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Krzysztof-Nowak-Stiftung

23.03.2004 - 21:56 Uhr
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#11
28.04.2004 - 08:37 Uhr
"Er genießt jede Sekunde seines Lebens"
VfL Wolfsburg: Skandal um "Sterbeurteil via TV-Sender" gegen Krzysztof Nowak
Von Thomas Kruse

WOLFSBURG. Jetzt ist geschehen, was nie geschehen durfte. Das Schicksal des schwer erkrankten Ex-Profis Krzysztof Nowak vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist am Montag im Sportsender DSF vor einem Millionenpublikum ausgebreitet worden.
Nowak, der wegen einer unheilbaren Muskelerkrankung (ALS) im Rollstuhl sitzt, war von seinem ehemaligen Wolfsburger Trainer Wolfgang Wolf zum Zweitliga-Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Alemania Aachen eingeladen worden. Wolf trainiert jetzt die Franken. Doch dann passierte es: DSF-Moderator Uwe Morawe kommentierte die Begegnung zwischen Wolf und Nowak mit den Worten, der junge Pole habe sich verabschiedet, weil er nur noch drei Wochen zu leben habe. "Ich war entsetzt und wäre fast vom Stuhl gefallen", war VfL-Manager Peter Pander noch gestern geschockt über dieses "Sterbeurteil, das via TV-Sender ausgesprochen wurde" (Wolfgang Wolf).
VfL-Pressesprecher Kurt Rippholz sprach von einer "Spitze an Pietätlosigkeit". Nowaks Ehefrau Beata hörte den Kommentar im VIP-Raum des Nürnberger Frankenstadions. "Ich war vollkommen geschockt. Die Aussagen über den Zustand meines Mannes entbehren jeder Grundlage", sagte die schwer geprüfte Mutter zweier Kinder.
Pander erwog sogleich, seinen morgigen Auftritt im DSF-Magazin "Viererkette" abzusagen, änderte dann aber doch seine Meinung. Denn der Sender reagierte umgehend und suspendierte Uwe Morawe vorübergehend. "Wir haben auf diese journalistische Verfehlung reagiert und Herrn Morawe aus der Berichterstattung über die erste und zweite Bundesliga genommen. Als Sender müssen wir uns der Kritik stellen. Wir werden uns sowohl bei der Familie Nowak als auch beim VfL entschuldigen. Gleiches wird auch Herr Morawe tun", betonte DSF-Sprecher Jörg Krause.
Wolfgang Wolf wertete den Vorfall als "absolute Frechheit. Man spricht nicht über einen TV-Sender ein Sterbeurteil aus, das zudem nicht stimmt". Pander und Wolf verbindet eine tiefe Freundschaft mit Nowak und seiner Familie. Der Trainer weiß: "Krzysztof genießt jede Sekunde seines Lebens."
Mittwoch, 28.04.2004

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#12
28.04.2004 - 08:38 Uhr
"Da bin ich überhaupt nicht belastbar"
VfL Wolfsburg: TV-Moderator will sich bei Familie Nowak entschuldigen – Spendet DSF für die Stiftung?


