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Kaderanalyse

02.02.2009 - 18:37 Uhr
Kaderanalyse |#4801
24.05.2026 - 21:38 Uhr
Ich muss ehrlich sagen: So langsam bekomme ich bei der aktuellen Entwicklung echt Bauchschmerzen.

Die heutige Abgangswelle zeigt nochmal brutal, wie viele Baustellen wir uns gleichzeitig aufmachen. Weg sind jetzt offiziell Uphoff, Lebeau, Kinsombi, Bergh, Hagemoser und Neidhart.

Gerade auf den Außenbahnen sehe ich da ein massives Risiko. Bergh weg, Neidhart weg – und dazu die völlig unklare Situation um Mejdr, dessen Vertrag ausläuft und der gleichzeitig mit Kreuzbandriss langfristig ausfällt. Stand jetzt sind wir außen defensiv praktisch komplett blank. Und genau über diese Dynamik, Intensität und Laufstärke kam zuletzt extrem viel Stabilität in unser Spiel.

Dann kommt noch das Thema Dietze dazu. Wenn der tatsächlich von einem Zweitligisten geholt wird, verlierst du nicht irgendeinen Kaderspieler, sondern einen der wenigen kreativen Achter, die überhaupt mal zwischen den Linien Lösungen finden und Tempo ins Umschalten bringen können.

Und vorne hängt inzwischen alles an der Holten-Frage. Öffentlich findet man zwar keine konkrete Summe zur Kaufoption, aber offenbar stocken die Verhandlungen, weil Hansa unterhalb der vereinbarten Option landen will. Das kann wirtschaftlich nachvollziehbar sein – sportlich wäre ein Holten-Abgang aber brutal. Einen Stürmer mit dieser Präsenz, Wucht und Effizienz ersetzt du in der 3. Liga nicht mal eben.

Und auch Uphoff darf man nicht unterschätzen. Klar, nicht fehlerfrei – aber trotzdem ein absoluter Stabilitätsanker mit Erfahrung und Präsenz.

Unterm Strich gehen Amir Shapourzadeh und Brinkmann hier gerade komplett all-in. Das kann funktionieren, wenn bei den Neuverpflichtungen wirklich mehrere Volltreffer dabei sind. Aber das Risiko ist riesig. Wir reden hier nicht über zwei oder drei Veränderungen, sondern über einen möglichen Komplettumbau auf mehreren Schlüsselpositionen gleichzeitig.

Stand jetzt verlieren wir Qualität, Eingespieltheit, Führung und Tiefe – ersetzt wurde davon bisher fast nichts.

Ich hoffe wirklich, dass intern schon sehr konkrete Lösungen bereitstehen. Denn aktuell wirkt das eher wie ein extrem riskanter Umbruch als wie ein kontrollierter Neuaufbau.
Kaderanalyse |#4802
24.05.2026 - 21:41 Uhr
Zitat von Mattes_FCH
@SlawoChala
Ich weiß nicht, wo das hinführen soll. Vielleicht kann man das einfach mal so festhalten ohne eine Verschwörung zu sehen. Sicherlich wird es seine Gründe gehabt haben (aus Sicht von DB) Aber Fakt ist auch dass ein 4-2-3-1 mit einer Offensivreihe Kinsombi/ Krauß - Stock/ Harenbrock - Bock/ Lebeau nicht EINMAL ausprobiert wurde.

Zu Beginn war es 5-2-2-1, dann ein 4-4-2 Raute, nach Naderi für 2 Spiele ein 4-3-3 und dann wieder eher 4-4-2 Raute, aus meiner Interpretation aber eher ein 4-3-1-2 (Ausnahme in Hannover gegen Havelse mit mit 4-2-2-2 und in Cottbus + Aachen mit 5-3-2).

