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Niko Kovac
Geburtsdatum 15.10.1971
Alter 54
Nat. Kroatien  Kroatien
Funktion Trainer
Akt. Verein Borussia Dortmund

Niko Kovac [Trainer]

29.01.2025 - 23:50 Uhr
Niko Kovac [Trainer] |#6751
19.07.2026 - 13:18 Uhr
Zitat von TonyMontana

Zitat von Luftloch

Zitat von bekstonbvb

Ich finde es eher total unnötig wie er über Yamamoto gesprochen hat. Der Junge ist drei Tage hier, bisschen positiver darf es dann doch gerne sein…


Defensives Zweikampfverhalten hat dem Kampf-Boss wohl nicht gefallen. Nicht vergessen Fussball ist Kampfsport, schön und gut das der Japaner Fussball Spielen kann aber erst muss er über den Kampf zum Spiel finden, das muss er erstmal lernen 🫡 👍️ Sonst wirds nichts beim Kovac-BVB.


Leider ist das so.

Was besonders dieses Zitat zeigt :


"Jeder hat seine Stärken, aber auch Verbesserungspotenzial. Die Jungs müssen schnell lernen, was wir wollen, aber sie sollen auch ihre Fähigkeiten einbringen, dafür haben wir sie verpflichtet."


Leider versucht er Spielern seine " Werte " zu implementieren anstatt Ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken und richtig einzusetzen. Wenn man aus einen offensiven Freigeist einen Sammer light machen willst beraubst du Ihn die größte Stärkste. Und gerade wenn man schon mit einer 5er Kette spielt sollte man defensiv genug Stabilität haben damit die offensive gewisse Freiheit haben sollte.

Das beste perfekte Beispiel ist hier Inacio. Für mich in der Jugend immer schon ein Reus light. Wie er selbst gesagt hat spricht er viel Kovac was Ihn "besser" macht seiner Meinung. Und man sieht auch den Unterschied im Vergleich zur Jugend. Er spielt jetzt mehr nach hinten und geht auch in Zweikämpfe. Damit hat er aber weniger Einfluss auf das Spiel wie ich finde. Inacio sieht Räume die andere erst später sehen und hat einen guten Abschluss. Man sollte lieber diese Fähigkeiten ausbauen sowie seine Technik da seine größte Schwäche schon in der Jugend die Torvorlagen waren. Mit seinen Auge für den Raum hat man eine Waffe wenn man diese gezielt ausbauen würde.


Was soll eine Schwäche bei Torvorlagen überhaupt sein? Und wie passt es zusammen mit "er sieht Räume, die keiner sieht"? Also sieht er die Räume doch nicht oder wie? Ist sein Passspiel schlecht? Das passt irgendwie vorne und hinten nicht.

Der Rest ist auch maximaler Unsinn, was du zu Kovac sagst. Als wäre es ein exklusives Anliegen. Du kannst auch gerne Klopp hinstellen und er wird keinem Spieler einen Freifahrtschein geben für die Defensive. Er scheißt jeden zusammen, der einen Meter zu wenig macht. Bei Pep musst du auch im Pressing aktiv teilnehmen, sonst bist du raus. Da kannst du gerne mal schauen, wie gut Pep mit dem Freigeist Zlatan zurechtgekommen ist. Auch Sane hat er problemlos abgegeben, obwohl er im ersten Jahr in der Offensive eingeschlagen ist. Wenn du kein Spieler bist wie CR7, Messi, Mbappe, der Spiele und Pokale entscheidet, wirst du es sehr schwer haben, ohne Defensivarbeit im Spitzenfussball zu landen. Spitzentechniker und Feingeister gibt es auch in der dritten Liga. Das war Mor auch, aber ohne die grundlegenden Komponenten wird es nichts.
Im Basketball sind die Harlem Globetrotter auch nicht die besten Basketballer der Welt. Nowitzki konnte weniger zaubern, ist aber millionenfach der bessere Basketballer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 19.07.2026 um 13:23 Uhr bearbeitet
Niko Kovac [Trainer] |#6752
19.07.2026 - 13:21 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von derNils

Zitat von NullNeun

Zitat von scorpiifornax

Zitat von derNils

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Coesfelder

Zitat von Kinkimparc

Zitat von Arno09

Zitat von Torginho

Zitat von BVBaer23

Die Medien berichten ständig davon, dass der BVB in vielen Bereichen anders agieren will als in der Vergangenheit. Einige Bereiche betreffen auch die Profimannschaft (mehr Einbindung von Talenten, attraktiverer Spielstil). Wenn wir den BVB ausnahmsweise mal als normale Firma betrachten hieße das: Ein Abteilungsleiter (Kovacs) hat von der GF (Cramer, Ricken) eine Auftrag zur Neuausrichtung seiner Abteilung bekommen. Da macht es aus meiner Sicht wenig Sinn eine Vertragsverlängerung zu machen, bevor auch nur in Ansätzen erkennbar ist, ob und wie der Abteilungsleiter diesen Auftrag umsetzt. Deshalb sähe ich eine Vertragsverhandlung vor Oktober nicht als sinnvoll an.

Völlig richtig.
Kovac gehört weiterhin auf den Prüfstand, bevor voreilig irgendein Vertrag verlängert wird.
Er hat sich als Feuerwehrmann bewiesen, aber bisher keinen Nachweis geliefert, dass er in der Lage ist, die Mannschaft auch fußballerisch wirklich weiterzuentwickeln.

Da ich nicht damit rechne, dass man Kovac seine gewünschten "Ferrari-Spieler" liefern kann, ist mMn unwahrscheinlich, dass das spielerische Niveau merkbar unter diesem Trainer ansteigen wird.
Wenn man das merkt, sollte rechtzeitg die Reißleine gezogen werden.

Vielleicht wäre Nagelsmann dann wirklich eine Option (auch wenn er bei mir inzwischen an Ansehen verloren hat).
Er würde dann eine fitte, aber spielerisch extrem limitierte Mannschaft übernehmen. Für mich ist "9 defensive Spieler aufstellen und vorne auf eine Flanke hoffen" jedenfalls kein gutes Fundament, auf welches man aufbauen kann.


