FC St. Pauli lässt Kapitän Irvine zu Cerezo Osaka ziehen – Abschied nach fünf Jahren
Jackson Irvine (33) verlässt den FC St. Pauli mit sofortiger Wirkung nach Japan. Wie der Kiezklub am Mittwoch bestätigte, geht der Kapitän auf eigenen Wunsch zu Cerezo Osaka. Wegen des noch ein Jahr gültigen Vertrags generieren die [...]
Klar gab es hier und da Ärger mal, aber am Ende hat sich Jackson reingehangen immer und war einfach St. Pauli für mich. Bitter, dass er jetzt endet und er geht 😔
Bisschen ungünstig mit dem großen Statement vorweg, dass er mehr oder weniger sicher bleiben würde, aber die "verrückten Dinge", die ihn zu nem Transfer verleiten würden, werden dann wohl eingetroffen sein.
Finds schade dass er Pauli verlässt, er war echt n geiler Kicker. Und hat den Verein echt gelebt.
Das ist doch einfach nur kompletter Quatsch. Nur weil jemand ein FC Palästina-Trikot trägt ist er doch nicht antisemitisch. Israel zu kritisieren hat einfach nichts mit Antisemitismus zu tun, dass das immer wieder in einen Topf geworfen wird macht mich echt wütend. Aber ich glaub da sind wir mitlerweile in ner Schlaufe angekommen, wo man da nicht mal mehr drüber diskutieren kann. Fand das Verhalten von Rene Born und die Presse daraufhin echt peinlich.
Finds schade dass er Pauli verlässt, er war echt n geiler Kicker. Und hat den Verein echt gelebt.
Ich kann das ständige Antisemitismus-Totschlagargument sobald es um Israel-Kritik geht auch nicht mehr hören, das sollte man differenzieren können. Es ist allerdings auch nicht wie Du es hier verharmlosend darstellst - Israel-Kritik und Israel das Existenzrecht (inkl. all seiner Bürger) abzusprechen sind ebenfalls zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Absolutes No GO, wie so vieles was in der Region gerade so geschieht ☹️
Aus rein sportlicher Sicht fange ich langsam an mir Sorgen um St. Pauli zu machen, bisher macht die Transferperiode aus Pauli-Sicht noch nicht so viel Mut. Ich denke Irvine ist ein Verlust ...
Das ist einfach richtig bitter.
Klar gab es hier und da Ärger mal, aber am Ende hat sich Jackson reingehangen immer und war einfach St. Pauli für mich. Bitter, dass er jetzt endet und er geht 😔
Ich fasse es mal aus dem Kreise derjenigen, die mit der Aufarbeitung seiner sowie der Aktionen seiner Frau viel versucht haben zu vermitteln und aufzuarbeiten, zusammen:
- Seine nie erfolgte Entschuldigung für das Tragen eines antisemitischen Trikots
- Sein Aufruf zu rechtsoffenen Demo's trotz Hinweis des Vereins
- Seine nähe in Teile der stark pro Hamas und antisemtischen Strukturen geprägten Vereine und Szenen
- Seine Abwehr und Ablehnung zu offenem Dialog mit besorgten Fans aus den eigenen Reihen
- Seine Werbedeals
- Die aktive Mitarbeit seiner Frau im Verein, dann gegangen, dann eigene St.Pauli Merch rausbringen mit Gesicht des Mannes, am Verein vorbei
- Die aus dem Teamumfeld berichteten festgefahrenen Machtverhältnisse und Strukturen um Smith und Irvine herum, die es anderen Spielern schlichtweg verbat, sich hervorzutun und Verantwortung zu übernehmen
- Das ständige Schweben eines ungesunden Personenkults über Kreisen des Vereins, nicht zuletzt auch der Streit mit dem verdienten Aufsichtsrat Rene Born ...
In Summe sind hier so viele Dinge passiert, die eine Trennung fast alternativlos erscheinen liessen.
