| Geburtsdatum | 11.06.1999 |
|---|---|
| Alter | 27 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,93m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Arsenal |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | 1 | - | ||
![]() | Community Shield | 1 | 1 | - | |
Kai Havertz
15.10.2016 - 20:11 Uhr
30.08.2020 - 23:33 Uhr
Zitat von TF84_
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, wie man nicht verstehen kann, was ich zum Ausdruck bringen will. Offensichtlich habe ich etwas gegen Scheich-/Milliardär-Clubs, die das Financial Fairplay ad absurdum führen. Habe ich was gegen die Globalisierung? Äh, ein wenig mehr mitdenken bitte. Ich habe etwas gegen die Entartung des Kapitalismus. Ich habe etwas dagegen, dass sich (teilweise) traditionsreiche Clubs ihre Seele für Geld an eine einzelne Person verkaufen, nur um im Geld zu schwimmen. Ich habe etwas gegen die Fußball-Ligen und Regularien, die so etwas möglich machen. Ich habe etwas dagegen, dass man in Deutschland (noch) versucht, sich durch z.B. die 50+1 Regel gegen die Prostitution gegenüber Milliardären zu schützen, um sich noch etwas würde zu bewahren, aber dadurch im europäischen Vergleich hinterher hinkt und finanziell nicht mehr mithalten kann, weil dort die Clubs von wem auch immer zugesch*** werden mit Geld. Ich habe etwas dagegen, das dies dazu führt, dass die besten Spieler der Bundesliga dorthin wechseln, wo man sie mit dem größten Haufen Geld zukippt. Und ja, ich halte dies für ehrenlos ja. Ich will, dass die Bundesliga in fairer Konkurrenz zu den anderen Ligen steht. Die einfachste Lösung wäre natürlich die Abschaffung der 50+1 Regel und sich ebenfalls zu verkaufen. Und die anscheinend unmögliche Lösung wäre das Financial Fairplay auf europäischer Sicht wirklich ernst zu nehmen. Aber nur weil es (sehr) schwierig ist gleich aufgeben und es tolerieren? Ist für mich keine Lösung.
Aber klar, dein #whatabaoutism rechtfertigt diese ganze Situation natürlich. Da ist es natürlich einfacher das alles so hinzunehmen, dann muss man sich nämlich nicht ärgern und ist auf der sicheren Seite. Denn jeder, der sich darüber aufregt ist halt naiv, weil er noch an das Gute in der Welt glaubt, was du ja aufgrund deiner Weisheit schon lange aufgegeben und höchstens vielleicht kurz als Kind von geträumt hast.
Sorry, aber wenn mich etwas stört, dann darf ich das auch sagen. Wenn ich selber bei einem Waffenlieferanten oder als Immobilienhai arbeiten würde, täglich billig Fleisch esse und mir wichtig ist, dass meine Güter in einem chinesischem Sklavenlager, äh Fabrik produziert wurden, dann würde mich das natürlich etwas unglaubwürdig machen. Aber darum geht es hier im Forum nicht. Es geht hier um Fußball und um Kai Havertz. Und was mich an einem Wechsel von Kai zu Chelsea stören würde habe ich jetzt hoffentlich auch für dich klar zum Ausdruck gebracht..
Zu deinem 'nett' gemeinten Ratschlag, ich habe genug wirkliche Hobbies, Fußball ist da eher eine kleine Randbeschäftigung. Aber danke für deinen Tipp. Du musst es ja wissen.
Zu aller letzt, ja, ich maße mir tatsächlich an über den Charakter von Spielern aus der Ferne zu urteilen. Ich weiß, das ist unfair und im Falle von Werner auch sehr oberflächlich von mir (ich weiß über ihn wenig bis nichts ehrlich gesagt), aber trotzdem bilde ich mir ein den Charakter von manchen Spielern zumindest erahnen zu können. Nehmen wir Subotic als Beispiel. Der ist für mich ein Ehrenmann. Warum sollte jeder verstehen, der Subotic etwas kennt. Wäre er zu einem Scheich-Club gewechselt, wenn er ein Angebot bekommen hätte? Vielleicht, vermutlich, was weiß ich. Sind alle Spieler bei Scheich-Clubs ehrenlos? Ganz sicher nicht. Allerdings ist mir Werner damals schon als unsympathisch im Gedächtnis geblieben und wechselt nun von RedBull Leipzig zu Chelsea. Sorry, aber wenn du da nicht erkennst, was mir daran sauer aufstößt, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Und die Spieler haben wirklich ihr Recht den Arbeitgeber selbst auszusuchen? Bist du dir da sicher? Wow, danke für die Info. Das ist mir völlig klar und sollen sie auch gerne machen. Ich würde es Kai nichtmal übel nehmen, wenn er zu Chelsea wechselt. Aus sportlicher Sicht wie gesagt völlig verständlich. Und trotzdem würde es mich stören, aus den oben genannten Gründen.
Wenn du meinst, dieses kaputte System zu akzeptieren ist der bessere/reifere Weg, bitte. Kannst du gerne machen. Aber sprich mir bitte nicht mein Recht ab, mich über dieses System aufzuregen und meinen Ärger zu verbalisieren. Natürlich werde ich dadurch nicht viel (genauer nichts) erreichen. Aber nach Kant's kategorischem Imperativ ist deine Umgangsweise mit dieser Thematik sicherlich nicht förderlicher für die Zukunft des Fußballs (aka "Wer aufgibt, hat schon verloren."). Während sich meine (aus Sicht der Fußballwelt) mikroskopisch kleine Empörung, verallgemeinert auf die gesamte Fanwelt möglicherweise im großen Stil eher in der Presse wiederfinden könnte und vielleicht auch irgendwann mal zu einem Umdenken führen könnte. Ja, ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern wird auch sicherlich in näherer Zukunft nicht passieren. Weil wegen is so. Aber darüber aufregen dürfen, das möchte ich mich noch können. Und das lasse ich mir von dir nicht nehmen.
Aus deiner Sicht vergeudete Energie. Aus meiner Sicht notwendiges Dampf ablassen, mit dem naiven Fünkchen Hoffnung auf ein allgemeines Umdenken bzw. mehr Konsequenz in Sachen Financial Fairplay. Jedem das seine.
Zitat von datrueffel
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, was du hier jetzt zum Ausdruck bringen willst. Ist das eine Litanei gegen die freie Berufswahl, gegen Globalisierung oder gar gegen einfach mal alles - nur aus Prinzip halt.
Kai Havertz hat das gute Recht sich seinen Arbeitgeber selber auszusuchen, genau wie alle anderen Arbeitnehmer. Da spielt es keine Rolle, ob ein Milliardär oder eine AG oder ein großer Sponsor dahinter steckt.
Bist du bei der Auswahl deines Arbeitgebers auch so bedacht und hast einen gewählt, der nur non-profit orientiert ist und ausschließlich Inländische Materialien oder Rohstoffe verwendet?
