| Geburtsdatum | 10.10.1959 |
|---|---|
| Alter | 66 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Finanzen |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Ralf Gabriel [Geschäftsführer]
23.04.2013 - 20:04 Uhr
10.10.2013 - 08:48 Uhr
Alles Gute zum 54. Geburtstag, Ralle! Viel Erfolg in diesem schwierigen Amte sowie auf privater Ebene sei dir gewünscht! :)
12.11.2013 - 19:39 Uhr
Teil II von V der „Themenwoche“ vor der anstehenden Mitgliederversammlung befasst sich mit den Stadionverträgen. Diese Papiere halten das Dreiecks-Verhältnis zwischen Dynamo, der Stadt Dresden und der Stadion Projektgesellschaft (PG) fest. So komplex diese Verträge sein mögen, eines ist relativ simpel: Dynamo Dresden liegt mit der Stadionmiete im Vergleich aller Bundesligisten im oberen Bereich. Für die Wettbewerbsfähigkeit und damit für die Existenz der SGD ist diese Situation bedrohlich.
Wir sprachen mit Dynamo-Geschäftsführer Ralf Gabriel über die unterschiedlichen Interessen der drei Parteien, die doch eigentlich im selben Boot sitzen. Er erklärte uns, wo Dynamo den Hebel ansetzen kann und weshalb eine Veränderung des Konstrukts so langwierig und mühsam ist. Außerdem verriet Ralf Gabriel uns, warum die Schildbürger ihren einst guten Ruf absichtlich ruinierten.
Ralf GabrielRalf Gabriel
Herr Gabriel, kennen Sie eigentlich einen der zahlreichen Streiche der Bürger von Schilda?
(lacht) Da gibt es ja einige. Spontan fällt mir dieser ein: Die Schildbürger wollen Krähen vertreiben, die die frische Aussaat vom Gemeindeacker picken. Der Gemeindevorsteher übernimmt diese Aufgabe. Damit er jedoch die frische Saat nicht zertrampelt, tragen ihn vier Männer auf einer Plattform auf das Feld...
Was halten Sie von folgendem Streich: Die Bürger von Schilda bauen für viel Geld ein Theater, erteilen den Schauspielern dann jedoch Berufsverbot. Es gibt keine Vorstellungen und das Theater steht leer und verursacht Kosten…
Im Hinblick auf die Problematik der Stadionverträge hinkt dieser Vergleich ein wenig. Schließlich erteilt unserer Profimannschaft niemand ein Berufsverbot. Wenn man die Sache jedoch, ausgehend vom Status quo, weiter denkt und bewusst zuspitzt, dann lässt sich ein vergleichbares Szenario zeichnen: Die deutlich überzogene Stadionmiete stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit und Existenz von Dynamo im Profifußball dar. Durch eine Insolvenz des Vereins wäre langfristig kein Mieter in Sicht. Dann stünde die Bühne tatsächlich leer. Und das Bild vom Theater legt noch ein anderes Argument nahe: Sport ist ganz unstrittig ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens, und Dynamo ist ein wichtiger Teil des sportlichen Lebens. Kulturstadt zu sein gehört zu Dresdens Identität. Deshalb muss es ein wichtiges Anliegen der Stadt sein, Dynamo Dresden lebensfähig zu halten…
…eine dramatische Formulierung!
Im Kern aber zutreffend. Dabei vergesse ich keineswegs, dass Dynamo Dresden und die Stadt nicht bilateral verhandeln, sondern mit der Stadion Projektgesellschaft eine dritte Partei am Tisch sitzt.
…die ihre ureigenen Interessen einbringt und am längeren Hebel sitzt?
