| Geburtsdatum | 17.03.1994 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
Marcel Sabitzer [20]
23.07.2023 - 19:07 Uhr
31.08.2025 - 23:27 Uhr
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
01.09.2025 - 00:50 Uhr
Zitat von de_Lek
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Freischuetzbvb am 01.09.2025 um 00:56 Uhr bearbeitet
01.09.2025 - 01:51 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Zitat von de_Lek
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Ich glaube hier wurde schonmal dargelegt, dass gerade der letzte Satz nicht stimmt, sondern die Mannschaften mit den besten Offensiven mehr punkten als die Mannschaften mit den besten Defensiven. St. Pauli hat letztes Jahr auch keinen Blumentopf gewonnen trotz 2. bester Defensive. Das ist ein Stammtischspruch, der wenig mit der Realität zutun hat.
01.09.2025 - 07:19 Uhr
Zitat von de_Lek
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Das sehe ich anders, denn wie von meinem Vorredner bereits erwähnt ist der Spruch "Defensive gewinnt Meisterschaften" nur noch ein Satz für´s Phrasenschwein der nichts mehr mit der Realität zu tun hat. In den letzten Jahren waren es vor allem die offensivstarken Mannschaften die am Ende vorne standen. Viel wichtiger ist aber, dass weniger Gegentore nicht ausschließlich über defensive Stabilität erreicht werden, sondern vor allem über dominantes Ballbesitzspiel weit in der gegnerischen Hälfte. Das können wir nach wie vor nicht gut - den Großteil unseres Ballbesitzes erspielen wir uns im nicht sehr weit aufgerückten U. Dadurch kommt der Gegner zu mehr Spielanteilen ohne weite Wege zu unserem Tor zu haben. Wenn die stärkeren Gegner kommen wird diese Schwäche nochmal multipliziert.
Vor einer Dreierkette dann nochmal auf Defensive zu setzen halte ich für too much, insbesondere gegen Mannschaften wie Union und Pauli. Dein Verweis, dass es aufgrund der individuellen Qualität von Guirassy auch so gegen diese Mannschaften reicht und man Erfolg hat ist zwar richtig, beschreibt aber die Generalkritik an Kovac: man entwickelt nicht sondern verwaltet. Hätte man den Anspruch zu entwickeln würde man genau diese Gegner nutzen, um die von dir genannte Denke über Bord zu werfen und dominanten Ballbesitzfußball etablieren, damit man wenn die stärkeren Gegner kommen ein Fundament hat. So ist die Gefahr nicht gering, dass wir einen dritten Herbst erleben in dem uns Mannschaften wie Stuttgart und Leverkusen spielerisch auffressen (auch wenn beide NOCH ihre Probleme haben). Es wird nicht ewig gut gehen wenn das Hauptargument eines Clubs ist: "Reicht so halt irgendwie noch."
01.09.2025 - 07:36 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Zitat von de_Lek
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Nein mit dem letzten Satz hat er gerade nicht recht.
Der Spruch „Offense wins games, defense wins championships“ kommt aus dem American Football und passt nicht auf Fußball. In der NFL gibt’s ein Playoff-System, da können ein, zwei Big Plays in der Offense reichen, wenn die Defense den Rest dichtmacht. Mit einer überragenden Abwehr kannst du dort wirklich Meister werden.
Im Fußball funktioniert das völlig anders:
Die Meisterschaft wird über 34 Spiele entschieden, nicht in K.o.-Runden. Da setzt sich immer die Mannschaft durch, die am besten ausbalanciert ist – starke Defensive und Offensive.
Nur Beton anrühren bringt nichts: Im Football gibt es kein unentschieden und du kannst rein mit Defense gewinnen, im Fußball aber reicht ein 0:0 nur einen Punkt statt 3. Ohne Tore sammelst du keine Meisterschaften.
Ganz ehrlich: Fällt dir ein Beispiel ein, wo eine Mannschaft mit schwacher Offensive, aber nur durch Defensive Meister geworden ist? Mir nicht.
Das sieht man ja auch beim BVB: In der Champions League klappt’s mit der defensiven Ausrichtung, weil dort K.o.-Spiele zählen, hier passt der Spruch dann wieder, aber in der Bundesliga reicht das nicht, deshalb performen wir da zuletzt gar nicht.
