttgarter Strafraum kurz vor der 5 Meter-Linie, damit vorbei auch an zwei verdutzten Innenverteidigern und es sieht perfekt so aus, als ob er diese etwas überraschende Ballmitnahme genau so geplant hätte.
Dodi betrachtet sich die Szenerie liegend an, Radonjic steht am rechten Strafraumrand und staunt, Khedira läuft sich bereits in Position, um eventuell einen Abwehrversuch abzufangen. Luca sprintet jetzt seinem eigenen Ball hinterher, der Stuttgarter Torwart wird damit verladen, weil er eigentlich mit einem schnellen Abschluss rechnete, aber Luca sprintet durch quer den Strafraum. Khedira ahnt, was kommt, hebt bereits die Arme für den Torjubel, der Stuttgarter Linksverteidiger will noch etwas retten, was leider verhindert, das Luca mit dem Ball am Fuß direkt ins Stuttgarter Tor läuft.
Gut, Luca schießt ihn also ins Tor, 3 Meter vor der Torlinie stehend, er macht ihn! Weit und breit kein Torwart zu sehen, der ihn hindern könnte. Luke liegt immer noch auf dem Bauch und beobachtet die Szenerie - und jubelt auf dem Bauch liegend, steht dann auf. Die Hertha-Mannschaft jubelt, Luca strahlt über beide Backen!
Auf alle Fälle waren das verdammt gute 32 Minuten!
Er hat einerseits sehr viel dazu beigetragen, dass das Stuttgarter Pressing komplett an Grip verlor - und half zugleich ernorm beim Spielaufbau. Ganze 4,9 Kilometer brachte er zustande, in so kurzer Einsatzzeit, weil er sowohl vorne als auch hinten zu finden war, und das immer im richtigen Moment.
Im Interview nach dem Spiel sprach er davon, dass seine große Stärke sei, das Spiel des Gegners zu lesen - und in der Partie hat man das genau gesehen. Zugleich sorgte er, quasi als "Coach auf der Spielfläche", dafür, dass sich die Herthasspieler in der Offensive breiter stellten, was der Spielkontrolle und dem Aufbauspiel sehr zuträglich war. Seine Mitspieler besetzten die Räume jetzt deutlich besser. Hertha entwickelte Druck. Man konnte zudem beobachten, dass seine Anwesenheit bei Toursart und Stark eine Leistungsverbesserung und eine Zunahme an Sicherheit auslöste.
Sein Beitrag zum Ausgleich:
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Ich glaube, er wollte eigentlich Dodi anspielen, aber seine Eingabe flog gerade genial an ihm vorbei. Durch seine Vorwärtsbewegung riss Luke auch die Lücke in den stuttgarter Deckungsverbund, erst dadurch konnte er Ball zu Luca fliegen, der wiederum irgendwie den Riecher gehabt haben muss, denn Luca startete mit einen gewaltigen Antritt genau in der Sekunde, als Khedira den Ball erhielt und zur Halbfeld-Flanke ansetzte.
Spielanalyse 50 Sekunden vor dem Ausgleichstreffer:
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(81. Spielminute)
Zunächst gab es eine sehr starke Ballbehauptung von Cunha, und Khedira sprintete in Richtung Stuttgarter Strafraum, um als Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Er erhielt dann auch von Cunha den Ball, spielt sehr schön präzis rechts raus auf Radonjic, und rennt unmittelbar in den Stuttgarter Strafraum, auf die Flanke von Radonjic wartend. 6 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, Stuttgart unter Stress!
Die Flanke von Radoncic gerät zu kurz, Stuttgart kann sich aber nicht befreien, am Ende landert der Ball über Umwege (und unter Beteiligung von Lex und Khedira bei der Ballsicherung) bei Guendouzi, der mit Schwung rechts in den Stuttgarter Strafraum eindringt, und eine Flanke versucht, die abgeblockt wird. Guendouzi sichert sich den abgeblockten Ball. Nun befinden sich 7 Hertha-Spieler im Stuttgarter Strafraum, und die Stuttgarter Spieler sehen zunehmend nervös aus, bekommen den Ball nicht heraus.
Sehr schön mit dem Außenrist spielt Guendouzi zu Radonjic, der jetzt 15 Meter vom Stuttgarter Tor viel Raum hat abzuziehen, dabei aber mit seinem Schuss in der Stuttgarter Deckung bzw. Mangala hängen bleibt. Khedira steht mitten im Stuttgarter Strafraum und lauft zurück, um wieder als offensive Anspielstation zur Verfügung zu stehen. Radonjic erläuft sich den abgeprallten Ball, die nächste Angriffswelle wird in der Stuttgarter Hälfte eingeleitet. Er spielt einen sehr schönen Ball zu Khedira, der den Ball 25 Meter vor dem Stuttgarter Tor erhält, mitterechts, mit genügend Raum, um ihn zu verarbeiten.
Khedira dreht sich sogleich nach vorne, läuft bis ca. 22 Meter vor der Torauslinie einige Schritte nach vorn und setzt zur Halbfeldflanke an. Alle Berliner Offensivspieler haben ihre Augen auf Khedira gerichtet, Cunha bettelt gestenreich um den Ball, Dodi startet einen Tiefenlauf, auch Radonjic ist rechts anspielbar, lief sich frei. Irgendwie aber riecht Luca den Braten, und läuft mit einem Riesenantritt am seinem Stuttgarter Bewacher innen vorbei. Man sieht wie Kherira auf Dodi schaut, der seinen Tiefenlauf abbricht und ausrutscht, weil er an dieser tief geschlagenen Halbfeld-Flanke nicht heran kommt.
