Lucien Favre [Trainer]
02.07.2012 - 16:59 Uhr
20.07.2012 - 16:20 Uhr
Zitat von Boekelburg:
Zitat von Xsice:
Aber wir wissen doch wie Favre so tickt. Er war noch nie ein Freund der Öffentlichkeit. Da wird er sich nicht zu den gewünschten Antworten hinreißen lassen.
Kein Freund der Öffentlichkeit = selbstorganisierte PK im Adlon?
Nein, Favre ist zwar kein Paukenschläger sondern ein ruhiger Mensch, das heisst aber nicht dass er ziemlich genau weiss, wie und wann zu welchem Zweck er sich in der Öffentlichkeit äussert. Ich halte Favre für einen klugen, strategisch denkenden Mensch der seine Worte mit Bedacht wählt, und wenn er in mehreren Interviews ziemlich deutlich wird, dann mit Grund.
Dann erzähl mir jetzt mal wie viel Favre der Öffentlichkeit preis gibt?
Ich persönlich weiß fast gar nichts von ihm. Ich kann froh sein, dass ein 11Freunde-Artikel mal sein Leben beleuchtet hat, sonst würde ich jetzt immer noch nicht wissen woher er kommt und wie er früher zum Fußball-Profi wurde.
Persönliches, vor allem die Vergangenheit in jeder Richtung thematisiert Favre fast gar nicht.
Er schaut immer voraus, und selbst dann ist er nicht konkret, sondern sagt den Medien nie genau das was sie hören möchten. Ich kann das gar nicht mehr zählen, wie oft er kurze und knappe Antworten abgeliefert hat.
Zitat von Xsice:
Aber wir wissen doch wie Favre so tickt. Er war noch nie ein Freund der Öffentlichkeit. Da wird er sich nicht zu den gewünschten Antworten hinreißen lassen.
Kein Freund der Öffentlichkeit = selbstorganisierte PK im Adlon?
Nein, Favre ist zwar kein Paukenschläger sondern ein ruhiger Mensch, das heisst aber nicht dass er ziemlich genau weiss, wie und wann zu welchem Zweck er sich in der Öffentlichkeit äussert. Ich halte Favre für einen klugen, strategisch denkenden Mensch der seine Worte mit Bedacht wählt, und wenn er in mehreren Interviews ziemlich deutlich wird, dann mit Grund.
Dann erzähl mir jetzt mal wie viel Favre der Öffentlichkeit preis gibt?
Ich persönlich weiß fast gar nichts von ihm. Ich kann froh sein, dass ein 11Freunde-Artikel mal sein Leben beleuchtet hat, sonst würde ich jetzt immer noch nicht wissen woher er kommt und wie er früher zum Fußball-Profi wurde.
Persönliches, vor allem die Vergangenheit in jeder Richtung thematisiert Favre fast gar nicht.
Er schaut immer voraus, und selbst dann ist er nicht konkret, sondern sagt den Medien nie genau das was sie hören möchten. Ich kann das gar nicht mehr zählen, wie oft er kurze und knappe Antworten abgeliefert hat.
20.07.2012 - 16:33 Uhr
Zitat von Boekelburg:
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Ich finde es völlig verständlich dass Favre auf die Euphoriebremse tritt, das hat er letzte Saison auch gemacht und war immens wichtig.
Seine Botschaften finde ich aber diesmal beunruhigend, denn er distanziert sich ziemlich deutlich von den Transfers und auch von Eberl. Nur um auf die Euphoriebremse zu treten? Das kann man auch geräuschloser machen.
Nüchtern betrachtet sagt er:
- Es sind nicht seine Transfers. Eberl hat sie lange gescoutet, Favre hat sie kaum gesehen. [Er sagt NICHT: Ich bin froh, dass der Verein sich gestreckt hat um seine Wünsche wahr zu machen.)
Zwischen den Zeilen sagt er: Die Verantwortung liegt bei Eberl. Ich hätte eher andere Spieler geholt.
- Die neuen Spieler sind jung und haben noch nicht viel geleistet (Er sagt NICHT: Wir haben tolle Jungs geholt, aber sie sind noch jung und müssen sich erst noch anpassen. Er sagt absolut NICHTs zur Qualität der neuen Spieler)
- "Sie wollten ihn [de Jong] also nicht?" - Ausweichende Antwort. "...ich vertraue Max Eberl und der Scouting-Abteilung".
