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Patrick Ebert III

12.02.2011 - 11:03 Uhr
Patrick Ebert III |#471
30.12.2011 - 10:32 Uhr
Es kommt darauf an was für ein Vertrag Patrick Ebert bekommt und ob er überhaupt das Angebot von Hertha BSC annimmt.

Der Vorteil bei einer Vertragsverlängerung ist, man weiß was Ebert kann. Das Problem ist einfach, dass er sein Können einfach nicht über einen längeren Zeitraum abrufen kann. Sollte Ebert den Verein verlassen, müsste eine Neuverpflichtung kommen. Wie es um die Finanzen von Hertha BSC bestellt ist, dürfte jedem bekannt sein. Und es bleibt das Restrisiko, dass der neue Spieler ein Flop wird. Ich erinnere nur an Daniel Beichler.

Wenn Skibbe es gelingen sollte, Top Leistungen aus Ebert und Ronny rauszukitzeln und Ramos und Lasogga die Chancen die sie durch die Beiden bekommen verwandeln, dürfte der Klassenerhalt in greifbare Nähe rücken.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Patrick Ebert III |#472
30.12.2011 - 10:55 Uhr
"man weiss was er kann" - aha - "sein Können einfach nicht ... abrufen"

Also inzwischen kann man dazu übergehen und sagen: "wir wissen was er NICHT kann". Während der ersten Spiele in denen Raffael gesperrt ist, hat er NOCH MAL die Gelegenheit IRGENDwas zu zeigen... vermutlich wird es ein Sprint über ca. 30 Meter die Aussenlinie entlang sein, begleitet von einem innen laufenden Gegenspieler, Ebert wird den Ball vor legen, hinterher laufen, selbigen mit der rechten Hacke hintenrum nach innen legen und dann folgt was bisher (fast) immer folgte... eine 3-Minuten-AIR-Flanke ins Toraus.

Sollte er dann zum 1001 Mal gezeigt haben das er keinerlei Konstanz besitzt, ist er nicht mehr als ein Backup. Möglicherweise hat Skibbe die Pokalpartie gesehen, stellt Ronny dann auf Links, Ramos auf Rechts und raus ist Ebert.

Meine Kritik war immer mit der Hoffung verknüpft, das er irgendwie noch packt - tut er aber nicht.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Patrick Ebert III |#473
30.12.2011 - 11:03 Uhr
Bei aller berechtigten Kritik an seinen schwankenden Leistungen muß man einfach sehen, daß wir keinen im Kader haben, der ihm selbst bei ausbleibender Leistung auf der Position Konkurrenz machen kann. Torun, Ben-Hatira und Ruka bringen selbst keine konstante Qualität auf den Platz, zumal ihre bevorzugten Positionen ohnehin woanders liegen (mitte und/oder links). Letzteres gilt ebenfalls für alle anderen auch nur denkbar möglichen Flügelflitzer: Ramos, Ronny, Schulz, Knoll etc. Und Morales ist wohl auch nicht wirklich für den offensiven Part rechts vorgesehen.

Eigentlich müßte man, zumal bei seinem Gehalt, irgendwann mal im beiderseitigen Interesse über einen Wechsel nachdenken, um Platz im Budget für Alternativen zu schaffen, aber angesichts mangelnder einschlagender Alternativen bin ich doch wieder für eine Vertragsverlängerung. Er bräuchte mal ernsthafte Konkurrenz, und wenn die einschlägt, dann könnte man nochmal überlegen, aber so...