Zugleich hat Dodi mit seinem Lauf zwei Stuttgarter Abwehrspieler in die Mitte heraus gezogen, sodass die Halbfeldflanke problemlos bei Luca landet, der von Anfang an glaubte, aus welchen Gründen auch immer, dass der Ball ihm galt. Er bekommt ihn, legt sich den Ball, etwas überraschend für die beiden Stuttgarter Innenverteidiger an diesen vorbei, läuft von links kommend quer durch den Stuttgarter Strafraum kurz vor der 5 Meter-Linie, damit vorbei auch an zwei verdutzten Innenverteidigern und es sieht perfekt so aus, als ob er diese etwas überraschende Ballmitnahme genau so geplant hätte.
Dodi betrachtet sich die Szenerie liegend an, Radonjic steht am rechten Strafraumrand und staunt, Khedira läuft sich bereits in Position, um eventuell einen Abwehrversuch abzufangen. Luca sprintet jetzt seinem eigenen Ball hinterher, der Stuttgarter Torwart wird damit verladen, weil er eigentlich mit einem schnellen Abschluss rechnete, aber Luca sprintet durch quer den Strafraum. Khedira ahnt, was kommt, hebt bereits die Arme für den Torjubel, der Stuttgarter Linksverteidiger will noch etwas retten, was leider verhindert, das Luca mit dem Ball am Fuß direkt ins Stuttgarter Tor läuft.
Gut, Luca schießt ihn also ins Tor, 3 Meter vor der Torlinie stehend, er macht ihn! Weit und breit kein Torwart zu sehen, der ihn hindern könnte. Luke liegt immer noch auf dem Bauch und beobachtet die Szenerie - und jubelt auf dem Bauch liegend, steht dann auf. Die Hertha-Mannschaft jubelt, Luca strahlt über beide Backen!
Wie lange hast du denn für für die Protokollierung der Superzeitlupe gebraucht?
15.02.2021 - 11:54 Uhr
Ist in der Kicker Elf des Tages gelandet. Damit könnte ein wenig Ruhe um seine Person einkehren und sich in den Medien keine Diskussion a la: "der kanns gar nicht mehr", entspinnen.
15.02.2021 - 12:14 Uhr
Für mich ist es elementar, dass er ab jetzt startet. Man kann ihn dann immer noch nach 60 Minuten durch einen bissigen Ascacibar oder Guendouzi ersetzen. Wir brauchen seien Ausstrahlung und Präsenz.
15.02.2021 - 13:58 Uhr
Ich werde ganz klar Lügen gestraft und würde mich sehr freuen, wenn Sami gegen RB von Beginn an ran darf. Er ordnet das Spiel und nimmt direkt die Führungsrolle an - hatte ich nicht von ihm erwartet.
Das könnte eine tolle Sache werden, wenn er fit und gesund bleibt.
Das könnte eine tolle Sache werden, wenn er fit und gesund bleibt.
15.02.2021 - 14:18 Uhr
Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zur Vorwoche. Da hatte man noch bei jeder Bewegung das Gefühl, da ist ein Altherren-Fußballer auf dem Platz und man musste Angst haben, dass er sich die Hüfte bricht. Ich kann mich nicht erinnern mal in einem Profispiel einen dermaßen hüftsteifen Spieler gesehen zu haben.
Die letzte Trainingswoche hat ihm definitiv gut getan und man merkt, dass er schon deutlich spritziger war, beispielsweise im Antritt.
Evtl. reicht es schon gegen Leipzig für die Startelf, sonst vermutlich in der Folgewoche.
Die letzte Trainingswoche hat ihm definitiv gut getan und man merkt, dass er schon deutlich spritziger war, beispielsweise im Antritt.
Evtl. reicht es schon gegen Leipzig für die Startelf, sonst vermutlich in der Folgewoche.
16.02.2021 - 08:31 Uhr
Zitat von NYR_LW
Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zur Vorwoche. Da hatte man noch bei jeder Bewegung das Gefühl, da ist ein Altherren-Fußballer auf dem Platz und man musste Angst haben, dass er sich die Hüfte bricht. Ich kann mich nicht erinnern mal in einem Profispiel einen dermaßen hüftsteifen Spieler gesehen zu haben.
Die letzte Trainingswoche hat ihm definitiv gut getan und man merkt, dass er schon deutlich spritziger war, beispielsweise im Antritt.
Evtl. reicht es schon gegen Leipzig für die Startelf, sonst vermutlich in der Folgewoche.
Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zur Vorwoche. Da hatte man noch bei jeder Bewegung das Gefühl, da ist ein Altherren-Fußballer auf dem Platz und man musste Angst haben, dass er sich die Hüfte bricht. Ich kann mich nicht erinnern mal in einem Profispiel einen dermaßen hüftsteifen Spieler gesehen zu haben.
Die letzte Trainingswoche hat ihm definitiv gut getan und man merkt, dass er schon deutlich spritziger war, beispielsweise im Antritt.
Evtl. reicht es schon gegen Leipzig für die Startelf, sonst vermutlich in der Folgewoche.
Ich wäre auch dafür ihn in die Startelf zu packen und von Beginn an einen Leader der unser Spiel ordnet zu haben. Kann dann in der 2. HZ runter gehen und durch frische Kräfte ersetzt werden, wenn es nicht mehr geht. Aber die Grundordnung muss von Beginn an rein und nicht erst in der 70 Minute, wenn man bereits zurückliegt.
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