| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
10.02.2023 - 18:40 Uhr
Zitat von Warumnicht72
Auch wenn ich deinen "leichten" Unmut verstehe, frage ich mich, was in der aktuellen Situation eine Alternative darstellen würde?
Den "einen" mit nem ganz vollen Portemonnaie, absoluten Sachverstand und Know-how im Fußballbusiness, der den Verein nicht nur als invest sieht, gibt es leider nicht oder nucht mehr!
Man muss leider konstatieren, dass uns über Jahre hinweg Dilettantismus erst in diese Lage gebracht hat.
Nun haben wir den Salat und ich befürchte, dass wieder ein Traditionsclub aus der
Beletage der Bundesliga verschwinden wird.
Man müsste denken, dass 130 Jahre eine Zeit ist, wo vieles in die richtige Bahn gelenkt werden könne, der momentane Zustand jedoch zeigt was anderes.
Schade um die vielen vernünftigen Fans, Mitarbeiter des Vereins, u.a., die dem Verein durch ihre Zugehörigkeit und Arbeit zum Wohl des Vereins alles gegeben haben.
Für mich gehen langsam aber sicher die Lichter aus, da hilft auch kein 777!
Zitat von Soki1072
Wenn ich dieses Hertha-DNA Ding schon höre - genau DAS ist in meinen Augen das Problem dieses Vereins. Ich bekomme da ganz starke West-Berliner-Filz-Zeit-Vibes. Und mal ehrlich, wann bitte war denn gerade in der Führung des Vereins keine Hertha bzw. West-Berlin-DNA vertreten und wann war der Verein damit jemals wirklich auf dem Weg der finanziellen Gesundung und des nachhaltigen Erfolgs?
Aber wie man es auch sieht, dreht und wendet, Hertha-DNA ist eh so ne Art "Nebelkerze", dass man eh nichts mehr machen kann, ohne das 777 das abnickt.
Kann man sicher gut finden - ich finde es ein (wahrscheinlich alternativloses) Armutszeugnis auf ganz vielen Ebenen.....
Wenn ich dieses Hertha-DNA Ding schon höre - genau DAS ist in meinen Augen das Problem dieses Vereins. Ich bekomme da ganz starke West-Berliner-Filz-Zeit-Vibes. Und mal ehrlich, wann bitte war denn gerade in der Führung des Vereins keine Hertha bzw. West-Berlin-DNA vertreten und wann war der Verein damit jemals wirklich auf dem Weg der finanziellen Gesundung und des nachhaltigen Erfolgs?
Aber wie man es auch sieht, dreht und wendet, Hertha-DNA ist eh so ne Art "Nebelkerze", dass man eh nichts mehr machen kann, ohne das 777 das abnickt.
Kann man sicher gut finden - ich finde es ein (wahrscheinlich alternativloses) Armutszeugnis auf ganz vielen Ebenen.....
Auch wenn ich deinen "leichten" Unmut verstehe, frage ich mich, was in der aktuellen Situation eine Alternative darstellen würde?
Den "einen" mit nem ganz vollen Portemonnaie, absoluten Sachverstand und Know-how im Fußballbusiness, der den Verein nicht nur als invest sieht, gibt es leider nicht oder nucht mehr!
Man muss leider konstatieren, dass uns über Jahre hinweg Dilettantismus erst in diese Lage gebracht hat.
Nun haben wir den Salat und ich befürchte, dass wieder ein Traditionsclub aus der
Beletage der Bundesliga verschwinden wird.
Man müsste denken, dass 130 Jahre eine Zeit ist, wo vieles in die richtige Bahn gelenkt werden könne, der momentane Zustand jedoch zeigt was anderes.
Schade um die vielen vernünftigen Fans, Mitarbeiter des Vereins, u.a., die dem Verein durch ihre Zugehörigkeit und Arbeit zum Wohl des Vereins alles gegeben haben.
Für mich gehen langsam aber sicher die Lichter aus, da hilft auch kein 777!
Na ganz so pessimistisch würde ich das nicht sehen. Der Zug rast auf den Prellbock zu, aber noch ist er nicht da. Ich frage mich, ob ein Berliner mit der damaligen "Berlinzulage-Mentalität" und auch heute mit der "Länderfinanzausgleichs-Wohlfühloase" nicht doch mit vorausschauender Planung, dem soliden Wirtschaften und Erfolgshunger völlig überfordert ist. Vielleicht hat sich dieses Mauerblümchendasein, zumindest was Berliner - nicht zugereiste - angeht, doch so fundamentiert, dass man nicht mehr in der Lage ist, gut für sich selbst zu sorgen.
OK, die meisten, die sich an unserer lieben alten Dame austoben durften, sind keine waschechten Berliner, sondern "zugekaufte". Warum in aller Welt, kann man diesen Verein personell nicht so ausstatten, führen - auch finanziell - und nach außen sympathisch darstellen, wie er es in meinen Augen verdient (als ältester aktueller BL-Verein)?
