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Max Eberl
Geburtsdatum 21.09.1973
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein FC Bayern München

Max Eberl [Sportdirektor]

11.05.2016 - 10:01 Uhr
Max Eberl [Sportdirektor] |#11501
19.12.2017 - 12:40 Uhr
Zitat von Kleffer
Jetzt längt doch nicht schon wieder über die persönliche Schiene vom Thema ab. Ist für die Mentalität bzw. Die Charaktereigenschaften der Trainer verantwortlich, oder sollte man beim Einkauf vermehrt darauf achten wen man da einkauft. Ich jedenfalls denke schon, dass ein Hecking aus einem Ginter wohl kaum einen Effenberg formen kann....wie seht ihr das?


Es ist aber sehr auffällig das alle Spieler diesen Stil spielen. Selbst diejenigen die frisch kamen. Und das Problem fing nicht erst an als die HR begann sondern schon Mitte der RR. Darin liegt also durchaus ein "System".

es geht nicht darum das Hecking aus Ginter einen Effe formen soll. Er sll eine Marschroute und Taktik sowie System spielen lassen wo sowas nicht vorkommt. Da es aber ständig passiert kann er es entweder nicht oder bekommt keinen Zugriff aufs Team was auch nicht besser ist
Max Eberl [Sportdirektor] |#11502
19.12.2017 - 12:50 Uhr
Zitat von Kleffer
Ist für die Mentalität bzw. Die Charaktereigenschaften der Trainer verantwortlich, oder sollte man beim Einkauf vermehrt darauf achten wen man da einkauft. Ich jedenfalls denke schon, dass ein Hecking aus einem Ginter wohl kaum einen Effenberg formen kann....wie seht ihr das?

Hoffentlich nicht. Auf Spieler, die mit Tiger-Frisur den Fans den Mittelfinger zeigen, kann ich eigentlich verzichten. Außerdem soll Ginter IV sein und nicht ZM.
Max Eberl [Sportdirektor] |#11503
19.12.2017 - 12:57 Uhr
Man, oh man, warum immer wieder diese schreckliche Art des Umgangs miteinander?
Wir haben Adventwochen der Besinnlichkeit, jedoch erlebe ich nur Hektik, Hohn, Respektlosigkeit.
Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft aktuell.
Ich lese aus @Kleffer: Kommentaren die Sehnsucht nach Werten. Wie eben damals 50er, 60 und 70er Jahre. Zum Teil eben auch noch 80er. Die "Alten" Fans haben das große Glück erlebt, dass es damals hauptsächlich noch um Sport ging und danach erst Wirtschaftskraft. Wo sich eine Gemeinschaft am Wochenende getroffen hat um in der ersten Bundesliga gegen einen Gegner ( nicht Feind) zu behaupten. Damals war es regionaler, daher auch die Verbundenheit und auch die Leidenschaft. Jedoch hatten wir auch einen Netzer in unseren Reihen der schon ein Hinweis auf künftige Veränderungen im Profisfussball hinwies. Ich kann also manche Sehnsüchte des kleffers nachvollziehen. Die hatten damals richtig "Bock" auf Fussball. Er kennt sie nicht die Methoden eines Drygalski um die Spieler fit zu bekommen?
Da hatten wir mit Grashoff einen "Manager" der wirklich auf das Geld achtete und nur das ausgab was er eingenommen hatte. Wilde Spekulation war nicht sein Ding. Eben gute Tugenden eines erfahrenen Kaufmanns. Auch ein Grund warum ich Gladbachfan wurde. Neben der damals spielerischen Klasse die mich emotional mitzog. Der von mir eben erwähnte hätte nie sich so in der Öffentlichkeit präsentiert wie Max Eberl zur Zeit oder seit einem Jahr ( um wieder zum Thema Eberl zu kommen). Was man sich heute alles erlauben darf als Fürhungskraft und Strahlkraft eines Sportdirektors unserer Borussia ist für mich menschlich nicht mehr nachvollziehbar. Das System wird Max nicht ändern können. Jedoch darf auch er an sich arbeiten. Als Sportdirektor ist er für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Transfers, Scouting ect. verantwortlich. Das Niveau eines Sportdirektore sollte nicht nur an fachlichen gemessen werden, sondern auch auf Respekt, tatsächliche Demut, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Soweit es dieser Beruf zulässt. Die Erfolge spreche ich ihm sicher nicht ab. Jedoch weiss ich, dass er diese nie allein erreicht hat. Der Erfolg der letzten Jahre haben ihm von der Persönlichkeit her nicht gut getan. Immer mehr Entgleisungen und zu allem hat er etwas beizutragen. Jedoch die Probleme in Mönchengladbach wischt er weg. Da sind es die Erfolgfans. Die blöden Zuschauer die richtig viel Geld investieren um dem Max sein üppiges Gehalt zu ermöglichen. Da sind es die Sponsoren die dies auch gerne tun, wenn sie sehen, das es auch "Früchte" trägt. Die gucken schon ob das Team den Willen hat europäisch zu spielen oder dies nur vorgeben. Hier meine Wahrnehmung:

