Harald Gämperle
03.07.2007 - 22:43 Uhr
11.07.2007 - 13:11 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Was ich viel lustiger finde:
Auf einigen Fotos vom Trainigsplatz ist ja das Hotel im Hintergrund gut zu sehen.
Und die Jungs fahren mit dem Bus zum Training .........
da könnte man auch locker hinjoggen.
Ebert hat ja auf der Hertha HP auch gesagt, dass es mit dem bus keine 5 Minuten dauert.
Also warum nicht mal hin laufen. Würde auch gut tun :)
Was ich viel lustiger finde:
Auf einigen Fotos vom Trainigsplatz ist ja das Hotel im Hintergrund gut zu sehen.
Und die Jungs fahren mit dem Bus zum Training .........
da könnte man auch locker hinjoggen.
Ebert hat ja auf der Hertha HP auch gesagt, dass es mit dem bus keine 5 Minuten dauert.
Also warum nicht mal hin laufen. Würde auch gut tun :)
11.07.2007 - 16:22 Uhr
Der König der Co-Trainer bringt Hertha in Schwung
Berliner Morgenpost
Schweizer Erfolgsduo wieder vereint: Lucien Favre verfolgt entspannt den Einstand von Assistent Gämperle
Von Sebastian Schlichting
Stegersbach - Zu Beginn seiner ersten Übungseinheit als Co-Trainer bei Hertha BSC belud Harald Gämperle (39) am Rande des Platzes einen Einkaufswagen, wie er in Baumärkten benutzt wird, mit allerlei nützlichen Utensilien: Hütchen, Bälle, Stangen und einiges mehr. Bis jeder Zentimeter Ladefläche genutzt war. Zusammen mit Torwarttrainer Nello Di Martino "fuhr" Harry, so sein Spitzname, den (Einkaufs)wagen vor - einmal quer über den Rasen.
Damit endete ein wochenlanges Hin und Her zwischen Gämperles bisherigem Klub, dem Schweizer Meister FC Zürich, und Hertha BSC. Es hatte begonnen, als der Fußball-Bundesligist Anfang Juni Lucien Favre als neuen Trainer vorgestellt hatte. Favre wollte seinen bisherigen Assistenten unbedingt nachholen, Zürich pochte auf dessen bis 2008 laufenden Vertrag. Ein Geheimtreffen zwischen Gämperle und Herthas Klubführung sowie verbale Giftpfeile aus der Schweiz - selten ging es wegen eines Co-Trainers zwischen zwei Vereinen so hoch her.
Nun ist Gämperle in Herthas Trainingslager in Stegersbach angekommen, nachdem er das des FC Zürich im Engadin am Sonnabend mit dem Zug verlassen hatte. Er fühle sich "hervorragend. Alles ist perfekt." Sein alter und neuer Chef Favre findet es "sehr, sehr, sehr gut", dass er endlich da ist.
Wer ist dieser Mann, den René Strittmatter, Delegierter des FCZ-Verwaltungsrates, ein "Juwel" und den "König unter den Co-Trainern" genannt hat? Gämperle war einst selbst ein guter Fußballer. Er spielte unter anderem bei Grasshoppers Zürich und dem FC St. Gallen, bestritt vier Länderspiele. Er arbeitet seit sieben Jahren als Assistenztrainer, die Hälfte davon mit Favre beim FC Zürich. Eine Erfolgsgeschichte mit Anlaufschwierigkeiten. Zunächst war Favre wenig begeistert, als er hörte, dass Gämperle ihm zur Seite stehen sollte. Jetzt, einen Pokalsieg (2005) und zwei Meistertitel (2006, 2007) später, setzte er alle Hebel in Bewegung, um Gämperle zum Herthaner zu machen.
Dieser war schnell überzeugt, auch wenn es sein Ziel ist, einmal Cheftrainer zu sein. Doch die Chance, bei einem Bundesligisten zu arbeiten, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er war sich schnell mit Hertha einig, aber "gewisse Übertrittsmodalitäten dauern eben ihre Zeit", sagt Gämperle. Nach seiner Kündigung wird er nun wohl einen Betrag an den FC Zürich entrichten müssen. "Ich gehe von einer kleinen Summe aus", meint er.