- "Reus, Dante und Neustädter sind sehr, sehr schwer zu ersetzen." Er sagt nichts zur Qualität der neuen Spieler, deutet an, dass er manchen nicht wollte...zählen wir zwei und zwei zusammen und schlussfolgern: Die Spieler sind für ihn NICHT ersetzt worden.
Für sich genommen sind diese Äusserungen schon spannend. Faszinierend wird es aber, dass es früher immer hiess, Favre sei ein gleichberechtigter Player in den Transfers. Penibler Scout, habe klare Vorstellungen, auf die Eberl eingeht...
Jetzt haben wir einen deutlichen Kontrapunkt (wie gesagt in mehreren Interviews wiederholt, also nicht nur so dahergesagt). Das ergibt einen spannenden Einblick in das Verhältnis Favre/Eberl. ODER Favre möchte einfach nur die Verantwortung von sich schieben. Auf jeden Fall spannend.
sehr guter anregender post nur teile ich die gedanken nicht (;
mein eindruck von favre: ihn interessieren die interviews nicht, er ist nicht bei der sache, gibt relativ nichtssagende antworten und will so schnell wie möglich wieder weg.
ist mir ehrlich gesagt auch lieber,als trainer und verantwortliche anderer vereine, die sich ständig in die öffentlichkeit penetrieren.. aber okay.. das ist geschmackssache..
unter dem gesichtspunkt denke ich, dass er bei den interviews sein stimme im chor der euphorie bewusst verweigert hat, weil er weiß, dass nächstes jahr auch gladbach erstmal 40 punkte holen muss, etc.
ist doch auch vollkommen richtig druck von de jong, xhaka,.. zu nehmen.. lob bekommen die doch schon seit wochen zu hören, dabei ist noch keine bundesliga-minute absolviert..
ich finde diese vorsicht von favre durchaus sympathisch.
hätte er seinen vertrag nicht kürzlich verlängert, hätten einige user und zeitungen anhand seiner statements schon wieder über seinen vorzeitigen spontanen abflug noch vor der saison, so zwischen qualifikationshin- und rückspiel, spekuliert :D
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Ich finde es völlig verständlich dass Favre auf die Euphoriebremse tritt, das hat er letzte Saison auch gemacht und war immens wichtig.
Seine Botschaften finde ich aber diesmal beunruhigend, denn er distanziert sich ziemlich deutlich von den Transfers und auch von Eberl. Nur um auf die Euphoriebremse zu treten? Das kann man auch geräuschloser machen.
Nüchtern betrachtet sagt er:
- Es sind nicht seine Transfers. Eberl hat sie lange gescoutet, Favre hat sie kaum gesehen. [Er sagt NICHT: Ich bin froh, dass der Verein sich gestreckt hat um seine Wünsche wahr zu machen.)
Zwischen den Zeilen sagt er: Die Verantwortung liegt bei Eberl. Ich hätte eher andere Spieler geholt.
- Die neuen Spieler sind jung und haben noch nicht viel geleistet (Er sagt NICHT: Wir haben tolle Jungs geholt, aber sie sind noch jung und müssen sich erst noch anpassen. Er sagt absolut NICHTs zur Qualität der neuen Spieler)
- "Sie wollten ihn [de Jong] also nicht?" - Ausweichende Antwort. "...ich vertraue Max Eberl und der Scouting-Abteilung".
- "Reus, Dante und Neustädter sind sehr, sehr schwer zu ersetzen." Er sagt nichts zur Qualität der neuen Spieler, deutet an, dass er manchen nicht wollte...zählen wir zwei und zwei zusammen und schlussfolgern: Die Spieler sind für ihn NICHT ersetzt worden.
Für sich genommen sind diese Äusserungen schon spannend. Faszinierend wird es aber, dass es früher immer hiess, Favre sei ein gleichberechtigter Player in den Transfers. Penibler Scout, habe klare Vorstellungen, auf die Eberl eingeht...
