Matsima dafür zu Crystal Palace?
Lacroix kommt: Chelsea knackt zum 4. Mal 300-Millionen-Marke – VfL Wolfsburg profitiert
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Zwei Jahre nach seinem Abgang vom VfL Wolfsburg macht Frankreichs WM-Teilnehmer Maxence Lacroix den nächsten Karriereschritt. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger von Crystal Palace schließt sich vorbehaltlich des Medizinchecks dem einmal mehr äußerst investitionsfreudigen FC Chelsea an. Das berichten verschiedene Medien am Freitagvormittag übereinstimmend.
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Demnach haben sich die Blues mit den Eagles auf eine Ablöse von rund 61 Millionen Euro geeinigt. Lacroix soll nach erfolgreicher Untersuchung einen Vertrag bis 2032 unterzeichnen. Der Conference-League-Sieger aus Südlondon nahm nur beim Abgang von Eberechi Eze (27) zu Arsenal vor einem Jahr eine höhere Ablöse ein: 69,3 Mio. Euro.
Für Chelsea hingegen ist solch eine Summe keine Neuigkeit: Mehr als 60 Mio. Euro flossen bereits für 13 Spieler. Mit dem Lacroix-Transfer knacken die Londoner mit Neu-Coach Xabi Alonso zudem zum vierten Mal in der Historie die 300-Millionen-Marke für Neuzugänge. Nach den Transfers des Defensivmannes, von Rekordzugang Morgan Rogers (23 | 138 Mio. von Aston Villa), Stürmer Emmanuel Emegha (23, Straßburg) sowie den Talenten Marco Palestra (21, Atalanta), Geovany Quenda (19 | Sporting), Denner (18 | Corinthians) und Dastan Satpaev (17 | Kairat Almaty) liegen die Ausgaben bei mindestens 318,4 Mio. Euro. Wie hoch die Ablöse ist, die für Emegha an den französischen Partnerklub floss, ist noch nicht bekannt.
Lacroix-Transfer zu Chelsea: Auch Wolfsburg profitiert
Vom erneuten Kaufrausch Chelseas profitiert auch Wolfsburg, das 2024 von Crystal Palace 18 Mio. Euro für Lacroix erhalten hatte. Laut „Sky“ ist der Bundesliga-Absteiger mit 10 bis 15 Prozent an der Ablöse beteiligt. Sollte die Klausel auf die Gesamtablöse wirken, sind demnach bis zu 9 Mio. Euro für den VfL drin. Bei einer üblichen Beteiligung am Transfergewinn wären es minimal immer noch 4,3 Mio. Euro.
Lacroix hat seinen Marktwert bei Crystal Palace sukzessive von 20 Mio. auf 50 Mio. Euro gesteigert. Seit seinem Transfer stand er in 98 Spielen auf dem Feld und steuerte vier Tore sowie vier Vorlagen in der erfolgreichsten Zeit der Klubgeschichte bei. Neben der Conference League gewann er unter dem mittlerweile zu Nottingham Forest gewechselten Trainer Oliver Glasner auch den FA Cup sowie den Community Shield. Dabei sah er nur eine Rote Karte, in Wolfsburg war Lacroix in 130 Partien sechsmal vom Platz gestellt worden (zweimal Gelb-Rot, viermal Rot). Dem französischen Kader gehört er seit dem Frühjahr an und stand bei der WM dreimal auf dem Feld, darunter bei den Niederlagen im Halbfinale gegen Spanien (0:2 ) sowie im Spiel um Platz drei gegen England (4:6).
Palace sucht Lacroix-Nachfolger: Kommt Augsburgs Matsima?
Palace sieht sich derweil auf der Suche nach einem Nachfolger erneut in der Bundesliga um. Chrislain Matsima vom FC Augsburg wird seit einigen Tagen mit den Eagles in Verbindung gebracht. Der 24-Jährige hatte seinen Vertrag beim Bundesligisten im November 2025 bis 2030 verlängert. Eine Ausstiegsklausel soll nicht enthalten sein, der FCA kann also auf einen Rekordabgang pokern: Diesen Titel trägt seit elf Jahren Abdul Rahman Baba (32), der damals für 26 Mio. Euro zum FC Chelsea ging. Eine Offerte in Höhe von 20 Mio. Euro sollen die Fuggerstädter um Sportchef Benjamin Weber schon abgelehnt haben, berichtet „Sky“. Sollte es mit Matsima nicht klappen, würden sich die Augen der Südlondoner laut „The Athletic“ auf Trabzonspor und Chibuike Nwaiwu (23) richten.
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