| Geburtsdatum | 13.06.1963 |
|---|---|
| Alter | 63 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karriereende |
Jos Luhukay [Trainer]
01.07.2012 - 01:08 Uhr
13.12.2012 - 19:54 Uhr
Wie sieht es denn jetzt eigentlich mit JL's Vertrag aus? Manchmal lese ich, er laufe bis 2014 (steht auch im Einleitungstext) aber bei TM.de steht dass er bis 2013 läuft. Gibt es da eine Klausel oder so? Auf der Mitgliederversammlung letztens hat Preetz verlauten lassen mit JL geht es im Falle eines Aufstiegs auch in der Bundesliga weiter. Das hat mich dann komplett verwirrt ;)
13.12.2012 - 19:58 Uhr
Zitat von Swagmob:
Wie sieht es denn jetzt eigentlich mit JL's Vertrag aus? Manchmal lese ich, er laufe bis 2014 (steht auch im Einleitungstext) aber bei TM.de steht dass er bis 2013 läuft. Gibt es da eine Klausel oder so? Auf der Mitgliederversammlung letztens hat Preetz verlauten lassen mit JL geht es im Falle eines Aufstiegs auch in der Bundesliga weiter. Das hat mich dann komplett verwirrt ;)
Luhukay hat einen 2-Jahresvertrag bei uns unterschrieben, der für beide Ligen gilt. Lediglich bei Babbel war es so, dass dieser nur einen 1-Jahresvertrag unterschrieben hatte, der sich aber bei erfolgreichem Aufstieg verlängerte.
Luhukay hat bis 2014 Vertrag.
Wie sieht es denn jetzt eigentlich mit JL's Vertrag aus? Manchmal lese ich, er laufe bis 2014 (steht auch im Einleitungstext) aber bei TM.de steht dass er bis 2013 läuft. Gibt es da eine Klausel oder so? Auf der Mitgliederversammlung letztens hat Preetz verlauten lassen mit JL geht es im Falle eines Aufstiegs auch in der Bundesliga weiter. Das hat mich dann komplett verwirrt ;)
Luhukay hat einen 2-Jahresvertrag bei uns unterschrieben, der für beide Ligen gilt. Lediglich bei Babbel war es so, dass dieser nur einen 1-Jahresvertrag unterschrieben hatte, der sich aber bei erfolgreichem Aufstieg verlängerte.
Luhukay hat bis 2014 Vertrag.
14.12.2012 - 15:38 Uhr
Quelle: www.taz.de
„Faulheit passt nicht zu mir“
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]
Interview mit Luhukay in der taz
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]
16.12.2012 - 12:50 Uhr
Zitat von ciorba:
www.taz.de:
„Faulheit passt nicht zu mir“
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]Interview mit Luhukay in der taz
Sehr sympathisch, hoffentlich kann er eine Ära in Berlin prägen.
www.taz.de:
„Faulheit passt nicht zu mir“
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]Interview mit Luhukay in der taz
Sehr sympathisch, hoffentlich kann er eine Ära in Berlin prägen.
16.12.2012 - 13:16 Uhr
kann den Artikel leider nicht lesen. Kann ihn jemand hierhineinsewtzen oder verstößt das gegen Regeln, die ich nicht kenne?
16.12.2012 - 13:33 Uhr
Zitat von Xisch:
Zitat von ciorba:
www.taz.de:
„Faulheit passt nicht zu mir“
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]Interview mit Luhukay in der taz
Sehr sympathisch, hoffentlich kann er eine Ära in Berlin prägen.
Ich würde das sehr begrüßen. Seit Meyer und Favre ist das der erste Hertha- Coach, der mich durchweg überzeugt.
http://www.youtube.com/watch?v=yjWQPtF9Fz0
Das war der Punkt, an dem er sich auch die letzten zu vergebenden Sympathiepunkte von mir verdient hat. Diese Mischung aus disziplinorientierter Härte, Bodenständigkeit, Realismus und einer klaren Fußballphilosophie ist momentan einfach ideal für unsere Mannschaft. Wäre toll, wenn Jos hier noch ein Weilchen arbeiten dürfte. :)
Zitat von ciorba:
www.taz.de:
„Faulheit passt nicht zu mir“
Viel Disziplin und Perfektion im Spiel: So will Trainer Jos Luhukay Hertha BSC Berlin wieder in die 1. Bundesliga führen.