Jetzt haben wir einen deutlichen Kontrapunkt (wie gesagt in mehreren Interviews wiederholt, also nicht nur so dahergesagt). Das ergibt einen spannenden Einblick in das Verhältnis Favre/Eberl. ODER Favre möchte einfach nur die Verantwortung von sich schieben. Auf jeden Fall spannend.
sehr guter anregender post nur teile ich die gedanken nicht (;
mein eindruck von favre: ihn interessieren die interviews nicht, er ist nicht bei der sache, gibt relativ nichtssagende antworten und will so schnell wie möglich wieder weg.
ist mir ehrlich gesagt auch lieber,als trainer und verantwortliche anderer vereine, die sich ständig in die öffentlichkeit penetrieren.. aber okay.. das ist geschmackssache..
unter dem gesichtspunkt denke ich, dass er bei den interviews sein stimme im chor der euphorie bewusst verweigert hat, weil er weiß, dass nächstes jahr auch gladbach erstmal 40 punkte holen muss, etc.
ist doch auch vollkommen richtig druck von de jong, xhaka,.. zu nehmen.. lob bekommen die doch schon seit wochen zu hören, dabei ist noch keine bundesliga-minute absolviert..
ich finde diese vorsicht von favre durchaus sympathisch.
hätte er seinen vertrag nicht kürzlich verlängert, hätten einige user und zeitungen anhand seiner statements schon wieder über seinen vorzeitigen spontanen abflug noch vor der saison, so zwischen qualifikationshin- und rückspiel, spekuliert :D
20.07.2012 - 16:36 Uhr
Zitat von netzer7:
Zitat von Boekelburg:
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Ich finde es völlig verständlich dass Favre auf die Euphoriebremse tritt, das hat er letzte Saison auch gemacht und war immens wichtig.
Seine Botschaften finde ich aber diesmal beunruhigend, denn er distanziert sich ziemlich deutlich von den Transfers und auch von Eberl. Nur um auf die Euphoriebremse zu treten? Das kann man auch geräuschloser machen.
Nüchtern betrachtet sagt er:
- Es sind nicht seine Transfers. Eberl hat sie lange gescoutet, Favre hat sie kaum gesehen. [Er sagt NICHT: Ich bin froh, dass der Verein sich gestreckt hat um seine Wünsche wahr zu machen.)
Zwischen den Zeilen sagt er: Die Verantwortung liegt bei Eberl. Ich hätte eher andere Spieler geholt.
- Die neuen Spieler sind jung und haben noch nicht viel geleistet (Er sagt NICHT: Wir haben tolle Jungs geholt, aber sie sind noch jung und müssen sich erst noch anpassen. Er sagt absolut NICHTs zur Qualität der neuen Spieler)
- "Sie wollten ihn [de Jong] also nicht?" - Ausweichende Antwort. "...ich vertraue Max Eberl und der Scouting-Abteilung".
- "Reus, Dante und Neustädter sind sehr, sehr schwer zu ersetzen." Er sagt nichts zur Qualität der neuen Spieler, deutet an, dass er manchen nicht wollte...zählen wir zwei und zwei zusammen und schlussfolgern: Die Spieler sind für ihn NICHT ersetzt worden.
Für sich genommen sind diese Äusserungen schon spannend. Faszinierend wird es aber, dass es früher immer hiess, Favre sei ein gleichberechtigter Player in den Transfers. Penibler Scout, habe klare Vorstellungen, auf die Eberl eingeht...
Jetzt haben wir einen deutlichen Kontrapunkt (wie gesagt in mehreren Interviews wiederholt, also nicht nur so dahergesagt). Das ergibt einen spannenden Einblick in das Verhältnis Favre/Eberl. ODER Favre möchte einfach nur die Verantwortung von sich schieben. Auf jeden Fall spannend.
Wir alle kennen nicht den Kontext dieses Interviews. Das LF auch mal deutlich schlechte Laune haben kann, haben wir in seinen Äußerungen nach dem Preußen Münster Testspiel ja schon gemerkt. Aus den Aussagen dieses Interviews jetzt ein gestörtes Binnenverhältnis zu kreieren - 2 Wochen nachdem er seinen Vertrag verlängert hat - find ich sehr arg.
Es scheint mir eher, dass Monsieur Favre der Rummel um die Neuzugänge und die gestiegene Erwartungshaltung nervt und sich gezwungen sieht dagegen anzugehen (er wird ja auch auf die Aussagen von Stevens, Kloppo u.a. angesprochen).