Sie sind unterschiedliche Typen - und ergänzen sich daher. Favre ist eher ruhig, gestern beobachtete er den Trainingsbetrieb gelassen mit verschränkten Armen. Gämperle übernahm sofort das Kommando. Mit lauter Stimme erklärte er den Bundesliga-Profis, die er Stunden vorher erstmals gesehen hatte, das Aufwärmprogramm. Er machte die Übungen vor, gab später per Trillerpfeife Anweisungen. Beim abschließenden Auslaufen forderte er Marko Pantelic auf, an die Spitze zu stürmen: "Komm nach vorn, allez!" Gämperle wird auch in Zukunft verschiedene Übungsformen leiten. Eigentlich so, wie es in der Branche üblich ist. Insofern erfindet Gämperle den Job des Assistenten nicht neu. Es ist das Zusammenspiel mit Favre, welches das Duo in der Schweiz erst erfolgreich gemacht hat.
Gämperle eilt der Ruf voraus, ein "harter Hund" zu sein. Und aus seinen Worten ist bereits herauszuhören, dass er gewisse Dinge nicht dulden wird: Eine Mannschaft könne nur geführt werden, wenn alle voreinander Respekt hätten.
"Es gibt Spieler aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Wenn der Charakter von Hause aus nicht ausgeprägt ist, kann das ein Problem sein." Doch der zweifache Familienvater kann auch sanfter: Natürlich werde er bei Hertha eine Einstandslage geben - nur nicht nach dem ersten Arbeitstag. Schließlich steht heute das Testspiel gegen den Drittligisten SC Weiz an. Und Gämperle hat Prinzipien: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15078
Berliner Morgenpost
Schweizer Erfolgsduo wieder vereint: Lucien Favre verfolgt entspannt den Einstand von Assistent Gämperle
Von Sebastian Schlichting
Stegersbach - Zu Beginn seiner ersten Übungseinheit als Co-Trainer bei Hertha BSC belud Harald Gämperle (39) am Rande des Platzes einen Einkaufswagen, wie er in Baumärkten benutzt wird, mit allerlei nützlichen Utensilien: Hütchen, Bälle, Stangen und einiges mehr. Bis jeder Zentimeter Ladefläche genutzt war. Zusammen mit Torwarttrainer Nello Di Martino "fuhr" Harry, so sein Spitzname, den (Einkaufs)wagen vor - einmal quer über den Rasen.
Damit endete ein wochenlanges Hin und Her zwischen Gämperles bisherigem Klub, dem Schweizer Meister FC Zürich, und Hertha BSC. Es hatte begonnen, als der Fußball-Bundesligist Anfang Juni Lucien Favre als neuen Trainer vorgestellt hatte. Favre wollte seinen bisherigen Assistenten unbedingt nachholen, Zürich pochte auf dessen bis 2008 laufenden Vertrag. Ein Geheimtreffen zwischen Gämperle und Herthas Klubführung sowie verbale Giftpfeile aus der Schweiz - selten ging es wegen eines Co-Trainers zwischen zwei Vereinen so hoch her.
Nun ist Gämperle in Herthas Trainingslager in Stegersbach angekommen, nachdem er das des FC Zürich im Engadin am Sonnabend mit dem Zug verlassen hatte. Er fühle sich "hervorragend. Alles ist perfekt." Sein alter und neuer Chef Favre findet es "sehr, sehr, sehr gut", dass er endlich da ist.
Wer ist dieser Mann, den René Strittmatter, Delegierter des FCZ-Verwaltungsrates, ein "Juwel" und den "König unter den Co-Trainern" genannt hat? Gämperle war einst selbst ein guter Fußballer. Er spielte unter anderem bei Grasshoppers Zürich und dem FC St. Gallen, bestritt vier Länderspiele. Er arbeitet seit sieben Jahren als Assistenztrainer, die Hälfte davon mit Favre beim FC Zürich. Eine Erfolgsgeschichte mit Anlaufschwierigkeiten. Zunächst war Favre wenig begeistert, als er hörte, dass Gämperle ihm zur Seite stehen sollte. Jetzt, einen Pokalsieg (2005) und zwei Meistertitel (2006, 2007) später, setzte er alle Hebel in Bewegung, um Gämperle zum Herthaner zu machen.