[...]Interview mit Luhukay in der taz
Sehr sympathisch, hoffentlich kann er eine Ära in Berlin prägen.
Ich würde das sehr begrüßen. Seit Meyer und Favre ist das der erste Hertha- Coach, der mich durchweg überzeugt.
http://www.youtube.com/watch?v=yjWQPtF9Fz0
Das war der Punkt, an dem er sich auch die letzten zu vergebenden Sympathiepunkte von mir verdient hat. Diese Mischung aus disziplinorientierter Härte, Bodenständigkeit, Realismus und einer klaren Fußballphilosophie ist momentan einfach ideal für unsere Mannschaft. Wäre toll, wenn Jos hier noch ein Weilchen arbeiten dürfte. :)
26.01.2013 - 08:20 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Perfektion ist Luhukays Antrieb
Unter Jos Luhukay hat Hertha BSC in der Zweiten Liga die meisten Tore erzielt und die beste Tordifferenz erreicht. Dennoch sagt der Trainer: "In der Offensive müssen wir noch schärfer sein." Derart perfektionistisch war vor ihm wohl nur einer.
(...)
Luhukay weiß vermutlich, dass er auf ziemlich hohem Niveau jammert. In der Zweiten Liga hat Hertha die meisten Tore (36) erzielt, die Mannschaft hat zudem die beste Tordifferenz (plus 21). Aber Luhukay bekennt sich offen zu seinem Perfektionismus. „Man wird Perfektion nie erreichen“, sagt er. „Aber sie ist mein Antrieb.“ Im Trainingslager an der türkischen Riviera lässt sich das eindrucksvoll beobachten. „Schneller! Schneller! Schneller!“, ruft Luhukay bei einer scheinbar simplen Passübung. „Wenn wir Gegnerdruck haben, müssen wir uns durch Ballgeschwindigkeit befreien.“ Immer wieder fordert er hohe Handlungsschnelligkeit, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Konzentration von seinen Spielern ein – weil er ahnt, dass seine Mannschaft in der Rückrunde noch häufiger als bisher auf extrem tiefstehende Gegner treffen wird. Umso schneller muss daher der Ball laufen. „Wenn wir das beherrschen, können wir den Gegner in seiner eigenen Hälfte kaputt spielen“, sagt Luhukay.
Herthas Trainer ist klar in seiner Ansprache, konsequent in der Mannschaftsführung und kommunikativ in der Vermittlung. In dieser Form, derart detailbesessen und perfektionistisch, hat bei den Berlinern zuvor wahrscheinlich nur Lucien Favre gearbeitet. Luhukays Training ist keine Beschäftigungstherapie für gelangweilte Profis; man erkennt genau, worauf der Trainer hinaus will. Alles ist auf das Spiel und dessen Herausforderungen ausgerichtet, jede Übung hat einen klaren Bezug zur Praxis. „Das Training macht einfach Spaß“, sagt Christoph Janker, „weil wir viel mit Ball machen.“
(...)
HAHOHE
Unter Jos Luhukay hat Hertha BSC in der Zweiten Liga die meisten Tore erzielt und die beste Tordifferenz erreicht. Dennoch sagt der Trainer: "In der Offensive müssen wir noch schärfer sein." Derart perfektionistisch war vor ihm wohl nur einer.
(...)