Zudem sind die von 63erBorusse genannten Kommunikationsprobleme aufgrund der Sprachbarriere tatsächlich immer zu berücksichtigen, weswegen man nicht mit jeden Halbsatz auf die Goldwaage legen sollte.
Genauso sehe Ich das auch.@63 hat hier ziemlich genau Favres Ausage interpretiert. Es ist doch unsinnig zu glauben dass de Jong NICHT Wunschspieler von Favre ist. Die haben sich die letzte Wochen öfters über Telefon ausgetauscht. Ausserdem war Favre den Grund für Luuk zu uns zu kommen. Deshalb mal bitte die Füsse standhalten. Lucien weisst ziemlich genau das die Neuen Voll auf seine Kappe gehen.
Zitat von Boekelburg:
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Ich finde es völlig verständlich dass Favre auf die Euphoriebremse tritt, das hat er letzte Saison auch gemacht und war immens wichtig.
Seine Botschaften finde ich aber diesmal beunruhigend, denn er distanziert sich ziemlich deutlich von den Transfers und auch von Eberl. Nur um auf die Euphoriebremse zu treten? Das kann man auch geräuschloser machen.
Nüchtern betrachtet sagt er:
- Es sind nicht seine Transfers. Eberl hat sie lange gescoutet, Favre hat sie kaum gesehen. [Er sagt NICHT: Ich bin froh, dass der Verein sich gestreckt hat um seine Wünsche wahr zu machen.)
Zwischen den Zeilen sagt er: Die Verantwortung liegt bei Eberl. Ich hätte eher andere Spieler geholt.
- Die neuen Spieler sind jung und haben noch nicht viel geleistet (Er sagt NICHT: Wir haben tolle Jungs geholt, aber sie sind noch jung und müssen sich erst noch anpassen. Er sagt absolut NICHTs zur Qualität der neuen Spieler)
- "Sie wollten ihn [de Jong] also nicht?" - Ausweichende Antwort. "...ich vertraue Max Eberl und der Scouting-Abteilung".
- "Reus, Dante und Neustädter sind sehr, sehr schwer zu ersetzen." Er sagt nichts zur Qualität der neuen Spieler, deutet an, dass er manchen nicht wollte...zählen wir zwei und zwei zusammen und schlussfolgern: Die Spieler sind für ihn NICHT ersetzt worden.
Für sich genommen sind diese Äusserungen schon spannend. Faszinierend wird es aber, dass es früher immer hiess, Favre sei ein gleichberechtigter Player in den Transfers. Penibler Scout, habe klare Vorstellungen, auf die Eberl eingeht...
Jetzt haben wir einen deutlichen Kontrapunkt (wie gesagt in mehreren Interviews wiederholt, also nicht nur so dahergesagt). Das ergibt einen spannenden Einblick in das Verhältnis Favre/Eberl. ODER Favre möchte einfach nur die Verantwortung von sich schieben. Auf jeden Fall spannend.
Wir alle kennen nicht den Kontext dieses Interviews. Das LF auch mal deutlich schlechte Laune haben kann, haben wir in seinen Äußerungen nach dem Preußen Münster Testspiel ja schon gemerkt. Aus den Aussagen dieses Interviews jetzt ein gestörtes Binnenverhältnis zu kreieren - 2 Wochen nachdem er seinen Vertrag verlängert hat - find ich sehr arg.
Es scheint mir eher, dass Monsieur Favre der Rummel um die Neuzugänge und die gestiegene Erwartungshaltung nervt und sich gezwungen sieht dagegen anzugehen (er wird ja auch auf die Aussagen von Stevens, Kloppo u.a. angesprochen).
Zudem sind die von 63erBorusse genannten Kommunikationsprobleme aufgrund der Sprachbarriere tatsächlich immer zu berücksichtigen, weswegen man nicht mit jeden Halbsatz auf die Goldwaage legen sollte.
