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Marktwertanalyse

24.07.2013 - 03:47 Uhr
Marktwertanalyse |#341
16.01.2025 - 08:12 Uhr
Die Verwendung der hier "ermittelten" Werte bekommt dadurch eine Relevanz, da Sport-Medien gerne darauf zurückgreifen. Das mag dazu führen, dass man die TM-Werte für wichtiger erachten mag, als dass sie es tatsächlich sind.

Bin da komplett bei NurFussball... für die Vereine sind sie höchstens ne interessante oder lustige Randnotiz. Aber der tatsächliche Wert eines Spielers wird von den Beteiligten Vereinen, Spielern und Beratern bestimmt.

Dass die Werte halbwegs realistisch hier sind, mag ja vermutlich auch niemand in Abrede stellen. Nur wichtig sind sie nicht in der Realität
Marktwertanalyse |#342
16.01.2025 - 09:00 Uhr
Zitat von zerofiver1905
Widersprichst du dir nicht selbst? Letztendlich ist es reinste Spekulation da keiner es wissen kann von uns.


So kann man natürlich alles in Frage stellen. Ein Arzt wird aber sicherlich nicht in einem Gesundheitsforum recherchieren, wie er eine Krankheit am besten behandelt. Wobei das nach deiner Logik auch nur Spekulation ist. Manchmal muss man eben auch den gesunden Menschenverstand bemühen, um Sachverhalte einordnen zu können. Profis brauchen nun mal in aller Regel keine Hilfestellungen von Laien, sonst wären sie komplett fehl am Platz.

Heidel z. B. hat in vielen Interviews schon früher dargelegt, wie er arbeitet. Schon vor Internetzeiten hatte er sich seine persönliche Spieler-Datenbank aufgebaut mit allen möglichen und relevanten Parametern zu Spielern aus Deutschland und ganz Europa. Er war stolz darauf, jeden Bundesliga-Spieler genau zu kennen und zu wissen, was der kann und wo er steht. Das machen Profis eben so. Der wird das nicht eingestellt haben, weil es jetzt TM gibt. Als "Nachschlagewerk" und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich. Aber nicht für eine Bewertung.
Marktwertanalyse |#343
16.01.2025 - 09:29 Uhr
Zitat von NurFussball
Zitat von zerofiver1905

Widersprichst du dir nicht selbst? Letztendlich ist es reinste Spekulation da keiner es wissen kann von uns.


So kann man natürlich alles in Frage stellen. Ein Arzt wird aber sicherlich nicht in einem Gesundheitsforum recherchieren, wie er eine Krankheit am besten behandelt. Wobei das nach deiner Logik auch nur Spekulation ist. Manchmal muss man eben auch den gesunden Menschenverstand bemühen, um Sachverhalte einordnen zu können. Profis brauchen nun mal in aller Regel keine Hilfestellungen von Laien, sonst wären sie komplett fehl am Platz.

Heidel z. B. hat in vielen Interviews schon früher dargelegt, wie er arbeitet. Schon vor Internetzeiten hatte er sich seine persönliche Spieler-Datenbank aufgebaut mit allen möglichen und relevanten Parametern zu Spielern aus Deutschland und ganz Europa. Er war stolz darauf, jeden Bundesliga-Spieler genau zu kennen und zu wissen, was der kann und wo er steht. Das machen Profis eben so. Der wird das nicht eingestellt haben, weil es jetzt TM gibt. Als "Nachschlagewerk" und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich. Aber nicht für eine Bewertung.
daumen-hoch
Bewertung ja, aber nur qualitativ, nicht finanziell.

•     •     •

SC Rapide Wedding 1893 e.V.
Marktwertanalyse |#344
16.01.2025 - 10:16 Uhr
Zitat von NurFussball
Zitat von zerofiver1905

Widersprichst du dir nicht selbst? Letztendlich ist es reinste Spekulation da keiner es wissen kann von uns.


So kann man natürlich alles in Frage stellen. Ein Arzt wird aber sicherlich nicht in einem Gesundheitsforum recherchieren, wie er eine Krankheit am besten behandelt. Wobei das nach deiner Logik auch nur Spekulation ist. Manchmal muss man eben auch den gesunden Menschenverstand bemühen, um Sachverhalte einordnen zu können. Profis brauchen nun mal in aller Regel keine Hilfestellungen von Laien, sonst wären sie komplett fehl am Platz.