Ich unterscheide noch ein wenig zwischen 4-2-3-1 und 4-3-3. Nicht großartig, aber im 4-2-3-1 ist eher der 10er gefragt und im 4-3-3 eher der 8er. Mit Harenbrock hatte und hat man vielleicht (???) noch einen Spieler, der beides in Einem ist. Ein Ugondu (als Bsp.) würde ich neben der MS Position eher noch als Flügelstürmer im 4-3-3 sehen, als offensiver Außen im 4-2-3-1.


Zu deinem Post:
Kinsombi, Krauß, Harenbrock und Lebau wurden probiert. Ich denke über Bock und Stock müssen wir nicht schreiben?! Bock ist ein typisches Beispiel, er hat definitiv andere Sachen zu bewerkstelligen gehabt, dient aber immer also irgendwas. Stock ist schon ewig verletzt und fällt hier auch raus
Kaderanalyse |#4803
24.05.2026 - 21:48 Uhr
Zitat von SlawoChala

Ich erkläre Dir gerne wo es hinführen soll, du bist - kein Vorwurf - gern und oft hier vertreten. Das finde ich auch gut, dafür ist ein Forum da. Du relativierst aber auch schnell, sofern jemand mit Fakten kommt.

Jetzt kommen wir zum wesentlichen, um mal ein bisschen Fakten zu kraulen. Nehmen wir an, der Gegner hat seine Stärke im Zentrum versucht man die Passwege durch Anlaufverhalten zu unterbinden, gleichermaßen aber auch die Flügel nicht außer Acht zu lassen. Somit wäre ein 4-3-3 (mit hängenden Spitzen) absolut plausibel. Man lenkt den Aufbau auf außen und stärkt das Zentrum. Als Beispiel, Holten (MS), Lebau und Krauß (HS). Somit kann (!) man den Aufbau über die 6 Unterbinden. Nun die Frage des Gegners, ist die 6 stark oder die 10? Da entscheidet sich ob 2x 8 und 1x6 oder 1x8 und 2x6. In eigenem Ballbesitz kann sich das natürlich ändern, je nach "Qualitätsnachteil" des Kontrahenten.

Es gestaltet sich bei guten Flügeln natürlich anders, gute AV´s müssen früh gestört werden 4-3-3 Breit, gute offensive Flügel des Gegners können durch offensive Außen nicht aufgefangen werden, da man sonst nicht gefährlich wird. Daher eher 2 Halbsechser, die rausrücken.

Was ich meine, das System ist komplett Presse und absolut unrelevant.

Ob 4-3-3, 5-4-1, 3-4-3 usw usw spielt gar keine Rolle. Das ist eine Erfindung um eine Darstellung zu geben.

Ich habe in meiner "Karriere" immer 3-4-3 spielen lassen, sehr erfolgreich, aber mal mit 2 HS, mal mit 2 AS, mal 2AV und 3 IV, mal 2 IV und Oldschool LM/RM, mal 2x 6er, mal 2x 8er, mal 1x 6er und 1x10er, und jeder hätte da irgendein System erfunden. Für mich war alles gleich mit unterschiedlicher Auffassung.

was ich meine, die Typen müssen passen, dann ist der Rest völlig egal.

Du, ich war auch mal als Trainer aktiv. Nur eine C-Lizenz und die meiste Zeit mehr Kleinfeld (Landesbereich), aber Erfahrungen auf dem Großfeld habe ich auch.

Ja, natürlich müssen im 4-3-3 die Flügelstürmer defensiv auf den Halbpositionen mitarbeiten. Ich verstehe tatsächlich, worauf Du hinaus willst. Insofern gehe ich konform. Du bezeichnest sie mit Lebeau und Krauß als Halbstürmer. Was ich dennoch meinte dass man ein 4-2-3-1 mit einer 3er Offensivreihe um Krauß/ Kinsombi - Stock/ Harenbrock - Lebeau/ Bock nicht versucht hat. Und wie ich schrieb, unterscheidet sich ein 4-2-3-1 von einem 4-3-3 ein wenig. Aber klar, da bin ich dann an der Stelle auch nur der Laie. Meine Kerngedanke war nach dem Abgang von Naderi, Harenbrock und Lebeau gemeinsam in ein System zu integrieren. Klar, doof gelaufen mit den Verletzungen insgesamt.

