Schiedsrichterforum

Michael Weiner

03.04.2013 - 15:47 Uhr
Michael Weiner |#11
02.02.2014 - 20:59 Uhr
Zitat von physsus:
Zitat von Hagenauer:
Äußerst unübersichtliche Szene, die ich selber noch nicht durchblickt habe (was v.a. daran liegt, dass ich noch auf dem Rückweg von Berlin bin uns deshalb noch keine Videos gesehen habe).


:o
Klingt fast so, als ob du heute selbst der Linienrichter warst? :p


Ne keine Angst, ich saß direkt gegenüber im O-Block (Übrigens, das Volk da, unfassbar :ugly).

Ich fand heute Weiner übrigens in jeder Szene (abgesehen von der angesprochenen Situation, da hat aber keiner durchgeblickt) berechenbar. Nur vom Elfmeter für den Glubb war ich überrascht. Das lag aber wohl an meinem Blickwinkel, wenn ich mir so die Beiträge in den einschlägigen portalen durchlese ;)

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Geschäft der Heuchelei Fußball:
03.12.2012: Die ganze Fußballwelt reagiert geschockt auf einen getöteten Linienrichter und ist der Meinung, dass ein Umdenken einsetzen muss.
08.12.2012: 80.000 Dortmunder und 50.000 Frankfurter singen: "Hängt sie auf, die schwarze/gelbe Sau!"

No Schorle - No Party

Ceterum censeo bellum esse finiendum juste ☮️
("Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Krieg gerecht beendet werden muss")

WT-Username: Hagi01

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hagenauer am 02.02.2014 um 21:01 Uhr bearbeitet
Michael Weiner |#12
03.02.2014 - 08:46 Uhr
Ganz krasse Fehlentscheidung vom Schiedsrichtergespann dieses Wochenende. Die Frage ist nur, ob an den Fehler Weiner anlasten kann. Auch wenn dieser Fehler ihm nicht anzukreiden wäre, war das dennoch keine gute Leistung, so wie er wiedermal keine klare Linie bei der Bewertung von Zweikämpfen hatte.

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Wir sind keine Konsumenten, lassen uns von euch nicht blenden. Ihr wollt uns einfach nicht verstehen, wollt uns nicht im Stadion sehen.
Doch ihr werdet uns nicht los, unsere Leidenschaft ist viel zu groß! Wir wollen Fußball und keinen Event, ihr habt die Zeichen der Zeit verpennt!
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von HansFallada am 03.02.2014 um 09:08 Uhr bearbeitet
Michael Weiner |#13
03.02.2014 - 10:05 Uhr
Zitat von physsus:
Ähnlich zu Manfred Krug sehe ich es als Fehlentscheidung an, weil kein aktives Abseits vorliegt. Nur kann Weiner nichts dafür, sondern die Schuld ist bei seinem Linienrichter zu suchen. Ansonsten aber eine fehlerfreie Leistung heute.


Macht es denn einen Unterschied, ob die Behinderung Schäfer's entscheidend für den Erfolg des ursprünglichen Abschlusses war oder nicht? Reicht der Versuch alleine nicht aus? Ich meine Ja und fand die Entscheidung daher regelkonform.

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"Manchmal erfordert es mehr Mut seine Meinung zu ändern, als ihr Treu zu bleiben."
Michael Weiner |#14
03.02.2014 - 13:35 Uhr
Zitat von wfv-supporter82:
Zitat von physsus:
Ähnlich zu Manfred Krug sehe ich es als Fehlentscheidung an, weil kein aktives Abseits vorliegt. Nur kann Weiner nichts dafür, sondern die Schuld ist bei seinem Linienrichter zu suchen. Ansonsten aber eine fehlerfreie Leistung heute.


Macht es denn einen Unterschied, ob die Behinderung Schäfer's entscheidend für den Erfolg des ursprünglichen Abschlusses war oder nicht? Reicht der Versuch alleine nicht aus? Ich meine Ja und fand die Entscheidung daher regelkonform.


