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Präsidium HSV e.V.

16.12.2014 - 17:37 Uhr
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Präsidium HSV e.V. |#61
24.01.2021 - 13:57 Uhr
Zitat von princedenmark1953

Die lange Vakanz spricht jedenfalls nicht unbedingt für die zwingende Notwendigkeit des erst Mitte 2019 eingerichteten siebenten Aufsichtsratssitzes.

Großes Interesse an einer zeitnäheren Aufstockung des Aufsichtsrats scheint Jansen jedenfalls nicht gehabt zu haben
Marcell Jansen über...
… eine mögliche Aufstockung des Aufsichtsrats: Wir sind jetzt fünf Personen im Aufsichtsrat und es besteht aktuell kein juristischer Zwang, dies kurzfristig zu ändern. Ich sehe uns auch sehr gut aufgestellt, da wir alle entscheidenden Kompetenzen wie Sportexpertise, Wirtschaftswissen sowie die Bereiche Marketing und Kommunikation hervorragend abdecken. Es kann aber durchaus sein, dass wir den Aufsichtsrat auf Sicht wieder aufstocken werden.

Die MOPO meinte sogar, aus den Aussagen folgendes herausgehört zu haben
Man wolle „ohne Zwang schauen, wie es in Zukunft weitergeht“ – sowohl fünf als auch sieben Aufsichtsräte hält Jansen für denkbar.

Ich halte diese Äußerungen gerade mit Blick auf Jansens öffentlichem Auftritt vom 12.01.21
„Der spontane Rücktritt war ein harter Schlag für mich. Auch, weil ich mich persönlich dafür eingesetzt hatte, den HSV e.V. und damit die Mitglieder und ihre Interessen stark im Rat vertreten zu haben. Dann so ein personenbezogener Austritt aus dem Aufsichtsrat und damit auch aus dem Finanzausschuss, ohne Rücksicht auf die Verantwortung für die Mitgliedschaft, in der schwierigsten Zeit der Vereinsgeschichte – das kann ich bis heute nicht verstehen. Für mich ist es inakzeptabel.“

und den daraus resultierenden (öffentlich zugänglichen) Schlussfolgerungen
Nach MOPO-Informationen soll sich auch der Ehrenrat des HSV seit geraumer Zeit mit der Frage befassen, ob Schulz dem Klub, dem er eigentlich dienen soll, mit seinem Rücktritt mitten in der Corona-Zeit nicht sogar das Leben erschwert habe.

für durchaus interessant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 24.01.2021 um 13:59 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#62
25.01.2021 - 11:08 Uhr
Zitat von Windfaenger


So wie Du Dir das vorstellst, funktioniert das vielleicht, wenn es gut läuft. Sobald aber Unstimmigkeiten, auch unter den Mitgliedern, aber insbesondere in den Führungsfunktionen entstehen, vllt. aus Eigennutz, dann besteht die Gefahr des Machtmissbrauchs. Und Dein Traum davon, dass die Mitglieder der Verein sind, den will ich Dir gerne lassen. Ich sehe das etwas anders. Ich vertraue grundsätzlich den von mir gewählten Vertretern und erteile ihnen Prokura. Denn ich weiß was es bedeutet, wenn jeder sich als Koch sieht, der in der Suppe herumrühren will. Man stagniert, wird schlechter, ist nicht innovativ. Und wenn 19 von 20 Vertreten auf den einen mit dem Finger zeigen, dann kann man natürlich wünschen, dass man alles über die Internas erfährt. Aber möchtest Du, auch wenn Du Teil des Ganzen bist, dass dann Alle Alles erfahren? Willst Du den gläsernen Verein?


