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Freundschafts- und Vorbereitungsspiele

13.01.2016 - 11:48 Uhr
Zitat von OldBorusse
Ich bewerte die Aktion der Ultras, noch, nicht so schlimm.

Das ganze ist Folklore und die mussten was machen um nicht ihr Gesicht gegenüber anderen Ultragruppen zu verlieren.
Die sind gegen eine Kommerzialisierung des Fußballs, von daher müssen die auch gegen die Vermarktung des Stadionnamen protestieren.

Der Witz an der Sache ist ja das die ein wichtiger Teil des Kommerzes sind und das ganze zum Spiel dazu gehört

Interessanterweise zementiert das meine Meinung nur noch mehr.
Es geht nicht um den Fußball, um die Mannschaft, um den Verein. Es geht darum, das eigene Gesicht vor anderen Ultragruppierungen wahren zu können. Sich selbst ins Rampenlicht zu setzen. Sich größer und wichtiger zu fühlen und zu präsentieren als die Borussia, für die man angeblich brennt.
Braucht man nicht. Kann weg.
Zitat von Gian_Luca_BMG

Zitat von Shoreditch

Zitat von BoloBolo

Vielen Dank für die interessanten und richtigen Einschätzungen von Euch. Was ich befürchte, ist, dass wir bei den nächsten wichtigen Entscheidungen (z.B. das Eingehen von strategischen Partnerschaften in Form von Investoren) in Probleme laufen, weil die Ultras ihre Leute auf den JHVs mobilisieren können

Für mich ist die Zeit, auch bei unsere überregionalen Aufstellung in der Mitgliederstruktur, gekommen, die JHV online für die Mitglieder zu übertragen und (sichere, nicht gehackte) Online-Abstimmungen über die Punkte zu organisieren. Bedarf einer Satzungsänderung des e.V., vermute ich…aber überlegenwert.

Mir wäre wichtig, dass die organisierten Mitglieder & Fans außerhalb der Ultra-Szene sich mehr Gehör im Verein verschaffen (können). Mit ausgewogeneren Positionen als dem Plakat gegen ista, die wir als Partner gewonnen haben, nicht als Feindbild. Die Situation der e.V.s wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen - es wäre schön, wenn wir von unserer Seite dagegen arbeiten, um weiterhin guten Fußball in der Bundesliga am ruhmreichen Standort Mönchengladbach erleben zu können.

Konnte Samstag wegen Urlaub nicht vor Ort sein. Was ich über die Ultras lese, verärgert mich massiv. Bisher war ich oft auf deren Seite, weil man früher selber idealisierter Kurven-Fan war, konnte man einiges verstehen. Habe das daher jahrelang toleriert und verteidigt. Aber das Verständnis bröckelt bei mir schon länger. Mit dieser Aktion ist meine Stimmung endgültig gekipppt! Wenn die keinen Bock auf modernen Fußball in Mönchengladbach haben, einfach nicht mehr ins Stadion gehen und sich ein anderes Hobby suchen, oder die Zweite in Liga 4 unterstützen. Erster Weg wäre auch mein Weg, wenn die Ultras die Herrschaft im Verein übernehmen. Mir wird das langsam zu extrem und dogmatisch, was die machen. Diese Art spaltet statt eine Einheit zu formen!
Filz im Aufsichtsrat hin oder her, ab jetzt bekommen die Ultras keine Stimme mehr von mir auf der MV. Einfach nur peinlich, wie ISTA von denen angegangen und gemobbt wird. Ein Unternehmen, das hier völlig fair und seriös investiert. Ich hoffe natürlich, dass auf den Videowalls an der Fassade (die kch optisch eher als Aufwertung sehe) demnächst weiterhin der Verein im Vordergrund steht und nicht permanent nur ISTA-Werbung zu sehen sein wird. ‚Wir sind Borussia‘ auf einem Foto hat mir schon mal gut gefallen!

Thema MV und Ultras:
ICH BIN DAHER AUCH FÜR EINE ÄNDERUNG DER SATZUNG UND ONLINE-MV, DAMIT DIE STIMMEN ALLER FANS BEI ÄNDERUNGEN GEZÄHLT WIERDEN! Insbesondere wenn wir Unternehmen für strategische Partnerschaften gewinnen möchten!


