Osteuropa

Karpaty Lviv [UKR]

06.12.2009 - 12:14 Uhr
Karpaty Lviv [UKR] |#521
29.06.2020 - 18:11 Uhr
Quellen zufolge wird die UPL sich weigern, Karpaty die Lizenz für die kommende Spielzeit zu erteilen, wenn sich nichts wesentliches an der finanziellen Lage des Clubs ändert. Die Entscheidung wird voraussichtlich am morgigen Dienstag, dem 30. Juni fallen. Das Spiel gegen Mariupol am Mittwoch ist wegen Geldmangel abgesagt.
Mehr hier.

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#522
03.07.2020 - 16:47 Uhr
Karpaty Lviv stehen vor dem aus. Der Club hat der UPL offiziell mitgeteilt, dass er die Reise nach Mariupol für das morgige Spiel aus finanziellen Gründen absagen muss. Damit ist die zweite Spielabsage in der Saison komplett, wofür nach UPL-Statuten der automatische Ausschluss aus der Liga droht. Da Kolomojskyj sich weigert, überhaupt mit Smalijchuk über die Rettung des Clubs zu reden, dürfte es das wohl gewesen sein, denn mit dem aktuellen Schuldenstand wird es auch in der nächsten Saison keine Lizenz geben. Mehr hier: Erneute Spielabsage: UPL-Ausschluss und wohl auch Bankrott steht bevor

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#523
04.07.2020 - 14:10 Uhr
Aktuell ist in der Ukraine die Rede von einem "Skandal" in Lviv. Hintergrund ist der Schlagabtausch zwischen Rukh-Boss Hrihorij Koslowskyj und Karpaty-Präsident Oleh Smalijchuk. Schlimm ist das alles nicht, eher unterhaltsam. Wer etwas über die Hintergründe herausfinden will, kann das hier machen - die Vorgeschichte, warum es überhaupt einen Konflikt zwischen den beiden gibt, und dann das, was tatsächlich passierte: Smalijchuk vs. Koslowskyj – Geschichte eines „Skandals“.

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#524
04.07.2020 - 21:02 Uhr
Die einzige Art, Kolomijskyj loszuwerden, dürfte wohl sein, in den Bankrott zu steuern. Die Immobilien (Trainingszentrum) gehören ja nach wie vor Dyminskyjs Offshore-Firma, so dass man wohl recht problemlos die verbleibenden Besitztümer des Vereins retten könnte. Aber das ist alles wilde Spekulation.

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#525
10.07.2020 - 12:07 Uhr
Zitat von mbert
Die einzige Art, Kolomijskyj loszuwerden, dürfte wohl sein, in den Bankrott zu steuern. Die Immobilien (Trainingszentrum) gehören ja nach wie vor Dyminskyjs Offshore-Firma, so dass man wohl recht problemlos die verbleibenden Besitztümer des Vereins retten könnte. Aber das ist alles wilde Spekulation.

Ich würde dem Oligarchen im Gegensatz zu anderen Usern hier nichts vorwerfen, denn es war klar, dass irgendwann der Moment kommt, wo er nicht mehr den Verein finanzieren will. Schließlich ist das Fußballgeschäft nicht wirklich profitabel in Ukraine und als Geschäftsmann ist man eben gewinnorientiert. Schon traurig, wenn solche Traditionsvereine verschwinden, aber der Weg war eben von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Karpaty Lviv [UKR] |#526
10.07.2020 - 12:54 Uhr
Zitat von cfc1905

Zitat von mbert

Die einzige Art, Kolomijskyj loszuwerden, dürfte wohl sein, in den Bankrott zu steuern. Die Immobilien (Trainingszentrum) gehören ja nach wie vor Dyminskyjs Offshore-Firma, so dass man wohl recht problemlos die verbleibenden Besitztümer des Vereins retten könnte. Aber das ist alles wilde Spekulation.

Ich würde dem Oligarchen im Gegensatz zu anderen Usern hier nichts vorwerfen, denn es war klar, dass irgendwann der Moment kommt, wo er nicht mehr den Verein finanzieren will. Schließlich ist das Fußballgeschäft nicht wirklich profitabel in Ukraine und als Geschäftsmann ist man eben gewinnorientiert. Schon traurig, wenn solche Traditionsvereine verschwinden, aber der Weg war eben von vornherein zum Scheitern verurteilt.


Ich frage mich dann aber, wieso Kolomijskyj scheinbar kein Interesse daran hat, seine Anteile am Verein loszuwerden. Was spricht denn dagegen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ShakhtarD am 10.07.2020 um 12:55 Uhr bearbeitet
Karpaty Lviv [UKR] |#527
10.07.2020 - 13:41 Uhr
Zitat von ShakhtarD
Zitat von cfc1905

Zitat von mbert

Die einzige Art, Kolomijskyj loszuwerden, dürfte wohl sein, in den Bankrott zu steuern. Die Immobilien (Trainingszentrum) gehören ja nach wie vor Dyminskyjs Offshore-Firma, so dass man wohl recht problemlos die verbleibenden Besitztümer des Vereins retten könnte. Aber das ist alles wilde Spekulation.