Ja, sehr gene sogar. Transparenz ist das A und O, besonders vor einer Wahl/Abstimmung. Ich muss doch mein Kreuzchen nach besten Wissen und Gewissen machen können. WIe soll das gehen, wenn ich im Unklaren gelassen werde? So werde ich doch nur zu einem manipulierten Spielball der Leitenden.
Zuviele Köche können den Brei verderben, da stimme ich dir zu. Es werden aber nicht fast 90.000 Mitglieder aufgerufen, den Brei zu würzen, sondern nach ihrer Meinung gefragt, ob der Brei versalzen ist. Um mal bei dieser Redewendung zu bleiben. Und dazu muss aber jeder mal gekostet haben, dann sagt jeder (durch Abstimmung) seine Meinung und wir haben ein Ergebnis, durch Mehrheit. Je grösser die Mehrheit, desto wahrscheinlicher, dass das Ergebnis richtig ist.
Bei dir wird nur auf den Koch gehort und alle müssen im treuen Glauben diesem Urteil folgen. Das hat nichts mit Demokratie oder einem Verein zu tun. Aber den Beweis treten die Köche ja aktuell nicht an, es existieren, zumindest in der Öffentlichkeit, nur Anschuldigungen. Und da setze ich meine Hoffnungen auf die MV, und bis dahin versuche ich, neutral zu bleiben und keine Vorverurteilung zu begehen. Ist natürlich bei einer Herzensangelegenheit wie dem HSV schwer.

Zitat von Windfaenger

Ich respektiere Eure moralischen Ansichten. Ich teile sie ja auch!
Jedoch kotzt mich die Scheinheiligkeit und dieses altruistische Gelaber unsere Vereinsoberen derart an, dass ich heute froh bin, dass man die mutmaßlichen (!!!!!) Heuchler zu entlarven scheint. Denn diese Leute haben den Verein fast in den Sarg gehievt. Und die Mitglieder haben auf den MV nichts besseres zu tun, als sich in Rechthaberei und Grabenkämpfen zum Spielball der Führenden zu machen und dort ebenso unwürdig und inkompetent zu urteilen.
Es geht hier um das Wohl des Vereins! Hier wird niemand unwürdig behandelt, der danach nirgends mehr eine Anstellung erhalten würde. Sonst würde ich mitnichten so argumentieren.


Hier kann ich dir zustimmen. Personen, die nur Eigeninteresse im Sinn haben, den Verein mißbrauchen oder sich anderweitig vereinsschädgend verhalten, müssen weg, und zwar sofort.
Unterscheiden tun wir uns aber dann bei der Rolle der Mitglieder. Ich denke nicht, dass sich mündige Mitglieder, die sich EIGENE Gedanken machen, zu einem Spielball verkommen. Im Gegenteil, sie sind schwerer zu manipulieren. Nur Leute, die treudoof folgen, werden ausgenutzt für die eigenen Zwecke. Und ja, in der Vergangenheit, besonders bei den Wahlen vor der Ausgliederung, gab es genau solche Wahlen, wo eben nur stur nach Gefolgschaft gewählt wurde. Und da wurden wahrlich echte "Granaten" und "Exoten" gewählt, grausam... Die Auswirkungen dieses Unsinn spüren wir noch heute.
Wundert mich, dass du das fortführen möchtest. Eigentlich interpretiere ich deine Worte eher in die Richtung, dass eben nicht mehr "die Dummen" regieren sollen. Unwissende machst du aber nicht durch Führung wissend, sondern durch Aufklärung. Und aufgeklärte Mitglieder treffen dann auch in der Regel bessere Entscheidungen....
Und nur, weil ein Gremium gewählt wurde, trifft es nicht automatisch die richtigen Entscheidungen, ist nicht unfehlbar. Auch sie machen Fehler, bedürfen einer Kontrolle. Und die Kontrolle ist im Zweifel die Mitgliederschaft, die zur Wahl geht, gemäss Satzung.