1. Eberl überspannt den Bogen extrem. In der Öffentlichket ist er viel zu präsent. Weniger ist mehr. Er vergrault Kunden ( Erfolgfans) mit respektlosen Bemerkungen und schadet damit die Marke Borussia Mönchengladbach. In jedem gut geführten Unternehmen hätte er eine Abmahnung für dieses Fehlverhalten erfahren.
2. Seit über 24 Monaten bekommt er die Verletztenseuche nicht in den Griff. Da scheint seine Analyse völlig falsch angesetzt und daher auch ohne Erfolg. Darum sollte er sich zuerst kümmern bevor er Fans der Borussia angreift.
3. Die Verträge zu verlängern von Sommer, Wendt, Traore`, Johnson war entweder verfrüht oder sogar unnötig. Da die Spirale der Weiterentwicklung oder halten eines europäischen Niveaus schon lange nicht mehr ahrgenommen werden konnte. Hier hat Max viel Geld verbrannt. Auch die 28 Punkte sind dafür keine Gegenargumentation. Da diese Spieler nicht konstant und schon gar nicht internationale Klasse nachwiesen. Wie diese aussieht kann man in der E-League oder C-League bewundern.
4. Schutz der Führungsspieler. Immer wieder stellt er sich vor diesen. Was vieleicht sogar dem Trainer nicht gefallen kann ( sofern er den Leistungsgedanken hegt). Schon vor der Schubert Entlassung hat man die Symptome gesehen. Anstatt diese Spieler zu ermahnen ihrer Pflich wenigstens nachzukommen wurden diese auch noch von ihm beschützt. Da hätte er gern mal tacheles reden können. Dem Fan etwas zu unterstellen ist wohl einfacher.

Eberl hat ein Gespür für hoch veranlagte Talente. Jedoch profitiert er da auch von einem Korell und Co. Da sollte man sich nicht blenden lassen. Natürlich hat er gute Transfers getätigt ( mich oft überrascht wie bei Stranzl, Hanke, Arango, Dominguez, Raffael, Kruse) und natürlich waren auch Fehlkäufe dabei. Dies ist jedoch kaum vermeidbar. Es täte ihm und unserer Borussia gut, wenn er sich ein bischen aus der Öffentlichkeit zurück hält und versucht objektiv die Mißstände zu bewerten. Verletztenseuche! Trainer verantwortlich? Sportmediziner? Rasenflächen? Und den viel zu breit aufgestellten Kader der Durchschnittlichkeit zu reduzieren. Dann mit erfolgshungrigen erfahrenen oder Talenten auffüllen. Eine klare Philosophie kann ich beim besten Willen nicht mehr erkennen. Wer ist jetzt Stammspieler? Wer ist BU? Wer ist tatsächlich Führungsspieler? Gut Stindl. Und dann? Haben wir eine verkrustete Hierachie ( vieleicht auch im Vorstand?).
Max Eberl [Sportdirektor] |#11504
19.12.2017 - 13:03 Uhr
Zitat von Hannesraute196
3. Die Verträge zu verlängern von Sommer, Wendt, Traore`, Johnson war entweder verfrüht oder sogar unnötig. Da die Spirale der Weiterentwicklung oder halten eines europäischen Niveaus schon lange nicht mehr ahrgenommen werden konnte. Hier hat Max viel Geld verbrannt.

