Freiburger Fankultur
04.11.2009 - 13:48 Uhr
27.01.2010 - 20:09 Uhr
Alle Fanutensilien sind für das Spiel in Leverkusen verboten, Ausnahme ist ein Megaphone!
http://www.fangemeinschaft.de/news.php?id=71 :angry
http://www.fangemeinschaft.de/news.php?id=71 :angry
27.01.2010 - 21:23 Uhr
Zitat von sportclub:
Der Druck auf die Spieler, über den so überschwänglich diskutiert wurde nach der Tragödie um Enke, kommt nicht (oder kaum) von den Tribünen, sondern von Vereinsanforderungen und Presse! Lasst die Kirche im Dorf.
Der Druck hat viele Gesichter und kommt nicht nur, aber sehr wohl auch in beträchtlichem Maße von der Tribüne. Ich erinnere Dich an die Szenen in Stuttgart, als die Tribüne Trainer Markus Babbel an den Kragen wollte. In der Süddeutschen gibts einen interessanten Artikel dazu:
http://www.sueddeutsche.de/sport/506/496817/text/
In Nürnberg sorgte erst kürzlich der primitive Mob dafür, dass die Polizei dem dortigen Sportdiekrektor empfahl, sein Haus besser nicht zu verlassen bis der Zorn etwas verebbt ist.
Außerdem bin ich mir sicher, dass jeder weiß, dass Enke krank war und sich nicht wegen irgendwelchen Gesängen das Leben genommen hat. Aber im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen und unter dem immer noch präsenten Eindruck von Enkes Tod, wirken irgendwelche martialischen Parolen einfach nur unbeschreiblich geschmacklos und deplatziert egal ob der Gegner VfB oder FC Ougadougou heißt.
Deine Ausführungen "sportclub" in Sachen Tod und Hass Gesänge verdienen für mich deshalb im Übrigen auch keinen Kommentar, sondern ganz einfach die Löschung.
Der Druck auf die Spieler, über den so überschwänglich diskutiert wurde nach der Tragödie um Enke, kommt nicht (oder kaum) von den Tribünen, sondern von Vereinsanforderungen und Presse! Lasst die Kirche im Dorf.
Der Druck hat viele Gesichter und kommt nicht nur, aber sehr wohl auch in beträchtlichem Maße von der Tribüne. Ich erinnere Dich an die Szenen in Stuttgart, als die Tribüne Trainer Markus Babbel an den Kragen wollte. In der Süddeutschen gibts einen interessanten Artikel dazu:
http://www.sueddeutsche.de/sport/506/496817/text/
In Nürnberg sorgte erst kürzlich der primitive Mob dafür, dass die Polizei dem dortigen Sportdiekrektor empfahl, sein Haus besser nicht zu verlassen bis der Zorn etwas verebbt ist.
Außerdem bin ich mir sicher, dass jeder weiß, dass Enke krank war und sich nicht wegen irgendwelchen Gesängen das Leben genommen hat. Aber im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen und unter dem immer noch präsenten Eindruck von Enkes Tod, wirken irgendwelche martialischen Parolen einfach nur unbeschreiblich geschmacklos und deplatziert egal ob der Gegner VfB oder FC Ougadougou heißt.
Deine Ausführungen "sportclub" in Sachen Tod und Hass Gesänge verdienen für mich deshalb im Übrigen auch keinen Kommentar, sondern ganz einfach die Löschung.
27.01.2010 - 22:09 Uhr
Da ich zu weit weg wohne von Freiburg und von daher ein Besuch im Stadion eine Seltenheit ist, halte ich mich mal vornehm zurueck in dieser Diskussion.
Aber 2 Gedankengaenge moechte ich anstossen.
1. Viele aeltere User sagen ja das frueher die Fanszene kreativer war. Dem kann man so wohl grundsaetzlich zustimmen, aber Freiburg war damals schon eine Ausnahme. Ich denke man muss halt realiseren dass seit dem 15 Jahre vorueber sind und die Gesellschaft sich allgemein geaendert hat. Hier haben sich diverse kulturelle Dinge (aber auch eine Verrohung der Gesellschaft) auch in der Fussballlandschaft in Deutschland verbreitet - hier koennte man den Begriff Kulturimperialismus heranziehen. Quasi wird eine Kultur durch z.B. die Medien von einer fremden Kultur beeinflusst sodass sie sich mehr und mehr anpasst. Ich denke unter diesem Gesichtspunkt koennte man erklaeren warum auch die Fussballszene in Freiburg sich veraendert hat. Klar ist das sehr schade weil frueher das Anderssein was besonderes war, aber ob dieser Trend umkehrbar ist, beweifel ich.
2. Ich persoenlich finde Schmaehgesaenge wie gesagt nicht soooo schlimm so lange der Hauptteil des sogenannten Supports (uebrigens sind solche Anglizismen eigentlich auch eine Art Kulturimperialismus) dazu dient die eigene Mannschaft anzufeuern.
