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Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz

12.05.2025 - 09:23 Uhr
  Umfrage
  % Stimmen
Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt
 02,2  1
Den Umständen entsprechend eher positiv
 00,0  0
Mittelmäßig/Durchschnittlich
 08,9  4
Den Umständen entsprechend eher negativ
 17,8  8
Die Saison war eine Enttäuschung
 71,1  32
Gesamt: 45

Die Umfrage ist abgelaufen.

Die Saison ist so gut wie vorbei, der letzte Spieltag dürfte das persönliche Fazit kaum mehr ändern .

Wie lief für Euch die Saison ?Was war gut, was war schlecht , was für "Überraschungen" gab es , was sind die positiven oder auch die negativen Highlights ? Was hätte besser oder was hätte schlechter laufen können ?
Aus welchen "Fehlern" hätte/sollte man lernen , welche positiven Dinge wurden für die Zukunft angeschoben bzw. etabliert ? Gab es Ziele in dieser Saison und wurde diese erreicht ?Ambitionslosigkeit und/oder Größenwahn ? Arbeiten da nur Amateure oder gibt es auch Profis ?Hertha BSC ist ein Ausbildungsverein, wir wollen möglichst viele Talente aus der Akademie in den Profibereich ziehen... Mission erfüllt ?
Bock auf Mittelmaß in der zweiten Liga hat doch am Ende keiner oder die beste zweite Liga aller Zeiten ?

Neuer Präsident , neues Präsidium eine neue Geschäftsführung und eine neue sportliche Leitung (Trainerteam) sollen jetzt den Berliner Weg zum Erfolg führen ?

Im Anschluss an die Saison darf bilanziert werden ,eine schonungslose Analyse der Situation :
Sportlich, Personell , Finanziell, Transferpolitik , Umfeld, Außendarstellung, Transparenz usw., etc., pp ....

Ich bitte darum die Antworten zu begründen , von sinnlosen Einzeilern abzusehen und auch mal andere Meinungen auszuhalten .... dann dürfte den interessanten Diskussionen nichts mehr im Wege stehen 😎

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#1
12.05.2025 - 09:32 Uhr
Schlechteste Saison seit 30 Jahren.

Mehr braucht man nicht zu sagen. Vielen ist es nicht bewusst, aber Hertha BSC stand seit dem Abstieg nie besser als Rang 6 in der Tabelle der 2. Bundesliga.

Über allem „guten“ schwebt dieses Schwert.

Nicht im Abstiegskampf zu landen wäre das mindeste, selbst das war eng.

Erneut. Nach letzter Saison. Man hat aus den Fehlern der Abstiegssaison nichts gelernt. Man hat aus dem 1. Jahr 2. Liga nichts gelernt.

Nichtmal der Punkt "Talentförderung" wurde großartig erfüllt. Maza+Scherhant klar - aber guckt mal in die Zukunft. Welche "Talente für den Berliner Weg" setzt Leitl denn ein? Selbst wenn es um nichts mehr geht? Wer nicht jetzt schon im Dunstkreis der S11 ist, wird es kommende Saison sein. Wenn z.B. Lum keine Minuten bekommt, wer dann?

Finanziell vertröstet einen der Verein von Monat zu Monat, redet die Situation schön, verkauft Verhandlungen als Lösungen - kurzum:

Optimismus löst so gut wie nichts aus für kommende Saison. Nur das sie begonnen haben, Personal auszutauschen. Mal sehen mit wem…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ruhleben am 12.05.2025 um 09:52 Uhr bearbeitet
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#2
12.05.2025 - 09:49 Uhr
Für mich war diese Saison eher eine Enttäuschung, dass Ziel war ein ganz anderes und bin auch der Meinung, mit einem fitten Kader (nicht X Verletzungen) wäre auch vieles möglich gewesen, dafür waren zu viele Mannschaften zu unkonstant.

Erste Enttäuschung war Fiel. Sein Ansatz Fußball zu spielen war teilweise schön anzusehen und ohne die dauerhaften Ausfälle, einen fitten Reese, wäre sicherlich auch unter fiel mehr möglich gewesen.

ABER er hatte kein Plan B, ist weder auf Kader noch Probleme eingegangen und hat stumpf an seiner Vorstellung festgehalten.

Da folgt auch zu gleich die nächste Enttäuschung, der Impuls mit einem neuen Trainer kam viel zu spät, ich möchte nicht sagen man wäre mit der kompletten Rückrunde unter Leitl aufgestiegen, aber man wäre definitiv noch paar Plätze weiter oben.

-> die Verpflichtung von Leitl war für mich ein sehr positives Zeichen, die Reaktion kam nur zu spät.

Die Transfers: bei denen bin ich zwiegespalten und bleibe dabei..
- ein Demme fit und ohne die Verletzungen, wäre ein wichtiger Teil gewesen. Auch durch Brooks hätte man sicherlich einige Probleme weniger gehabt (Standards zb), auch hier kam die Verletzung hinzu.

- dazu der Sessa Ausfall und ich bleibe dabei; der Junge kann kicken, nur kam nie in Rhythmus und wurde auch viel zu defensiv eingesetzt.