Heidel z. B. hat in vielen Interviews schon früher dargelegt, wie er arbeitet. Schon vor Internetzeiten hatte er sich seine persönliche Spieler-Datenbank aufgebaut mit allen möglichen und relevanten Parametern zu Spielern aus Deutschland und ganz Europa. Er war stolz darauf, jeden Bundesliga-Spieler genau zu kennen und zu wissen, was der kann und wo er steht. Das machen Profis eben so. Der wird das nicht eingestellt haben, weil es jetzt TM gibt. Als "Nachschlagewerk" und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich. Aber nicht für eine Bewertung.


Erneut widersprichst du dir selbst. grins

Naja jeder wie er denkt, Fakt ist, keiner kann es wissen, weil keiner von uns dabei ist.
Marktwertanalyse |#345
16.01.2025 - 13:06 Uhr
Zitat von zerofiver1905
Zitat von NurFussball

Zitat von zerofiver1905

Widersprichst du dir nicht selbst? Letztendlich ist es reinste Spekulation da keiner es wissen kann von uns.


So kann man natürlich alles in Frage stellen. Ein Arzt wird aber sicherlich nicht in einem Gesundheitsforum recherchieren, wie er eine Krankheit am besten behandelt. Wobei das nach deiner Logik auch nur Spekulation ist. Manchmal muss man eben auch den gesunden Menschenverstand bemühen, um Sachverhalte einordnen zu können. Profis brauchen nun mal in aller Regel keine Hilfestellungen von Laien, sonst wären sie komplett fehl am Platz.

Heidel z. B. hat in vielen Interviews schon früher dargelegt, wie er arbeitet. Schon vor Internetzeiten hatte er sich seine persönliche Spieler-Datenbank aufgebaut mit allen möglichen und relevanten Parametern zu Spielern aus Deutschland und ganz Europa. Er war stolz darauf, jeden Bundesliga-Spieler genau zu kennen und zu wissen, was der kann und wo er steht. Das machen Profis eben so. Der wird das nicht eingestellt haben, weil es jetzt TM gibt. Als "Nachschlagewerk" und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich. Aber nicht für eine Bewertung.


Erneut widersprichst du dir selbst. grins

Naja jeder wie er denkt, Fakt ist, keiner kann es wissen, weil keiner von uns dabei ist.


Schlüssele doch mal en Widerspruch auf, bitte.

•     •     •

SC Rapide Wedding 1893 e.V.
Marktwertanalyse |#346
16.01.2025 - 13:11 Uhr
Zitat von Alsodoch

Zitat von zerofiver1905

Zitat von NurFussball

Zitat von zerofiver1905

Widersprichst du dir nicht selbst? Letztendlich ist es reinste Spekulation da keiner es wissen kann von uns.


So kann man natürlich alles in Frage stellen. Ein Arzt wird aber sicherlich nicht in einem Gesundheitsforum recherchieren, wie er eine Krankheit am besten behandelt. Wobei das nach deiner Logik auch nur Spekulation ist. Manchmal muss man eben auch den gesunden Menschenverstand bemühen, um Sachverhalte einordnen zu können. Profis brauchen nun mal in aller Regel keine Hilfestellungen von Laien, sonst wären sie komplett fehl am Platz.

Heidel z. B. hat in vielen Interviews schon früher dargelegt, wie er arbeitet. Schon vor Internetzeiten hatte er sich seine persönliche Spieler-Datenbank aufgebaut mit allen möglichen und relevanten Parametern zu Spielern aus Deutschland und ganz Europa. Er war stolz darauf, jeden Bundesliga-Spieler genau zu kennen und zu wissen, was der kann und wo er steht. Das machen Profis eben so. Der wird das nicht eingestellt haben, weil es jetzt TM gibt. Als "Nachschlagewerk" und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich. Aber nicht für eine Bewertung.


Erneut widersprichst du dir selbst. grins

Naja jeder wie er denkt, Fakt ist, keiner kann es wissen, weil keiner von uns dabei ist.


Schlüssele doch mal en Widerspruch auf, bitte.


Er kommt an mit Zeiten vor dem Internet… wahrscheinlich hat sich im Jahre 2025 daran noch nichts geändert grins
Dann sagt er am Ende sogar, dass tm als Nachschlagewerk und Spielerdatenbank sei ganz nützlich.

„Als ‘Nachschlagewerk’ und Spielerdatenbank ist TM heute vielleicht da ganz nützlich.“ Hier wird zugegeben, dass Transfermarkt.de (TM) als Quelle nützlich sein kann. Das steht im Widerspruch zur vorherigen Aussage, dass Profis keine Hilfestellungen von externen Quellen oder Laien benötigen.