Schmaehgesaenge gegen einzelne Spieler sind zum Beispiel beim Eishockey relativ normal. Ich hab auch bissl Hockey gespielt und mich hat die Negativstimmung gegen mich eher positiv motiviert als gehemmt. Allerdings sollte dies auch eine gewisse Grenze haben, da wohl nicht jeder Spieler so reagiert und auch in diversen Kulturen " ***** nsohn" eine ziemlich ueble Beleidigung ist. Ach ja rassistische Aeusserungen gehen gar nicht.
Aber 2 Gedankengaenge moechte ich anstossen.
1. Viele aeltere User sagen ja das frueher die Fanszene kreativer war. Dem kann man so wohl grundsaetzlich zustimmen, aber Freiburg war damals schon eine Ausnahme. Ich denke man muss halt realiseren dass seit dem 15 Jahre vorueber sind und die Gesellschaft sich allgemein geaendert hat. Hier haben sich diverse kulturelle Dinge (aber auch eine Verrohung der Gesellschaft) auch in der Fussballlandschaft in Deutschland verbreitet - hier koennte man den Begriff Kulturimperialismus heranziehen. Quasi wird eine Kultur durch z.B. die Medien von einer fremden Kultur beeinflusst sodass sie sich mehr und mehr anpasst. Ich denke unter diesem Gesichtspunkt koennte man erklaeren warum auch die Fussballszene in Freiburg sich veraendert hat. Klar ist das sehr schade weil frueher das Anderssein was besonderes war, aber ob dieser Trend umkehrbar ist, beweifel ich.
2. Ich persoenlich finde Schmaehgesaenge wie gesagt nicht soooo schlimm so lange der Hauptteil des sogenannten Supports (uebrigens sind solche Anglizismen eigentlich auch eine Art Kulturimperialismus) dazu dient die eigene Mannschaft anzufeuern.
Schmaehgesaenge gegen einzelne Spieler sind zum Beispiel beim Eishockey relativ normal. Ich hab auch bissl Hockey gespielt und mich hat die Negativstimmung gegen mich eher positiv motiviert als gehemmt. Allerdings sollte dies auch eine gewisse Grenze haben, da wohl nicht jeder Spieler so reagiert und auch in diversen Kulturen " ***** nsohn" eine ziemlich ueble Beleidigung ist. Ach ja rassistische Aeusserungen gehen gar nicht.
29.01.2010 - 20:00 Uhr
Zitat
Da du Italiener bist, würde uns interessieren, wie du den Support der Ultras im Dreisamstadion wahrnimmst.
Die Ultras sind immer zu 100 Prozent dabei. Klar, manche von ihnen betrinken sich auch. Beim Derby gegen Stuttgart habe ich auf dem Spielfeld natürlich schon gemerkt, dass es da heftig zur Sache geht. So ist das eben bei Derbys. Ich war als Junge bei drei, vier Spielen von Milan. Meine Oma wohnt dort. Genau kann ich mich an die Fans im Giuseppe-Meazza-Stadion aber nicht mehr erinnern. Deshalb könnte ich jetzt auch keinen Vergleich ziehen zwischen Mailänder und Freiburger Ultras.
Viele Freiburger Ultras reisen inzwischen lieber zu den Auswärtsspielen der zweiten Mannschaft.
Klar, die Atmosphäre in Pfullendorf ist anders als im Badenovastadion. Es sind deutlich weniger Fans, die zu den Auswärtsspielen der Amas mitfahren und der Kontakt zwischen Fans und Mannschaft ist in diesem Umfeld enger. Da unterhält man sich schon mal kurz nach Abpfiff. Es ist leichter, nach dem Spiel Kontakt mit den Anhängern aufzunehmen. Das geht bei 24.000 Zuschauern eben nicht.
http://fudder.de/artikel/2010/01/29/daniel-caligiuri-mit-schoenspielen-schaffen-wir-keinen-klassenerhalt/
Da du Italiener bist, würde uns interessieren, wie du den Support der Ultras im Dreisamstadion wahrnimmst.
Die Ultras sind immer zu 100 Prozent dabei. Klar, manche von ihnen betrinken sich auch. Beim Derby gegen Stuttgart habe ich auf dem Spielfeld natürlich schon gemerkt, dass es da heftig zur Sache geht. So ist das eben bei Derbys. Ich war als Junge bei drei, vier Spielen von Milan. Meine Oma wohnt dort. Genau kann ich mich an die Fans im Giuseppe-Meazza-Stadion aber nicht mehr erinnern. Deshalb könnte ich jetzt auch keinen Vergleich ziehen zwischen Mailänder und Freiburger Ultras.