Luhukay weiß vermutlich, dass er auf ziemlich hohem Niveau jammert. In der Zweiten Liga hat Hertha die meisten Tore (36) erzielt, die Mannschaft hat zudem die beste Tordifferenz (plus 21). Aber Luhukay bekennt sich offen zu seinem Perfektionismus. „Man wird Perfektion nie erreichen“, sagt er. „Aber sie ist mein Antrieb.“ Im Trainingslager an der türkischen Riviera lässt sich das eindrucksvoll beobachten. „Schneller! Schneller! Schneller!“, ruft Luhukay bei einer scheinbar simplen Passübung. „Wenn wir Gegnerdruck haben, müssen wir uns durch Ballgeschwindigkeit befreien.“ Immer wieder fordert er hohe Handlungsschnelligkeit, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Konzentration von seinen Spielern ein – weil er ahnt, dass seine Mannschaft in der Rückrunde noch häufiger als bisher auf extrem tiefstehende Gegner treffen wird. Umso schneller muss daher der Ball laufen. „Wenn wir das beherrschen, können wir den Gegner in seiner eigenen Hälfte kaputt spielen“, sagt Luhukay.
Herthas Trainer ist klar in seiner Ansprache, konsequent in der Mannschaftsführung und kommunikativ in der Vermittlung. In dieser Form, derart detailbesessen und perfektionistisch, hat bei den Berlinern zuvor wahrscheinlich nur Lucien Favre gearbeitet. Luhukays Training ist keine Beschäftigungstherapie für gelangweilte Profis; man erkennt genau, worauf der Trainer hinaus will. Alles ist auf das Spiel und dessen Herausforderungen ausgerichtet, jede Übung hat einen klaren Bezug zur Praxis. „Das Training macht einfach Spaß“, sagt Christoph Janker, „weil wir viel mit Ball machen.“
(...)
27.01.2013 - 18:56 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Hertha-Trainer Luhukay - "Wir fangen wieder bei Null an"
Kurz vor Ende dieses Interviews schaut Jos Luhukay nervös auf die Uhr. Hinter Herthas Cheftrainer gehen bereits die Spieler zum Essen im Mannschaftshotel an der türkischen Riviera und Luhukay will nicht zu spät kommen. Der Niederländer verlangt Disziplin von seinen Profis und will ihnen diese auch unbedingt vorleben. Eine Woche lang war Luhukay von früh bis spät mit seiner Mannschaft zusammen, die sich bei milden 16 Grad in der Türkei auf den Start der zweiten Saisonhälfte gegen Jahn Regensburg am 3. Februar vorbereitet hat.
(...)
Sie haben den Fokus besonders auf das Angriffsspiel in den letzten 30 Metern vor dem Tor gelegt. Warum?
In der Defensive hatten wir in vergangenen Monaten eine große Stabilität. Der Gewinn in dieser Woche ist, so hoffe ich, dass wir in der Rückrunde in der Hälfte des Gegners noch dominanter werden, dass wir noch mehr Druck ausüben können und uns noch mehr Möglichkeiten kreieren. Die meisten Gegner stehen sehr tief gegen uns, da brauchen wir technische Fähigkeiten auf höchstem Niveau. Da brauchen wir besonders in der Endzone Lösungen. Da streben wir nach Perfektion. Das ist mein Antrieb, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht erreichen werden. Der perfekte Fußball ist selbst für Barcelona schwierig. Dennoch wollen wir uns nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Wir wollen noch stärker werden.
Sie haben die Integration der Rückkehrer als ein wichtiges Ziel im Trainingslager angesprochen. Welchen Eindruck haben sie auf Sie gemacht?
Die Jungs waren lange nicht dabei. Sie brauchten und brauchen Zeit, um sich wieder zurück in die Mannschaft hinein zu fühlen und haben hier hart an sich gearbeitet. Das ging in Belek einen Tick schneller als es vielleicht in Berlin gegangen wäre.
Sie haben von den Rückkehrern, die wie Änis Ben-Hatira und Pierre-Michel Lasogga früh schon gesagt haben, schnell wieder in der ersten Elf stehen zu wollen, Geduld gefordert. Sind sie nun geduldig?
Jetzt ist das noch nicht so sehr das Problem. Jetzt sind die Jungs noch nicht in Bestform. Wenn die Rückrunde beginnt, werden wir sehen, inwieweit sie sich gedulden können. Die Spieler wollen, sie sind engagiert und zielstrebig. Aber ich habe nicht nur elf Spieler, sondern einen Kader von 26 Profis. Und man darf nicht vergessen, dass wir in den letzten Monaten sehr erfolgreich waren. Mit den Rückkehrern erhöhen wir die Qualität. Aber jetzt müssen sie sich noch unterordnen.