Dass jeder seine eigenen Interessen einbringt, ist das Normalste auf der Welt. Dass jedoch die PG am längeren Hebel sitzt, ist unzutreffend. Wenn Dynamo Dresden wirklich Insolvenz anmelden müsste, dann würde die PG am nächsten Tag zwangsläufig selbst beim Insolvenzverwalter vorsprechen. Oder anders ausgedrückt: Wenn das Kulturobjekt Dynamo Dresden verschwindet, dann existiert auch die PG nicht weiter. So ist das Vertragswerk.
Aber dann müsste doch gerade bei der Projektgesellschaft das Bewusstsein vorhanden sein, dass man Dynamo Dresden als einzig möglichem Mieter entgegenkommen muss?
Dieses Bewusstsein müsste prinzipiell nicht nur bei der PG, sondern auch bei der Stadt vorhanden sein. Denn wenn das Stadion leer steht, fallen trotzdem weiterhin Unterhaltungskosten an. Schließlich kann man diese „Spezialimmobilie“ schlecht sich selbst überlassen.
Wo lägen diese Unterhaltungskosten für ein leeres Stadion in etwa?
Die würden sich auf jährlich ca. 1,5 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommt die Refinanzierung des Kredites für den Stadionbau.
20131112 Stadionvertraege Geschaeftsbericht bildThemenwoche, Teil II: Stadionverträge
Vor diesem Hintergrund dürfte die Verhandlungsposition von Dynamo Dresden doch eigentlich ganz gut sein – als einzig möglicher Mieter verfügt der Verein ja quasi über ein Nachfragemonopol?
In der Theorie ist das richtig. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass Dynamo Dresden bei dem Thema die Lobby fehlt. Man muss schlichtweg konstatieren, dass die Bereitschaft, eine für alle Parteien trag- und zukunftsfähige Lösung zu schmieden, bei unseren Verhandlungspartnern im Moment noch nicht vorhanden ist. Wir sitzen gewissermaßen in einem Boot, aber mit dem Rücken zueinander. Man muss sich eines nochmal klar machen: Es existieren gültige Verträge. Die gestaltet man nicht einfach mal um, schon gar nicht in der komplexen Dreier-Konstellation, und dann auch noch, zumindest kurzfristig gedacht, zuungunsten der anderen Parteien. Die einzige Möglichkeit, diese Verträge langsam aufzuspalten und zu verändern, ist langwierige Lobby-Arbeit. Dynamo Dresden hat in den letzten Jahren sehr viel für sein Image getan. Aber der Verein hat immer noch nicht den Rückhalt in der Stadt beziehungsweise im Stadtrat, den er bräuchte, um die Stadionverträge kurzfristig neu zu verhandeln. Hier ist Eichhörnchen-Arbeit gefragt.
Und diese Lobby-Arbeit zählt zu den großen Herausforderungen – nicht nur für die Geschäftsführung, sondern auch für den nächsten Aufsichtsrat...
Unbedingt! Das ist eine existenzielle Aufgabe, bei der Geschäftsführung und Aufsichtsräte möglichst eng zusammenarbeiten sollten.
Vor fast genau drei Jahren hat Dynamos damaliger Geschäftsführer Volker Oppitz in einem KREISEL-Interview gesagt, dass eine Stadionmiete von 500.000 Euro realistisch wäre. Das bezog sich damals noch auf die 3. Liga. Was ist aus Ihrer Sicht eine realistische Miete für einen Zweitligisten Dynamo Dresden?
Damals standen 500.000 Euro für die 3. Liga und 1,5 Millionen Euro für die 2. Bundesliga im Raum. Das waren die Zahlen, die im Stadion-Beirat diskutiert wurden, in dem Vertreter aus Stadt, Projektgesellschaft und Verein saßen. Natürlich müsste man über diese Beträge heute neu sprechen.
Wie hoch ist die Miete im Moment und wo ordnet sich Dynamo im Vergleich mit den anderen 35 Bundesligisten ein?