Defense gewinnt im Fußball keine Meisterschaften, höchstens mal einen Pokal. Beispiele dafür sind Griechenland 2004 oder Italien 2006 – die konnten mit defensiver Stabilität ein Turnier gewinnen, aber über eine ganze Liga-Saison wäre das niemals gegangen.
01.09.2025 - 09:13 Uhr
Zitat von Since1986
Nein mit dem letzten Satz hat er gerade nicht recht.
Der Spruch „Offense wins games, defense wins championships“ kommt aus dem American Football und passt nicht auf Fußball. In der NFL gibt’s ein Playoff-System, da können ein, zwei Big Plays in der Offense reichen, wenn die Defense den Rest dichtmacht. Mit einer überragenden Abwehr kannst du dort wirklich Meister werden.
Im Fußball funktioniert das völlig anders:
Die Meisterschaft wird über 34 Spiele entschieden, nicht in K.o.-Runden. Da setzt sich immer die Mannschaft durch, die am besten ausbalanciert ist – starke Defensive und Offensive.
Nur Beton anrühren bringt nichts: Im Football gibt es kein unentschieden und du kannst rein mit Defense gewinnen, im Fußball aber reicht ein 0:0 nur einen Punkt statt 3. Ohne Tore sammelst du keine Meisterschaften.
Ganz ehrlich: Fällt dir ein Beispiel ein, wo eine Mannschaft mit schwacher Offensive, aber nur durch Defensive Meister geworden ist? Mir nicht.
Das sieht man ja auch beim BVB: In der Champions League klappt’s mit der defensiven Ausrichtung, weil dort K.o.-Spiele zählen, hier passt der Spruch dann wieder, aber in der Bundesliga reicht das nicht, deshalb performen wir da zuletzt gar nicht.
Defense gewinnt im Fußball keine Meisterschaften, höchstens mal einen Pokal. Beispiele dafür sind Griechenland 2004 oder Italien 2006 – die konnten mit defensiver Stabilität ein Turnier gewinnen, aber über eine ganze Liga-Saison wäre das niemals gegangen.
Zitat von Freischuetzbvb
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Zitat von de_Lek
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben, und hier gerne auch nochmal etwas ausführlicher.
Das System, das Kovac fährt, priorisiert vor allem defensive Stabilität. Man hat gegen Union heute eine, vielleicht zwei gute Chancen zugelassen - beide wurden von Kobel stark pariert. Ansonsten ist nicht viel passiert - und das, obwohl man im Abwehrzentrum auf mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Stammkräfte aktuell verzichten muss. Sabitzer als defensiver Stabilisator hat hier durchaus seine Berechtigung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn die IV wieder aus Schlotterbeck, Can und Anton besteht, dass es diese Stabilisation nicht mehr braucht.
Man kann natürlich mehr offensive Kreativität fordern, aber gegen Union und St. Pauli hat sich gezeigt, dass man den meisten Bundesligisten individuell so weit überlegen ist, insbesondere durch die Klasse von Guirassy, dass man auch so Tore schießt. Und die Vereine, die defensiv dagegen halten können haben selber auch starke Offensivkräfte, sodass vor allem dann die defensive Stabilität wichtig ist.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das Huub-Stevens-Prinzip "die 0 muss stehen" nicht sehr modern ist, aber der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat solange er ihn hat. Und in diesem Fall ist der "Erfolg" ein 3:0 Heimsieg gegen Union Berlin. In den ersten zwei Bundesligaspielen insgesamt 6 Tore - nur Frankfurt und Bayern haben mehr geschossen.
In jedem Fall würde ich sagen, dass eine Quote von 6:3 Toren eher dafür spricht, dass die defensive noch stabiler werden muss - was sie sein wird, wenn die o.g. Verletzungen auskuriert sind.
Kurzum: Wir sollten den Fokus auf tatsächliche Resultate beibehalten, anstatt zwanghaft ein "gefühlt" schönes Spiel zu fordern. Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften.
