| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz
23.12.2018 - 11:38 Uhr
06.01.2020 - 13:16 Uhr
Zitat von Filfis
Ausgehend von der Annahme Leverkusen sei ein kleiner Standort, um eine konkurrenzfähige Fan- und damit Finanzbasis mit den großen Standorten zu schaffen, wurde mal eine Fusion mit dem FC Köln angeregt. Leverkusen würde das fußballerische Know-How und den Hauptsponsor und Köln die Masse an Fans im gemeinsamen Klub einbringen.
Der Vorschlag verschwand schneller als er aufkam. Wäre nach der Standortbetrachtung aber die einzige Lösung für das Projekt “Meisterkusen”.
Als ob vernünftige Arbeit es nicht könnte. Jupp hat einen Geist mitgebracht, der jeden Spieler mit jedem Tag ein wenig besser gemacht hat. Der junge, wilde und zweifellos talentierte Vidal wurde darin zum weltweit geschätzten Vollprofi. Ebenso der junge Lars Bender. Für Tore sorgte nicht nur der junge Kies, sondern auch NoNames wie Sam, Castro, Kadlec, Friedrich, oder Reinartz.
Ebendas hat seitdem dauerhaft gefehlt. Ein Geist, der jeden Spieler und die ganze Mannschaft über sich hinauswachsen lässt. Das darf nicht mit dem Trainer kommen und gehen. Vielmehr sollte dieser Geist auch den Trainer in seiner Idee Fußball spielen zu lassen, weiterentwickeln. Aber soetwas ist nicht fachspezifisch genug. Auch wenn die Trainertrainer längst betonen, dass die Leistungssteigerung eher aus dem mentalen als aus dem technisch-taktischen oder physischen Bereich kommt.
Zitat von KiesEleven
was ist ein Merger FC Standort? Und welche Entwicklung hat denn Jupp mitgebracht was du als Weiterentwicklung siehst?
was ist ein Merger FC Standort? Und welche Entwicklung hat denn Jupp mitgebracht was du als Weiterentwicklung siehst?
Ausgehend von der Annahme Leverkusen sei ein kleiner Standort, um eine konkurrenzfähige Fan- und damit Finanzbasis mit den großen Standorten zu schaffen, wurde mal eine Fusion mit dem FC Köln angeregt. Leverkusen würde das fußballerische Know-How und den Hauptsponsor und Köln die Masse an Fans im gemeinsamen Klub einbringen.
Der Vorschlag verschwand schneller als er aufkam. Wäre nach der Standortbetrachtung aber die einzige Lösung für das Projekt “Meisterkusen”.
Als ob vernünftige Arbeit es nicht könnte. Jupp hat einen Geist mitgebracht, der jeden Spieler mit jedem Tag ein wenig besser gemacht hat. Der junge, wilde und zweifellos talentierte Vidal wurde darin zum weltweit geschätzten Vollprofi. Ebenso der junge Lars Bender. Für Tore sorgte nicht nur der junge Kies, sondern auch NoNames wie Sam, Castro, Kadlec, Friedrich, oder Reinartz.
Ebendas hat seitdem dauerhaft gefehlt. Ein Geist, der jeden Spieler und die ganze Mannschaft über sich hinauswachsen lässt. Das darf nicht mit dem Trainer kommen und gehen. Vielmehr sollte dieser Geist auch den Trainer in seiner Idee Fußball spielen zu lassen, weiterentwickeln. Aber soetwas ist nicht fachspezifisch genug. Auch wenn die Trainertrainer längst betonen, dass die Leistungssteigerung eher aus dem mentalen als aus dem technisch-taktischen oder physischen Bereich kommt.
danke für die Erklärung mit dem mergen und das du dir die Mühe gemacht hast zu antworten. Und das Leverkusen einen kleinen Standort hat, brauchst du nicht annehmen. Ein Blick auf die Landkarte sowie die absoluten Einwohnerzahlen sind jeweils vorhanden.