Dieser war schnell überzeugt, auch wenn es sein Ziel ist, einmal Cheftrainer zu sein. Doch die Chance, bei einem Bundesligisten zu arbeiten, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er war sich schnell mit Hertha einig, aber "gewisse Übertrittsmodalitäten dauern eben ihre Zeit", sagt Gämperle. Nach seiner Kündigung wird er nun wohl einen Betrag an den FC Zürich entrichten müssen. "Ich gehe von einer kleinen Summe aus", meint er.
Sie sind unterschiedliche Typen - und ergänzen sich daher. Favre ist eher ruhig, gestern beobachtete er den Trainingsbetrieb gelassen mit verschränkten Armen. Gämperle übernahm sofort das Kommando. Mit lauter Stimme erklärte er den Bundesliga-Profis, die er Stunden vorher erstmals gesehen hatte, das Aufwärmprogramm. Er machte die Übungen vor, gab später per Trillerpfeife Anweisungen. Beim abschließenden Auslaufen forderte er Marko Pantelic auf, an die Spitze zu stürmen: "Komm nach vorn, allez!" Gämperle wird auch in Zukunft verschiedene Übungsformen leiten. Eigentlich so, wie es in der Branche üblich ist. Insofern erfindet Gämperle den Job des Assistenten nicht neu. Es ist das Zusammenspiel mit Favre, welches das Duo in der Schweiz erst erfolgreich gemacht hat.
Gämperle eilt der Ruf voraus, ein "harter Hund" zu sein. Und aus seinen Worten ist bereits herauszuhören, dass er gewisse Dinge nicht dulden wird: Eine Mannschaft könne nur geführt werden, wenn alle voreinander Respekt hätten.
"Es gibt Spieler aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Wenn der Charakter von Hause aus nicht ausgeprägt ist, kann das ein Problem sein." Doch der zweifache Familienvater kann auch sanfter: Natürlich werde er bei Hertha eine Einstandslage geben - nur nicht nach dem ersten Arbeitstag. Schließlich steht heute das Testspiel gegen den Drittligisten SC Weiz an. Und Gämperle hat Prinzipien: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15078
11.07.2007 - 16:30 Uhr
Wenn man die Bilder vom Trainingslager sieht, könnte man annehmen, der Gämperle wäre der Favre ..........
11.07.2007 - 16:36 Uhr
Mein subjektiver Eindruck ........
11.07.2007 - 17:30 Uhr
19.07.2007 - 12:31 Uhr
hab grad geshen, der gämperle hat nur vertrag bis 2008 - wieso das? :o kann mir das einer erklären?
24.07.2007 - 15:07 Uhr
24.07.07
Interview: Harald Gämperle
Berlin - Harald Gämperle ist noch nicht so richtig angekommen in Berlin. Was eine eigene Bleibe betrifft, konnte der neue Co-Trainer von Lucien Favre bisher noch keinen Vollzug melden: "Ich bin noch auf Wohnungssuche." Bis er die beendet hat, wohnt der 40-Jährige im Hotel. Bei Hertha hingegen ist der sympathische Schweizer längst heimisch geworden. Die Spieler tanzen nach seiner Pfeife und sein Chef ist ohnehin froh, dass er seinen Kompagnon vom FC Zürich endlich an seiner Seite hat. Wie sein Verhältnis zu Favre ist, ob es einen Unterschied zwischen dem Training in der Schweiz und dem bei Hertha gibt und wie er sich privat fit hält, das und mehr lest ihr im Interview mit Harald Gämperle.
"Die Jungs machen einen guten Eindruck"
herthabsc.de: Harald, du bist jetzt zwei Wochen bei Hertha. Hat sich dein erster Eindruck bestätigt?
Harald Gämperle: Ja, die Jungs sind fit. Ich war jetzt zehn Tage im Trainingslager und sie haben dort einen guten Eindruck gemacht. Es ist natürlich logisch, dass die Spritzigkeit und die Schnelligkeit noch fehlen, aber daran arbeiten wir in den nächsten zwei Wochen. Ich bin sehr zuversichtlich für die neue Saison.
herthabsc.de: Konntest du denn schon ein wenig von deiner neuen Umgebung auskundschaften?