Im Moment sprechen wir über 4,75 Millionen Euro pro Jahr. Damit liegen wir auf beide Ligen bezogen am oberen Ende. Die Summen bei anderen Clubs liegen etwa zwischen einer halben Million und fünf Millionen Euro. Der zweite wesentliche Faktor sind die städtischen Zuschüsse. Die lagen in der vergangenen Saison bei 1,2 Millionen Euro, in dieser Saison liegen sie nur noch bei 750.000 Euro, und nach derzeitigem Stand fällt der Zuschuss ab kommender Saison ganz weg. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die PG zum 1. Januar 2013 erstmals die Stadionmiete angehoben hat, was laut Vertrag erlaubt ist. Wenn wir den wegfallenden Zuschuss und die gestiegene Miete zusammenrechnen, dann kommen auf Dynamo im Vergleich zur laufenden Saison ab 1. Juli 2014 Mehrkosten in Höhe von deutlich über einer Million Euro zu.
Nach dem Abstieg der Hertha hat das Land Berlin dem Verein massiv unter die Arme gegriffen. Sehen Sie darin ein Modell?
Ich würde den Begriff „Modell“ vermeiden, denn zwischen beiden Vereinen und den Stadien, insbesondere aber zwischen beiden Städten liegen Welten. Aber der Berliner Senat hat eins erkannt: Wenn Hertha langfristig in der 2. Liga hängen geblieben wäre, dann wären die Einnahmen drastisch gesunken und das gesamte Konstrukt ernsthaft gefährdet gewesen. Hier kann man eine klare Parallele zur Situation in Dresden ziehen. Es gibt in der Konstellation nur einen Strang, und es kommt darauf an, dass alle Beteiligten in dieselbe Richtung ziehen. Ganz ähnlich gestaltet sich die Situation übrigens auch in Köln.
Wussten Sie eigentlich, dass die Bürger von Schilda in Wirklichkeit sehr klug waren?
Sie waren so klug, dass sie in alle Herren Länder gegangen und Berater von Königen, Fürsten und Kaisern geworden sind. Irgendwann haben sie dann beschlossen, mit ihrer Klugheit ein bisschen hinter dem Berg zu halten, um diesen Effekt zu stoppen. Sonst wäre die Stadt ausgeblutet.
Korrekt! Ursprünglich waren die Schildaer weltbekannt für ihre Klugheit. Das lässt doch hoffen…
(lacht) So würde ich das auch sehen.
Quelle: dynamo-dresden.de
Wir sprachen mit Dynamo-Geschäftsführer Ralf Gabriel über die unterschiedlichen Interessen der drei Parteien, die doch eigentlich im selben Boot sitzen. Er erklärte uns, wo Dynamo den Hebel ansetzen kann und weshalb eine Veränderung des Konstrukts so langwierig und mühsam ist. Außerdem verriet Ralf Gabriel uns, warum die Schildbürger ihren einst guten Ruf absichtlich ruinierten.
Ralf GabrielRalf Gabriel
Herr Gabriel, kennen Sie eigentlich einen der zahlreichen Streiche der Bürger von Schilda?
(lacht) Da gibt es ja einige. Spontan fällt mir dieser ein: Die Schildbürger wollen Krähen vertreiben, die die frische Aussaat vom Gemeindeacker picken. Der Gemeindevorsteher übernimmt diese Aufgabe. Damit er jedoch die frische Saat nicht zertrampelt, tragen ihn vier Männer auf einer Plattform auf das Feld...