Und Werner jetzt hier indirekt einen schlechten Charakter zu unterstellen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Vielleicht solltest du dir in Zeiten von Globalisierung und Monetarisierung ein neues Hobby suchen, evtl. Häkeln oder so (aber bitte nur mit Bio-Wolle von einem regionalen Schafzüchter).
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, was du hier jetzt zum Ausdruck bringen willst. Ist das eine Litanei gegen die freie Berufswahl, gegen Globalisierung oder gar gegen einfach mal alles - nur aus Prinzip halt.
Kai Havertz hat das gute Recht sich seinen Arbeitgeber selber auszusuchen, genau wie alle anderen Arbeitnehmer. Da spielt es keine Rolle, ob ein Milliardär oder eine AG oder ein großer Sponsor dahinter steckt.
Bist du bei der Auswahl deines Arbeitgebers auch so bedacht und hast einen gewählt, der nur non-profit orientiert ist und ausschließlich Inländische Materialien oder Rohstoffe verwendet?
Und Werner jetzt hier indirekt einen schlechten Charakter zu unterstellen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Vielleicht solltest du dir in Zeiten von Globalisierung und Monetarisierung ein neues Hobby suchen, evtl. Häkeln oder so (aber bitte nur mit Bio-Wolle von einem regionalen Schafzüchter).
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, wie man nicht verstehen kann, was ich zum Ausdruck bringen will. Offensichtlich habe ich etwas gegen Scheich-/Milliardär-Clubs, die das Financial Fairplay ad absurdum führen. Habe ich was gegen die Globalisierung? Äh, ein wenig mehr mitdenken bitte. Ich habe etwas gegen die Entartung des Kapitalismus. Ich habe etwas dagegen, dass sich (teilweise) traditionsreiche Clubs ihre Seele für Geld an eine einzelne Person verkaufen, nur um im Geld zu schwimmen. Ich habe etwas gegen die Fußball-Ligen und Regularien, die so etwas möglich machen. Ich habe etwas dagegen, dass man in Deutschland (noch) versucht, sich durch z.B. die 50+1 Regel gegen die Prostitution gegenüber Milliardären zu schützen, um sich noch etwas würde zu bewahren, aber dadurch im europäischen Vergleich hinterher hinkt und finanziell nicht mehr mithalten kann, weil dort die Clubs von wem auch immer zugesch*** werden mit Geld. Ich habe etwas dagegen, das dies dazu führt, dass die besten Spieler der Bundesliga dorthin wechseln, wo man sie mit dem größten Haufen Geld zukippt. Und ja, ich halte dies für ehrenlos ja. Ich will, dass die Bundesliga in fairer Konkurrenz zu den anderen Ligen steht. Die einfachste Lösung wäre natürlich die Abschaffung der 50+1 Regel und sich ebenfalls zu verkaufen. Und die anscheinend unmögliche Lösung wäre das Financial Fairplay auf europäischer Sicht wirklich ernst zu nehmen. Aber nur weil es (sehr) schwierig ist gleich aufgeben und es tolerieren? Ist für mich keine Lösung.
Aber klar, dein #whatabaoutism rechtfertigt diese ganze Situation natürlich. Da ist es natürlich einfacher das alles so hinzunehmen, dann muss man sich nämlich nicht ärgern und ist auf der sicheren Seite. Denn jeder, der sich darüber aufregt ist halt naiv, weil er noch an das Gute in der Welt glaubt, was du ja aufgrund deiner Weisheit schon lange aufgegeben und höchstens vielleicht kurz als Kind von geträumt hast.
Sorry, aber wenn mich etwas stört, dann darf ich das auch sagen. Wenn ich selber bei einem Waffenlieferanten oder als Immobilienhai arbeiten würde, täglich billig Fleisch esse und mir wichtig ist, dass meine Güter in einem chinesischem Sklavenlager, äh Fabrik produziert wurden, dann würde mich das natürlich etwas unglaubwürdig machen. Aber darum geht es hier im Forum nicht. Es geht hier um Fußball und um Kai Havertz. Und was mich an einem Wechsel von Kai zu Chelsea stören würde habe ich jetzt hoffentlich auch für dich klar zum Ausdruck gebracht..
Zu deinem 'nett' gemeinten Ratschlag, ich habe genug wirkliche Hobbies, Fußball ist da eher eine kleine Randbeschäftigung. Aber danke für deinen Tipp. Du musst es ja wissen.
Zu aller letzt, ja, ich maße mir tatsächlich an über den Charakter von Spielern aus der Ferne zu urteilen. Ich weiß, das ist unfair und im Falle von Werner auch sehr oberflächlich von mir (ich weiß über ihn wenig bis nichts ehrlich gesagt), aber trotzdem bilde ich mir ein den Charakter von manchen Spielern zumindest erahnen zu können. Nehmen wir Subotic als Beispiel. Der ist für mich ein Ehrenmann. Warum sollte jeder verstehen, der Subotic etwas kennt. Wäre er zu einem Scheich-Club gewechselt, wenn er ein Angebot bekommen hätte? Vielleicht, vermutlich, was weiß ich. Sind alle Spieler bei Scheich-Clubs ehrenlos? Ganz sicher nicht. Allerdings ist mir Werner damals schon als unsympathisch im Gedächtnis geblieben und wechselt nun von RedBull Leipzig zu Chelsea. Sorry, aber wenn du da nicht erkennst, was mir daran sauer aufstößt, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Und die Spieler haben wirklich ihr Recht den Arbeitgeber selbst auszusuchen? Bist du dir da sicher? Wow, danke für die Info. Das ist mir völlig klar und sollen sie auch gerne machen. Ich würde es Kai nichtmal übel nehmen, wenn er zu Chelsea wechselt. Aus sportlicher Sicht wie gesagt völlig verständlich. Und trotzdem würde es mich stören, aus den oben genannten Gründen.
Wenn du meinst, dieses kaputte System zu akzeptieren ist der bessere/reifere Weg, bitte. Kannst du gerne machen. Aber sprich mir bitte nicht mein Recht ab, mich über dieses System aufzuregen und meinen Ärger zu verbalisieren. Natürlich werde ich dadurch nicht viel (genauer nichts) erreichen. Aber nach Kant's kategorischem Imperativ ist deine Umgangsweise mit dieser Thematik sicherlich nicht förderlicher für die Zukunft des Fußballs (aka "Wer aufgibt, hat schon verloren."). Während sich meine (aus Sicht der Fußballwelt) mikroskopisch kleine Empörung, verallgemeinert auf die gesamte Fanwelt möglicherweise im großen Stil eher in der Presse wiederfinden könnte und vielleicht auch irgendwann mal zu einem Umdenken führen könnte. Ja, ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern wird auch sicherlich in näherer Zukunft nicht passieren. Weil wegen is so. Aber darüber aufregen dürfen, das möchte ich mich noch können. Und das lasse ich mir von dir nicht nehmen.