Ehrlichgesagt wird mir das Thema mal wieder etwas zu heiß gekocht. Es wird sich mal wieder überschlagen vor Empörung, dabei ist grundsätzlich doch kaum was passiert. Borussia und ISTA haben doch bekommen was sie wollten, wie ich persönlich finde auch eine gelungene Lösung. Dass die aktive Szene und darüber hinaus auch andere Fans den ganzen Vorgang kritisch betrachten ist gut. Sorgen machen würde ich mir eher, wenn das nicht so wäre. Für mich ist der ISTA-Deal einzeln betrachtet sauber, aber es gibt schon gute Gründe, warum die Kommunikation bei solchen Vorgängen genau beobachtet werden sollte. Zumal der Protest sich doch wirklich in Grenzen hält und ziemlich sicher auch so einkalkuliert wurde.
Es geht sicherlich auch darum, ein Zeichen zu setzen, was ähnliche Prozesse in der Zukunft betrifft, die uns Fans schon deutlich stärker einschneiden könnten.
Es gibt 1000 Gründe unsere aktive Szene zu kritisieren, aber ohne Deutschlands organisierte Fankultur hätte der Ausverkauf der Fankultur und Einschneidung der Rechte auch hier schon stattgefunden.

Komischerweise ist die Kritik, die man hier vernimmt oft ebenfalls ziemlich einseitig und stumpf. Zur äußerst fragwürdigen politischen Ausrichtung von Teilen der Szene habe ich hier jedenfalls noch nie Kritik vernommen.


Zu ‚Heiß gekocht‘ wird das Thema wirklich von den Ultras. Falls du das so gemeint hast? Was meinst du mit , „ein Zeichen zu setzen, was ähnliche Prozesse in der Zukunft betrifft, die uns Fans schon deutlich stärker einschneiden könnten“. Ich sehe mich persönlich null eingeschränkt durch einen ISTA-Borussia Park. Ganz im Gegenteil gefallen mir die Videowalls (richtig eingesetzt) 10-mal besser als die vorherige Optik. Das holt mich optisch und von der Stimmung mehr ab als irgendwelche 08/15-Fahnen wie „Gegen den modernen Fußball“ oder „Freiheit für unsere Brüder“. Ich persönlich brauche auch nur schöne Pyros (125-Jahre Saisoneröffnung) als irgendwelchen sinnfreien Kram zwischendurch. Und was strategische Partner betrifft, die sich im Rahmen der Regeln bewegen, habe ich auch keine Bauchschmerzen. Habe mich im Urlaub vorgestern mit einem Sechziger unterhalten. So unseriös wie dort, werden unsere Leute nicht handeln. Von daher ist das doch alles nur Wichtigtuerei und Posen von unseren Ultras. Dann sollen sie, wie schon geschrieben, einfach auf den modernen Fußball verzichten, und dem Stadion aus Protest fernbleiben statt allen anderen den Tag zu vermiesen. Die Stadien werden auch ohne Ultras gut gefüllt sein. Siehe WM in den USA (die man natürlich ansonsten aus anderen Gründen gut oder schlecht finden kann).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Shoreditch am 17.08.2026 um 13:14 Uhr bearbeitet
Zitat von louplex
Zitat von OldBorusse

Ich bewerte die Aktion der Ultras, noch, nicht so schlimm.

Das ganze ist Folklore und die mussten was machen um nicht ihr Gesicht gegenüber anderen Ultragruppen zu verlieren.
Die sind gegen eine Kommerzialisierung des Fußballs, von daher müssen die auch gegen die Vermarktung des Stadionnamen protestieren.

Der Witz an der Sache ist ja das die ein wichtiger Teil des Kommerzes sind und das ganze zum Spiel dazu gehört

Interessanterweise zementiert das meine Meinung nur noch mehr.
Es geht nicht um den Fußball, um die Mannschaft, um den Verein. Es geht darum, das eigene Gesicht vor anderen Ultragruppierungen wahren zu können. Sich selbst ins Rampenlicht zu setzen. Sich größer und wichtiger zu fühlen und zu präsentieren als die Borussia, für die man angeblich brennt.
Braucht man nicht. Kann weg.