Der Beitrag widerspricht sich darin, dass er einerseits behauptet, Experten würden ausschließlich auf ihr eigenes Wissen setzen, während er andererseits zugibt, dass ein Nachschlagewerk wie TM dennoch nützlich sein kann. Das bedeutet, dass auch Fachleute gelegentlich auf externe Quellen zugreifen – genau wie Ärzte Fachliteratur, Leitlinien oder Datenbanken nutzen.

Das Hauptproblem ist also eine unterschiedliche Bewertung externer Quellen:
• Bei Ärzten wird die Nutzung externer Infos als unnötig dargestellt.
• Bei Fußballmanagern (ebenfalls Experten) wird anerkannt, dass Nachschlagewerke sinnvoll sein können.

Das ist ein innerer Widerspruch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zerofiver1905 am 16.01.2025 um 13:30 Uhr bearbeitet
Marktwertanalyse |#347
16.01.2025 - 13:22 Uhr
Zitat von NurFussball
Also ich möchte @zerofiver1905 in dem zentralen Punkt schon deutlich widersprechen. Bei Transfers und den Ablösesummen spielen die von Laien nach schwer nachvollziehbaren festgesetzten Marktwerte nach meiner Auffassung keine Rolle. Letztlich ist das ein netter Zeitvertreib von Fußballfans, die gerne über so was "fachsimpeln". Aber vermutlich hat keiner der Beteiligten je an einer realen Vertragsverhandlung oder den Budgetgesprächen eines Bundesligavereins teilgenommen, um zu verstehen, wie es zu den tatsächlichen Zahlen kommt.

Darüber hinaus sind fast alle "realen" Zahlen nur Schätzungen der Medien, da selten genaue Zahlen kommuniziert werden. Da bleibt immer noch Raum für Spekulation, gerade bei wie auch immer gearteten "Nachzahlungen".

Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren wie hier quasi immanent. Man liest ja auch immer wieder, dass hier von Vereinsseite mitgelesen werde und/oder dass man die Verantwortlichen doch mal aufrütteln müsste und zeigen, was die Fans wirklich wollen o. ä.

Ganz im Ernst...das ganze hier ist nur eine etwas größere "Stammtischrunde" von Fans, die ihren Verein lieben und sich gerne mit anderen darüber unterhalten. Und das ist die "rosige" Sichtweise. Das interessiert in den Führungsetagen der Vereine m. E. kein Schwein. Bei uns hier schreiben doch gerade mal ein paar Leute regelmäßig, ein paar mehr selten, und einige lesen (fast) nur mit.

Zurück zu den Marktwerten. Wie viel ein Verein bereit ist, für einen Spieler zu zahlen, orientiert sich sicher nicht am Marktwert dieses Spielers. Vielmehr sind das Budget des Vereins, die Notwendigkeit zur Verpflichtung, die möglichen Alternativen, die Folgekosten wie Gehalt etc. u. v. a. mehr die handlungsleitenden Parameter. Auf der Gegenseite stehen dann Dinge wie die Bedeutung des Spielers für das Mannschaftsgefüge, für den Erfolg, die Entwicklungsprognose, der Tabellenstand und der Wechselwille des angefragten Spielers im Vordergrund. Aber kein Mensch auf beiden Seiten wird auf TM nachschauen, wie der Marktwert ist. Da hat jeder gute Bundesligamanager seine eigenen im Kopf und braucht keine Tipps von Laien. Und für Spieler aus dem Ausland gibt es gute Scouts, die das gut zuordnen können.

Es macht sicher Spaß, sich mit anderen Fans darüber zu diskutieren und sich den Kopf zu zerbrechen. Aber es hat keinerlei reale Relevanz und lohnt daher auch die ganze Aufregung nicht.

Natürlich ist das nur meine Auffassung und man kann das anders sehen. Aber etwas mehr Demut und die Einsicht, dass wir alle letztlich nur interessierte Laien sind, die das Geschäft bestenfalls vom Hörensagen kennen, schadet sicher nicht.


1. Widerspruch: Einfluss von Fans & Medien
• Einerseits: „Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren quasi immanent.“ (Fans haben keinen Einfluss, es ist nur eine Stammtischrunde.)
• Andererseits: Medien beeinflussen sehr wohl die Wahrnehmung von Marktwerten, und Medienberichte basieren teilweise auch auf Fan-Diskussionen und spekulativen Werten.

Problem:
Wenn Medien spekulative Zahlen verwenden und Marktwertdiskussionen von Fans irrelevant sind, warum werden dann dennoch Marktwerte in den Medien genannt? Offenbar haben sie doch eine gewisse Außenwirkung.