-> alle Ablösefrei

- dazu kommt ein Schuler, wo man bereits wusste, er ist kein Knipser und ein Back Up, eine solide Verpflichtung für die breite
- Thorsteinsson ist eine Enttäuschung, schade dass er nicht das aufs Feld bringt, was er in Belgien oder für die Natio bereits gezeigt hat
- cuisance ein Gewinn, dazu nur ein kleine Ablöse.

Bei den Abgängen bin ich auch hin und her..
Tabakovic zu verkaufen, für das Geld ist Pflicht, die Reaktion drauf keinen adäquaten Ersatz zu holen, jedoch fatal

Für Kempf hat man Brooks geholt, dessen Verletzung einfach brutal ärgerlich

Serdar, Maolida, Kanga noch zu Geld gemacht (knapp 7 Mio)

Die verliehenen Spieler finde ich gut, hauptsächlich junge. Rogel auch von der Gehaltsliste bekommen.

Auf Problemzonen nicht eingegangen, Ersatz für Fluppe, richtiger LV.
-> dort wurde mit einem verletzungsanfälligen Spieler geplant und einem, der die Stärken wohl im Zentrum hat

- Maza Vertrag verlängert, Grundbasis für die Saison 25/26 geschaffen, Cuisance noch vor Saisonende verlängert

———————————————————————

Zum Abschluss:

Saisonziel: klar verfehlt, einerseits haben wir zu viele Verletzungen gehabt, aber auch das setzen auf den falschen Trainer.

-> Teilweise kann man somit die Schule von sich weisen, aber der Trainer ist für mich das größere Übel und das geht auf die Kappe unserer Vorgesetzten

Transfers, da hat man sich sehr kostengünstig (Ablöse) verstärkt, aber durch Verletzungen wurde das geschmälert, dazu kam das nicht performen von Neuzugängen, was meiner Meinung nicht vorhersehbar war.
Dennoch hat man hier auf Problemzonen nicht reagiert
-> LV, ST
Somit hat man hier natürlich Pech gehabt, sich aber auch Probleme selbst ins Haus geholt

Talente, hier finde ich machen wir einen guten Job, Paradebeispiel ist Maza, Scherhant hat man diese Saison gesteigert und bekommt mehr Geld, als die letzten 2 Jahre noch denkbar war
Dazu probiert man Talente gut zu integrieren und frühzeitig zu binden, sehr wichtig für unsere Zukunft

Vorgesetzte
-> hier finde ich gut, dass es zur kommenden Saison eine bzw. zwei Veränderungen gibt. Man kann nicht alles diesen Personen ankreiden, aber gewisse Fehler gehen auf die Kappen der Personen und waren zb auch vermeidbar -> Verpflichtung fiel, -> Kaderplanung


Somit ist mein Fazit, es war eine sehr ernüchternde Saison in der viel mehr drin gewesen wäre, man hat Fehler gemacht, man hatte auch sehr viel Pech, daraus hat man hoffentlich gelernt (Leitl, neue Besetzung im Vorstand) und wird kommende Saison sich besser aufstellen.. Transfers müssen dann sitzen und vor allem auch auf Positionen, die man benötigt. Mit Cuisance zu verlängern und auch das Thema Reese sich anzunehmen, finde ich gut, der erste Schritt, aber man darf den Fokus nicht verlieren auf die komplette Planung. Ich hoffe hier wird zeitnah alles geklärt, damit man Ruhe reinbekommt und sich komplett auf die Saison 25/26 konzentrieren kann.

Manche wünschen sich sicherlich den Aufstieg, ich persönlich hoffe man setzt sich das Ziel, oben mitzuspielen

•     •     •

Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#3
12.05.2025 - 09:51 Uhr
Bis auf die Verpflichtung von Stefan Leitl, war das alles ziemlich enttäuschend und zusätzlich sehr teuer!

Neben den ganzen Blamagen gegen die vermeintlich "schwächeren" Teams, war die Heimbilanz eine Katastrophe.

Die Transferpolitik, bis auf ganz wenige Ausnahmen, einfach nur mangelhaft!

Das Verletzungspech, hat dir dann den Rest gegeben.

Zu Fiel ist alles gesagt. Wenn man nur im Winter.................................. usw.
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#4
12.05.2025 - 09:59 Uhr
Zitat von Showa1892
Bis auf die Verpflichtung von Stefan Leitl, war das alles ziemlich enttäuschend und zusätzlich sehr teuer!

Neben den ganzen Blamagen gegen die vermeintlich "schwächeren" Teams, war die Heimbilanz eine Katastrophe.

Die Transferpolitik, bis auf ganz wenige Ausnahmen, einfach nur mangelhaft!

Das Verletzungspech, hat dir dann den Rest gegeben.

Zu Fiel ist alles gesagt. Wenn man nur im Winter.................................. usw.