Und es ist weiterhin nicht gesagt, dass die Gremien einstimmig agieren. Das wäre natürlich schon ein starkes Indiz, wenn sich alle einig sind. Bei den 26 Leuten (die Zahl stand hier mehrfach) kann es aber auch zu einer knappen Mehrheitsentscheidung gekommen sein, zB 14 zu 12 für eine Abwahl. Die 12 müssen nach Aussen die Entscheidung mittragen. Trotzdem würde ich gerne wissen, was sie denken, und warum.

Zitat von Windfaenger

Abschließend gebe ich zu, dass bei öffentlichen Denunzierungen, wenn man diesen Weg wählen möchte, Argumente sinnvoll sind. Manchmal heiligt der Zweck aber die Mittel. Auch wenn es nicht sauber ist.


Und genau hier habe ich das Gefühl, dass ich manipuliert werde. Nicht von dir, von den Gremien, bzw den Personen, die eine Abwahl wünschen. Diese medienwirksame öffentliche Stimmungmache gepaart mit der Eile, verursacht bei mir eine Habacht-Haltung. Automatisch kommen mir die Fragen
- Was will man von mir?
- Warum will man es?
- Wem nützt es?
- Was für Auswirkungen hat das?

Und wenn ich dann nur Anschuldigungen lese, aber keine Beispiele oder gar Beweise, dann wächst mein Mißtrauen. Auch in Hinblick auf meine bisherigen Erfahrungen beim HSV bezüglich Versammlungen und Abstimmungen....

•     •     •


***IMMER FREUND --- IMMER HELFER***
***GANZ HAMBURG EHRT DIE POLIZEI***
Präsidium HSV e.V. |#63
26.01.2021 - 03:52 Uhr
Zitat von Steinii81

Hier noch ein Artikel von Daniel Jovanov zum Thema

https://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2021/01/hsv-machtkampf-zwischen-praesident-marcell-jansen-und-seinen-vizes

Interessant finde ich insbesondere diese Darstellung,
Quelle: https://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2021/01/hsv-machtkampf-zwischen-praesident-marcell-jansen-und-seinen-vizes
Jansen habe entgegen einer internen Abstimmung im Präsidium gehandelt, lautete der Vorwurf von Schulz und Schaefer.

die aber mit Blick auf den Sport1-Artikel vom 01.07.20 nicht ganz neu ist
Quelle: https://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2020/07/2-bundesliga-hsv-machtkampf-um-kuehne-jansen-schaefer-schulz
Jansen hat sich nach SPORT1-Informationen gegen die Linie des HSV-Präsidiums gestellt und für eine Freistellung von Hoffmann gestimmt.

Den kurze Zeit später behaupteten Differenzen im Präsidium des e.V. trat Schulz mit der Feststellung
"Wir arbeiten innerhalb des Präsidiums stets vertrauensvoll zusammen."

ausdrücklich entgegen, obwohl das Abendblatt zeitlich später von einem Machtkampf sprach und sogar über einen möglichen Misstrauensantrag gegen Schulz zu berichten wusste, der in der kommenden Mitgliederversammlung zu erwarten sei,
HA, Artikel vom 12.07.20 - 20:05 Uhr

Jansen hatte sich übrigens kurz nach Hoffmanns Rücktritt zur Frage, wie es angesichts des Folgerücktritts von Schulz aus dem Aufsichtsrat der Fußball AG noch ein harmonisches Miteinander im e.V. geben könnte, wie folgt geäußert
Auch dazu wird es von mir keine öffentlichen Kommentare geben, weil wir solche Themen intern besprechen und in einem ehrlichen und offenen Austausch stehen.

Ob die behauptete Präsidiumsabstimmung zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen. Auch nicht, ob ihr irgendeine Relevanz im Abwahlverfahren gegen Schulz zukommt. Wenn dem so wäre, könnte das durch einfache Befragung der Präsidiumsmitglieder geklärt werden. Der Verlauf der Präsidiumssitzung dürfte zudem auch protokolliert worden sein.