Mit deinem letzten Satz hast du natürlich vollkommen recht aber ganz ehrlich wenn Kovac mit Dortmund Meister werden sollte dann renne ich nackt um den Borsigplatz. Wahrscheinlich noch mit Marcel Sabitzer als Spieler der Saison.Eigentlich unvorstellbar.
Nein mit dem letzten Satz hat er gerade nicht recht.
Der Spruch „Offense wins games, defense wins championships“ kommt aus dem American Football und passt nicht auf Fußball. In der NFL gibt’s ein Playoff-System, da können ein, zwei Big Plays in der Offense reichen, wenn die Defense den Rest dichtmacht. Mit einer überragenden Abwehr kannst du dort wirklich Meister werden.
Im Fußball funktioniert das völlig anders:
Die Meisterschaft wird über 34 Spiele entschieden, nicht in K.o.-Runden. Da setzt sich immer die Mannschaft durch, die am besten ausbalanciert ist – starke Defensive und Offensive.
Nur Beton anrühren bringt nichts: Im Football gibt es kein unentschieden und du kannst rein mit Defense gewinnen, im Fußball aber reicht ein 0:0 nur einen Punkt statt 3. Ohne Tore sammelst du keine Meisterschaften.
Ganz ehrlich: Fällt dir ein Beispiel ein, wo eine Mannschaft mit schwacher Offensive, aber nur durch Defensive Meister geworden ist? Mir nicht.
Das sieht man ja auch beim BVB: In der Champions League klappt’s mit der defensiven Ausrichtung, weil dort K.o.-Spiele zählen, hier passt der Spruch dann wieder, aber in der Bundesliga reicht das nicht, deshalb performen wir da zuletzt gar nicht.
Defense gewinnt im Fußball keine Meisterschaften, höchstens mal einen Pokal. Beispiele dafür sind Griechenland 2004 oder Italien 2006 – die konnten mit defensiver Stabilität ein Turnier gewinnen, aber über eine ganze Liga-Saison wäre das niemals gegangen.
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden. Eine gute Defensive kann sehr wohl dazu führen Meisterschaften zu gewinnen. Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
01.09.2025 - 09:36 Uhr
Zitat von Econball
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Nein, tue ich nicht mal. Das wäre eine andere Disksussion. Aber 6 Tore gegen 2 Abstiegskandidaten sind jetzt auch nicht gerade der wasserdichte Gegenbeweis.
Zitat von Econball
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Willst du hier auch konkret werden oder nur Namen in den Raum werfen? In welcher Saison ist Mourinho denn trotz schwacher Offensive Meister geworden?
Wie gesagt. Ich bin offen für Gegenbeispiele. Zum Thema Mourino, Meister wurde er:
2003: Die 2. meisten Tore der Liga
2004: Die meisten Tore der Liga
2005: Die 2. meisten Tore der Liga
2006: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2009: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2010: Die meisten Tore der Liga
2012: Die meisten Tore der Liga (121! Tore)
2015: Die 2. meisten Tore der Liga
Selbstverständlich. Aber eben nicht alleine. Deswegen macht der Spruch "Offense wins Games, Defense wins Championships" im Fußball keinen Sinn.
Der kommt aus dem American Football. Da gibt es eine Mannschaft für Defense, eine für Offense. Da gibt es Regular Season (Games) und Playoffs (Championship). Daher macht der Übertrag auf Fußball gar keinen Sinn. Darum geht es.
Zitat von Econball
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Eben. Wie ich sagte.
Zitat von Econball
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Mag alles sein. Hat aber nichts damit zu tun, das der besagte Spruch nichts mit Fußball zu tun hat und fälschlicherweise immer wieder in den Raum geworfen wird, wenn man eine schwache Offense "verteidigen" will. Es macht aber aus den genannten Gründen gar keinen Sinn. Für andere Sportarten mit anderen System wie Regular Season und Playoffs vielleicht, im Fußball nein. Allerhöchstens "Defensive gewinnt Pokale". In der Liga sind "Spiele gewinnen" aber gleichbedeutend mit Meisterschaft. Schon daraus wird der Unsinn klar.
