08.07.2026 - 08:48 | Quelle: Sport Bild/Transfermarkt | Lesedauer: unter 2 Min.
RB Leipzig
Markus Krösche
Rückkehr des SGE-Sportchefs? 

Krösche Kandidat als Klopp-Nachfolger – Red Bull will Stelle schnell neu besetzen

Eintracht Frankfurt: Krösche Kandidat als Klopp-Nachfolger bei Red Bull
©IMAGO

Mit Jürgen Klopps aller Voraussicht nach bald erfolgender Unterschrift als Bundestrainer wird bei Red Bull der Job als Global Sports Director frei. Der Konzern ist bereits auf der Suche nach einem Nachfolger für den 59-Jährigen, will die Stelle schnell neu besetzen. Klopp verantwortet seit Anfang 2025 das internationale Vereinsnetzwerk bestehend aus RB Leipzig, Red Bull New York, Red Bull Bragantino, RB Omiya Ardija sowie Leeds United und Paris FC, an denen der Getränkehersteller Minderheitsanteile hält. Laut der „Sport Bild“ steht ein alter Bekannter besonders im Fokus: Markus Krösche.


Mitarbeiter
Markus Krösche
M. Krösche Alter: 45
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt


Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt arbeitete von 2019 bis 2021 als Sportdirektor der Leipziger, kennt das Umfeld also bestens. Mit Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff soll er sich damals nicht in bestem Verhältnis getrennt haben – das sei aber längst kein Thema mehr. Konkrete Gespräche mit den Hessen, an die Krösche noch bis 2028 vertraglich gebunden ist, habe es aber noch nicht gegeben.



Krösche sprach zuletzt mit der sehr interessierten AC Milan über den Job als Sportchef, hätte dort deutlich mehr Geld als in Frankfurt verdienen können. Die Adler wollten ihn aber nicht abgeben und er sagte den Rossoneri ab. Zuletzt berichtete ebenfalls die „Sport Bild“ über eine Ausstiegsklausel in Krösches Vertrag. Diese soll im unteren einstelligen Millionenbereich liegen, aber nur jährlich während des Winter-Transferfensters gelten – und nicht für jeden Klub. Borussia Dortmund, Bayern München und einige Top-Klubs aus der Premier League befänden sich unter den möglichen Klubs, die sie aktivieren können.



Neben Krösche gelten demnach auch Ex-Weltklasse-Stürmer Thierry Henry und der frühere Salzburger Trainer Roger Schmidt als Kandidaten für Red Bull. Letzterer hat allerdings gerade seinen Vertrag als Global Advisor der Japanischen Fußball Liga verlängert und Henry hat in diesem Bereich keine Erfahrung. Der 48-Jährige war zuletzt 2024 Trainer der französischen Olympia-Auswahl. Seit 2022 investiert Henry in den italienischen Champions-League-Neuling Como 1907.


Nimmt Klopp Gómez mit von Red Bull zum DFB?


Derweil berichtet das Magazin, dass Klopp seinen engen Vertrauten Mario Gómez mit zum DFB nehmen könnte. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig ist seit 2022 Technischer Direktor bei Red Bull und bekam den designierten Bundestrainer dort vor anderthalb Jahren als Vorgesetzten. Mittlerweile bilden sie ein gutes Team. Zuletzt hatten unter anderem DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ein stärkeres Engagement der Weltmeister von 2014 beim Verband gefordert. Dem Kader gehörte Gómez zwar nicht an, ist aber Teil der Generation um Bastian Schweinsteiger und Co. – und hat schon internationale Erfahrung als Funktionär.



Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Transfermarkt als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Transfermarkt hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Weitere News

Letzte Beiträge Newsforum

Bolzplatzheld Borussia Dortmund Bolzplatzheld 08.07.2026 - 14:59
Zitat von Kayzer101
Zitat von Bolzplatzheld

🤔 Vielleicht geht Krösche ja auch mit Klopp zum DFB, um dort gut wirtschaften zu helfen.