Das ideale System sieht für mich sogar wie unter Vollmann aus (4-2-3-1), in dem mindestens die Flügelspieler rotieren, im besten Fall aber sogar alle 3 Spieler (Jänicke - Lartey - Ziegenbein) rotieren können.

Das wäre mein Wunsch als Ausrichtung für die kommende Saison.

•     •     •

Pageln? Schlünzen? Lienen? Härteln oder Glöcknern?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 24.05.2026 um 21:49 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#4804
24.05.2026 - 22:04 Uhr
Eins noch, Thema eigener Nachwuchs:

Ruschke, Milosz, Krohn, Bock, Dirkner, Dietze, wen vergessen? Alles gute Jungs, gar keine Frage!

Aber eins ist auch klar, sie dienten der allgemeinen Zufriedenheit. Es hätte auch alles den Bach runter gehen können und Transfers komplett floppen (gerade letzte Saison). Aber(!) wie zieht man Fans auf seine Seite, wem entschuldigt man Fehler sofort? Genau, dem eigenen Nachwuchs. ZU RECHT! Die Talente, die wir erbracht haben, sind (ehrlich) bei weitem nicht in der Verfassung im Profibereich Fuß zu fassen. Kein Fiete, kein Ruscke, defintiv kein Krohn. Sie waren "Mittel zum Zweck", nicht Unclever, aber auch nicht nachhaltig. Milosz ist da was anderes, in die U20 gekommen, einfach abwarten.

Sonst Benno, gut, talentiert, technisch gut. Aber um mal Otto Rehagel zu zitierern: "wer grätscht ist geistig zu langsam". Zudem "bereits 22J" und MEINER MEINUNG NACH naiv GEBLIEBEN. Benno würde tatsächlich nach Berlin passen (ohne Vorwurf). Ich denke, da steckt viel mehr Potenzial, was wir nicht abrufen können.

Dirkner ist der einzige Typ, ehrgeizig, willig, fest auf`m Stiehl, er macht seinen Weg!
Kaderanalyse |#4805
24.05.2026 - 22:14 Uhr
Zitat von Mattes_FCH
Zitat von SlawoChala

Ich erkläre Dir gerne wo es hinführen soll, du bist - kein Vorwurf - gern und oft hier vertreten. Das finde ich auch gut, dafür ist ein Forum da. Du relativierst aber auch schnell, sofern jemand mit Fakten kommt.

Jetzt kommen wir zum wesentlichen, um mal ein bisschen Fakten zu kraulen. Nehmen wir an, der Gegner hat seine Stärke im Zentrum versucht man die Passwege durch Anlaufverhalten zu unterbinden, gleichermaßen aber auch die Flügel nicht außer Acht zu lassen. Somit wäre ein 4-3-3 (mit hängenden Spitzen) absolut plausibel. Man lenkt den Aufbau auf außen und stärkt das Zentrum. Als Beispiel, Holten (MS), Lebau und Krauß (HS). Somit kann (!) man den Aufbau über die 6 Unterbinden. Nun die Frage des Gegners, ist die 6 stark oder die 10? Da entscheidet sich ob 2x 8 und 1x6 oder 1x8 und 2x6. In eigenem Ballbesitz kann sich das natürlich ändern, je nach "Qualitätsnachteil" des Kontrahenten.

Es gestaltet sich bei guten Flügeln natürlich anders, gute AV´s müssen früh gestört werden 4-3-3 Breit, gute offensive Flügel des Gegners können durch offensive Außen nicht aufgefangen werden, da man sonst nicht gefährlich wird. Daher eher 2 Halbsechser, die rausrücken.