Von Thomas Kruse

"In Sachen Krzysztof Nowak bin ich sehr empfindlich und überhaupt nicht belastbar" – das sagt Peter Pander. Der VfL-Manager bezieht sich auf den unsäglichen Satz von TV-Moderator Uwe Morawe, der vor dem Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Alemania Aachen verkündet hatte, der schwer kranke Ex-Profi Nowak habe nur noch drei Wochen zu leben (wir berichteten exklusiv, siehe auch Berichterstattung im Regionalsport).
Fakt ist: Krzysztof Nowak geht es sehr schlecht. Die unheilbare Muskelerkrankung ALS hat den ehemaligen Musterprofi des VfL schwer gezeichnet. Fakt ist aber auch: Morawe überschritt die Grenze zwischen journalistischer Pflichterfüllung und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte.
Sein Arbeitgeber, der Sportsender DSF, reagiert umgehend und suspendierte den 37-Jährigen zeitlich befristet. Morawe wird sich vorerst nicht mehr um die Berichterstattung über die erste und zweite Fußall-Bundesliga kümmern. Wolfsburgs Manager Peter Pander war so wütend, dass er seine Teilnahme an der morgigen DSF-Sendung "Viererkette" absagen wollte. Jörg Krause, dem Pressesprecher des TV-Senders, gelang es aber, die Wogen zu glätten.
"Es gibt da nichts zu beschönigen. Das war eine journalistische Verfehlung des Kollegen Morawe. Deshalb bekommt er auch eine Denkpause", betonte Krause. Der Sender kann sich auch vorstellen, den kaum zu mildernden psychologischen Schaden durch eine Spende für die Stiftung des kranken Fußballers zumindest etwas abzufedern. "Wir werden unseren Mitarbeiter aber nicht entlassen. Uwe Morawe hat sich bisher nichts zu Schulden kommen lassen. Er hat vor neun Jahren als Praktikant bei unserem Sender angefangen und ist inzwischen ein augezeichneter Fußball-Experte", so der DSF-Sprecher.
Für Morawe hat sich laut Krause auch Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf ausgesprochen. "Er schätzt den Kollegen und hat uns gebeten, ihn nicht vom Sender zu nehmen. Darum habe ihn auch Krzysztof Nowak gebeten", gibt der DSF-Sprecher die Aussagen Wolfs wider. Schlaglichartig ist das Schicksal des jungen Polen somit wieder in das Interesse einer breiten Öffentlichkeit gelangt. "Dass Krzysztofs Zustand nicht besser wird, wissen wir doch alle. Aber wer halbwegs Charakter hat, der lässt so eine Aussage weg. Man muss sich doch nur vorstellen, was passiert, wenn Krzysztofs Sohn Maksymilian vor dem Fernseher sitzt und so etwas hört", empört sich Manager Peter Pander über die äußerst unsensible Behandlung des tragischen Falles.
Für den Manager ist der Vorfall ein Anlass, sich mit der generellen Problematik der Sportberichterstattung zu beschäftigen: "Mit der üblichen Oberflächlichkeit habe ich kein Problem, wenn es sich um den reinen Sport handelt. Aber in diesem Fall geht es um einen kranken Menschen und seine Familie. Es entsetzt mich, wenn ein Mensch vor Millionen Zuschauern quasi zum Sterben verurteilt wird."
Mittwoch, 28.04.2004

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#13
28.04.2004 - 08:38 Uhr
Vom DSF abgestraft! Kommentator geschmacklos gegenüber Nowak


(eh) Peter Pander, der Manager des VfL Wolfsburg, spricht von einem „Skandal”, Wolfgang Wolf, Trainer des 1. FC Nürnberg, von einer „Unverschämtheit”. In der Tat: Was sich DSF-Kommentator Uwe Morawe beim Top-Spiel der 2. Fußball-Bundesliga – Nürnberg gegen Aachen – in Sachen Krzysztof Nowak am Montagabend erlaubte, war einfach geschmacklos.

Der Reihe nach. Der an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankte Nowak, die „Nummer 10 der Herzen” beim VfL, war von Wolfsburgs Ex-Trainer Wolf zu dieser Partie eingeladen worden – und bekam von ihm vorm Spiel ein Trikot des Clubs überreicht. DSF-Kommentator Morawe (kleines Foto) sagte Folgendes: „…eine ganz traurige Geschichte. Das ist Krzysztof Nowak, er hat eine unerklärliche Nervenkrankheit und ist heute mit einem Rollstuhlclub hier angereist und will sich von seinem langjährigen Trainer, der eine gemeinnützige Stiftung zusammen mit ihm einberufen hat, man muss es so hart sagen, verabschieden. Krzysztof Nowak hat nur noch drei, vier Wochen zu leben. Auch wir wünschen ihm für die verbleibende Zeit alles Gute.”

Eine Aussage, die für Entsetzen sorgte. „So kann man mit Menschen nicht umspringen”, meinte Wolf. „Ich war entsetzt. So etwas kann nicht sein und entspricht nicht der Realität. Dass es ihm nicht gut geht, darüber gibt‘s nichts zu diskutieren. Aber was sich da ereignet hat, ist der Skandal schlechthin”, meinte Manager Pander, der einen engen Kontakt zu Nowak und dessen Familie pflegt. Als persönliche Konsequenz erwägt Pander, die Einladung zur DSF-Sendung „Viererkette” am Freitag auszuschlagen. Der Manager empört: „Irgendwo hört‘s auf…”

Das DSF reagierte gestern. Kommentator Morawe, seit zehn Jahren beim Deutschen Sportfernsehen, wird bis auf weiteres von der Berichterstattung über die 1. und 2. Liga freigestellt. „Das war eine Verfehlung, die nicht zu entschuldigen ist”, so DSF-Pressesprecher Jörg Krause, „Solch eine Aussage hat nicht einmal in einer Reportage etwas zu suchen. Wir werden uns bei der Familie und beim Verein entschuldigen. Uwe Morawe ist ein ausgezeichneter Fußball-Experte. Aber das, was er da gemacht hat, war nicht in Ordnung.”



Wolfsburg

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#14
28.04.2004 - 08:42 Uhr
QUELLE: BILD-FRANKFURT (28.04.2004)

DSF-REPORTER GEFEUERT !!!

