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Jaroslav Drobny

22.05.2007 - 16:17 Uhr
Jaroslav Drobny |#31
07.07.2007 - 12:43 Uhr
Ist Drobny als Nummer 1 gesetzt oder wird es einen offenen Kampf geben?

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Jaroslav Drobny |#32
07.07.2007 - 12:58 Uhr
Zitat von FCB1909:
Ist Drobny als Nummer 1 gesetzt oder wird es einen offenen Kampf geben?


Sagen wir es mal so: Drobny ist nicht nach Berlin gekommen, um sich auf die Bank zu setzen. Wenn Fiedler die Herausforderung annimmt, dann wird es einen Zweikampf um die Nummer 1 geben. Ich sehe allerdings deutliche Vorteile bei Drobny, da er insgesamt der bessere Torhüter ist.
Jaroslav Drobny |#33
16.07.2007 - 23:11 Uhr
Mit Drobny im Tor hat Hertha eine Problemzone weniger
Trainer Favre wünscht sich, sein Team wäre überall so gut besetzt wie auf der Position des Schlussmannes mit dem Tschechen und Christian Fiedler
Von Sebastian Schlichting

Lucien Favre hat klare Vorstellungen, wie sein Kader aussehen soll: deutlich anders als momentan. Alle Mannschaftsteile sind offene Baustellen - mit einer Ausnahme. Die Torwartposition bereitet dem Trainer von Hertha BSC keine Sorgen, bei diesem Thema ist er entspannt. Das erstaunt insofern, als die Torwartposition vergangene Saison eine echte Problemzone war: Zu viele Gegentreffer, zu wenig Ausstrahlung für die Defensive, lauteten die Vorwürfe.

Das hat sich geändert. Favre hat die Wahl zwischen dem vom VfL Bochum gekommenen Tschechen Jaroslav Drobny (27) und Christian Fiedler (32). Zwei Profis mit Qualität für eine Position - so in der Art stellt sich das der Trainer für den gesamten Kader vor. Angetan ist Favre auch vom dritten Torhüter Sascha Burchert (17), dazu kommt mit Christopher Gäng (19) vom Oberligisten Waldhof Mannheim ein weiteres Talent.

Eine komfortable Situation für Favre, eine schwierige für Fiedler, dessen Vertrag bis 2008 läuft. Dem Ur-Herthaner, seit 1990 im Verein, bleibt wohl nur die Ersatzbank. Ein Gefühl, das Fiedler kennt - und bei Hertha unter keinen Umständen mehr erleben wollte. Von 1997 bis 2003 kam er nicht an Gabor Kiraly vorbei. Wichtig war er trotzdem. Fiedler, der Vorzeigeprofi, heizte als ehrgeiziger Ersatzmann den Konkurrenzkampf mächtig an. 100 Prozent Einsatz für null Minuten - das droht ihm nun wieder. "Beide arbeiten gut, ich habe mich noch nicht entschieden", sagt Favre zwar. So wechselt er den Torwart bei jedem Test.

Maric: "Beide haben viel Qualität"
Heute, zum Abschluss des Trainingslagers in Stegersbach, ist Drobny dran. Hertha trifft auf den FC Middlesbrough (19 Uhr). Favre lässt sich derzeit nicht in die Karten schauen. Auch Torwarttrainer Enver Maric sagt nur, dass beide Bewerber "viel Qualität" besitzen. Allerdings liegt es auf der Hand, dass Drobny nicht für die Bank geholt worden ist. Schließlich war die Klubführung vergangene Saison mit den Leistungen von Fiedler und dem mittlerweile abgewanderten Kevin Stuhr Ellegaard (zu Randers FC/Dänemark) nur bedingt zufrieden.

"Natürlich ist es ein Konkurrenzkampf. Aber wenn ein neuer Torwart kommt, ist es normal, davon auszugehen, dass er die Nummer eins wird", sagt Kapitän Arne Friedrich. Eines will er betonen: "Christian nimmt die Situation sehr gut an. Wir wissen, was wir an ihm haben."

Was Fiedler zum Thema denkt, behält er für sich. Nur so viel: Er habe keine Probleme mit Drobny. Sein Konkurrent äußert sich ähnlich, mit einem wichtigen Nachsatz: "Ich bin gekommen, um zu spielen."

Eine starke Rückserie in Bochum ist seine Empfehlung. Es war die Rettung der Karriere. Eine Knieverletzung hatte diese fast zerstört. Weder beim FC Fulham noch bei Ipswich Town oder ADO Den Haag konnte er sich danach durchsetzen.