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Hertha BSC - Die alte Dame - Wahre Berliner Tradition

Zweitältester Verein im deutschen Profi-Fußball (1892)
Gründungsmitglied des DFB (1900)
Gründungsmitglied der Bundesliga (1963)

2x Deutscher Meister (1930, 1931)
5x Deutscher Vize-Meister (1926, 1927, 1928, 1929, 1975)

Gegen Konzern- und Milliardärsspielzeuge (LEV, WOB, Hopp, RB)
Patrick Ebert III |#474
30.12.2011 - 11:24 Uhr
Man wird schon alleine deshalb an ihm festhalten, weil er der letzte Spieler ist, der aus der "goldenen Generation" kommt. Soetwas kann auch wichtig sein. Immerhin dient er als einziges Vorbild für die Spieler der Jugendakademie. Kein anderer hat es seit Jahren geschafft sich als Stammspieler zu etablieren. Wieviel dieser ideele Wert in Euro wert ist, muss die Vereinsführung entscheiden. Mehr als im Moment sollte es allerdings nicht sein. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wo er im Moment mehr verdienen könnte.
Patrick Ebert III |#475
30.12.2011 - 11:47 Uhr
Zitat von Exposure:
Soetwas kann auch wichtig sein.


Für die Mannschaft und den sportlichen Erfolg wohl leider eher nicht.

Zitat

Immerhin dient er als einziges Vorbild für die Spieler der Jugendakademie. Kein anderer hat es seit Jahren geschafft sich als Stammspieler zu etablieren.


Bei solchen Vorbildern gute Nacht. Ehrlich, da sind viele Jungs (siehe Thread Jugendarbeit) die genauso viel Potential haben und eine offensichtlich bessere Einstellung, vielleicht sogar von ersterem mehr. Dann muss man eben nur mal den Mut haben wenigstens einen einzubauen (hinsichtlich deines Arguments mit dem Anreiz), dann kann man auch einen überbezahlten Ebert abgeben oder wenigstens realistisch entlohnen.

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Gegen den modernen Fußball !!!
Patrick Ebert III |#476
30.12.2011 - 12:03 Uhr
Ich habe nix gegen Ebert, aber ich plädiere auch eher dafür, sein Gehalt einzusparen und dann lieber einen Nachwuchsspieler aufzubauen. Wir müssen sparen, sparen, sparen. Ich hoffe das kommt mal bald bei allen an. Gegenbauer predigt das ja schon seit Jahren und hat auch den Abstieg in Kauf genommen.
Patrick Ebert III |#477
30.12.2011 - 12:53 Uhr
Zitat von il_capitano:
Zitat von Exposure:
Soetwas kann auch wichtig sein.


Für die Mannschaft und den sportlichen Erfolg wohl leider eher nicht.

Zitat

Immerhin dient er als einziges Vorbild für die Spieler der Jugendakademie. Kein anderer hat es seit Jahren geschafft sich als Stammspieler zu etablieren.


Bei solchen Vorbildern gute Nacht. Ehrlich, da sind viele Jungs (siehe Thread Jugendarbeit) die genauso viel Potential haben und eine offensichtlich bessere Einstellung, vielleicht sogar von ersterem mehr. Dann muss man eben nur mal den Mut haben wenigstens einen einzubauen (hinsichtlich deines Arguments mit dem Anreiz), dann kann man auch einen überbezahlten Ebert abgeben oder wenigstens realistisch entlohnen.


Natürlich erstmal nicht für die Mannschaft und den kurzfristigen sportlichen Erfolg. Aber er ist immerhin noch einer, bei dem man sagen kann "seht her, es lohnt sich hart zu arbeiten"

Und was heißt überhaupt bei solchen Vorbildern gute Nacht? Glaubst Du im Ernst, dass die Spieler der Jugendakademie denken, "Geil, der Ebert hat Autospiegel abgetreten! Das kann ich dann auch machen!" Nicht wirklich, oder? Fußballprofis werden bzw. sollten für ihre fußballerischen Fähigkeiten bejubelt werden. Und da kann Ebert dann doch schon ein bißchen was vorweisen.
Patrick Ebert III |#478
30.12.2011 - 13:08 Uhr
Zitat von Exposure:

...

Und was heißt überhaupt bei solchen Vorbildern gute Nacht? Glaubst Du im Ernst, dass die Spieler der Jugendakademie denken, "Geil, der Ebert hat Autospiegel abgetreten! Das kann ich dann auch machen!" Nicht wirklich, oder? Fußballprofis werden bzw. sollten für ihre fußballerischen Fähigkeiten bejubelt werden. Und da kann Ebert dann doch schon ein bißchen was vorweisen.