Also bei aller Kritik an den Verlängerungen, aber wieso hat Eberl hierbei viel Geld verbrannt? Was wäre denn die Alternative gewesen? Neue Spieler, die mehr Geld verschlungen hätten, oder etwa nicht?!
Max Eberl [Sportdirektor] |#11505
19.12.2017 - 13:09 Uhr
Zitat von Hannesraute196

3. Die Verträge zu verlängern von Sommer, Wendt, Traore`, Johnson war entweder verfrüht oder sogar unnötig. Da die Spirale der Weiterentwicklung oder halten eines europäischen Niveaus schon lange nicht mehr ahrgenommen werden konnte. Hier hat Max viel Geld verbrannt. Auch die 28 Punkte sind dafür keine Gegenargumentation. Da diese Spieler nicht konstant und schon gar nicht internationale Klasse nachwiesen. Wie diese aussieht kann man in der E-League oder C-League bewundern.


Gebe Dir in fast allen Punkten recht, bis auf den Zitierten.
Es zeugt von großer Weitsicht die genannten Verträge frühzeitig zu verlängern und hier wird kein Geld verbrannt.
Erstens übernimmt die Krankenkasse große Teile des Gehalts.

Zweitens ist es ein Gegenwurf zur "Humanressources" Politik vieler Arbeitgeber und ein angenehmer Kontrapunkt in unserer Gesellschaft das auch die Verträge von verletzten Spielern bei der Borussia verlängert werden.
Sowas fällt durchaus auf und hat zum guten Image der Borussia bei den Spielern beigetragen, dies wird sich auch in der Zukunft noch dadurch bewähren das die Borussia Transfers gewuppt bekommt die ihr viele nicht zutrauen, oder die überraschen werden wie die von Dir Genannten.
Es ist also eine Investition in die Zukunft.

Drittens ist überhaupt nicht selbstverständlich das die neuen Verträge besser dotiert sind als die Alten, ich bezweifle dies in den genannten Fällen ausdrücklich.

Viertens ist es auch für die Spieler, ihre Psyche und deren Genesung sehr förderlich zu wissen das sie wertgeschätzt werden und viele zahlen dies mit Leistung zurück!

Edit @OhWeh
Genau, das wäre Punkt 5 zwinker

•     •     •

Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind.

- Ghandi





Dieser Beitrag wurde zuletzt von Brotlos am 19.12.2017 um 13:12 Uhr bearbeitet
Max Eberl [Sportdirektor] |#11506
19.12.2017 - 13:14 Uhr
Zitat von Brotlos
Edit @OhWeh
Genau, das wäre Punkt 5 zwinker

...der sich übrigens an deinen Punkt 3 anschließen soll, das hatte ICH noch vergessen zu nennen. Prost! daumen-hoch
Max Eberl [Sportdirektor] |#11507
19.12.2017 - 13:45 Uhr
Zitat von Kleffer
Jetzt längt doch nicht schon wieder über die persönliche Schiene vom Thema ab. Ist für die Mentalität bzw. Die Charaktereigenschaften der Trainer verantwortlich, oder sollte man beim Einkauf vermehrt darauf achten wen man da einkauft. Ich jedenfalls denke schon, dass ein Hecking aus einem Ginter wohl kaum einen Effenberg formen kann....wie seht ihr das?