Der Präsident des e.V. wird übrigens als Mitglied in den Aufsichtsrat der HSV Fußball AG entsendet (§ 18 Ziffer 7 der Vereinssatzung). Ob aus dieser Sonderregelung mit Blick auf einen zuvor gefassten Präsidiumsbeschluss eine gewisse Bindungswirkung für den Präsidenten in der späteren Aufsichtsratsabstimmung hergeleitet werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 26.01.2021 um 04:09 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#64
26.01.2021 - 11:31 Uhr
Zitat von Gnifty

Zitat von princedenmark1953

[
Der Verlauf der Präsidiumssitzung dürfte zudem auch protokolliert worden sein.

Eigentlich schon. Viel Vergnügen bei dem Verlangen, diese zu Gesicht zu bekommen. Dem Beirat wurde das Recht verwehrt. Und das nicht durch Marcell Jansen.

Rein formal mag das mit der Nicht-Einsicht des Präsidiumprotokoll ja evtl. korrekt sein. Wieso sollten eV Gremien nach Lust und Laune vertrauliche Unterlagen einsehen dürfen? Wir sind im Verein ja mit Durchlässigkeit an die Presse gebeutelt.

Aber hätte nicht lt. eV Satzung der Ehrenrat das Recht, in speziellen Streitfragen ein Protokoll als Beweismittel einzusehen ?

Ich finde, da sollte es in Streitfragen dieser Art eine formal saubere Möglichkeit geben. Aber ich kenne da die Rechtslage nicht.

•     •     •

Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 26.01.2021 um 11:32 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#65
26.01.2021 - 12:24 Uhr
Zitat von princedenmark1953

Zitat von Ahoi

Aber hätte nicht lt. eV Satzung der Ehrenrat das Recht, in speziellen Streitfragen ein Protokoll als Beweismittel einzusehen ?

Genau diese Frage habe ich mir mir übrigens auch gestellt, Du bist mir allerdings zuvorgekommen, wofür ich Dir sehr dankbar bin.
@Gnifty : Dir ist übrigens etwas ähnliches wie mir heute früh passiert als ich einen Beitrag editieren musste:

Du hast im Beitrag unter 361 aus Deinen Ausführungen meine gemacht und aus meinen Deine.

Erinnert habe ich mich in diesem Zusammenhang an die letzte MV vor 3 Jahren, als das Team mit Hoffmann/ Schulz / Schäfer ins Präsidium gewählt wurde (bei ca. 1.200 anwesenden Mitgliedern).

Die eV Gremienvertreter der Supporters und des Seniorenrates haben am Podest klare Empfehlungen für das Team um Meier abgegeben. Trotzdem wurde das andere Team gewählt.

Grundsätzlich keine leichte Voraussetzung für das neu gewählte Team im eV Präsidium.

Aber so habe ich die neue Struktur interpretiert.
Die MV ist mit einer größeren Teilnehmerzahl deutlich repräsentativer, als die eV Gremienvertreter, die ja mit einer kleinen Zahl an Anwesenden gewählt wird (außer Beirat und Ehrenrat auch auf MV)

Die MV schaute eher in Richtung Profi Fußball , also jetzt AG Interessen.

Das sich das Präsidium etwas abgekoppelt, ohne zu viele Mitwisser, um den Aufsichtsrat in der AG kümmert, dieser wiederum um den AG Vorstand, war ja gewollt.

Wenn das Präsidium, auch mit 2:1 sich einen teilweise neuen AR sucht, verstehe ich das als DEREN Aufgabe.

Die eV Gremien sind eher auf den eV begrenzt. Dort geht es ihnen ja finanziell auch gut.

So hab ich die Aufgabenverteilung bisher für mich interpretiert. Und evtl passt mir die eine oder andere Entscheidung des Präsidiums bzgl. deren AR Auswahl nicht. Aber dann war das eben das Ergebnis einer demokratischen Wahl auf einer MV.

