Bundesliga-Dauerkarten: Nur ein Klub günstiger als FC Bayern – 8 Vereine erhöhen Preise
Zwischen 158 und 265,60 Euro zahlen erwachsene Fans für die günstigste Dauerkarte der 18 Bundesligisten in der Spielzeit 2026/27. Gegenüber der Vorsaison zeigt sich überwiegend eine Entwicklung nach oben. Acht Vereine erhöhen den Preis ihrer günstigsten Vollzahler-Dauerkarte, sieben Klubs halten ihren Einstiegspreis stabil. Transfermarkt liefert einen Überblick zu den billigsten Varianten.

Am wenigsten verlangt die TSG Hoffenheim für ihre günstigste Option, während Borussia Dortmund und der SC Paderborn am oberen Ende des Preisvergleichs liegen. Der 1. FC Köln ist der einzige Verein, dessen günstigste Dauerkarte billiger geworden ist. Bei den Aufsteigern SV Elversberg und SC Paderborn ist der Vergleich mit der vorherigen Zweitliga-Saison nur eingeschränkt aussagekräftig.
In der Übersicht berücksichtigt ist jeweils die günstigste reguläre Dauerkarte für einen erwachsenen Vollzahler, die alle 17 Bundesliga-Heimspiele umfasst. Bei Union Berlin kommt auf den Grundpreis eine verpflichtende Systemgebühr von acht Euro hinzu. Der tatsächliche Betrag liegt somit bei 246 Euro. Elversberg erhebt im Online-Ticketshop zusätzlich zwei Euro Systemgebühr. Beim SC Paderborn fällt eine Servicepauschale von fünf Euro an, wodurch sich der Mindestpreis auf 270,60 Euro erhöht.
Bundesliga-Dauerkarten: Hoffenheim bleibt trotz Erhöhung am günstigsten
Im Kraichgau wird auch nach einer Preiserhöhung die günstigste Dauerkarte der Bundesliga angeboten. Der Vollzahlerpreis steigt von 150 auf 158 Euro, das entspricht einem Aufschlag von acht Euro beziehungsweise 5,3 Prozent. Umgerechnet kostet ein Bundesliga-Heimspiel mit der Dauerkarte rund 9,29 Euro, damit liegt die TSG deutlich unter dem Ligahöchstwert.
Der FC Bayern folgt mit 180 Euro, in der Vorsaison hatte die günstigste Jahreskarte in der Allianz Arena noch 175 Euro gekostet. Der Anstieg beträgt fünf Euro oder 2,9 Prozent, pro Bundesliga-Heimspiel zahlen Dauerkarteninhaber beim Rekordmeister damit rund 10,59 Euro. Eintracht Frankfurt hält den günstigsten Preis dagegen unverändert bei 190 Euro. Beim FSV Mainz 05 müssen Fans einen Anstieg von 194 auf 199 Euro verkraften, was einem Aufschlag von 2,6 Prozent entspricht. Bei den Rheinhessen werden auch weitere Kategorien teurer, der Klub beziffert die durchschnittliche Anpassung mit etwa 2,5 Prozent und begründet das unter anderem mit gestiegenen Betriebs- und Verwaltungskosten.
Bundesliga: Schalke hält die Preise trotz Aufstiegs stabil
Aufsteiger FC Schalke 04 verlangt für die günstigste Vollzahler-Dauerkarte weiterhin 219 Euro. Trotz der Rückkehr in die Bundesliga bleibt der Einstiegspreis damit unverändert, Anpassungen nahmen die Königsblauen lediglich bei einzelnen Tageskarten vor. Für besonders nachgefragte Begegnungen können in der Veltins Arena Topspielzuschläge anfallen, die Dauerkarten sind davon aber nicht betroffen.
Einen Aufschlag von 4,6 Prozent von 219 auf 229 Euro berappen Fans im Vergleich zur vergangenen Saison beim FC Augsburg. Auf die 17 Heimspiele gerechnet kostet die Dauerkarte bei den Fuggerstädtern nun rund 13,47 Euro pro Partie. Grund für die Erhöhung waren auch hier höhere Energie- und Betriebskosten, nicht alle Platzkategorien wurden allerdings gleichermaßen teurer.
Borussia Mönchengladbach und der SC Freiburg verlangen wie in der Vorsaison jeweils 230 Euro für die billigste Jahreskarte. Beide Vereine gehören damit zu den sieben Klubs, die ihren Einstiegspreis stabil halten. Neben den bereits genannten Frankfurt und Schalke sind das zudem Union Berlin, der Hamburger SV und RB Leipzig.