Harald Gämperle: In Berlin kenne ich noch nichts. Obwohl, bei Niketown bin ich vorbeigelaufen. Aber sonst nichts. Ich bin noch auf Wohnungssuche.
herthabsc.de: Du siehst unglaublich fit aus. Wie machst du das?
Harald Gämperle: Nun, ich trainiere auch privat, mache Kraft- und Lauftraining, ernähre mich gesund. Mit ein bisschen Selbstdisziplin und Eigenverantwortung im Leben klappt das schon.
herthabsc.de: Die Beziehung zwischen Lucien Favre und dir wurde in den vergangenen Wochen als sehr freundschaftlich beschrieben. Seid ihr auch privat befreundet?
Harald Gämperle: Wir kannten uns vorher nicht, wenn du das meinst. Wir arbeiten jetzt seit 3 1/2 Jahren zusammen und klar gibt es da Dinge, die man zusammen macht. Privat gehen wir aber eher unterschiedliche Wege.
herthabsc.de: Kommen wir mal zum Sportlichen. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Training beim FC Zürich und bei Hertha?
Harald Gämperle: Nein, das ist dasselbe wie in der Schweiz. Es gibt klare Ansprachen, wir haben unsere Methoden. Die Spieler mussten sich daran gewöhnen, wir mussten uns daran gewöhnen. Da gibt es und gab es keine Probleme.
herthabsc.de: Wo du Probleme ansprichst: Gibt es momentan verletzte Spieler?
Harald Gämperle: Ja, Chinedu Ede hat einen Haarriss in der Ferse, der wohl noch ein Weilchen dauern wird. Christian Gimenez hat eine Verhärtung in der Wade. Dafür ist Arne Friedrich nach seinen Rückenproblemen wieder mit dabei. Ansonsten hat Marko Pantelic im Spiel gegen Babelsberg einen Schlag aufs Knie bekommen und muss wohl so zwei bis drei Tage pausieren. Der Rest ist gesund und bereit.
herthabsc.de: Lucien Favre hat neulich auf die Frage, ob er zufrieden mit Marko Pantelic sei, eher ausweichend geantwortet. Kannst Du da konkreter werden?
Harald Gämperle: Marko zieht genauso mit wie alle anderen. Er ist mit vollem Engagement vorbei. Wir sind zufrieden mit ihm.
herthabsc.de: Wie sieht es mit den anderen aus? Wie siehst du die Qualität der Mannschaft?
Harald Gämperle: Es ist doch normal, dass die Qualität ein bisschen leidet, wenn der Kader noch nicht komplett ist. Wenn alle da sind, haben wir sicherlich eine gute und konkurrenzfähige Mannschaft.
herthabsc.de: Die letzten beiden, fest zum Kader gehörenden Spieler, Gilberto und Mineiro stoßen am Mittwoch (25.07.07) wieder zur Mannschaft. Wie schnell können sie integriert werden?
Harald Gämperle: Sie werden ein separates Programm bekommen, damit sie sich schnell akklimatisieren. Die Fitness ist kein Problem, das bekommen wir in zehn Tagen hin. Was immer schwieriger ist, ist der Kopf. Aber auch das wird, denke ich, kein Problem sein.
herthabsc.de: Wenn man Neuzugang Lucio am Samstag gegen Babelsberg gesehen hat, könnte man den Eindruck bekommen, dass er überhaupt keine Eingewöhnungszeit braucht...
Harald Gämperle: Ja, man hat seine Anlagen gesehen. Aber wenn die Saison beginnt, könnte die Sprache ein Problem werden. Aber Lucio hat dann zum Glück mit Mineiro und Gilberto zwei Landsleute an seiner Seite.
herthabsc.de: Es ist ja bekannt, dass Hertha noch weitere Neuverpflichtungen plant. Wo siehst du in diesem Fall die Prioritäten?
Harald Gämperle: Nun, wenn man sieht, dass wir in der Abwehr mit Simunic und Friedrich nur zwei echte Innenverteidiger haben, ist dort sicherlich die Priorität am höchsten.
herthabsc.de: Es geht langsam aber sicher auf den Saisonstart zu. Wenn jetzt noch Neuzugänge kommen, wird es doch sicherlich schwer, sie zu integrieren oder?