Im Detail geguckt nehmen wir mal Cuisance als positiven Neuzugang. Finde auch den Verkauf für Kanga für 1,7 Mio nicht so verkehrt. Kevin Sessa ablösefrei zu bekommen ist für mich auch ein guter Deal. An sich hat man es geschafft die Ablösen sehr gering zu halten. Die Trainerentscheidung im Sommer und den teils unfertig besetzten Kader halte ich für die größten Enttäuschungen, dazu die blöde Verletzung von Reese die uns Punkte gekostet hat.
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#5
12.05.2025 - 10:52 Uhr
Zitat von Moppy
Kevin Sessa ablösefrei zu bekommen ist für mich auch ein guter Deal. An sich hat man es geschafft die Ablösen sehr gering zu halten.

Für mich ist die weiterhin fehlende Kompetenz in der Führungsetage die größte Enttäuschung.
Wenn sich das nicht ändert,
wird sich auch am Zustand dieses Vereins nichts ändern.
Wenn man die finanzielle Situation von Hertha bedenkt, ist die Transferpolitik einfach nur schlecht.
Als Beispiel sei Demme genannt.
Man baggert ellenlang an einem 32jährigen, er kommt dann auch, man bezahlt ihn sicher auch sehr gut
und bekommt dann einen verletzungsanfälligen Spieler der bestenfalls gehobener Durchschnitt in dieser Liga ist.

Wie man keine oder geringe Ablösen feiern kann, von Spielern, die - fast - keinen Impact auf die Startelf hatten,
ist mir auch völlig unklar.
Dass ein Spieler, der im Biotop Heidenheim Leistung gebracht hat, bei Hertha nicht funktioniert,
finde ich noch einigermaßen erklärlich, aber ich wüsste immer noch sehr gern, warum die Leistungskurve
von Spielern fast immer nach unten geht, wenn sie zu Hertha kommen.
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#6
12.05.2025 - 15:27 Uhr
Puh, das ist eine harte Nuss. Habe jetzt erstmal zu "eher negativ" tendiert, aber trotz auslaufender Spielzeit gibt es für mich aktuell noch zu viele Fragezeichen für ein seriöses Fazit.

klar negativ:
- Mal wieder der klassische Kardinalfehler, einen immerhin soliden Trainer zu entlassen und dann ein Experiment mit einem deutlich weniger etablierten Mann plus Kaderumbruch plus der Aufgabe einer Systemumstellung zu wagen. Ich gehöre übrigens nach wie vor zu denjenigen, denen Fiél auch nachträglich noch leid tut. Vielleicht hat er zu wenig mitgebracht aber ich hätte diesen Job auch nicht machen wollen.
- Zudem hat man dann auch wieder etwas zu lange an einem gescheiterten Experiment festgehalten.
- An der Saisonvorbereitung hat mich massiv gestört, gegen welche Gegner wir getestet haben. Cottbus war mE eine ganz schlechte Entscheidung, weil die viel zu hart für ein Testspiel drauf gehen und auch vorher diesen Ruf hatten. Umgekehrt sollte man mE überwiegend gegen Teams spielen, die mindestens in der gleichen Gewichtsklasse unterwegs sind. Erstmal holzen die nicht so, da sie selbst ihre wertvollen Spieler schonen wollen. Außerdem merkt man so schneller, wo man wirklich steht und wo man noch nachjustieren oder stark korrigieren muss.

Tendenziell negativ:
-/o Die finanziellen Rahmenbedingungen waren zu Beginn der Saison katastrophal schlecht und sind offensichtlich nach wie vor katastrophal schlecht, wobei die Mitglieder und Fans mE systematisch ver...äppelt werden.
Falls wir tatsächlich keine Lizenz erhalten, implodiert der Laden hier und dann war es keine enttäuschende Saison, sondern vielleicht sogar schon der Anfang vom Ende. Irgendwie glaube ich aber naiv daran, dass sich wieder irgendwie irgendwann kurz vor Exitus irgendein mehr oder weniger windiger Geldgeber findet und das Ganze erstmal so weiter geht. Wenn wir dann immerhin die laufenden Kosten deutlich schneller und stärker senken können als die fallenden Umsätze und vielleicht sogar mal bei etwa Null oder im grünen Bereich landen sollten, stimmt immerhin der Weg. Aber das ist sehr viel Hoffen und Wunschdenken. Ich befürchte, dass es hier noch sehr sehr eng und schmerzlich werden könnte.

Unbestimmt:
o Die Transfers sehe ich jetzt weniger kritisch als andere im Forum. Wir haben erstmal krasse ökonomische Zwänge, schleppten noch immer teure Altlasten in die Saison und dann sind wir auch einfach nicht das beste Pflaster für wirklich ambitionierte Spieler. Mir sind die Erwartungen da nicht realistisch genug. Es wurde mE eine passable Mischung aus Erfahrung und Talent, aus Identität und frischem Blut sowie internem Nachwuchs und externen Leistungsträgern angestrebt. Dass dann nicht alles einschlägt, war mE zu erwarten. Mir waren es aber auch einen Tick zu viele verletzungsanfällige Spieler und unter dem Strich doch auch etwas zu wenig Ertrag. Daher gemischt.