Bin da bei dir.
Es geht denen um deren Ding. Der Fußball ist eine Nebensache.

Wie aber auch geschrieben der Irrsinn ist das die gegen Kommerz sind, aber eine extrem wichtiger Teil des Kommerzes sind.
Auf der anderen Seite schimpfen „alle“ über die Ultras. Halten aber brav die Handys in Richtung Ultas und schicken Bilder und Videos in alle Welt. Bekommen eine Gänsehaut bei den Choreos oder wenn Allez Allez Allez durchs Stadion schallt.

Ich mag diese Subkultur auch nicht. Bin aber Realist und Pragmatiker genug um zu sehen das die nicht mehr weggehen werden.
Der Fußball braucht die zur kommerziellen Nutzung. Die brauchen den Kommerziellen Fußball und Zuschauermassen um sich präsentieren zu können. Eine Symbiose die nicht zu passen scheint aber voneinander abhängig ist

Von daher bewerte ich die Proteste, noch, nicht über.

•     •     •


Zitat von Fohlen79V2
Die Ultras haben ihre Meinung und ihre Einstellung zum modernen Fußball und tun diese auch kund. Wenn das so geschieht wie gegen Aston Villa, kann ich das auch gut akzeptieren.
Ich gehe sicher nicht mit allen Ideen, Vorstellungen und Wünschen der Ultras mit, bin aber zB sehr froh über das die Tennisbälle gegen einen Investor der DFL gefolgen sind.
Durch solchen zivilen Ungehorsam wurde auch der DFL aufgezeigt, welchen Einsfluss mit geringen Mitteln die Fans auf den Ablauf eines Spiels haben können und das nicht jede wirre Idee umgesetzt werden sollte, um noch mehr Geld aus dem Fußball ziehen zu können.

Natürlich kann man im mittlerweile gesetzten Alter eine andere Sichtweise erlangt haben. Dennoch muss die Einstellung der Jugend- und Subkultur der Ultras ebenso eine Akzeptanz finden, wie die des Vereins und aller anderen Besucher und Mitglieder, die ja auch die Möglichkeit haben im Stadion oder über andere Kanäle auf sich aufmerksam zu machen.


Wenn sich über die Stimmung beschwert wird, es sind noch Zehntausende weitere Zuschauer im Stadion, die dann lieber über den ausbleibenden Support nörgeln, anstatt selber mal was anzustimmen.


Nanana, Akzeptanz ist aber doch bitte eine Sache, die keine Einbahnstraße ist.

Als die Ultras damals beim Auswärtsspiel in Bielefeld plötzlich mit Mikro den Zaun übernommen haben, da war ihnen auch scheißegal, dass über Jahrzehnte gewachsene Fankultur am Bökelberg und in der Gästekurve zerstören. Es war ja nicht so, dass der Bökelberg ein Hort der Stille war. Irgendwer hat immer gesungen und gepusht.

Und die Änderung der Kultur war ja nicht nur lala sondern der Wandel von Britisch geprägter Fankultur (Rheinarmee) zu einer italienisch geprägten. Was bei unserer Historie mit italienischen Vereinen eh schon total suspekt war und ist.

Dann konnte man mit Körber und co. noch so drüber diskutieren, da war nix zu machen. Die Spitze des ganzen war dann der Überfallartige Umzug von 18a in den Block 16.

Dass Du damit dann alles platt - und die Findungsphase in einem neues Stadion kaputt machst, führt dann bis heute dazu, dass nicht viel an sonstiger Stimmungsstruktur nachwachsen kann. Und ja, ich bin seit heute 54, aber angesungen habe ich bis heute immer. Und ich bezeichne mich als aktiven Fan, zumindest im Stadion. Aber ich konzentriere mich auf aktiven, situativen Support.