Nun zum sportlichen. Es ist ziemlich unfair das du Bosz und der GF keinerlei Weiterentwicklung siehst aber bei Heynkes alle möglichen Augen zudrückst. Nehmen wir mal deine Profibeispiele die wir ja Heynckes zu "verdanken" haben sollen. Erstens die Profis wie Vidal und Bender "die zu einem geschätzten Vollprofi wurden". Meinst du nicht dass das eher daran liegt das sie talentierter sind als unsere anderen Profis. Und es daher eher selbstverständlich ist das sie sich durchsetzen. Man muss die halt nur vertrauen. Ähnlich talentierte Talente wie Adler, Brandt, Havertz, Leno und Tah wurden auch schnell zu Vollprofis. Und die NoNames wie Sam, Castro, Kadlec, Friedrich, oder Reinartz sind unter Heynckes NoNames gewesen und sind es auch weiterhin. Also einen "Geist" kann ich da nicht erkennen. Auch nicht mental, wenn du dich jetzt zurückerinnerst wirst du merken das man bspw. in der Rückrunde von einem Werder Bremen die zweistellig zurücklagen noch von den CL Rängen verdrägt wurden. Und das nicht mal unverdient. Denn Jupps Plan war jeweils immer sicher zu stehen und vorne irgendwie einen reinzumachen. Meist sah das Spiel dann so aus, das man hinten sicher steht und vorne macht einer ein Kopfball Tor. Mit Spieler wie Reinartz, Friedrich, Hyypia, Ballack und Kiessling. Sowie der Verteidung aus Adler, Vidal und Hyypia ging das langer Zeit auch gut. Nur hat am Ende diese offensive Einfallslosigkeit auch dazu geführt das man nicht wirklich den Dortmundern die Meisterschaft streitig konnte, oder die Verteidigung des CL Platzes. Auch hier, von "Geist" war nicht viel zu sehen. Eher viel Zufall die Standarts nun mal mit sich bringt. Das was man Jupp zugute halten kann, ist seine väterliche Art die die Spieler weniger hektisch werden liess als die jetzige. Aber verglichen mit der Heynckes Zeit machen wir aufjedenfall eine Entwicklung. Und zwar nicht nur weil der CL Platz nun ein jweils ein realistisches Ziel ist, sondern weil man jetzt auch versucht spielerisch sich Chancen zu erarbeiten. Und somit dann auch die nötige Durchschlagskraft parat hat, wenn die Zeit für mehr mal kommen sollte.
06.01.2020 - 14:52 Uhr
Zitat von nargile
Ich finde den Revisionismus bezüglich Heynckes immer wieder interessant. Viele vergessen, dass der Fußball in seiner zweiten Saison bei uns absolut unterirdisch war. Torgefahr nur durch Standards und komplett unter der Prämisse 'die Null muss stehen'. Selbst in seiner ersten Saison, wo wir diese damalige Invincibles-Phase hatten, endeten gefühlt 50% der Spiele unentschieden. Ich zumindest war damals froh, als er zu Bayern ging, und habe nicht im Ansatz mit diesem Erfolg gerechnet.
Heynckes ist ein guter Coach, wenn er taktisch auf seinem Vorgänger aufbauen und sich auf seine Stärken konzentrieren kann. Und diese sind Motivation und Spielerführung. Aber wenn er selbst eine Vision entwickeln und umsetzen soll, sieht das dann doch eher mau aus.
Aber wenn ich lese, dass diese zwei Saisons unsere goldene Phase gewesen sein soll, rollen sich mir die Nägel auf. Das war eine fußballerisch mittelmäßige Mannschaft, die unter dem Leitmotiv 'die 1,90 kann man nicht lernen' zusammen gestellt wurde, und reinen Ergebnisfußball spielte. Haben wir unter Heynckes nicht 30-40% unserer Tore durch Standards geschossen? Und trotzdem kam ein 4. sowie ein 2. Platz unter ihm rum - und das, obwohl Bayern damals so schwächelte wie selten und der BVB noch nicht der Spitzenclub war, der er jetzt ist.
Sorry, aber da ist mir die Zeit unter Bosz bedeutend lieber. Das ist ein Trainer, der für attraktiven Fußball steht. Heynckes kann sich gerne in den Elogen der Bayern-Fans sonnen, aber ich für meinen Teil stimme mit Sicherheit nicht in die Lobeshymnen mit ein. In meinen Augen hat er hier weder sportlich noch charakterlich Spuren hinterlassen.