Tendenziell positiv:
+/o Nach jetzigem Stand scheint man mit Leitl einen passenden Mann gefunden zu haben. Er spielt nicht unähnlich zu Dárdai und auch mit ähnlichem Erfolg - aber ohne die problematischen Aspekte. Noch ist es etwas früh, aber da habe ich trotz absehbar erneutem Aderlass im Kader eine gewisse Hoffnung auf mehr.

Klar positiv:
+ Die Fans haben dem Verein trotz sehr durchwachsener Heimspiele weiterhin die Treue gehalten. Das ist mE immerhin ein Pfund und ein Lichtblick - einer von sehr wenigen klaren Lichtblicken.

Fazit: Für mich bleiben zu viele Unwägbarkeiten. Ich will weiter hoffen und glauben, dass die guten Tendenzen letztlich überwiegen. Aber realistischer betrachtet bleiben doch gewichtige Sorgen und gerade die wirtschaftliche Ebene als Fundament bröckelt gerade wieder bedrohlich. Im worst case zieht uns das komplett den Boden unter den Füßen weg und wir finden uns nochmal ganz woanders wieder...
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#7
12.05.2025 - 17:27 Uhr
Normalerweise gebe ich mein Fazit erst nach Ablauf der Saison ab. Da wir aber immerhin 33 von 34 Spieltagen hinter uns gebracht haben und es buchstäblich ausschließlich um Platz 10 oder 11 geht (und damit rein sportlich tatsächlich um die viel zitierte goldene Ananas), schreibe ich heute schon.

Vor der Spielzeit habe ich eine Platzierung zwischen Rang 8 und 12 erwartet. Auch wenn damit letztendlich meine Erwartungen erfüllt wurden, bleibt das Gefühl, dass wir die Saison verschenkt haben.
Aber warum ist das so?

Für mich gibt es insgesamt vier Faktoren, die dies untermauern.

Einerseits ist es die Zusammenstellung des Kaders, insbesondere in der Defensive (zumindest mit Blick auf die "zweite Reihe") und im Sturm. Keiner hat erwartet, dass man einen Torschützenkönig problemlos ersetzen kann. Aber es sagt schon einiges aus, wenn Reese in den Sturm beordert werden muss, weil die Alternativen eher mau sind.
Wenn wir auf die Anzahl der erzielten Tore schauen, ist nur Hannover 96 schwächeraus der ersten Tabellenhälfte schwächer. Andersherum sind drei Vereine der unteren Tabellenhälfte treffsicherer als unsere Mannschaft.
Wir sind außerdem im Tabellenmittelfeld, geht es um die Anzahl der Gegentore.
Das alles ist nicht katastrophal, aber für eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen "soll", zu wenig. Der Kader ist nicht ausgewogen zusammengestellt und weiterhin zu abhängig vom Auftreten von Reese.

Der zweite Grund sind für mich die Verletzungssorgen, die wir insbesondere in der Hinrunde hatten und durch die wir letztendlich Punkte direkt zu Beginn haben liegen lassen, um ernsthaft weiter oben angreifen zu können. Unser bester Spieler ist lange ausgefallen, Demme mitten in der Saison ebenfalls mit Schwindelgefühlen. Brooks konnte in keinem Spiel mit seiner Erfahrung mithelfen und Dudziak, von dem ich persönlich einiges halte, konnte aufgrund von Verletzungen nicht zu seiner Form finden. Und das waren nur die Langzeitverletzungen.
Ich mag es nicht, bei einer vergeigten Saison ausschließlich von "Pech" zu sprechen, das wäre viel zu einfach. Aber diesbezüglich wurden wir eben auch nicht unbedingt vom Glück verfolgt.

Zu nennen ist leider auch das eklatante Auftreten in den meisten Heimspielen. Von 16 Heimpartien wurden gerade einmal 4 gewonnen. Wir sind Schlusslicht in der Heimtabelle und würden selbst im Falle eines Heimsieges gegen Hannover 96 - wenn auch nicht als einzige - die wenigsten Punkte der Heimteams bekommen. Das ist ein desaströses Ergebnis und nicht einmal zweitligareif.

Der vierte Grund ist in der Ebene abseits der Mannschaft zu sehen. Die Führungsebene hat mal wieder keine gute Figur gemacht und viele Transfers hervorgebracht, die nicht geholfen haben. Auch die Kommunikation - "Erwartungen übererfüllt" - sowie das lange Festhalten an einem Trainer, unter dem es im Laufe der Saison immer schlechter lief, haben wertvolle Punkte gekostet.
Es hat schon Veränderungen gegeben - mal schauen, wer die Positionen von Herrich und Neuendorf nun besetzt.