Beim DFB, immerhin der größte Sportverband der Welt, sollen ja die Finanzen trotz guter Einnahmen auf Kante genäht sein.

Laut dem KICKER hat der DFB zwar im Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss von 19,2 Millionen Euro erwirtschaftet, muss aber weiter an seiner wirtschaftlichen Konsolidierung arbeiten, durch die dann auch ein rascher Schuldenabbau möglich wird.

Eventuell in 3 Jahren soll es beim DFB keine Verbindlichkeiten mehr geben.


Also ich weiß ja nicht, inwiefern du wirtschaftliche Grundkenntnisse hast aber der DFB hat Eigenkapital von 188 Mio. € und 51% EK-Quote. Bei 55 Mio. € Verbindlichkeiten. Das ist unfassbar gesund. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie viel mehr Schulden der DFB aufnehmen könnte ohne ernsthaft in Gefahr zu sein.

Auch musst du vielleicht überdenken, wie du im angloamerikanischen Kapitalismus Schulden verstehst oder besser nicht verstehst. Schulden/Verbindlichkeiten sind in jeder Unternehmensführung so normal wie der Kaffee am Morgen. Eklig wird es erst wenn du dir 3-5 Liter in einen 50 Kilo-Körper reinballerst.

Für dich mal als Beispiele: FC Bayern EK-Quote 55% ca. 570 Mio. EK aber auch 290 Mio. Verbindlichkeiten, Union erstmals positive EK-Quote 2% bei 110 Mio. Verbindlichkeiten und die trauen sich das Stadion auszubauen und kriegen die Lizenz jedes Jahr ohne Heckmeck.
Negativbeispiel Schalke kriegt mit knappen -100 Mio. € Eigenkapital 140 Mio. € Verbindlichkeiten immernoch die Lizenz weil es sich in die richtige Richtung bewegt.


Der DFB musste nur mal ein paar Jahre aufpassen wegen der aberkannten Gemeinnützigkeit und den resultierenden Steuerrückzahlungen sowie den aufgenommenen Verbindlichkeiten für den Campus aber ohne Verbindlichkeiten in 3 Jahren ist sowas wie praktisch keine Schulden haben.

Also um den DFB müssen wir uns wirklich nicht sorgen.



Danke Dir für die ergänzenden und ausführlichen Daten, demnach gehts dem DFB ja BLENDEND!

Habe ja auch nirgends geschrieben, das ich mir Sorgen mache um den DFB oder das der DFB total am Ende ist oder das man überlegen muss den DFB Soli einzuführen!

Etwas mehr seriöse oder bodenständige Herangehensweise beim DFB könnte dennoch nicht schaden. Dann klappts vielleicht auch mal wieder mit einer guten Außendarstellung und sogar einer guten WM.
Loddo Hamburger SV Loddo 08.07.2026 - 14:38
Zitat von Adlertraeger77
Also so langsam wird es echt albern.
Jedes Mal wenn irgendwo eine passende Stelle frei wird, wirft man Krösche in den Ring und jedesmal wird so geschrieben als sei es quasi schon so gut wie in trockenen Tüchern.
Zuerst war es ständig der BVB, dann Mailand und nun Leipzig.
Er wird definitiv diesen Sommer nicht wechseln Herrgott.
Bekommt das endlich mal in den Schädel.


Na dann erklär doch bitte mal uns ungeschädelten doch mal explizit wo was von „fast in trockenen Tüchern“ oder ähnlichem steht.

Das ein ehemaliger Leipziger in Leipzig gehandelt wird … welch Wunder.

Einfach mal mehr lüften und ein wenig tiefer durchatmen. Dann kann man Texte deutlich leichter verstehen.