Ich finde den Revisionismus bezüglich Heynckes immer wieder interessant. Viele vergessen, dass der Fußball in seiner zweiten Saison bei uns absolut unterirdisch war. Torgefahr nur durch Standards und komplett unter der Prämisse 'die Null muss stehen'. Selbst in seiner ersten Saison, wo wir diese damalige Invincibles-Phase hatten, endeten gefühlt 50% der Spiele unentschieden. Ich zumindest war damals froh, als er zu Bayern ging, und habe nicht im Ansatz mit diesem Erfolg gerechnet.
Heynckes ist ein guter Coach, wenn er taktisch auf seinem Vorgänger aufbauen und sich auf seine Stärken konzentrieren kann. Und diese sind Motivation und Spielerführung. Aber wenn er selbst eine Vision entwickeln und umsetzen soll, sieht das dann doch eher mau aus.
Aber wenn ich lese, dass diese zwei Saisons unsere goldene Phase gewesen sein soll, rollen sich mir die Nägel auf. Das war eine fußballerisch mittelmäßige Mannschaft, die unter dem Leitmotiv 'die 1,90 kann man nicht lernen' zusammen gestellt wurde, und reinen Ergebnisfußball spielte. Haben wir unter Heynckes nicht 30-40% unserer Tore durch Standards geschossen? Und trotzdem kam ein 4. sowie ein 2. Platz unter ihm rum - und das, obwohl Bayern damals so schwächelte wie selten und der BVB noch nicht der Spitzenclub war, der er jetzt ist.
Sorry, aber da ist mir die Zeit unter Bosz bedeutend lieber. Das ist ein Trainer, der für attraktiven Fußball steht. Heynckes kann sich gerne in den Elogen der Bayern-Fans sonnen, aber ich für meinen Teil stimme mit Sicherheit nicht in die Lobeshymnen mit ein. In meinen Augen hat er hier weder sportlich noch charakterlich Spuren hinterlassen.
Moment. Heynckes schaffte aus Durchschnitt und unterirdisch wieder Vizekusen. Stell Dir vor, was möglich ist, wenn seine oder auch Klopps Art Fußballarbeit vorzuleben mit dem Bosz’schen Schönspielerei verbunden wird.
Heynckes hat in Leverkusen fast jeder nachgeweint.
Im Übrigen: Man kann auch mit attraktiven Fußball untergehen.
Und: Man sollte den Zeitgeist nicht vergessen. Profisport ist für die Gesellschaft ein teures Hobby geworden.
Dabei belasse ich es auch. Viel Erfolg weiterhin. Wie auch immer Erfolg definiert wird.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Filfis am 06.01.2020 um 14:53 Uhr bearbeitet
07.01.2020 - 01:46 Uhr
wir können lange darüber philosophieren, was spielkultur ist, oder was klopp und heynckes gemeinsam haben und was nicht. darum geht es mir nicht.
mir geht es darum, welche facetten ihrer arbeit bosz und leverkusen übernehmen kann, um weniger fehler zu machen und Präzision und Effektivität hinzubekommen. Das sind eigentlich grundlagen der geistigen arbeit, bei deren ordentlichen Ausführung, geistige frische und leichtigkeit dauerzustand sind.
mir geht es darum, welche facetten ihrer arbeit bosz und leverkusen übernehmen kann, um weniger fehler zu machen und Präzision und Effektivität hinzubekommen. Das sind eigentlich grundlagen der geistigen arbeit, bei deren ordentlichen Ausführung, geistige frische und leichtigkeit dauerzustand sind.
07.01.2020 - 03:26 Uhr
Zitat von nargile
Ich finde den Revisionismus bezüglich Heynckes immer wieder interessant. Viele vergessen, dass der Fußball in seiner zweiten Saison bei uns absolut unterirdisch war. Torgefahr nur durch Standards und komplett unter der Prämisse 'die Null muss stehen'. Selbst in seiner ersten Saison, wo wir diese damalige Invincibles-Phase hatten, endeten gefühlt 50% der Spiele unentschieden. Ich zumindest war damals froh, als er zu Bayern ging, und habe nicht im Ansatz mit diesem Erfolg gerechnet.