Ich wüsste ja mal gerne mit welcher Berechtigung man auf die Idee kommt, Kovac zu unterstellen, er habe die Mannschaft "fußballerisch nicht weiterentwickelt". Das ist eine Unverschämtheit. .


Die Realität ist keine Unverschämtheit. Die Vorredner haben absolut recht. Kovac ist nur noch nicht geflogen, weil seine Bosse an sein Schicksal geknüpft sind und sich natürlich nicht selber Feuer wollen. Man kann für den BVB nur hoffen, dass der Start der Saison ordentlich holprig wird und es schnell richtig knallt. Danach kann man dann komplett neu aufbauen. Kovac-Fußball bedeutet für den BVB Stillstand, was man sich in der Regel nicht leisten kann.


Du solltest hier den Take nicht in polemischer nochmal wiederholen sondern sagen, inwiefern die Mannschaft fußballerisch überhaupt nicht weiter entwickelt wurde von Kovac.


Also zum einen ist Kovac Schicksal an niemandem gebunden und zum anderen hat er die Mannschaft vor allem athletisch und defensiv taktisch weiterentwickelt.
In der Offensive ist das aber tatsächlich einfach gar nichts.


Und genau hier wird der Ansatzpunkt sein sich verbessern zu müssen. Das ist die klare Anweisung und Erwartungshaltung im Verein


Die Erwartungshaltung im Verein ist, dass die sportlichen Ziele erreicht werden, das wie ist sekundär.


Genau so sieht’s aus und deshalb ist das ganze polemische Geschrei über Kovacs Jobsicherheit auch kaum haltbar, um nicht zu sagen, gar nicht.


Das „wie“ war sicherlich in der letzten Saison zweitrangig. Ich kritisiere Kovac in kleinster Weise. Er hat den Haufen aufgeräumt und die grundlegenden Probleme behoben. Da war das „wie“ völlig egal, auch wenn nicht ansehnlich. Es war völlig nachvollziehbar und auch richtig so zu spielen, wie in der letzten Saison.

Es wurde aber klar kommuniziert, dass es eine Weiterentwicklung geben muss im spielerischen. Und ich denke dass das auch der Auftrag an Kovac sein wird.

Ja, unsere Führung hat die Ansprüche recht klar formuliert. Kovac bezog dazu auch indirekt Stellung in Interviews. Da kam dann beispielsweise so eine Aussage wie, dass ihm die Spieler für einen spielerischen Ansatz fehlen.

Dabei denke ich auch, dass vor allem der Erfolg zählt. Daher haben mich die Aussagen unserer Verantwortlichen gewundert. Scheinbar hat unsere Führung zumindest soweit Druck gemacht, dass Kovac anfing sich zu rechtfertigen. Nach einer 73 Punkte Saison hätte ich eher erwartet, dass unsere Führung Kritik an der Spielweise wegbüggelt anstatt sie zu befeuern.
Insofern scheint intern nicht nur der Erfolg zu zählen bzw. sieht man einen anderen Spielansatz mittelfristig erfolgreicher.
Wie man diese Diskrepanz mit Kovac nun geht, ist mir aber nicht klar. Welchen Hebel will man nutzen, um spielerisch weiterzukommen? Für mich deutet alles darauf hin, dass eben weiterhin der Kovac-Fußball wie 25/26 sein wird. Wenn es dann wieder 73 Punkte werden, kann man auch nichts sagen; nur würden die Aussagen um die spielerische Weiterentwicklung schlecht altern und unsere Führung hätte ihr öffentlich formuliertes Ziel verfehlt.


Kovac hat einfach einen gewissen Leistungsanspruch. Er versucht nicht, den Spielern ihre Stärken zu nehmen, sondern verlangt, dass sie sich auch in den Bereichen verbessern, in denen sie noch Defizite haben. Ein Profifußballer kann sich nicht darauf berufen, ein offensiver Freigeist zu sein und deshalb Zweikämpfe, Laufwege oder taktische Aufgaben gegen den Ball vernachlässigen.
Dieses ständige Rumgeheule darüber, dass ein Trainer klare Anforderungen stellt, ist einfach schrecklich und weltfremd. Im normalen Arbeitsleben ist es doch genauso: Da kann man sich auch nicht nur die Aufgaben herauspicken, die einem liegen und Spaß machen, während man bei allem anderen über den Chef jammert. Am Ende bekommt man gar nichts geschenkt. Wer auf höchstem Niveau spielen will, muss bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
Niko Kovac [Trainer] |#6753
19.07.2026 - 13:26 Uhr
Zitat von Kinkimparc
Zitat von NullNeun

Zitat von Kinkimparc

Zitat von Coesfelder

Du solltest hier den Take nicht in polemischer nochmal wiederholen sondern sagen, inwiefern die Mannschaft fußballerisch überhaupt nicht weiter entwickelt wurde von Kovac.


hattest du die Saison nicht verfolgt? Fußballerisch hat Kovac die Mannschaft natürlich nicht wirklich weiterentwickelt. Genau so hat Torginho das gesagt und es stimmt natürlich. Nur defensive Fußballbasics als Trainerleistung zu zeigen und aufgrund einer schwächeren Liga Punkte einzufahren geht natürlich zwangsläufig schief, sobald die Konkurrenz sich wieder fängt.

Das geben sogar die Bosse zu, sonst gäbe es keine Ansagen, dass Kovac seine Spielweise ändern soll. Ist eine ziemlich logische Konsequenz, wenn man objektiv nachdenkt.


„Objektiv nachdenken“ ergibt keinen Sinn. Eine Quelle reicht wahrscheinlich, ich nehme mal das bpb:

Zitat von bpb

Objektivität bedeutet, dass Beobachtungen, Aussagen oder Messergebnisse unabhängig von der Person sind, die sie durchführt oder beurteilt. Sie strebt nach Sachlichkeit, Unvoreingenommenheit und der Ausblendung persönlicher Meinungen, Gefühle oder Vorurteile. Das Gegenteil ist die Subjektivität.


