24.07.2026 - 09:57 | Quelle: The Athletic/Sky/Transfermarkt | Lesedauer: unter 3 Min.
FC Chelsea
Maxence Lacroix
Matsima dafür zu Crystal Palace? 

Lacroix kommt: Chelsea knackt zum 4. Mal 300-Millionen-Marke – VfL Wolfsburg profitiert

Chelsea knackt mit Lacroix wieder 300-Millionen-Marke – VfL Wolfsburg profitiert
©IMAGO

Zwei Jahre nach seinem Abgang vom VfL Wolfsburg macht Frankreichs WM-Teilnehmer Maxence Lacroix den nächsten Karriereschritt. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger von Crystal Palace schließt sich vorbehaltlich des Medizinchecks dem einmal mehr äußerst investitionsfreudigen FC Chelsea an. Das berichten verschiedene Medien am Freitagvormittag übereinstimmend.



Demnach haben sich die Blues mit den Eagles auf eine Ablöse von rund 61 Millionen Euro geeinigt. Lacroix soll nach erfolgreicher Untersuchung einen Vertrag bis 2032 unterzeichnen. Der Conference-League-Sieger aus Südlondon nahm nur beim Abgang von Eberechi Eze (27) zu Arsenal vor einem Jahr eine höhere Ablöse ein: 69,3 Mio. Euro.



Für Chelsea hingegen ist solch eine Summe keine Neuigkeit: Mehr als 60 Mio. Euro flossen bereits für 13 Spieler. Mit dem Lacroix-Transfer knacken die Londoner mit Neu-Coach Xabi Alonso zudem zum vierten Mal in der Historie die 300-Millionen-Marke für Neuzugänge. Nach den Transfers des Defensivmannes, von Rekordzugang Morgan Rogers (23 | 138 Mio. von Aston Villa), Stürmer Emmanuel Emegha (23, Straßburg) sowie den Talenten Marco Palestra (21, Atalanta), Geovany Quenda (19 | Sporting), Denner (18 | Corinthians) und Dastan Satpaev (17 | Kairat Almaty) liegen die Ausgaben bei mindestens 318,4 Mio. Euro. Wie hoch die Ablöse ist, die für Emegha an den französischen Partnerklub floss, ist noch nicht bekannt.



Lacroix-Transfer zu Chelsea: Auch Wolfsburg profitiert


Vom erneuten Kaufrausch Chelseas profitiert auch Wolfsburg, das 2024 von Crystal Palace 18 Mio. Euro für Lacroix erhalten hatte. Laut „Sky“ ist der Bundesliga-Absteiger mit 10 bis 15 Prozent an der Ablöse beteiligt. Sollte die Klausel auf die Gesamtablöse wirken, sind demnach bis zu 9 Mio. Euro für den VfL drin. Bei einer üblichen Beteiligung am Transfergewinn wären es minimal immer noch 4,3 Mio. Euro.


Lacroix hat seinen Marktwert bei Crystal Palace sukzessive von 20 Mio. auf 50 Mio. Euro gesteigert. Seit seinem Transfer stand er in 98 Spielen auf dem Feld und steuerte vier Tore sowie vier Vorlagen in der erfolgreichsten Zeit der Klubgeschichte bei. Neben der Conference League gewann er unter dem mittlerweile zu Nottingham Forest gewechselten Trainer Oliver Glasner auch den FA Cup sowie den Community Shield. Dabei sah er nur eine Rote Karte, in Wolfsburg war Lacroix in 130 Partien sechsmal vom Platz gestellt worden (zweimal Gelb-Rot, viermal Rot). Dem französischen Kader gehört er seit dem Frühjahr an und stand bei der WM dreimal auf dem Feld, darunter bei den Niederlagen im Halbfinale gegen Spanien (0:2 ) sowie im Spiel um Platz drei gegen England (4:6).



Palace sucht Lacroix-Nachfolger: Kommt Augsburgs Matsima?


Palace sieht sich derweil auf der Suche nach einem Nachfolger erneut in der Bundesliga um. Chrislain Matsima vom FC Augsburg wird seit einigen Tagen mit den Eagles in Verbindung gebracht. Der 24-Jährige hatte seinen Vertrag beim Bundesligisten im November 2025 bis 2030 verlängert. Eine Ausstiegsklausel soll nicht enthalten sein, der FCA kann also auf einen Rekordabgang pokern: Diesen Titel trägt seit elf Jahren Abdul Rahman Baba (32), der damals für 26 Mio. Euro zum FC Chelsea ging. Eine Offerte in Höhe von 20 Mio. Euro sollen die Fuggerstädter um Sportchef Benjamin Weber schon abgelehnt haben, berichtet „Sky“. Sollte es mit Matsima nicht klappen, würden sich die Augen der Südlondoner laut „The Athletic“ auf Trabzonspor und Chibuike Nwaiwu (23) richten.



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Letzte Beiträge Newsforum

fdwdhf 1.FC Union Berlin fdwdhf 25.07.2026 - 17:48
Zitat von Mate90
Die Premier League und natürlich pioniersmäßig der FC Chelsea haben den internationalen Fußball zerstört.


Sehe ich ähnlich.