Ich sehe es so:

Ich glaube nicht, dass es einen einzigen Spieler bei uns gibt, der ein grundsätzliches Mentalitätsproblem in dem Sinne hat, dass er nicht unbedingt gewinnen will. Das ist für mich hinreichend belegt dadurch, dass wir es gerade gegen gute Gegner regelmäßig schaffen, alles zu geben und auch gute oder sehr gute Leistungen abzuliefern. In der aktuellen Saison haben wir gegen Bayern, Hoffenheim, Schalke, Leipzig und Leverkusen Hz1 gute Leistungen abgeliefert. Wie wäre das möglich, wenn das Team oder Teile davon ein grundsätzliches Problem hätten, Leistung zu erbringen?

Das Problem ist vielmehr, dass einige unserer Spieler aufgrund ihrer spielerischen Überlegenheit zu glauben scheinen, ein bisschen spielen wird am Ende schon reichen. Wenn wir aber spielen wollen, der Gegner aber kämpfen will, ziehen wir phasenweise den Kürzeren und lassen uns den Schneid abkaufen. Gehen einen Schritt weniger oder lassen im Zweikampf ein klein wenig nach. Das ist aber übrigens nicht unser Exklusivproblem, auch Barcelona spielt gegen Real anders als gegen Barfuss Bagdad. Aufgrund unserer grundsätzlich abwartenden und risikovermeidenden Spielanlage unter Hecking wird diese Neigung noch befördert. Bei Mannschaften wie Leipzig, die mit Power-Fussball spielen, sieht man solche passiven Phasen fast gar nicht. Auch als wir unter Schubert innerhalb von zwei Tagen umgestellt und das die Saison durchgezogen haben, konnte man vieles über die Mannschaft sagen (zu riskant, Harakiri, was auch immer), aber sicher nicht, dass sie nicht alles gegeben hat.

Hieraus folgt:

Zunächst ist jeder einzelne Spieler selbst dafür verantwortlich, dass er auf dem Platz von der ersten bis zur letzten Minute sein Bestes gibt. Wenn in Augsburg in der ersten Minute ein Tor fällt, weil der Spieler nicht wach genug ist, fällt das in diese Kategorie.

Häuft sich das Phänomen oder betrifft es regelmäßig mehrere Spieler, sollte sich der Blick Richtung Trainer wenden. Der ist für Aufstellung und Einstellung verantwortlich und muss entsprechende Maßnahmen ergreifen. Auf der Hand liegt natürlich, Spieler auszuwechseln, wenn sie keine Leistung bringen. Im Moment ist das natürlich kaum möglich. Oder er muss andere Maßnahmen ergreifen, bspw. eine aggressivere Spielanlage oder meinetwegen eine andere mentale Vorbereitung.

Den Spodi sehe ich nicht in der Verantwortung, weil der über die Jahre gewachsene Kader immerhin so leistungswillig war, sich bis auf letztes Jahr (unter Hecking) in den letzten Jahren immer für Europa zu qualifizieren und auch die aktuellen Spieler in der laufenden Saison schon sehr gute Leistungen abgerufen haben. Beim Einkauf sehe ich die grundsätzliche Leistungsbereitschaft und -fähigkeit daher berücksichtigt. Man kann bei ein oder zwei Vertragsverlängerungen (die Rentenverträge) darüber diskutieren, aber hier steht dann meist eine andere Überlegung im Vordergrund.