Das DSF suspendierte mit sofortiger Wirkung seinen Reporter Uwe Morawe (38).
Der hatte beim Spiel 1.FC Nürnberg-Alemannia Aachen (3:0) für einen Skandal gesorgt -
als der Club-Trainer Wolfgang Wolf seinen schwerkranken
Ex-Spieler Krysztof Nowak umarmte, sagte der DSF-Mann:
"Nowak hat nur noch drei, vier Wochen zu leben."

Fakt ist:
Nicht mal die Ärzte können ein Urteil abgeben......

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#15
28.04.2004 - 11:12 Uhr
>Wird der Brief jetzt neu gemacht? Ich meine, viele haben ihre
>Zeilen so formuliert als würde Nowak bald sterben...


wenn jemand einen anderen Text schreiben will, dann soll er das dort eintragen, es bleibt jedem selbst überlassen.

Manche Texte sind auch nicht wirklich so naja taktvoll, aber das sichte ich alles am Ende...

Viele Grüße LAPIS

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#16
28.04.2004 - 16:00 Uhr
>>
>>Manche Texte sind auch nicht wirklich so naja taktvoll, aber
>>das sichte ich alles am Ende...
>>
>
>Es ist auch nicht einfach so einen Text zu schreiben...


das stimmt schon, aber zu schreiben er soll in den letzten wochen und tagen seines lebens weiterkämpfen oder so etwas in der art, das ist dann schon zwar direkt und ehrlich aber vielleicht nicht das richtige für KN

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#17
28.04.2004 - 23:25 Uhr
schon krass was sich Morawe erlaubte...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Silver am 28.04.2004 um 23:26 Uhr bearbeitet
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#18
29.04.2004 - 12:59 Uhr
>QUELLE: BILD-FRANKFURT (28.04.2004)
>
>DSF-REPORTER GEFEUERT !!!
>
>Das DSF suspendierte mit sofortiger Wirkung seinen Reporter
>Uwe Morawe (38).
>

richtig wie ich finde, was der sich da erlaubt hat, das hat nichts mehr mit nachrichten zu tun. ich hoffe der wird nie iweder ein spiel kommentieren
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#19
03.05.2004 - 12:58 Uhr
>Was wurde nun eigentlich aus der Brief Aktion?

Die Briefe habe ich gesammelt und jeder Brief wird jetzt gesichtet und wenn ich damit durch bin, werden alle ausgedruckt und zusammen an Krzysztof geschickt, alles weitere werde ich im entsprechenden Threat veröffentlichen....

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187. TM.de-User
Krzysztof-Nowak-Stiftung |#20
04.05.2004 - 23:20 Uhr
Nowak auch für die Kanitz’ die "Nummer 10 der Herzen"

VfL-Fanfamilie aus Bergfeld steht in der Nordkurve


Mal in Block 8 und mal in Block 10, aber immer in der Nordkurve der Volkswagen-Arena steht Familie Kanitz aus Bergfeld, um den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg bei seinen Heimspielen lautstark zu unterstützen.

Thomas (41) und seine beiden Töchter Sarina (11) und Celine (8) werden normalerweise von Frau/Mutter Susanne begleitet, bisweilen auch von Thomas’ Mutter Renate (64). Stellt sich die Frage, wo Opa Kanitz den Samstagnachmittag verbringt. "Mein Mann Bodo geht mit seinen Stammtisch-Freunden ins Stadion", erzählt Renate, die "schon ewig VfL-Fan" ist. "Bereits mein Vater hat mich mit ins Stadion genommen", erinnert sich die 64-Jährige.

Diese Tradition setzt ihr Sohn Thomas nun bei seinen Mädchen fort. Celine ist großer Fan von Krzysztof Nowak, besitzt ein Trikot aus der aktiven Zeit der an ALS (Amyotropher Lateralsklerose) erkrankten "Nummer 10 der Herzen". "Was mit ihm geschieht, ist sehr traurig", ist Celine sichtlich bewegt ob des schweren Schicksals des früheren Mittelfeldregisseurs. Mehr Grund zur Freude hat Schwester Sarina, die ihren Favoriten Diego Klimowicz, Martin Petrov und Andres D’Alessandro regelmäßig zujubeln kann. Vater Thomas, zweiter Vorsitzender beim TSV Bergfeld und aktiv bei dessen Alten Herren, setzt dagegen auf die Routine und defensive Ausrichtung des Kapitäns: "Ich mag Stefan Schnoors Art, Fußball zu spielen. Er kann alle motivieren."

Für Renate haben sich die Aussichten verbessert, ihren Favoriten Roy Präger künftig vielleicht wieder häufiger bewundern zu können, nachdem dieser zuletzt im Spiel gegen Freiburg den Weg von den Amateuren zurück ins Bundesliga-Team fand.
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