Mit der Vereinsführung verknüpft ist nicht nur das Auftreten von Hertha BSC in der Öffentlichkeit, sondern das Handeln im Verein. Unabhängig davon, ob es um die wirtschaftliche Konsolidierung, das Image oder den Kader geht.
Wollen wir einen Kader auf die Beine stellen, der im nächsten Jahr um den Aufstieg mitspielen möchte, muss sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite noch etwas passieren. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren sage ich auch ganz klar, dass wir nun einen potentiellen Aufstiegskader auf die Beine stellen müssen. Das und nichts anderes sollte die Aufgabe von Weber sein, der im Vergleich zum Winter, als diesbezüglich nichts passiert ist, jetzt eine Menge zu tun haben dürfte.
Das wird alles andere als einfach, zumal es weiterhin darum gehen muss, den Sparkurs einzuhalten.
Sollte es jedoch erneut nicht gelingen, eine starke Mannschaft in die Saison zu schicken, die ein entsprechendes Wörtchen im Aufstiegskampf mitredet, sollten wir tatsächlich spätestens dann über Weber sprechen. Der Aufstieg muss nun das Ziel sein.

Zum Schluss möchte ich aber noch etwas Positives niederschreiben. So schlecht die Saison auch lief und so ärgerlich viele Aspekte in dieser Spielzeit waren, möchte ich mit Freude auf die Situation seit der Niederlage gegen Schalke zurückblicken.
Drei Punkte Vorsprung waren es zu diesem Zeitpunkt nur noch auf die Eintracht aus Braunschweig, die unser nächster Gegner waren. Für uns alle war klar: Verlieren wir dieses Spiel, wird es nicht nur tabellerisch richtig eng, weil uns nur die Tordifferenz vor dem Relegationsplatz bewahren würde.

Die Mannschaft hat aber Charakter gezeigt. Die drei Punkte waren an sich schon sehr wichtig. Was aber beeindruckt hat, war die Art und Weise, wie das Team gespielt hat. Mit Druck, Torgefahr, Willen, Biss und defensiver Stabilität. Das alles hat das Selbstvertrauen wohl noch mehr gestärkt als die drei Punkte per se. Dadurch konnte sich das Team befreien und anschließend mehr und mehr vom eigenen Potential entfalten, das dann halt vorhanden ist.
Ja, Leitl sowie Reese sind natürlich wichtige Gründe dafür, aber es war dann eben auch die gesamte Mannschaft, die sich auf einmal wie eine Einheit präsentiert hat.

Das Braunschweig-Spiel war für mich die entscheidende Begegnung, um sich von den unteren Rängen zu lösen und gleichzeitig aufzuzeigen, was möglich ist. Und genau das sollte die Mannschaft mit in die neue Saison nehmen. Zumindest einige Spieler werden bleiben. Hoffentlich auch Reese, der unser wichtigster Spieler und ein Mentalitätsmonster ist.

Für mich gilt: Saison abhaken, gespannt auf die Transferphase schauen und ganz deutlich das Ziel formulieren, in der nächsten Saison aufzusteigen.
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#8
13.05.2025 - 23:08 Uhr
Zitat von Fussballclown
Normalerweise gebe ich mein Fazit erst nach Ablauf der Saison ab. Da wir aber immerhin 33 von 34 Spieltagen hinter uns gebracht haben und es buchstäblich ausschließlich um Platz 10 oder 11 geht (und damit rein sportlich tatsächlich um die viel zitierte goldene Ananas), schreibe ich heute schon.

Vor der Spielzeit habe ich eine Platzierung zwischen Rang 8 und 12 erwartet. Auch wenn damit letztendlich meine Erwartungen erfüllt wurden, bleibt das Gefühl, dass wir die Saison verschenkt haben.
Aber warum ist das so?

Für mich gibt es insgesamt vier Faktoren, die dies untermauern.

Einerseits ist es die Zusammenstellung des Kaders, insbesondere in der Defensive (zumindest mit Blick auf die "zweite Reihe") und im Sturm. Keiner hat erwartet, dass man einen Torschützenkönig problemlos ersetzen kann. Aber es sagt schon einiges aus, wenn Reese in den Sturm beordert werden muss, weil die Alternativen eher mau sind.
Wenn wir auf die Anzahl der erzielten Tore schauen, ist nur Hannover 96 schwächeraus der ersten Tabellenhälfte schwächer. Andersherum sind drei Vereine der unteren Tabellenhälfte treffsicherer als unsere Mannschaft.
Wir sind außerdem im Tabellenmittelfeld, geht es um die Anzahl der Gegentore.
Das alles ist nicht katastrophal, aber für eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen "soll", zu wenig. Der Kader ist nicht ausgewogen zusammengestellt und weiterhin zu abhängig vom Auftreten von Reese.

Der zweite Grund sind für mich die Verletzungssorgen, die wir insbesondere in der Hinrunde hatten und durch die wir letztendlich Punkte direkt zu Beginn haben liegen lassen, um ernsthaft weiter oben angreifen zu können. Unser bester Spieler ist lange ausgefallen, Demme mitten in der Saison ebenfalls mit Schwindelgefühlen. Brooks konnte in keinem Spiel mit seiner Erfahrung mithelfen und Dudziak, von dem ich persönlich einiges halte, konnte aufgrund von Verletzungen nicht zu seiner Form finden. Und das waren nur die Langzeitverletzungen.
Ich mag es nicht, bei einer vergeigten Saison ausschließlich von "Pech" zu sprechen, das wäre viel zu einfach. Aber diesbezüglich wurden wir eben auch nicht unbedingt vom Glück verfolgt.