Eine ziemlich logische Konsequenz ist also einzig das, was du daraus ganz subjektiv ableitest. Das macht es noch lange nicht zu Tatsachen.


Es ist schon lange Tatsache. Da man als objektiver Fan alle anderen logischen Gründe ausschließen kann. Keine GF würde so ein Fass aufmachen, wenn es wirklich gut laufen würde, sie würde schon gar nicht in den Stil eines Trainers reinquatschen und damit seinen Status angreifen. Damit ist die einzig logische Konsequenz der Ansagen der GF, dass der BVB sich unter Kovac nicht wirklich weiter entwickelt hat.


Entweder hast du die Definition von Objektivität nicht gelesen, sie ignoriert oder nicht nicht verstanden.

„Objektiver Fan“ ist ein Oxymoron, sonst nichts.

Du kennst auch keine „Ansagen“, also gibt es keine „einzig logische“ Konsequenz. Du kennst Medienberichte und öffentliche Aussagen, die du interpretierst und daraus DEINE völlig subjektiven Schlüsse ziehst.

•     •     •

Schwarz und Gelb ein Leben lang!
Niko Kovac [Trainer] |#6754
19.07.2026 - 13:29 Uhr
Zitat von Coq-au-vin

Zitat von mba123

Zitat von derNils

Zitat von NullNeun

Zitat von scorpiifornax

Zitat von derNils

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Coesfelder

Zitat von Kinkimparc

Zitat von Arno09

Zitat von Torginho

Zitat von BVBaer23

Die Medien berichten ständig davon, dass der BVB in vielen Bereichen anders agieren will als in der Vergangenheit. Einige Bereiche betreffen auch die Profimannschaft (mehr Einbindung von Talenten, attraktiverer Spielstil). Wenn wir den BVB ausnahmsweise mal als normale Firma betrachten hieße das: Ein Abteilungsleiter (Kovacs) hat von der GF (Cramer, Ricken) eine Auftrag zur Neuausrichtung seiner Abteilung bekommen. Da macht es aus meiner Sicht wenig Sinn eine Vertragsverlängerung zu machen, bevor auch nur in Ansätzen erkennbar ist, ob und wie der Abteilungsleiter diesen Auftrag umsetzt. Deshalb sähe ich eine Vertragsverhandlung vor Oktober nicht als sinnvoll an.

Völlig richtig.
Kovac gehört weiterhin auf den Prüfstand, bevor voreilig irgendein Vertrag verlängert wird.
Er hat sich als Feuerwehrmann bewiesen, aber bisher keinen Nachweis geliefert, dass er in der Lage ist, die Mannschaft auch fußballerisch wirklich weiterzuentwickeln.

Da ich nicht damit rechne, dass man Kovac seine gewünschten "Ferrari-Spieler" liefern kann, ist mMn unwahrscheinlich, dass das spielerische Niveau merkbar unter diesem Trainer ansteigen wird.
Wenn man das merkt, sollte rechtzeitg die Reißleine gezogen werden.

Vielleicht wäre Nagelsmann dann wirklich eine Option (auch wenn er bei mir inzwischen an Ansehen verloren hat).
Er würde dann eine fitte, aber spielerisch extrem limitierte Mannschaft übernehmen. Für mich ist "9 defensive Spieler aufstellen und vorne auf eine Flanke hoffen" jedenfalls kein gutes Fundament, auf welches man aufbauen kann.


Ich wüsste ja mal gerne mit welcher Berechtigung man auf die Idee kommt, Kovac zu unterstellen, er habe die Mannschaft "fußballerisch nicht weiterentwickelt". Das ist eine Unverschämtheit. .


Die Realität ist keine Unverschämtheit. Die Vorredner haben absolut recht. Kovac ist nur noch nicht geflogen, weil seine Bosse an sein Schicksal geknüpft sind und sich natürlich nicht selber Feuer wollen. Man kann für den BVB nur hoffen, dass der Start der Saison ordentlich holprig wird und es schnell richtig knallt. Danach kann man dann komplett neu aufbauen. Kovac-Fußball bedeutet für den BVB Stillstand, was man sich in der Regel nicht leisten kann.


Du solltest hier den Take nicht in polemischer nochmal wiederholen sondern sagen, inwiefern die Mannschaft fußballerisch überhaupt nicht weiter entwickelt wurde von Kovac.


Also zum einen ist Kovac Schicksal an niemandem gebunden und zum anderen hat er die Mannschaft vor allem athletisch und defensiv taktisch weiterentwickelt.
In der Offensive ist das aber tatsächlich einfach gar nichts.


Und genau hier wird der Ansatzpunkt sein sich verbessern zu müssen. Das ist die klare Anweisung und Erwartungshaltung im Verein


Die Erwartungshaltung im Verein ist, dass die sportlichen Ziele erreicht werden, das wie ist sekundär.


Genau so sieht’s aus und deshalb ist das ganze polemische Geschrei über Kovacs Jobsicherheit auch kaum haltbar, um nicht zu sagen, gar nicht.


Das „wie“ war sicherlich in der letzten Saison zweitrangig. Ich kritisiere Kovac in kleinster Weise. Er hat den Haufen aufgeräumt und die grundlegenden Probleme behoben. Da war das „wie“ völlig egal, auch wenn nicht ansehnlich. Es war völlig nachvollziehbar und auch richtig so zu spielen, wie in der letzten Saison.

Es wurde aber klar kommuniziert, dass es eine Weiterentwicklung geben muss im spielerischen. Und ich denke dass das auch der Auftrag an Kovac sein wird.

Ja, unsere Führung hat die Ansprüche recht klar formuliert. Kovac bezog dazu auch indirekt Stellung in Interviews. Da kam dann beispielsweise so eine Aussage wie, dass ihm die Spieler für einen spielerischen Ansatz fehlen.

