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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#201
08.04.2013 - 12:14 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96:
Zitat von FoxSnakebite:
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?

Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.


Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.

@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.


Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!


Klasse Beitrag. Da gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen !!! :)


Natürlich begrüße ich die eine oder andere Veränderung nicht, aber muss mich anschließen, super Beitrag und dem ist von mir ebenfalls nichts hinzuzufügen.
Martin Kind |#202
08.04.2013 - 12:31 Uhr
Zitat von lisek:
Zitat von HeartBreakKid96:
Zitat von FoxSnakebite:
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?

Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.


Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.

@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.


Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!


Klasse Beitrag. Da gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen !!! :)


Natürlich begrüße ich die eine oder andere Veränderung nicht, aber muss mich anschließen, super Beitrag und dem ist von mir ebenfalls nichts hinzuzufügen.


Erst mal vielen Dank für die Blumen! Bitte hinterlassen Sie eine 5*-Bewertung;)

Ich begrüße die Entwicklung auch nicht. Aber ich halte sowohl den Konfrontationskurs als auch die Rücktrittsforderung für falsch. Wenn man etwas verändern will, sollte man die Konfrontationsspirale zurück schrauben und versuchen, auf Kind zuzugehen. Anders schadet man nur dem Verein und sich selbst!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FoxSnakebite am 08.04.2013 um 12:58 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#203
08.04.2013 - 13:01 Uhr
Zum Thema "auf Kind zugehen" und Dialogbereitschaft empfehle ich Dir als Lektüre das aktuelle Rote-Kurve-Magazin. Dort ist ein Interview mit den Betreibern des Fanladens veröffentlicht.
Martin Kind |#204
08.04.2013 - 13:12 Uhr
Zitat von Denyo96:
Zum Thema "auf Kind zugehen" und Dialogbereitschaft empfehle ich Dir als Lektüre das aktuelle Rote-Kurve-Magazin. Dort ist ein Interview mit den Betreibern des Fanladens veröffentlicht.


Habe ich gesagt, dass das einfach wäre?
Ich habe nur gesagt, dass ich sonst keinen Weg sehe, weder einen leichten, noch einen schweren.
Martin Kind |#205
08.04.2013 - 18:03 Uhr
Das was sich die "Ultras" gegen Stuttgart geleistet haben war mal wieder großes Kino. RESPEKT
Aber mit so einer Reaktion der restlichen 80% der Zuschauer hätten sie wohl auch nicht gerechnet.
Kein reespekt mehr vor jmd der sein Leben lang viel und hart gearbeitet hat. Und das nicht nur für den Verein. Wo würde unser Verein nur stehen wenn es Herrn Kind nicht gegeben hätte????
Die Ultras haben nicht im Interesse des Vereins, der Mannschaft oderr des Klubs gehandelt sondern nur im eigenen Sinne. Ich bin froh das es die gibt, versteht das nicht falsch, aber ich habe sie als Tonangeber und Stimmungspulk kennengelernt. Davon ist nichts mehr da. KIND MUSS WEG....
Ganz ehrlich, so etwas wird sich Kind nicht gefallen lassen.
Eine Unverschämtheit vor dem Herrn.
Hoffr das bald Ruhe einkehrt.

•     •     •

Wir warn schnnma in Europa
Martin Kind |#206
08.04.2013 - 19:31 Uhr
Zitat von FoxSnakebite:
Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!


Du machst Dir das aus meiner Sicht etwas sehr einfach. Gerade an den Beispielen Wolfsburg oder Hoffenheim sieht man, dass sich eine Fanszene eben nicht mal eben so erneuert. Wolfsburg ist nun seit über 10 Jahren in der Bundesliga und bekommt trotzdem stimmungstechnisch nicht viel hin. Und in der Zeit war in der Umgebung Potenzial genug, die Nachbarn Braunschweig und Hannover kickten viele Jahre weit entfernt von der Bundesliga... Und wie gesagt, Kinds Fanpolitik geht nicht nur gegen die Ultras, sondern gegen alle Arten von Fans, auch die, die vor den Ultras Stimmung gemacht haben, also die Kutten. Wer soll denn da noch übrig bleiben? Kinds Fanpolitik zerstört die gesamte organisierte Fanszene, nicht nur die Ultras.

Zitat von Dieter1896:

Die Ultras haben nicht im Interesse des Vereins, der Mannschaft oderr des Klubs gehandelt sondern nur im eigenen Sinne. Ich bin froh das es die gibt, versteht das nicht falsch, aber ich habe sie als Tonangeber und Stimmungspulk kennengelernt. Davon ist nichts mehr da. KIND MUSS WEG....