Wie Bornemann es sagte: Er trat mit dem Wunsch an den Verein ran wechseln zu wollen, nach seinen Aussagen vor der Saison. Die Realität, dass man ihm sehr sicher den Stammplatz und die Kapitänsbinde nehmen wollte, zwang ihn nicht, aber trieb ihn wohl zu diesem Schritt.
Man kann ihm nur alles Gute für die Zukunft wünschen. Wie Bornemann es tat. Aber dieses Kapitel ist endlich vorbei! Und das Damoklesswert, welches über dem Team und Verein sowie Fanszene hing, ist erstmal Geschichte. Nicht aber die Aufarbeitung der Geschehnisse im Kreise der Fanszene. St. Pauli war es nicht, aber muss wieder stabil werden. Vor allem im Kampf gegen Antisemitismus.
Immer wieder krass das Pauli als offener linker Verein (und letztlich nur dafür in Deutschland und vor allem außerhalb bekannt, sportlich sicher nicht), nicht pro Palästina ist. Alle anderen Vereine dieser Kategorie (Celtic, Rayo, Roter Stern Paris, die drölf verschiedenen italienischen Vereine die offen links sind, etc) sich alle klar pro Palästina positioniert haben. Celtic und andere haben ja auch die Fanfreundschaft deswegen gekündigt.
Letztlich trumpft wohl der Faktor das man ein deutscher Verein ist die politischen ideale. Wir haben ja zu genüge gesehen wie deutsche Vereine (und die deutsche Gesellschaft allgemein) dazu steht.
Sportlich war Irvine immens beteiligt am sportlichen Aufwind von St Pauli. Er ist jetzt zwar älter geworden und daher vielleicht sportlich nicht mehr so wichtig das man Ihn als Verein groß verschmerzt. Aber die Äußerungen der Vereins Verantwortlichen nach dem Abstieg waren schon grenzwertig. Konsequent das Irvine daraus den jetzigen Weg geht. Jedenfalls spricht die offizielle Verabschiedung, die gewählten Worte, gegen alles was der Verein so offiziell vorgibt. Nicht nur wegen familiärer Zusammenhänge kriege ich da mit wie Pauli Fans neben dem sportlichem Verlust auch mit dem tatsächlichen Zustand Ihres Vereins zu kämpfen haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Magister73 am 05.08.2026 um 16:33 Uhr bearbeitet Das ist einfach richtig bitter.
Klar gab es hier und da Ärger mal, aber am Ende hat sich Jackson reingehangen immer und war einfach St. Pauli für mich. Bitter, dass er jetzt endet und er geht 😔
Ich fasse es mal aus dem Kreise derjenigen, die mit der Aufarbeitung seiner sowie der Aktionen seiner Frau viel versucht haben zu vermitteln und aufzuarbeiten, zusammen:
- Seine nie erfolgte Entschuldigung für das Tragen eines antisemitischen Trikots
- Sein Aufruf zu rechtsoffenen Demo's trotz Hinweis des Vereins
- Seine nähe in Teile der stark pro Hamas und antisemtischen Strukturen geprägten Vereine und Szenen
- Seine Abwehr und Ablehnung zu offenem Dialog mit besorgten Fans aus den eigenen Reihen
- Seine Werbedeals
- Die aktive Mitarbeit seiner Frau im Verein, dann gegangen, dann eigene St.Pauli Merch rausbringen mit Gesicht des Mannes, am Verein vorbei
- Die aus dem Teamumfeld berichteten festgefahrenen Machtverhältnisse und Strukturen um Smith und Irvine herum, die es anderen Spielern schlichtweg verbat, sich hervorzutun und Verantwortung zu übernehmen
- Das ständige Schweben eines ungesunden Personenkults über Kreisen des Vereins, nicht zuletzt auch der Streit mit dem verdienten Aufsichtsrat Rene Born ...