Harald Gämperle: Ja, das könnte ein Problem sein, wenn die Spieler aus Südamerika bzw. aus Übersee kommen. Bei Europäern geht das natürlich schneller. Ich gehe aber auch in diesem Fall nicht von größeren Problemen aus.
herthabsc.de: Gibt es schon eine Art Saisonziel?
Harald Gämperle: Nein, das haben wir intern noch nicht besprochen, aber es wird natürlich eins geben. Wir müssen aber noch abwarten, wie der Kader letztendlich aussieht.
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=1659&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=43341fd0a2
Interview: Harald Gämperle
Berlin - Harald Gämperle ist noch nicht so richtig angekommen in Berlin. Was eine eigene Bleibe betrifft, konnte der neue Co-Trainer von Lucien Favre bisher noch keinen Vollzug melden: "Ich bin noch auf Wohnungssuche." Bis er die beendet hat, wohnt der 40-Jährige im Hotel. Bei Hertha hingegen ist der sympathische Schweizer längst heimisch geworden. Die Spieler tanzen nach seiner Pfeife und sein Chef ist ohnehin froh, dass er seinen Kompagnon vom FC Zürich endlich an seiner Seite hat. Wie sein Verhältnis zu Favre ist, ob es einen Unterschied zwischen dem Training in der Schweiz und dem bei Hertha gibt und wie er sich privat fit hält, das und mehr lest ihr im Interview mit Harald Gämperle.
"Die Jungs machen einen guten Eindruck"
herthabsc.de: Harald, du bist jetzt zwei Wochen bei Hertha. Hat sich dein erster Eindruck bestätigt?
Harald Gämperle: Ja, die Jungs sind fit. Ich war jetzt zehn Tage im Trainingslager und sie haben dort einen guten Eindruck gemacht. Es ist natürlich logisch, dass die Spritzigkeit und die Schnelligkeit noch fehlen, aber daran arbeiten wir in den nächsten zwei Wochen. Ich bin sehr zuversichtlich für die neue Saison.
herthabsc.de: Konntest du denn schon ein wenig von deiner neuen Umgebung auskundschaften?
Harald Gämperle: In Berlin kenne ich noch nichts. Obwohl, bei Niketown bin ich vorbeigelaufen. Aber sonst nichts. Ich bin noch auf Wohnungssuche.
herthabsc.de: Du siehst unglaublich fit aus. Wie machst du das?
Harald Gämperle: Nun, ich trainiere auch privat, mache Kraft- und Lauftraining, ernähre mich gesund. Mit ein bisschen Selbstdisziplin und Eigenverantwortung im Leben klappt das schon.
herthabsc.de: Die Beziehung zwischen Lucien Favre und dir wurde in den vergangenen Wochen als sehr freundschaftlich beschrieben. Seid ihr auch privat befreundet?
Harald Gämperle: Wir kannten uns vorher nicht, wenn du das meinst. Wir arbeiten jetzt seit 3 1/2 Jahren zusammen und klar gibt es da Dinge, die man zusammen macht. Privat gehen wir aber eher unterschiedliche Wege.
herthabsc.de: Kommen wir mal zum Sportlichen. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Training beim FC Zürich und bei Hertha?
Harald Gämperle: Nein, das ist dasselbe wie in der Schweiz. Es gibt klare Ansprachen, wir haben unsere Methoden. Die Spieler mussten sich daran gewöhnen, wir mussten uns daran gewöhnen. Da gibt es und gab es keine Probleme.
herthabsc.de: Wo du Probleme ansprichst: Gibt es momentan verletzte Spieler?
Harald Gämperle: Ja, Chinedu Ede hat einen Haarriss in der Ferse, der wohl noch ein Weilchen dauern wird. Christian Gimenez hat eine Verhärtung in der Wade. Dafür ist Arne Friedrich nach seinen Rückenproblemen wieder mit dabei. Ansonsten hat Marko Pantelic im Spiel gegen Babelsberg einen Schlag aufs Knie bekommen und muss wohl so zwei bis drei Tage pausieren. Der Rest ist gesund und bereit.
herthabsc.de: Lucien Favre hat neulich auf die Frage, ob er zufrieden mit Marko Pantelic sei, eher ausweichend geantwortet. Kannst Du da konkreter werden?