Aus deiner Sicht vergeudete Energie. Aus meiner Sicht notwendiges Dampf ablassen, mit dem naiven Fünkchen Hoffnung auf ein allgemeines Umdenken bzw. mehr Konsequenz in Sachen Financial Fairplay. Jedem das seine.
Du hast zu 100% Recht. Die Änderung wird aber nicht passieren.
31.08.2020 - 09:31 Uhr
Zitat von TF84_
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, wie man nicht verstehen kann, was ich zum Ausdruck bringen will. Offensichtlich habe ich etwas gegen Scheich-/Milliardär-Clubs, die das Financial Fairplay ad absurdum führen. Habe ich was gegen die Globalisierung? Äh, ein wenig mehr mitdenken bitte. Ich habe etwas gegen die Entartung des Kapitalismus. Ich habe etwas dagegen, dass sich (teilweise) traditionsreiche Clubs ihre Seele für Geld an eine einzelne Person verkaufen, nur um im Geld zu schwimmen. Ich habe etwas gegen die Fußball-Ligen und Regularien, die so etwas möglich machen. Ich habe etwas dagegen, dass man in Deutschland (noch) versucht, sich durch z.B. die 50+1 Regel gegen die Prostitution gegenüber Milliardären zu schützen, um sich noch etwas würde zu bewahren, aber dadurch im europäischen Vergleich hinterher hinkt und finanziell nicht mehr mithalten kann, weil dort die Clubs von wem auch immer zugesch*** werden mit Geld. Ich habe etwas dagegen, das dies dazu führt, dass die besten Spieler der Bundesliga dorthin wechseln, wo man sie mit dem größten Haufen Geld zukippt. Und ja, ich halte dies für ehrenlos ja. Ich will, dass die Bundesliga in fairer Konkurrenz zu den anderen Ligen steht. Die einfachste Lösung wäre natürlich die Abschaffung der 50+1 Regel und sich ebenfalls zu verkaufen. Und die anscheinend unmögliche Lösung wäre das Financial Fairplay auf europäischer Sicht wirklich ernst zu nehmen. Aber nur weil es (sehr) schwierig ist gleich aufgeben und es tolerieren? Ist für mich keine Lösung.
Aber klar, dein #whatabaoutism rechtfertigt diese ganze Situation natürlich. Da ist es natürlich einfacher das alles so hinzunehmen, dann muss man sich nämlich nicht ärgern und ist auf der sicheren Seite. Denn jeder, der sich darüber aufregt ist halt naiv, weil er noch an das Gute in der Welt glaubt, was du ja aufgrund deiner Weisheit schon lange aufgegeben und höchstens vielleicht kurz als Kind von geträumt hast.
Sorry, aber wenn mich etwas stört, dann darf ich das auch sagen. Wenn ich selber bei einem Waffenlieferanten oder als Immobilienhai arbeiten würde, täglich billig Fleisch esse und mir wichtig ist, dass meine Güter in einem chinesischem Sklavenlager, äh Fabrik produziert wurden, dann würde mich das natürlich etwas unglaubwürdig machen. Aber darum geht es hier im Forum nicht. Es geht hier um Fußball und um Kai Havertz. Und was mich an einem Wechsel von Kai zu Chelsea stören würde habe ich jetzt hoffentlich auch für dich klar zum Ausdruck gebracht..
Zu deinem 'nett' gemeinten Ratschlag, ich habe genug wirkliche Hobbies, Fußball ist da eher eine kleine Randbeschäftigung. Aber danke für deinen Tipp. Du musst es ja wissen.
Zu aller letzt, ja, ich maße mir tatsächlich an über den Charakter von Spielern aus der Ferne zu urteilen. Ich weiß, das ist unfair und im Falle von Werner auch sehr oberflächlich von mir (ich weiß über ihn wenig bis nichts ehrlich gesagt), aber trotzdem bilde ich mir ein den Charakter von manchen Spielern zumindest erahnen zu können. Nehmen wir Subotic als Beispiel. Der ist für mich ein Ehrenmann. Warum sollte jeder verstehen, der Subotic etwas kennt. Wäre er zu einem Scheich-Club gewechselt, wenn er ein Angebot bekommen hätte? Vielleicht, vermutlich, was weiß ich. Sind alle Spieler bei Scheich-Clubs ehrenlos? Ganz sicher nicht. Allerdings ist mir Werner damals schon als unsympathisch im Gedächtnis geblieben und wechselt nun von RedBull Leipzig zu Chelsea. Sorry, aber wenn du da nicht erkennst, was mir daran sauer aufstößt, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Und die Spieler haben wirklich ihr Recht den Arbeitgeber selbst auszusuchen? Bist du dir da sicher? Wow, danke für die Info. Das ist mir völlig klar und sollen sie auch gerne machen. Ich würde es Kai nichtmal übel nehmen, wenn er zu Chelsea wechselt. Aus sportlicher Sicht wie gesagt völlig verständlich. Und trotzdem würde es mich stören, aus den oben genannten Gründen.
Wenn du meinst, dieses kaputte System zu akzeptieren ist der bessere/reifere Weg, bitte. Kannst du gerne machen. Aber sprich mir bitte nicht mein Recht ab, mich über dieses System aufzuregen und meinen Ärger zu verbalisieren. Natürlich werde ich dadurch nicht viel (genauer nichts) erreichen. Aber nach Kant's kategorischem Imperativ ist deine Umgangsweise mit dieser Thematik sicherlich nicht förderlicher für die Zukunft des Fußballs (aka "Wer aufgibt, hat schon verloren."). Während sich meine (aus Sicht der Fußballwelt) mikroskopisch kleine Empörung, verallgemeinert auf die gesamte Fanwelt möglicherweise im großen Stil eher in der Presse wiederfinden könnte und vielleicht auch irgendwann mal zu einem Umdenken führen könnte. Ja, ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern wird auch sicherlich in näherer Zukunft nicht passieren. Weil wegen is so. Aber darüber aufregen dürfen, das möchte ich mich noch können. Und das lasse ich mir von dir nicht nehmen.
Aus deiner Sicht vergeudete Energie. Aus meiner Sicht notwendiges Dampf ablassen, mit dem naiven Fünkchen Hoffnung auf ein allgemeines Umdenken bzw. mehr Konsequenz in Sachen Financial Fairplay. Jedem das seine.
Zitat von datrueffel
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, was du hier jetzt zum Ausdruck bringen willst. Ist das eine Litanei gegen die freie Berufswahl, gegen Globalisierung oder gar gegen einfach mal alles - nur aus Prinzip halt.
Kai Havertz hat das gute Recht sich seinen Arbeitgeber selber auszusuchen, genau wie alle anderen Arbeitnehmer. Da spielt es keine Rolle, ob ein Milliardär oder eine AG oder ein großer Sponsor dahinter steckt.