Genauso sehe Ich das auch.@63 hat hier ziemlich genau Favres Ausage interpretiert. Es ist doch unsinnig zu glauben dass de Jong NICHT Wunschspieler von Favre ist. Die haben sich die letzte Wochen öfters über Telefon ausgetauscht. Ausserdem war Favre den Grund für Luuk zu uns zu kommen. Deshalb mal bitte die Füsse standhalten. Lucien weisst ziemlich genau das die Neuen Voll auf seine Kappe gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MGBFanAusHolland am 20.07.2012 um 16:40 Uhr bearbeitet
20.07.2012 - 16:37 Uhr
Da Favre sechs Jahre lang Kommunikation und Psychologie studiert hat, bin ich mir sicher, dass er genau weiß, welche Aussagen er vor der Presse tätigen kann und welche nicht.
Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen wegen dieses Interviews. ;)
Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen wegen dieses Interviews. ;)
20.07.2012 - 16:49 Uhr
Zitat von Boekelburg:
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Das sehe ich auch so und auch deine weitere Interpretation der Aussagen von Favre kann ich gut nachvollziehen. Zunächst läßt das Interview nur den Schluß zu, dass aus Favres Sicht die Verpflichtung von jungen und Bundesliga-unerfahrenen Spielern als Ersatz für Reus, Dante, Neustädter ein grosses Risiko darstellt. Was ich nicht verstehe ist, warum er sich sowenig bei den Transferentscheidungen eingebracht hat ("keine Zeit" ist ja wohl ein Witz) bzw. warum er nicht daran beteiligt wurde? Das Favre dann gleich noch jede Mitverantwortung ablehnt, gibt der Sache definitiv ein ziemlich unangenehmes Geschmäckle.
Wenn ein erfahrender Trainer, der seine Worte in der Vergangenheit durchaus gewählt einzusetzen wusste, in mehreren (!) Interviews so deutliche Worte trifft, kann man nicht einfach sagen: Sommerpausentheater, man darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, etc.
Das sehe ich auch so und auch deine weitere Interpretation der Aussagen von Favre kann ich gut nachvollziehen. Zunächst läßt das Interview nur den Schluß zu, dass aus Favres Sicht die Verpflichtung von jungen und Bundesliga-unerfahrenen Spielern als Ersatz für Reus, Dante, Neustädter ein grosses Risiko darstellt. Was ich nicht verstehe ist, warum er sich sowenig bei den Transferentscheidungen eingebracht hat ("keine Zeit" ist ja wohl ein Witz) bzw. warum er nicht daran beteiligt wurde? Das Favre dann gleich noch jede Mitverantwortung ablehnt, gibt der Sache definitiv ein ziemlich unangenehmes Geschmäckle.
20.07.2012 - 17:18 Uhr
Zitat von Snellius:
Zitat von Poda81:
Was hier alle mit den Medien haben. Ich finde das Interview wurde sehr sachorientiert geführt. Keine Panikmache oder so.
Apropos Panikmache:
Hätte Favre seinen Vertrag vor 2 Wochen verlängert, wenn er unzufrieden mit den Neuverpflichtungen wäre? Allen, die dem gestrigen Interview mit der WZ allzuviel negative Äußerungen Favres sehen, sei doch nochmal folgendes Interview mit ihm ans Herz gelegt - 2 Wochen alt:
http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews[tt_news]=5384&cHash=e1dcf87c7fe526879cfa1fc7a185486c
Wie (mehrfach) betont, habe ich keine Sekunde daran gezweifelt, dass Favre insgesamt zufrieden ist. Auch intern wird er sicher anders reden. Es geht mir nur um die Außendarstellung in diesem Fall. Die ist einfach unglücklich. Punkt.
Das Interview auf borussia.de zeigt doch, wie es besser geht :)
Zitat von Poda81:
Was hier alle mit den Medien haben. Ich finde das Interview wurde sehr sachorientiert geführt. Keine Panikmache oder so.
Apropos Panikmache:
Hätte Favre seinen Vertrag vor 2 Wochen verlängert, wenn er unzufrieden mit den Neuverpflichtungen wäre? Allen, die dem gestrigen Interview mit der WZ allzuviel negative Äußerungen Favres sehen, sei doch nochmal folgendes Interview mit ihm ans Herz gelegt - 2 Wochen alt:
http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews[tt_news]=5384&cHash=e1dcf87c7fe526879cfa1fc7a185486c
Wie (mehrfach) betont, habe ich keine Sekunde daran gezweifelt, dass Favre insgesamt zufrieden ist. Auch intern wird er sicher anders reden. Es geht mir nur um die Außendarstellung in diesem Fall. Die ist einfach unglücklich. Punkt.