Dabei denke ich auch, dass vor allem der Erfolg zählt. Daher haben mich die Aussagen unserer Verantwortlichen gewundert. Scheinbar hat unsere Führung zumindest soweit Druck gemacht, dass Kovac anfing sich zu rechtfertigen. Nach einer 73 Punkte Saison hätte ich eher erwartet, dass unsere Führung Kritik an der Spielweise wegbüggelt anstatt sie zu befeuern.
Insofern scheint intern nicht nur der Erfolg zu zählen bzw. sieht man einen anderen Spielansatz mittelfristig erfolgreicher.
Wie man diese Diskrepanz mit Kovac nun geht, ist mir aber nicht klar. Welchen Hebel will man nutzen, um spielerisch weiterzukommen? Für mich deutet alles darauf hin, dass eben weiterhin der Kovac-Fußball wie 25/26 sein wird. Wenn es dann wieder 73 Punkte werden, kann man auch nichts sagen; nur würden die Aussagen um die spielerische Weiterentwicklung schlecht altern und unsere Führung hätte ihr öffentlich formuliertes Ziel verfehlt.


Kovac hat einfach einen gewissen Leistungsanspruch. Er versucht nicht, den Spielern ihre Stärken zu nehmen, sondern verlangt, dass sie sich auch in den Bereichen verbessern, in denen sie noch Defizite haben. Ein Profifußballer kann sich nicht darauf berufen, ein offensiver Freigeist zu sein und deshalb Zweikämpfe, Laufwege oder taktische Aufgaben gegen den Ball vernachlässigen.
Dieses ständige Rumgeheule darüber, dass ein Trainer klare Anforderungen stellt, ist einfach schrecklich und weltfremd. Im normalen Arbeitsleben ist es doch genauso: Da kann man sich auch nicht nur die Aufgaben herauspicken, die einem liegen und Spaß machen, während man bei allem anderen über den Chef jammert. Am Ende bekommt man gar nichts geschenkt. Wer auf höchstem Niveau spielen will, muss bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.


Es ist vielmehr "schrecklich und weltfremd", wenn man darauf verweist und einem nicht bewusst ist, dass durchaus Spieler auch immer wieder auf Einsatzzeiten kamen, die das doch garnicht in dem Maße umgesetzt haben. Meiner Meinung nach trifft deine Beschreibung dessen, was man sich nicht herausnehmen kann, vollständig auf einen Sabitzer zu und das seit Jahren.
Mit dieser Philosophie hätten es Kagawa, Dembele, Auba, Götze, Reus & Co. auch durchaus bei uns ganz schwer gehabt. Niemand verklärt hier jemanden zu einem Messi, der keine Arbeit zurück übernehmen soll. Können wir aber nichtmal endlich darüber sprechen, WIE wir offensiv Fußball spielen wollen? Es ist einfach nur noch niederschmetternd und komplett lethargisch, dass es selbst hier immer wieder um "Basics" gehen soll. Es wird mich null wundern, wenn wir einfach auch hier wieder gar keinen Schritt nach vorne machen und am Ende alle Kovac huldigen.
Da zeigt ein 18 Jähriger Japaner, den kein Mensch vorher kannte, eine super Technik, spielt Außenristpässe und macht einen wirklich guten Eindruck, unabhängig davon, ob er dies auch nachhaltig zeigen kann.
Sofort muss es Kovac darum gehen, dass da Aufgaben vernachlässigt wurden usw, statt mal hervorzuheben, dass der mehr technische Finesse gezeigt hat, als der halbe Kader in 3 Jahren.
Wir wollen anscheinend nur noch Fußball spielen wie ein Aufsteiger.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von oger am 19.07.2026 um 13:35 Uhr bearbeitet
Niko Kovac [Trainer] |#6755
19.07.2026 - 13:32 Uhr
Ich habe mir die aktuelle Folge der Schwarzgelben Runde von und mit Sascha Staat und seine aktuellen Gast Stefan Buczko angehört und fand einen Punkt besonders interessant.

Buczko vertritt die Einschätzung, dass Niko Kovac beim BVB dazu gezwungen sein wird, mit den vielen Youngsters ein neues Team aufzubauen. Das sei aus seiner Sicht die Aufgabe, die Ole Book und die sportliche Geschäftsführung dem Trainer mit auf den Weg gegeben haben.

Gleichzeitig weist Buczko darauf hin, dass ein solcher Umbruch Zeit braucht. Sollten die Ergebnisse allerdings auch kurzfristig ausbleiben, könnte die Position von Niko Kovac trotz des eingeschlagenen Weges auch schnell wieder zur Diskussion stehen.

Wie seht ihr das? Sollte der BVB den Neuaufbau mit den jungen Spielern konsequent durchziehen und Kovac dafür auch die nötige Zeit geben, oder müssen die Ergebnisse trotzdem kurzfristig stimmen?

•     •     •

Nichts war früher besser.
Aber es gab Dinge, die waren früher einfach gut.
Und das wären sie auch heute noch. Wenn man die Finger davon gelassen hätte.
© J. Malmsheimer
Niko Kovac [Trainer] |#6756
19.07.2026 - 13:41 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
Ich habe mir die aktuelle Folge der Schwarzgelben Runde von und mit Sascha Staat und seine aktuellen Gast Stefan Buczko angehört und fand einen Punkt besonders interessant.

Buczko vertritt die Einschätzung, dass Niko Kovac beim BVB dazu gezwungen sein wird, mit den vielen Youngsters ein neues Team aufzubauen. Das sei aus seiner Sicht die Aufgabe, die Ole Book und die sportliche Geschäftsführung dem Trainer mit auf den Weg gegeben haben.

Gleichzeitig weist Buczko darauf hin, dass ein solcher Umbruch Zeit braucht. Sollten die Ergebnisse allerdings auch kurzfristig ausbleiben, könnte die Position von Niko Kovac trotz des eingeschlagenen Weges auch schnell wieder zur Diskussion stehen.

Wie seht ihr das? Sollte der BVB den Neuaufbau mit den jungen Spielern konsequent durchziehen und Kovac dafür auch die nötige Zeit geben, oder müssen die Ergebnisse trotzdem kurzfristig stimmen?