Die ich als Mitglied mit meiner Stimme selbstverständlich auf der nächsten turnusmäßigen MV rückgängig machen kann.

Jetzt plötzlich diese Eile, so kurz vor einer AR Tausch-Entscheidung (so verstehe ich das zZ) ...
Momentan reicht mir das als Abwahlgrund grundsätzlich nicht aus. Da müssten schon noch andere Verfehlungen her, als „nur“, dass das Präsidium seinen Job machte und mir das Ergebnis nicht gefällt.

Wie gesagt, in nur einem Jahr ist die turnusmäßige Wahl . Was will man da jetzt von mir als Mitglied ?

Aber, ich warte gern auf stichhaltige Beweise für vereinsschädliches Verhalten, dass dermaßen schlimm sei und man es für unausweichlich erachtete, den HSV (und den Vizepräsidenten ) gerade jetzt wieder durch mediales Tamtam ins Chaos zu ziehen.

Wenn es da was gab , ok!

PS: das mit dem Fehler beim Editieren passierte mir auch kürzlich. Da gab es plötzlich 3 fast identische Posts von mir, ... mega culpa sad.

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Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 26.01.2021 um 12:36 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#66
26.01.2021 - 13:26 Uhr
Zitat von princedenmark1953

Zitat von Ahoi

Die eV Gremienvertreter der Supporters und des Seniorenrates haben am Podest klare Empfehlungen für das Team um Meier abgegeben. Trotzdem wurde das andere Team gewählt.

Nicht zu vergessen, der aus meiner Sicht völlig unmögliche Auftritt des damaligen Beiratsvorsitzenden Norbert Wendt in der MV vom 18.02.18 und eine Woche zuvor im "Rautenperle-TV" am 11.02.18, wo er explizit eben auch als solcher bezeichnet wurde und noch wird,
Rautenperle, Blogeintrag vom 10.02.18
wobei seine dort gemachten Ausführungen nicht auf die ansich gebotene Neutralität schließen ließen, was sicher nicht unbedingt positiv auf das Gremium als Ganzes zurückwirkte. Abgestraft wurde er erst ein Jahr später als Mike Schwerdtfeger zum neuen Beiratsdelegierten der Amateure gewählt wurde.

Aber das ist ein anderer Themenkomplex.

Stimmt, daran erinnere ich mich jetzt auch.
Abgestraft wurde der damalige Beirat zum einen für deren Einmischung aber auch im Vorfeld. Denn es konnten wohl nur wenige verstehen, warum zur Nachwahl zum eV Präsidenten neben Hartmann, Jansen, Hunke nicht auch Frau K. Sattlmaier zugelassen wurde.

Da wurde dem Beirat mangelnde Neutralität vorgeworfen. Das der Beirat selbst entscheidet, was bei der Kandidatin Sattlemaier nun wirklich die MV hätte entscheiden müssen.

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/ex-aufsichtsrat-sattelmair-uebernimmt-eine-frau-den-hsv-57397886.bild.html

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Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 26.01.2021 um 13:29 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#67
28.01.2021 - 17:58 Uhr
Zitat von yalksen
Zitat von Gnifty

Eine digitale Abstimmung bzw. Versammlung ist allein aufgrund der aktuellen Pandemie und der damit einhergehenden bundesweit einheitlichen gesetzlichen Ausnahmeregelung möglich. Wenn diese gesetzliche Grundlage irgendwann wieder wegfällt, gilt allein die Satzung des HSV e.V. Dort taucht eine digitale MV oder Fernabstimmung unverändert nicht auf.


Ich wollte damit eher darauf anspielen, dass wenn diese digitalen Abstimmungen funktionieren, werden sicher wieder Stimmen laut werden, die eine dauerhafte Möglichkeit einfordern. Eine Satzungsänderung müsste natürlich dann erfolgen. Eine Argumentation dagegen wird im Erfolgsfall zusätzlich schwieriger.