Das Interview auf borussia.de zeigt doch, wie es besser geht :)
20.07.2012 - 17:19 Uhr
Merkwürdig das einige Verschwörungstheoretiker andere Aussagen nicht so auf die Goldwaage legen. Favre hat nach seiner Zeit in Berlin gesagt das es ein Fehler war Kompromisse einzugehen (vor seiner Vertragsverlängerung wurde auf dieser Aussage immer wieder herumgeritten, aber jetzt passt sie anscheinend nicht mehr :rolleyes ). Und wenn er sich von den jetzigen Transfers distanzieren würde (was ich ehrlich gesagt für ziemlich starken oder sogar schon hochgradig lächerlichen Tobak halte), dann hätte er wohl kaum seinen Vertrag verlängert und gesagt er freut sich auf die Zukunft. Favre ist kein genialer Rhetoriker oder Poet, deswegen finde ich es albern in alles etwas hinein zu interpretieren (bzw. nur in die Dinge, sich sich zur Panikmache eignen). Man kann Aussagen auch einfach mal so stehen lassen, zumal wir das hier eh nicht auflösen können. Und den Verantwortlichen jedes Wort im Mund herumzudrehen, finde ich auf Dauer auch etwas respektlos. Bei Interviews antwortet man in der Regel sofort und kann nicht vorher noch die möglichen Subtexte abschätzen und das ganze dann nochmal umformulieren damit es so wenig Interpretationsspielraum wie möglich gibt. Das würde bei der Anzahl auch viel zu lange dauern und am Ende werden trotzdem wieder irgendwelche Verschwörungen hineininterpretiert. Wenn klare Aussagen getroffen werden, suchen doch auch wieder welche das Haar in der Suppe, warum er denn nicht was anderes gesagt hat. Und das wir mit der Zeit dann nur noch lächerlich.
Seit der Bekanntgabe das Reus wechselt, wurde fast täglich geschrieben warum sagt Favre dies nicht, warum sagt Favre das nicht wenn er denn bleiben möchte...Es wurden ihm Dinge unterstellt weil er jenes nicht gesagt hat....Dann hat er plötzlich unterschrieben und jetzt sucht man wieder neue Verschwörungstheorien. Ich bin auch nicht so naiv und glaube alles was gesagt oder geschrieben wird, aber man sollte damit auch ein bisschen vorsichtig sein und es nicht übertreiben.
Und es kann niemand sicher sagen wie die Neuzugänge sich hier machen werden, das wüsste man nicht mal wenn wir Messi und C. Ronaldo verpflichtet hätten. Zumal das sich das ganze auch erstmal entwickeln muss. Und da Favre der größte Realist ist den ich im Fußball kenne, wird man auch nie irgendwelche Parolen von ihm hören, nur damit die Fans sich schönere Luftschlösser bauen können. Aber das heißt doch nicht gleich das er nicht hinter einer Sache steht. Diskussionen sind schön und gut, aber hier fehlt auf Dauer einfach die Grundlage und das finde ich dann wie erwähnt, unseren Verantwortlichen gegenüber respektlos wenn man ihnen ständig indirekt Dinge unterstellt. So einen Mist veranstaltet schon der Boulevard Woche für Woche, da brauchen wir uns nicht auch noch auf dieses Niveau zu begeben und unnötig "Brandherde" legen.
Seit der Bekanntgabe das Reus wechselt, wurde fast täglich geschrieben warum sagt Favre dies nicht, warum sagt Favre das nicht wenn er denn bleiben möchte...Es wurden ihm Dinge unterstellt weil er jenes nicht gesagt hat....Dann hat er plötzlich unterschrieben und jetzt sucht man wieder neue Verschwörungstheorien. Ich bin auch nicht so naiv und glaube alles was gesagt oder geschrieben wird, aber man sollte damit auch ein bisschen vorsichtig sein und es nicht übertreiben.