Die schönste Zeit hatte Drobny bei Panionios Athen (2001-2005), sportlich und privat. In Griechenland lernte er Ehefrau Katerina kennen, Sohn Iasonas ist 14 Monate alt. "Griechenland sehe ich als Heimat", sagt Drobny. Er ließ sich griechisch-orthodox taufen, damit sein Sohn getauft werden konnte. Mischlingshund Albi hat er aus Athen mitgebracht. "Ich habe ihn im Müll gefunden." Das hilflose Tier hat ihm Leid getan, heute gehört Albi zur Familie.

Warum ihn Hertha geholt hat, zeigt Drobny, der den dänischen Keeper Peter Schmeichel bewundert, im Training. Kommt eine Flanke, setzt er seinen wuchtigen Körper - 88 Kilo bei 1,92 Meter - in Bewegung und fängt den Ball ab. Er nimmt keine Rücksicht auf sich - oder andere. Drobny wirkt souverän, strahlt Ruhe aus.

Drobny hat Vertrag bis 2010
Nach den vielen Wechseln in der Vergangenheit stellt sich Drobny in Berlin auf einen längeren Aufenthalt ein, er hat für drei Jahre unterschrieben. Für ihn ist es selbstverständlich, schnell Deutsch zu lernen. Verstehen tut er bereits viel, beim Sprechen ist er noch zurückhaltend. Das soll sich ändern. Wenn die Saison anfängt, will er Sprachunterricht nehmen.

http://www.morgenpost.de/content/2007/07/17/sport/911069.html

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Jaroslav Drobny |#34
03.08.2007 - 12:39 Uhr
Jaroslav Drobny ist die Nummer eins
Christian Fiedler, seit 2004 Stammtorwart bei Hertha BSC, muss wieder auf der Bank Platz nehmen
Von Uwe Bremer und Daniel Stolpe

Volle Konzentration: Jaroslav Drobny, tschechischer Torwart, steht bei Hertha BSC bis Juni 2010 unter Vertrag

Foto: pa

Christian Fiedler (32) war einer der letzten, den die Autogrammjäger ziehen ließen. Die Unterschrift des dienstältesten Herthaners ist bei den Fans begehrt. Fiedler, seit 1990 im Verein, hat 98 Zweitliga- und 137 Erstliga-Spiele absolviert. Seit Januar 2004 war er die Nummer eins im Hertha-Tor. Mit anderslautenden Fragen tut er sich schwer. "Ist es hart, wieder auf der Bank sitzen", wurde Fiedler unverblümt als Ehrengast bei der Vorstellung des Handball-Bundesligisten Reinickendorfer Füchse am Mittwoch gefragt. Fiedler: "Mir ist nichts bekannt, meines Wissens ist die Frage noch nicht entschieden."


Auch nach dem Autogramm-Parcour gestern gab sich Fiedler, ehemals aktiver Handballer, kämpferisch: "Es gab bisher kein Gespräch zwischen dem Trainer und den Torhütern. Solange ich nichts anderes höre, gehe ich davon aus, dass ich spielen werde."

Fiedler ist aber lange genug im Geschäft. Er kann die Zeichen der vergangenen Monate lesen, etwa die zum 1. Juli erfolgte Verpflichtung des Tschechen Jaroslav Drobny (27). Weshalb Fiedler im nächsten Satz sagt: "Genauso geht Jaro wahrscheinlich davon aus, dass er spielt." In der Tat, Drobny sagte der Morgenpost: "Das ist eine Entscheidung des Trainers. Beide Torwarte wollen spielen, das ist normal."

Trainer Lucien Favre macht aus der Angelegenheit öffentlich ein Geheimnis. "Nein, ich habe mich noch nicht entschieden, jedenfalls nicht ganz genau. Wir haben zwei sehr gute Torhüter." Doch morgen, zur Erstrunden-Partie im DFB-Pokal bei der SpVgg Unterhaching, muss Favre sich festlegen. Intern ist das bereits geschehen. Die neue Nummer eins heißt Jaroslav Drobny. Nicht nur, weil der Tscheche diese Rückennummer trägt (Fiedler hat die "12"), Favre wird ihm das Vertrauen schenken.

"In der Regel teile ich der Mannschaft zwei, drei Stunden vor dem Anpfiff mit, wer spielt", sagte Favre. In der Torwart-Frage wird er das anders halten. Heute Abend, nach der Ankunft in München, wird der Trainer seine Schlussmänner zum Gespräch bitten.