Wir haben schon alles durch:
massive Schulden (Hoeneß), miese Trainer (Skibbe, Korkut,...), wurstiges Management (Gegenbauer), Blender als Sportliche Leiter (Bobic), kein eigenes Stadion, schlappe Spieler (kennt ihr alle), einen großmannssüchtigen Investor (BCC), schlechten Rasen,....
WAS HABEN WIR NUR VERBROCHEN? Ist es die Erbschuld des damaligen Bundesligaskandals, der uns immer noch an der Hose hängt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha-now am 10.02.2023 um 18:46 Uhr bearbeitet
10.02.2023 - 23:04 Uhr
Moin zusammen,
ich finde es sehr interessant was aktuell in Eurem durchaus lebhaften Verein gerade so abgeht und an sich recht symphatisch einen Mann aus der Ultra-Ecke zum Präsidenten zu wählen. Ich denke er wird es zumindest objektiv betrachtet nicht schlechter machen als sein Vorgänger, aber halt in seinem eigenen Stil. Was ich nicht so optimal finde, ist die unglaubliche Unruhe, die Bernstein verursacht indem er ungefähr alle 5 Minuten ein neues Zeitalter ausruft. Das funktioniert so nicht, auch die Proklamation einer Hertha-DNA ohne sie wirklich zu definieren macht keinen Sinn.
Meiner Erfahrung (als Konsument) nach entstehen legendäre Fussballmythen immer erst rückblickend nach einer sportlich erfolgreichen Periode bzw. während einer langanhaltenden. Man kann sie nicht von vorherein per Proklamation heraufbeschwören, erst recht nicht aus einer Krise heraus. Einzig sportlicher Erfolg führt zu mehr Identifikation mit dem Verein seitens eingekaufter Spieler wie von Sponsoren und Zuschauern. Nur so bricht man in ein goldenes Zeitalter auf und kann der Romantik irgendwann rückblickend freien Lauf lassen.
Ich wünche Euch eine baldige Rückkehr in tabellarisch beruhigerende Fahrwasser.
ich finde es sehr interessant was aktuell in Eurem durchaus lebhaften Verein gerade so abgeht und an sich recht symphatisch einen Mann aus der Ultra-Ecke zum Präsidenten zu wählen. Ich denke er wird es zumindest objektiv betrachtet nicht schlechter machen als sein Vorgänger, aber halt in seinem eigenen Stil. Was ich nicht so optimal finde, ist die unglaubliche Unruhe, die Bernstein verursacht indem er ungefähr alle 5 Minuten ein neues Zeitalter ausruft. Das funktioniert so nicht, auch die Proklamation einer Hertha-DNA ohne sie wirklich zu definieren macht keinen Sinn.
Meiner Erfahrung (als Konsument) nach entstehen legendäre Fussballmythen immer erst rückblickend nach einer sportlich erfolgreichen Periode bzw. während einer langanhaltenden. Man kann sie nicht von vorherein per Proklamation heraufbeschwören, erst recht nicht aus einer Krise heraus. Einzig sportlicher Erfolg führt zu mehr Identifikation mit dem Verein seitens eingekaufter Spieler wie von Sponsoren und Zuschauern. Nur so bricht man in ein goldenes Zeitalter auf und kann der Romantik irgendwann rückblickend freien Lauf lassen.
Ich wünche Euch eine baldige Rückkehr in tabellarisch beruhigerende Fahrwasser.
12.02.2023 - 17:41 Uhr
Vielleicht ist heute der Tag an dem aus dem Meme Herta DNA ein Mantra wird wurde und vielleicht später eine Philosophie.
Hey, aber dafür braucht es mehr als nur einen Ausnahmesieg.
Hey, aber dafür braucht es mehr als nur einen Ausnahmesieg.
12.02.2023 - 18:37 Uhr
Zitat von exsample
Vielleicht ist heute der Tag an dem aus dem Meme Herta DNA ein Mantra wird wurde und vielleicht später eine Philosophie.
Hey, aber dafür braucht es mehr als nur einen Ausnahmesieg.
Vielleicht ist heute der Tag an dem aus dem Meme Herta DNA ein Mantra wird wurde und vielleicht später eine Philosophie.
Hey, aber dafür braucht es mehr als nur einen Ausnahmesieg.
Ich bin ganz ehrlich, nach den letzten Wochen habe ich es nicht mehr ausgehalten und heute nicht mal das Spiel geschaut oder sonst wie verfolgt. Hab einmal ganz kurz das Ergebnis gecheckt, da stand es dann schon 0:1 - und schon war ich wieder raus. Hab dann erst eben wieder ins Forum geschaut und halb mit einer Trainerentlassung und einem vollen Schwarz-Thread gerechnet. Dann aber stattdessen ein 4:1 in der Anzeige, das ich erst gar nicht fassen konnte. Dann hab ich die Spieldaten aufgerufen und gesehen, wer die ersten drei Treffer erzielt hat. Und sofort musste ich natürlich an Herrn Bernstein und seine Hertha-DNA denken.
WENN das keine Eintagsfliege war, werde ich nach meiner scharfen Bernstein-Kritik demnächst Abbitte leisten müssen. Vielleicht war es entgegen jeder vermeintlichen Logik doch das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt. Aber warten wir erst einmal ab, wie es sich weiter entwickelt. Jetzt gucke ich mir erst einmal das Re-Live an, auf das ich mich trotz bereits bekanntem Ergebnis extrem freue!