Wir werden sehen. grins

Ich muss da Yalken nachdrücklich zustimmen.

Nicht nur, dass plötzlich die Technik offensichtlich keine Hürde mehr darstellt.

Es wurde von den Fernwahlgegnern eingewendet, dass man sich NUR vor Ort auf der MV anhand der Reden ein hilfreichen Eindruck machen könnte, um seriöse Entscheidungen treffen zu können, zb auch bei Personenwahlen.

Und jetzt kann plötzlich von den Mitgliedern sogar erwartet werden, man könne sich ein seriöses Bild zur außerordentlichen ABWAHL des VizePRÄSIDENTEN machen (ein Jahr vor der turnusmäßigen Wahl).
Und das, wo es im Vorfeld keine Infos zu den konkreten Gründen gibt, diese erfahren die Mitglieder vor dem PC erst kurzfristig.

Ganz im Ernst, mir fällt grad kein weiteres Gegenargument ein, was noch zu entkräften sei. Vor allem nicht von den eV Gremienvertretern. Denn jetzt soll es ja aus deren Sicht -in so einem sensiblen Fall- ok sein.

Also, ich hätte mich damals über deren Fernwahl-Unterstützung sehr gefreut. Dann hätten wir das jetzt schon in der eV Satzung zwinker

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Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)
Präsidium HSV e.V. |#68
29.01.2021 - 08:23 Uhr
Ich finde die Fernwahl sollte nur möglich sein, wenn dieses Instrument auch dauerhaft in der Satzung verankert wird. Den Vorwand Pandemie für die eigenen Interessen zu nutzen (Abwahl Schulz) ist legitim aber eben auch durchschaubar. Ich war zu Zeiten auch großer Fan der Fernwahl, da ich damals gut 1800 km von Hamburg entfernt lebte.

Die Ablehnung der Fernwahl von offiziellen Funktionären und organisierten Fans war in der Vergangenheit ja offensichtlich rein taktischer Natur und diente lediglich der Bewahrung des eigenem Einfluss.

Ich bin zwar nicht auf dem aktuellen Stand aber sicher gibt es auch schon sinnvolle Ideen, wie eine Einflussnahme durch „Fremde“ und Übernahme durch „Fake-Mitglieder“ erwirkt werden könnte (Fernwahlrecht erst nach 5 Jähriger Mitgliedschaft oder so)...

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„Tomorrow my friend, tomorrow!“
Präsidium HSV e.V. |#69
29.01.2021 - 12:34 Uhr
Zitat von Gnifty

Zitat von Ahoi

Ganz im Ernst, mir fällt grad kein weiteres Gegenargument ein, was noch zu entkräften sei. Vor allem nicht von den eV Gremienvertretern. Denn jetzt soll es ja aus deren Sicht -in so einem sensiblen Fall- ok sein.

Ohne jetzt zum x-ten Mal in diese überflüssige Diskussion einzusteigen (alle Argumente sind beiderseits hinlänglich bekannt und werden beiderseits durch permanente Wiederholung nicht wirkungsvoller) wäre ein Argument, was nach momentanem (!) Kenntnisstand dagegen spräche, die etwa dreifach höheren Kosten für die Ausrichtung einer rein digitalen MV. Da ich mich im Beirat hauptsächlich mit den Finanzen unseres Vereins beschäftige würde ich in dem Fall selbstverständlich darauf drängen, dass das entsprechend auf die Mitgliedsbeiträge umgelegt wird. Aber das sollte zu verschmerzen sein.


Diese „überflüssige Diskussion“ ergab sich, weil eV Gremienvertreter dieses Fass selbst aufmachten ... Du als Beirat erinnerst dich doch sicher, oder nicht ? zwinker

Und jetzt, wo die Befürworter nachträglich Bestätigungen erfahren, finde ich deine negative Bewertung der Diskussion natürlich bedauerlich.