Viele Freiburger Ultras reisen inzwischen lieber zu den Auswärtsspielen der zweiten Mannschaft.
Klar, die Atmosphäre in Pfullendorf ist anders als im Badenovastadion. Es sind deutlich weniger Fans, die zu den Auswärtsspielen der Amas mitfahren und der Kontakt zwischen Fans und Mannschaft ist in diesem Umfeld enger. Da unterhält man sich schon mal kurz nach Abpfiff. Es ist leichter, nach dem Spiel Kontakt mit den Anhängern aufzunehmen. Das geht bei 24.000 Zuschauern eben nicht.
http://fudder.de/artikel/2010/01/29/daniel-caligiuri-mit-schoenspielen-schaffen-wir-keinen-klassenerhalt/
01.02.2010 - 15:49 Uhr
hatte ewig langen text geschrieben zum verhalten der Ultras in LEV
Für mich war das unter aller Sau, auch wenn ich pro ultra bin eigente lich
egal was vorher war das war negativ support. die ultras waren keine 2 Minuten im stadion und dann fielen die Tore, das war wichtigtuerei per excellence.
Führe das gerne noch genauer aus wie ich das sehe aber dieser drecks laptop macht mich noch wahnsinnig
was war der grund für die aufregeung und dass sie erst 30 min nach anpfiff kamen?wegen den schals? egal was war reinzukommen und die ganze Gästefans mit diesen Gesängen zu übertönen hat komplett die Stimmung vernichtet und so sicher auch für verunsicherung der mannschaft gesorgt
sowas ist nicht Ultra like
Für mich war das unter aller Sau, auch wenn ich pro ultra bin eigente lich
egal was vorher war das war negativ support. die ultras waren keine 2 Minuten im stadion und dann fielen die Tore, das war wichtigtuerei per excellence.
Führe das gerne noch genauer aus wie ich das sehe aber dieser drecks laptop macht mich noch wahnsinnig
was war der grund für die aufregeung und dass sie erst 30 min nach anpfiff kamen?wegen den schals? egal was war reinzukommen und die ganze Gästefans mit diesen Gesängen zu übertönen hat komplett die Stimmung vernichtet und so sicher auch für verunsicherung der mannschaft gesorgt
sowas ist nicht Ultra like
01.02.2010 - 15:58 Uhr
Ich kenne das Problem mit dem Text schreiben ist er fertig will man ihn noch Korrektur lesen und dann ist er weg.
Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden was los war vielleicht kannst du das vorgefallene in Stickpunkten nochmal erläutern.
Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden was los war vielleicht kannst du das vorgefallene in Stickpunkten nochmal erläutern.
01.02.2010 - 16:18 Uhr
ok ich mach das mal wollte es eben machen aber es ist wieder passiert mit dem scheiss laptop
unter dem Spieltagsthread von leverkusen siehst du meinen Beitrag in ähnlicher weise auch
unter dem Spieltagsthread von leverkusen siehst du meinen Beitrag in ähnlicher weise auch
01.02.2010 - 16:30 Uhr
Klar sollte man die Mannschaft anfeuern aber wenn einige nicht ins Stadion dürfen und es sehr starke Kontrollen gibt hat man dann auch kein Bock mehr!
01.02.2010 - 16:45 Uhr
Wieso hat "man" dann keinen Bock mehr? Ich dachte als Ultra steht die Mannschaft und der Verein im Vordergrund...
Ich war in Leverkusen leider nicht dabei, doch die "Wichtigtuerei par excellence" - statt positivem Support - die "Trapstarr" da beschreibt wäre mir nicht zum ersten Mal aufgefallen...
Die starken Kontrollen wurden ja angekündigt und sind nur die logische Folge der letzten Vorfälle!
Was nicht heißt, dass ich nicht ebenfalls wütend wäre wenn man mich am Betreten des Stadions hindern würde. Doch da man sich ja berufen fühlt die Kurven zu lenken und zu leiten haben da eben solche Eitelkeiten keinen Platz!
Ich war in Leverkusen leider nicht dabei, doch die "Wichtigtuerei par excellence" - statt positivem Support - die "Trapstarr" da beschreibt wäre mir nicht zum ersten Mal aufgefallen...
Die starken Kontrollen wurden ja angekündigt und sind nur die logische Folge der letzten Vorfälle!
Was nicht heißt, dass ich nicht ebenfalls wütend wäre wenn man mich am Betreten des Stadions hindern würde. Doch da man sich ja berufen fühlt die Kurven zu lenken und zu leiten haben da eben solche Eitelkeiten keinen Platz!
01.02.2010 - 16:51 Uhr
eben und es war ja der Fall dass eben die anfeuerungen die ja statt gefunden haben 30minuten lang ohne ultras einfach durch dieses fussball fans sind keine verbrecher scheisse niedergesungen wurde
und dann fielen die Tore
und dann fielen die Tore
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