Zu nennen ist leider auch das eklatante Auftreten in den meisten Heimspielen. Von 16 Heimpartien wurden gerade einmal 4 gewonnen. Wir sind Schlusslicht in der Heimtabelle und würden selbst im Falle eines Heimsieges gegen Hannover 96 - wenn auch nicht als einzige - die wenigsten Punkte der Heimteams bekommen. Das ist ein desaströses Ergebnis und nicht einmal zweitligareif.

Der vierte Grund ist in der Ebene abseits der Mannschaft zu sehen. Die Führungsebene hat mal wieder keine gute Figur gemacht und viele Transfers hervorgebracht, die nicht geholfen haben. Auch die Kommunikation - "Erwartungen übererfüllt" - sowie das lange Festhalten an einem Trainer, unter dem es im Laufe der Saison immer schlechter lief, haben wertvolle Punkte gekostet.
Es hat schon Veränderungen gegeben - mal schauen, wer die Positionen von Herrich und Neuendorf nun besetzt.

Mit der Vereinsführung verknüpft ist nicht nur das Auftreten von Hertha BSC in der Öffentlichkeit, sondern das Handeln im Verein. Unabhängig davon, ob es um die wirtschaftliche Konsolidierung, das Image oder den Kader geht.
Wollen wir einen Kader auf die Beine stellen, der im nächsten Jahr um den Aufstieg mitspielen möchte, muss sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite noch etwas passieren. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren sage ich auch ganz klar, dass wir nun einen potentiellen Aufstiegskader auf die Beine stellen müssen. Das und nichts anderes sollte die Aufgabe von Weber sein, der im Vergleich zum Winter, als diesbezüglich nichts passiert ist, jetzt eine Menge zu tun haben dürfte.
Das wird alles andere als einfach, zumal es weiterhin darum gehen muss, den Sparkurs einzuhalten.
Sollte es jedoch erneut nicht gelingen, eine starke Mannschaft in die Saison zu schicken, die ein entsprechendes Wörtchen im Aufstiegskampf mitredet, sollten wir tatsächlich spätestens dann über Weber sprechen. Der Aufstieg muss nun das Ziel sein.

Zum Schluss möchte ich aber noch etwas Positives niederschreiben. So schlecht die Saison auch lief und so ärgerlich viele Aspekte in dieser Spielzeit waren, möchte ich mit Freude auf die Situation seit der Niederlage gegen Schalke zurückblicken.
Drei Punkte Vorsprung waren es zu diesem Zeitpunkt nur noch auf die Eintracht aus Braunschweig, die unser nächster Gegner waren. Für uns alle war klar: Verlieren wir dieses Spiel, wird es nicht nur tabellerisch richtig eng, weil uns nur die Tordifferenz vor dem Relegationsplatz bewahren würde.

Die Mannschaft hat aber Charakter gezeigt. Die drei Punkte waren an sich schon sehr wichtig. Was aber beeindruckt hat, war die Art und Weise, wie das Team gespielt hat. Mit Druck, Torgefahr, Willen, Biss und defensiver Stabilität. Das alles hat das Selbstvertrauen wohl noch mehr gestärkt als die drei Punkte per se. Dadurch konnte sich das Team befreien und anschließend mehr und mehr vom eigenen Potential entfalten, das dann halt vorhanden ist.
Ja, Leitl sowie Reese sind natürlich wichtige Gründe dafür, aber es war dann eben auch die gesamte Mannschaft, die sich auf einmal wie eine Einheit präsentiert hat.

Das Braunschweig-Spiel war für mich die entscheidende Begegnung, um sich von den unteren Rängen zu lösen und gleichzeitig aufzuzeigen, was möglich ist. Und genau das sollte die Mannschaft mit in die neue Saison nehmen. Zumindest einige Spieler werden bleiben. Hoffentlich auch Reese, der unser wichtigster Spieler und ein Mentalitätsmonster ist.

Für mich gilt: Saison abhaken, gespannt auf die Transferphase schauen und ganz deutlich das Ziel formulieren, in der nächsten Saison aufzusteigen.


Danke, ich finde das hast du sehr ausgewogen zusammengefasst, ohne Bitterkeit und sehr nüchtern, aber auch ohne Schönfärberei. Habe eine entsprechende Wertung hinterlassen.

Es gibt Eines, was ich hinzufügen möchte, was die Erwartungen/Hoffnungen für die nächste Saison betrifft.
Ich schreibe es hier schon seit einigen Jahren um die entsprechende Zeit herum:

Mein wichtigster Wunsch in Bezug auf die Entwicklung der Mannschaft, der sportlichen Leitung, des gesamten Umfelds ist, dass man es endlich hinbekommt, eine vollständige Saison ohne Trainerwechsel zu absolvieren.
Das halte ich für den wichtigsten Schritt, wenn es eine langfristige Entwicklung geben soll.
Natürlich setzt das voraus, dass die Ergebnisse und die Entwicklung der Mannschaft zumindest einigermaßen zufriedenstellend sind - bei ehrlicher Analyse.
Es wird aber auch Durststrecken geben, und diese zu überwinden, ohne die Patrone Trainerwechsel ziehen zu müssen, das wäre mein sehnlichster Wunsch.