Und es kann niemand sicher sagen wie die Neuzugänge sich hier machen werden, das wüsste man nicht mal wenn wir Messi und C. Ronaldo verpflichtet hätten. Zumal das sich das ganze auch erstmal entwickeln muss. Und da Favre der größte Realist ist den ich im Fußball kenne, wird man auch nie irgendwelche Parolen von ihm hören, nur damit die Fans sich schönere Luftschlösser bauen können. Aber das heißt doch nicht gleich das er nicht hinter einer Sache steht. Diskussionen sind schön und gut, aber hier fehlt auf Dauer einfach die Grundlage und das finde ich dann wie erwähnt, unseren Verantwortlichen gegenüber respektlos wenn man ihnen ständig indirekt Dinge unterstellt. So einen Mist veranstaltet schon der Boulevard Woche für Woche, da brauchen wir uns nicht auch noch auf dieses Niveau zu begeben und unnötig "Brandherde" legen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BorussenRaute am 20.07.2012 um 17:41 Uhr bearbeitet
20.07.2012 - 17:22 Uhr
Und ihr seid wirklich der Meinung das für Favre, der das System, die Eingespieltheit, das Umschalten und das Zusammenspiel mit den Laufwegen, als wichtigstes Gut seiner Spielweise ansieht, irgend einen Spieler, der noch nicht mit dem Team gespielt hat und daher gar nicht über dieses Wissen verfügen KANN, als adäquaten Ersatz sieht?
Ich gehe so weit das ich sage KEINER (!) wäre für Favre ein ausreichender Ersatz für die 3 geworden. KEINER!
Denn jeder muss erst man in die Mannschaft finden, sich an System, Vorgaben, Laufwege und die Mitspieler selbst gewöhnen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das weiß auch Favre.
Und ich denke genau das meinte er. Natürlich kann ein Dominguez (noch) kein Ersatz für Dante sein. Er kennt weder die Liga, noch die Gegner, noch die eigene Mannschaft und auch nicht deren Spielweise und Laufwege. Ist doch klar das er auf Grund der fehlenden Erfahrung IM TEAM Dante (noch) nicht ersetzen kann.
Gleiches bei Xhaka und de Jong.
Man muss auch mal sehen: Wenn de Jong ein direkter Ersatz für Reus wäre, hätte Dortmund ihn gekauft und Geld gespart.
Gleiches bei Dominguez und Dante, da für den guten Alvaro das Alter eine Rolle spielt.
Alle 3 KÖNNEN in ihre Rolle wachsen, sie irgendwann ausfüllen und vll sogar besser werden.
Aber Stand JETZT sind sie noch kein gleichwertiger Ersatz!
Und ich denke genau das meinte Favre!
Ich gehe so weit das ich sage KEINER (!) wäre für Favre ein ausreichender Ersatz für die 3 geworden. KEINER!
Denn jeder muss erst man in die Mannschaft finden, sich an System, Vorgaben, Laufwege und die Mitspieler selbst gewöhnen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das weiß auch Favre.
Und ich denke genau das meinte er. Natürlich kann ein Dominguez (noch) kein Ersatz für Dante sein. Er kennt weder die Liga, noch die Gegner, noch die eigene Mannschaft und auch nicht deren Spielweise und Laufwege. Ist doch klar das er auf Grund der fehlenden Erfahrung IM TEAM Dante (noch) nicht ersetzen kann.
Gleiches bei Xhaka und de Jong.
Man muss auch mal sehen: Wenn de Jong ein direkter Ersatz für Reus wäre, hätte Dortmund ihn gekauft und Geld gespart.
Gleiches bei Dominguez und Dante, da für den guten Alvaro das Alter eine Rolle spielt.
Alle 3 KÖNNEN in ihre Rolle wachsen, sie irgendwann ausfüllen und vll sogar besser werden.
Aber Stand JETZT sind sie noch kein gleichwertiger Ersatz!
Und ich denke genau das meinte Favre!
20.07.2012 - 18:43 Uhr
Zitat von Netzer73:
Immer noch nich dahintergekommen, wie Lucien tickt ...?! :p
Macht Euch ma keen Kopp, Jungs ..., dat is unser Lulu, wie er leibt und lebt. :cool
Da kommt noch nich ma der Hans mit ..., die Medienfuzzis gucken heute bei Trainerinterviews noch komischer drein als beim Meyer damals...