Heynckes ist ein guter Coach, wenn er taktisch auf seinem Vorgänger aufbauen und sich auf seine Stärken konzentrieren kann. Und diese sind Motivation und Spielerführung. Aber wenn er selbst eine Vision entwickeln und umsetzen soll, sieht das dann doch eher mau aus.
Aber wenn ich lese, dass diese zwei Saisons unsere goldene Phase gewesen sein soll, rollen sich mir die Nägel auf. Das war eine fußballerisch mittelmäßige Mannschaft, die unter dem Leitmotiv 'die 1,90 kann man nicht lernen' zusammen gestellt wurde, und reinen Ergebnisfußball spielte. Haben wir unter Heynckes nicht 30-40% unserer Tore durch Standards geschossen? Und trotzdem kam ein 4. sowie ein 2. Platz unter ihm rum - und das, obwohl Bayern damals so schwächelte wie selten und der BVB noch nicht der Spitzenclub war, der er jetzt ist.
Sorry, aber da ist mir die Zeit unter Bosz bedeutend lieber. Das ist ein Trainer, der für attraktiven Fußball steht. Heynckes kann sich gerne in den Elogen der Bayern-Fans sonnen, aber ich für meinen Teil stimme mit Sicherheit nicht in die Lobeshymnen mit ein. In meinen Augen hat er hier weder sportlich noch charakterlich Spuren hinterlassen.
Ich finde den Revisionismus bezüglich Heynckes immer wieder interessant. Viele vergessen, dass der Fußball in seiner zweiten Saison bei uns absolut unterirdisch war. Torgefahr nur durch Standards und komplett unter der Prämisse 'die Null muss stehen'. Selbst in seiner ersten Saison, wo wir diese damalige Invincibles-Phase hatten, endeten gefühlt 50% der Spiele unentschieden. Ich zumindest war damals froh, als er zu Bayern ging, und habe nicht im Ansatz mit diesem Erfolg gerechnet.
Heynckes ist ein guter Coach, wenn er taktisch auf seinem Vorgänger aufbauen und sich auf seine Stärken konzentrieren kann. Und diese sind Motivation und Spielerführung. Aber wenn er selbst eine Vision entwickeln und umsetzen soll, sieht das dann doch eher mau aus.
Aber wenn ich lese, dass diese zwei Saisons unsere goldene Phase gewesen sein soll, rollen sich mir die Nägel auf. Das war eine fußballerisch mittelmäßige Mannschaft, die unter dem Leitmotiv 'die 1,90 kann man nicht lernen' zusammen gestellt wurde, und reinen Ergebnisfußball spielte. Haben wir unter Heynckes nicht 30-40% unserer Tore durch Standards geschossen? Und trotzdem kam ein 4. sowie ein 2. Platz unter ihm rum - und das, obwohl Bayern damals so schwächelte wie selten und der BVB noch nicht der Spitzenclub war, der er jetzt ist.
Sorry, aber da ist mir die Zeit unter Bosz bedeutend lieber. Das ist ein Trainer, der für attraktiven Fußball steht. Heynckes kann sich gerne in den Elogen der Bayern-Fans sonnen, aber ich für meinen Teil stimme mit Sicherheit nicht in die Lobeshymnen mit ein. In meinen Augen hat er hier weder sportlich noch charakterlich Spuren hinterlassen.