Bist du bei der Auswahl deines Arbeitgebers auch so bedacht und hast einen gewählt, der nur non-profit orientiert ist und ausschließlich Inländische Materialien oder Rohstoffe verwendet?
Und Werner jetzt hier indirekt einen schlechten Charakter zu unterstellen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Vielleicht solltest du dir in Zeiten von Globalisierung und Monetarisierung ein neues Hobby suchen, evtl. Häkeln oder so (aber bitte nur mit Bio-Wolle von einem regionalen Schafzüchter).
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, was du hier jetzt zum Ausdruck bringen willst. Ist das eine Litanei gegen die freie Berufswahl, gegen Globalisierung oder gar gegen einfach mal alles - nur aus Prinzip halt.
Kai Havertz hat das gute Recht sich seinen Arbeitgeber selber auszusuchen, genau wie alle anderen Arbeitnehmer. Da spielt es keine Rolle, ob ein Milliardär oder eine AG oder ein großer Sponsor dahinter steckt.
Bist du bei der Auswahl deines Arbeitgebers auch so bedacht und hast einen gewählt, der nur non-profit orientiert ist und ausschließlich Inländische Materialien oder Rohstoffe verwendet?
Und Werner jetzt hier indirekt einen schlechten Charakter zu unterstellen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Vielleicht solltest du dir in Zeiten von Globalisierung und Monetarisierung ein neues Hobby suchen, evtl. Häkeln oder so (aber bitte nur mit Bio-Wolle von einem regionalen Schafzüchter).
Ehrlich gesagt, habe ich absolut keine Ahnung, wie man nicht verstehen kann, was ich zum Ausdruck bringen will. Offensichtlich habe ich etwas gegen Scheich-/Milliardär-Clubs, die das Financial Fairplay ad absurdum führen. Habe ich was gegen die Globalisierung? Äh, ein wenig mehr mitdenken bitte. Ich habe etwas gegen die Entartung des Kapitalismus. Ich habe etwas dagegen, dass sich (teilweise) traditionsreiche Clubs ihre Seele für Geld an eine einzelne Person verkaufen, nur um im Geld zu schwimmen. Ich habe etwas gegen die Fußball-Ligen und Regularien, die so etwas möglich machen. Ich habe etwas dagegen, dass man in Deutschland (noch) versucht, sich durch z.B. die 50+1 Regel gegen die Prostitution gegenüber Milliardären zu schützen, um sich noch etwas würde zu bewahren, aber dadurch im europäischen Vergleich hinterher hinkt und finanziell nicht mehr mithalten kann, weil dort die Clubs von wem auch immer zugesch*** werden mit Geld. Ich habe etwas dagegen, das dies dazu führt, dass die besten Spieler der Bundesliga dorthin wechseln, wo man sie mit dem größten Haufen Geld zukippt. Und ja, ich halte dies für ehrenlos ja. Ich will, dass die Bundesliga in fairer Konkurrenz zu den anderen Ligen steht. Die einfachste Lösung wäre natürlich die Abschaffung der 50+1 Regel und sich ebenfalls zu verkaufen. Und die anscheinend unmögliche Lösung wäre das Financial Fairplay auf europäischer Sicht wirklich ernst zu nehmen. Aber nur weil es (sehr) schwierig ist gleich aufgeben und es tolerieren? Ist für mich keine Lösung.
Aber klar, dein #whatabaoutism rechtfertigt diese ganze Situation natürlich. Da ist es natürlich einfacher das alles so hinzunehmen, dann muss man sich nämlich nicht ärgern und ist auf der sicheren Seite. Denn jeder, der sich darüber aufregt ist halt naiv, weil er noch an das Gute in der Welt glaubt, was du ja aufgrund deiner Weisheit schon lange aufgegeben und höchstens vielleicht kurz als Kind von geträumt hast.
Sorry, aber wenn mich etwas stört, dann darf ich das auch sagen. Wenn ich selber bei einem Waffenlieferanten oder als Immobilienhai arbeiten würde, täglich billig Fleisch esse und mir wichtig ist, dass meine Güter in einem chinesischem Sklavenlager, äh Fabrik produziert wurden, dann würde mich das natürlich etwas unglaubwürdig machen. Aber darum geht es hier im Forum nicht. Es geht hier um Fußball und um Kai Havertz. Und was mich an einem Wechsel von Kai zu Chelsea stören würde habe ich jetzt hoffentlich auch für dich klar zum Ausdruck gebracht..
Zu deinem 'nett' gemeinten Ratschlag, ich habe genug wirkliche Hobbies, Fußball ist da eher eine kleine Randbeschäftigung. Aber danke für deinen Tipp. Du musst es ja wissen.
Zu aller letzt, ja, ich maße mir tatsächlich an über den Charakter von Spielern aus der Ferne zu urteilen. Ich weiß, das ist unfair und im Falle von Werner auch sehr oberflächlich von mir (ich weiß über ihn wenig bis nichts ehrlich gesagt), aber trotzdem bilde ich mir ein den Charakter von manchen Spielern zumindest erahnen zu können. Nehmen wir Subotic als Beispiel. Der ist für mich ein Ehrenmann. Warum sollte jeder verstehen, der Subotic etwas kennt. Wäre er zu einem Scheich-Club gewechselt, wenn er ein Angebot bekommen hätte? Vielleicht, vermutlich, was weiß ich. Sind alle Spieler bei Scheich-Clubs ehrenlos? Ganz sicher nicht. Allerdings ist mir Werner damals schon als unsympathisch im Gedächtnis geblieben und wechselt nun von RedBull Leipzig zu Chelsea. Sorry, aber wenn du da nicht erkennst, was mir daran sauer aufstößt, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Und die Spieler haben wirklich ihr Recht den Arbeitgeber selbst auszusuchen? Bist du dir da sicher? Wow, danke für die Info. Das ist mir völlig klar und sollen sie auch gerne machen. Ich würde es Kai nichtmal übel nehmen, wenn er zu Chelsea wechselt. Aus sportlicher Sicht wie gesagt völlig verständlich. Und trotzdem würde es mich stören, aus den oben genannten Gründen.
Wenn du meinst, dieses kaputte System zu akzeptieren ist der bessere/reifere Weg, bitte. Kannst du gerne machen. Aber sprich mir bitte nicht mein Recht ab, mich über dieses System aufzuregen und meinen Ärger zu verbalisieren. Natürlich werde ich dadurch nicht viel (genauer nichts) erreichen. Aber nach Kant's kategorischem Imperativ ist deine Umgangsweise mit dieser Thematik sicherlich nicht förderlicher für die Zukunft des Fußballs (aka "Wer aufgibt, hat schon verloren."). Während sich meine (aus Sicht der Fußballwelt) mikroskopisch kleine Empörung, verallgemeinert auf die gesamte Fanwelt möglicherweise im großen Stil eher in der Presse wiederfinden könnte und vielleicht auch irgendwann mal zu einem Umdenken führen könnte. Ja, ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern wird auch sicherlich in näherer Zukunft nicht passieren. Weil wegen is so. Aber darüber aufregen dürfen, das möchte ich mich noch können. Und das lasse ich mir von dir nicht nehmen.