Harald Gämperle: Marko zieht genauso mit wie alle anderen. Er ist mit vollem Engagement vorbei. Wir sind zufrieden mit ihm.
herthabsc.de: Wie sieht es mit den anderen aus? Wie siehst du die Qualität der Mannschaft?
Harald Gämperle: Es ist doch normal, dass die Qualität ein bisschen leidet, wenn der Kader noch nicht komplett ist. Wenn alle da sind, haben wir sicherlich eine gute und konkurrenzfähige Mannschaft.
herthabsc.de: Die letzten beiden, fest zum Kader gehörenden Spieler, Gilberto und Mineiro stoßen am Mittwoch (25.07.07) wieder zur Mannschaft. Wie schnell können sie integriert werden?
Harald Gämperle: Sie werden ein separates Programm bekommen, damit sie sich schnell akklimatisieren. Die Fitness ist kein Problem, das bekommen wir in zehn Tagen hin. Was immer schwieriger ist, ist der Kopf. Aber auch das wird, denke ich, kein Problem sein.
herthabsc.de: Wenn man Neuzugang Lucio am Samstag gegen Babelsberg gesehen hat, könnte man den Eindruck bekommen, dass er überhaupt keine Eingewöhnungszeit braucht...
Harald Gämperle: Ja, man hat seine Anlagen gesehen. Aber wenn die Saison beginnt, könnte die Sprache ein Problem werden. Aber Lucio hat dann zum Glück mit Mineiro und Gilberto zwei Landsleute an seiner Seite.
herthabsc.de: Es ist ja bekannt, dass Hertha noch weitere Neuverpflichtungen plant. Wo siehst du in diesem Fall die Prioritäten?
Harald Gämperle: Nun, wenn man sieht, dass wir in der Abwehr mit Simunic und Friedrich nur zwei echte Innenverteidiger haben, ist dort sicherlich die Priorität am höchsten.
herthabsc.de: Es geht langsam aber sicher auf den Saisonstart zu. Wenn jetzt noch Neuzugänge kommen, wird es doch sicherlich schwer, sie zu integrieren oder?
Harald Gämperle: Ja, das könnte ein Problem sein, wenn die Spieler aus Südamerika bzw. aus Übersee kommen. Bei Europäern geht das natürlich schneller. Ich gehe aber auch in diesem Fall nicht von größeren Problemen aus.
herthabsc.de: Gibt es schon eine Art Saisonziel?
Harald Gämperle: Nein, das haben wir intern noch nicht besprochen, aber es wird natürlich eins geben. Wir müssen aber noch abwarten, wie der Kader letztendlich aussieht.
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=1659&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=43341fd0a2
04.09.2007 - 20:07 Uhr
"Trainer ist mein Traumberuf"
Berlin - Er ist mehr als die rechte Hand von Chefcoach Lucien Favre: Herthas Co-Trainer Harald Gämperle hat großen Anteil daran, dass Hertha in zwei Heimspielen sechs Punkte holte und dabei guten Fußball bot. Doch wie ist Gämperle privat? In einem Interview mit herthafreundin.de stand der Schweizer Rede und Antwort.
herthafreundin.de: Warum Fußball? Warum keine andere Sportart?
Harald Gämperle: Fußballer zu werden war bereits mein Kindheitstraum, ich rannte immer nur dem Ball hinterher. Ich habe zwar auch mal Leichtathletik gemacht, Eishockey gespielt und bin Ski gefahren, aber Fußball stand immer an erster Stelle und keine andere Sache wurde von mir intensiver betrieben. Entweder man macht etwas richtig oder man lässt es gleich bleiben.
herthafreundin.de: Was ist Dein größter Erfolg als Spieler gewesen? Und als Trainer?
Gämperle: Ich bin als Spieler viermal Schweizer Meister geworden und war dreimal Cup-Sieger. Außerdem habe ich in der Champions League und einige Male für das Nationalteam gespielt. Als Trainer war ich zweimal Schweizer Meister und einmal Cup-Sieger. Mit dem BSC Young Boys gelang uns außerdem der Aufstieg von der zweiten in die erste Schweizer Liga.
herthafreundin.de: Ist der Trainerberuf Dein Traumberuf? Wolltest Du schon immer Trainer werden?