Was halten Sie von folgendem Streich: Die Bürger von Schilda bauen für viel Geld ein Theater, erteilen den Schauspielern dann jedoch Berufsverbot. Es gibt keine Vorstellungen und das Theater steht leer und verursacht Kosten…
Im Hinblick auf die Problematik der Stadionverträge hinkt dieser Vergleich ein wenig. Schließlich erteilt unserer Profimannschaft niemand ein Berufsverbot. Wenn man die Sache jedoch, ausgehend vom Status quo, weiter denkt und bewusst zuspitzt, dann lässt sich ein vergleichbares Szenario zeichnen: Die deutlich überzogene Stadionmiete stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit und Existenz von Dynamo im Profifußball dar. Durch eine Insolvenz des Vereins wäre langfristig kein Mieter in Sicht. Dann stünde die Bühne tatsächlich leer. Und das Bild vom Theater legt noch ein anderes Argument nahe: Sport ist ganz unstrittig ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens, und Dynamo ist ein wichtiger Teil des sportlichen Lebens. Kulturstadt zu sein gehört zu Dresdens Identität. Deshalb muss es ein wichtiges Anliegen der Stadt sein, Dynamo Dresden lebensfähig zu halten…
…eine dramatische Formulierung!
Im Kern aber zutreffend. Dabei vergesse ich keineswegs, dass Dynamo Dresden und die Stadt nicht bilateral verhandeln, sondern mit der Stadion Projektgesellschaft eine dritte Partei am Tisch sitzt.
…die ihre ureigenen Interessen einbringt und am längeren Hebel sitzt?
Dass jeder seine eigenen Interessen einbringt, ist das Normalste auf der Welt. Dass jedoch die PG am längeren Hebel sitzt, ist unzutreffend. Wenn Dynamo Dresden wirklich Insolvenz anmelden müsste, dann würde die PG am nächsten Tag zwangsläufig selbst beim Insolvenzverwalter vorsprechen. Oder anders ausgedrückt: Wenn das Kulturobjekt Dynamo Dresden verschwindet, dann existiert auch die PG nicht weiter. So ist das Vertragswerk.
Aber dann müsste doch gerade bei der Projektgesellschaft das Bewusstsein vorhanden sein, dass man Dynamo Dresden als einzig möglichem Mieter entgegenkommen muss?
Dieses Bewusstsein müsste prinzipiell nicht nur bei der PG, sondern auch bei der Stadt vorhanden sein. Denn wenn das Stadion leer steht, fallen trotzdem weiterhin Unterhaltungskosten an. Schließlich kann man diese „Spezialimmobilie“ schlecht sich selbst überlassen.
Wo lägen diese Unterhaltungskosten für ein leeres Stadion in etwa?
Die würden sich auf jährlich ca. 1,5 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommt die Refinanzierung des Kredites für den Stadionbau.
20131112 Stadionvertraege Geschaeftsbericht bildThemenwoche, Teil II: Stadionverträge
Vor diesem Hintergrund dürfte die Verhandlungsposition von Dynamo Dresden doch eigentlich ganz gut sein – als einzig möglicher Mieter verfügt der Verein ja quasi über ein Nachfragemonopol?
In der Theorie ist das richtig. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass Dynamo Dresden bei dem Thema die Lobby fehlt. Man muss schlichtweg konstatieren, dass die Bereitschaft, eine für alle Parteien trag- und zukunftsfähige Lösung zu schmieden, bei unseren Verhandlungspartnern im Moment noch nicht vorhanden ist. Wir sitzen gewissermaßen in einem Boot, aber mit dem Rücken zueinander. Man muss sich eines nochmal klar machen: Es existieren gültige Verträge. Die gestaltet man nicht einfach mal um, schon gar nicht in der komplexen Dreier-Konstellation, und dann auch noch, zumindest kurzfristig gedacht, zuungunsten der anderen Parteien. Die einzige Möglichkeit, diese Verträge langsam aufzuspalten und zu verändern, ist langwierige Lobby-Arbeit. Dynamo Dresden hat in den letzten Jahren sehr viel für sein Image getan. Aber der Verein hat immer noch nicht den Rückhalt in der Stadt beziehungsweise im Stadtrat, den er bräuchte, um die Stadionverträge kurzfristig neu zu verhandeln. Hier ist Eichhörnchen-Arbeit gefragt.
Und diese Lobby-Arbeit zählt zu den großen Herausforderungen – nicht nur für die Geschäftsführung, sondern auch für den nächsten Aufsichtsrat...