Ich finds einfach nur cool ..., das is klar ... ;)
Ich behaupte auch: hätten wir das Interview live gesehen und vor allem seine Worte gehört statt gelesen, würden hier die Reaktionen ganz anders aussehen. So ist der eben, der Mann ;)
Immer noch nich dahintergekommen, wie Lucien tickt ...?! :p
Macht Euch ma keen Kopp, Jungs ..., dat is unser Lulu, wie er leibt und lebt. :cool
Da kommt noch nich ma der Hans mit ..., die Medienfuzzis gucken heute bei Trainerinterviews noch komischer drein als beim Meyer damals...
Ich finds einfach nur cool ..., das is klar ... ;)
Ich behaupte auch: hätten wir das Interview live gesehen und vor allem seine Worte gehört statt gelesen, würden hier die Reaktionen ganz anders aussehen. So ist der eben, der Mann ;)
20.07.2012 - 18:46 Uhr
Zitat von Herr-von-Boedefeld:
Und ihr seid wirklich der Meinung das für Favre, der das System, die Eingespieltheit, das Umschalten und das Zusammenspiel mit den Laufwegen, als wichtigstes Gut seiner Spielweise ansieht, irgend einen Spieler, der noch nicht mit dem Team gespielt hat und daher gar nicht über dieses Wissen verfügen KANN, als adäquaten Ersatz sieht?
Ich gehe so weit das ich sage KEINER (!) wäre für Favre ein ausreichender Ersatz für die 3 geworden. KEINER!
Denn jeder muss erst man in die Mannschaft finden, sich an System, Vorgaben, Laufwege und die Mitspieler selbst gewöhnen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das weiß auch Favre.
Und ich denke genau das meinte er. Natürlich kann ein Dominguez (noch) kein Ersatz für Dante sein. Er kennt weder die Liga, noch die Gegner, noch die eigene Mannschaft und auch nicht deren Spielweise und Laufwege. Ist doch klar das er auf Grund der fehlenden Erfahrung IM TEAM Dante (noch) nicht ersetzen kann.
Gleiches bei Xhaka und de Jong.
Man muss auch mal sehen: Wenn de Jong ein direkter Ersatz für Reus wäre, hätte Dortmund ihn gekauft und Geld gespart.
Gleiches bei Dominguez und Dante, da für den guten Alvaro das Alter eine Rolle spielt.
Alle 3 KÖNNEN in ihre Rolle wachsen, sie irgendwann ausfüllen und vll sogar besser werden.
Aber Stand JETZT sind sie noch kein gleichwertiger Ersatz!
Und ich denke genau das meinte Favre!
Ganz deiner Meinung! In jedem Punkt!
Und ihr seid wirklich der Meinung das für Favre, der das System, die Eingespieltheit, das Umschalten und das Zusammenspiel mit den Laufwegen, als wichtigstes Gut seiner Spielweise ansieht, irgend einen Spieler, der noch nicht mit dem Team gespielt hat und daher gar nicht über dieses Wissen verfügen KANN, als adäquaten Ersatz sieht?
Ich gehe so weit das ich sage KEINER (!) wäre für Favre ein ausreichender Ersatz für die 3 geworden. KEINER!
Denn jeder muss erst man in die Mannschaft finden, sich an System, Vorgaben, Laufwege und die Mitspieler selbst gewöhnen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das weiß auch Favre.
Und ich denke genau das meinte er. Natürlich kann ein Dominguez (noch) kein Ersatz für Dante sein. Er kennt weder die Liga, noch die Gegner, noch die eigene Mannschaft und auch nicht deren Spielweise und Laufwege. Ist doch klar das er auf Grund der fehlenden Erfahrung IM TEAM Dante (noch) nicht ersetzen kann.
Gleiches bei Xhaka und de Jong.
Man muss auch mal sehen: Wenn de Jong ein direkter Ersatz für Reus wäre, hätte Dortmund ihn gekauft und Geld gespart.
Gleiches bei Dominguez und Dante, da für den guten Alvaro das Alter eine Rolle spielt.
Alle 3 KÖNNEN in ihre Rolle wachsen, sie irgendwann ausfüllen und vll sogar besser werden.
Aber Stand JETZT sind sie noch kein gleichwertiger Ersatz!
Und ich denke genau das meinte Favre!
Ganz deiner Meinung! In jedem Punkt!
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