Die WM fand ich traurig & lahm bis zum Viertel-/Halbfinale.
CL das Gleiche. Im besten Fall kommt ein "gallisches Dorf" ins Achtelfinale ansonsten ist es künstlich aufgeblähter Mist.

Für die aktiven Sportler ist es bestimmt toll dabei zu sein...
Ich suche mir nach 35 Jahren bald ein anderes Hobby.

Chelsea, CL Reform, WM Reform... Ich bin zermürbt.
Mate90 Mate90 24.07.2026 - 17:46
Zitat von I-National

Zitat von Mate90

Zitat von I-National

Zitat von Dimi727

sperrt den Laden, was ein Scheiß. 50 Mann Kader, x-tes Transferfenster im 3 stelligen Millionenbereich. Ja ne ist klar.


Ich finde es ja schon etwas amüsant, dass man sich über Chelsea echauffiert und den Eindruck macht, sich "persönlich angegriffen" zu fühlen, die trotz verrückter Ausgaben seit Boehli nichts reißen, aber Paris vollkommen akzeptiert (hat), die sich mit ca. 2,5-3 Milliarden externen Investments die Position erkauft haben, die letzten 2 Saisons die Champions League zu gewinnen.

Noch dazu verstößt Chelsea nicht einmal gegen Finanzregeln (bzw. wenn dann im minimalen Bereich, wo es quasi egal ist). Und ob ihr "genialer Plan" mit den ewig langen Vertragslaufzeiten und saisonalen Spielerochaden aufgeht - momentan sieht es ja eher nicht danach aus. Also warum die ganze Aufregung.


Und mal ehrlich: wen jucken denn diese Finanzregelungen noch? Die sind nur da, um da zu sein.


Eben überhaupt nicht! In der PL waren die in den letzen Jahren sehr hart. Ansonsten hätten sich Boehly-Chelsea und Newcastle ein ähnliches Konstrukt zusammengekauft, wie Paris oder City nach der Übernahme. Die PSR Regeln (und ihre Nachfolgeregelung) sorgen dafür, dass sowas in der PL nicht mal mehr im Ansatz möglich ist.


Ich schaue mir Chelsea an und frage: was ist nicht mehr möglich?

Multi Club Ownership? Check
Alle naselang 300 plus Millionen ausgegeben? Check
Transfers mit noch mehr Geld kapern? Check
70 Mann Kader mit Verträgen bis 2040? Check

Mag ja, dass man versucht dagegen zu regeln im Detail, aber die Handlungen der Vereine, gerade Chelseas, sprechen eine andere Sprache.
Davon abgesehen ist die PL finanziell so dermaßen enteilt, dass das kaum noch einen Unterschied macht. Was die PL intern macht, juckt doch nicht. Dass aber Aufsteiger mehr Geld haben als der BVB, das juckt.

Die Premier League und natürlich pioniersmäßig der FC Chelsea haben den internationalen Fußball zerstört.
I-National I-National 24.07.2026 - 16:41
Zitat von Mate90
Zitat von I-National

Zitat von Dimi727

sperrt den Laden, was ein Scheiß. 50 Mann Kader, x-tes Transferfenster im 3 stelligen Millionenbereich. Ja ne ist klar.


Ich finde es ja schon etwas amüsant, dass man sich über Chelsea echauffiert und den Eindruck macht, sich "persönlich angegriffen" zu fühlen, die trotz verrückter Ausgaben seit Boehli nichts reißen, aber Paris vollkommen akzeptiert (hat), die sich mit ca. 2,5-3 Milliarden externen Investments die Position erkauft haben, die letzten 2 Saisons die Champions League zu gewinnen.

Noch dazu verstößt Chelsea nicht einmal gegen Finanzregeln (bzw. wenn dann im minimalen Bereich, wo es quasi egal ist). Und ob ihr "genialer Plan" mit den ewig langen Vertragslaufzeiten und saisonalen Spielerochaden aufgeht - momentan sieht es ja eher nicht danach aus. Also warum die ganze Aufregung.


Und mal ehrlich: wen jucken denn diese Finanzregelungen noch? Die sind nur da, um da zu sein.


Eben überhaupt nicht! In der PL waren die in den letzen Jahren sehr hart. Ansonsten hätten sich Boehly-Chelsea und Newcastle ein ähnliches Konstrukt zusammengekauft, wie Paris oder City nach der Übernahme. Die PSR Regeln (und ihre Nachfolgeregelung) sorgen dafür, dass sowas in der PL nicht mal mehr im Ansatz möglich ist.
Autor
Matteo
Marius Soyke
TM-Username: Matteo

Community-Mitglied der 1. Stunde und Teil der Redaktion seit Ende 2013. Serieamore!

Alle Beiträge des Autors
Maxence Lacroix
FC Chelsea
Maxence Lacroix
Geb./Alter:
06.04.2000 (26)
Nat.:  Frankreich
Akt. Verein:
FC Chelsea
Vertrag bis:
30.06.2032
Position:
Innenverteidiger
Marktwert:
50,00 Mio. €
FC Chelsea
Gesamtmarktwert:
1,36 Mrd. €
Wettbewerb:
Premier League
Trainer:
Xabi Alonso
Kadergröße:
40
Letzter Transfer:
Pep Chavarría
Crystal Palace
Gesamtmarktwert:
545,40 Mio. €
Wettbewerb:
Premier League
Trainer:
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