Unbedingt! Das ist eine existenzielle Aufgabe, bei der Geschäftsführung und Aufsichtsräte möglichst eng zusammenarbeiten sollten.
Vor fast genau drei Jahren hat Dynamos damaliger Geschäftsführer Volker Oppitz in einem KREISEL-Interview gesagt, dass eine Stadionmiete von 500.000 Euro realistisch wäre. Das bezog sich damals noch auf die 3. Liga. Was ist aus Ihrer Sicht eine realistische Miete für einen Zweitligisten Dynamo Dresden?
Damals standen 500.000 Euro für die 3. Liga und 1,5 Millionen Euro für die 2. Bundesliga im Raum. Das waren die Zahlen, die im Stadion-Beirat diskutiert wurden, in dem Vertreter aus Stadt, Projektgesellschaft und Verein saßen. Natürlich müsste man über diese Beträge heute neu sprechen.
Wie hoch ist die Miete im Moment und wo ordnet sich Dynamo im Vergleich mit den anderen 35 Bundesligisten ein?
Im Moment sprechen wir über 4,75 Millionen Euro pro Jahr. Damit liegen wir auf beide Ligen bezogen am oberen Ende. Die Summen bei anderen Clubs liegen etwa zwischen einer halben Million und fünf Millionen Euro. Der zweite wesentliche Faktor sind die städtischen Zuschüsse. Die lagen in der vergangenen Saison bei 1,2 Millionen Euro, in dieser Saison liegen sie nur noch bei 750.000 Euro, und nach derzeitigem Stand fällt der Zuschuss ab kommender Saison ganz weg. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die PG zum 1. Januar 2013 erstmals die Stadionmiete angehoben hat, was laut Vertrag erlaubt ist. Wenn wir den wegfallenden Zuschuss und die gestiegene Miete zusammenrechnen, dann kommen auf Dynamo im Vergleich zur laufenden Saison ab 1. Juli 2014 Mehrkosten in Höhe von deutlich über einer Million Euro zu.
Nach dem Abstieg der Hertha hat das Land Berlin dem Verein massiv unter die Arme gegriffen. Sehen Sie darin ein Modell?
Ich würde den Begriff „Modell“ vermeiden, denn zwischen beiden Vereinen und den Stadien, insbesondere aber zwischen beiden Städten liegen Welten. Aber der Berliner Senat hat eins erkannt: Wenn Hertha langfristig in der 2. Liga hängen geblieben wäre, dann wären die Einnahmen drastisch gesunken und das gesamte Konstrukt ernsthaft gefährdet gewesen. Hier kann man eine klare Parallele zur Situation in Dresden ziehen. Es gibt in der Konstellation nur einen Strang, und es kommt darauf an, dass alle Beteiligten in dieselbe Richtung ziehen. Ganz ähnlich gestaltet sich die Situation übrigens auch in Köln.
Wussten Sie eigentlich, dass die Bürger von Schilda in Wirklichkeit sehr klug waren?
Sie waren so klug, dass sie in alle Herren Länder gegangen und Berater von Königen, Fürsten und Kaisern geworden sind. Irgendwann haben sie dann beschlossen, mit ihrer Klugheit ein bisschen hinter dem Berg zu halten, um diesen Effekt zu stoppen. Sonst wäre die Stadt ausgeblutet.
Korrekt! Ursprünglich waren die Schildaer weltbekannt für ihre Klugheit. Das lässt doch hoffen…
(lacht) So würde ich das auch sehen.
Quelle: dynamo-dresden.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von August1105 am 12.11.2013 um 19:40 Uhr bearbeitet
12.11.2013 - 19:44 Uhr
Auch wenns eh jeder weiß:
das ist ne absolute Frechheit, wie hier mit dem Verein umgegangen wird.
das ist ne absolute Frechheit, wie hier mit dem Verein umgegangen wird.