Nur, selbst wenn es schaffst, dass 50 - 100 Leute in 13, 14 oder 18 mitmachen, kommt von Block 16 irgendwas, was nichts mit dem Spiel zu tun hat und macht die "Konkurrenz" kaputt. Und manchmal gefühlt mit voller Absicht.

Und so wie es in der Fankurve passiert ist, ist es auch im Fanprojekt passiert (meine Mitgliedsnummer war noch zweistellig).

Zum Thema Ista Protest. Es gibt natürlich eine Schnittmenge zwischen den Interessen der Ultras und denen sonstiger Stehplatzfans, aber diese ist bei weitem nicht 100%. Und im Gegensatz zu den Ultras sind die Interessen der vielen sonstigen Stehplatzfans oder auch vielen in der Gegengerade eher immer pro Verein und dessen Entwicklung. Die Ultras sind auch eher an sich und ihrer Art von Fankultur interessiert.
Ultras sind in Sachen Vereinskultur und -Politik halt auch ultra und sehen das als Fanmeinung im Allgemeinen. Das ist aber Quatsch.
Zitat von OldBorusse

Auf der anderen Seite schimpfen „alle“ über die Ultras. Halten aber brav die Handys in Richtung Ultas und schicken Bilder und Videos in alle Welt. Bekommen eine Gänsehaut bei den Choreos oder wenn Allez Allez Allez durchs Stadion schallt.

Choreos und Fangesänge, angeheizte Stimmung und hin und wieder ein paar Bengalos, das alles finde ich total in Ordnung, ja sogar wünschenswert. Aber nur, wenn es eine Unterstützung ist, ein Support, ein Plus für die Mannschaft, für die Fans, für ALLE Fans. Ich kann nicht dahinter stehen, wenn es eine reine Selbstinszenierung ist, ein Selbstzweck wird, eine Überhöhung der eigenen Bedeutung.

Es muss doch einen Weg geben, die absolut tollen und positiven Eigenschaften dieses Fansupports zu bekommen, ohne den ganzen aggressiven und destruktiven Dreck mitkaufen zu müssen.
Zitat von OldBorusse

Zitat von louplex

Zitat von OldBorusse

Ich bewerte die Aktion der Ultras, noch, nicht so schlimm.

Das ganze ist Folklore und die mussten was machen um nicht ihr Gesicht gegenüber anderen Ultragruppen zu verlieren.
Die sind gegen eine Kommerzialisierung des Fußballs, von daher müssen die auch gegen die Vermarktung des Stadionnamen protestieren.

Der Witz an der Sache ist ja das die ein wichtiger Teil des Kommerzes sind und das ganze zum Spiel dazu gehört

Interessanterweise zementiert das meine Meinung nur noch mehr.
Es geht nicht um den Fußball, um die Mannschaft, um den Verein. Es geht darum, das eigene Gesicht vor anderen Ultragruppierungen wahren zu können. Sich selbst ins Rampenlicht zu setzen. Sich größer und wichtiger zu fühlen und zu präsentieren als die Borussia, für die man angeblich brennt.
Braucht man nicht. Kann weg.


Bin da bei dir.
Es geht denen um deren Ding. Der Fußball ist eine Nebensache.

Wie aber auch geschrieben der Irrsinn ist das die gegen Kommerz sind, aber eine extrem wichtiger Teil des Kommerzes sind.
Auf der anderen Seite schimpfen „alle“ über die Ultras. Halten aber brav die Handys in Richtung Ultas und schicken Bilder und Videos in alle Welt. Bekommen eine Gänsehaut bei den Choreos oder wenn Allez Allez Allez durchs Stadion schallt.

Ich mag diese Subkultur auch nicht. Bin aber Realist und Pragmatiker genug um zu sehen das die nicht mehr weggehen werden.
Der Fußball braucht die zur kommerziellen Nutzung. Die brauchen den Kommerziellen Fußball und Zuschauermassen um sich präsentieren zu können. Eine Symbiose die nicht zu passen scheint aber voneinander abhängig ist

Von daher bewerte ich die Proteste, noch, nicht über.