2. Widerspruch: Expertenwissen vs. externe Einschätzungen
• Einerseits: „Jeder gute Bundesligamanager hat seine eigenen Werte im Kopf und braucht keine Tipps von Laien.“
• Andererseits: Es wird eingeräumt, dass Scouts für Spieler aus dem Ausland wichtig sind.

Problem:
Wenn ein Manager für Bundesliga-Spieler keine externe Einschätzung braucht, warum dann für ausländische Spieler? Das bedeutet ja, dass externe Bewertungen (z. B. durch Scouts oder Analysten) doch wichtig sind – was dem ursprünglichen Argument widerspricht.

Der Kernwiderspruch liegt darin, dass der Beitrag einerseits sagt, dass Marktwerte, Fanmeinungen und Transfermarkt-Diskussionen keine Rolle spielen, andererseits aber genau diese Themen und Marktwerte von Medien aufgegriffen werden.

Der Beitrag ist also eher eine Meinungsäußerung mit einer leicht widersprüchlichen Argumentation, weil er die Relevanz dieser Diskussionen herunterspielt, während er gleichzeitig zeigt, dass sie doch eine gewisse Bedeutung haben.
Marktwertanalyse |#348
16.01.2025 - 14:02 Uhr
Zitat von zerofiver1905
Zitat von NurFussball

Also ich möchte @zerofiver1905 in dem zentralen Punkt schon deutlich widersprechen. Bei Transfers und den Ablösesummen spielen die von Laien nach schwer nachvollziehbaren festgesetzten Marktwerte nach meiner Auffassung keine Rolle. Letztlich ist das ein netter Zeitvertreib von Fußballfans, die gerne über so was "fachsimpeln". Aber vermutlich hat keiner der Beteiligten je an einer realen Vertragsverhandlung oder den Budgetgesprächen eines Bundesligavereins teilgenommen, um zu verstehen, wie es zu den tatsächlichen Zahlen kommt.

Darüber hinaus sind fast alle "realen" Zahlen nur Schätzungen der Medien, da selten genaue Zahlen kommuniziert werden. Da bleibt immer noch Raum für Spekulation, gerade bei wie auch immer gearteten "Nachzahlungen".

Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren wie hier quasi immanent. Man liest ja auch immer wieder, dass hier von Vereinsseite mitgelesen werde und/oder dass man die Verantwortlichen doch mal aufrütteln müsste und zeigen, was die Fans wirklich wollen o. ä.

Ganz im Ernst...das ganze hier ist nur eine etwas größere "Stammtischrunde" von Fans, die ihren Verein lieben und sich gerne mit anderen darüber unterhalten. Und das ist die "rosige" Sichtweise. Das interessiert in den Führungsetagen der Vereine m. E. kein Schwein. Bei uns hier schreiben doch gerade mal ein paar Leute regelmäßig, ein paar mehr selten, und einige lesen (fast) nur mit.

Zurück zu den Marktwerten. Wie viel ein Verein bereit ist, für einen Spieler zu zahlen, orientiert sich sicher nicht am Marktwert dieses Spielers. Vielmehr sind das Budget des Vereins, die Notwendigkeit zur Verpflichtung, die möglichen Alternativen, die Folgekosten wie Gehalt etc. u. v. a. mehr die handlungsleitenden Parameter. Auf der Gegenseite stehen dann Dinge wie die Bedeutung des Spielers für das Mannschaftsgefüge, für den Erfolg, die Entwicklungsprognose, der Tabellenstand und der Wechselwille des angefragten Spielers im Vordergrund. Aber kein Mensch auf beiden Seiten wird auf TM nachschauen, wie der Marktwert ist. Da hat jeder gute Bundesligamanager seine eigenen im Kopf und braucht keine Tipps von Laien. Und für Spieler aus dem Ausland gibt es gute Scouts, die das gut zuordnen können.

Es macht sicher Spaß, sich mit anderen Fans darüber zu diskutieren und sich den Kopf zu zerbrechen. Aber es hat keinerlei reale Relevanz und lohnt daher auch die ganze Aufregung nicht.

Natürlich ist das nur meine Auffassung und man kann das anders sehen. Aber etwas mehr Demut und die Einsicht, dass wir alle letztlich nur interessierte Laien sind, die das Geschäft bestenfalls vom Hörensagen kennen, schadet sicher nicht.