Aus deiner Sicht vergeudete Energie. Aus meiner Sicht notwendiges Dampf ablassen, mit dem naiven Fünkchen Hoffnung auf ein allgemeines Umdenken bzw. mehr Konsequenz in Sachen Financial Fairplay. Jedem das seine.
Das liest sich doch nun schon ganz anders und hier kann ich im Prinzip ja auch nichts entgegen setzen, da du ja durchweg recht hast. Ich persönlich tu mich schwer mit Begrifflichkeiten wie "Ehrenmann" und sowas, aber das ändert ja nichts daran, dass du mit den Aussagen faktisch Recht hast.
Dein erster Beitrag hatte halt leider nicht diese Tiefe und wirkte auf mich halt wie ein - sorry - dahin gerotztes Pamphlet gegen das Unrecht der Welt und gegen alles andere. Daher auch meine recht flapsige Antwort, die ich jetzt natürlich (gerne) revidiere.
31.08.2020 - 11:30 Uhr
Zitat von datrueffel
Das liest sich doch nun schon ganz anders und hier kann ich im Prinzip ja auch nichts entgegen setzen, da du ja durchweg recht hast. Ich persönlich tu mich schwer mit Begrifflichkeiten wie "Ehrenmann" und sowas, aber das ändert ja nichts daran, dass du mit den Aussagen faktisch Recht hast.
Dein erster Beitrag hatte halt leider nicht diese Tiefe und wirkte auf mich halt wie ein - sorry - dahin gerotztes Pamphlet gegen das Unrecht der Welt und gegen alles andere. Daher auch meine recht flapsige Antwort, die ich jetzt natürlich (gerne) revidiere.
Das liest sich doch nun schon ganz anders und hier kann ich im Prinzip ja auch nichts entgegen setzen, da du ja durchweg recht hast. Ich persönlich tu mich schwer mit Begrifflichkeiten wie "Ehrenmann" und sowas, aber das ändert ja nichts daran, dass du mit den Aussagen faktisch Recht hast.
Dein erster Beitrag hatte halt leider nicht diese Tiefe und wirkte auf mich halt wie ein - sorry - dahin gerotztes Pamphlet gegen das Unrecht der Welt und gegen alles andere. Daher auch meine recht flapsige Antwort, die ich jetzt natürlich (gerne) revidiere.
Danke für deine ehrliche Reflektion. Die Bezeichnung 'Ehrenmann' ist von einem Kumpel, der es allerdings eher in albernen Kontexten verwendet. Person A: "Ich hab einfach mal Bier mitgebracht." Person B: "Ehrenmann!"
Klingt halt albern, aber passt hier irgendwie trotzdem finde ich. Zumal ich Kai halt auch tendenziell eher zutrauen würde, dass er ein reflektierter Charakter ist und sich schon Gedanken darüber macht welchen Ruf bzw. Philosophie sein zukünftiger Club hat. Und aus meiner Sicht würde dieser negative Aspekt von Chelsea (so viele positive Aspekte der Club auch haben mag) eben nicht zu Kai passen.
Was ich aufgrund der Länge von meinem Text außerdem nicht erwähnt habe, wie genau sich meine 'Systemkritik' jetzt auf den Wechsel von Kai auswirken könnte.
Stellt euch mal folgendes (unwahrscheinliches) vor: Kai wird zum möglichen Wechsel zu Chelsea befragt und er sagt.. "Also, nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die sportliche Perspektive bei Chelsea zu spielen zwar interessant finden würde, aber trotzdem nicht wechseln werde, da ich nicht bei einem Club spielen möchte, der von einer einzelnen Person überproportional finanziell getragen wird und dadurch den allgemeinen Wettbewerb verzerrt." (...)
Überlegt mal was das für einen shitstorm geben würde. Ich mein selbst wenn er wirklich so denken würde könnte er das ja trotzdem nicht sagen, weil man sich bei solchen Aussagen ja auch immer privat ein wenig zur Zielscheibe von wem auch immer macht.
Aber insgesamt wundert mich schon, dass von den Fußballern, Trainern, etc. da draußen kaum einer die Eier in der Hose hat das Kind mal beim Namen zu nennen und auch kaum Empörung wirklich zu erkennen ist. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sich die Fußballer einfach denken 'Ok, mehr Geld, wäre jetzt vielleicht blöd sich darüber zu beschweren.' oder 'Ja ich könnte mich jetzt öffentlich darüber aufregen, aber dann werd ich in Zukunft nur von der Presse belagert und genervt zu dem Thema, das tue ich mir bestimmt nicht an.'
Es wäre daher auch unfair von mir von Kai zu erwarten, dass er seine sportliche Perspektive gegenüber der "Schattenseite" von Chelsea zurück stellt, wenn er sich (außer Geld) wirklich etwas erhoffen würde von dem Wechsel. Er kann ja schließlich nichts dafür, dass dieses System so kaputt ist.
Aber dennoch trägt jeder, der sich in diesem System befindet eine (wenn noch so kleine) Teilverantwortung. Denn nur die Beteiligten an diesem System, können etwas ändern. Und anscheinend nur, wenn man den Finger in die Wunde legt, kann man den Leuten deutlich machen, dass die Probleme zu ignorieren nicht zum Ziel führen wird, da sie nicht von alleine verschwinden.
Gerade von der Bundesliga und den Spielern würde ich mir daher einfach etwas mehr Stolz darauf wünschen, dass man hier noch halbwegs realistisch wirtschaftet (bezüglich auf die Transfers), auch wenn sich die finanziellen Nachteile in den Ergebnissen der CL und EL oft widerspiegeln. Das die Summen im Fußball insgesamt überall überdimensioniert sind ist mir auch klar, aber mir geht jetzt jetzt mal nur um den Vergleich zwischen den Ligen.
Mir fehlt zudem leider ein bißchen die wirkliche Ahnung von der Materie. Ich kann nicht richtig beurteilen inwiefern die größten Clubs der vier großen Ligen jetzt ingesamt im Financial Fairplay im Vergleich zueinander abschneiden. Aber bei Clubs wie PSG, Manchester City, Chelsea, etc. ist es halt auch für mich offensichtlich, dass da was nicht zu stimmen scheint. Und ich finde es halt 'ehrenhaft', wenn ein Spieler (oder Trainer *hust*) sowas bei seiner Berufswahl berücksichtigen würde. Gerade WEIL man dann ja möglicherweise auf finanzielle oder sportliche Perspektiven verzichten würde, "nur" um sich mit der Philosophie eines dann anderen Clubs (wozu ich jetzt auch mal 'Sponsoring' zähle) besser identifizieren zu können.