Heynckes ist sicherlich ein interessanter Trainertyp, bei uns erfolgreich nach Punkten, bei Bayern hat er danach auch gute Arbeit geleistet. Stärken sicherlich in der Motivation, darauf die Spieler zu hochleistung anzuspornen. Aber auch niemand, dem ich hinterhergeweint habe, noch wo ich verstehe, warum so viele sein Wort so hoch einschätzen. Er hat eben die Effizienz hinbekommen und die fließt viel in die Bewertung ein, man denke da an den Traumfussball unter Hyypia. Fakt ist, nach seinen Jahren wurden wir zum ersten Mal seit langen als Meisterschaftskandidat gehandelt und egal wie sein Fussball war, er hat uns sicher mit nach vorne gebracht (genauso wie das DFB-Pokalfinale mit dem Bruno) nach den Jahren unter Skibbe. Auch wenn der Kader damals eben nicht so schlecht war, wie man so denkt. Vidal, Kroos, Hyypia, Barnetta, Kieß, Bender, Renato Augusto, Castro, Rolfes, Adler, da soll mir hier einer erzählen, dass die Mannschaft damals nicht Top 3/4 in Deutschland war. Aber das hat er auch gebracht. Egal wie. Standards gehören eben zum Fussball dazu, und wenn wir dort noch ein paar Prozente rauskitzeln könnten, dann würden wir hier auch ein paar Punkte besser stehen (wenn wir dafür woanders schwächer wäre, wäre das natürlich nicht gut). Defensiv sicher stehen ist auch eine Kunst. Egal ob Tedesco, Schmidt oder Bosz, wenn es nicht läuft gibt es Leute die einen Trainer verteidigen und welche, die ihn schon vorher absägen wollten. Insofern, wenn alles implodiert wäre ein weiteres Jahr später (wovon ich auch ausgehe), dann wäre seine Karrierre am Ende sicher anders verlaufen.
Wenn ich die Wahl habe zwischen Heynckes und Bosz weis ich auch was ich wähle, Heynckes ist für mich einfach ein Trainer wie Herrlich. Aber seine Vita zeigt schon, dass Heynckes kein schlechter ist. Ob ein anderer Trainer uns den Titel geholt hätte werden wir wohl nie erfahren.
07.01.2020 - 08:55 Uhr
Die Glorifizierung von Heynckes kommt einfach auch durch seinen späteren Erfolg bei den Bayern. Ich stimme den Vorrednern hier auch zu. Heynckes hatte damals einfach eine richtig gute Truppe zusammen. Renato Augusto, Vidal, Kroos, Hyppia, Reinartz und einen starken Adler... Dann kam noch Ballack zurück.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
07.01.2020 - 09:09 Uhr
Zitat von Splesch10
Die Glorifizierung von Heynckes kommt einfach auch durch seinen späteren Erfolg bei den Bayern. Ich stimme den Vorrednern hier auch zu. Heynckes hatte damals einfach eine richtig gute Truppe zusammen. Renato Augusto, Vidal, Kroos, Hyppia, Reinartz und einen starken Adler... Dann kam noch Ballack zurück.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
Die Glorifizierung von Heynckes kommt einfach auch durch seinen späteren Erfolg bei den Bayern. Ich stimme den Vorrednern hier auch zu. Heynckes hatte damals einfach eine richtig gute Truppe zusammen. Renato Augusto, Vidal, Kroos, Hyppia, Reinartz und einen starken Adler... Dann kam noch Ballack zurück.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
Heynckes war der beste Trainer mit Daum zusammen den wir je hatten.
07.01.2020 - 10:13 Uhr
Zitat von DonChris
Heynckes war der beste Trainer mit Daum zusammen den wir je hatten.
Zitat von Splesch10
Die Glorifizierung von Heynckes kommt einfach auch durch seinen späteren Erfolg bei den Bayern. Ich stimme den Vorrednern hier auch zu. Heynckes hatte damals einfach eine richtig gute Truppe zusammen. Renato Augusto, Vidal, Kroos, Hyppia, Reinartz und einen starken Adler... Dann kam noch Ballack zurück.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
Die Glorifizierung von Heynckes kommt einfach auch durch seinen späteren Erfolg bei den Bayern. Ich stimme den Vorrednern hier auch zu. Heynckes hatte damals einfach eine richtig gute Truppe zusammen. Renato Augusto, Vidal, Kroos, Hyppia, Reinartz und einen starken Adler... Dann kam noch Ballack zurück.
Im ersten Jahr 4. und im zweiten Jahr dann der 2. Platz in der Bundesliga. Dazu darf man nicht vergessen, dass wir in beiden Jahren in der 2.RUNDE! im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Im zweiten Jahr kamen wir ins Europa League Achtelfinale. Es gab auch Licht und Schatten bei Heynckes.