1. Widerspruch: Einfluss von Fans & Medien
• Einerseits: „Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren quasi immanent.“ (Fans haben keinen Einfluss, es ist nur eine Stammtischrunde.)
• Andererseits: Medien beeinflussen sehr wohl die Wahrnehmung von Marktwerten, und Medienberichte basieren teilweise auch auf Fan-Diskussionen und spekulativen Werten.

Problem:
Wenn Medien spekulative Zahlen verwenden und Marktwertdiskussionen von Fans irrelevant sind, warum werden dann dennoch Marktwerte in den Medien genannt? Offenbar haben sie doch eine gewisse Außenwirkung.

2. Widerspruch: Expertenwissen vs. externe Einschätzungen
• Einerseits: „Jeder gute Bundesligamanager hat seine eigenen Werte im Kopf und braucht keine Tipps von Laien.“
• Andererseits: Es wird eingeräumt, dass Scouts für Spieler aus dem Ausland wichtig sind.

Problem:
Wenn ein Manager für Bundesliga-Spieler keine externe Einschätzung braucht, warum dann für ausländische Spieler? Das bedeutet ja, dass externe Bewertungen (z. B. durch Scouts oder Analysten) doch wichtig sind – was dem ursprünglichen Argument widerspricht.

Der Kernwiderspruch liegt darin, dass der Beitrag einerseits sagt, dass Marktwerte, Fanmeinungen und Transfermarkt-Diskussionen keine Rolle spielen, andererseits aber genau diese Themen und Marktwerte von Medien aufgegriffen werden.

Der Beitrag ist also eher eine Meinungsäußerung mit einer leicht widersprüchlichen Argumentation, weil er die Relevanz dieser Diskussionen herunterspielt, während er gleichzeitig zeigt, dass sie doch eine gewisse Bedeutung haben.


Da sich zerofiver1905 schon die Mühe gemacht hat, löse ich gerne die vermeintlichen Widersprüche auf.

Du verallgemeinerst hier meine Aussagen und weitest sie auf Sachverhalte aus, die ich gar nicht angesprochen habe. Natürlich haben Vereine Scouts und beziehen deren Arbeit in ihre Einschätzung und Bewertung von Spielern ein. Diese Mitarbeiter sind aber Teil des Teams und eben genau Fachleute für bestimmte Teilaspekte wie andere Länder, Kontinente o. ä. Heute arbeitet wohl kein Bundesligamanager mehr alleine für sich im stillen Kämmerlein. Genau deshalb braucht niemand Bewertungen und Einschätzungen von Spielern durch Laien.

Dass TM völlig nutzlos ist, habe ich auch nicht behauptet. Natürlich kann die Datenbank zu Spielern ganz hilfreich sein, gerade bei Spielern, die noch relativ unbekannt sind. Da geht es aber um Faktisches und nicht um Bewertungen. Wie alt ein Spieler ist, wo er wie lange gespielt hat etc. sind Fakten. Was ein Spieler wert ist, ist eine Bewertung. Ersteres erleichtert auch Profis die Arbeit, zweites können sie dann selbst vornehmen.

Natürlich arbeitet Heidel heute nicht mehr wie früher. Diesen kleinen polemischen Seitenhieb hättest du dir sparen können im höflichen Umgang miteinander. Es ging mir darum zu verdeutlichen, dass Profis (inkl. Team) keine Fans brauchen, um Spieler auf den Schirm zu bekommen oder um abschätzen zu können, was der kosten könnte.

Und dein Hauptargument, dass die Presse gerne solche Zahlen aufgreift, erledigt sich doch von selbst. Medien haben i. d. R. auch keine echten Zahlen und greifen dann halt auf Quellen wie TM zurück, damit sie etwas schreiben können. Oder beziehen sich auf "gut informierte Kreise" o. ä. Das ändert aber doch gar nichts daran, dass die Verantwortlichen diese Bewertungen nicht brauchen.

Also keine Widersprüche, wenn man zwischen Fakten und Meinungen/Bewertungen unterscheiden kann und will. Das ist heutzutage leider immer seltener der Fall.

Einen Widerspruch gibt es doch eher bei dir. Wenn deine Einschätzung der Marktwerte von Mainzer Spielern keinen Niederschlag durch die TM-Bewerter findet, unterstellst du Voreingenommenheit und einseitige Bevorzugung von bestimmten Vereinen. Wenn du damit Recht hättest, wäre die Aussagekraft der TM-Marktwerte ja höchst zweifelhaft.
Marktwertanalyse |#349
16.01.2025 - 14:19 Uhr
Zitat von NurFussball

Zitat von zerofiver1905

Zitat von NurFussball

Also ich möchte @zerofiver1905 in dem zentralen Punkt schon deutlich widersprechen. Bei Transfers und den Ablösesummen spielen die von Laien nach schwer nachvollziehbaren festgesetzten Marktwerte nach meiner Auffassung keine Rolle. Letztlich ist das ein netter Zeitvertreib von Fußballfans, die gerne über so was "fachsimpeln". Aber vermutlich hat keiner der Beteiligten je an einer realen Vertragsverhandlung oder den Budgetgesprächen eines Bundesligavereins teilgenommen, um zu verstehen, wie es zu den tatsächlichen Zahlen kommt.