Genau das wäre für mich dann eben 'ehrenhaft' und vielleicht haben sich viele Fußballer auch schon genau diese Gedanken gemacht oder genau eben eine solche Entscheidung getroffen, nur laut gesagt wurde es bisher noch von keinem. Leider
01.09.2020 - 14:24 Uhr
@TF84_
Ich habe deine Beiträge aufmerksam gelesen und ich denke, dass dir die meiste Userschaft in vielen Teilen deiner Argumentation durchaus recht gibt - zumindest was die - nennen wir es "Perversion" des aktuellen Fußballs betrifft.
Nur hast du dir eben diesen einen Verein herausgesucht, welcher dir pers. am unsympathischsten ist und zu allem Überfluss dahingehend auch noch den Wechsel T. Werners eingeschlossen.
Da du kein Vereinssymbol in deinem Avatar trägst, würde mich einmal interessieren, welchen Verein du bezügl. eines Wechsels bevorzugen würdest?
Meines Erachtens geben sich außerhalb der fußballer. Qualität, resp. deren Standing alle nichts, was dich pers. so aufreibt.
Ich rufe "hurra", wenn du mir mitteilst, dass sich Spieler dieser Qualität u.U - mit weiteren Verpflichtungen - den aktuellen Verein weiterbringen möchten. Das wärs
Nur ist das eben ein utopisches Denken, vor allem wenn man sich durch die einzelnen Beiträge liest.
"Havertz ist Bayer 04 entwachsen" (kommt übrigens auch aus dem eigenen Lager), Havertz MUSS den nächsten Schritt gehen..usw. usw.
Hinzu kommen die "Flöhe", welche den Spielern von außerhalb, insbesondere durch die Berater in den Kopf gesetzt werden. Geld - Geld - Geld - Kurzum, viele Spieler bekommen den Hals nicht voll.
Desweiteren denkt heute der allgemeine Spieler- Tross, ganz egal welche Qualitäten diese im allgemeinen besitzen, dass man bei einem Wechsel doch mindestens EL oder sogar CL Ansprüche stellen muss.
Bevor man mir jetzt aufs Dach steigt. Natürlich gibt es Ausnahmen - das Gros der Spieler denkt jedoch genau das - leider!
Um nochmals auf Havertz zurückzukommen. Was schlägst du denn da pers. vor, wenn sich ein Spieler für eben solche Top- Mannschaften berufen fühlt, resp. diesen Schritt gehen möchte?
Ich habe deine Beiträge aufmerksam gelesen und ich denke, dass dir die meiste Userschaft in vielen Teilen deiner Argumentation durchaus recht gibt - zumindest was die - nennen wir es "Perversion" des aktuellen Fußballs betrifft.
Nur hast du dir eben diesen einen Verein herausgesucht, welcher dir pers. am unsympathischsten ist und zu allem Überfluss dahingehend auch noch den Wechsel T. Werners eingeschlossen.
Da du kein Vereinssymbol in deinem Avatar trägst, würde mich einmal interessieren, welchen Verein du bezügl. eines Wechsels bevorzugen würdest?
Meines Erachtens geben sich außerhalb der fußballer. Qualität, resp. deren Standing alle nichts, was dich pers. so aufreibt.
Ich rufe "hurra", wenn du mir mitteilst, dass sich Spieler dieser Qualität u.U - mit weiteren Verpflichtungen - den aktuellen Verein weiterbringen möchten. Das wärs
Nur ist das eben ein utopisches Denken, vor allem wenn man sich durch die einzelnen Beiträge liest.
"Havertz ist Bayer 04 entwachsen" (kommt übrigens auch aus dem eigenen Lager), Havertz MUSS den nächsten Schritt gehen..usw. usw.
Hinzu kommen die "Flöhe", welche den Spielern von außerhalb, insbesondere durch die Berater in den Kopf gesetzt werden. Geld - Geld - Geld - Kurzum, viele Spieler bekommen den Hals nicht voll.
Desweiteren denkt heute der allgemeine Spieler- Tross, ganz egal welche Qualitäten diese im allgemeinen besitzen, dass man bei einem Wechsel doch mindestens EL oder sogar CL Ansprüche stellen muss.
Bevor man mir jetzt aufs Dach steigt. Natürlich gibt es Ausnahmen - das Gros der Spieler denkt jedoch genau das - leider!
Um nochmals auf Havertz zurückzukommen. Was schlägst du denn da pers. vor, wenn sich ein Spieler für eben solche Top- Mannschaften berufen fühlt, resp. diesen Schritt gehen möchte?
02.09.2020 - 18:58 Uhr
@Aladine
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde.
Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für meinen ersten Beitrag oben verwarnt worden. Er wurde auch gelöscht. Ohne genauere Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde. Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für meinen ersten Beitrag oben verwarnt worden. Er wurde auch gelöscht. Ohne genauere Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TF84_ am 02.09.2020 um 19:09 Uhr bearbeitet
02.09.2020 - 19:41 Uhr
Zitat von TF84_
@Aladine
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde.
Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für Beitrag #2635 verwarnt worden. Ohne Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch
@Aladine
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde. Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für Beitrag #2635 verwarnt worden. Ohne Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch

Nehme es mir nicht übel aber ich habe eine ähnliche Antwort bereits "befürchtet"
Du bist ja anscheinend ähnlicher Meinung, dass Havertz dem Verein "entwachsen" ist - mag sein - Nur, bei aller Wertschätzung, was sollte er dann in Dortmund?
In der Außendarstellung ist der Club größer aber was erreicht man dort?
Und was den FCB betrifft - du hast ja das Wort "Fairness", "wirtschaftl. Überlegenheit / Kapitalismus... "Ehrenmann" ... usw, usw. angemerkt.
Denkst du ernsthaft, dass der FCB zu all diesen Werten tatsächlich steht?
Man lässt sich von Katar sponsern, in der Vergangenheit gab es genügend Ungereimtheiten/Diskussionen bezügl. des Adidas Sponsoring, ganz zu schweigen von den "Ehrenmännern" Uli Honeß oder K.H.R., wobei ich Hoeneß über die Jahre hinweg noch weitaus mehr kritisiere.
Seit seinem damaligen Auftritt gegen Daum (mit entsprechender Positionierung und Erklärung(en)) ist der Mann für mich ein Unsympath der allerersten Sorte.
Natürlich kann oder sollte man seine Meinung äußeren und ich bin gewiss kein Chelsea Fan oder Fan eines Vereins welcher in solchen Größenordnungen (u.a. auch mit "steuerlichen Vorteilen
" s. die span. Liga) agiert - aber wenn wir einmal ehrlich sind, ist der FCB mit Sicherheit weit davon entfernt ein Kind von Traurigkeit zu sein. Der FCB wußte seinen Vorteil seit Jahrzehnten finanziell zu nutzen und dies vor allem gegenüber jedem 'Verein, welcher ihm in irgend einer Form zu nahe kam/kommt. Und, was gewisse Spielertransfers betrifft, muss man mir auch nicht damit um die Ecke kommen, dass dies andere Vereine auch so handhaben.