In welcher Hinsicht ist denn Ebert ein Vorbild? VIELLEICHT gerade noch in "kämpferischer Hinsicht"... dieser Kampfgeist ist bei Ebert zur Energieverschwendung geworden, garniert mit Fouls der überflüssigen Art. Die wenigen Lichtblicke sind der zentrale Diskussionspunkt > rechtfertigen diese das hohe Gehalt, den angeblichen Stammplatz, das Hofieren als "einziger Berliner Junge" und die ständige zwanghafte Deklaration als "echter" Fanliebling...

Die Kosten-Nutzen-Analyse bei Ebert ergibt aus Vereinssicht ein Defizit! Nur die Überbleibsel seines früheren Status verhindern einen eigentlich fälligen Abgang. Dieser wäre wohl bei jedem anderen Spieler längst auf breiter Front gefordert und letztlich auch realisiert worden.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +

Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 30.12.2011 um 13:24 Uhr bearbeitet
Patrick Ebert III |#479
30.12.2011 - 13:19 Uhr
Das seine Leistungen in den letzten Wochen ansprechend waren, habe ich auch nie behauptet. Da kann er sicher im Moment nicht 100% als Vorbild dienen.
Trotzdem kannman ihn immer als Beispiel nehmen, dass man etwas erreichen kann in der Hertha-Akademie. Immerhin ist er U21-Europameister geworden. Er dient quasi im Moment als Referenz. Und im Moment ist er leider die einzige.
Patrick Ebert III |#480
30.12.2011 - 13:41 Uhr
Zitat von Exposure:
Zitat von il_capitano:
Zitat von Exposure:
Soetwas kann auch wichtig sein.


Für die Mannschaft und den sportlichen Erfolg wohl leider eher nicht.

Zitat

Immerhin dient er als einziges Vorbild für die Spieler der Jugendakademie. Kein anderer hat es seit Jahren geschafft sich als Stammspieler zu etablieren.


Bei solchen Vorbildern gute Nacht. Ehrlich, da sind viele Jungs (siehe Thread Jugendarbeit) die genauso viel Potential haben und eine offensichtlich bessere Einstellung, vielleicht sogar von ersterem mehr. Dann muss man eben nur mal den Mut haben wenigstens einen einzubauen (hinsichtlich deines Arguments mit dem Anreiz), dann kann man auch einen überbezahlten Ebert abgeben oder wenigstens realistisch entlohnen.


Natürlich erstmal nicht für die Mannschaft und den kurzfristigen sportlichen Erfolg. Aber er ist immerhin noch einer, bei dem man sagen kann "seht her, es lohnt sich hart zu arbeiten"

Und was heißt überhaupt bei solchen Vorbildern gute Nacht? Glaubst Du im Ernst, dass die Spieler der Jugendakademie denken, "Geil, der Ebert hat Autospiegel abgetreten! Das kann ich dann auch machen!" Nicht wirklich, oder? Fußballprofis werden bzw. sollten für ihre fußballerischen Fähigkeiten bejubelt werden. Und da kann Ebert dann doch schon ein bißchen was vorweisen.


Wo erwähne ich denn die Geschichte mit dem Autospiegel? Es geht mir um die Einstellung zum Beruf und die Umsetzung des von Natur aus mitgegebenen Talents auf dem Trainingsplatz und bei den Spielen, und da lässt der hochtalentierte Ebert leider fast alles vermissen was ihn zum Vorbild machen könnte. Vergeuden alle Nachwuchsspieler ihr Talent derart und dennoch überbezahlt, dann bleibt nunmal nichts anderes als gute Nacht zu sagen. Es reicht eben nicht, jedes Jahr mit vollmundigen Worten eine Verbesserung und neue Reife medial anzukündigen, wenn dann in der Folge nichts weiter kommt als das. Das von dir erwähnte "hart (an sich) arbeiten" lässt der gute Patrick leider viel zu oft vermissen.
Den Rest hat @randberliner ja schon gut beschrieben.

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