Darüber hinaus sind fast alle "realen" Zahlen nur Schätzungen der Medien, da selten genaue Zahlen kommuniziert werden. Da bleibt immer noch Raum für Spekulation, gerade bei wie auch immer gearteten "Nachzahlungen".

Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren wie hier quasi immanent. Man liest ja auch immer wieder, dass hier von Vereinsseite mitgelesen werde und/oder dass man die Verantwortlichen doch mal aufrütteln müsste und zeigen, was die Fans wirklich wollen o. ä.

Ganz im Ernst...das ganze hier ist nur eine etwas größere "Stammtischrunde" von Fans, die ihren Verein lieben und sich gerne mit anderen darüber unterhalten. Und das ist die "rosige" Sichtweise. Das interessiert in den Führungsetagen der Vereine m. E. kein Schwein. Bei uns hier schreiben doch gerade mal ein paar Leute regelmäßig, ein paar mehr selten, und einige lesen (fast) nur mit.

Zurück zu den Marktwerten. Wie viel ein Verein bereit ist, für einen Spieler zu zahlen, orientiert sich sicher nicht am Marktwert dieses Spielers. Vielmehr sind das Budget des Vereins, die Notwendigkeit zur Verpflichtung, die möglichen Alternativen, die Folgekosten wie Gehalt etc. u. v. a. mehr die handlungsleitenden Parameter. Auf der Gegenseite stehen dann Dinge wie die Bedeutung des Spielers für das Mannschaftsgefüge, für den Erfolg, die Entwicklungsprognose, der Tabellenstand und der Wechselwille des angefragten Spielers im Vordergrund. Aber kein Mensch auf beiden Seiten wird auf TM nachschauen, wie der Marktwert ist. Da hat jeder gute Bundesligamanager seine eigenen im Kopf und braucht keine Tipps von Laien. Und für Spieler aus dem Ausland gibt es gute Scouts, die das gut zuordnen können.

Es macht sicher Spaß, sich mit anderen Fans darüber zu diskutieren und sich den Kopf zu zerbrechen. Aber es hat keinerlei reale Relevanz und lohnt daher auch die ganze Aufregung nicht.

Natürlich ist das nur meine Auffassung und man kann das anders sehen. Aber etwas mehr Demut und die Einsicht, dass wir alle letztlich nur interessierte Laien sind, die das Geschäft bestenfalls vom Hörensagen kennen, schadet sicher nicht.


1. Widerspruch: Einfluss von Fans & Medien
• Einerseits: „Die Neigung zur deutlichen Überschätzung der eigenen Bedeutung ist solchen Foren quasi immanent.“ (Fans haben keinen Einfluss, es ist nur eine Stammtischrunde.)
• Andererseits: Medien beeinflussen sehr wohl die Wahrnehmung von Marktwerten, und Medienberichte basieren teilweise auch auf Fan-Diskussionen und spekulativen Werten.

Problem:
Wenn Medien spekulative Zahlen verwenden und Marktwertdiskussionen von Fans irrelevant sind, warum werden dann dennoch Marktwerte in den Medien genannt? Offenbar haben sie doch eine gewisse Außenwirkung.

2. Widerspruch: Expertenwissen vs. externe Einschätzungen
• Einerseits: „Jeder gute Bundesligamanager hat seine eigenen Werte im Kopf und braucht keine Tipps von Laien.“
• Andererseits: Es wird eingeräumt, dass Scouts für Spieler aus dem Ausland wichtig sind.

Problem:
Wenn ein Manager für Bundesliga-Spieler keine externe Einschätzung braucht, warum dann für ausländische Spieler? Das bedeutet ja, dass externe Bewertungen (z. B. durch Scouts oder Analysten) doch wichtig sind – was dem ursprünglichen Argument widerspricht.

Der Kernwiderspruch liegt darin, dass der Beitrag einerseits sagt, dass Marktwerte, Fanmeinungen und Transfermarkt-Diskussionen keine Rolle spielen, andererseits aber genau diese Themen und Marktwerte von Medien aufgegriffen werden.