Das kommt doch mMn sehr auf das Wie an. Lässt er die jungen Spieler wirklich regelmäßig spielen, sie auch nach und nach in wichtige Rollen reinwachsen, sind doch viele sicherlich bereits dazu, auch etwas zu verzeihen. Spielt man aber den alten Stiefel, spricht denen kein Vertrauen aus, setzt weiterhin auf Sabitzer, Can & Co. wird halt deutlich werden, dass man zur Vision nicht den passenden Trainer hat. Die zweite Variante ist mMn die realistischere.
Niko Kovac [Trainer] |#6757
19.07.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
Ich habe mir die aktuelle Folge der Schwarzgelben Runde von und mit Sascha Staat und seine aktuellen Gast Stefan Buczko angehört und fand einen Punkt besonders interessant.

Buczko vertritt die Einschätzung, dass Niko Kovac beim BVB dazu gezwungen sein wird, mit den vielen Youngsters ein neues Team aufzubauen. Das sei aus seiner Sicht die Aufgabe, die Ole Book und die sportliche Geschäftsführung dem Trainer mit auf den Weg gegeben haben.

Gleichzeitig weist Buczko darauf hin, dass ein solcher Umbruch Zeit braucht. Sollten die Ergebnisse allerdings auch kurzfristig ausbleiben, könnte die Position von Niko Kovac trotz des eingeschlagenen Weges auch schnell wieder zur Diskussion stehen.

Wie seht ihr das? Sollte der BVB den Neuaufbau mit den jungen Spielern konsequent durchziehen und Kovac dafür auch die nötige Zeit geben, oder müssen die Ergebnisse trotzdem kurzfristig stimmen?

Das Grundgerüst tmsteht bei uns. Es sind keine unangefochtenen Stammspieler gegangen. Daher erwarte ich, dass wir weiterhin solide in den ersten 3 landen. Die erfahrenen Spieler waren in der Lage die unerfahrenen Inacio und Reggiani aufzufangen, das erwarte ich auch von Ihnen, wenn Gadou (und Karetsas) als deutlich weitere Spieler integriert werden.

Sollten die Ergebnisse nicht stimmen, fehlt das Argument dafür Haramball zu spielen und Kovacs Position wird offen zur Diskussion gestellt werden.
Niko Kovac [Trainer] |#6758
19.07.2026 - 14:29 Uhr
Zitat von oger
Zitat von Coq-au-vin

Zitat von mba123

Zitat von derNils

Zitat von NullNeun

Zitat von scorpiifornax

Zitat von derNils

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Coesfelder

Zitat von Kinkimparc

Zitat von Arno09

Zitat von Torginho

Zitat von BVBaer23

Die Medien berichten ständig davon, dass der BVB in vielen Bereichen anders agieren will als in der Vergangenheit. Einige Bereiche betreffen auch die Profimannschaft (mehr Einbindung von Talenten, attraktiverer Spielstil). Wenn wir den BVB ausnahmsweise mal als normale Firma betrachten hieße das: Ein Abteilungsleiter (Kovacs) hat von der GF (Cramer, Ricken) eine Auftrag zur Neuausrichtung seiner Abteilung bekommen. Da macht es aus meiner Sicht wenig Sinn eine Vertragsverlängerung zu machen, bevor auch nur in Ansätzen erkennbar ist, ob und wie der Abteilungsleiter diesen Auftrag umsetzt. Deshalb sähe ich eine Vertragsverhandlung vor Oktober nicht als sinnvoll an.

Völlig richtig.
Kovac gehört weiterhin auf den Prüfstand, bevor voreilig irgendein Vertrag verlängert wird.
Er hat sich als Feuerwehrmann bewiesen, aber bisher keinen Nachweis geliefert, dass er in der Lage ist, die Mannschaft auch fußballerisch wirklich weiterzuentwickeln.

Da ich nicht damit rechne, dass man Kovac seine gewünschten "Ferrari-Spieler" liefern kann, ist mMn unwahrscheinlich, dass das spielerische Niveau merkbar unter diesem Trainer ansteigen wird.
Wenn man das merkt, sollte rechtzeitg die Reißleine gezogen werden.

Vielleicht wäre Nagelsmann dann wirklich eine Option (auch wenn er bei mir inzwischen an Ansehen verloren hat).
Er würde dann eine fitte, aber spielerisch extrem limitierte Mannschaft übernehmen. Für mich ist "9 defensive Spieler aufstellen und vorne auf eine Flanke hoffen" jedenfalls kein gutes Fundament, auf welches man aufbauen kann.


Ich wüsste ja mal gerne mit welcher Berechtigung man auf die Idee kommt, Kovac zu unterstellen, er habe die Mannschaft "fußballerisch nicht weiterentwickelt". Das ist eine Unverschämtheit. .


Die Realität ist keine Unverschämtheit. Die Vorredner haben absolut recht. Kovac ist nur noch nicht geflogen, weil seine Bosse an sein Schicksal geknüpft sind und sich natürlich nicht selber Feuer wollen. Man kann für den BVB nur hoffen, dass der Start der Saison ordentlich holprig wird und es schnell richtig knallt. Danach kann man dann komplett neu aufbauen. Kovac-Fußball bedeutet für den BVB Stillstand, was man sich in der Regel nicht leisten kann.


Du solltest hier den Take nicht in polemischer nochmal wiederholen sondern sagen, inwiefern die Mannschaft fußballerisch überhaupt nicht weiter entwickelt wurde von Kovac.


Also zum einen ist Kovac Schicksal an niemandem gebunden und zum anderen hat er die Mannschaft vor allem athletisch und defensiv taktisch weiterentwickelt.
In der Offensive ist das aber tatsächlich einfach gar nichts.


Und genau hier wird der Ansatzpunkt sein sich verbessern zu müssen. Das ist die klare Anweisung und Erwartungshaltung im Verein


Die Erwartungshaltung im Verein ist, dass die sportlichen Ziele erreicht werden, das wie ist sekundär.


Genau so sieht’s aus und deshalb ist das ganze polemische Geschrei über Kovacs Jobsicherheit auch kaum haltbar, um nicht zu sagen, gar nicht.


Das „wie“ war sicherlich in der letzten Saison zweitrangig. Ich kritisiere Kovac in kleinster Weise. Er hat den Haufen aufgeräumt und die grundlegenden Probleme behoben. Da war das „wie“ völlig egal, auch wenn nicht ansehnlich. Es war völlig nachvollziehbar und auch richtig so zu spielen, wie in der letzten Saison.