Wie weit müssen wir zurückblicken, um so etwas das letzte Mal zu finden....? Keine Ahnung, vermutlich die 1. Amtszeit von Pal, oder? Und direkt davor Luhukay...
Das waren Zeiten von Stabilität (und sportlichem Erfolg), übrigens natürlich auch in der sportlichen Leitung, denn da gilt dasselbe: wenn die ewige Austauscherei von Verantwortlichen weitergeht, ist das eben das Einzige, worauf man sich verlassen kann, aber entwickeln wird sich nichts...
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#9
14.05.2025 - 07:22 Uhr
Zitat von flogae
Zitat von Fussballclown

Normalerweise gebe ich mein Fazit erst nach Ablauf der Saison ab. Da wir aber immerhin 33 von 34 Spieltagen hinter uns gebracht haben und es buchstäblich ausschließlich um Platz 10 oder 11 geht (und damit rein sportlich tatsächlich um die viel zitierte goldene Ananas), schreibe ich heute schon.

Vor der Spielzeit habe ich eine Platzierung zwischen Rang 8 und 12 erwartet. Auch wenn damit letztendlich meine Erwartungen erfüllt wurden, bleibt das Gefühl, dass wir die Saison verschenkt haben.
Aber warum ist das so?

Für mich gibt es insgesamt vier Faktoren, die dies untermauern.

Einerseits ist es die Zusammenstellung des Kaders, insbesondere in der Defensive (zumindest mit Blick auf die "zweite Reihe") und im Sturm. Keiner hat erwartet, dass man einen Torschützenkönig problemlos ersetzen kann. Aber es sagt schon einiges aus, wenn Reese in den Sturm beordert werden muss, weil die Alternativen eher mau sind.
Wenn wir auf die Anzahl der erzielten Tore schauen, ist nur Hannover 96 schwächeraus der ersten Tabellenhälfte schwächer. Andersherum sind drei Vereine der unteren Tabellenhälfte treffsicherer als unsere Mannschaft.
Wir sind außerdem im Tabellenmittelfeld, geht es um die Anzahl der Gegentore.
Das alles ist nicht katastrophal, aber für eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen "soll", zu wenig. Der Kader ist nicht ausgewogen zusammengestellt und weiterhin zu abhängig vom Auftreten von Reese.

Der zweite Grund sind für mich die Verletzungssorgen, die wir insbesondere in der Hinrunde hatten und durch die wir letztendlich Punkte direkt zu Beginn haben liegen lassen, um ernsthaft weiter oben angreifen zu können. Unser bester Spieler ist lange ausgefallen, Demme mitten in der Saison ebenfalls mit Schwindelgefühlen. Brooks konnte in keinem Spiel mit seiner Erfahrung mithelfen und Dudziak, von dem ich persönlich einiges halte, konnte aufgrund von Verletzungen nicht zu seiner Form finden. Und das waren nur die Langzeitverletzungen.
Ich mag es nicht, bei einer vergeigten Saison ausschließlich von "Pech" zu sprechen, das wäre viel zu einfach. Aber diesbezüglich wurden wir eben auch nicht unbedingt vom Glück verfolgt.

Zu nennen ist leider auch das eklatante Auftreten in den meisten Heimspielen. Von 16 Heimpartien wurden gerade einmal 4 gewonnen. Wir sind Schlusslicht in der Heimtabelle und würden selbst im Falle eines Heimsieges gegen Hannover 96 - wenn auch nicht als einzige - die wenigsten Punkte der Heimteams bekommen. Das ist ein desaströses Ergebnis und nicht einmal zweitligareif.

Der vierte Grund ist in der Ebene abseits der Mannschaft zu sehen. Die Führungsebene hat mal wieder keine gute Figur gemacht und viele Transfers hervorgebracht, die nicht geholfen haben. Auch die Kommunikation - "Erwartungen übererfüllt" - sowie das lange Festhalten an einem Trainer, unter dem es im Laufe der Saison immer schlechter lief, haben wertvolle Punkte gekostet.
Es hat schon Veränderungen gegeben - mal schauen, wer die Positionen von Herrich und Neuendorf nun besetzt.

Mit der Vereinsführung verknüpft ist nicht nur das Auftreten von Hertha BSC in der Öffentlichkeit, sondern das Handeln im Verein. Unabhängig davon, ob es um die wirtschaftliche Konsolidierung, das Image oder den Kader geht.
Wollen wir einen Kader auf die Beine stellen, der im nächsten Jahr um den Aufstieg mitspielen möchte, muss sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite noch etwas passieren. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren sage ich auch ganz klar, dass wir nun einen potentiellen Aufstiegskader auf die Beine stellen müssen. Das und nichts anderes sollte die Aufgabe von Weber sein, der im Vergleich zum Winter, als diesbezüglich nichts passiert ist, jetzt eine Menge zu tun haben dürfte.
Das wird alles andere als einfach, zumal es weiterhin darum gehen muss, den Sparkurs einzuhalten.
Sollte es jedoch erneut nicht gelingen, eine starke Mannschaft in die Saison zu schicken, die ein entsprechendes Wörtchen im Aufstiegskampf mitredet, sollten wir tatsächlich spätestens dann über Weber sprechen. Der Aufstieg muss nun das Ziel sein.