12.11.2013 - 20:13 Uhr
Kann mir jemand sagen, wie lange der Vertrag noch läuft ?
12.11.2013 - 20:18 Uhr
Zitat von dynamomeinverein:
Kann mir jemand sagen, wie lange der Vertrag noch läuft ?
Eine Google-Suche ergab eine Rats-Anfrage von Jens Genschmar worin die selbe Frage gestellt wurde. Da scheinbar das geheim ist würde ich vom schlimmst möglichen Zustand ausgehen und ein unbefristetes Mietverhältnis ausgehen.
Kann mir jemand sagen, wie lange der Vertrag noch läuft ?
Eine Google-Suche ergab eine Rats-Anfrage von Jens Genschmar worin die selbe Frage gestellt wurde. Da scheinbar das geheim ist würde ich vom schlimmst möglichen Zustand ausgehen und ein unbefristetes Mietverhältnis ausgehen.
12.11.2013 - 21:01 Uhr
Zitat von dynamomeinverein:
Kann mir jemand sagen, wie lange der Vertrag noch läuft ?
Vertrag gilt wohl für 12 Jahre.. also "nur" noch ca. 8 Jahre.
Kann mir jemand sagen, wie lange der Vertrag noch läuft ?
Vertrag gilt wohl für 12 Jahre.. also "nur" noch ca. 8 Jahre.
12.11.2013 - 22:35 Uhr
Holla la,
also das Stadion hat grob 40 Mio gekostet und man zahlt 12 Jahre 4,75Mio Miete?? Hätte Dynamo
3 Mio mehr pro Jahr zur Verfügung könnte da wirklich einiges gehen...
Wiki allerdings schreibt von 2,1 Mio Miete und 1 Mio Zuschuß der Stadt, was ja eigtl sehr gut klingt.
Da ich da überhaupt keinen Überblick habe mal ein paar Fragen, auch wenn das alles sicher in anderen Threads schon ein paar mal durchgekaut wurde.
1. Wer ist dafür verantwortlich, dass sowas unterschrieben wurde (falls das mit den 4,75Mio stimmt)?
Lobbyarbeit gut und schön. Wenn die ein paar Jahre dauert ist das ja ein Akzeptieren eines absolut inakzeptablen, evtl. sittenwidrigen Vertrages.
Ich denke, dass ein solcher Vertrag Dynamo nicht nur direkt sportlich und finanziell hart trifft. Auch Sponsoren werden sich doch zurückhalten ihr Geld über den Umweg Dynamo der Projektgesellschaft in den Rachen zu schmeißen.
2. Wer ist denn diese Projektgesellschaft, die da ganz übel abkassiert? Klingt sehr nach Heuschrecke.
3. Kann man den Vertrag nicht anfechten?
also das Stadion hat grob 40 Mio gekostet und man zahlt 12 Jahre 4,75Mio Miete?? Hätte Dynamo
3 Mio mehr pro Jahr zur Verfügung könnte da wirklich einiges gehen...
Wiki allerdings schreibt von 2,1 Mio Miete und 1 Mio Zuschuß der Stadt, was ja eigtl sehr gut klingt.
Da ich da überhaupt keinen Überblick habe mal ein paar Fragen, auch wenn das alles sicher in anderen Threads schon ein paar mal durchgekaut wurde.
1. Wer ist dafür verantwortlich, dass sowas unterschrieben wurde (falls das mit den 4,75Mio stimmt)?
Lobbyarbeit gut und schön. Wenn die ein paar Jahre dauert ist das ja ein Akzeptieren eines absolut inakzeptablen, evtl. sittenwidrigen Vertrages.
Ich denke, dass ein solcher Vertrag Dynamo nicht nur direkt sportlich und finanziell hart trifft. Auch Sponsoren werden sich doch zurückhalten ihr Geld über den Umweg Dynamo der Projektgesellschaft in den Rachen zu schmeißen.