Was ich meine, das System ist komplett Presse und absolut unrelevant.

Ob 4-3-3, 5-4-1, 3-4-3 usw usw spielt gar keine Rolle. Das ist eine Erfindung um eine Darstellung zu geben.

Ich habe in meiner "Karriere" immer 3-4-3 spielen lassen, sehr erfolgreich, aber mal mit 2 HS, mal mit 2 AS, mal 2AV und 3 IV, mal 2 IV und Oldschool LM/RM, mal 2x 6er, mal 2x 8er, mal 1x 6er und 1x10er, und jeder hätte da irgendein System erfunden. Für mich war alles gleich mit unterschiedlicher Auffassung.

was ich meine, die Typen müssen passen, dann ist der Rest völlig egal.

Du, ich war auch mal als Trainer aktiv. Nur eine C-Lizenz und die meiste Zeit mehr Kleinfeld (Landesbereich), aber Erfahrungen auf dem Großfeld habe ich auch.

Ja, natürlich müssen im 4-3-3 die Flügelstürmer defensiv auf den Halbpositionen mitarbeiten. Ich verstehe tatsächlich, worauf Du hinaus willst. Insofern gehe ich konform. Du bezeichnest sie mit Lebeau und Krauß als Halbstürmer. Was ich dennoch meinte dass man ein 4-2-3-1 mit einer 3er Offensivreihe um Krauß/ Kinsombi - Stock/ Harenbrock - Lebeau/ Bock nicht versucht hat. Und wie ich schrieb, unterscheidet sich ein 4-2-3-1 von einem 4-3-3 ein wenig. Aber klar, da bin ich dann an der Stelle auch nur der Laie. Meine Kerngedanke war nach dem Abgang von Naderi, Harenbrock und Lebeau gemeinsam in ein System zu integrieren. Klar, doof gelaufen mit den Verletzungen insgesamt.

Das ideale System sieht für mich sogar wie unter Vollmann aus (4-2-3-1), in dem mindestens die Flügelspieler rotieren, im besten Fall aber sogar alle 3 Spieler (Jänicke - Lartey - Ziegenbein) rotieren können.

Das wäre mein Wunsch als Ausrichtung für die kommende Saison.


Ich finde es immer interessant von Dir zu lesen (absolut positiv gemeint)!!!! Das Ziel muss es doch sein a) die eigenen Stärken zu fokussieren oder b) sich dem Gegner anzupassen.

Ich bin da bei 70/30, da der Gegner ja das gleiche abwägen muss. Ziegenbein und Jänicke waren Freigeister, Lartey der stabile Zehner, da hast du recht. Diese fußballerische Cleverness ist selten und war tatsächlich auch einmalig. Keiner der Jungs hat danach Fuß gefasst. Es hat einfach gepasst.
Kaderanalyse |#4806
24.05.2026 - 22:48 Uhr
@SlawoChala
Danke! Das gebe ich zurück.

Mit dem Hinweis auf Freiburg und Gladbach (weiß gar nicht mehr von wo das kam) habe ich mal draufgeschaut. Amegnaglo, Didoss und Dajaku als Beispiele hatte ich ja eh schon im Wunschthread vorgeschlagen. Beim draufschauen auf die 2 Vereine sind mir aber auch Zelic oder auch Michaelis aufgefallen. Das sind Spieler, die für maximale Variabilität in der 3er Offensivreihe stehen.

Ein Ugondu bspw. könnte ich mir richtig gut neben Holten als Stürmer aus der Tiefe (aber auch Eixler von Zwickau) vorstellen, Ugondu zudem als Außenstürmer im 4-3-3.

Ich denke, die nächsten Neuzugänge werden schon einen Fingerzeig geben.