Mit den Rückkehrern steigt auch der Konkurrenzkampf im Team. Wie moderieren Sie diesen?
Indem ich offen und viel mit meinen Spielern spreche. Wichtig für die Jungs ist es doch jetzt, hart an sich zu arbeiten. Sie müssen gar nicht so viel reden, sie müssen jeden Tag im Training präsent sein, um wieder in Topform zu kommen. Den Zeitpunkt, wann genau die Spieler wieder in den Kader rücken, entscheiden wir sehr behutsam.
(....)
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Kurz vor Ende dieses Interviews schaut Jos Luhukay nervös auf die Uhr. Hinter Herthas Cheftrainer gehen bereits die Spieler zum Essen im Mannschaftshotel an der türkischen Riviera und Luhukay will nicht zu spät kommen. Der Niederländer verlangt Disziplin von seinen Profis und will ihnen diese auch unbedingt vorleben. Eine Woche lang war Luhukay von früh bis spät mit seiner Mannschaft zusammen, die sich bei milden 16 Grad in der Türkei auf den Start der zweiten Saisonhälfte gegen Jahn Regensburg am 3. Februar vorbereitet hat.
(...)
Sie haben den Fokus besonders auf das Angriffsspiel in den letzten 30 Metern vor dem Tor gelegt. Warum?
In der Defensive hatten wir in vergangenen Monaten eine große Stabilität. Der Gewinn in dieser Woche ist, so hoffe ich, dass wir in der Rückrunde in der Hälfte des Gegners noch dominanter werden, dass wir noch mehr Druck ausüben können und uns noch mehr Möglichkeiten kreieren. Die meisten Gegner stehen sehr tief gegen uns, da brauchen wir technische Fähigkeiten auf höchstem Niveau. Da brauchen wir besonders in der Endzone Lösungen. Da streben wir nach Perfektion. Das ist mein Antrieb, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht erreichen werden. Der perfekte Fußball ist selbst für Barcelona schwierig. Dennoch wollen wir uns nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Wir wollen noch stärker werden.
Sie haben die Integration der Rückkehrer als ein wichtiges Ziel im Trainingslager angesprochen. Welchen Eindruck haben sie auf Sie gemacht?
Die Jungs waren lange nicht dabei. Sie brauchten und brauchen Zeit, um sich wieder zurück in die Mannschaft hinein zu fühlen und haben hier hart an sich gearbeitet. Das ging in Belek einen Tick schneller als es vielleicht in Berlin gegangen wäre.
Sie haben von den Rückkehrern, die wie Änis Ben-Hatira und Pierre-Michel Lasogga früh schon gesagt haben, schnell wieder in der ersten Elf stehen zu wollen, Geduld gefordert. Sind sie nun geduldig?
Jetzt ist das noch nicht so sehr das Problem. Jetzt sind die Jungs noch nicht in Bestform. Wenn die Rückrunde beginnt, werden wir sehen, inwieweit sie sich gedulden können. Die Spieler wollen, sie sind engagiert und zielstrebig. Aber ich habe nicht nur elf Spieler, sondern einen Kader von 26 Profis. Und man darf nicht vergessen, dass wir in den letzten Monaten sehr erfolgreich waren. Mit den Rückkehrern erhöhen wir die Qualität. Aber jetzt müssen sie sich noch unterordnen.
Mit den Rückkehrern steigt auch der Konkurrenzkampf im Team. Wie moderieren Sie diesen?
Indem ich offen und viel mit meinen Spielern spreche. Wichtig für die Jungs ist es doch jetzt, hart an sich zu arbeiten. Sie müssen gar nicht so viel reden, sie müssen jeden Tag im Training präsent sein, um wieder in Topform zu kommen. Den Zeitpunkt, wann genau die Spieler wieder in den Kader rücken, entscheiden wir sehr behutsam.