Angesichts der Maßnahmen, die momentan auf die Fanszene einprasseln, sollen sie also einfach so weitermachen wie bisher? Da muss man schon sehr masochistisch veranlagt sein...
Martin Kind |#207
08.04.2013 - 21:07 Uhr
Ich habe es mir extra nicht leicht gemacht, sondern mit dem Beispiel Leipzig eine Stadt genommen, die durchaus mit Hannover vergleichbar ist. Wenn du jetzt aber mit dem Beispiel Hoffenheim kommst, muss ich dir sagen, dass die TSG im Vergleich der Einwohnerzahl eine GRÖßERE Fanbasis hat;)
Martin Kind |#208
09.04.2013 - 00:22 Uhr
Zitat von FoxSnakebite:
Ich habe es mir extra nicht leicht gemacht, sondern mit dem Beispiel Leipzig eine Stadt genommen, die durchaus mit Hannover vergleichbar ist. Wenn du jetzt aber mit dem Beispiel Hoffenheim kommst, muss ich dir sagen, dass die TSG im Vergleich der Einwohnerzahl eine GRÖßERE Fanbasis hat;)


Fanbasis in Hoffenheim? Warst du da schonmal bei nem Fußballspiel? Oder bei euren Heimspielen gegen Hoffenheim?
Ich kann da bislang eine Fanbasis von ca. 200 Leuten erkennen und die haben wir sogar in der 5. Liga bei Göttingen 05...
Martin Kind |#209
09.04.2013 - 00:51 Uhr
Hoffenheim hat 3.200 Einwohner. Im Schnitt kamen 25000 ins Stadion.
Hannover hat 525.000 Einwohner. Im Schnitt kamen 43500 ins Stadion.

Wie gesagt, im Vergleich zur Einwohnerzahl. Damit schlägt Hoffenheim allerdings jeden Bundesligisten, weshalb Leibzig gewählt wurde... ;)
Martin Kind |#210
09.04.2013 - 13:34 Uhr
Zitat von 96wirdMeister:
Zitat von FoxSnakebite:
Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!


Du machst Dir das aus meiner Sicht etwas sehr einfach. Gerade an den Beispielen Wolfsburg oder Hoffenheim sieht man, dass sich eine Fanszene eben nicht mal eben so erneuert. Wolfsburg ist nun seit über 10 Jahren in der Bundesliga und bekommt trotzdem stimmungstechnisch nicht viel hin. Und in der Zeit war in der Umgebung Potenzial genug, die Nachbarn Braunschweig und Hannover kickten viele Jahre weit entfernt von der Bundesliga... Und wie gesagt, Kinds Fanpolitik geht nicht nur gegen die Ultras, sondern gegen alle Arten von Fans, auch die, die vor den Ultras Stimmung gemacht haben, also die Kutten. Wer soll denn da noch übrig bleiben? Kinds Fanpolitik zerstört die gesamte organisierte Fanszene, nicht nur die Ultras.

Zitat von Dieter1896:

Die Ultras haben nicht im Interesse des Vereins, der Mannschaft oderr des Klubs gehandelt sondern nur im eigenen Sinne. Ich bin froh das es die gibt, versteht das nicht falsch, aber ich habe sie als Tonangeber und Stimmungspulk kennengelernt. Davon ist nichts mehr da. KIND MUSS WEG....


Angesichts der Maßnahmen, die momentan auf die Fanszene einprasseln, sollen sie also einfach so weitermachen wie bisher? Da muss man schon sehr masochistisch veranlagt sein...



Jetzt machst DU es dir aber sehr einfach. Ich habe nicht gesagt das sie allles über sich ergehen lassen müssen, was sie an Maßnahmen zu erwarten haben. Aber das kann man auch mit Niveau und nicht so flach und provokant wie bisher. es gibt Regeln an die man sich halten muss. Zum Beispiel keine Pyrotechnik einsetzen und sich wie zivilisierte Menschen bei Auswärtsspielen verhalten. Das kann nicht so schwer sein. ´Gegen all diese Regeln wurde in Vergangenheit verstoßen. Wer zahlt denn die Geldstrafen, wenn sich einige nicht an Regeln halten und pyro einsetzen??? RICHTIG! Der Verein. Man kann sich nicht ewig über all das hinwegsetzen und sich dann über konsequenzen beschweren. Die Situation ist zzur Zeit ein wenig eskaliert und das sorgt für Unruhe auch bei den Fans in der Westkurve oder Ostkurve.

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