Der Weg zu der Entscheidung war nicht so klar, wie das die Verantwortlichen erwartet hatten. Fiedler hatten sie bei Hertha in der vergangenen Saison nicht nur das eine oder andere Gegentor vorgeworfen. Auch die Verunsicherung der Defensive war unter anderem mit dessen fehlender Sicherheit und Ausstrahlung begründet worden.


Favre verteidigt Fiedler
Favre schaute sich die entsprechenden DVDs an - und teilte die Einschätzung so nicht. Da seien oft schon vorher diverse Fehler passiert, er mache das nicht nur am Torwart fest.

Der Konkurrenzkampf Drobny/Fiedler wurde in der Vorbereitung fünf Wochen lang intensiv ausgetragen. "Beide haben professionell und freundschaftlich gearbeitet", sagt einer, der es wissen muss: Enver Maric. Der Torwarttrainer sagt: "Wir sind eine kleine Trainingsgruppe, da ist es wichtig, dass die Atmosphäre stimmt. Beide sind sich mit Respekt begegnet." Drobny hat nicht den Status des Neuen raushängen lassen, der davon ausgeht, ohnehin gesetzt zu sein. "Bei der Vertragsunterschrift gab es keine Zusicherung, dass ich die Nummer eins bin", erzählt Drobny, "das gibt es nicht. Den Status muss man sich auf dem Platz erarbeiten." Fiedler, der Vertrag bis 2008 hat, hat sich für das Bleiben in Berlin entschieden. Er weiß um das Risiko, schließlich hat er schon einmal, 1997, seinen Stammplatz zwischen den Pfosten verloren. Anschließend musste er sich sechs Jahre als Nummer zwei hinter Gabor Kiraly bescheiden.


Fiedler war sechs Jahre Nummer zwei
So steht am Ende der Vorbereitung eine überraschende Entwicklung: In den acht Testspielen kassierte die Mannschaft ganze zwei Gegentreffer. Beides waren Elfmeter (4:1 gegen Lübben, 1:1 gegen Middlesbrough). Im Tor, fast eine Saison als Problemzone ausgemacht, hat Hertha aktuell - im Gegensatz zu allen anderen Positionen - keine Sorgen. Favre findet, dass Hertha mit Fiedler und Drobny zwei richtig gute Leute hat.

Favres Entscheidung für Drobny hat am Ende drei Gründe: Die 1,92 Meter des Tschechen (Fiedler ist 1,80 m), dessen Strafraumbeherrschung und seine Ausstrahlung. Lucien Favres Beschreibung ("Beide Torwarte haben ihre Stärken und ihren Schwächen") wird Christian Fiedler nur bedingt trösten. Für ihn wird das Gespräch hart. Er muss nicht nur mit der sportlichen Enttäuschung klar kommen. Auch finanziell macht es für ihn einen Unterschied von fast 50 Prozent seines Jahresgehaltes, ob er Stammtorwart ist oder auf der Bank sitzt.

Aus der Berliner Morgenpost vom 3. August 2007


http://www.morgenpost.de/content/2007/08/03/sport/913860.html
Jaroslav Drobny |#35
03.08.2007 - 13:40 Uhr
Zitat von super-fiedel:
hm der kurier berichtet da etwas anderes.. und woher soll bitte die MoPo wissen wer morgen im kasten steht?!


1) Gesetz der Wahrscheinlichkeit: Drobny wurde verpflichtet, obwohl Fiedler Vertrag hatte und ist sowohl physisch als auch von der Entwicklungsfähigkeit einfach der attraktivere Torwart.

2) Handynummern von Hertha-Mitarbeitern? Die hat der Kurier zwar auch, verwurstet in diesem Artikel aber nur PK-Aussagen, während in der Mopo auch ein paar Dinge stehen, die entweder frei erfunden oder eben aus inoffiziellen Quellen sind.

p.s. ich denke auch, dass Drobny der bessere Torwart ist und spielen wird. Mit Fiedler habe ich aber auch kein Problem, solange er nicht wieder zu einem wird auf dem Platz. Favre sieht die Fehler ja eher in der Abwehrleistung und attestiert Fiedler nicht so viele Fehler wie wir (oder auch Hoeneß und Götz). Favre versteht sicher auch mehr davon als wir. Trotzdem sind gerade die vielen Tore nach Ecken eben ein Thema, das mit Fiedlers Strafraumbeherrschung eine Menge zu tun hat. Ohne diese Gegentore wären bestimmt 6-8 Punkte mehr herausgekommen, vor allem auswärts in der Hinrunde.