(....)
30.01.2013 - 12:35 Uhr
Ein bisserl Lobhuddelei in der Welt:
[Quote=Welt.de]
Dank Luhukay klopft Hertha an die Bundesliga an
Nach dem zweiten Abstieg innerhalb von nur drei Jahren ist Hertha BSC in dieser Saison Ruhe eingekehrt. Vater des Erfolgs ist ein unaufgeregter Niederländer, der die Berlin auf Aufstiegskurs bringt.
Mit den Händen deutet Jos Luhukay eine Waage an. Er doziert über den Aufstieg, den der Fußball-Zweitligaklub Hertha BSC so gern am Ende der Saison perfekt wissen möchte. Qualität und Mentalität liegen in diesem Moment auf der Waage. Der Gang in Liga eins wird nach Ansicht von Luhukay in diesen zwei Worten gebündelt. "Wenn es gut bei uns läuft, dann zeigen wir unsere Qualität. Wenn es aber nicht so gut läuft, dann müssen wir das mit Mentalität ausgleichen", sagt er. Die Balance zwischen beiden Komponenten sei der Schlüssel zu einer überaus erfolgreichen ersten Saisonhälfte der Herthaner gewesen. Und vor allen Dingen die entscheidende Systemverbesserung zur Abstiegsmannschaft der Vorsaison, "bei der das nicht immer der Fall war", so Luhukay.
Vor knapp sieben Monaten übernahm der Niederländer das Traineramt in Berlin. Zweimal innerhalb der vergangenen drei Jahre hatte Hertha überraschend aus der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs absteigen müssen – 2010 nach einem vierten Platz und der nur knapp verpassten Teilnahme an der Champions League im Jahr zuvor, 2012 nach einem beruhigenden Platz elf zur Winterpause und vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Qualität, sie war ohne Frage beide Male vorhanden. Gefehlt aber hatte die Einstellung, auch in knappen Spielen mit der letzten Überzeugung den Sieg zu erzwingen – die Siegermentalität eben.
Luhukay, der den Berlinern bereits im Mai zugesagt hatte, als Hertha noch nicht abgestiegen war, wird dieses Defizit spätestens in den beiden umkämpften Relegationsspielen gegen Fortuna Düsseldorf deutlich aufgefallen sein. Und daher hatte sich der 49-Jährige für seine ersten Monate beim neuen Klub ein Primärziel gesetzt: Die Mannschaft müsse sich in der Zweiten Liga schnellstmöglich wieder den Respekt und die Anerkennung zurückerarbeiten, die sie bei den eigenen Anhängern in der katastrophalen Vorsaison mit drei Trainern und allerhand Turbulenzen in und um den Verein herum verspielt hatte.
42 Punkte in 19 Spielen
Dass er sein Team nach anfänglichen Problemen zu Saisonbeginn erreicht hat, beweist die eindrucksvolle Serie von mittlerweile 17 Spielen in Folge ohne Niederlage. 42 Punkte wurden in 19 Partien erkämpft, das bedeutete Platz zwei und zehn Zähler Vorsprung auf den auf dem Relegationsrang drei liegenden 1. FC Kaiserslautern. Keine Frage: Hertha hat sich vor dem Auftakt der zweiten Saisonhälfte am Sonntag bei Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg in eine komfortable Ausgangslage gebracht.
Dabei pendelte Luhukays imaginäre Waage des Öfteren auf die Seite des Mentalen aus. Denn so dominant, wie die Zahlen vermuten lassen, war Luhukays Team in der Hinrunde nicht immer. Oft genug gewannen die Berliner knappe Partien wie jene gegen Paderborn (1:0) und den FSV Frankfurt (2:1) zum Jahresende mit einem Kraftakt kurz vor Abpfiff. Fast 60 Prozent aller Saisontore erzielten die Herthaner im letzten Spieldrittel (21 von 36 Toren). Wenn die Qualität an manchen Tagen nicht genügte, bewies Hertha plötzlich Siegermentalität.
