Umworbener Bruder von Mainz-Star
Hoffenheim und Nijmegen vor Einigung im Sano-Poker – Rekordablöse für Marktwert-Gewinner
©IMAGO
Dieser Artikel erschien auf Transfermarkt in seiner ersten Fassung am 19.06. um 14:20 Uhr und wurde mit neuen Informationen aktualisiert.
Nach den ersten Berichten über ein Interesse der TSG Hoffenheim an Mittelfeldspieler Kodai Sano (22) scheint ein Deal mit Eredivisie-Klub NEC Nijmegen auf die Zielgerade einzubiegen. Laut „De Telegraaf“ haben die Kraichgauer ein überzeugendes Angebot für den Japaner hinterlegt. Es wird demnach erwartet, dass sich die Vereine in Kürze einigen.
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Gerücht
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K. Sano |
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Zentrales Mittelfeld |
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NEC Nijmegen |
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?
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TSG Hoffenheim |
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Eredivisie |
Bundesliga |
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Indiz dafür ist, dass Sano bei Nijmegens Testspiel am Mittwoch bei De Treffers (1:1) fehlte. Während Trainer Dick Schreuder im Anschluss erklärte, dass sein Schützling über Nacht erkrankt sei, war dieser in Groesbeek als Zuschauer vor Ort. Am Donnerstag soll Sano wieder am Training teilnehmen.
Der Mittelfeldakteur, der für den Tabellendritten im Nachbarland vergangene Saison zehn Scorer beisteuerte und seinen Marktwert auf 12 Millionen Euro verdreifachte, besitzt einen Vertrag bis 2028. Entsprechend hoch kann NEC bei der Personalie pokern. Die Niederländer machen sich laut „De Gelderlander“ berechtigte Hoffnungen, der Schmerzgrenze von 20 Mio. Euro nahezukommen. „Voetbal International“ berichtet, dass sich das TSG-Angebot auf 18 Mio. Euro belaufen soll und durch Boni die Vorstellungen Nijmegens erreichen könnte. Rekordabgang Robin Roefs (23), der vor einem Jahr für 10,5 Mio. Euro zu Sunderland gewechselt war, wird auf jeden Fall übertroffen.
TSG Hoffenheim sticht im Sano-Werben Konkurrenz aus
Berichten zufolge sollen neben Hoffenheim auch Eredivisie-Meister PSV Eindhoven und Bundesliga-Konkurrent VfB Stuttgart konkretes Interesse an Sano gezeigt haben, der konkrete Vorstoß der Hoffenheimer lasse sie aber leer ausgehen. In den Niederlanden heißt es, Sano könnte in Hoffenheim zum Nachfolger von Wouter Burger (25) werden, bei dem ein Wechsel trotz laufenden Vertrags bis 2030 nicht als ausgeschlossen gilt. Darüber hinaus stagnieren die TSG-Bemühungen um Werders wechselwilligen Jens Stage (29).
Sano war im Sommer 2023 aus seiner Heimat von Fagiano Okayama nach Nijmegen gewechselt und entwickelte sich bei NEC schnell zum Stammspieler. In der vergangenen Saison kam er vor allem im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, gilt dort aber als variabel einsetzbar sowohl für eine defensivere als auch offensivere Ausrichtung. Hoffenheim verpflichtete bis dato fünf neue Spieler für 35 Mio. Euro. Für Sano selbst wäre die Bundesliga der nächste Karriereschritt nach drei Spielzeiten in der Eredivisie. Im deutschen Oberhaus würde er auf seinen Bruder Kaishu (25) treffen, der beim 1. FSV Mainz 05 in der abgelaufenen Spielzeit zum wertvollsten Spieler der Vereinshistorie avancierte.
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