Für mich sind die Ultras auch kein wichtiger Teil des Kommerz, extrem wichtig erst gar nicht.
" Alle" halten auch nicht brav die Handys hoch und verschicken Bilder.

Darf man im Übrigen nichts Kritisches mehr äußern, sobald man eine andere Sache einer Gruppierung oder Person irgendwie anerkannt oder irgendwo gut fand?
Ist das Filmen mit dem Handy so eine Art Ablasshandel oder generelle Ermächtigung, man stimmt dadurch allem anderen unisono gleich mal zu?

Und, das mag jetzt vollkommen überraschend vom Himmel fallen.....es soll Menschen geben, deren "Gänsehaut" sich durchaus nach Art, Weise und Inhalt einer Choreo richtet!
Kommen da wahlweise nur so als Beispiel Knarren vor, oder wie anderenorts Fadenkreuze.... isses dann eben halt auch ganz schnell Essig.

Und über eines kann ich ehrlich gesagt überhaupt gar nicht diskutieren, die Ultra"kultur" befindet sich in keiner Symbiose mit der kommerziellen Nutzung, auch nicht mit den Zuschauer" massen", und schon gar nicht mit dem Fußball.
Da profitieren die Seiten nicht gleichermaßen, es ist auch nicht zu deren beider Vorteil.

Das kann womöglich ein Wunsch sein, oder wird in Teilen so gesehen oder erlebt.
Ich bin mir aber sehr sicher, daß es eine von ihnen unterschätzte Anzahl von Leuten im Stadion wie auch stadionfernes Publikum gibt, die das vollkommen anders sieht und erlebt.

•     •     •

Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung. (Albert Camus)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MissBarnaby am 17.08.2026 um 14:02 Uhr bearbeitet
Choreos gibt es in Europa ab Mitte der 90er. Die ersten Milliarden TV Kontrakte auch in der Gegend, Meilenstein der Kommerzialisierung. Viva Tradition. Schaffen wir die Choreos ab?

Es ist eben eine Entwicklung über Zeit. Das Leben ist keine Einbahnstrasse. Und gerade unser Club überspannt den Bogen nicht kommerziell.

Es geht um Ideologie. Selektives Gutheissen. Überzogene Teilhabewünsche bei Entscheidungen. Brauche auch keine Choreos wenn der Support voll da ist. Das Spiel am Wochenende hat das für mich bestätigt. Ideologische Geschmacklosigkeiten.
Da haben wir kurz vor Saisonstart wieder mal in Fankreisen ein Ei gelegt

Der Protest der Ultras war vorhersehbar, ich hatte am 1. Spieltag eher damit gerechnet als bei einem Familien-Freundschaftsspiel bei der locker 10% noch nie oder sehr selten im Stadion waren (Hinter mir haben sich in der Nord doch einige gewundert wie laut die Tormusik ist oder wie viele doch applaudieren bei einer Auswechslung)

Dementsprechend dieses Spiel zu nehmen um zu protestieren, bei all meiner Sympathie für die Ultras fand ich leider gottes daneben. Über das wie (In form des Banners) kann man diskutieren, auch die Pfiffe müssen in der Form einfach an einem solchen Tag der vor allem jungen Fans gehören soll aus meiner Sicht nicht sein. Da haben die Ultras einfach viel zu weit geschossen, das Thema des Spiels/Tages verfehlt und sicher auch einigen jungen Erstzuschauern ein wenig die Faszination Stadionbesuch etwas vermiest. Bis auf das Jubiläumsjahr war eigentlich bei Saisoneröffnungen nie die "Szene" anwesend und die Stimmung war normalerweise maximal auf DFB-EM Quali Niveau aber das gestern war eine Offenbarung allerseits.

Ultras pfeiffen gegen den Verein, Zuschauer und Fans gegen Ultras und einige Bier-Enthusiasten entscheiden sich gegen Köln und Dortmund zu schießen, weil man anscheinend sonst keine Fangesänge kennt, Nordkurve: Setzen 6.