Luhukay hatte den Spielern prophezeit: Folgt meinem Weg, und ihr werdet von Oktober an schwer zu besiegen sein. So kam es. "Wenn das dann wirklich eintritt, dann hängst du dem Trainer noch mehr an den Lippen", sagt Peter Niemeyer. Herthas Kapitän. Die Abstiegssaison habe die Spieler ziemlich verunsichert, Luhukay aber "wieder Sicherheit gegeben. Ich glaube, dass darin auch der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt".
Hertha-Talente eingebaut
Jos Luhukay hat Hertha nach den Wirrungen der vergangenen drei Jahre wieder geerdet. Mit seiner geradlinigen und unaufgeregten Art hat er sich in Berlin schnell Sympathie und Anerkennung erarbeitet.
Dass Luhukay mit den jungen Abwehrspielern John Anthony Brooks (20) und Fabian Holland (22) darüber hinaus auch gleich zwei Klubtalente als Stammspieler etablieren konnte, ist mit Blick auf die Verbindlichkeiten des Vereins (42 Millionen Euro) ein weiteres positives Signal für die Zukunft. Daher sagt auch Manager Michael Preetz, der nach dem Abstieg wie kaum ein anderer in der Kritik stand: "Luhukay war unsere wichtigste Verpflichtung, er tut Hertha gut."
Für die zweite Saisonhälfte hat sich Luhukay vorgenommen, wenig zu verändern: "Wir müssen jedoch nicht mehr über die Serie sprechen. Wir fangen wieder bei Null an." Setzen seine Spieler dies um, ist Hertha der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.[/quote]
http://www.welt.de/sport/article113224615/Dank-Luhukay-klopft-Hertha-an-die-Bundesliga-an.html
[Quote=Welt.de]
Dank Luhukay klopft Hertha an die Bundesliga an
Nach dem zweiten Abstieg innerhalb von nur drei Jahren ist Hertha BSC in dieser Saison Ruhe eingekehrt. Vater des Erfolgs ist ein unaufgeregter Niederländer, der die Berlin auf Aufstiegskurs bringt.
Mit den Händen deutet Jos Luhukay eine Waage an. Er doziert über den Aufstieg, den der Fußball-Zweitligaklub Hertha BSC so gern am Ende der Saison perfekt wissen möchte. Qualität und Mentalität liegen in diesem Moment auf der Waage. Der Gang in Liga eins wird nach Ansicht von Luhukay in diesen zwei Worten gebündelt. "Wenn es gut bei uns läuft, dann zeigen wir unsere Qualität. Wenn es aber nicht so gut läuft, dann müssen wir das mit Mentalität ausgleichen", sagt er. Die Balance zwischen beiden Komponenten sei der Schlüssel zu einer überaus erfolgreichen ersten Saisonhälfte der Herthaner gewesen. Und vor allen Dingen die entscheidende Systemverbesserung zur Abstiegsmannschaft der Vorsaison, "bei der das nicht immer der Fall war", so Luhukay.
Vor knapp sieben Monaten übernahm der Niederländer das Traineramt in Berlin. Zweimal innerhalb der vergangenen drei Jahre hatte Hertha überraschend aus der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs absteigen müssen – 2010 nach einem vierten Platz und der nur knapp verpassten Teilnahme an der Champions League im Jahr zuvor, 2012 nach einem beruhigenden Platz elf zur Winterpause und vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Qualität, sie war ohne Frage beide Male vorhanden. Gefehlt aber hatte die Einstellung, auch in knappen Spielen mit der letzten Überzeugung den Sieg zu erzwingen – die Siegermentalität eben.
Luhukay, der den Berlinern bereits im Mai zugesagt hatte, als Hertha noch nicht abgestiegen war, wird dieses Defizit spätestens in den beiden umkämpften Relegationsspielen gegen Fortuna Düsseldorf deutlich aufgefallen sein. Und daher hatte sich der 49-Jährige für seine ersten Monate beim neuen Klub ein Primärziel gesetzt: Die Mannschaft müsse sich in der Zweiten Liga schnellstmöglich wieder den Respekt und die Anerkennung zurückerarbeiten, die sie bei den eigenen Anhängern in der katastrophalen Vorsaison mit drei Trainern und allerhand Turbulenzen in und um den Verein herum verspielt hatte.