Wenn man den Fokus auf Defense legen will, dann gerne mit "Nicht sexy aber erfolgreich" argumentieren. Aber vorsicht, das kann einem auch schnell um die Ohren fliegen, wie wir alle wissen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Since1986 am 01.09.2025 um 09:39 Uhr bearbeitet
01.09.2025 - 10:52 Uhr
Zitat von Since1986
Nein, tue ich nicht mal. Das wäre eine andere Disksussion. Aber 6 Tore gegen 2 Abstiegskandidaten sind jetzt auch nicht gerade der wasserdichte Gegenbeweis.
Willst du hier auch konkret werden oder nur Namen in den Raum werfen? In welcher Saison ist Mourinho denn trotz schwacher Offensive Meister geworden?
Wie gesagt. Ich bin offen für Gegenbeispiele. Zum Thema Mourino, Meister wurde er:
2003: Die 2. meisten Tore der Liga
2004: Die meisten Tore der Liga
2005: Die 2. meisten Tore der Liga
2006: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2009: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2010: Die meisten Tore der Liga
2012: Die meisten Tore der Liga (121! Tore)
2015: Die 2. meisten Tore der Liga
Selbstverständlich. Aber eben nicht alleine. Deswegen macht der Spruch "Offense wins Games, Defense wins Championships" im Fußball keinen Sinn.
Der kommt aus dem American Football. Da gibt es eine Mannschaft für Defense, eine für Offense. Da gibt es Regular Season (Games) und Playoffs (Championship). Daher macht der Übertrag auf Fußball gar keinen Sinn. Darum geht es.
Eben. Wie ich sagte.
Mag alles sein. Hat aber nichts damit zu tun, das der besagte Spruch nichts mit Fußball zu tun hat und fälschlicherweise immer wieder in den Raum geworfen wird, wenn man eine schwache Offense "verteidigen" will. Es macht aber aus den genannten Gründen gar keinen Sinn. Für andere Sportarten mit anderen System wie Regular Season und Playoffs vielleicht, im Fußball nein. Allerhöchstens "Defensive gewinnt Pokale". In der Liga sind "Spiele gewinnen" aber gleichbedeutend mit Meisterschaft. Schon daraus wird der Unsinn klar.
Wenn man den Fokus auf Defense legen will, dann gerne mit "Nicht sexy aber erfolgreich" argumentieren. Aber vorsicht, das kann einem auch schnell um die Ohren fliegen, wie wir alle wissen
Zitat von Econball
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Nein, tue ich nicht mal. Das wäre eine andere Disksussion. Aber 6 Tore gegen 2 Abstiegskandidaten sind jetzt auch nicht gerade der wasserdichte Gegenbeweis.
Zitat von Econball
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Willst du hier auch konkret werden oder nur Namen in den Raum werfen? In welcher Saison ist Mourinho denn trotz schwacher Offensive Meister geworden?
Wie gesagt. Ich bin offen für Gegenbeispiele. Zum Thema Mourino, Meister wurde er:
2003: Die 2. meisten Tore der Liga
2004: Die meisten Tore der Liga
2005: Die 2. meisten Tore der Liga
2006: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2009: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2010: Die meisten Tore der Liga
2012: Die meisten Tore der Liga (121! Tore)
2015: Die 2. meisten Tore der Liga
Selbstverständlich. Aber eben nicht alleine. Deswegen macht der Spruch "Offense wins Games, Defense wins Championships" im Fußball keinen Sinn.
Der kommt aus dem American Football. Da gibt es eine Mannschaft für Defense, eine für Offense. Da gibt es Regular Season (Games) und Playoffs (Championship). Daher macht der Übertrag auf Fußball gar keinen Sinn. Darum geht es.
Zitat von Econball
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Eben. Wie ich sagte.
Zitat von Econball
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Mag alles sein. Hat aber nichts damit zu tun, das der besagte Spruch nichts mit Fußball zu tun hat und fälschlicherweise immer wieder in den Raum geworfen wird, wenn man eine schwache Offense "verteidigen" will. Es macht aber aus den genannten Gründen gar keinen Sinn. Für andere Sportarten mit anderen System wie Regular Season und Playoffs vielleicht, im Fußball nein. Allerhöchstens "Defensive gewinnt Pokale". In der Liga sind "Spiele gewinnen" aber gleichbedeutend mit Meisterschaft. Schon daraus wird der Unsinn klar.