Zu protestieren gegen kommerzialisierung des einstigen Massensportes ist in der Subkultur seit jeher wichtiger Bestandteil. Ich fand den protest gegen Katar, Aktionen wie Besuche der U23 in dessen Folge und fingerzeige richtung DFB/FIFA/UEFA immer wichtig und richtig. Genauso verstehe ich banner die unstimmigkeiten im Verein anprangern, denn einer breiten Masse sind gewisse Dinge nicht bewusst und vielleicht denken die Entscheider zukünftig vielleicht 2x mal nach in wie weit man die Fans nach vorheriger Absprache dann doch in Entscheidungen involvieren will.

Ich hoffe die Ultras überlegen in ihrer Protestform auch zukünftig inwieweit solche Schritte wie die Vermarktung des Stadionnamens halt leider notwendig sind. Man muss nicht auf teufel komm raus den alten Fussball verteidigen und jeder Art von Finanzierung torpedieren, sonst darf man sich nicht wundern wenn man alsbald gegen RW Essen, Hoffenheim II oder Waldhof spielt, dann aber auch bitte ohne Trainer raus/Vorstand raus rufe weil mehr wird dann einfach nicht drin sein. Gleichzeitig wünsche Ich mir auch von Borussia sich an Absprachen intern oder mit der Fanszene zu halten und auf Augenhöhe zu kommunizieren.


Zum Spiel: Pressing gefiel mir grade in der Anfangsphase sehr gut, Jan Leczysnki hat sich auf mein Trikot gespielt und Tim hat 2 makelose Haris tabakovic-Buden gemacht. Hab bock auf die neue Saison, auch wenn ich spätestens nach einem Sieg gegen Gala und Abstieg nichts mehr auf große Gegner vor der Saison gebe

•     •     •

Meine Traumelf Buffon--Carlos--Vidic--Nesta--Lahm--Zidane--Pirlo--Ronaldinho--CR7--Messi--Totti

Gladbach Traumelf MaTS--Daems--Ginter--Dante--Jantschke--Zakaria--Xhaka--Arango--Herrmann--Reus--Neuville

Gladbach Albtraumelf Melka--Jaurès-Lanzaat--Dominguez--El Fakiri--Thijs--Schachten--Heinz--Sopic--Skuobo--Sonck
Die Ultras werden sich gar nichts überlegen. Die fanden das alles richtig. Das ist der größte Haufen ignoranter Sturrköpfe, den man sich vorstellen kann.
Da braucht auch keiner kommen, dass wenn man ein Problem mit denen hat, man sie doch im Block ansprechen soll. Klar 1 gg 100 dann, da wird man sicher offen mit den sprechen können.

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Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom...
Zitat von MissBarnaby
Zitat von OldBorusse

Zitat von louplex

Zitat von OldBorusse

Ich bewerte die Aktion der Ultras, noch, nicht so schlimm.

Das ganze ist Folklore und die mussten was machen um nicht ihr Gesicht gegenüber anderen Ultragruppen zu verlieren.
Die sind gegen eine Kommerzialisierung des Fußballs, von daher müssen die auch gegen die Vermarktung des Stadionnamen protestieren.

Der Witz an der Sache ist ja das die ein wichtiger Teil des Kommerzes sind und das ganze zum Spiel dazu gehört

Interessanterweise zementiert das meine Meinung nur noch mehr.
Es geht nicht um den Fußball, um die Mannschaft, um den Verein. Es geht darum, das eigene Gesicht vor anderen Ultragruppierungen wahren zu können. Sich selbst ins Rampenlicht zu setzen. Sich größer und wichtiger zu fühlen und zu präsentieren als die Borussia, für die man angeblich brennt.
Braucht man nicht. Kann weg.


Bin da bei dir.
Es geht denen um deren Ding. Der Fußball ist eine Nebensache.

Wie aber auch geschrieben der Irrsinn ist das die gegen Kommerz sind, aber eine extrem wichtiger Teil des Kommerzes sind.
Auf der anderen Seite schimpfen „alle“ über die Ultras. Halten aber brav die Handys in Richtung Ultas und schicken Bilder und Videos in alle Welt. Bekommen eine Gänsehaut bei den Choreos oder wenn Allez Allez Allez durchs Stadion schallt.