42 Punkte in 19 Spielen
Dass er sein Team nach anfänglichen Problemen zu Saisonbeginn erreicht hat, beweist die eindrucksvolle Serie von mittlerweile 17 Spielen in Folge ohne Niederlage. 42 Punkte wurden in 19 Partien erkämpft, das bedeutete Platz zwei und zehn Zähler Vorsprung auf den auf dem Relegationsrang drei liegenden 1. FC Kaiserslautern. Keine Frage: Hertha hat sich vor dem Auftakt der zweiten Saisonhälfte am Sonntag bei Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg in eine komfortable Ausgangslage gebracht.
Dabei pendelte Luhukays imaginäre Waage des Öfteren auf die Seite des Mentalen aus. Denn so dominant, wie die Zahlen vermuten lassen, war Luhukays Team in der Hinrunde nicht immer. Oft genug gewannen die Berliner knappe Partien wie jene gegen Paderborn (1:0) und den FSV Frankfurt (2:1) zum Jahresende mit einem Kraftakt kurz vor Abpfiff. Fast 60 Prozent aller Saisontore erzielten die Herthaner im letzten Spieldrittel (21 von 36 Toren). Wenn die Qualität an manchen Tagen nicht genügte, bewies Hertha plötzlich Siegermentalität.
Luhukay hatte den Spielern prophezeit: Folgt meinem Weg, und ihr werdet von Oktober an schwer zu besiegen sein. So kam es. "Wenn das dann wirklich eintritt, dann hängst du dem Trainer noch mehr an den Lippen", sagt Peter Niemeyer. Herthas Kapitän. Die Abstiegssaison habe die Spieler ziemlich verunsichert, Luhukay aber "wieder Sicherheit gegeben. Ich glaube, dass darin auch der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt".
Hertha-Talente eingebaut
Jos Luhukay hat Hertha nach den Wirrungen der vergangenen drei Jahre wieder geerdet. Mit seiner geradlinigen und unaufgeregten Art hat er sich in Berlin schnell Sympathie und Anerkennung erarbeitet.
Dass Luhukay mit den jungen Abwehrspielern John Anthony Brooks (20) und Fabian Holland (22) darüber hinaus auch gleich zwei Klubtalente als Stammspieler etablieren konnte, ist mit Blick auf die Verbindlichkeiten des Vereins (42 Millionen Euro) ein weiteres positives Signal für die Zukunft. Daher sagt auch Manager Michael Preetz, der nach dem Abstieg wie kaum ein anderer in der Kritik stand: "Luhukay war unsere wichtigste Verpflichtung, er tut Hertha gut."
Für die zweite Saisonhälfte hat sich Luhukay vorgenommen, wenig zu verändern: "Wir müssen jedoch nicht mehr über die Serie sprechen. Wir fangen wieder bei Null an." Setzen seine Spieler dies um, ist Hertha der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.[/quote]
http://www.welt.de/sport/article113224615/Dank-Luhukay-klopft-Hertha-an-die-Bundesliga-an.html
05.02.2013 - 10:39 Uhr
Also gegen den Tabellenletzten eine Hubnik im DM in die Start11 zu stellen... :rolleyes Also sowas kann ich absolut nicht nachvollziehen! Ich habe geschätzte 10 Minuten zu Spielbeginn geflucht... und den Rest des Spiel damit nicht mehr aufgehört. Da hat JL eine schlechte/falsche Einschätzung des Spiels, des Spielers und der Kombination aus beidem gezeigt.
Hubnik hat nun 90 Minuten das im DM gezeigt was er dort bei den Kurzeinsätzen angedeutet hat - eine grausame Leistung. Mal sehen wie oft JL das noch wiederholt... :angry
Hubnik hat nun 90 Minuten das im DM gezeigt was er dort bei den Kurzeinsätzen angedeutet hat - eine grausame Leistung. Mal sehen wie oft JL das noch wiederholt... :angry
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