Wenn man den Fokus auf Defense legen will, dann gerne mit "Nicht sexy aber erfolgreich" argumentieren. Aber vorsicht, das kann einem auch schnell um die Ohren fliegen, wie wir alle wissen

vielen Dank für deine Ausführungen und die guten Argumente. Ich glaube, das kann ich alles so stehen lassen.
Die Offensive vs. Defensive Diskussion ist vermutlich so alt wie der Fußball. Um meine Mourinho-Analogie zu belegen müsste ich belegen, dass Real Madrid oder Inter Mailand vor und nach ihm mehr Tore geschossen hat und wie viele Tore im Verhältnis zu vergleichbaren Spitzenmannschaften in anderen Europäischen Ligen gefallen sind. Am Ende ist es doch nur ein Gefühl und meine Argumentation wird angreifbar bleiben. Deswegen: Der Spruch trifft auf Fußball nicht zu 100% zu. Ich würde mir aber eine starke Defensive die zumindest Spiele gewinnt wünschen. Wenn’s die Meisterschaft wird hätte ich auch kein Problem
Um auf Sabitzer zurückzukommen, ich bin sehr gespannt ob er sich zu einem wichtigen Puzzleteil entwickeln kann. Stand jetzt sehe ich ihn kritisch, werde aber die nächsten Spiele auf seine Positionierung und den defensiven Impact achten.
01.09.2025 - 11:39 Uhr
Zitat von Econball
vielen Dank für deine Ausführungen und die guten Argumente. Ich glaube, das kann ich alles so stehen lassen.
Die Offensive vs. Defensive Diskussion ist vermutlich so alt wie der Fußball. Um meine Mourinho-Analogie zu belegen müsste ich belegen, dass Real Madrid oder Inter Mailand vor und nach ihm mehr Tore geschossen hat und wie viele Tore im Verhältnis zu vergleichbaren Spitzenmannschaften in anderen Europäischen Ligen gefallen sind. Am Ende ist es doch nur ein Gefühl und meine Argumentation wird angreifbar bleiben. Deswegen: Der Spruch trifft auf Fußball nicht zu 100% zu. Ich würde mir aber eine starke Defensive die zumindest Spiele gewinnt wünschen. Wenn’s die Meisterschaft wird hätte ich auch kein Problem
Um auf Sabitzer zurückzukommen, ich bin sehr gespannt ob er sich zu einem wichtigen Puzzleteil entwickeln kann. Stand jetzt sehe ich ihn kritisch, werde aber die nächsten Spiele auf seine Positionierung und den defensiven Impact achten.
Zitat von Since1986
Nein, tue ich nicht mal. Das wäre eine andere Disksussion. Aber 6 Tore gegen 2 Abstiegskandidaten sind jetzt auch nicht gerade der wasserdichte Gegenbeweis.
Willst du hier auch konkret werden oder nur Namen in den Raum werfen? In welcher Saison ist Mourinho denn trotz schwacher Offensive Meister geworden?
Wie gesagt. Ich bin offen für Gegenbeispiele. Zum Thema Mourino, Meister wurde er:
2003: Die 2. meisten Tore der Liga
2004: Die meisten Tore der Liga
2005: Die 2. meisten Tore der Liga
2006: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2009: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2010: Die meisten Tore der Liga
2012: Die meisten Tore der Liga (121! Tore)
2015: Die 2. meisten Tore der Liga
Selbstverständlich. Aber eben nicht alleine. Deswegen macht der Spruch "Offense wins Games, Defense wins Championships" im Fußball keinen Sinn.
Der kommt aus dem American Football. Da gibt es eine Mannschaft für Defense, eine für Offense. Da gibt es Regular Season (Games) und Playoffs (Championship). Daher macht der Übertrag auf Fußball gar keinen Sinn. Darum geht es.
Eben. Wie ich sagte.
Mag alles sein. Hat aber nichts damit zu tun, das der besagte Spruch nichts mit Fußball zu tun hat und fälschlicherweise immer wieder in den Raum geworfen wird, wenn man eine schwache Offense "verteidigen" will. Es macht aber aus den genannten Gründen gar keinen Sinn. Für andere Sportarten mit anderen System wie Regular Season und Playoffs vielleicht, im Fußball nein. Allerhöchstens "Defensive gewinnt Pokale". In der Liga sind "Spiele gewinnen" aber gleichbedeutend mit Meisterschaft. Schon daraus wird der Unsinn klar.