Es wurde aber klar kommuniziert, dass es eine Weiterentwicklung geben muss im spielerischen. Und ich denke dass das auch der Auftrag an Kovac sein wird.

Ja, unsere Führung hat die Ansprüche recht klar formuliert. Kovac bezog dazu auch indirekt Stellung in Interviews. Da kam dann beispielsweise so eine Aussage wie, dass ihm die Spieler für einen spielerischen Ansatz fehlen.

Dabei denke ich auch, dass vor allem der Erfolg zählt. Daher haben mich die Aussagen unserer Verantwortlichen gewundert. Scheinbar hat unsere Führung zumindest soweit Druck gemacht, dass Kovac anfing sich zu rechtfertigen. Nach einer 73 Punkte Saison hätte ich eher erwartet, dass unsere Führung Kritik an der Spielweise wegbüggelt anstatt sie zu befeuern.
Insofern scheint intern nicht nur der Erfolg zu zählen bzw. sieht man einen anderen Spielansatz mittelfristig erfolgreicher.
Wie man diese Diskrepanz mit Kovac nun geht, ist mir aber nicht klar. Welchen Hebel will man nutzen, um spielerisch weiterzukommen? Für mich deutet alles darauf hin, dass eben weiterhin der Kovac-Fußball wie 25/26 sein wird. Wenn es dann wieder 73 Punkte werden, kann man auch nichts sagen; nur würden die Aussagen um die spielerische Weiterentwicklung schlecht altern und unsere Führung hätte ihr öffentlich formuliertes Ziel verfehlt.


Kovac hat einfach einen gewissen Leistungsanspruch. Er versucht nicht, den Spielern ihre Stärken zu nehmen, sondern verlangt, dass sie sich auch in den Bereichen verbessern, in denen sie noch Defizite haben. Ein Profifußballer kann sich nicht darauf berufen, ein offensiver Freigeist zu sein und deshalb Zweikämpfe, Laufwege oder taktische Aufgaben gegen den Ball vernachlässigen.
Dieses ständige Rumgeheule darüber, dass ein Trainer klare Anforderungen stellt, ist einfach schrecklich und weltfremd. Im normalen Arbeitsleben ist es doch genauso: Da kann man sich auch nicht nur die Aufgaben herauspicken, die einem liegen und Spaß machen, während man bei allem anderen über den Chef jammert. Am Ende bekommt man gar nichts geschenkt. Wer auf höchstem Niveau spielen will, muss bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.


Es ist vielmehr "schrecklich und weltfremd", wenn man darauf verweist und einem nicht bewusst ist, dass durchaus Spieler auch immer wieder auf Einsatzzeiten kamen, die das doch garnicht in dem Maße umgesetzt haben. Meiner Meinung nach trifft deine Beschreibung dessen, was man sich nicht herausnehmen kann, vollständig auf einen Sabitzer zu und das seit Jahren.
Mit dieser Philosophie hätten es Kagawa, Dembele, Auba, Götze, Reus & Co. auch durchaus bei uns ganz schwer gehabt. Niemand verklärt hier jemanden zu einem Messi, der keine Arbeit zurück übernehmen soll. Können wir aber nichtmal endlich darüber sprechen, WIE wir offensiv Fußball spielen wollen? Es ist einfach nur noch niederschmetternd und komplett lethargisch, dass es selbst hier immer wieder um "Basics" gehen soll. Es wird mich null wundern, wenn wir einfach auch hier wieder gar keinen Schritt nach vorne machen und am Ende alle Kovac huldigen.
Da zeigt ein 18 Jähriger Japaner, den kein Mensch vorher kannte, eine super Technik, spielt Außenristpässe und macht einen wirklich guten Eindruck, unabhängig davon, ob er dies auch nachhaltig zeigen kann.
Sofort muss es Kovac darum gehen, dass da Aufgaben vernachlässigt wurden usw, statt mal hervorzuheben, dass der mehr technische Finesse gezeigt hat, als der halbe Kader in 3 Jahren.
Wir wollen anscheinend nur noch Fußball spielen wie ein Aufsteiger.


Zumal man den Spieß auch umdrehen kann und fragen darf ob Spieler die gut im Zweikämpfen sind und taktisch gut arbeiten, gleichzeitig den Leistungsanspruch gerecht werden im Ballbesitz an ihren Schwächen zu arbeiten. Verbessern diese Spieler ihre Technik, ihre Passgenauigkeit etc? Hier wird immer so getan als müssten nur die Techniker an sich arbeiten und defensiv zulegen. Wo hat Kovac den die Kreation von Chancen verbessert? Wo wurde eine Verbesserung in der Raumbesetzung und bespielen dieser Räume erzielt? Wo wurde die Sicherheit im Ballbesitz deutlich gesteigert?
Das die Grundtugenden und Disziplin bei jedem Profi vorhanden sein sollten ist doch nichts außergewöhnliches.
Ich bin gespannt wie Kovac mit den Talenten umgeht, wie er sie fördert und was man dadurch erreichen kann. Man ist finanziell dazu gezwungen, zukünftig wieder auf junge Leute zu setzen, da muss Kovac erstmal beweisen ob er das kann.
Niko Kovac [Trainer] |#6759
19.07.2026 - 14:35 Uhr
Zitat von KC-Chief
Zitat von oger

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von mba123

Zitat von derNils

Zitat von NullNeun

Zitat von scorpiifornax

Zitat von derNils

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Coesfelder

Zitat von Kinkimparc

Zitat von Arno09

Zitat von Torginho

Zitat von BVBaer23

Die Medien berichten ständig davon, dass der BVB in vielen Bereichen anders agieren will als in der Vergangenheit. Einige Bereiche betreffen auch die Profimannschaft (mehr Einbindung von Talenten, attraktiverer Spielstil). Wenn wir den BVB ausnahmsweise mal als normale Firma betrachten hieße das: Ein Abteilungsleiter (Kovacs) hat von der GF (Cramer, Ricken) eine Auftrag zur Neuausrichtung seiner Abteilung bekommen. Da macht es aus meiner Sicht wenig Sinn eine Vertragsverlängerung zu machen, bevor auch nur in Ansätzen erkennbar ist, ob und wie der Abteilungsleiter diesen Auftrag umsetzt. Deshalb sähe ich eine Vertragsverhandlung vor Oktober nicht als sinnvoll an.