Zum Schluss möchte ich aber noch etwas Positives niederschreiben. So schlecht die Saison auch lief und so ärgerlich viele Aspekte in dieser Spielzeit waren, möchte ich mit Freude auf die Situation seit der Niederlage gegen Schalke zurückblicken.
Drei Punkte Vorsprung waren es zu diesem Zeitpunkt nur noch auf die Eintracht aus Braunschweig, die unser nächster Gegner waren. Für uns alle war klar: Verlieren wir dieses Spiel, wird es nicht nur tabellerisch richtig eng, weil uns nur die Tordifferenz vor dem Relegationsplatz bewahren würde.

Die Mannschaft hat aber Charakter gezeigt. Die drei Punkte waren an sich schon sehr wichtig. Was aber beeindruckt hat, war die Art und Weise, wie das Team gespielt hat. Mit Druck, Torgefahr, Willen, Biss und defensiver Stabilität. Das alles hat das Selbstvertrauen wohl noch mehr gestärkt als die drei Punkte per se. Dadurch konnte sich das Team befreien und anschließend mehr und mehr vom eigenen Potential entfalten, das dann halt vorhanden ist.
Ja, Leitl sowie Reese sind natürlich wichtige Gründe dafür, aber es war dann eben auch die gesamte Mannschaft, die sich auf einmal wie eine Einheit präsentiert hat.

Das Braunschweig-Spiel war für mich die entscheidende Begegnung, um sich von den unteren Rängen zu lösen und gleichzeitig aufzuzeigen, was möglich ist. Und genau das sollte die Mannschaft mit in die neue Saison nehmen. Zumindest einige Spieler werden bleiben. Hoffentlich auch Reese, der unser wichtigster Spieler und ein Mentalitätsmonster ist.

Für mich gilt: Saison abhaken, gespannt auf die Transferphase schauen und ganz deutlich das Ziel formulieren, in der nächsten Saison aufzusteigen.


Danke, ich finde das hast du sehr ausgewogen zusammengefasst, ohne Bitterkeit und sehr nüchtern, aber auch ohne Schönfärberei. Habe eine entsprechende Wertung hinterlassen.

Es gibt Eines, was ich hinzufügen möchte, was die Erwartungen/Hoffnungen für die nächste Saison betrifft.
Ich schreibe es hier schon seit einigen Jahren um die entsprechende Zeit herum:

Mein wichtigster Wunsch in Bezug auf die Entwicklung der Mannschaft, der sportlichen Leitung, des gesamten Umfelds ist, dass man es endlich hinbekommt, eine vollständige Saison ohne Trainerwechsel zu absolvieren.
Das halte ich für den wichtigsten Schritt, wenn es eine langfristige Entwicklung geben soll.
Natürlich setzt das voraus, dass die Ergebnisse und die Entwicklung der Mannschaft zumindest einigermaßen zufriedenstellend sind - bei ehrlicher Analyse.
Es wird aber auch Durststrecken geben, und diese zu überwinden, ohne die Patrone Trainerwechsel ziehen zu müssen, das wäre mein sehnlichster Wunsch.

Wie weit müssen wir zurückblicken, um so etwas das letzte Mal zu finden....? Keine Ahnung, vermutlich die 1. Amtszeit von Pal, oder? Und direkt davor Luhukay...
Das waren Zeiten von Stabilität (und sportlichem Erfolg), übrigens natürlich auch in der sportlichen Leitung, denn da gilt dasselbe: wenn die ewige Austauscherei von Verantwortlichen weitergeht, ist das eben das Einzige, worauf man sich verlassen kann, aber entwickeln wird sich nichts...


Auch das würde ich unterschreiben. Wenn du allerdings mit Anlauf und ohne Not Personen installierst bei denen mehr Zweifel als alles andere vorherrschen, dann ist das mit dem festhalten schwierig. Ja man hätte auch weiterhin an den Covics, Korkuts, Fiéls oder Zeckes festhalten können. Besser aber wäre mE. , dass du diese Personen gar nicht erst in die Verantwortung nimmst.

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Tellerrand bestimmst nur Du allein
Hertha BSC 2024/25 Saisonbilanz |#10
14.05.2025 - 07:34 Uhr
Da einige User vor mir das schon sehr detailliert beschrieben haben, beschränke ich mich auf eine ganz übersichtliche Beurteilung:
Pleiten, Pech, Unfähigkeit in der Entscheidungsebene und Pannen ergeben im Ergebnis eine insgesamt absolut enttäuschende Saison.
Ohne uns Fans wäre das dieses Jahr voll den Bach runtergegangen!

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Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
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