Der Beitrag ist also eher eine Meinungsäußerung mit einer leicht widersprüchlichen Argumentation, weil er die Relevanz dieser Diskussionen herunterspielt, während er gleichzeitig zeigt, dass sie doch eine gewisse Bedeutung haben.


Da sich zerofiver1905 schon die Mühe gemacht hat, löse ich gerne die vermeintlichen Widersprüche auf.

Du verallgemeinerst hier meine Aussagen und weitest sie auf Sachverhalte aus, die ich gar nicht angesprochen habe. Natürlich haben Vereine Scouts und beziehen deren Arbeit in ihre Einschätzung und Bewertung von Spielern ein. Diese Mitarbeiter sind aber Teil des Teams und eben genau Fachleute für bestimmte Teilaspekte wie andere Länder, Kontinente o. ä. Heute arbeitet wohl kein Bundesligamanager mehr alleine für sich im stillen Kämmerlein. Genau deshalb braucht niemand Bewertungen und Einschätzungen von Spielern durch Laien.

Dass TM völlig nutzlos ist, habe ich auch nicht behauptet. Natürlich kann die Datenbank zu Spielern ganz hilfreich sein, gerade bei Spielern, die noch relativ unbekannt sind. Da geht es aber um Faktisches und nicht um Bewertungen. Wie alt ein Spieler ist, wo er wie lange gespielt hat etc. sind Fakten. Was ein Spieler wert ist, ist eine Bewertung. Ersteres erleichtert auch Profis die Arbeit, zweites können sie dann selbst vornehmen.

Natürlich arbeitet Heidel heute nicht mehr wie früher. Diesen kleinen polemischen Seitenhieb hättest du dir sparen können im höflichen Umgang miteinander. Es ging mir darum zu verdeutlichen, dass Profis (inkl. Team) keine Fans brauchen, um Spieler auf den Schirm zu bekommen oder um abschätzen zu können, was der kosten könnte.

Und dein Hauptargument, dass die Presse gerne solche Zahlen aufgreift, erledigt sich doch von selbst. Medien haben i. d. R. auch keine echten Zahlen und greifen dann halt auf Quellen wie TM zurück, damit sie etwas schreiben können. Oder beziehen sich auf "gut informierte Kreise" o. ä. Das ändert aber doch gar nichts daran, dass die Verantwortlichen diese Bewertungen nicht brauchen.

Also keine Widersprüche, wenn man zwischen Fakten und Meinungen/Bewertungen unterscheiden kann und will. Das ist heutzutage leider immer seltener der Fall.

Einen Widerspruch gibt es doch eher bei dir. Wenn deine Einschätzung der Marktwerte von Mainzer Spielern keinen Niederschlag durch die TM-Bewerter findet, unterstellst du Voreingenommenheit und einseitige Bevorzugung von bestimmten Vereinen. Wenn du damit Recht hättest, wäre die Aussagekraft der TM-Marktwerte ja höchst zweifelhaft.


Du versuchst, die Widersprüche aufzulösen, aber einige deiner Argumente bleiben inkonsistent:

Die Relevanz von TM: Einerseits sagst du, dass TM als Datenbank hilfreich ist, andererseits behauptest du, dass Bewertungen und Marktwerte dort völlig irrelevant sind, weil Profis das selbst beurteilen. Aber warum sollte TM für Fakten nützlich sein, während die Bewertungen automatisch wertlos sind? Natürlich haben Vereine ihre eigenen Einschätzungen, aber externe Referenzpunkte spielen trotzdem eine Rolle – sei es durch Medien, Berater oder Vergleiche mit anderen Transfers.

Die Rolle der Medien: Du sagst, dass Medien keine echten Zahlen haben und deshalb auf TM oder „gut informierte Kreise“ zurückgreifen. Gleichzeitig behauptest du, dass diese Zahlen für Verantwortliche völlig irrelevant sind. Aber wenn TM-Daten und spekulative Marktwerte immer wieder in den Medien zirkulieren, beeinflussen sie zwangsläufig auch die öffentliche Wahrnehmung – und damit indirekt auch Spieler, Berater und sogar Vereine. Kein Verein entscheidet Transfers nur auf Basis von TM, aber es wäre naiv zu glauben, dass solche Zahlen keinerlei Wirkung haben.