Wegen dem eigenen Nachwuchs ... ich selbst bin kein Freund davon, Talente zu früh abzuschreiben. In vielen Beispielen zeigt sich dass auch Rostocker Talente woanders Fuß fassen und teilweise sogar höherklassiger. Das Leihe Modell finde ich da ganz gut, worüber man bspw. bei Reichhardt, Bock und Krohn sicherlich drüber nachdenken kann. Ansonsten bin ich bei Ruschi etwas anderer Meinung und in Bock sehe ich auch Zukunft. Abitur ist jetzt vorbei,oder? Bei Milosz sind wir ja derselben Meinung, bei Dirkner sowieso. In Jonas sehe ich einen Grundpfeiler für die kommende Saison.

Ansonsten muss man sich natürlich auch dem Gegner anpassen. Insbesondere gegen tiefstehende Gegner würde ich jedoch versuchen, dem Gegner das Spiel mit einem einheitlichen System, vielen Tiefenläufen und offensivem Pressing (Gewinn auf 2.Bälle) aufzudrücken (bedarf natürlich viel Laufarbeit).

•     •     •

Pageln? Schlünzen? Lienen? Härteln oder Glöcknern?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 24.05.2026 um 23:00 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#4807
24.05.2026 - 23:38 Uhr
Zitat von Alligatorklaus
Ich muss ehrlich sagen: So langsam bekomme ich bei der aktuellen Entwicklung echt Bauchschmerzen.

Die heutige Abgangswelle zeigt nochmal brutal, wie viele Baustellen wir uns gleichzeitig aufmachen. Weg sind jetzt offiziell Uphoff, Lebeau, Kinsombi, Bergh, Hagemoser und Neidhart.

Gerade auf den Außenbahnen sehe ich da ein massives Risiko. Bergh weg, Neidhart weg – und dazu die völlig unklare Situation um Mejdr, dessen Vertrag ausläuft und der gleichzeitig mit Kreuzbandriss langfristig ausfällt. Stand jetzt sind wir außen defensiv praktisch komplett blank. Und genau über diese Dynamik, Intensität und Laufstärke kam zuletzt extrem viel Stabilität in unser Spiel.

Dann kommt noch das Thema Dietze dazu. Wenn der tatsächlich von einem Zweitligisten geholt wird, verlierst du nicht irgendeinen Kaderspieler, sondern einen der wenigen kreativen Achter, die überhaupt mal zwischen den Linien Lösungen finden und Tempo ins Umschalten bringen können.

Und vorne hängt inzwischen alles an der Holten-Frage. Öffentlich findet man zwar keine konkrete Summe zur Kaufoption, aber offenbar stocken die Verhandlungen, weil Hansa unterhalb der vereinbarten Option landen will. Das kann wirtschaftlich nachvollziehbar sein – sportlich wäre ein Holten-Abgang aber brutal. Einen Stürmer mit dieser Präsenz, Wucht und Effizienz ersetzt du in der 3. Liga nicht mal eben.

Und auch Uphoff darf man nicht unterschätzen. Klar, nicht fehlerfrei – aber trotzdem ein absoluter Stabilitätsanker mit Erfahrung und Präsenz.

Unterm Strich gehen Amir Shapourzadeh und Brinkmann hier gerade komplett all-in. Das kann funktionieren, wenn bei den Neuverpflichtungen wirklich mehrere Volltreffer dabei sind. Aber das Risiko ist riesig. Wir reden hier nicht über zwei oder drei Veränderungen, sondern über einen möglichen Komplettumbau auf mehreren Schlüsselpositionen gleichzeitig.

Stand jetzt verlieren wir Qualität, Eingespieltheit, Führung und Tiefe – ersetzt wurde davon bisher fast nichts.

Ich hoffe wirklich, dass intern schon sehr konkrete Lösungen bereitstehen. Denn aktuell wirkt das eher wie ein extrem riskanter Umbruch als wie ein kontrollierter Neuaufbau.