Völlig richtig.
Kovac gehört weiterhin auf den Prüfstand, bevor voreilig irgendein Vertrag verlängert wird.
Er hat sich als Feuerwehrmann bewiesen, aber bisher keinen Nachweis geliefert, dass er in der Lage ist, die Mannschaft auch fußballerisch wirklich weiterzuentwickeln.

Da ich nicht damit rechne, dass man Kovac seine gewünschten "Ferrari-Spieler" liefern kann, ist mMn unwahrscheinlich, dass das spielerische Niveau merkbar unter diesem Trainer ansteigen wird.
Wenn man das merkt, sollte rechtzeitg die Reißleine gezogen werden.

Vielleicht wäre Nagelsmann dann wirklich eine Option (auch wenn er bei mir inzwischen an Ansehen verloren hat).
Er würde dann eine fitte, aber spielerisch extrem limitierte Mannschaft übernehmen. Für mich ist "9 defensive Spieler aufstellen und vorne auf eine Flanke hoffen" jedenfalls kein gutes Fundament, auf welches man aufbauen kann.


Ich wüsste ja mal gerne mit welcher Berechtigung man auf die Idee kommt, Kovac zu unterstellen, er habe die Mannschaft "fußballerisch nicht weiterentwickelt". Das ist eine Unverschämtheit. .


Die Realität ist keine Unverschämtheit. Die Vorredner haben absolut recht. Kovac ist nur noch nicht geflogen, weil seine Bosse an sein Schicksal geknüpft sind und sich natürlich nicht selber Feuer wollen. Man kann für den BVB nur hoffen, dass der Start der Saison ordentlich holprig wird und es schnell richtig knallt. Danach kann man dann komplett neu aufbauen. Kovac-Fußball bedeutet für den BVB Stillstand, was man sich in der Regel nicht leisten kann.


Du solltest hier den Take nicht in polemischer nochmal wiederholen sondern sagen, inwiefern die Mannschaft fußballerisch überhaupt nicht weiter entwickelt wurde von Kovac.


Also zum einen ist Kovac Schicksal an niemandem gebunden und zum anderen hat er die Mannschaft vor allem athletisch und defensiv taktisch weiterentwickelt.
In der Offensive ist das aber tatsächlich einfach gar nichts.


Und genau hier wird der Ansatzpunkt sein sich verbessern zu müssen. Das ist die klare Anweisung und Erwartungshaltung im Verein


Die Erwartungshaltung im Verein ist, dass die sportlichen Ziele erreicht werden, das wie ist sekundär.


Genau so sieht’s aus und deshalb ist das ganze polemische Geschrei über Kovacs Jobsicherheit auch kaum haltbar, um nicht zu sagen, gar nicht.


Das „wie“ war sicherlich in der letzten Saison zweitrangig. Ich kritisiere Kovac in kleinster Weise. Er hat den Haufen aufgeräumt und die grundlegenden Probleme behoben. Da war das „wie“ völlig egal, auch wenn nicht ansehnlich. Es war völlig nachvollziehbar und auch richtig so zu spielen, wie in der letzten Saison.

Es wurde aber klar kommuniziert, dass es eine Weiterentwicklung geben muss im spielerischen. Und ich denke dass das auch der Auftrag an Kovac sein wird.

Ja, unsere Führung hat die Ansprüche recht klar formuliert. Kovac bezog dazu auch indirekt Stellung in Interviews. Da kam dann beispielsweise so eine Aussage wie, dass ihm die Spieler für einen spielerischen Ansatz fehlen.

Dabei denke ich auch, dass vor allem der Erfolg zählt. Daher haben mich die Aussagen unserer Verantwortlichen gewundert. Scheinbar hat unsere Führung zumindest soweit Druck gemacht, dass Kovac anfing sich zu rechtfertigen. Nach einer 73 Punkte Saison hätte ich eher erwartet, dass unsere Führung Kritik an der Spielweise wegbüggelt anstatt sie zu befeuern.
Insofern scheint intern nicht nur der Erfolg zu zählen bzw. sieht man einen anderen Spielansatz mittelfristig erfolgreicher.
Wie man diese Diskrepanz mit Kovac nun geht, ist mir aber nicht klar. Welchen Hebel will man nutzen, um spielerisch weiterzukommen? Für mich deutet alles darauf hin, dass eben weiterhin der Kovac-Fußball wie 25/26 sein wird. Wenn es dann wieder 73 Punkte werden, kann man auch nichts sagen; nur würden die Aussagen um die spielerische Weiterentwicklung schlecht altern und unsere Führung hätte ihr öffentlich formuliertes Ziel verfehlt.


Kovac hat einfach einen gewissen Leistungsanspruch. Er versucht nicht, den Spielern ihre Stärken zu nehmen, sondern verlangt, dass sie sich auch in den Bereichen verbessern, in denen sie noch Defizite haben. Ein Profifußballer kann sich nicht darauf berufen, ein offensiver Freigeist zu sein und deshalb Zweikämpfe, Laufwege oder taktische Aufgaben gegen den Ball vernachlässigen.
Dieses ständige Rumgeheule darüber, dass ein Trainer klare Anforderungen stellt, ist einfach schrecklich und weltfremd. Im normalen Arbeitsleben ist es doch genauso: Da kann man sich auch nicht nur die Aufgaben herauspicken, die einem liegen und Spaß machen, während man bei allem anderen über den Chef jammert. Am Ende bekommt man gar nichts geschenkt. Wer auf höchstem Niveau spielen will, muss bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.