Das hat Mmn uns Schiedsrichter nicht zu interessieren, ob Schäfer an den Ball gekommen wäre oder nicht. Wir sind keine Statistiker oder Kommentatoren, entscheidend für mich ist , dass Ramos Schäfer behindert PUNKT. Es hätte alles mögliche passieren können: Eine Windböe die den Ball in Richtung Schäfer bläst...
Für mich hat Weiner die richtige Entscheidung getroffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nprehn am 03.02.2014 um 13:37 Uhr bearbeitet
Michael Weiner |#15
03.02.2014 - 13:51 Uhr
Selbst die Zeitungen sind sich nicht einig. Während BILD die Entscheidung für korrekt empfindet (Note 2) ist die Entscheidung für KICKER falsch (Note 5)
"Vermieste sich seine Leistung durch den Eingriff seines Assistenten. "
Michael Weiner |#16
03.02.2014 - 14:03 Uhr
Quelle: www.dfb.de
Soweit die Fakten. Bleibt die Frage: richtig oder falsch entschieden? Die Diskussion um diese Situation ist komplex, doch die Einschätzung im Schiedsrichter-Portal letztendlich eindeutig. Dort heißt es: "Diese Bewertung ist nicht richtig. Hier findet kein Zweikampf um den Ball statt. Kein Spieler hat die Möglichkeit in die Spielsituation mit der Nr. 31/N einzugreifen. Auch der Kontakt zwischen dem TW/N und der Nr. 20/H stellt keinen Zweikampf um den Ball dar, weil sie in die Spielsituation nicht eingreifen können und ein Foulspiel der Nr. 20/H liegt auch nicht vor. Wenn N. 31/N den Ball nicht mit den Händen abgewehrt hätte und der Ball direkt in das Tor gegangen wäre, wäre der Treffer korrekt erzielt worden."
Hier äußert sich der DFB.

An sich hat Weiner aber ordentlich gepfiffen, die Gelbe in der 1. Minute vlt. etwas schnell gezogen aber die konnte man auf jeden Fall geben.
Hab eigentlich sonst nur noch die Freistoßsituation im Kopf, nach der es nochmal Freistoß hätte geben müssen (Handspiel Nürnberg) aber so etwas kommt in jedem Spiel vor.
Michael Weiner |#17
03.02.2014 - 16:48 Uhr
Selbst nach der 100. Wiederholung können wir nicht eindeutig sagen, ob Abseits oder nicht. Weiner hat keine Wiederholung und muss sofort entscheiden.
Im Regelheft heißt es auf S.72 Abschnitt "Definitionen":
"Ins Spiel eingreifen" heißt, dass der Spieler einen Gegenspieler daran hindert den Ball zu spielen oder Spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder den Gegner ANGREIFT UM DEN BALL SPIELEN ZU KÖNNEN.

Ob Ramos sich zum Ball bewegt um den Ball spielen zu können? Zieht er einen Vorteil aus seiner Position?
Jeder sollte sich eine eigene Meinung verschaffen: (Szene ab 4:45) http://www.youtube.com/watch?v=FnUz6mQzgEE
Wenn man genau hinsieht: Warum rennt Ramos auf Schäfer? Hat er das bewusst getan? Hat er ihn gesehen? Man braucht mehrere Wiederholungen um sagen zu können: Man kann es nicht 100-prozentig sagen.
Läuft Ramos zum Ball, um ihn spielen zu können? Auch das ist nicht zu klären. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass Ramos das nicht beabsichtigt. Aber warum läuft er in Richtung Ball?
Letztendlich hat Ramos doch einen Vorteil aus der Abseitsposition gezogen, wenn auch nach dem Handspiel. Sicherlich ist das kein Argument, das einfließt. Er hat nach meiner Ansicht den Laufweg von Schäfer behindert, welcher ohne Behinderung im Vollsprint eventuell noch an den Ball gekommen wäre. Der Ball war doch sehr lange in der Luft.
So, jetzt habe ich mal meine persönliche Meinung aufgeschrieben, auch wenn sie nicht der Stellungnahme des DFB entspricht.
Michael Weiner |#18
03.02.2014 - 17:24 Uhr
Zitat von nprehn:
Selbst nach der 100. Wiederholung können wir nicht eindeutig sagen, ob Abseits oder nicht. Weiner hat keine Wiederholung und muss sofort entscheiden.
Im Regelheft heißt es auf S.72 Abschnitt "Definitionen":
"Ins Spiel eingreifen" heißt, dass der Spieler einen Gegenspieler daran hindert den Ball zu spielen oder Spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder den Gegner ANGREIFT UM DEN BALL SPIELEN ZU KÖNNEN.