Ich mag diese Subkultur auch nicht. Bin aber Realist und Pragmatiker genug um zu sehen das die nicht mehr weggehen werden.
Der Fußball braucht die zur kommerziellen Nutzung. Die brauchen den Kommerziellen Fußball und Zuschauermassen um sich präsentieren zu können. Eine Symbiose die nicht zu passen scheint aber voneinander abhängig ist

Von daher bewerte ich die Proteste, noch, nicht über.


Für mich sind die Ultras auch kein wichtiger Teil des Kommerz, extrem wichtig erst gar nicht.
" Alle" halten auch nicht brav die Handys hoch und verschicken Bilder.

Darf man im Übrigen nichts Kritisches mehr äußern, sobald man eine andere Sache einer Gruppierung oder Person irgendwie anerkannt oder irgendwo gut fand?
Ist das Filmen mit dem Handy so eine Art Ablasshandel oder generelle Ermächtigung, man stimmt dadurch allem anderen unisono gleich mal zu?

Und, das mag jetzt vollkommen überraschend vom Himmel fallen.....es soll Menschen geben, deren "Gänsehaut" sich durchaus nach Art, Weise und Inhalt einer Choreo richtet!
Kommen da wahlweise nur so als Beispiel Knarren vor, oder wie anderenorts Fadenkreuze.... isses dann eben halt auch ganz schnell Essig.

Und über eines kann ich ehrlich gesagt überhaupt gar nicht diskutieren, die Ultra"kultur" befindet sich in keiner Symbiose mit der kommerziellen Nutzung, auch nicht mit den Zuschauer" massen", und schon gar nicht mit dem Fußball.
Da profitieren die Seiten nicht gleichermaßen, es ist auch nicht zu deren beider Vorteil.

Das kann womöglich ein Wunsch sein, oder wird in Teilen so gesehen oder erlebt.
Ich bin mir aber sehr sicher, daß es eine von ihnen unterschätzte Anzahl von Leuten im Stadion wie auch stadionfernes Publikum gibt, die das vollkommen anders sieht und erlebt.



Natürlich darfst du kritisches äußern . Warum nicht? Wir sind halte teilweise anderer Meinung.

Ich finde die Ultras und deren Gehabe auch nicht klasse. Finde solche Selbstdarstellungen wie Samstag auch komplett daneben.

Aber es ist meiner Meinung nach wie es ist.
Du schreibst es selber das die guten Choreos für Gänsehautstimmung sorgen.
Diese Choreos, die Fahnenmeere und Gesänge sind ein wichtiger Bestandteil aller Werbungen und Einspieler beim Fußballfernsehen.


Das ist ein Teil dessen weshalb die Menschen ins Stadion strömen und vor dem Fernseher sitzen.
Ein Teil einer Show für die die Menschen viel Geld zahlen , ob nun im Stadion oder am Fernsehen.

Von daher sind die meiner Meinung nach ein teil des Kommerzes und werden trotz deren negativ Seiten von den Vereinen geduldet.
Oder warum glaubst du machen die Vereine so wenig gegen die Ultras trotz immer teurer Sicherheitsvorkehrungen. Trotz immer höherer Pyrostrafen von 14,5 Mio in der letzten Saison vs 12 Mio in der vorletzten. Vereine wie der HsV oder 96 haben letzte Saison 1 % Ihres Umsatzes an Pyrostrafen zahlen müssen.
Warum sperren die die Blöcke nicht, oder machen Sitzplatzblöcke draus?
Weil dieses Spektakel mit Gesängen , Choreos, Fahnen und Pyro ein wesentlicher Teil der Show Fußball ist.

Finde ich sch… wenn es um Pyros geht oder solche Spruchbänder .
Ist aber leider ein Teil der Realität im Stadion , die geduldet wird solange die Vereine in Summe davon profitieren.
Geht einer deswegen nicht mehr ins Stadion, warten 2 drauf die Dk oder allgemeine Karte zu bekommen.

Ich bin gespannt wann der Kippunkt ist. Solange die Mehrheit der Choreos , Gesänge usw positiv sind , ändert sich nichts daran.

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