Diese Aussage - "man hat sich (im Gegensatz zu vielen anderen) alles selbst erarbeitet" wirkt zum Großteil eher heuchlerich.
Wie gesagt, darf da jeder seine pers. Meinung haben, nur bin ich lange genug dabei um gewisse Dinge etwas anders einordnen zu können. Traut sich halt meist nur keiner das zu sagen
Um nochmals auf Havertz zurückzukommen. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, dass man nicht glauben mag, das Havertz einfach nicht zum FCB wollte.
Dass die Bayern das natürlich anders verkaufen (auch mit der Argumentation Müller) verwundert da eher wenig.
03.09.2020 - 07:58 Uhr
Zitat von Aladine
Nehme es mir nicht übel aber ich habe eine ähnliche Antwort bereits "befürchtet"
Du bist ja anscheinend ähnlicher Meinung, dass Havertz dem Verein "entwachsen" ist - mag sein - Nur, bei aller Wertschätzung, was sollte er dann in Dortmund?
In der Außendarstellung ist der Club größer aber was erreicht man dort?
Und was den FCB betrifft - du hast ja das Wort "Fairness", "wirtschaftl. Überlegenheit / Kapitalismus... "Ehrenmann" ... usw, usw. angemerkt.
Denkst du ernsthaft, dass der FCB zu all diesen Werten tatsächlich steht?
Man lässt sich von Katar sponsern, in der Vergangenheit gab es genügend Ungereimtheiten/Diskussionen bezügl. des Adidas Sponsoring, ganz zu schweigen von den "Ehrenmännern" Uli Honeß oder K.H.R., wobei ich Hoeneß über die Jahre hinweg noch weitaus mehr kritisiere.
Seit seinem damaligen Auftritt gegen Daum (mit entsprechender Positionierung und Erklärung(en)) ist der Mann für mich ein Unsympath der allerersten Sorte.
Natürlich kann oder sollte man seine Meinung äußeren und ich bin gewiss kein Chelsea Fan oder Fan eines Vereins welcher in solchen Größenordnungen (u.a. auch mit "steuerlichen Vorteilen
" s. die span. Liga) agiert - aber wenn wir einmal ehrlich sind, ist der FCB mit Sicherheit weit davon entfernt ein Kind von Traurigkeit zu sein. Der FCB wußte seinen Vorteil seit Jahrzehnten finanziell zu nutzen und dies vor allem gegenüber jedem 'Verein, welcher ihm in irgend einer Form zu nahe kam/kommt.
Und, was gewisse Spielertransfers betrifft, muss man mir auch nicht damit um die Ecke kommen, dass dies andere Vereine auch so handhaben.
Diese Aussage - "man hat sich (im Gegensatz zu vielen anderen) alles selbst erarbeitet" wirkt zum Großteil eher heuchlerich.
Wie gesagt, darf da jeder seine pers. Meinung haben, nur bin ich lange genug dabei um gewisse Dinge etwas anders einordnen zu können. Traut sich halt meist nur keiner das zu sagen
Um nochmals auf Havertz zurückzukommen. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, dass man nicht glauben mag, das Havertz einfach nicht zum FCB wollte.
Dass die Bayern das natürlich anders verkaufen (auch mit der Argumentation Müller) verwundert da eher wenig.
Zitat von TF84_
@Aladine
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde.
Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für Beitrag #2635 verwarnt worden. Ohne Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch
@Aladine
Ich bin in erster Linie Bundesliga Fan, daher habe ich kein Vereinswappen. Es wäre natürlich schade, wenn er die Bundesliga verlässt. Aber hier hätte er ja eigentlich nur die Wahl zwischen Dortmund oder Bayern. Wenn er sich zu nem "Top Club" berufen fühlt wäre für mich Bayern logischer. Chelsea sehe ich aktuell nicht so top mäßig unterwegs. Allerdings ist Müller auf seiner Position im Weg und Bayern hat für diese Saision wohl nicht mehr genug Geld. Erzwingen kann er den Transfer ja nicht.
Aus Bundesliga Sicht fände ich den BVB besser, aber da ist dann gerade ein Überangebot auf seiner Position, wenn ich das richtig einschätze.
Allerdings kann ja sein, dass er gerne eine Herausforderung in einer anderen Liga annehmen würde. Oder die Übermacht der Bayern nicht so attraktiv/spannend findet. Keine Ahnung was seine Family dazu sagt, wenn er im Ausland lebt. Inwiefern ist ihm der Trainer, das sportliche Konzept, Gehalt, Fans, das strukturelle Umfeld (z.B. die entsprechende Stadt), Einsatzgarantie oder Werben eines Clubs etc. wichtig. Kann ich alles nicht einschätzen, daher kann ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen und auch keinen perfekten Vorschlag liefern. Ich weiß ja auch nicht welche Vereine an ihm interessiert sind.
Letztendlich ging es mir bei meinen Beiträgen auch indirekt um die bedauerliche Lage der Bundesliga (teilweise finanziell von Scheich-Clubs o.ä. abgehängt), die sich halt in einem Wechsel von einem der größten deutschen Talente zu einem Club wie Chelsea nochmal so richtig schön offenbaren würde.
Mit anderen Worten, auch wenn dieser Wechsel "alternativlos" wäre würde er mich dennoch ankotzen
und ich wäre quasi enttäuscht, aber würde es Kai nicht übel nehmen, wenn er in erster Linie aus sportlichen oder anderen Gründen als (nur) Geld wechseln würde. Wenn Bayer sich jetzt Bezos ins Boot holt und die halbe Premiere League aufkauft müsste er ja auch gar nicht wechseln. Aber dem System Fußball wäre dadurch ja auch nicht unbedingt geholfen..^^
PS: Ich bin für Beitrag #2635 verwarnt worden. Ohne Begründung. Vielleicht wegen Off-Topic, kp. Ich schreib hier jedenfalls erstmal nichts mehr.. War schön mit euch

Nehme es mir nicht übel aber ich habe eine ähnliche Antwort bereits "befürchtet"
Du bist ja anscheinend ähnlicher Meinung, dass Havertz dem Verein "entwachsen" ist - mag sein - Nur, bei aller Wertschätzung, was sollte er dann in Dortmund?
In der Außendarstellung ist der Club größer aber was erreicht man dort?
Und was den FCB betrifft - du hast ja das Wort "Fairness", "wirtschaftl. Überlegenheit / Kapitalismus... "Ehrenmann" ... usw, usw. angemerkt.
Denkst du ernsthaft, dass der FCB zu all diesen Werten tatsächlich steht?
Man lässt sich von Katar sponsern, in der Vergangenheit gab es genügend Ungereimtheiten/Diskussionen bezügl. des Adidas Sponsoring, ganz zu schweigen von den "Ehrenmännern" Uli Honeß oder K.H.R., wobei ich Hoeneß über die Jahre hinweg noch weitaus mehr kritisiere.