Wenn man den Fokus auf Defense legen will, dann gerne mit "Nicht sexy aber erfolgreich" argumentieren. Aber vorsicht, das kann einem auch schnell um die Ohren fliegen, wie wir alle wissen
Zitat von Econball
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Ist eher semantisch aber du unterstellst dem BVB eine schwache Offensive und eine starke Defensive. Wie aufgeführt spricht das Torverhältnis mit 6:3 für keine der zwei Thesen.
Nein, tue ich nicht mal. Das wäre eine andere Disksussion. Aber 6 Tore gegen 2 Abstiegskandidaten sind jetzt auch nicht gerade der wasserdichte Gegenbeweis.
Zitat von Econball
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Dann noch der Hinweis auf Real Madrid oder sämtliche Vereine die durch Mourinho trainiert wurden.
Willst du hier auch konkret werden oder nur Namen in den Raum werfen? In welcher Saison ist Mourinho denn trotz schwacher Offensive Meister geworden?
Wie gesagt. Ich bin offen für Gegenbeispiele. Zum Thema Mourino, Meister wurde er:
2003: Die 2. meisten Tore der Liga
2004: Die meisten Tore der Liga
2005: Die 2. meisten Tore der Liga
2006: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2009: Die meisten Tore der Liga (geteilt)
2010: Die meisten Tore der Liga
2012: Die meisten Tore der Liga (121! Tore)
2015: Die 2. meisten Tore der Liga
Selbstverständlich. Aber eben nicht alleine. Deswegen macht der Spruch "Offense wins Games, Defense wins Championships" im Fußball keinen Sinn.
Der kommt aus dem American Football. Da gibt es eine Mannschaft für Defense, eine für Offense. Da gibt es Regular Season (Games) und Playoffs (Championship). Daher macht der Übertrag auf Fußball gar keinen Sinn. Darum geht es.
Zitat von Econball
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Das eine bedingt meist das andere, eine gute Defensive alleine reicht aber nicht aus um eine Meisterschaft zu gewinnen.
Eben. Wie ich sagte.
Zitat von Econball
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Grundsätzlich fand ich die Ausführungen des vorposters überaus interessant und stimmig. Im speziellen, ist Fußball aber häufig Zufall und Momentum. Überspitzt gesagt, wenn man 10 Spiele mit Rumpelfussball gewinnt gibt es im 11 Spiel ein Selbstverständnis. Es gibt eigentlich jedes Jahr eine Überraschungsmannschaft mit Lauf der sich verselbständigt.
Mag alles sein. Hat aber nichts damit zu tun, das der besagte Spruch nichts mit Fußball zu tun hat und fälschlicherweise immer wieder in den Raum geworfen wird, wenn man eine schwache Offense "verteidigen" will. Es macht aber aus den genannten Gründen gar keinen Sinn. Für andere Sportarten mit anderen System wie Regular Season und Playoffs vielleicht, im Fußball nein. Allerhöchstens "Defensive gewinnt Pokale". In der Liga sind "Spiele gewinnen" aber gleichbedeutend mit Meisterschaft. Schon daraus wird der Unsinn klar.
Wenn man den Fokus auf Defense legen will, dann gerne mit "Nicht sexy aber erfolgreich" argumentieren. Aber vorsicht, das kann einem auch schnell um die Ohren fliegen, wie wir alle wissen

vielen Dank für deine Ausführungen und die guten Argumente. Ich glaube, das kann ich alles so stehen lassen.