Etwas tiefer in die Tasche greifen Fans des SV Werder Bremen: Über sämtliche Kategorien hinweg erhöhten die Norddeutschen die Dauerkartenpreise nach eigenen Angaben durchschnittlich um 8,8 Prozent. Während der Aufschlag in einigen Sitzplatzbereichen des Weserstadions deutlich über der Erhöhung des günstigsten Stehplatzes liegt, steigt letzterer von 222 auf 230 Euro. Am Osterdeich verweist man unter anderem auf höhere Kosten im Spieltagsbetrieb sowie gestiegene Ausgaben für Sicherheit und Ordnung.
Bundesliga-Dauerkarten: Leverkusen mit größter prozentualer Erhöhung
Bayer Leverkusen erhöht derweil den günstigsten Vollzahlerpreis von 210 auf 235 Euro. Der Aufschlag von 25 Euro beziehungsweise rund 11,9 Prozent spiegelt die stärkste absolute und prozentuale Erhöhung wider. Der Klub nimmt allerdings keine pauschale Anpassung über sämtliche Platzbereiche vor, einzelne Kategorien bleiben stabil, andere werden teurer. Der Nachbar von der rechten Rhein-Seite vom 1. FC Köln ist der einzige Bundesligist im ligaweiten Vergleich, dessen günstigste Vollzahler-Dauerkarte billiger wird. Der Preis sinkt von 252 auf 241 Euro.
Beim VfB Stuttgart steigt die günstigste Dauerkarte von 240 auf 260 Euro (+ 8,3 Prozent). Die Schwaben passten sämtliche Kategorien nach oben an. Die „teuerste Billigvariante“ in Sachen Jahresticket wird derweil in Dortmund (265,2 Euro; +2 Prozent) sowie in Paderborn (265,6 Euro) fällig, die beiden Klubs trennen lediglich 40 Cent.
Bundesliga-Preise: Unterschiede bei Gebühren und Verfügbarkeit
Der hier vorgenommene Preisvergleich bildet nicht sämtliche Unterschiede zwischen den Vereinen ab. So kommen bspw. bei Union Berlin, Elversberg und Paderborn verpflichtende Gebühren hinzu, andere Klubs verlangen zusätzliche Beträge nur für physische Karten oder den Versand. Auch die tatsächliche Verfügbarkeit unterscheidet sich, denn bei vielen Bundesligisten werden nahezu sämtliche Dauerkarten von bestehenden Inhabern verlängert. Neue Interessenten haben deshalb häufig keine oder nur sehr geringe Chancen, eines der günstigen Angebote tatsächlich zu erwerben.
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Letzte Beiträge Newsforum
Außer den Stehern sollte man auch mal vergleichen was Sitzplätze kosten ...
Beim BVB ist beispielsweise ein NRW-Ticket enthalten. Andere Vereine bieten dagegen die Nutzung mehrerer Verkehrsverbünde an, während wiederum andere nur den jeweiligen Verkehrsverbund der eigenen Stadt einschließen.
Gerade für Personen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, kann dieser Unterschied einen erheblichen finanziellen Vorteil darstellen.
Der Vollständigkeit halber: Keine Ahnung, wie das bei anderen Vereinen ist, aber bei Union bekommt man nur eine Dauerkarte (bzw. kann die bestehende verlängern), wenn man auch Mitglied ist. Es kommen also zwangsläufig nochmals 120€ Mitgliedsgebühr pro Jahr on top.
120€???? Was bekommt man denn bei euch dafür? Einen vergoldeten Becher bei jedem Bier mit dazu?
Ich habe bis vor Kurzem noch 40€/Jahr gezahlt und zahle jetzt 65€.
Bei uns sind es 62 Euro pro Jahr an Mitgliedschaftskosten
Ich weiß nicht, wie sehr die Ticketpreise miteinander vergleichbar sind. Bei uns sind zb das Ticket für Bus und Bahn schon enthalten. Die 265,20 Euro sind für die Heimspiele der BuLi und inklusive CL wären es wohl 311,10 Euro, sind reine Stehplätze auf der Süd. Die auf der Süd zahlen keine weitere Gebühr die Plastikkarte, da sie dort verpflichtend ist.