Seit seinem damaligen Auftritt gegen Daum (mit entsprechender Positionierung und Erklärung(en)) ist der Mann für mich ein Unsympath der allerersten Sorte.
Natürlich kann oder sollte man seine Meinung äußeren und ich bin gewiss kein Chelsea Fan oder Fan eines Vereins welcher in solchen Größenordnungen (u.a. auch mit "steuerlichen Vorteilen
" s. die span. Liga) agiert - aber wenn wir einmal ehrlich sind, ist der FCB mit Sicherheit weit davon entfernt ein Kind von Traurigkeit zu sein. Der FCB wußte seinen Vorteil seit Jahrzehnten finanziell zu nutzen und dies vor allem gegenüber jedem 'Verein, welcher ihm in irgend einer Form zu nahe kam/kommt. Und, was gewisse Spielertransfers betrifft, muss man mir auch nicht damit um die Ecke kommen, dass dies andere Vereine auch so handhaben.
Diese Aussage - "man hat sich (im Gegensatz zu vielen anderen) alles selbst erarbeitet" wirkt zum Großteil eher heuchlerich.
Wie gesagt, darf da jeder seine pers. Meinung haben, nur bin ich lange genug dabei um gewisse Dinge etwas anders einordnen zu können. Traut sich halt meist nur keiner das zu sagen
Um nochmals auf Havertz zurückzukommen. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, dass man nicht glauben mag, das Havertz einfach nicht zum FCB wollte.
Dass die Bayern das natürlich anders verkaufen (auch mit der Argumentation Müller) verwundert da eher wenig.
Bei Daum hat der Mann sich wahrlich bereits sehr schön verhalten aber mein persönlicher Favorit bleibt dann doch seine Führer-ähnliche Rede nach dem Urteil der Steuerhinterziehung „Ich komme wieder“ geifert er zornesrot in die tobende Menge
das ist schon eine parallel Welt. Zu Kai, ich finde England mittlerweile echt gut und auch überlegt denn was ihm viele vorwerfen, körperlos und Özil ähnlich aufzutreten, wird er mit einem Erfolg in England sofort ausmerzen. Wenn er sich in der Liga durchsetzt hat er es mMn allen Kritiker versaut. Dazu baut sich Chelsea einfach eine geile Truppe auf und das ist ein geiler Trainer. Kai hat als kind Kampfes kicken sehen, mit so Leuten kann man sich gut verbinden. Dann sind da Buddy Werner und Rüdiger ach und nicht zu vergessen: Geld das wohl mindestens doppelt so hoch ist wie in Deutschland und btw gibt er es in London aus!!!! Eine Stadt die bei weitem über München, Dortmund anzusiedeln ist. Und mit dem Privatjet ist er ebenso schnell in Köln bei der Family wie wenn er aus Deutschland nach Köln kommt.
Außerdem gehe ich weiterhin davon aus dass der Wechsel zu Real/Barça kommen soll. Wenn also nochmal PL auf der Wunschliste steht dann muss es quasi jetzt sein.
Sein wir ehrlich, wer bei den großen Clubs scheitert der kann auch immer noch zu den Bayern, auch wenn sie CL Sieger sind so sind sie auch das Auffangbecken der 1b Spieler.
03.09.2020 - 12:43 Uhr
Zitat von Libero85
Laut sky sport news ist der Deal mit Chelsea nun durch. 80 Mio sofort plus bis zu 20 Mio oben drauf.
Hab leider keine Quelle, da gerade im TV gesehen
Laut sky sport news ist der Deal mit Chelsea nun durch. 80 Mio sofort plus bis zu 20 Mio oben drauf.
Hab leider keine Quelle, da gerade im TV gesehen
https://sport.sky.de/fussball/artikel/transfer-news-sky-info-alles-klar-bei-havertz-letzte-details-geregelt/12062296/34252?wkz=WXFNL1
03.09.2020 - 13:26 Uhr
Zitat von Alphabet
Weiß einer, wie das in der Regel mit dem Medizincheck läuft?
Angeblich wurde er ja nun doch noch nicht absolviert.
Was kann da als Ausschlusskriterium für einen Transfer gelten?
Sagen wir die Tinte ist unter Vorbehalt des Checks trocken und Kai reißt sich heute Abend das Kreuzband, könnte Chelsea dann einfach Tschüss sagen oder geht es da eher um grundsätzliche Sportunfähigkeit?
Weiß einer, wie das in der Regel mit dem Medizincheck läuft?
Angeblich wurde er ja nun doch noch nicht absolviert.
Was kann da als Ausschlusskriterium für einen Transfer gelten?
Sagen wir die Tinte ist unter Vorbehalt des Checks trocken und Kai reißt sich heute Abend das Kreuzband, könnte Chelsea dann einfach Tschüss sagen oder geht es da eher um grundsätzliche Sportunfähigkeit?
Selbstverständlich könnten sie das. Genau wie bei uns und Schick. Solange der Medizin-Check nicht absoliviert ist, ist der Transfer auch nicht perfekt.
03.09.2020 - 16:46 Uhr
Zitat von Alphabet
Weiß einer, wie das in der Regel mit dem Medizincheck läuft?
Angeblich wurde er ja nun doch noch nicht absolviert.
Was kann da als Ausschlusskriterium für einen Transfer gelten?
Sagen wir die Tinte ist unter Vorbehalt des Checks trocken und Kai reißt sich heute Abend das Kreuzband, könnte Chelsea dann einfach Tschüss sagen oder geht es da eher um grundsätzliche Sportunfähigkeit?
Weiß einer, wie das in der Regel mit dem Medizincheck läuft?
Angeblich wurde er ja nun doch noch nicht absolviert.
Was kann da als Ausschlusskriterium für einen Transfer gelten?
Sagen wir die Tinte ist unter Vorbehalt des Checks trocken und Kai reißt sich heute Abend das Kreuzband, könnte Chelsea dann einfach Tschüss sagen oder geht es da eher um grundsätzliche Sportunfähigkeit?
Gute Frage, also soweit ich weiß steht ein Medizin Check an kurz bevor die Unterschrift erfolgt am selben Tag meist noch. Rechtsgültig ist aber die Unterschrift wenn die gesetzt ist dann steht der Spieler bei dem Verein unter Vertrag bei dem er unterschrieben hat nur in der Regel erfolgt keine Unterschrift ohne med. Check also steht wohl beides bei Kai Havertz noch aus und verletzt er sich beim Training kann selbstverständlich Chelsea Abstand von dem Transfer nehmen.
Daher hat Leverkusen das Havertz Geld auch noch nicht in die Hand genommen. Manche spekulieren ja immer wieder darüber das wir schon Vorgegriffen haben und einen Teil der Havertz Summe schon ausgegeben haben dies ist aber defintiv nicht der Fall.
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