Es ist vielmehr "schrecklich und weltfremd", wenn man darauf verweist und einem nicht bewusst ist, dass durchaus Spieler auch immer wieder auf Einsatzzeiten kamen, die das doch garnicht in dem Maße umgesetzt haben. Meiner Meinung nach trifft deine Beschreibung dessen, was man sich nicht herausnehmen kann, vollständig auf einen Sabitzer zu und das seit Jahren.
Mit dieser Philosophie hätten es Kagawa, Dembele, Auba, Götze, Reus & Co. auch durchaus bei uns ganz schwer gehabt. Niemand verklärt hier jemanden zu einem Messi, der keine Arbeit zurück übernehmen soll. Können wir aber nichtmal endlich darüber sprechen, WIE wir offensiv Fußball spielen wollen? Es ist einfach nur noch niederschmetternd und komplett lethargisch, dass es selbst hier immer wieder um "Basics" gehen soll. Es wird mich null wundern, wenn wir einfach auch hier wieder gar keinen Schritt nach vorne machen und am Ende alle Kovac huldigen.
Da zeigt ein 18 Jähriger Japaner, den kein Mensch vorher kannte, eine super Technik, spielt Außenristpässe und macht einen wirklich guten Eindruck, unabhängig davon, ob er dies auch nachhaltig zeigen kann.
Sofort muss es Kovac darum gehen, dass da Aufgaben vernachlässigt wurden usw, statt mal hervorzuheben, dass der mehr technische Finesse gezeigt hat, als der halbe Kader in 3 Jahren.
Wir wollen anscheinend nur noch Fußball spielen wie ein Aufsteiger.


Zumal man den Spieß auch umdrehen kann und fragen darf ob Spieler die gut im Zweikämpfen sind und taktisch gut arbeiten, gleichzeitig den Leistungsanspruch gerecht werden im Ballbesitz an ihren Schwächen zu arbeiten. Verbessern diese Spieler ihre Technik, ihre Passgenauigkeit etc? Hier wird immer so getan als müssten nur die Techniker an sich arbeiten und defensiv zulegen. Wo hat Kovac den die Kreation von Chancen verbessert? Wo wurde eine Verbesserung in der Raumbesetzung und bespielen dieser Räume erzielt? Wo wurde die Sicherheit im Ballbesitz deutlich gesteigert?
Das die Grundtugenden und Disziplin bei jedem Profi vorhanden sein sollten ist doch nichts außergewöhnliches.
Ich bin gespannt wie Kovac mit den Talenten umgeht, wie er sie fördert und was man dadurch erreichen kann. Man ist finanziell dazu gezwungen, zukünftig wieder auf junge Leute zu setzen, da muss Kovac erstmal beweisen ob er das kann.


Ryerson, Bensebaini fallen mir spontan ein. Gerade wenn dir Ryerson nicht einfällt, zeigt es, dass deine Wahrnehmung etwas gefärbt ist.

Andersrum habe ich bei Yan Couto eine starke Verbesserung in der Defnesivarbeit gesehen. Ryerson und er haben einander deutlich besser gemacht, aber Ryerson hat den größeren und wichtigeren Sprung gemacht.
Niko Kovac [Trainer] |#6760
19.07.2026 - 14:45 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz

Ich habe mir die aktuelle Folge der Schwarzgelben Runde von und mit Sascha Staat und seine aktuellen Gast Stefan Buczko angehört und fand einen Punkt besonders interessant.

Buczko vertritt die Einschätzung, dass Niko Kovac beim BVB dazu gezwungen sein wird, mit den vielen Youngsters ein neues Team aufzubauen. Das sei aus seiner Sicht die Aufgabe, die Ole Book und die sportliche Geschäftsführung dem Trainer mit auf den Weg gegeben haben.

Gleichzeitig weist Buczko darauf hin, dass ein solcher Umbruch Zeit braucht. Sollten die Ergebnisse allerdings auch kurzfristig ausbleiben, könnte die Position von Niko Kovac trotz des eingeschlagenen Weges auch schnell wieder zur Diskussion stehen.

Wie seht ihr das? Sollte der BVB den Neuaufbau mit den jungen Spielern konsequent durchziehen und Kovac dafür auch die nötige Zeit geben, oder müssen die Ergebnisse trotzdem kurzfristig stimmen?

Ich habe vor einiger Zeit schon prophezeit, dass es nur 2 Szenarien gibt.

Kovac schafft es, dass sich die Mannschaft spielerisch entwickelt und er auch vermehrt Talente einbaut, entwickelt und diese größere Rollen spielen,

oder

er bleibt auf dem bisherigen Weg, es wird sich nicht groß was ändern.

Meine Prognose, im Zweiten Fall wird Niko Kovac über die kommende Saison hinaus nicht Trainer vom BVB bleiben. Was für mich auch das klar wahrscheinlichste Szenario ist, weil es mich komplett überraschen würde wenn sich Niko Kovac quasi neu erfinden würde.

Im Normalfall wird er auf seinem Weg und seiner Philosophie bleiben und das passt dann nicht mehr zu der Ausrichtung vom BVB in der Zukunft.

Was die Ergebnisse anbelangt. Eine gewisse Baseline musst du beim BVB immer haben, das bedeutet, die CL-Plätze sollten nicht außer Reichweite oder in großer Gefahr sein. So lange da der Rahmen bewahrt wird, hast du auch genügend Kredit wenn du mehr Talente einbaust und gewichtest. Wenn du aber fast ausschließlich auf erfahrene Leute setzt, wenig Talente förderst, dann wird es Unruhe geben, auch wenn du um die CL-Plätze herum dich bewegst.

Man muss auch sehen. Kovac ist jetzt knapp 1,5 Jahre beim BVB. Wenn er die kommende Saison bis zum Ende bleibt, hat er 2,5 Jahre. Das wäre nach Klopp mit Favre zusammen die längste Amtszeit eines Trainers beim BVB. Noch länger arbeitest du im Normalfall nur mit jemanden, der auch für die zukünftige Ausrichtung der passende Trainer ist. Da habe ich schwere Zweifel bei Kovac, weshalb dann nach spätestens 2,5 Jahren es auch gut ist. Das ist im Profifußball eine "lange" Zeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pat_mahomes am 19.07.2026 um 14:46 Uhr bearbeitet
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