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Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Jaroslav Drobny |#36
26.08.2007 - 22:42 Uhr
MIST
Drobny: Scheiße, diese Tore
Schlaflose Nacht des Torhüters nach dummen Fehlern

Berlin - Drei läppische Schüsse bekam Jaroslav Drobny beim 0:2 in Bielefeld auf seinen Kasten. Zwei waren drin. Eine Bilanz zum Heulen.

Drobny bringt es auf einen ganz knappen Nenner. "Das erste Tor war scheiße. Auch das zweite war scheiße." Kurz. Knapp. Und doch völlig zutreffend. Eine Katastrophe für den Schlussmann.

Diese Bilanz raubte Drobny den Schlaf. "Ich habe kaum ein Auge zugemacht", gibt der Torhüter zu. Immer und immer wieder die dummen Fehler vor Augen. Von sich und seinen Vorderleuten. Ein Albtraum.

Drobny war so bedröppelt wie nur einer sein kann, der nichts zu tun hat und doch der Dumme ist. "Das sah alles so blöd aus, ich weiß. Aber was soll man machen?"

Drobny selbst weiß die einzig mögliche Antwort: "Ein Sieg gegen Wolfsburg."


Berliner Kurier, 27.08.2007

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/185046.html

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HaHoHe Hertha BSC
Jaroslav Drobny |#37
07.09.2007 - 00:27 Uhr
B.Z.-Interview mit Hertha-Keeper Drobny
„Hurra, meine Familie kommt!“
SAHMI EL NAJJAR

Drobny (l.) im Gespräch mit B.Z.-Reporter Sahmi el Najjar

Er ist das Tier im Hertha-Tor (1,92 m, Schuhgröße 50): Jaroslav Drobny (27). B.Z. traf den Keeper zum Interview.

Seit 2 Monaten in Berlin, sind Sie schon angekommen?
Auf alle Fälle. Ich liebe diese Stadt. Hier ist immer was los, ich fühle mich sehr wohl.

Wann kommt Ihre Familie nach Berlin?
Nächste Woche. Endlich! Meine Frau Katerina und mein Sohn Iasonas fehlen mir sehr. Aber zum Glück hat die Sehnsucht bald ein Ende.

Haben Sie schon eine Bleibe gefunden?
Ja. Eine tolle Maisonette-Wohnung, 140 qm in Stadionnähe. Ich bereite gerade alles vor, damit wir einziehen können, wenn meine Familie da ist.

Ihr Lieblingsplatz in Berlin?
Der Ku'damm. Hier gehe ich gerne bummeln, es ist nie langweilig.

Ihr Lieblingsrestaurant?
Das Ovest. Am Anfang war ich da oft mit Christian Gimenez, jetzt mit Patrick Ebert.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Konkurrent Christian Fiedler?
Sehr professionell! Wir pushen uns gegenseitig, geben in jedem Training Vollgas.

Ihr Fazit nach 4 Spielen?
Bisher konnte ich mich noch nicht wirklich auszeichnen. Aber das kommt noch, ganz sicher. Wichtig ist, dass wir jetzt auch mal auswärts punkten.

Manager Dieter Hoeneß träumt von der Champions League. Auch Ihr Traum?
Sicherlich! Eine Hauptstadt muss den Anspruch haben, in der Königsklasse zu spielen. Das braucht aber Zeit, geht nicht von heute auf morgen.

http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/09/07/hertha-keeper-drobny/hertha-keeper-drobny,geo=2453586.html

Jaroslav Drobny |#38
21.09.2007 - 23:22 Uhr
Drobny ist der bessere Lehmann

Hertha BSC wollte den deutschen Nationaltorhüter, doch es kam anders...

kompletter Artikel unter:

http://www.morgenpost.de/content/2007/09/22/sport/922688.html
Jaroslav Drobny |#39
24.09.2007 - 08:44 Uhr
Mal ne Frage: Im Fernsehen ist deutlich zu sehen, das Drobny jeweils hinter den Ohren je ein kleines Pflaster trägt.

Will er sich das rauchen abgewöhnen oder hat er Pickel? :)

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Jaroslav Drobny |#40
25.09.2007 - 23:01 Uhr
Zitat von Pologo:
DROBNY raus !!! Er patzt und patzt, schwache Neuerwerbung ! Pro Fiedel !


du gehst mir langsam auf den sack, junge :ugly

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