Fachleute vs. externe Einschätzungen: Klar, Vereine haben Scouts, die Spieler bewerten – aber das sind trotzdem externe Einschätzungen. Du stellst es so dar, als wären Bewertungen von externen Fachleuten relevant, während Bewertungen von TM grundsätzlich nutzlos sind. Der Unterschied liegt in der Qualität der Bewertung, nicht darin, dass externe Einschätzungen per se keinen Wert haben.

Statt die eigentlichen Widersprüche aufzulösen, versuchst du, die Diskussion umzulenken, indem du mir selbst einen Widerspruch unterstellst („Wenn du denkst, TM bewertet Mainz-Spieler unfair, dann wären die Marktwerte ja unzuverlässig“). Das ist ein klassisches Ablenkungsmanöver, das nichts an der Tatsache ändert, dass deine Argumentation widersprüchlich bleibt.
Ich habe nie behauptet, dass alle Mainz Spieler falsch bewertet sind und per se andere Vereine einseitig bevorzugt werden. Lediglich bei einzelnen Spielern im direkten Vergleich erkenne ich das.

Deine Argumente sind nicht so schlüssig, wie du glaubst. Deine Beiträge sind schön formuliert, aber die Argumentation dahinter ist teilweise falsch und unschlüssig.

TM ist sicher keine ultimative Instanz für Marktwerte, und wir sehen doch, dass wir die Spieler auch deutlich teurer verkaufen (bestes Beispiel ist Gruda) aber die Vorstellung, dass diese Bewertungen gar keinen Einfluss auf das Fußballgeschäft haben, ist schlicht nicht haltbar, da keiner von uns mit am Tisch sitzt. Und selbst dann könnte man es nicht sagen. Vielleicht spielt TM für Heidel und Co oder Heidenheim 0.0 eine Rolle, aber der Manager von Trabzonspor schaut vielleicht schon auf TM.türkei nach und den Wert den er dort vorfindet, kann sein Handeln durchaus beeinflussen und dafür sorgen, dass sein Erstgebot anders ausfällt, als wenn es kein TM gäbe.
Laut deiner Behauptung würde kein Manager der Welt die Werte von TM auch nur ansatzweise mit in die Beurteilung ziehen. Das kannst du und auch sonst niemand schlichtweg nicht wissen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zerofiver1905 am 16.01.2025 um 14:22 Uhr bearbeitet
Marktwertanalyse |#350
16.01.2025 - 20:18 Uhr
Schwieriges Thema...
Ich bin da zum Teil bei @NurFussball , würde aber nicht sagen, dass die Marktwerte grundsätzlich keine Außenwirkung haben.
Ein Heidel wird nie und nimmer mit Transfermarkt arbeiten, allerdings auch nicht mehr nur mit Stift und Papier. Es gab vor Jahren mal ein interview da hatte er unser Scouting System erklärt, eine Datenbank die weit über Transfermarkt und Fbref hinaus geht. Kann mich nicht mehr so genau erinnern in welchem Jahr das war und müsste das Interview suchen, weil es etwas länger her ist. Gebe es jetzt auch nur aus dem Gedächtnis wieder, könnt mich da gerne korrigieren. Aber laut Heidel hat man quasi per Mausklick alle relevanten Informationen, samt Videos und sämtliches Scouting-Material.
Ich glaube da spielen die Werte von Transfermarkt überhaupt keine Rolle, ebenso wenig bei Verkäufen, da wird sich niemand hinhocken und sagen:

"Der hat aber noch 3 Jahre Vertrag"
"Jonny hat aber keine Erfahrung in der Europa League gesammelt"
"Der wird in 2,47 Jahren aber schon 30 Jahre alt sein..."

Wo sie jedoch deutlichen Einfluss haben, ist die Wahrnehmung außerhalb des Berater-Manager-Spieler-Kosmos. In diversen Sportmedien, Berichten, aber auch bei Fans. Hätte die Hertha einen Marktwert von 450 Millionen Euro und Bremen einen von 21 Millionen, ligaunabhängig würden sich das bei sämtlichen Fans, egal ob im In- oder Ausland, so einbrennen, dass die Hertha sportlich der deutlich bessere Verein sei. Die Werte manifestieren sich meist unbewusst und dies kann dann eben Auswirkung haben auf die Aufmerksamkeit bei Fans und Medien, theoretisch sogar bei Sponsoren und im Extremfall bei potenziellen Transfers. Auch wenn ich letzteres eher für unwahrscheinlich halte, ist es meiner Meinung nach nicht ausgeschlossen, dass gerade Spieler aus dem Ausland eher zu uns wechseln würden, wenn der Marktwert hoch wäre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Europakreisel am 16.01.2025 um 20:20 Uhr bearbeitet
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