2. Wer ist denn diese Projektgesellschaft, die da ganz übel abkassiert? Klingt sehr nach Heuschrecke.
3. Kann man den Vertrag nicht anfechten?
13.11.2013 - 06:42 Uhr
Ich glaube, anfechten kann man da fast nix. In den Größenordnungen haben sicher einige Notare sich die Verträge angeschaut. Unterschrieben ist unterschrieben. Man wird sicher maximal durch Klauseln raus kommen, wenn es welche gibt.
13.11.2013 - 07:31 Uhr
Zitat von maddn:
Holla la,
also das Stadion hat grob 40 Mio gekostet und man zahlt 12 Jahre 4,75Mio Miete?? Hätte Dynamo
3 Mio mehr pro Jahr zur Verfügung könnte da wirklich einiges gehen...
Wiki allerdings schreibt von 2,1 Mio Miete und 1 Mio Zuschuß der Stadt, was ja eigtl sehr gut klingt.
Da ich da überhaupt keinen Überblick habe mal ein paar Fragen, auch wenn das alles sicher in anderen Threads schon ein paar mal durchgekaut wurde.
1. Wer ist dafür verantwortlich, dass sowas unterschrieben wurde (falls das mit den 4,75Mio stimmt)?
Lobbyarbeit gut und schön. Wenn die ein paar Jahre dauert ist das ja ein Akzeptieren eines absolut inakzeptablen, evtl. sittenwidrigen Vertrages.
Ich denke, dass ein solcher Vertrag Dynamo nicht nur direkt sportlich und finanziell hart trifft. Auch Sponsoren werden sich doch zurückhalten ihr Geld über den Umweg Dynamo der Projektgesellschaft in den Rachen zu schmeißen.
2. Wer ist denn diese Projektgesellschaft, die da ganz übel abkassiert? Klingt sehr nach Heuschrecke.
3. Kann man den Vertrag nicht anfechten?
1. Unterschrieben hat sie der damalige GF.;)
Anfechten kann man hier gar nichts. Nach mehreren Jahren sollte eigentlich klar sein, dass das Vertragswerk gegen kein geltendes Recht verstößt und man sich einfach zu sehr unter Druck gesetzt hat. Davor hatte damals Minge gewarnt gehabt, gehört hat am Ende keiner.
2. Die Projektgesellschaft ist keine Heuschrecke, sondern einfach nur eine Gesellschaft zum Betreiben des Stadions, welche nicht profitorientiert arbeitet. Das was an Miete erhoben wird und an Zuschüssen von der Stadt kommt sind einzig und alleine die Instandhaltungskosten für den Spielbetrieb. An der Höhe selber gibts also nichts zu schrauben, nur an den Zuschüssen der Stadt muss man arbeiten. (wäre mein letzter Wissensstand)
Alternative dazu wäre neben Dynamo noch andere Veranstaltungen ins Stadion zu holen, aber das hat nicht nur Vorteile und scheint allgemein sehr schwer zu sein. Anders kann ich mir nicht erklären, dass nur Schlager-/Oldiparade und Kirchentag im Stadion gewesen sind.
3. siehe 1.
Das Stadion war von Anfang an eine Fehlplanung und alle in und um den Verein haben dafür gesorgt das es so gekommen ist. Die Fans wollten nicht ins Ostra, die Stadt wollte so billig wie es nur irgend geht bauen, die Vereinsverantwortlichen wollten das Thema endlich vom Tisch haben. Am Ende sollte sich keiner beschweren darüber das dieser Vertrag in der Form existiert, sondern man sollte sehen, dass er schnellstmöglich überarbeitet wird.
Ich hab allerdings ernsthafte Bedenken, dass dies noch vor 2015 passiert, denn außer dem Verein hat keine Partei Druck um den Vertrag zu überarbeiten.