Auch dein Kostenaspekt wirkt für mich noch wenig überzeugend. Zumal ...

Zitat von JAY

Ich finde die Fernwahl sollte nur möglich sein, wenn dieses Instrument auch dauerhaft in der Satzung verankert wird. Den Vorwand Pandemie für die eigenen Interessen zu nutzen (Abwahl Schulz) ist legitim aber eben auch durchschaubar.
...
Die Ablehnung der Fernwahl von offiziellen Funktionären und organisierten Fans war in der Vergangenheit ja offensichtlich rein taktischer Natur und diente lediglich der Bewahrung des eigenem Einfluss .


...dieses (alte und in der Tat bekannte) Argument nach meinem Eindruck aktuell deutlich mehr Nahrung erhält.

Und wenn die Kosten pro Teilnehmer feststehen, diese dann sogar günstiger ausfallen sollten, könnte man ja evtl. auf einen Antrag von Seiten der Gremienvertreter hoffen. Muss dbzgl. ja nicht immer von den Mitgliedern ausgehen.

Mal sehen, was wir Mitglieder noch an Informationen erhalten. Auch wenn der Anlass mMn ein sehr trauriger ist, aber evtl. können wir uns zumindest bzgl. Fernwahl auf einen interessanten Testfall freuen.

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Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 29.01.2021 um 13:02 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#70
29.01.2021 - 14:21 Uhr
Zitat von Gnifty
... Zum eigentlichen "Argument" (es ist meinerseits nicht als Argument gedacht, es sind nur Tatsachen, mit denen nicht nur ich mich momentan zu beschäftigen habe) der Kosten: Die Kosten pro Teilnehmer sind nicht der Richtwert, sondern die Kosten pro Veranstaltung. Da helfen auch amüsante Anspielungen auf die Einsparung der Erbsensuppe nicht. Die war zuletzt meinem Eindruck nach ohnehin so knapp bemessen, dass ich die letzten drei Jahre keine abbekommen habe - was ich anprangere. Und damit man eine digitale Veranstaltung mit audio-visueller Partizipation samt rechtssicherer und technisch störungsfreier Stimmabgabe ermöglichen kann, muss man nun einmal reichlich Geld in die Hand nehmen. ...

Zu den Kosten einer digitalen Veranstaltung kann ich natürlich nichts beitragen. Aber ich erinnere mich zum Beispiel hieran,
Zitat von Gnifty vom 20.01.21 unter 276
Da müssen die von dir gescholtenen Gremien aber tatsächlich schlechte Arbeit abgeliefert haben, dass der e.V. beispielsweise zuletzt einen recht hohen Überschuss erwirtschaftet hat und im Gegensatz zu anderen Amateur- und Breitensport-Vereinen die Corona-Pandemie problemlos überstehen wird.

das recht "lockere" Vorbringen von
Zitat von Javid vom 20.01.21 unter 278
Na ja, die anderen Vereine haben nun auch nicht 60 k Supporter, die mal eben 2,5 Mio€ in die Vereinskassen spülen. Unter diesen Gesichtspunkten bekommt auch ein Verschwender wie meiner einer ein ausgeglichenes Ergebnis gebacken.

wobei im Ergebis aber festgehalten werden sollte, dass der mit Newsletter am 17.12.20 verkündete Jahresüberschuss für das GJ 2019/20 von 1,064 Mio. Euro schon recht beachtlich erscheint, zumal es am Ende des Newsletters noch heißt
Zitat von Newsletter
Die im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11. Januar 2020 beschlossene Erhöhung des Mitgliedsbeitrags zum 1. April 2020 wird sich erst im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 sichtbar auf die Bilanz auswirken.

Die Mitgliederentwicklung (84.769 Mitglieder nach dem Stand vom 01.01.21) scheint momentan etwas rückläufig zu sein,
vgl. Darstellung auf HSV e.V. unter Raute Dich
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