12.02.2023 - 18:48 Uhr
Jetzt sollten wir hier alle erstmal nicht überdrehen. Das war heute gegen einen irgendwann völlig indisponierten Gegner ein guter Beginn. Dennoch muss da noch viel passieren. Sollte dieser DNA Begriff verfangen und in einer Hertha Erfolgsstory enden- großartig und dann jedes Bernstein Lob wert.
Davor liegen aber noch viele schwere Momente vor der Hertha.
Aber ja: Könnte nen schlechteren kickstart für dieses "Projekt" geben.
Davor liegen aber noch viele schwere Momente vor der Hertha.
Aber ja: Könnte nen schlechteren kickstart für dieses "Projekt" geben.
12.02.2023 - 18:52 Uhr
Bester Mann!!!



12.02.2023 - 20:09 Uhr
Hat Bernstein Ngankam, Dardai und Scherhant aufgestellt bzw eingewechselt ?
Faszinierend wofür Bernstein teilweise gefeiert wird. Dann ist ja die Trainerfrage geklärt.
Faszinierend wofür Bernstein teilweise gefeiert wird. Dann ist ja die Trainerfrage geklärt.
13.02.2023 - 10:08 Uhr
Ich möchte das Thema Hertha-DNA gerne nochmal aufgreifen, da dort ja vermehrt die Akademie angesprochen wurde. Es wird ja oftmals aus unseren Kreisen von der Möglichkeit gesprochen, dass wir hierzulande auch das zweite "Ajax" werden könnten.
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
13.02.2023 - 10:25 Uhr
Zitat von 030berlinstand
Ich möchte das Thema Hertha-DNA gerne nochmal aufgreifen, da dort ja vermehrt die Akademie angesprochen wurde. Es wird ja oftmals aus unseren Kreisen von der Möglichkeit gesprochen, dass wir hierzulande auch das zweite "Ajax" werden könnten.
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
Ich möchte das Thema Hertha-DNA gerne nochmal aufgreifen, da dort ja vermehrt die Akademie angesprochen wurde. Es wird ja oftmals aus unseren Kreisen von der Möglichkeit gesprochen, dass wir hierzulande auch das zweite "Ajax" werden könnten.
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
Netter Gedanke , aber ich glaube so etwas wie in Bilbao ist einzigartig und würde Jahrzehnte brauchen. Berlin könnte ich mir im allgemeinen für so etwas durchaus vorstellen allerdings nicht bei unserer Hertha. So etwas kann man in den unteren Ligen beginnen.
Den Ajax weg find ich da deutlich realistischer.
13.02.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von 030berlinstand
Ich möchte das Thema Hertha-DNA gerne nochmal aufgreifen, da dort ja vermehrt die Akademie angesprochen wurde. Es wird ja oftmals aus unseren Kreisen von der Möglichkeit gesprochen, dass wir hierzulande auch das zweite "Ajax" werden könnten.
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
Ich möchte das Thema Hertha-DNA gerne nochmal aufgreifen, da dort ja vermehrt die Akademie angesprochen wurde. Es wird ja oftmals aus unseren Kreisen von der Möglichkeit gesprochen, dass wir hierzulande auch das zweite "Ajax" werden könnten.
Was ich persönlich viel mehr beeindruckend finde und noch einen größeren Respekt verdient, ist das System/ Prinzip von Bilbao. Ihren Weg gehen sie seit vielen Jahren/ Jahrzehnten mit Spielern aus der baskischen Region.
Wenn ich die Einwohnerzahl vom Baskenland mit dem von Berlin-Brandenburg vergleiche, dann wäre doch sowas bei Hertha perspektivisch doch auch möglich. Es muss ja nicht komplett so durchgeführt werden, aber es ist schon faszinierend wie clever und vor allem wie finanziell gesund die baskische Kaderplanung ist.
Sie haben sich durch ihre Strategie scheinbar auch eine so große Wertschätzung bei Spielern aus ihrer Region aufgebaut, sodass diese den Verein so über Jahre stabilisiert haben und größtenteils um Europa mitreden können.
Natürlich sehe ich die spielerische Qualität der spanischen Spieler im Schnitt als größer als die unserer in Deutschland ausgebildeten Spieler an, jedoch wäre das meiner Meinung nach ein Weg finanziell zu gesunden und so Spieler aus der Region vor allem im Unterbewusstsein mehr an uns zu binden.
Was meint ihr dazu? Habt ihr Erkenntnisse, wie Bilbao scheinbar die Spieler ihrer Region so an sich binden konnte?
Finde ich nicht gut und würde für mich gewissermaßen auch gegen eine eigene Weltoffenheit sprechen. Das Baskenland hat von der Identifikation ja auch nochmal eine ganz andere Stellung, bis hin zu mal mehr mal minderstarken Autarkiebestrebungen. Wir sollten den Talentepool in Berlin konsequent nutzen und uns aber gleichzeitig nicht verschließen.
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