In dem Zusammenhang damit mal eine andere Frage: Wir reden in den letzten Tagen ständig über Mentalitätsprobleme der "Mannschaft". Wen meint Ihr damit, etwa alle Spieler? Oder nur einzelne, und wenn ja, wen?
Max Eberl [Sportdirektor] |#11508
19.12.2017 - 13:49 Uhr
Zitat von Hannesraute196
Man, oh man, warum immer wieder diese schreckliche Art des Umgangs miteinander?
Wir haben Adventwochen der Besinnlichkeit, jedoch erlebe ich nur Hektik, Hohn, Respektlosigkeit.
Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft aktuell.
Ich lese aus @Kleffer: Kommentaren die Sehnsucht nach Werten. Wie eben damals 50er, 60 und 70er Jahre. Zum Teil eben auch noch 80er. Die "Alten" Fans haben das große Glück erlebt, dass es damals hauptsächlich noch um Sport ging und danach erst Wirtschaftskraft. Wo sich eine Gemeinschaft am Wochenende getroffen hat um in der ersten Bundesliga gegen einen Gegner ( nicht Feind) zu behaupten. Damals war es regionaler, daher auch die Verbundenheit und auch die Leidenschaft. Jedoch hatten wir auch einen Netzer in unseren Reihen der schon ein Hinweis auf künftige Veränderungen im Profisfussball hinwies. Ich kann also manche Sehnsüchte des kleffers nachvollziehen. Die hatten damals richtig "Bock" auf Fussball. Er kennt sie nicht die Methoden eines Drygalski um die Spieler fit zu bekommen?
Da hatten wir mit Grashoff einen "Manager" der wirklich auf das Geld achtete und nur das ausgab was er eingenommen hatte. Wilde Spekulation war nicht sein Ding. Eben gute Tugenden eines erfahrenen Kaufmanns. Auch ein Grund warum ich Gladbachfan wurde. Neben der damals spielerischen Klasse die mich emotional mitzog. Der von mir eben erwähnte hätte nie sich so in der Öffentlichkeit präsentiert wie Max Eberl zur Zeit oder seit einem Jahr ( um wieder zum Thema Eberl zu kommen). Was man sich heute alles erlauben darf als Fürhungskraft und Strahlkraft eines Sportdirektors unserer Borussia ist für mich menschlich nicht mehr nachvollziehbar. Das System wird Max nicht ändern können. Jedoch darf auch er an sich arbeiten. Als Sportdirektor ist er für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Transfers, Scouting ect. verantwortlich. Das Niveau eines Sportdirektore sollte nicht nur an fachlichen gemessen werden, sondern auch auf Respekt, tatsächliche Demut, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Soweit es dieser Beruf zulässt. Die Erfolge spreche ich ihm sicher nicht ab. Jedoch weiss ich, dass er diese nie allein erreicht hat. Der Erfolg der letzten Jahre haben ihm von der Persönlichkeit her nicht gut getan. Immer mehr Entgleisungen und zu allem hat er etwas beizutragen. Jedoch die Probleme in Mönchengladbach wischt er weg. Da sind es die Erfolgfans. Die blöden Zuschauer die richtig viel Geld investieren um dem Max sein üppiges Gehalt zu ermöglichen. Da sind es die Sponsoren die dies auch gerne tun, wenn sie sehen, das es auch "Früchte" trägt. Die gucken schon ob das Team den Willen hat europäisch zu spielen oder dies nur vorgeben. Hier meine Wahrnehmung:

1. Eberl überspannt den Bogen extrem. In der Öffentlichket ist er viel zu präsent. Weniger ist mehr. Er vergrault Kunden ( Erfolgfans) mit respektlosen Bemerkungen und schadet damit die Marke Borussia Mönchengladbach. In jedem gut geführten Unternehmen hätte er eine Abmahnung für dieses Fehlverhalten erfahren.
2. Seit über 24 Monaten bekommt er die Verletztenseuche nicht in den Griff. Da scheint seine Analyse völlig falsch angesetzt und daher auch ohne Erfolg. Darum sollte er sich zuerst kümmern bevor er Fans der Borussia angreift.
3. Die Verträge zu verlängern von Sommer, Wendt, Traore`, Johnson war entweder verfrüht oder sogar unnötig. Da die Spirale der Weiterentwicklung oder halten eines europäischen Niveaus schon lange nicht mehr ahrgenommen werden konnte. Hier hat Max viel Geld verbrannt. Auch die 28 Punkte sind dafür keine Gegenargumentation. Da diese Spieler nicht konstant und schon gar nicht internationale Klasse nachwiesen. Wie diese aussieht kann man in der E-League oder C-League bewundern.
4. Schutz der Führungsspieler. Immer wieder stellt er sich vor diesen. Was vieleicht sogar dem Trainer nicht gefallen kann ( sofern er den Leistungsgedanken hegt). Schon vor der Schubert Entlassung hat man die Symptome gesehen. Anstatt diese Spieler zu ermahnen ihrer Pflich wenigstens nachzukommen wurden diese auch noch von ihm beschützt. Da hätte er gern mal tacheles reden können. Dem Fan etwas zu unterstellen ist wohl einfacher.