Immer gleich Vollgas ist wenig zielführend. 👊
DiegoD31 RB Leipzig DiegoD31 08.07.2026 - 14:20
Zitat von Bruchibert
Zitat von DiegoD31

Zitat von Hase-Be

Zitat von DiegoD31

Zitat von Bruchibert

Zitat von HoffeNo1

Zitat von Bruchibert

Wenn es schnell besetzt werden soll, wird Krösche rausfallen.
Wenn die Eintracht ihn zu diesem Zeitpunkt, in der aktuellen Situation, ohne Not aus dem Vertrag lässt, wäre man unfassbar bescheuert.

Da Krösche national und international sehr begehrt zu sein scheint, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis er die Eintracht verlässt. Von daher würde es Sinn machen, wenn Frankfurt bei einem guten Angebot zusagt und sich frühzeitig um Ersatz kümmert.

Da die Vereine im RB-Imperium eigentlich eigenständig arbeiten können, müsste RB eigentlich auch bis zu Winterpause warten können, sollte das der entscheidende Faktor sein.

Sicher wird Krösche irgendwann gehen, aber nicht zu diesem Zeitpunkt mitten im Kaderumbruch und mitten in der Transferphase.

Dieser Artikel von der Sportbild hat, wie so oft, auch 0,0 Substanz.
Dort wird einfach eine Vermutung in den Raum geworfen, um diese dann mit weiteren Namen aufzuweichen.


Hieß es nicht mal, dass die "Exit-Option" für ihn eh nur im Winter greift/genutzt werden kann ?


Steht doch sogar im Text, dass die AK nur im Winter und nur für gewisse Top Clubs zählt, wozu RB wohl nicht gehört.

Ich schließe mich Bruchibert an. Das ist reines Namedropping und jetzt im Sommer wird hier nichts passieren. Der sportliche Schaden wäre viel zu groß, als dass er finanziell aufgefangen werden könnte.


Nunja, dort wird ja auch lediglich von Vereins-Optionen gesprochen. In dem Fall wäre das aber ein viel umfangreicherer Job und eben nicht explizit ausgeschlossen dadurch. Von "Name-Dropping" würde ich in dem Fall nicht sprechen, es liegt schlicht nahe dass man sich bei RB wieder mit dem Namen Krösche beschäftigt. Er ist ein Guter und hat seit dem Weggang bei uns enorm Erfahrung gesammelt und ein starkes Netzwerk entwickelt in seiner Manager-Laufbahn. Uninteressant dürfte dieser Posten für ihn mit Sicherheit nicht sein und ausschließen kann man heutzutage ja eh so gar nichts mehr.


Mag alles stimmen, aber laut Artikel soll der Posten "schnell" besetzt werden und da wird die Eintracht garantiert nicht mitspielen.


Schnell ist relativ 😋. Für Mintzlaffs Verhältnisse wäre das aufgrund der Vergangenheit auch der Fall wenn das erst im Herbst fix gemacht werden würde 😂.
Autor
Matteo
Marius Soyke
TM-Username: Matteo

Community-Mitglied der 1. Stunde und Teil der Redaktion seit Ende 2013. Serieamore!

Alle Beiträge des Autors
Markus Krösche
Eintracht Frankfurt
Markus Krösche
Geb./Alter:
17.09.1980 (45)
Nat.:  Deutschland
Akt. Verein:
Eintracht Frankfurt
Aktuelle Funktion:
Sportvorstand
Vertrag bis:
30.06.2028
Im Amt seit:
01.06.2021
Jürgen Klopp
Deutschland
Jürgen Klopp
Geb./Alter:
16.06.1967 (59)
Nat.:  Deutschland
Akt. Verein:
Deutschland
Aktuelle Funktion:
Trainer
Vertrag bis:
31.07.2030
Im Amt seit:
15.08.2026
Eintracht Frankfurt
Gesamtmarktwert:
346,35 Mio. €
Wettbewerb:
Bundesliga
Trainer:
Adi Hütter
Kadergröße:
30
Letzter Transfer:
Raphael Onyedika
RB Leipzig
Gesamtmarktwert:
514,35 Mio. €
Wettbewerb:
Bundesliga
Kadergröße:
33
Letzter Transfer:
Ørjan Nyland
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.