Ob Ramos sich zum Ball bewegt um den Ball spielen zu können? Zieht er einen Vorteil aus seiner Position?
Jeder sollte sich eine eigene Meinung verschaffen: (Szene ab 4:45) http://www.youtube.com/watch?v=FnUz6mQzgEE
Wenn man genau hinsieht: Warum rennt Ramos auf Schäfer? Hat er das bewusst getan? Hat er ihn gesehen? Man braucht mehrere Wiederholungen um sagen zu können: Man kann es nicht 100-prozentig sagen.
Läuft Ramos zum Ball, um ihn spielen zu können? Auch das ist nicht zu klären. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass Ramos das nicht beabsichtigt. Aber warum läuft er in Richtung Ball?
Letztendlich hat Ramos doch einen Vorteil aus der Abseitsposition gezogen, wenn auch nach dem Handspiel. Sicherlich ist das kein Argument, das einfließt. Er hat nach meiner Ansicht den Laufweg von Schäfer behindert, welcher ohne Behinderung im Vollsprint eventuell noch an den Ball gekommen wäre. Der Ball war doch sehr lange in der Luft.
So, jetzt habe ich mal meine persönliche Meinung aufgeschrieben, auch wenn sie nicht der
Stellungnahme des DFB entspricht.


Die Regel ist in den DFB-Statuten vermutlich zu ungenau ausformuliert. Die FIFA hat dies genauer formuliert. Dort wird ein Szene für das aktive Abseits erst dann relevant, wenn sie sich im Umkreis von 1,5-2 Metern um den Ball herum abspielt. Das heisst hier also, dass Ramos und Schäfer beim kreuzen ihrer Laufwege in einer maximalen Nähe von zwei Metern zum Ball hätten stehen müssen. Eine Regelung, nach der jede Beeinflussung des Gegners eine passive zu einer aktiven Abseitsstellung macht, wäre in sich nämlich total unschlüssig, da die passive Abseitsposition sonst überflüssig wird, da jeder im Abseits stehende Spieler irgendwie seine(n) Gegenspieler beeinflusst.

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Wir sind keine Konsumenten, lassen uns von euch nicht blenden. Ihr wollt uns einfach nicht verstehen, wollt uns nicht im Stadion sehen.
Doch ihr werdet uns nicht los, unsere Leidenschaft ist viel zu groß! Wir wollen Fußball und keinen Event, ihr habt die Zeichen der Zeit verpennt!
Wir kämpfen stolz mit Emotionen, was ihr uns nehmt werden wir uns holen! Schreibt euch eins hinter die Ohren, unser Kampf ist nie verloren!

Tradition schlägt jeden Trend – Gegen Kommerz und Konsumterror!
Michael Weiner |#19
03.02.2014 - 18:18 Uhr
Wie du richtig sagst hat die FIFA die Ballentfernung genauer definiert. Das gilt aber nicht für den DFB, der seine eigenen Bestimmungen hat. Besser gesagt keine.
Man sollte einfach die Entscheidung von Weiner respektieren. Er hat keine Wiederholung, muss sofort entscheiden. Wir diskutieren am nächsten Tag immer noch, ob Abseits oder nur Positionsabseits. Weiner hat keine Zeit zu entscheiden. Und an der Entscheidung lag es sicherlich nicht, dass Berlin verloren hat ;) Ramos hatte genug Chancen :D
Michael Weiner |#20
03.02.2014 - 18:30 Uhr
Es kann keine Wiederholung sehen. Weiner muss möglich selber schnell entscheiden, wie die Situation gesehen hat.

Aber Weiner und Grudzinski haben gestern sehr schwere Zusammenarbeit gehabt ! ;)
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