Eberl hat ein Gespür für hoch veranlagte Talente. Jedoch profitiert er da auch von einem Korell und Co. Da sollte man sich nicht blenden lassen. Natürlich hat er gute Transfers getätigt ( mich oft überrascht wie bei Stranzl, Hanke, Arango, Dominguez, Raffael, Kruse) und natürlich waren auch Fehlkäufe dabei. Dies ist jedoch kaum vermeidbar. Es täte ihm und unserer Borussia gut, wenn er sich ein bischen aus der Öffentlichkeit zurück hält und versucht objektiv die Mißstände zu bewerten. Verletztenseuche! Trainer verantwortlich? Sportmediziner? Rasenflächen? Und den viel zu breit aufgestellten Kader der Durchschnittlichkeit zu reduzieren. Dann mit erfolgshungrigen erfahrenen oder Talenten auffüllen. Eine klare Philosophie kann ich beim besten Willen nicht mehr erkennen. Wer ist jetzt Stammspieler? Wer ist BU? Wer ist tatsächlich Führungsspieler? Gut Stindl. Und dann? Haben wir eine verkrustete Hierachie ( vieleicht auch im Vorstand?).


Soll das eine Anspielung sein, dass Grashoff ein Manager war der wirklich aufs Geld achtete und nur das ausgab war er eingenommen hatte?
Tut Eberl das nicht? Dass sich der Markt und die Summen komplett verändert haben, sollte klar sein.

Ich empfinde es auch nicht so, als dass der Erfolg Eberls Persönlichkeit geschadet hat. Ganz im Gegenteil weiß er sehr gut damit umzugehen und ordnet das mit viel Demut ein.

Zu 1:
Also ich hab es so wahrgenommen, dass sein "Ausraster" weitgehend positiv aufgenommen wurde. Bis auf die gewählten Worte, für die er sich aber entschuldigt hat. Geschadet hat das der Marke Borussia, sowie seiner Person selber, denke ich nicht, eher im Gegenteil.

Zu 2:
Er geht es doch sogar an, hat im Sommer Herrn Schlumberger geholt, allerdings hat das bis jetzt noch nicht sehr viel verändert. Aber darf er sich sonst um nichts kümmern?

Zur Philosophie:
Da hat sich doch nichts verändert in jüngster Zeit, unsere Philosophie auf junge, hochveranlagte Spieler zu setzen wird doch auch diese Saison wieder deutlich.
Max Eberl [Sportdirektor] |#11509
19.12.2017 - 17:27 Uhr
Zitat von Spozzfreund

In dem Zusammenhang damit mal eine andere Frage: Wir reden in den letzten Tagen ständig über Mentalitätsprobleme der "Mannschaft". Wen meint Ihr damit, etwa alle Spieler? Oder nur einzelne, und wenn ja, wen?


Ich gehe davon aus, dass jeder Leistungssportler den Wunsch hat, das beste Ergebnis zu erzielen.
An dieser Stelle sehe ich entsprechend auch kein Mentalitätsproblem.

Es mangelt meiner Ansicht nach an Typen wie beispielsweise Kimmich. Für sein Alter hat er eine Attitüde, die wahrscheinlich als Inbegriff des Siegergens der Bayern bezeichnet werden kann.
Schlechte Phasen im Bayernspiel werden nicht mit stoischer Ruhe, sondern mit Ehrgeiz angegangen. Da wird ne Schippe drauf gelegt.