Gämperle: Ich wollte schon immer Trainer werden und hatte das Glück meinen Wunsch umzusetzen. Insbesondere gefällt mir beim Thema Fußball der Umgang mit den Spielern, die Taktik, das Training und die Psychologie. Mich reizt der Umgang mit den Spielern und täglich mit ihnen zu arbeiten.
herthafreundin.de: Hast Du Ambitionen auch mal Chefcoach zu werden? Oder reicht Dir die Herausforderung als Co-Trainer?
Gämperle: Irgendwann möchte und werde ich selber eine Mannschaft führen. Derzeit bilden Lucien Favre und ich jedoch ein gutes, erfolgreiches Gespann. Dem Ruf von Hertha BSC mussten wir folgen, denn die Bundesliga hat natürlich einen ganz anderen Reiz als die Schweizer Liga. Nun gilt es zunächst hier Resultate zu erzielen. Für weitere Zukunftsplanungen ist es da noch zu früh.
Das komplette Interview auf herthafreundin.de
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=1958&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=43341fd0a2
Berlin - Er ist mehr als die rechte Hand von Chefcoach Lucien Favre: Herthas Co-Trainer Harald Gämperle hat großen Anteil daran, dass Hertha in zwei Heimspielen sechs Punkte holte und dabei guten Fußball bot. Doch wie ist Gämperle privat? In einem Interview mit herthafreundin.de stand der Schweizer Rede und Antwort.
herthafreundin.de: Warum Fußball? Warum keine andere Sportart?
Harald Gämperle: Fußballer zu werden war bereits mein Kindheitstraum, ich rannte immer nur dem Ball hinterher. Ich habe zwar auch mal Leichtathletik gemacht, Eishockey gespielt und bin Ski gefahren, aber Fußball stand immer an erster Stelle und keine andere Sache wurde von mir intensiver betrieben. Entweder man macht etwas richtig oder man lässt es gleich bleiben.
herthafreundin.de: Was ist Dein größter Erfolg als Spieler gewesen? Und als Trainer?
Gämperle: Ich bin als Spieler viermal Schweizer Meister geworden und war dreimal Cup-Sieger. Außerdem habe ich in der Champions League und einige Male für das Nationalteam gespielt. Als Trainer war ich zweimal Schweizer Meister und einmal Cup-Sieger. Mit dem BSC Young Boys gelang uns außerdem der Aufstieg von der zweiten in die erste Schweizer Liga.
herthafreundin.de: Ist der Trainerberuf Dein Traumberuf? Wolltest Du schon immer Trainer werden?
Gämperle: Ich wollte schon immer Trainer werden und hatte das Glück meinen Wunsch umzusetzen. Insbesondere gefällt mir beim Thema Fußball der Umgang mit den Spielern, die Taktik, das Training und die Psychologie. Mich reizt der Umgang mit den Spielern und täglich mit ihnen zu arbeiten.
herthafreundin.de: Hast Du Ambitionen auch mal Chefcoach zu werden? Oder reicht Dir die Herausforderung als Co-Trainer?
Gämperle: Irgendwann möchte und werde ich selber eine Mannschaft führen. Derzeit bilden Lucien Favre und ich jedoch ein gutes, erfolgreiches Gespann. Dem Ruf von Hertha BSC mussten wir folgen, denn die Bundesliga hat natürlich einen ganz anderen Reiz als die Schweizer Liga. Nun gilt es zunächst hier Resultate zu erzielen. Für weitere Zukunftsplanungen ist es da noch zu früh.
Das komplette Interview auf herthafreundin.de
http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=1958&tx_ttnews[backPid]=15611&cHash=43341fd0a2
30.10.2007 - 01:20 Uhr
zu gast im rbb-sportplatz
http://www.rbb-online.de/_/fernsehen/magazine/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6614409.html
http://www.rbb-online.de/_/fernsehen/magazine/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6614409.html
14.05.2008 - 09:25 Uhr
Auch wenns jetzt schon 3 Tage her ist:
Alles Gute zum Geburtstag (nachträglich) Harry!
Mach weiter so!
Alles Gute zum Geburtstag (nachträglich) Harry!
Mach weiter so!
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