In Summe sind hier so viele Dinge passiert, die eine Trennung fast alternativlos erscheinen liessen.
Wie Bornemann es sagte: Er trat mit dem Wunsch an den Verein ran wechseln zu wollen, nach seinen Aussagen vor der Saison. Die Realität, dass man ihm sehr sicher den Stammplatz und die Kapitänsbinde nehmen wollte, zwang ihn nicht, aber trieb ihn wohl zu diesem Schritt.
Man kann ihm nur alles Gute für die Zukunft wünschen. Wie Bornemann es tat. Aber dieses Kapitel ist endlich vorbei! Und das Damoklesswert, welches über dem Team und Verein sowie Fanszene hing, ist erstmal Geschichte. Nicht aber die Aufarbeitung der Geschehnisse im Kreise der Fanszene. St. Pauli war es nicht, aber muss wieder stabil werden. Vor allem im Kampf gegen Antisemitismus.
pauli fans müssen wirklich was machen gegen die antideutschen. das Irvine geht komplett verständlich setzt sich gegen völkermord ein und in deutschland wirst du dafür bestraft
Das ist einfach richtig bitter.
Klar gab es hier und da Ärger mal, aber am Ende hat sich Jackson reingehangen immer und war einfach St. Pauli für mich. Bitter, dass er jetzt endet und er geht 😔
Ich fasse es mal aus dem Kreise derjenigen, die mit der Aufarbeitung seiner sowie der Aktionen seiner Frau viel versucht haben zu vermitteln und aufzuarbeiten, zusammen:
- Seine nie erfolgte Entschuldigung für das Tragen eines antisemitischen Trikots
- Sein Aufruf zu rechtsoffenen Demo's trotz Hinweis des Vereins
- Seine nähe in Teile der stark pro Hamas und antisemtischen Strukturen geprägten Vereine und Szenen
- Seine Abwehr und Ablehnung zu offenem Dialog mit besorgten Fans aus den eigenen Reihen
- Seine Werbedeals
- Die aktive Mitarbeit seiner Frau im Verein, dann gegangen, dann eigene St.Pauli Merch rausbringen mit Gesicht des Mannes, am Verein vorbei
- Die aus dem Teamumfeld berichteten festgefahrenen Machtverhältnisse und Strukturen um Smith und Irvine herum, die es anderen Spielern schlichtweg verbat, sich hervorzutun und Verantwortung zu übernehmen
- Das ständige Schweben eines ungesunden Personenkults über Kreisen des Vereins, nicht zuletzt auch der Streit mit dem verdienten Aufsichtsrat Rene Born ...
In Summe sind hier so viele Dinge passiert, die eine Trennung fast alternativlos erscheinen liessen.
Wie Bornemann es sagte: Er trat mit dem Wunsch an den Verein ran wechseln zu wollen, nach seinen Aussagen vor der Saison. Die Realität, dass man ihm sehr sicher den Stammplatz und die Kapitänsbinde nehmen wollte, zwang ihn nicht, aber trieb ihn wohl zu diesem Schritt.
Man kann ihm nur alles Gute für die Zukunft wünschen. Wie Bornemann es tat. Aber dieses Kapitel ist endlich vorbei! Und das Damoklesswert, welches über dem Team und Verein sowie Fanszene hing, ist erstmal Geschichte. Nicht aber die Aufarbeitung der Geschehnisse im Kreise der Fanszene. St. Pauli war es nicht, aber muss wieder stabil werden. Vor allem im Kampf gegen Antisemitismus.
pauli fans müssen wirklich was machen gegen die antideutschen. das Irvine geht komplett verständlich setzt sich gegen völkermord ein und in deutschland wirst du dafür bestraft
So viel ich dazu jetzt sagen könnte, würde ich sagen, wir einigen uns darauf jetzt keine Nahost-Diskussion hier anzufangen, denn dabei kommt selten etwas Gutes raus.