Ich würde dem Oligarchen im Gegensatz zu anderen Usern hier nichts vorwerfen, denn es war klar, dass irgendwann der Moment kommt, wo er nicht mehr den Verein finanzieren will. Schließlich ist das Fußballgeschäft nicht wirklich profitabel in Ukraine und als Geschäftsmann ist man eben gewinnorientiert. Schon traurig, wenn solche Traditionsvereine verschwinden, aber der Weg war eben von vornherein zum Scheitern verurteilt.


Ich frage mich dann aber, wieso Kolomijskyj scheinbar kein Interesse daran hat, seine Anteile am Verein loszuwerden. Was spricht denn dagegen?

Es hört sich jetzt so an, als ob da eine Schlange an Interessenten einen Fußballclub zu übernehmen steht... Wir werden es sehen, denn der Verein plant sich für die zweite Liga anzumelden.
Karpaty Lviv [UKR] |#528
10.07.2020 - 14:26 Uhr
Zitat von cfc1905
Ich würde dem Oligarchen im Gegensatz zu anderen Usern hier nichts vorwerfen, denn es war klar, dass irgendwann der Moment kommt, wo er nicht mehr den Verein finanzieren will. Schließlich ist das Fußballgeschäft nicht wirklich profitabel in Ukraine und als Geschäftsmann ist man eben gewinnorientiert. Schon traurig, wenn solche Traditionsvereine verschwinden, aber der Weg war eben von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Was die Situation mit Kolomojskyj betrifft, ist die Sachlage schon sehr ambivalent. So wie es aussieht, hat ihn Dyminskyj damals übers Ohr gehauen, als er ihn überredete, in Karpaty zu investieren: angeblich wurde ein Teil des von IK beigesteuerten Geldes in den Aufbau des Trainingszentrums gesteckt, welches aber nicht der juristischen Person gehört, an der er Anteile erwarb, sondern einem separaten Offshore-Unternehmen, das allein PD gehört. Das ist übrigens auch nicht an Smalijchuk übertragen worden, der somit letztlich nur die Namensrechte hat, aber nichts von den "echten" Aktiva des Vereins.

Klar, dass IK sauer ist. Auf der anderen Seite ist er seine Investition sowieso los, wenn der Verein in die Insolvenz steuert. Deshalb finde ich schon, dass man ihm einen Vorwurf machen kann, wenn er einfach mal so den Club gegen die Wand fahren lässt und dabei auch risikiert, sein Geld komplett zu verlieren, statt einen Kompromiss mit OS (und hinter ihm meinetwegen auch PD) zu suchen, wo er wenigstens einen Teil zurückbekommt.

So wie er sich jetzt verhält, bleibt fast nichts anderes übrig, als den Club aufzulösen, denn selbst, wenn er für die Perscha Liha eine Lizenz erhält, schleppt er einen alles blockierenden IK weiter mit sich herum.

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#529
10.07.2020 - 14:29 Uhr
Zitat von ShakhtarD

Ich frage mich dann aber, wieso Kolomijskyj scheinbar kein Interesse daran hat, seine Anteile am Verein loszuwerden. Was spricht denn dagegen?

So ist es auch nicht. IK hat OS zu verstehen gegeben, dass der Preis 30 Mio beträgt und er sich nicht am Begleichen der Schulden des Vereins beteiligen wird.

Das ist bei allem, was passiert ist, einfach unrealistisch. Selbst wen PD noch die Immobilie mit dem Trainingszentrum hat, hat auch er massiv Geld in den Verein gesteckt und verloren. Also ist IKs Verhalten schlicht destruktiv und sieht mehr nach persönlicher Rache aus als nach einem ernstgemeinten Vorschlag

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von mbert am 10.07.2020 um 14:29 Uhr bearbeitet
Karpaty Lviv [UKR] |#530
10.07.2020 - 14:35 Uhr
Zitat von cfc1905

Es hört sich jetzt so an, als ob da eine Schlange an Interessenten einen Fußballclub zu übernehmen steht... Wir werden es sehen, denn der Verein plant sich für die zweite Liga anzumelden.

Das ist alles sehr undurchsichtig. Smalijchuk erzählt immer davon, dass er irgendwie "grundlegende Änderungen" vor hat, sagt aber nicht genau, wie die aussehen.

Wenn Du sein Interview mit Tribuna liest, fühlst Du Dich nicht unbedingt schlauer. Für mich sieht es so aus, als ob die Auflösung und Neugründung zumindest als letzte Möglichkeit Teil der Pläne ist. Wie er aber weitermachen will, wenn der Club tatsächlich die Lizenz für die PL bekommt, bleibt für mich vollkommen unklar.

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