Geht das Spiel dennoch verloren, gibt es aus Sicht der Fans nichts zu beklagen, denn es wurde alles versucht. Wenn es für mehr nicht reicht, weil auch der Gegner mal besser sein kann, dann ist das eben im Sport so.
Wenn man als Anhänger aber das Gefühl bekommt, fußballerisch ist man besser aber die Jungs haben nun eine Schockstarre, dann läuft doch wohl was falsch, oder?

•     •     •

Verstehse nich? Lies nochmal.
Max Eberl [Sportdirektor] |#11510
19.12.2017 - 17:31 Uhr
Zitat von Kleffer

Jetzt längt doch nicht schon wieder ...


Oh Gott ... oops ...was für ein Epic Fail ... muss naturlich "lenkt" heißen. Sorry!

Zitat von franko1904

Zitat von Kleffer

....Ist für die Mentalität bzw. Die Charaktereigenschaften der Trainer verantwortlich, oder sollte man beim Einkauf vermehrt darauf achten wen man da einkauft. Ich jedenfalls denke schon, dass ein Hecking aus einem Ginter wohl kaum einen Effenberg formen kann....wie seht ihr das?


Es ist aber sehr auffällig das alle Spieler diesen Stil spielen. Selbst diejenigen die frisch kamen. Und das Problem fing nicht erst an als die HR begann sondern schon Mitte der RR. Darin liegt also durchaus ein "System".

es geht nicht darum das Hecking aus Ginter einen Effe formen soll. Er sll eine Marschroute und Taktik sowie System spielen lassen wo sowas nicht vorkommt. Da es aber ständig passiert kann er es entweder nicht oder bekommt keinen Zugriff aufs Team was auch nicht besser ist


Über Stil und Taktik bezüglich Hecking sehe ich auch deutliches Steigerungspotential, aber dass die Mannschaft ganze Spiele wegen Passivität herschenkt oder oft vom Gegner den Schneid abgekauft bekommt, ist ne andere Geschichte. Gegen Hamburg dachte man erneut, man könne ein paar Gänge zurückschalten. Was ist denn das für eine Einstellung?
Das ist für mich ein grundsätzliches, charakterliches Problem. Und dafür kann Heckings nichts.

Aber schauen wir uns die letzten 4 - 6 Transerperioden mal genauer an. Kramer ist für mich neutral weil ging und kam gleich wieder. Sicherlich positiv zu bewerten (in der Sache).
Und das junge Gemüse lasse ich mal weg.

Gegangen sind u.a :
Stranzl, Brouwers, Daems, Kruse, ter Stegen, Xhaka, Nordtveit, Dominguez, Arango, Hahn, Christensen

Gekommen sind nach und nach:
Elvedi, Hazard, Traore, Hofmann, Vestergaard, Ginter, Sommer, Grifo, Zakaria(Lichtblick), Drmic

Ich denke man sieht recht deutlich, dass Spieler mit Ecken und Kanten gingen und mittlerweile der Kader überwiegend aus Softies besteht. So meine Wahrnehmung. Schlimm wird es dann, wenn dann auch noch die Arbeitseinstellung nicht bei 100% liegt. Wo sind die Ecken und Kanten geblieben? Der Kader gleicht rundgewaschenen Kieselsteinen.Sicher...Stindl z.B. ist gewiss ein Musterprofi und hat auch schon 1, 2 Spiele gedreht, aber wir reden hier über eine Tendenz, die bereits länger zu beobachten ist.

Klar Franko .... Hecking hat natürlich als Trainer Mitverantwortung, aber diese weichgespülte Truppe, die unbestritten Fußball spielen kann, hat sich Eberl gezielt in den letzten 2-3 Jahren zusammen gestellt.

Bin mal gespannt, wie man das in den Griff bekommen will.
Alle zwei Wochen ein Einlauf? Das kann es doch nicht sein!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleffer am 19.12.2017 um 18:00 Uhr bearbeitet
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