Ich will auf keinen Fall Heynckes die Qualität absprechen. Er bleibt einer der besten Trainer unter dem Bayer-Kreuz. Aber davon zu sprechen, dass wir mit Heynckes um die Meisterschaft spielen, halte ich für sehr weit hergeholt....
Da würde ich tatsächlich lieber noch ein durchwachsenes Jahr mit Bosz hinnehmen, um weiter am eigenen Stil zu arbeiten. Viele vergessen hier immer, dass Klopp, Pochettino, Ten Haag und andere Trainer Mannschaften ENTWICKELT haben. Es braucht einfach noch Zeit.
Heynckes war der beste Trainer mit Daum zusammen den wir je hatten.
Danke für diesen fundierten und äußerst wertvollen Diskussionsbeitrag, freut mich immer, wenn User ihre Meinung so detailliert darlegen und begründen können.
07.01.2020 - 13:35 Uhr
https://www.kicker.de/766582/artikel/das_bosz_konzept_englische_wochen_in_der_endlosschleife
Schöner und interessanter Einblick in unser Fitnesstraining.
Zitat von Kicker
Peter Bosz ist dafür bekannt, dass er nicht oft, aber dafür äußerst intensiv trainieren lässt. Dabei führt der Niederländer seine Profis einmal pro Woche mit dem Fußball-Konditions-Training (FKT) spielerisch an ihre physischen Grenzen.
Peter Bosz ist dafür bekannt, dass er nicht oft, aber dafür äußerst intensiv trainieren lässt. Dabei führt der Niederländer seine Profis einmal pro Woche mit dem Fußball-Konditions-Training (FKT) spielerisch an ihre physischen Grenzen.
Schöner und interessanter Einblick in unser Fitnesstraining.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AaronLennon am 07.01.2020 um 13:36 Uhr bearbeitet
07.01.2020 - 16:36 Uhr
Zitat von AaronLennon
https://www.kicker.de/766582/artikel/das_bosz_konzept_englische_wochen_in_der_endlosschleife
Schöner und interessanter Einblick in unser Fitnesstraining.
https://www.kicker.de/766582/artikel/das_bosz_konzept_englische_wochen_in_der_endlosschleife
Zitat von Kicker
Peter Bosz ist dafür bekannt, dass er nicht oft, aber dafür äußerst intensiv trainieren lässt. Dabei führt der Niederländer seine Profis einmal pro Woche mit dem Fußball-Konditions-Training (FKT) spielerisch an ihre physischen Grenzen.
Peter Bosz ist dafür bekannt, dass er nicht oft, aber dafür äußerst intensiv trainieren lässt. Dabei führt der Niederländer seine Profis einmal pro Woche mit dem Fußball-Konditions-Training (FKT) spielerisch an ihre physischen Grenzen.
Schöner und interessanter Einblick in unser Fitnesstraining.
Richtig spannend und zusätzlich ein interessanter Einblick in die Leistungsdaten des ein oder anderen Spielers. Bestes Beispiel ist Diaby - wurde hier teilweise extrem gefordert, war anscheinend zu dem Zeitpunkt wirklich noch nicht so weit.
Unterstreicht auch nochmal wie schwierig es ist als Außenstehender zu beurteilen, warum Spieler X spielt oder nicht.
07.01.2020 - 16:59 Uhr
Ist dann aber doch die Frage, wie sich sowas langfristig auf die Gesundheit der Spieler auswirkt.
Wir hatten dieses Jahr glaube ich in der Hinrunde 5? oder 6? Muskelfaserisse bei den Spielern.
Bellarabi hat sowas einmal die Saison. Aber ich weiß nicht ob das nicht doch verhältnismäßig viele sind.
Wir hatten dieses Jahr glaube ich in der Hinrunde 5? oder 6? Muskelfaserisse bei den Spielern.
Bellarabi hat sowas einmal die Saison. Aber ich weiß nicht ob das nicht doch verhältnismäßig viele sind.
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