Um ehrlich zu sein Trauer ich wenn überhaupt nur Bergh und Uphoff hierher, und das auch nur bedingt. Der Rest waren keine wirklichen Stammspieler, und wenn sie reingekommen sind, dann war das nie konstant. Ich kann deiner Panikmache also nicht wirklich viel abgewinnen.

Vor allem mit der Aussage „ersetzt wurde davon bis jetzt nichts“ tust du dir keinen Gefallen bzw. zeigt das, dass du noch nicht viele Transferperioden mitgemacht hast. Wir haben erst gestern unser letztes Pflichtspiel gehabt und heute wurden Spieler verabschiedet also gib dem Ganzen doch mal ein Minimum an Zeit.

Nur zur Einordnung für dich: Ich kann mir gut vorstellen, dass nächste Woche die ersten neuen Spieler eintrudeln werden, und dann kann das ein Prozess über mehrere Wochen sein. Selbst wenn wir die ersten Pflichtspiele absolviert haben, wird unser Kader noch nicht komplett sein. Das haben einfach die letzten 10 bis 20 Jahre gezeigt.

Das hat schlicht damit zu tun, dass Transfers auch einen Rattenschwanz von der ersten bis zur dritten Liga mit sich ziehen. Erschwert und verlangsamt wird das Ganze jetzt auch durch die WM. Hört sich komisch an, aber zu einem gewissen Prozentsatz betrifft uns das auch.
Kaderanalyse |#4808
25.05.2026 - 07:01 Uhr
Zitat von SlawoChala

was ich meine, die Typen müssen passen, dann ist der Rest völlig egal.


Das ist zwar richtig, damit kann man in einem Forum aber auch jede Diskussion abwürgen.

Wer soll denn einschätzen ob die Typen passen.
Bei Stock würde ich z.B. schon rätseln was seine Stärken sind und von Fiete Book habe ich noch gar nichts gesehen.
Ansonsten haben wir momentan 18 Spieler unter Vertrag und bezüglich einer Startaufstellung gäbe es einige Fragezeichen.
Ich sehe zwar nicht das wir 6 Spieler per Ablöse oder Vertragsauflösung abgeben, aber ansonsten sind deine Einschätzungen eine gute Basis, nur wo soll das eigentlich hin führen?
Und so lange es keine Neuzugänge gibt, kann man nicht mal spekulieren in welche Richtung die Kaderzusammenstellung geht. Und dann wäre auch noch die Frage in wie weit man Neuzugänge wirklich realistisch einschätzen könnte.
Beim von Mattes erwähnten Ugondu sehe ich ein durchaus interessantes Skillpaket, aber ob er eine Liga höher direkt bei einem Aufstieg mithelfen könnte, wäre dann doch eher unklar. Hansa wird sich aber u.A. in den Regionalligen umschauen müssen. Von anderen Drittligisten kommen nur vertragslose Spieler in Frage, aber da wildern auch Zweitligisten. Skandinavien ist auch schwierig, da die Ligen gerade laufen. Dann wäre noch die Resterampe der zweiten Liga oder Leihen von U23-Spielern.
Vermeintliche Unterschiedsspieler wird man trotz der Aussagen von RM wohl eher selbst entwickeln müssen.
Aus dem Ausland, vielleicht Holland, Belgien, Tschechien, Polen, Schweiz oder Östereich, könnte man vielleicht 2-3 Spieler mit Erfahrung holen, aber wer hat da schon einen Überblick.
Wichtig wäre noch, das der Verein klare Vorstellungen hat, nach welchen Spielertypen oder Fähigkeiten gesucht werden soll.
Aktuell könnte man da aber nur raten.
Kaderanalyse |#4809
25.05.2026 - 07:55 Uhr
Zitat von Rambo-Tux

Zitat von SlawoChala

was ich meine, die Typen müssen passen, dann ist der Rest völlig egal.