Den einzigen Druck den Dynamo ausrichten könnte wäre eine Kündigung des Mietverhältnisses und der Umzug in ein anderes Stadion. Allerdings kommt es da auf den Vertrag an ob man kündigen kann und bei einigen Fans bezweifel ich, dass die da begeistert wären.
Holla la,
also das Stadion hat grob 40 Mio gekostet und man zahlt 12 Jahre 4,75Mio Miete?? Hätte Dynamo
3 Mio mehr pro Jahr zur Verfügung könnte da wirklich einiges gehen...
Wiki allerdings schreibt von 2,1 Mio Miete und 1 Mio Zuschuß der Stadt, was ja eigtl sehr gut klingt.
Da ich da überhaupt keinen Überblick habe mal ein paar Fragen, auch wenn das alles sicher in anderen Threads schon ein paar mal durchgekaut wurde.
1. Wer ist dafür verantwortlich, dass sowas unterschrieben wurde (falls das mit den 4,75Mio stimmt)?
Lobbyarbeit gut und schön. Wenn die ein paar Jahre dauert ist das ja ein Akzeptieren eines absolut inakzeptablen, evtl. sittenwidrigen Vertrages.
Ich denke, dass ein solcher Vertrag Dynamo nicht nur direkt sportlich und finanziell hart trifft. Auch Sponsoren werden sich doch zurückhalten ihr Geld über den Umweg Dynamo der Projektgesellschaft in den Rachen zu schmeißen.
2. Wer ist denn diese Projektgesellschaft, die da ganz übel abkassiert? Klingt sehr nach Heuschrecke.
3. Kann man den Vertrag nicht anfechten?
1. Unterschrieben hat sie der damalige GF.;)
Anfechten kann man hier gar nichts. Nach mehreren Jahren sollte eigentlich klar sein, dass das Vertragswerk gegen kein geltendes Recht verstößt und man sich einfach zu sehr unter Druck gesetzt hat. Davor hatte damals Minge gewarnt gehabt, gehört hat am Ende keiner.
2. Die Projektgesellschaft ist keine Heuschrecke, sondern einfach nur eine Gesellschaft zum Betreiben des Stadions, welche nicht profitorientiert arbeitet. Das was an Miete erhoben wird und an Zuschüssen von der Stadt kommt sind einzig und alleine die Instandhaltungskosten für den Spielbetrieb. An der Höhe selber gibts also nichts zu schrauben, nur an den Zuschüssen der Stadt muss man arbeiten. (wäre mein letzter Wissensstand)
Alternative dazu wäre neben Dynamo noch andere Veranstaltungen ins Stadion zu holen, aber das hat nicht nur Vorteile und scheint allgemein sehr schwer zu sein. Anders kann ich mir nicht erklären, dass nur Schlager-/Oldiparade und Kirchentag im Stadion gewesen sind.
3. siehe 1.
Das Stadion war von Anfang an eine Fehlplanung und alle in und um den Verein haben dafür gesorgt das es so gekommen ist. Die Fans wollten nicht ins Ostra, die Stadt wollte so billig wie es nur irgend geht bauen, die Vereinsverantwortlichen wollten das Thema endlich vom Tisch haben. Am Ende sollte sich keiner beschweren darüber das dieser Vertrag in der Form existiert, sondern man sollte sehen, dass er schnellstmöglich überarbeitet wird.
Ich hab allerdings ernsthafte Bedenken, dass dies noch vor 2015 passiert, denn außer dem Verein hat keine Partei Druck um den Vertrag zu überarbeiten.
Den einzigen Druck den Dynamo ausrichten könnte wäre eine Kündigung des Mietverhältnisses und der Umzug in ein anderes Stadion. Allerdings kommt es da auf den Vertrag an ob man kündigen kann und bei einigen Fans bezweifel ich, dass die da begeistert wären.
13.11.2013 - 07:44 Uhr
Oder eine Bürgermeisterwahl... ^^
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