Die Offensive vs. Defensive Diskussion ist vermutlich so alt wie der Fußball. Um meine Mourinho-Analogie zu belegen müsste ich belegen, dass Real Madrid oder Inter Mailand vor und nach ihm mehr Tore geschossen hat und wie viele Tore im Verhältnis zu vergleichbaren Spitzenmannschaften in anderen Europäischen Ligen gefallen sind. Am Ende ist es doch nur ein Gefühl und meine Argumentation wird angreifbar bleiben. Deswegen: Der Spruch trifft auf Fußball nicht zu 100% zu. Ich würde mir aber eine starke Defensive die zumindest Spiele gewinnt wünschen. Wenn’s die Meisterschaft wird hätte ich auch kein Problem
Um auf Sabitzer zurückzukommen, ich bin sehr gespannt ob er sich zu einem wichtigen Puzzleteil entwickeln kann. Stand jetzt sehe ich ihn kritisch, werde aber die nächsten Spiele auf seine Positionierung und den defensiven Impact achten.
Von unseren Mittlefeldspielern ist er im Verhältnis zur Einsatzzeit am wenigsten gelaufen, hatte die wenigsten Ballkontakte, bestritt die wenigsten Zweikämpfe und hatte die schlechteste Bilanz, ging kein Mal ins Dribbling. Wenn er einen besonderen Impact hatte, ist dieser zumindest in den Daten nicht erkennbar und beim bloßen Zuschauen ist er mir auch verborgen geblieben.
01.09.2025 - 11:57 Uhr
Zitat von Econball
vielen Dank für deine Ausführungen und die guten Argumente. Ich glaube, das kann ich alles so stehen lassen.
Die Offensive vs. Defensive Diskussion ist vermutlich so alt wie der Fußball. Um meine Mourinho-Analogie zu belegen müsste ich belegen, dass Real Madrid oder Inter Mailand vor und nach ihm mehr Tore geschossen hat und wie viele Tore im Verhältnis zu vergleichbaren Spitzenmannschaften in anderen Europäischen Ligen gefallen sind. Am Ende ist es doch nur ein Gefühl und meine Argumentation wird angreifbar bleiben. Deswegen: Der Spruch trifft auf Fußball nicht zu 100% zu. Ich würde mir aber eine starke Defensive die zumindest Spiele gewinnt wünschen. Wenn’s die Meisterschaft wird hätte ich auch kein Problem
Um auf Sabitzer zurückzukommen, ich bin sehr gespannt ob er sich zu einem wichtigen Puzzleteil entwickeln kann. Stand jetzt sehe ich ihn kritisch, werde aber die nächsten Spiele auf seine Positionierung und den defensiven Impact achten.
vielen Dank für deine Ausführungen und die guten Argumente. Ich glaube, das kann ich alles so stehen lassen.
Die Offensive vs. Defensive Diskussion ist vermutlich so alt wie der Fußball. Um meine Mourinho-Analogie zu belegen müsste ich belegen, dass Real Madrid oder Inter Mailand vor und nach ihm mehr Tore geschossen hat und wie viele Tore im Verhältnis zu vergleichbaren Spitzenmannschaften in anderen Europäischen Ligen gefallen sind. Am Ende ist es doch nur ein Gefühl und meine Argumentation wird angreifbar bleiben. Deswegen: Der Spruch trifft auf Fußball nicht zu 100% zu. Ich würde mir aber eine starke Defensive die zumindest Spiele gewinnt wünschen. Wenn’s die Meisterschaft wird hätte ich auch kein Problem
Um auf Sabitzer zurückzukommen, ich bin sehr gespannt ob er sich zu einem wichtigen Puzzleteil entwickeln kann. Stand jetzt sehe ich ihn kritisch, werde aber die nächsten Spiele auf seine Positionierung und den defensiven Impact achten.
In den ersten 2 Jahren waren die Gegentorwerte von Real unter Mourinho besser als der Schnitt. Hier.
Um den Bogen zu Sabitzer und dem Hintergrund, ob seine Rolle als Stammkraft berechtigt ist, zu spannen:
Ich glaube es kommt immer auf eine gute Mischung an. Eine Startelf ohne einen Defensivspezialisten oder einen/mehrere Spieler die ihre Vorzüge im Spiel ohne Ball haben, bringen die Probleme mit.... es bietet dem Gegner Angriffsfläche. Sabitzer ist anscheinend für Kovac ein Spieler der diese Balance im System gewährleistet. Das kann man kritisieren, man kann auch für ein viel offensiveres System sein... jedoch gibt es bewusste Gründe seitens des Trainerteams auf Sabitzer zu setzen.
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