Das ist zwar richtig, damit kann man in einem Forum aber auch jede Diskussion abwürgen.

Wer soll denn einschätzen ob die Typen passen.
Bei Stock würde ich z.B. schon rätseln was seine Stärken sind und von Fiete Book habe ich noch gar nichts gesehen.
Ansonsten haben wir momentan 18 Spieler unter Vertrag und bezüglich einer Startaufstellung gäbe es einige Fragezeichen.
Ich sehe zwar nicht das wir 6 Spieler per Ablöse oder Vertragsauflösung abgeben, aber ansonsten sind deine Einschätzungen eine gute Basis, nur wo soll das eigentlich hin führen?
Und so lange es keine Neuzugänge gibt, kann man nicht mal spekulieren in welche Richtung die Kaderzusammenstellung geht. Und dann wäre auch noch die Frage in wie weit man Neuzugänge wirklich realistisch einschätzen könnte.
Beim von Mattes erwähnten Ugondu sehe ich ein durchaus interessantes Skillpaket, aber ob er eine Liga höher direkt bei einem Aufstieg mithelfen könnte, wäre dann doch eher unklar. Hansa wird sich aber u.A. in den Regionalligen umschauen müssen. Von anderen Drittligisten kommen nur vertragslose Spieler in Frage, aber da wildern auch Zweitligisten. Skandinavien ist auch schwierig, da die Ligen gerade laufen. Dann wäre noch die Resterampe der zweiten Liga oder Leihen von U23-Spielern.
Vermeintliche Unterschiedsspieler wird man trotz der Aussagen von RM wohl eher selbst entwickeln müssen.
Aus dem Ausland, vielleicht Holland, Belgien, Tschechien, Polen, Schweiz oder Östereich, könnte man vielleicht 2-3 Spieler mit Erfahrung holen, aber wer hat da schon einen Überblick.
Wichtig wäre noch, das der Verein klare Vorstellungen hat, nach welchen Spielertypen oder Fähigkeiten gesucht werden soll.
Aktuell könnte man da aber nur raten.


Warum so pessimistisch? Lebeau, Kinsombi, Uphoff, Neidhart und Bergh werden alle zu den Bestverdienern in der 3. Liga gehört haben. D.h., dass man jetzt auch mindestens fünf Spieler mit einem für Drittligaverhältnisse üppigen Gehalt locken kann, mit dem Naderi-Geld wahrscheinlich sogar sechs bis sieben. Sollten Holten und Kunze gehen, kommen noch einmal zwei Spitzengehälter dazu. Shapourzadeh muss natürlich gut gucken und dabei auch spekulieren, dass diese Spieler auch einschlagen. Idealerweise sitzen nächste Saison nicht etliche Spitzenverdiener mehr auf der Bank, als dass sie spielen (wie Lebeau, Kinsombi, Neidhart). Aktionismus ist da nicht angesagt, der Prozess läuft seit Monaten und wird sicherlich auch noch einige Zeit dauern. Wann ist eigentlich Trainingsbeginn?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nikita1965 am 25.05.2026 um 08:08 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#4810
25.05.2026 - 08:31 Uhr
Trainingsbeginn dürfte in ca. 4-5 Wochen sein.

Bei uns hatte Richtung Ende der Hinrunde mit Harenbrock auf der 10 schon einiges gepasst. Dietze war noch in Form und Naderi noch da.
Und das Passspiel sah nach Fußball aus.

Harenbrocks Körper scheint für Leistungssport aber leider nicht so richtig gemacht zu sein.
Ich würde ihn gerne behalten, aber wir haben auch noch Stock. Letzterem würde ich lieber eine andere Aufgabe zuweisen. Bei seinen Stärken fällt mir hauptsächlich seine Größe ein.
Dann könnte man sich noch nach einem recht jungen 10er umschauen.
Ich könnte mir auch vorstellen das Hansa den Etat etwas verkleinert.
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