Hinrundenfazit 2017/18
09.12.2017 - 06:36 Uhr
20.12.2017 - 07:30 Uhr
Wer hat denn den Kader zusammengestellt, Frings oder unser Scout?
Wenn es der Scout war sollte man überlegen, ob er der richtige für diesen Posten ist.
Wenn es der Scout war sollte man überlegen, ob er der richtige für diesen Posten ist.
29.12.2017 - 10:10 Uhr
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.
29.12.2017 - 17:50 Uhr
Zitat von Blue_Moon
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.[/quote
Sehr gut formuliert, da bin ich ganz deiner Meinung.
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.[/quote
Sehr gut formuliert, da bin ich ganz deiner Meinung.
29.12.2017 - 17:50 Uhr
Zitat von Blue_Moon
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.[/quote
Sehr gut formuliert, da bin ich ganz deiner Meinung.
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.[/quote
Sehr gut formuliert, da bin ich ganz deiner Meinung.
29.12.2017 - 17:50 Uhr
Zitat von Blue_Moon
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
Die Trennung von Trainer Torsten Frings kam nach schwer zu ertragenden Spielen dann folgerichtig, vielleicht sogar paar Spiele zu spät.
Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
Die Enttäuschung ist letzten Endes riesen Groß, da die Entwicklung nach unten mit den vorhandenen Mitteln eigentlich nicht tragbar ist. Aber jetzt hilft es nur nach vorne zu sehen.[/quote
Sehr gut formuliert, da bin ich ganz deiner Meinung.
So dann mal mein Fazit zur abgelaufenen Halbserie...
Nach dem ein oder anderen schwerwiegenden Abgang im Sommer war abzusehen, dass unter Frings ein neues Fundament geschaffen werden sollte. Den Umbruch galt es nicht zu unterschätzen. Dennoch war ich voller Hoffnung, wir können Spieler wie Gondorf und Heller ersetzen, die erst im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison ihre gute Form fanden.
Es wurden interessante Spieler mit uns in Verbindung gebracht und mit der frühzeitigen Verpflichtung von Kevin Großkreutz setze man das erste große Zeichen auf dem Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jamie MacLaren setzte ebenfalls ein positives Zeichen, da er in die Kategorie des neumodischen Stürmers gehört.
Danach trudelte der Markt eine Weile vor sich hin. Die ein oder andere interessante Personalie wurde ans Bölle geholt. Mit der späten Verpflichtung von Sobiech und Altintop setzte man die Krone auf.
Die Qualität ist zweifelsohne vorhanden, wohlwissend, dass kein Überkader vorliegt. Man schien jedenfalls nicht daran zu glauben das zweite Paderborn zu werden.
Mein persönliches Anliegen war es irgendwo unter den einstelligen Tabellenplätzen sich wiederzufinden, um die TV-Gelder weiterhin hoch zu bewahren.
Mit dem Auftritt gegen Greuther Fürth war ich weder saturiert noch malkontent mit der Leistung. Der 3er zählte letztendlich, wenn auch glücklich begünstigt durch einen gegnerischen Torwartfehler.
In Lautern erfanden wir einen neuen Fußball. Eine Halbzeit lange versuchten wir vergeblich von hinten heraus ein Spiel zu eröffnen, das spätestens in Richtung der Mittellinie im Keim erstickte. So etwas habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und schon zu diesem Zeitpunkt wurden Fragen aufgelebt. Gegen einen damals schon so verunsicherten Gegner eine derartige Taktik anzuwenden, erschloss sich mir nicht. Ein einfaches aggressives Spiel nach vorne mit einstudierten Laufwegen hätte Lautern alt aussehen lassen. Anscheinend verfügte unsere Mannschaft nicht über solche Grundtugenden. Das Unentschieden mussten wir letztendlich hinnehmen, da viel mehr nicht für uns drin war. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Moritz uns noch fast das den Genickstoß verpasste, war der gewonnene Punkt vielleicht sogar glücklich.
Die Leistungen auf dem Platz nahmen wir unter Vorbehalt dennoch weiter so hin, da die Ergebnisse bis zum 4.Spieltag für uns sprachen. Ein negatives Ausrufezeichen war wohl das peinliche Pokal-Aus in Regensburg durch eine kommensurable Leistung, wie vor knapp einem Jahr davor in Walldorf.
Nichtsdestotrotz setzte man volles Vertrauen in Torsten Frings und belohnte den in der Liga gelungen Start mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt keine Perhorreszenz aufwies. Es gab üblicherweise aber auch eine Reihe von Anhängern, die diese Verlängerung nicht befürworteten, dessen Argumente ich sogar nachvollziehen konnte nach bescheidenen Leistungen auf dem Platz. Entschlossen noch in die richtige Spur spielerisch zu finden, blieb ich optimistisch. Selbst Hannover und Stuttgart starteten ein Jahr davor holprig in der 2.Liga.
Mit der Niederlage gegen Bochum fing dann irgendwie alles an und durch die weiterhin stagnierten, schwachen Leistungen setze sich nach dem Sieg über Bielefeld eine Sieglosserie von 11 Spielen zusammen.
Hin und wieder rettete man sich auf dem letzten Drücker mit einem Punkt (Dresden, Heidenheim), auf der anderen Seite gab es auch Pechmomente (Braunschweig, Union).
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Es war nicht nur die Leistung per se auf dem Platz, die bedrückte, sondern auch das Handling in den Startaufstellungen, wer auf der Tribüne sitzt und in den Entscheidungen der Ein- und Auswechslungen, wodurch nur schwerlich ein erkennbares Konzept herausstach.
Die Mannschaft hat jetzt eine Menge vor sich. Hoffen wir mal, dass Schuster schnellstens sein Fundament errichtet und seine Idee der Mannschaft vermittelt, damit wir baldmöglichst wieder ruhiges Fahrwasser erreichen. Noch geht es in der Tabelle eng zu...
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